Nur acht Tage nach dem letzten Beta-Download hat Apple heute die nächste Vorabversion des iPhone SDKs freigegeben. Das iPhone SDK 3.2 Beta 5 bricht mit dem bislang von Apple eingehaltenen, zweiwöchigen Veröffentlichungs-Intervall und dürfte in den folgenden Stunden wieder für eine Hand voll sehenswerter Fundstücke sorgen.
Sobald wir über berichtenswerte Neuerungen stolpern, aktualisieren wir diesen Eintrag.
Apple stoppt Verkauf von Displayschutzfolien: Nach Informationen der iLounge hat Apple den Verkauf von Displayschutzfolien sowohl in den Ladengeschäften als auch im Apple Online Store bis auf weiteres eingestellt. Apples Entscheidung sei den betroffenen Herstellern bereits im Vorfeld mitgeteilt worden und trifft sowohl die Anbieter selbsthaftender Kratzschutzfolien als auch alle Case-Hersteller, die ihren Taschen eine entsprechende Schutzfolie beilegen. Sowohl das iPhone als auch der iPod touch verfügen über eine oleophobische Oberfläche und lassen sich problemlos auch ohne zusätzliche Schutzfolien einsetzen. Ein Apple-Mitarbeiter äußert sich in den iLounge-Kommentaren wie folgt:
I’m an Apple Retail employee who has applied roughly a million of these films. A couple months ago, it became our policy not to help apply them, because they’re so difficult to get perfect and it became a liability issue (“There’s a speck of dust, give me a new one free.”). Unless you’re in a vacuum, there’s a chance of picking up dust between opening the package and putting the film down.
Erweiterte Planungssicherheit für iPhone-Entwickler: iTunes Connect, das von Apple bereitgestellte Entwickler-Portal für iPhone-Programmierer erlaubt seit heute das vorausschauende Planen von Preisänderungen und dem AppStore-Start der eigenen Applikation. So lassen sich (auch mehrere) Preisänderungen nun bereits Wochen im voraus planen und vollautomatisiert umsetzen. Ein Feature, dass gerade bei Sonderaktionen (z.B. dem regelmäßigen AppsForSale-Event) zur Anwendung kommen durfte.
Auch die Einführung des konfigurierbaren Verkaufsstarts dürfte den PR-Abteilungen der zahlreichen AppStore-Anbieter das Leben erheblich vereinfachen.
iPhone-Skizzen: Bereits am 26. Mai 2009 setzte die amerikanische Wochen-Zeitschrift “The New Yorker” (Wikipedia), auf ein am iPhone erstelltes Cover-Bild. Ein Experimemnt, dass die aktuelle Ausgabe erneut aufgreift. Jorge Colombo, zeichnete den “Evening Walk” mit der hier vorgestellten iPhone-Applikation “Brushes” (AppStore-Link) und dokumentierte die Entstehung im unten eingebetteten Video.
Angekündigt in den iWork Beta-News, hat Apple nun das im Januar gestartete Online-Portal für iWork-Nutzer (Apple Store-Link), iWork.com, weitestgehend für die Anzeige auf dem iPhone und dem iPad optimiert. Die Plattform zum Veröffentlichen und “sharen” von Dokumenten lässt sich nun problemlos vom iPhone aus besuchen und bietet den direkten Zugriff auf alle online hinterlegten Pages, Numbers und Keynote-Dateien. iWork.com steht allen interessierten Nutzern bislang noch kostenlos zur Verfügung. via fscklog
The new interface is optimized for scrolling with your fingertips, and makes it easy to find your documents faster. You can see a high resolution view of your document right on your iPad, iPhone, or iPod touch and even download it to edit with Keynote, Pages, or Numbers on your iPad.
Den hier einzusehenden, vierseitigen New York Times-Artikel “A Battle for the Future Is Getting Personal” geben wir euch als sonntäglichen Lese-Tipp mit auf den Weg. Brad Stone und Miguel Helft, widmen sich der langsam aber stetig eskalierenden Konkurrenz-Situation zwischen Apple und Google und beleuchten die internen Reibereien der beiden Smartphone-Anbieter mit Verweis auf zahlreiche Insider-Quellen.
So sorgte nicht nur Googles Übernahme des Werbeanbieters Admob im November 2009 (einen Monat zuvor hatte Apple sein Interesse an einem Kauf bekanntgegeben) für Konflikte. Auch der bevorstehende Launch des Android-Betriebssystems heizte die bereits schlechte Stimmung erneut an:
At one particularly heated meeting in 2008 on Google’s campus, Mr. Jobs angrily told Google executives that if they deployed a version of multitouch — the popular iPhone feature that allows users to control their devices with flicks of their fingers — he would sue. Two people briefed on the meeting described it as “fierce” and “heated.” While Google listened to Apple, it rarely backed down. “I don’t think they made many accommodations,” says a former Google executive who was briefed on the discussions. “Google is not a company that is particularly afraid of anyone, including Apple.”
Wie gesagt, ein lesenswerter Artikel der sowohl auf die gerade angestrengte Patent-Klage Apples aufsetzt als auch den hier beschriebenen, “neutralen Blick” auf die Marktsituation beider Konzerne gewährt. Bislang lässt sich Google die prominente Platzierung in der iPhone-Suche noch 100 Millionen Dollar im Jahr kosten, ob die nächste iPhone-Generation vielleicht schon mit einer konkurrierenden Standard-Suchmaschine ausgestattet sein wird steht momentan zwar noch nicht fest, wird durch den NYT-Artikel aber wahrscheinlicher.
Update: Apple hält sich mit weitreichenden Produkt-Aktualisierungen zurück und erweitert vorerst nur den amerikanischen Store um die Möglichkeit der iPad-Vorbestellung. Pro Person, lassen sich maximal zwei Geräte ordern bzw. zur Abholung vormerken. Zudem zeigt der Apple Store nun auch erstmals die bislang verfügbaren iPad Ad-Ons. Das iPad Case für $39, das iPad Keyboard Dock für $69 und das iPad Dock für $29. /Update Ende
Nachdem sich die Auszeit des Apple Online Stores nun doch länger als zuerst von uns angenommen, gestaltet, reichen wir hier der obligatorischen Hinweis auf den vorübergehend nicht erreichbaren Web-Store Apples nach. Neben dem Beginn der iPad-Vorbestellungen (diese sollen vorerst nur in den USA ermöglicht werden) könnte Apple auch ein Macbook Pro Update bzw. einen aktualisierten Mac Pro anbieten. Wir warten ab und bedanken uns bei allen Tippgebern.
Apple Deutsche iPhone Troubleshooting-Seiten lassen sich nach wie vor unter apple.com/de/support/iphone/troubleshooting/ erreichen, präsentieren sich aktuell jedoch deutlich übersichtlicher als noch Ende letzter Woche. Apples offizielle Seite mit den “Lösungen zu den häufigsten iPhone Problemen” gibt Tipps bei Problemen mit dem eMail-Empfang am iPhone, hilft bei der W-Lan Konfiguration und kombiniert die häufigsten Anfragen frustrierter iPhone-Nutzer im iPhone Fehlerbehebungsassistent. Eine nette Lesezeichen-Ergänzung zum iPhone Benutzerhandbuch und der iPhone-optimierten Version desselben.
Anwendungen wie die im AppStore zahlreich vertretenen Feed-Reader - diese zeichnen sich für gewöhnlich durch eine minimale Funktionalität (die Anzeige eines RSS-Feeds) und den stets gleichen Code-Unterbau aus - werden momentan nicht mehr massenhaft abgenickt, sondern erst mal zurückgewiesen; die verantwortlichen Entwickler dazu angehalten, mehr Features zu integrieren.
Vor allem die Anbieter generischer App-Bausätze (in der Vergangenheit berichteten wir z.B. über AppMakr, iSites & AppLoop) scheint es besonders zu treffen. Apple fordert mehr Individualität und die Integration von Alleinstellungsmerkmalen.
“For better or worse, Apple will be looking more closely at apps from the platforms than from individual developers. AppLoop, the first startup to announce and iPhone-specific app builder, is already gone. Others will almost certainly follow.”
Per eMail macht uns Marco auf einen, zumindest unter iPhone OS 3.1.3 (und 3.1.2 - Danke für die Kommentare) problemlos reproduzierbaren Bug in der iPhone-Variante des Apple-eigenen Webbrowsers Safari aufmerksam. Steuert man mit MobileSafari die auf http://www.apple.com/safari/welcome abgelegte Willkommens-Animation an, verabschiedet sich der iPhone-Browser nach nur wenigen Sekunden vollständig.
Aktuell lässt sich MobileSafari nur von wenigen Webseiten in die Knie zwingen - um so erwähnenswerter, dass es ausgerechnet Apple schafft das eigene Produkt so hilflos aussehen zu lassen.
Kollege Macenstein sucht nach Wegen den AppStore übersichtlicher zu gestalten und schlägt “7 things Apple can do to REALLY clean up the AppStore” vor. Die Vorschläge blicken augenzwinkernd auf die von Apple angestoßene Entfernung der im AppStore angebotenen W-Lan Scanner sowie auf das “große Reinemachen” unter den marginal-erotischen Downloads Ende Februar. Macenstein schlägt vor auch andere Anwendungen kompromisslos zu löschen und setzt sieben mögliche App-Gruppen auf die Abschussliste. Eine Zusammenstellung die wir in weiten Teilen unterschreiben würden. Die wichtigsten Punkte haben wir kurz zusammengefasst:
Alle Schiebepuzzle (Beispiele). Meistens für 0,79€ angeboten, beschränken sich die “slider puzzle” auf ein bis zwei 320px x 480px große Fotos, die es wieder in die richtige Reihenfolge zu schieben gilt.
Alle “100 Respekt-Punkte”-Applikationen (Beispiele). Statt auf den In-App Kauf zu setzen, versuchen viele Spiele-Entwickler, Zusatzpunkte zu den zahlreich im AppStore vertretenen Rollenspielen, in gesonderten Applikationen zu verkaufen. Ein Beispiel: Die 1450 Reward-Points des Gangster-Spiels Ultimate Mafia (AppStore-Link). Kostenpunkt 40€
Alle Anwendungen in fremden Sprachen. Apple sollte diesbezügliche einen gesonderten Bereich einführen bzw. die iTunes-Einstellungen mit einem entsprechendem Filter versehen. 99% aller Nicht-Japaner dürften von den Japanischen eBooks (die es regelmäßig in die Ergebnislisten der eignen AppStore-Suche schaffen) sowieso nur genervt sein.
Trivia-Spiele. Das 100-Fragen Spiel zur Vampir-Serie Twilight dürfte zwar sein Publikum finden. Bei Entwicklern mit weit über 200 Trivia-Spielen im eigenen Portfolio, sollte sich jedoch keine Qualiätsware erwarten lassen. Ein Großteil der angebotenen Quizz-Spiele kann als Versuch, mit lieblos zusammen gestellten Fragen die schnelle Mark zu machen, gewertet werden.
Alle Anwendungen die vom Rechte-Inhaber offensichtlich nicht sanktioniert sind. Einen Artikel dazu hatten wir Mitte Februar in den News.
Der Abschließende Vorschlag dürfte polarisieren, scheint in vielen Fällen jedoch durchaus berechtigt zu sein: Apple sollte, so Macenstein, alle Anwendungen entfernen die in den letzten 6 Monaten nicht einmal heruntergeladen worden sind. Eure Meinung interessiert uns. Löschen, ohne Rücksicht auf Verluste? Oder ein brechendvoller AppStore wie bisher? Die Kommentarfunktion freut sich über eure Rückmeldung.
Zwei schnelle Ergänzungen zu unserem, am 3. März veröffentlichten Artikel “Apple sucht Werbe-Manager, bereitet sich auf Streaming-Dienst vor“. Zum besseren Einstieg, und auch um die von uns gewählte Überschrift zu klären, fangen wir jedoch woanders an - bei Google Adsense. Webseiten-Betreiber, Blogger und überhaupt all jene die Google regelmäßig für ihre Suchanfragen verwenden, werden die Textanzeigen kennen. Auf jeder zweiten Webseite vertreten (bei uns im grauen Kasten unten rechts), bietet Google allen Content-Anbietern die Möglichkeit, Kontext-sensitive Werbung auf ihren Webseiten einzubinden. Für jeden Klick auf die beworbenen Links fließen dann Kleinstbeträge auf das Konto des Bannerplatzanbieters.
Laut AppleInsider könnte auch Apple an einem Adsense-ähnlichen Konzept arbeiten.
Statt Banner der bislang führenden Werbeanbieter von AdMob & Co. in die eigenen Gratis-Applikationen zu integrieren, könnten iPhone-Entwickler zukünftig ein von Apple bereitgestelltes Werbe-Framework in ihre Applikationen implementiren - Apple würde sich dann um die Vermarktung des Werbeplatzes kümmern und mögliche Erträge direkt auf die Konten der Entwickler überweisen.
“This would free developers to focus on improving the functionality and quality of their applications without worrying about monetization techniques, which would instead be handled by Apple and made accessible via simple function calls. Once implemented, it’s also likely that Apple will offer developers — or the software publishers they work for — flexibility in customizing and filtering advertisements through an addition to the iTunes Connect web interface.“
Im gleichen Atemzug erwähnenswert, ist die von patentlyapple ausgegrabene Patentschrift zur Integration automatisch eingebundener Werbeblöcke in die im iTunes Store angebotenen Filme und Serien. Apple könnte so die Kosten pro Folge erheblich senken ($0,99 pro Serienfolge waren im Gespräch) - würde die verloren gegangene Differenz zum bisherigen Serienpreis dann jedoch über (nicht-vorspulbare) Reklame-Clips zurückholen. Ein Modell das sich gerade bei Streamingangeboten bewähren dürfte - ein Marktbereich an dem Apple - laut Cnet - in letzter Zeit verstärkt arbeitet.
XXX-Applikationen bei Vodafone: Im Gegensatz zum restlichen Markt, wird Vodafone im hauseigenen “360 mobile app store” auch Anwendungen aus der Kategorie Erwachsenen-Unterhaltung zulassen. Vor dem Download müssen sich interessierte Nutzer jedoch durch Vodafones Altersprüfung hangeln. Dies berichtet die Online-Ausgabe des Inquirer. VoIP-Dienste und Anwendungen die mit Vodafones eigenen Produkten konkurrieren sollen hingegen durch einen Apple-ähnlichen Zulassungsprozess geschickt werden.
3D-Flug durch Apples Produkt Line-Up: Der zwei Minuten lange Vimeo-Clip “Anatomy of Apple Design” wirft einen animierten Blick auf alte und aktuelle Apple-Produkte. Die 122 Sekunden können guten Gewissens investiert werden - Youtube bietet das Video ebenfalls an.
Erweiterte Realität: Der Mitte Oktober vorgestellte Augmented Reality Browser, Layar, ist zurück im AppStore und lässt sich nun wieder kostenlos (AppStore-Link) auf das eigene iPhone laden. Layar erweitert den Blick durch die Kamera-Linse des iPhones um Wikipedia-Infos, Tweets und Youtube-Clips. via iPhoneclub
Neues von iPhonelinux: Das iPhonelinux-Projekt veröffentlicht eine Wunschliste all jener Features die man zukünftig auf einem Linux-betriebenen iPhone sehen möchte. Das locker organisierte Team arbeitet nun schon über ein Jahr an einem Linux-OS für das iPhone, wann bzw. ob wir jemals jandfeste Ergebnisse präsentiert bekommen werden, steht bislang jedoch noch in den Sternen.
Bürger-Schnittstelle: Mit Citizens Connect (AppStore-Link) bietet die Stadt Boston nun eine iPhone-Applikation an, mit der sich defekte Strassenlaternen, frische Graffiti-”Schmierereien” und Schlaglöcher melden lassen. Wir wünschen uns eine ähnliche Lösung für Berlin. via the unofficial apple weblog
Inoffizielle App für Google Buzz: Buzzie (AppStore-Link) bringt Googles hier vorgestellte Twitter-Kopie Buzz auf das iPhone. Die Applikation kostet 1,59€, zeigt Buzz-Follower und in der Nähe abgesetzte Buzz-Statusnachrichten.
Apples iPhone-Margen: Die Marktanalytiker von Bernstein Research schätzen Apples Reingewinn pro verkauftem iPhone auf 57,8% des Geräte-Preises. Sollte die Annahme stimmen liegt Apple damit über Nokia (33,3%), Motorola (32%) und HTC (31%). “iPhone prices are actually increasing. In Q3 2009, the average wholesale price was $588. In Q1 2010 it’s risen to $638.“
Gitarren-App von Gibson: Gitarren-Hersteller Gibson bietet mit der kostenlosen iPhone-Applikation “Gibson Learn & Master Guitar Application” (AppStore-Link) einen freies und durchaus praktisches Werkzeug für Musiker an. Die 4MB große Anwendung verfügt über eine Metronom-Funktion, kommt mit einer Akkord-Bibliothek und hilft beim Stimmen der eigenen Gitarre.
Apple-Video zum CD-Import: Apples Support-Team hat das Englisch-sprachige Video “Video Tutorial: Import CDs into iTunes” veröffentlicht und zeigt in der kurzen Schritt-für-Schritt Anleitung eine Einführung in die iTunes-eigene Rip-Funktionfür Audio-CDs.
Zahlen zur Spiele-Kategorie: Apples AppStore besteht zu 58% aus Spielen. 15% aller Spiele sind in der Puzzle-Kategorie abgelegt, 1% in der Racing-Kategorie und 4% im Adventure-Bereich. Der durchschnittliche Preis pro Spiel liegt momentan bei $2,24. Die Zahlen stammen aus dem aktuellen AppStore-Report des Werbeanbieters Distimo und lassen sich hier nachlesen.
Schweizer Gehörlosenzentrale mit iPhone-App: Die Schweizer gehörlosenzentrale.ch will noch im März eine iPhone-Applikation für Menschen mit Hörfehlern anbieten. Mit der Anwendung soll sich das iPhone als mobiles Schreibtelefon nutzen lassen. Gehörlose können dann von unterwegs telefonisch mit Hörenden kommunizieren - gedolmetscht wird das Gespräch von der Gehörlosenzentrale. Weitere Infos zum Angebot lassen sich hier einsehen.
Windows-Download HKTunes: Die kostenlose Windows-Anwendung HKTunes (Google-Code Seite des Anbieters) erlaubt die iTunes-Steuerung mit selbst konfigurierbaren Hotkeys und lässt sich so auch im minimierten Zustand bedienen. via lifehacker
Neon, Vector, Panzer: Vector Tanks (AppStore-Link) ist gerade aktualisiert worden, kostet keinen Cent und bringt ein retrofuturistisches, Vector-Panzer-Spiel auf euer iPhone. Die Bewertungen des 4MB großen Titels sind durchwachsen, das kurze Anspielen jedoch sicher nicht verkehrt.
Gratis Mindmapping-Applikation: iMindMap (AppStore-Link) steht ebenfalls zum kostenfreien Download im AppStore bereit und bietet eine, auf die wichtigsten Funktionen reduzierte, Mind-Mapping Umgebung. Die Anwendung erfüllt ihren Zweck - nicht mehr, nicht weniger.
Mit einem Hinweis auf die AppStore-eigenen Entwickler-Vereinbarungen hat Apple zahlreiche W-Lan Scanner aus dem AppStore entfernt. Der Einsatz eines privaten Frameworks scheint ausschlaggebend für die jetzt bei cultofmac nachzulesende Aktion und trifft unter anderem die Applikationen WiFi-Where, WiFiFoFum und den yFy Network Finder. - via fscklog
“Not all the Wi-Fi finding apps have been removed however. There are still a couple of Wi-Fi finders, including JiWire’s Free Wi-Fi Finder (AppStore-Link) and WiFi Directory (AppStore-Link).”
Heute Mittag noch, wähnten wir die Ankündigung der kostenlosen Navi-Applikation “Navigon Select” sowie das T-Mobile Angebot für SPIEGEL-Leser als Zeichen für den bald endenden Exklusiv-Vertrieb des iPhones durch die Telekom. Das es auch anders kommen könnte, deutet die Tageszeitung Die WELT in ihrer gestrigen Ausgabe vom 2. März 2010 an. Im Wirtschaftsteil auf Seite 14, irgendwo zwischen CeBIT-Nachrichten und einem Interview mit T-Systems Chef Reinhard Clemens versteckt, schreibt man:
“[…] Die WELT hat außerdem Details aus dem Vertrag der Telekom mit Apple erfahren: Das Abkommen läuft bis 2012. Allerdings gibt es im vierten Quartal 2010 ein Kündigungsrecht. Damit steht die Exklusivität auf der Kippe.”
Apples Stellenausschreibungen laden regelmäßig zu Spekulationen ein. Ob es um die Portierung des iPhone OS auf neue Plattformen geht, oder der Einsatz des schnelleren W-Lan Standards, 802.11n, in einer der nächsten iPhone-Generationen angedeutet wird. Die Job-Angebote gewähren uns regelmäßig einen kurzen Einblick auf die zukünftige Ausrichtung der sonst so “stillen” Firma aus Cupertino. So ist auch die jetzt aufgetauchte - laut Macrumors schon Ende letzten Monats veröffentlichte - Stellenbeschreibung ohne Abstriche erwähnenswert.
Apple sucht einen “iPhone Advertising SDK Manager” und deutet damit einmal mehr die baldige Vermarktung mobiler Werbung auf dem iPhone (und dem iPad) an. So sucht Apples iPhone Team einen Advertising-Manager der an der “nächsten Generation” mobiler Werbung mitarbeiten möchte, Frameworks zur Integration der benötigten Bannerplätze erstellt und sich um das “day-to-day management” sowie die Kommunikation mit anderen Entwickler und der Chefetage kümmert.
We need someone who is comfortable working in a fast paced environment with rapidly changing priorities.
Erst im Februar hatte Apple alle registrierten Entwickler auf den vorsichtigen Einsatz Geo-sensitiver Werbung hingewiesen.
Ebenfalls interessant sind die von Cnet ausgegrabenen Informationen über Apples Aufbau eines Online Streaming-Dienstes für Musik- und Filmangebote. Unter dem Codenamen “iTunes Replay” in Entwicklung, scheint Apple kontinuierlich an einem Pendant zu Napster, Spotify und Co. zu arbeiten und befindet sich (nach Aussagen der anonym von Cnet zitierten Mitarbeiter) in Gesprächen mit den großen Musik- und Film-Anbietern. Apples Online-Service könnte das Synchronisieren der eigenen Endgeräte zukünftig überflüssig machen und gekaufte iTunes-Inhalte demnächst einfach “in der Cloud” ablegen. Für den Zugriff auf die eigene Film- und Musik-Bibliothek dürfte dann eine Datenverbindung ausreichen, das herunterladen 1,5GB große iTunes-Videos würde der Vergangenheit angehören.
Per Pressemitteilung hat Apple heute die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Produzenten des Google Handys “Nexus One”, HTC, bekanntgegeben. Gut 20 Patente, darunter das “Object-Oriented Graphic System” und das “Conserving Power By Reducing Voltage Supplied To An Instruction-Processing Portion Of A Processor” genannte Feature zum Stromsparen sieht man durch die Konkurrenz verletzt. Die Klage (selbige kann hier eingesehen werden) sieht Apple durch den offensichtlichen Diebstahl HTCs am eigenen “intellectual property” begründet und zitiert Steve Jobs: “Wir können die Konkurrenz nicht stillschweigen beim Diebstahl unserer Patente beobachten - Wir haben uns entschieden zu handeln. Grundsätzlich freuen wir uns über einen gesunden Wettbewerb, die Mittbewerber sollten sich jedoch darauf konzentrieren eigene Technologien zu entwickeln und nicht die unseren zu stehlen“.
Auf Nachfrage der iLounge äußert sich HTC bislang zurückhaltend. Selbst habe man von der Klage erst durch “media reports” erfahren. Eine Stellungnahme zu den von Apple angebrachten Vorwürfen bleibt bislang aus.
“[…] we have not yet had the opportunity to investigate the filings. Until we have had this opportunity, we are unable to comment on the validity of the claims being made against HTC.”
Erst Ende letzten Jahres ging Apples gerichtliche Auseinandersetzung mit Nokia durch die Presse. Neuigkeiten diesbezüglich stehen bislang noch aus.
Der Auftritt des Mac-Enthusiasten und Daring Fireball-Bloggers, John Gruber, auf der diesjährigen Macworld dauerte gut eine Stunde - nun steht der Video-Mitschnitt der kritischen Keynote auf Youtube bereit und lässt sich getrost (grundlegende Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt) als “Pflicht-Lektüre” bezeichnen. Unter der Headline “10 things Apple needs to fix” widmet sich Gruber Apples Zukunft, der aktuellen Konkurrenz-Situation, MobileMe, dem iPhone-Bündnis mit AT&T, dem AppStore und dem Geräte-Lineup der Computer-Manufaktur aus Cupertino.
Solltet ihr keine Lust auf den 60 Minuten starken Youtube-Clip haben, so sei euch Grubers vierter Punkt, der kritische Blick auf den AppStore, an dieser Stelle gesondert empfohlen. Den sechs Minuten langen Audio-Mittschnitt (MP3-Download) haben wir hier hinterlegt - das Video ist im Anschluss eingebettet.
Um zeitlich etwas unabhängiger von dem für heute Nacht erwarteten Download des 10 Milliardsten Songs zu sein, können wir euch bereits jetzt auf die von Apple geplante Webseite zum Ende der hier angekündigten Countdown-Aktion verweisen. Phillip hat uns per eMail auf den Link zur “Dankeschön-Seite” aufmerksam gemacht und schreibt:
“Hallo. Ich habe mir gerade den Code des iTunes 10 Milliarden-Downloadcounters angesehen und die “Thank you”-Seite schon entdeckt: Klick. Mit ein paar Zeilen Javascript in Firebug konnte ich dann das Erreichen des Counterziels erzwingen. “
Einen Überblick auf die populärsten Songs des iTunes Stores gibt es hier.
Anknüpfend an Apples kontroverse Entscheidung, die bislang zu Hauf veröffentlichten “sexy-apps” zukünftig nicht mehr in den AppStore aufzunehmen, veröffentlicht “Cult of Mac” nun einen Screenshot der auf einen möglichen “Erwachsenen-Bereich” in Apples Software-Kaufhaus hindeutet. Das Auswahl-Menu wird bislang nur bei der Neu-Einstellung eigener Applkikationen angezeigt. Im AppStore selbst lässt sich die Explicit-Kategorie noch nicht auffinden. “Cult of Mac” zitiert aus der eMail-Zuschrift eines aufmerksamen iPhone-Entwicklers: “Looks like Apple are adding a category called Explicit to the App Store”
Machen wir uns nichts vor: Der Kauf eines iPads für $499 wäre ohne den Einsatz schlecht bezahlter Billiglohnarbeiter aus Fernost wahrscheinlich nicht zu realisieren. Warum wir uns diesbezüglich keine Gedanken machen sollten, versucht Apple nun in dem heute veröffentlichten “Supplier Responsibility Progress Report 2010” zu erklären. Dem klassischen Marketing 1-mal-1 folgend, präsentiert die Webseite zur selbstkritischen Analyse zufriedene Chinesen, das 24 Seiten starke PDF (Direkt-Download), zahlreiche nette - und vor allem grüne - Grafiken.
Kurz zusammengefasst:
Im Jahr 2009 überprüfte Apple 102 Fertigungsstätten und schulte 133.000 Mitarbeiter. Demgegenüber stehen 39 überprüfte Fertigungsstätten und 2000 geschulte Mitarbeiter im Jahr 2007.
27% der überprüften Fertigungsstätten hielten sich nicht an die von Apple festgelegten Antidiskriminierungsrichtlinien, 54% missachteten die Einhaltung der maximalen Arbeitszeit, knapp 30% ignorierten die vorgeschriebenen Arbeitsschutz-Richtlinien.
Im Jahr 2009 stellte Apple 17 grobe Verstöße gegen die, sich selbstauferlegten, Arbeitnehmer-Schutzvorkehrungen fest.
So wurden in mehreren Fertigungsstätten erst fünfzehnjährige Arbeiter eingestellt, drei Werke entsorgten umweltschädliche Materialien nicht vorschriftsmäßig.
In mehr als 40 Werken wurden Überstunden unzureichend vergütet oder im Rahmen von Disziplinarmaßnehmen einbehalten. 62 Arbeitsstellen diskriminierten die ihnen zugewiesenen Bewerber.
Apple hat registrierten Entwicklern die dritte Vorabversion des iPhone SDK in Version 3.2 zum Download bereit gestellt. Die Beta3, das in erster Linie zur iPad-Programmierung benötigten Entwickler-Kit, löst die erst vor 14 Tagen erschienene zweite Vorabversion ab.
Ein Blick auf die bislang veröffentlichten Fundstücke der frischen iPad-Entwicklungsumgebung ist dennoch angebracht; Features die uns hier über den Weg laufen könnten es (so oder leicht abgewandelt) auch in eins der anstehenden iPhone Software-Updates schaffen.
So erlaubt die Beta3 nun auch das Setzen nutzerdefinierter Hintergrundbilder. Sowohl dem Lock-Screen als auch dem Home-Screen lassen sich aus der Photo-Applikation heraus zwei unterschiedliche Bilder (bzw. zwei mal das Gleiche) zuweisen.
Die Photo-Applikation selbst ist in der Beta3 erstmals verfügbar. Gekennzeichnet als “Photos.app” bietet die Anwendung Zugriff auf die Bilder-Verwaltung des iPads, zeigt einen Kamera-Reiter in der Menu-Leiste und und verweist auf die im iPad abgelegten Bilder-Galerien. Der Kamera-Reiter dürfte auf die Möglichkeit hinweisen, Fotos über das Kamera Connection-Kit zu importieren.
Apples Ende letzter Woche getroffene Entscheidung, mehr als 5000 “sexy-apps” aus dem AppStore zu verbannen ( wir berichteten ) wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Nicht nur die vage formulierten Entwickler-Richtlinien - nicht vergessen: die jetzt entfernten Anwendungen wurden bereits einmal zugelassen - stehen nach wie vor in der Kritik, auch Apples Doppel-Standard sorgt aktuell für Unverständnis. So hat der Frühjahrsputz bei weitem nicht alle Bikini-Applikationen aus dem AppStore verbannt. Ein Umstand auf den die Suicide-Girls in diesem Interview mit The Loop aufmerksam macht.
So lässt sich die im Mai von uns vorgestellte Suicide-Girls Aplikation seit Samstag vergeblich im AppStore suchen, die App des Playboys und das Swimsuit-Angebot der Sports Illustrated sind jedoch nach wie vor verfügbar.
In diesem Artikel der New York Times äußert sich Apples “vice president of worldwide product marketing” Phil Schiller zum Thema. Beschwerdebriefe besorgter Eltern hätten den Ausschlag für die jetzt getroffenen Maßnahmen gegeben.
“We obviously care about developers, but in the end have to put the needs of the kids and parents first […] There just seems to be too many of these really simple applications that do nothing but show pictures of girls in bikinis or in suggestive, adult poses. It’s cluttering up the App Store.” When asked about the Sports Illustrated app, Mr. Schiller said Apple took the source and intent of an app into consideration. “The difference is this is a well-known company with previously published material available broadly in a well-accepted format” he said.
Die Frage, warum Apple im AppStore andere Maßstäbe ansetzt als beim Musik- oder Film-Verkauf, liegt uns auf der Zunge - bleibt jedoch weiterhin unbeantwortet. Zwar verfügt der AppStore über einen Mechanismus zur Altersfreigabe der erhältlichen Anwendungen, dieses scheint man in Cupertino jedoch vergessen zu haben.
Diese, Anfang der Woche von Apple veröffentlichte Stellenanzeige lädt zum Spekulieren ein. So ist man in Cupertino momentan auf der Suche nach Verstärkung für das hauseigene “Core Platform Team” - eine Entwickler-Gruppe die, so die Selbstbeschreibung, die Einsatzmöglichkeiten des iPhone OS auf neuen Plattformen erkundet. Gesucht wird ein “Engineering Manager (Platform Bring-Up)” der das Team bei der Entwicklung neuer Treiber, aktualisierter Firmware-Versionen und dem Entwurf der “low level platform architecture” unterstützen soll. Bei Macnews schreibt man:
“Was genau Apple mit dem iPhone OS noch vor hat, bleibt abzuwarten. Möglicherweise plant Apple auch nur größere oder kleinere iPad-Modelle.“
Und hat damit wahrscheinlich in Schwarze getroffen.
Im Rahmen des vor knapp zwei Wochen gestarteten Countdowns zum Download des 10 Milliardsten Song aus dem iTunes Store hat Apple nun eine Liste der am häufigsten bei iTunes geladenen Songs aller Zeiten veröffentlicht. Die 25 hier einzusehenden Tracks konnten die meisten Käufe seit dem Start des “iTunes Music Stores” im Jahr 2003 auf sich vereinen und bieten dementsprechend einen eher eintönigen Mix durch den Mainstream-Pop der letzten Jahre. Lady GaGa hat es drei mal unter die Top-25 geschafft, die Black Eyed Peas zwei mal.
Gute Nachrichten für alle Kunden des von Apple bereitgestellten MobileMe-Services (Apple Store-Link). Im Support-Dokument #TS1673 beschrieben, hat Apple nun die Startseite des jährlich 79€ teuren MobileMe-Dienstes an das iPhone-Display angepasst und bietet neben direkten Links zur iDisk-, und Gallery-Applikation nun auch die Möglichkeit von unterwegs auf die hochgelobte “Find my iPhone“-Funktion zuzugreifen.
Accessing me.com with your iPhone allows you access to the following items:
A link to setup instructions for setting up Mail, Contacts, Calendars, and Find my iPhone on your iPhone.
A link to use Find My iPhone from a friend’s iPhone if you need to locate your lost iPhone on a map, display a message, play a sound, or remotely lock or wipe it.
iPhone-Applikationen mit Mac-Schnittstelle: SmokingApples listete in dem Artikel “Sharing data between your Mac and iPhone” eine Hand voll Applikationen die das iPhone in die Lage versetzen, mehr oder weniger nützlich, mit dem eigenen Mac zu kommunizieren. Neben allten Bekannten wie der Dropbox-Applikation und Airsharing, beleuchtet SmokingApples auch Newcomer wie Here, File File.
iPhone als Fahrzeugcomputer: Nach Angaben der DPA hat Mercedes eine iPhone-Applikation entwickeln lassen, die zukünftig optional beim Kauf eines Smarts erworben werden kann. Heise hat einen Dreizeiler zum Thema (Danke Martin) und schreibt:
“Wer für 240 Euro plus Montagekosten eine entsprechende Halterung einbauen lässt und für 9,99 Euro das Programm herunterlädt, hat damit nicht nur eine Freisprechanlage und Zugriff auf seine Musikdatenbank. Darüber hinaus funktioniert das Telefon als Navigationssystem und hilft dem Smart-Fahrer durch Speicherung der letzten Position, seinen geparkten Wagen wieder zu finden.“
Frische Patentanträge:Patently Apple hat Apples aktuell veröffentlichte Patentanträge genauer begutachtet und dabei unter anderem eine Erweiterung der bereits im November besprochenen NFC-Idee aufgespürt. Der am 12. August 2008 eingereichte Antrag skizziert unter anderem die Möglichkeit das iPhone als Login-Modul für den eigenen Mac (wir erinnern uns an AirLock und Co.) zu nutzen, widmet sich jedoch auch dem Einsatz “richtigen Leben” und beschreibt Hotelzimmer-Zugänge und Auto-Schließanlagen als mögliche Anwendungsgebiete. via macnews
Photoshop 1.0.7: Adobe bringt Version 1.0.7 der Bildbearbeitungssoftware Photoshop (aus dem Jahr 1990) auf das iPhone. Die Applikation (Youtube-Video) steht anders als Adobes hier vorgestellte Mini-Bildbearbeitung nicht im AppStore bereit.
Unabhängig davon wie ihr zu Applikationen stehen solltet, die nicht viel mehr Funktionalität bieten, als die Brüste leicht bekleideter Bikini-Mädchen mit Hilfe einer 3D-Animation wackeln zu lassen - eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass sich Entwickler deren Anwendungen die AppStore-Eingangskontrolle einmal hinter sich gelassen haben, keinen Kopf mehr um Apples (vage formulierte) Richtlinien machen müssen.
Dem ist nicht so.
In einer kurzen eMail an den Entwickler der Applikation Wobble iBoob - laut Techcrunch seit 8 Monaten im AppStore vertreten und knapp eine Million mal heruntergeladen - beschreibt Apple eine kurzfristige Änderung in den Entwickler-Vereinbarungen und gibt an “Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt” zukünftig nicht mehr anbieten zu wollen. Bereits zugelassen Apps werden aus dem Store entfernt. Netter Nebeneffekt: Anwendungen wie “Top Sexy Girls Japan” dürften mit Verweis auf die Regeländerungen zukünftig nicht mehr gelistet werden. Wir haben das Schreiben grob übersetzt:
Um dem Umstand der ständigen Weiterentwicklung des AppStores gerecht zu werden, prüfen wir unsere Entwickler-Richtlinien kontinuierlich. Ihre Applikation Wobble iBoobs verbreitet Inhalte von denen wir ursprünglich annahmen, diese würden würden sich für einen Vertrieb im AppStore eignen. Jedoch haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche Kunden-Beschwerden erhalten und unsere Richtlinien nun entsprechend angepasst.
Letztlich haben wir uns dafür entschieden Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt aus dem AppStore zu entfernen.
Wir bedanken uns diesbezüglich für Ihr Verständnis. Wenn Sie glauben, sie könnten Ihre Applikation an die neuen Vorgaben anpassen, sind Sie herzlich eingeladen entsprechende Änderungen vorzunehmen und die App abermals der Eingangskontrolle vorzulegen.
Im gleichen Atemzug, erlaubt Apple nun die Durchführung (bislang untersagter) Verlosungen innerhalb einer Applikation. AppStore-Kunden die die 10.000. Spiegel-Ausgaben kaufen, könnten fortan mit kostenlosen Abos oder In-App-Käufen beschenkt werden.
“3.3.17 Your Application may include promotional sweepstake or contest functionality provided that You are the sole sponsor of the promotion and that You and Your Application comply with any applicable laws”
Überschritten ausgewählte Downloads im mobilen iTunes Store bzw. AppStore eine Dateigroße von 10MB beschränkte Apple bislang die Möglichkeit, die gewählten Inhalte direkt aus dem UMTS-Netz herunterzuladen (wir berichteten). Eine Beschränkung die nun leicht gelockert und um das doppelte Datenvolumen aufgestockt wurde. Gut 20MB dürfen Applikationen, Podcasts oder Musik nun auf die Waage bringen um sich auch von unterwegs noch aus dem iTunes Store laden zu lassen. Danke Tim.
Nach Einführung der Browser-basierten Vorschau auf die im iTunes Store angebotenen Songs und den seit Anfang Februar zugänglichen AppStore-Previews hat Apple das Feature zwischenzeitlich noch mal stark erweitert. So lassen sich mittlerweile auch die Kategorien des AppStore direkt im Browser durchforsten. “Beliebte” Apps können alphabetisch gelistet werden und zumindest die im AppStore verfügbaren Spiele werden nun auch mit allen Unter-Kategorien aufgeführt. Wir gehen davon aus, das sich der AppStore zukünftig auch im Browser durchsuchen lassen wird, und um die üblichen “sozialen Features” wie Wunschlisten, Empfehlungen und eigenen Zusammenstellungen erweitern lässt.
Anfang letzter Woche erreichte der unten eingebettete Gastartikel unser eMail-Postfach und wartet seit dem auf sein Erscheinen. Nach einem kurzen Austausch mit dem Autoren (der Name des für den Artikel verantwortlichen Juristen ist uns bekannt) haben wir im Vorfeld der heutigen Veröffentlichung sowohl T-Mobile als auch Apple Deutschland um eine Stellungnahme zum Thema gebeten.
Apple gibt zur Sache “keinen weiteren Kommentar”, T-Mobile wiederum verweist auf Apples Zuständigkeit in Gewährleistungsangelegenheiten:
“Die Entscheidung, 1 Jahr Garantie und 1 Jahr Gewährleistung auf das iPhone zu gewähren, ist nicht von der Deutschen Telekom, sondern von Apple getroffen worden. Insofern müsste ich Sie auch an den Hersteller Apple verweisen, der auch die Prozesse für Reparaturen und Gewährleistungsabwicklungen aufgesetzt hat.“
Wir wünschen euch viel Spass bei der Lektüre. Kritisches Feedback in den Kommentaren ist, wie immer, gern gesehen.
Unzulässige Verkürzung der Gewährleistungsfristen beim iPhone
T-Mobile ist mittlerweile der wohl größte iPhone-Händler in Deutschland. Zusammen mit den entsprechenden Tarifen wurde ein attraktives Angebot geschaffen.
Zu einem umfassenden iPhone Angebot gehört jedoch auch, dass der Händler seinen gesetzlichen Folgeverpflichtungen nachkommt, insbesondere die Einhaltung der Gewährleistungsfristen beachtet. Dies ist bei T-Mobile leider nicht der Fall.
So ist bei Verbrauchsgüterkäufen, das sind Geschäfte zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher, bei Neuware eine zwingende Gewährleistungsfrist von zwei Jahren vorgesehen. Diese kann nicht verkürzt werden (nachzulesen im Gesetz: § 475 II BGB). Fragt man jedoch in einem beliebigen T-Punkt nach, ist die Antwort immer die gleiche: Auf das Apple iPhone gibt es exklusiv nur ein Jahr lang Gewährleistung (ein entsprechender Nachweis, unterschrieben von der T-Punkt-Leitung aus einer der größten Städte Deutschlands, liegt der Redaktion vor). Die Annahme des iPhones wird verweigert, der Kunde abgewiesen.
Der vorrangig für Entwickler interessante “iTunes Connect Developer Guide” (PDF - ca. 5MB) steht nun in Version 5.3 zum Download bereit. Apples kurze Ankündigung diesbezüglich beschreibt die geringen Änderungen des Dokumentes wie folgt:
Enhanced instructions on creating Demo Accounts
An explanation of the “New Territories as Added” checkbox
Revised app description character count recommendation based on the new design of App Product pages on the App Store
Am 11. Februar verlinkten wir in unserem Twitter-Stream die Erfolgsmeldung des iPhone-Hackers @sherif_hashim. Nach eigenen Angaben (eine Aussage die später auch von Dritten bestätigt wurden) war es Hashim gelungen, einen Fehler in der Modem-Firmware des iPhones aufzuspüren und so den Grundstein für einen softwarebasierten SIM-Unlock des aktuellen iPhone OS zu legen.
Nun, keine fünf Tage später, berichtet Hashim von der Sperrung seines iTunes-Accounts durch Apple. Hashim schreibt in seinem Twitter-Account: “Your Apple ID was banned for security reasons”, that’s what i get when i try to go to the app store, they must be really angry.
Auch andere, mehr oder weniger bekannte, iPhone-Hacker haben sich bereits zu Wort gemeldet und berichten von ähnlichen Account-Schließungen.
In unregelmäßiger Abfolge erweitert Apple die Kategorien des AppStores um themenspezifischen Spezial-Seiten. So hatten wir im November den Kinder-Showcase, Anfang Februar dann den Blick auf die Wintersport-Anwendungen im AppStore. Passend zum Valentinstag präsentiert Apple nun eine Spezialseite (AppStore-Link) mit 30 Anwendungen für den Tag der Liebenden.
Mit in der Auswahl: Die im November veröffentlichte, kostenlose Musée du Louvre-Applikation (AppStore-Link). Letztgenannte ist gut 60MB groß und allen Kunstinteressierten unter euch wärmstens empfohlen.