Klageschrift beschreibt konkreten Ablauf
Apple legt im Rechtsstreit mit OpenAI nach
Die Klageschrift von Apple gegen OpenAI enthält weitere Einzelheiten zu den bereits erhobenen Vorwürfen. Darin führt Cupertino konkrete Beispiele aus internen Chatverläufen und Dokumenten an. Der iPhone-Hersteller wirft dem KI-Unternehmen vor, systematisch vertrauliche Informationen ehemaliger Apple-Mitarbeiter genutzt zu haben, um den Aufbau der eigenen Hardwareabteilung zu beschleunigen.
Die Klage gegen OpenAI ist eine der letzten Amtshandlungen Tim Cooks
Bereits zuvor hatte Apple OpenAI beschuldigt, Bewerber zur Weitergabe interner Informationen und sogar zum Mitbringen von Prototypen ermutigt zu haben.
Im Mittelpunkt der nun bekannt gewordenen Vorwürfe steht der frühere Apple-Ingenieur Chang Liu. Laut Klageschrift soll er nach seinem Wechsel zu OpenAI weiterhin Zugriff auf interne Apple-Dateiserver gehabt haben. Ursache sei ein Softwarefehler gewesen, den Liu entdeckt und anschließend ausgenutzt habe. In einem internen Chat soll er sich darüber sogar amüsiert haben. Apple wirft ihm vor, während seiner Tätigkeit bei OpenAI Präsentationen, Hardwareentwürfe, Fertigungsinformationen und Testunterlagen heruntergeladen zu haben.
Nach Darstellung des Unternehmens erhielt Liu dabei Unterstützung von einer Kollegin, die damals noch bei Apple beschäftigt gewesen sei und später ebenfalls zu OpenAI wechselte.
Vorwürfe gegen OpenAIs Personalstrategie
Die Klageschrift (PDF-Download) beschreibt darüber hinaus ein umfassenderes Vorgehen beim Aufbau der Hardwareabteilung. Wie Bloomberg berichtet, sollen Vorstellungsgespräche regelmäßig dazu genutzt worden sein, Informationen über noch nicht angekündigte Produkte zu erhalten. Bewerber seien demnach aufgefordert worden, sich vor den Gesprächen mit internen Projekten zu beschäftigen und sogar Bauteile oder Prototypen zu den Terminen mitzubringen.
Eine zentrale Rolle weist Apple erneut dem früheren Apple-Manager Tang Tan zu, der inzwischen die Hardwareentwicklung bei OpenAI verantwortet. Er soll laut Klage einen Leitfaden erstellt haben, der neuen Mitarbeitern helfen sollte, Apples interne Sicherheitskontrollen beim Ausscheiden aus dem Unternehmen zu umgehen. Außerdem habe er gezielt Fragen zu aktuellen Entwicklungsprojekten gestellt und weitere Informationen eingefordert.
OpenAI weist sämtliche Vorwürfe zurück. Das Unternehmen erklärt, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Firmen zu haben und sich auf die Entwicklung eigener Technologien zu konzentrieren.

Wenn die vorwürfe stimmen ist das mehr als heftig. Hier könnte wahrscheinlich sogar Knast drohen.
Das war beim letzten Artikel schon mein Gedanke. Als wenn Apple noch irgendwelche Ideen in einer Schublade hätte, die von Interesse sein könnten. ;-)
@von wegen: warum so böse?
„Wir haben kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen“ sagt genau die Firma, deren ganzes Geschäftsmodell darauf basiert, das geistige Eigentum anderer einzusaugen und als eigenes Feature zu verkaufen. Kannste dir nicht ausdenken.
Das macht Google seit jeher…
Die haben das aber nie bestritten und jeder wusste von Anfang an, worauf Google aufbaut.
+1
Niemand hatte Interesse einen Raumtrenner in Berlin zu bauen /s
Wie macht Apple denn ihr Business?
Die Sensoren für die Apple Watch:
Hat man da auch nicht erst mit Masimo verhandelt und dann von denen Mitarbeiter abgeworben und die Sensoren dann „selber“ entwickelt mit den „eigenen“ neuen Masimo Mitarbeitern:D
Ich will nicht wissen mit was für Methoden die big techs (apple, amazon, Microsoft, google, meta) kleine Firmen „bearbeiten“.
Da gibt es keine Moral.
+1
ich mag den Sam nicht mehr, seit dem er sein Business dem US-Kriegsministerium „unterstellt“ hat.
Jedem seine Moral.
Oder eben keine Moral.
Nachdem ChatGPT sowieso immer dümmer statt schlauer wird und ich schon vor einer Weile auf Claude umgestiegen bin – hab ChatGPT nur noch für Bilder-Spielerei gehabt – hab ich das Ding jetzt komplett gelöscht.
Claude ist 100x intelligenter und besser als ChatGPT. Für Foto-Spielereien verwende dich halt Gemini.
OpenAI hat schon vor einer Weile, kurz nach der Gründung, gezeigt, wie sie ticken. Nicht umsonst sind die versierten Programmierer weg und haben Anthropic gegründet.
So pauschale Aussagen ergeben gar keinen Sinn. Wenn man den Begriff „intelligenter“ überhaupt für die Bewertung von LLMs nutzen will, dann höchstens für konkrete Modelle. GPT-5.6 Sol ist mindestens genauso „intelligent“ wie Claude Fable 5.
Da Claud immer für IT-Probleme gehypt wird nutze ich es gerne für Home Assistant und MS-Windows Probleme. Es erscheint mir aber, dass Claud erstmal 10 falsche Antworten produziert bevor es dann eine halbwegs funktionierende Lösung produziert. Jedesmal muss ich Claude darauf hinweisen, dass es gerade Blödsinn ausgespuckt hat, und jedesmal kommt dann die bescheuerte Entschuldigung „ja, tut mir leid, das hatte ich übersehen“. Letztens noch versucht mit Claude eine Windows10 Installation ohne MS-Konto zu machen. Absolute Katastrophe was Claude mir da geboten hat.
Manchmal sitzt das Problem vor dem Pc
Dass man für so einen Pipifax überhaupt KI nutzt… da wäre ich als Claude auch beleidigt.
Hört mal die OpenAI Story vom Fritz Espenlaub
die ist echt klasse!
Staffel eins: Peter Thiel, Staffel zwei dann Sam Altmann / open AI
Ach, als ob Apple nicht auch schon Leute von anderen Firmen eingestellt hat, NUR um an deren insiderwissen ran zu kommen.
Vielleicht ist hier Open AI etwas zu plump ran gegangen.
Die EX Entwickler von den Apple silicon CPUs waren da cleverer.
Eigenes start up gegründet und dann von Qualcomm aufkaufen lassen.
Um dann wieder was zu gründen:D
Ps: was war eigentlich mit dem einen Apple Manager der bezüglich App Store vor Gericht gelogen hat. Hat der Knast bekommen? Da war doch was.
Softwarefehler Dateiserver – das kann ich nicht nachvollziehen in solch einem Unternehmen.
Du machst dir gar keine Vorstellung wie bodenlos schlecht das off-Boarding bei vielen Unternehmen Funktioniert. Hab mal nen EX Arbeitgeber angeschrieben er möge mich doch bitte aus dem Partnerportal löschen nachdem ich noch Zugriff auf Lizenzen von Dutzenden Unternehmen hatte 4 Jahre nachdem ich das Unternehmen verlassen habe. Habs auch nur durch Zufall gemerkt weil ich komplett BrainAFK Montag morgens meine Zugangsdaten vom alten AG in dem Partnerportal angegeben habe weil das beim neuen AG auch genutzt wird.
Gerade bei dem IT Zeug hast du halt Portale bei nem Haufen Thirdparty Portalen wenn man mit denen eine Partnervereinbarung hat. Wenn das jetzt so ein Nischen Ding ist was man wegen einem Kunden nur alle Jahrelang mal braucht fliegt das gerne mal unterm Radar. Alleine deswegen bin ich ein Freund von ablaufenden Zugangsdaten und Zwangsweiser Aktualisierung von Passwörtern. Wird zwar vom Sicherheitsaspekt immer wieder diskutiert aber in dem Fall hätte es den Account einfach nach 6 Monaten deaktiviert und das währe nicht passiert. alternativ halt MFA über Firmenmailadresse oder nur auf Firmengeräten das man damit automatisch nach 30 Tagen ausgesperrt wird wenn man sein Zeug zurückgibt.
Mag ja alles sein, aber hier geht es um hochqualifizierte Spezialisten mit Zugang zu geheimen Entwicklungen und Prototypen und nicht um Pam aus der Buchhaltung. Bei dem Aufwand, den Apple an anderen Stellen treibt, um zukünftige Produkte geheim zu halten, wundert eine derartige Lücke schon.
100x- wow!!