Schutzregeln schwächen Apples Argumentation
Siri AI: Was die EU-Entscheidung zu Android für Apple bedeutet
Google muss sein Android-Betriebssystem künftig stärker für andere KI-Assistenten öffnen. Dienste wie ChatGPT oder Claude sollen zentrale Funktionen nutzen können, die bislang vor allem Googles eigenem Assistenten Gemini zur Verfügung stehen. Dazu gehören Sprachbefehle, der Zugriff auf Kontextinformationen und das Ausführen von Aufgaben in installierten Apps.
Die neuen EU-Vorgaben gelten zwar nicht automatisch auch für Apple. Sie zeigen aber, welche Anforderungen die Europäische Kommission an tief in ein Betriebssystem integrierte KI-Assistenten stellt. Damit liefern sie auch einen möglichen Rahmen für die laufenden Gespräche über Siri AI in Europa.
Google muss konkurrierenden Assistenten Zugriff auf zentrale Android-Funktionen geben. Dazu gehören die Aktivierung per Sprachbefehl, persönliche Kontextinformationen, Aktionen in installierten Apps und technische Ressourcen des Geräts. Vergleichbare Funktionen sind auch für Siri AI vorgesehen. Apple dürfte sie daher in der EU nicht dauerhaft allein der eigenen KI vorbehalten.
Google erhält mehr Zeit als Apple
Google muss die Änderungen erst bis Juli 2027 bereitstellen. Bis dahin darf Gemini Funktionen verwenden, auf die andere Assistenten noch nicht gleichwertig zugreifen können. Apple wollte Siri AI ebenfalls zunächst veröffentlichen und die Unterstützung konkurrierender Dienste anschließend über 18 Monate hinweg ausbauen. Die Kommission lehnte diesen Vorschlag ab. Daraufhin strich Apple den Start von Siri AI auf iPhone und iPad in der Europäischen Union.
Nach Angaben eines hochrangigen EU-Beamten betrachtet die Kommission beide Situationen unterschiedlich. Apple habe Siri AI über mehrere Jahre entwickelt und dabei die bereits geltenden Vorgaben des Gesetzes über digitale Märkte berücksichtigen können. Google biete Gemini dagegen schon an und erhalte nun konkrete Anweisungen zur Öffnung vorhandener Android-Funktionen.
Die Kommission könne Google im abgeschlossenen Verfahren zudem nicht verpflichten, bereits verfügbare Gemini-Funktionen vorübergehend abzuschalten. Sie räumt damit ein, dass Googles KI während der Umsetzung einen Vorsprung behält.
Schutzregeln schwächen Apples Argumentation
Apple begründet die Verzögerung von Siri AI bislang vor allem mit Risiken für Datenschutz und Sicherheit. Nach Darstellung des Unternehmens würden die EU-Vorgaben anderen KI-Systemen zu weitreichende Zugriffe auf persönliche Daten und installierte Apps ermöglichen.
Die Google-Entscheidung zeigt jedoch, dass solche Zugriffe eingeschränkt werden können. Für sensible Funktionen darf Google Zugangsvoraussetzungen festlegen. Anbieter müssen Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Funktionsweise erfüllen. Eine unabhängige Stelle soll die Einhaltung prüfen. Persönliche Daten dürfen nur mit Zustimmung des Nutzers verwendet werden.
Diese Schutzmaßnahmen könnten auch für eine Öffnung von Siri AI als Vorlage dienen. Apple müsste konkurrierenden Assistenten damit nicht automatisch unkontrollierten Zugriff auf das iPhone geben. Das Unternehmen dürfte Zugänge absichern, könnte die Auswahl geeigneter Anbieter aber nicht allein nach eigenen Interessen steuern.
Ein formelles Verfahren zu Siri AI läuft derzeit nicht. Wie aus Kommissionskreisen zu hören ist, dauern die Gespräche mit Apple jedoch an. Die Android-Entscheidung führt daher nicht unmittelbar zu einem europäischen Starttermin. Sie macht aber deutlicher, welche Öffnung Brüssel auch von Apple erwartet.


Einfach falsch was die EU hier macht. Niemand ist gezwungen Apple oder Android zu kaufen. Die Hersteller haben ein Recht an deren eigenen Produkten. Wenn OpenAI oder Anthropic kein eigenes OS produzieren ist es so. Anstatt, dass sich die EU un die wichtigen Dinge kümmert für die sie da ist macht sie sowas. Sehr schade.
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Als Nächstes kommt „Android muss auf iPhones laufen können“
Das stimmt so nicht. Alle müssen sich zwischen Android und Apple entscheiden. Es gibt schlicht keine anderen mobilen Betriebssysteme, die eine digitale Teilhabe am Leben ermöglichen. Meine beiden Bankkonten z.B. oder auch der e-Perso funktionieren ausschließlich unter Android oder iOS. In ein paar Jahren wird es alles noch schlimmer aussehen, s. z.B. die EU-Brieftasche für die Digitale Identität (eID).
@jan es gibt Bankkonten welche ohne Smartphone funktionieren. E Perso ist keine Pflicht. Sollte es Pflicht werden dann können die Unternehmen nicht dafür in Geiselhaft genommen werden.
Wieso macht denn außer Apple und Google niemand nen eigenes Betriebssystem?
Ganz anderer Meinung. Welche konkreten Möglichkeiten haben denn die Menschen, ein top Smartphone mit der KI ihrer Wahl zu nutzen? Wo sind die alternativen Produkte, mit denen das geht? Wer Gatekeeper ist, soll sich an Vorgaben zum geregelten Wettbewerb halten müssen.
@castle du hast kein Anrecht darauf. Wenn die Unternehmen nicht willen, dass deren Plattformen geöffnet werden muss man das akzeptieren. Wenn es der Markt nicht hergibt musst du dich damit arrangieren.
Es gibt keinen Markt, das ist das Problem! Und Apple will den User Er- und Auspressen weil sie eine gewisse Marktmacht haben. Warum verteidigst du Apple? Argumentiert doch mal anders: Wenn Apple sich nicht öffnen will, können sie den Europäischen Markt ja verlassen. Wollen sie aber nicht. Warum nicht? Weil es der zweitgrößte Markt für Apple ist.
@googmann natürlich gibt es ein Markt. Apple hat ein Angebot und die Konsumenten fragen es nach.
Die Diskussion ist nicht zielführend. Natürlich wird Apple den europäischen Markt nicht verlassen. Macht keinen Sinn. Nur will Europa bzw. die EU innovativ bleiben und Firmen anlocken sollte sie weniger diese Detailfragen regulieren(die kaum Einfluss auf unser Leben haben) und lieber sich um die wichtigen Dinge kümmern welche wirklich Einfluss auf unser Leben haben. Sicherheit, Infrastruktur usw.
Ob du bei iOS oder Android ChatGPT vollen Zugriff gibts oder nicht darf nicht die EU entscheiden sondern ausschließlich der Hersteller. Er ist auch für die Sicherheit und den Datenschutz eines Systems verantwortlich. Zumindest letzteres wird komplett ad absurdum geführt dadurch.
Statt zu nörgeln, weil man evtl. Etwas erst später bekommt, ist meiner Ansicht falsch. Ist doch super wenn ich nicht mehr an Siri gebunden bin
Was sind wichtige Themen aus deiner Sicht, um die sich die Eu kümmern soll?
@ScrAn Die EU sollte sich auf Dinge konzentrieren, die einzelne Staaten allein kaum lösen können: sichere Grenzen, Verteidigung, bezahlbare Energie, gemeinsame Infrastruktur, Krisenschutz sowie Forschung und Produktion wichtiger Güter wie Medikamente und Technik. Statt immer mehr Regeln für Alltag und Markt zu machen, sollte sie dort konkret liefern, wo Europa gemeinsam stärker, sicherer und unabhängiger wird.
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Sorry aber das sehe ich anders, jeder ist gezwungen Apple oder Android zu kaufen, weil es keine alternative gibt. Der Einstieg für einen Konkurrenten ist finanziell wohl kaum machbar.
Und Sowohl Google als auch Apple haben eben nicht nur die Plattform und den Weg dorthin in der Hand sondern auch eigene Dienste dazu.
@mAx niemand braucht ein Smartphone zum Leben. Man kann doch nicht Apples und Googles harte Arbeit nehmen, sich daran laben und seinen Wohlstand auf Kosten anderer aufbauen.
Genauso ist es
Und Apple programmiert alle Apps im App-Store, welche die Plattform erst interessant machen, selber? Und sie verdienen nicht daran? Hmm …
@fronk Apple bietet die Plattform dafür. Den Programmierern steht es frei sie im AppStore zu veröffentlichen. Mit dem Thema hat das aber nichts zu tun.
-1 Falscher Ansatz. Ich freue mich auf Alternativen und erhoffe mir dadurch u.a. auch mehr Qualität von Apple.
Das ist pure Gleichmacherei. Alleinstellungsmerkmale sind nicht erwünscht. Dabei kann sicher die Apps von Chat, Claude usw. Laden und nutzen. Die sind dann vielleicht nicht so tief eingebunden, na und? Da fehlt dann höchstens ein bisschen Quality of live. Aber eine grundsätzliche Nutzung ist möglich.
Ich muss Apple „leider“ Recht geben
Mir wäre es zu unsicher wenn sie Schnittstellen und immer mehr für andere Firmen öffnen und damit Einfallstore schaffen. Es sind so viel sensible Daten aufm iPhone, dass dieser geschützt bleiben müssen.
Quatsch. Sorry. Aber hie gehts darum, Monopolisten zu zerschlagen und das ist gut so
@Maik Apple hat kein Monopol.
Ich verstehe diese EU Vorgaben nicht. Mercedes muss sich auch nicht für Motoren von Opel oder VW öffnen. Ich möchte ein sicheres, geschlossenes System.
Der unterschied ist, dass Mercedes ein deutsches/EU unternehmen ist.
Also muss Ford weil US Unternehmen zukünftig mit VW Ersatzteilen reparierbar sein ? Oder Toyota oder Lada ?
Mercedes ist kein Teil eines Duopols.
Wieso? Car Play oder auch Android funktionieren ja im Auto.
Würde das aber generell als differenzierter sehen und nicht unbedingt Autos mit Handysoftware vergleichen.
Wäre so als wenn du die Scheibenwischer nur bei VW kaufen darfst.
Aber eine privat gebaute Mautstrasse dürfen alle Automarken befahren…
Und nicht nur Mercedes… und das ist gut so…
Das legt wohl dann der Betreiber fest. Wenn er keine Mercedes haben will was hindert ihn daran?
Immer diese Anti-EU-Trolle. Was dabei immer vergessen wird, wir als KUNDEN sollen MEHR und nicht weniger bekommen!
@fronk also wenn man, zurecht, Kritik an der EU äußert ist man ein Troll? Ob uns das als Verbraucher beim Thema Datenschutz hilft, vor allem bei Apple, ist ja mal mehr als fraglich. Wenn Anthropic oder OpenAI ein OS wollen können sie es, wie Apple und Google, doch selbst programmieren. Niemand hält sie auf.
Nein, wenn notwendig und sinnvoll SOLL die EU selbstverständlich kritisiert werden. Aber doch bitte nicht für ein MEHR an persönlicher Freiheit und Entscheidungsmöglichkeit für uns, ja auch Dich, Verbraucher!
Also bitte nicht wieder mal alles verdrehen und mit Totschlag-Argumenten versuchen, »Mitdenker« mundtot zu machen. Das nennt sich Populismus!
Mitdenken bedeutet aber auch, dass man etwaige Risiken mitbedenkt und jede Öffnung ist ein Tor für Angreifer.
Nicht nur in die eigene populistische Welt denken ;-) Dass Apple es erlauben musste Apps außerhalb des App Stores installierbar zu machen, fein und gut. Wenn Apple erlauben muss, dass freie Browser Engines außerhalb von Webkit zugelassen werden, ist das ebenfalls gut, denn ich als User habe die Wahl. Wenn aber das System geöffnet werden MUSS, habe ich keine Wahl mehr und muss mich der Bevormundung der EU und einer Zwangsöffnung hingeben.
@fronk jemanden wegen rechtmäßiger und sachlicher Kritik an der EU als Troll zu bezeichnen ist auch populistisch.
Ich als mündiger Verbraucher wusste vor dem Kauf von meinem iPhone was es kann und was nicht. Ich wusste vorher alle Dinge die ich nicht toll finde und habe mich wegen Dingen wie Sicherheit, Zuverlässigkeit, Qualität und Datenschutz trotzdem für das iPhone entschieden. Und zumindest Sicherheit und Datenschutz sehe ich durch die Maßnahmen der EU gefährdet.
Fakt ist wer ein iPhone kauf weiss(oder sollte es wissen) dass man z.B. kein Claude komplett im System integriert hat. Wer das möchte sollte sich kein iPhone kaufen. Apple hat das Produkt erstellt, darein investiert und bestimmt wie es funktioniert. Wenn ein Verbraucher es nicht will soll er die Finger davon lassen. Der Erfolg gibt Apple recht und die EU sollte sich auf die wichtigen Dinge für uns Bürger konzentrieren.
@oliverwien +1
Und wen soll das bitte helfen? Kein normaler Mensch wird das jemals nutzen, geschweige überhaupt wissen, dass es geht. Es ist einfach nur totaler Quatsch, von der EU sowas von Herstellern zu verlangen. Es bietet überhaupt keinen Mehrwert, weil das wahrscheinlich nur 1 % aller Benutzer jemals benutzen wird.
Also ich freu mich, wenn ich die Wahl habe.:)
Du hast auch jetzt die Wahl. Es ist vielleicht etwas umständlicher, aber du hast sie.
Das sehe ich auch so.
Ich frage mich immer…. wofür?
Man kauft sich heute vielleicht ein Pixel, weil es Gemini gibt.
Man kauft sich heute vielleicht ein iPhone, weil SiriAI toll funktioniert (könnte).
Wie viele Nutzer wollen denn, dass sämtliche KIs den Zugriff auf das Handy haben können. Oder, wie viele Alternativen gibt es denn überhaupt bzw. wie viele wollen denn auf dem Smartphone arbeiten. Geht nicht die Entwicklung weg vom Smartphone?
ChatGPT und allen anderen steht es außerdem frei, ein Smartphone oder Betriebssystem zu entwickeln. Wenn nicht, dann müssen sie die Gegebenheiten und bestehenden Plattformen in dem Rahmen nutzen, wie es deren Entwickler und Entscheider vorsehen.
Warum muss hier politisch eingegriffen werden?
Eine Öffnung bedeutet leider auch IMMER, dass Funktionen langsamer oder abgeschwächter Einzug halten. Das es mehr Aufwand ist. Das die Nutzer mehr entscheiden müssen, wem was wann und wo anvertraut wird und alles unübersichtlich wird.
Der Artikel nimmt einen komischen Blickwinkel ein, also ob KI Anbieter per se Zugriff haben müssten. Das sit natürlich nicht gewollt. Der Nutzer soll aber die Wahl haben können, und das geht nur, wenn es eine technische Implementierung dafür gibt.
Oder neue Funktionen kommen viel später weil man auch die Leute braucht um das Zeug anzupassen und weiter zu betreuen.
Die gesteigerten Personalkosten die die Unternehmen haben weil sie Experten für Konkurenzsysteme einstellen und bezahlen müssen werden dann auch wieder 1zu1 auf die Kunden mngelegt. Wird in Zukunft richtig toll. Vieleicht kommt es doch noch irgendwann so das wir zwar Hardware von überall kaufen können der Funktionsumfang im Gegensatz zu USA, Asien komplett runtergeputzt ist und wir wieder auf nem Funktionslevel wie ein Nokia 3310 sind. Telefonieren und SMS geht. Farben bedingt nur wenn die nicht irgendwo geschützt sind oder gegen Bezahlung für 16 Mio Farben. Kamera sind ab Werk zwar verbaut aber man muss bei der Einrichtung zwischen 1472649 Anbietern die Kamera App auswählen. Standardbrowser, Launcher, Accountverknüpfungen mit 1000 Optionen bei der erst Einrichtung damit man so eine richtige Expirence hat als würde man Linux ohne Installer installieren. Das wird uns als Menscheit noch richtig weit bringen und wir haben sonst keinerlei Probleme.
Wie es mit der Demokratie in der EU bestellt ist sieht man ja an der Abstimmung zur Chatkontrolle. Einfach so lang abstimmen bis das Ergebniss stimmt.
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Ich hatte mich schon gewundert, wieso Google die Freiheiten hat und Apple nicht. Aber auch ich sehe hier die Gefahr, die Hersteller auszubremsen, statt den Nutzer zu unterstützen. Bestimmt Funktionen sollten für Hersteller und deren Geräte exklusiv bleiben. Sonst haben wir irgendwann gar keine Apps mehr auf den Smartphone, da der Taschenrechner oder die Kontakte-App zu tief ins System eingreifen und den Nutzer einschränken könnten.
Ich möchte doch einfach nur ein Gerät, welches so funktioniert, wie der Hersteller es vorsieht. Warum tut sich die EU da so extrem schwer damit?
In anderen Produkten geht’s doch auch. Fernseher müssen auch die Programme nutzen, die die Firmen freigeben, bei PKWs bin ich auch an die Software des Herstellers gebunden und muss die Quatsch-„KI“ nutzen. Bei einem einfachen Handy habe ich gar keine Wahl. Alles andere mit KI muss ich immer auf den Hersteller setzen und kann nicht zwischen Kais wechseln.
Ich verstehe auch Apple und Google, dass sie nicht den Zugriff einfach öffnen möchten. Es kostet Unmengen an Geld und Ressourcen, bestimmte Teile einer Software passend zu einem Gerät zu entwickeln und entsprechend sicher zu gestalten. Und hier wird verlangt, dass ich am besten alles Open Source entwickle, damit jeder mit meinen Daten machen kann was er will, weil ich gar nicht weiß, was die Wettwerbs-Anbieter alles von meinem Gerät sehen. Natürlich haben auch die Berechtigungen, die ich kontrollieren kann, aber wer garantiert mir das?
Wenn Apple ein Datenleck hat, dann hängt da mehr dran, als wenn Klaus mit seiner Vibecoding App meine Daten illegal abgreift, da die EU es so wollte, dass jeder auf meinem Gerät die gleichen Rechte haben soll.
Ich verstehe den DMA, aber manche Dinge sind zu übertrieben.
So ein Quatsch.
ChatGPT und Cluade laufen doch als App auf android. Wo sieht die EU das Problem? Wieso sollte Google zulassen, dass jede x-Beliebige AI tief in das System zugreifen kann?
Weil sich Google/Apple dadurch ein Monopol für ihre Geräte verschaffen und den Zugang anderer Anbieter zu diesem Markt aktiv blockieren. Ich kann mir nicht vorstellen dass dies in deinem Interesse ist.
@HotShot weder Apple noch Google haben kein Monopol.
Den Unterschied zwischen einer App und einer tiefen Systemintegration hast du aber nicht begriffen, oder?
Was bitte ist verkehrt daran, dass ich als Verbraucher die Möglichkeit bekomme eine informierte Wahl zu treffen?
Das ermöglicht die EU, indem sie den Herstellern Vorgaben zu Standardisierung von Schnittstellen und Interoperabilität gibt.
Ich begrüße das ausdrücklich.
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Jeder Hersteller hat seine Standards.
Wer die nicht will – auf Wiedersehen.
Die EU versucht eben, diese Standards für alles mögliche aufzubrechen.
Apple öffnet Siri AI in China für Baidu und Alibaba, meldet Reuters.
Merkwürdig was in China plötzlich bei Apple funktioniert und in der EU große unüberwindbare Hürden sind.
das stimmt so nicht, Apple darf das alte Apple Intelligence durch Baidu und Alibaba in China anbieten. Da geht es nicht um Siri AI…
Stimmt, du hast recht. Mein Fehler.
Man merkt hier auch in den Kommentaren, dass es genügend Menschen gibt, die nicht weiter als von der Wand bis zur Tapete denken.
Schon mal überlegt, dass diese Wahlmöglichkeiten auch die potenzielle Nutzung einer (zukünftigen) europäischen KI auf den Geräten ermöglicht?
Wer spätestens seit der Regierung Trump noch nicht begriffen hat, wie einfach die Amerikaner uns den Zugang zu solchen Systemen abdrehen können oder wir Europäer nicht mit deren Datenschutz einverstanden sind, der hat den Schuss nicht gehört.
Das ist ein wichtiger Beitrag zu unserer europäischen Souveränität gegenüber anderen globalen Playern, das sollte man sich vielleicht mal überlegen!
Anstatt, dass die EU verbietet und reguliert könnte sie ja mal kräftig investieren und eine europäische Lösung schaffen. Das wäre Sinnvoll und würde vor allem das Vertrauen in die EU stärken.
Es gibt Mistral – aus Frankreich.
Ist aber so schlecht/unbedeutend, dass du scheinbar noch nix davon gehört hast. :)
Soviel zu einer EU-Alternative.
Sollen beide einpacken und sich aus dem Europäischen Markt verziehen. Schaun wir dann mal was sich ergibt.
Ich bin auch der Meinung, dass Microsoft allein entscheiden sollte, welche Programme auf seinem Betriebssystem zugelassen werden. Kostenlose Open-Source-Software? Am besten gleich verbieten. Dasselbe gilt natürlich für iOS und Android – wer braucht schon alternative Browser, Kalender oder andere Apps?
Diese blöde EU mit ihrem Wettbewerb und Datenschutz geht einem doch nur auf die Nerven. Internationale Großkonzerne sollen ruhig alles über uns wissen und ihre Schlüsse daraus ziehen. Schließlich verstehen sie viel besser als wir selbst, wie man unsere Daten gewinnbringend monetarisiert.
Hoffe hier trollen die Leute nur, die EU sollte sich viel mehr um solche Angelegenheiten kümmern, dass sind Themen die auch beim Verbraucher ankommen.
An die die diese Maßnahmen verteufeln, ihr habt sicher auch was gegen den wechselbaren Akku oder die Standarisierung auf USB C? Böse EU wie könnt ihr bloß;)
Das die EU Apple zu USB C zwingt finde ich sehr schlecht. USB C ist im Vergleich zu Lightning nachteilig.
Verstehe ich aber wenn alle meine Geräte den selben Anschluss haben bin ich damit sehr zufrieden und begrüße diesen Schritt
Was ist ein Nachteil von USB-C?
Mich würde mal interessieren, wie viele Nutzer in der EU wirklich einen alternativen App Store nutzen, nachdem die EU dort ja ebenfalls Apple gezwungen hat. Außer der Epic Store (allein nur wegen Fortnite) sind die Userzahlen wohl EU-weit doch sehr gering. Ob es den Aufwand wert war? Ähnlich wird es wohl auch in diesem Beispiel… 95% der Nutzer befassen sich mit solchen Funktionen gar nicht und lassen die Standardanwendungen eingestellt. Andererseits könnte Apple auch einfach nachgeben und es nach EU Vorschrift umsetzen, denn der größte Teil wird wohl eh bei Siri bleiben?! Oder will man einfach nur nicht kleinlaut Nachgeben?
Ich denke es geht um Sicherheit im System und natürlich ist es aufwendiger für verschiedene Regionen Anpassungen zu machen.
Schade immer mehr wird bevormundet und diktiert in der EU. Jede Öffnung birgt Gefahren. Gefahren die die EU wohlwollend in Kauf nimmt.
Auf ein geöffnetes Gerät bekommt man leichter Zugriff, als es bisweilen der Fall ist. Ich will nicht, dass OpenAI, Meta etc. auf Systemfunktionen zugreifen können. Soll doch OpenAI ein eigenes Smartphone etablieren, Linux based und jeder der darauf aufspringen will kann dies tun, freiwillig. Wie kommt man eigentlich darauf das Funktionen die über Jahre von den jeweiligen Softwarefirmen entwickelt und verfeinert worden sind, nun preisgeben muss und offenlegen muss für andere, die nie einen Cent investiert haben um diese mit zu entwickeln. Das hat nichts mit freien Wettbewerb zu tun.
Die van der leyen will Geräte öffnen .chatkontrolle 1.0 gibt es schon ,2.0 kommt und wenn jede „ki“ auf interne Daten zugreifen kann ,wer sagt dass es andere nicht genauso nutzen werden können!?
Ich will mein iPhone von Apple wie es von Apple gedacht ist,wenn nicht kaufe ich was anderes
Wer ist nicht eine tolle Herausforderung für die EU wenn sie allen Fahrzeughersteller vorschreiben würden, dass jeder Motor in allen ihren Fahrzeugen eingebaut werden kann. Das wird sicher unterhaltsam.
Da kannst jeden Motor in jedes Auto einbauen. Ist zwar irrer Aufwand und extrem teuer, aber kein Hersteller kann dir verbieten einen anderen Motor einzubauen. Und genau darum geht es, dass Apple und Google die Nutzung durch Dritte über ihr Betriebssystem verhindern können.
Aber das kann doch eigentlich nicht wahr sein, oder?
Können wir in Deutschland jetzt Siri AI überhaupt nicht nutzen???
Ich habe die Beta installiert und möchte es schon sehr gerne nutzen.
Doch, auf macOS und visionOS.