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Familien-Abo wird 18% teurer

Apple Music Preiserhöhung: Apple verteuert Abos in Deutschland

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Apple verteuert seinen Musikstreamingdienst Apple Music zum ersten Mal seit 2022. Ab sofort kostet das Abo für Einzelpersonen in Deutschland 11,99 Euro pro Monat. Zuvor waren es 10,99 Euro. Deutlich stärker steigt der Preis des Familienabos. Dafür werden nun monatlich 19,99 Euro statt bisher 16,99 Euro fällig. Studierende zahlen künftig 6,99 Euro und damit einen Euro mehr.

Apple Music Preise Small

Für Neukunden gelten die neuen Preise sofort. Bestehende Abonnenten sollen nach einer Benachrichtigung mit dem jeweils nächsten Abrechnungszeitraum umgestellt werden. Die Änderungen werden nach Angaben aus der Branche auch in weiteren Ländern eingeführt. In Großbritannien entsprechen die neuen Beträge weitgehend dem europäischen Preisniveau. In den USA kostet das Einzelabo nun 11,99 Dollar. Das Familienabo steigt dort um drei Dollar auf 19,99 Dollar.

Höhere Kosten für Musikrechte

Apple begründet die Anpassung mit gestiegenen Lizenzkosten. Streamingdienste zahlen einen Teil ihrer Einnahmen an Rechteinhaber, darunter Plattenfirmen, Musikverlage sowie Künstler und Songwriter. Wie hoch diese Abgaben ausfallen, hängt unter anderem von Verträgen, Abrufzahlen und den Einnahmen des jeweiligen Dienstes ab.

Bereits bei der letzten Preiserhöhung im Oktober 2022 hatte Apple auf höhere Ausgaben für Musikrechte verwiesen.

Am Leistungsumfang ändert sich durch die aktuelle Erhöhung zunächst nichts. Apple Music bietet nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Titel. Diese können werbefrei gehört und für die Nutzung ohne Internetverbindung gespeichert werden.

Apple Music Preise 2026

Apple verteuert auch Geräte und Zusatzschutz

Die höheren Gebühren für Apple Music folgen auf mehrere Preisanpassungen im übrigen Angebot des Konzerns. Ende Juni hatte Apple in Deutschland unter anderem Macs, iPads, HomePods und Apple TV verteuert. Als Grund nannte das Unternehmen gestiegene Kosten für Speicherchips und andere Bauteile. Beim MacBook Neo erhöhte sich der Einstiegspreis um 100 Euro auf 799 Euro. Das MacBook Air mit 13 Zoll kostet seitdem mindestens 1.399 Euro und damit 200 Euro mehr. Beim MacBook Pro mit 16 Zoll stieg der Grundpreis um 400 Euro auf 3.399 Euro.

Auch AppleCare+ wurde für mehrere Geräte angepasst. Bei fast allen iPads verteuerte sich der monatliche Schutz um 50 Cent. Für eine Police mit zwei Jahren Laufzeit verlangt Apple in der Regel zehn Euro mehr. Die Selbstbeteiligung bei einem Schaden blieb unverändert. Für einige AirPods Modelle, Geräte der Marke Beats und die Apple Watch SE senkte Apple dagegen den Preis des befristeten Schutzes.

Apple Music ist damit nicht der einzige Bereich, in dem Kunden derzeit mehr zahlen müssen. Auch andere Streaminganbieter haben ihre Abogebühren in zahlreichen Märkten angehoben. Spotify verlangt für sein Einzelabo in den USA weiterhin einen Dollar mehr als Apple.

17. Juli 2026 um 20:37 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Und wie sieht es bei den Apple One Abos aus?

    Ps: ein wenig lächerlich von Apple.
    Wie groß ist die Services / Abo Sparte noch?
    -> Mittelwelle Größer als Mac, iPad & wearables zusammen!!!
    Und Apple hat dort die größte Marge, falls ich das richtig in Erinnerung habe.

    • Der Services-Anteil ist groß, ja. Aber da zählen auch AppStore-Käufe rein oder sowas wie der Google Deal. Nicht nur die Services (Apple Music, Apple TV, News+, Apple Pay oder iCloud). Bei diesen Services können sie mehr kontrollieren als bei z.B. den AppStore Käufen. Falls da was wegbricht, können sie das mit ihren eigenen Abos dauerhaft, im besten Falle, ausgleichen.

  • Fairerweise zahlt Apple den Künstler auch mehr, deswegen prima für mich.

  • Wäre schön, wenn schon erhöht wird, wenn es dann auch mal vernünftige Speichergrößen gäbe. Für 2TB 10€ zu verlangen ist schon a Witz!

    • Wenn alle ihre Abos kündigen und das damit begründen würden, dann würde man sich sicherlich bewegen. Aber da es genug buchen, auch sicherlich anhand fehlender Alternativen, wird sich nichts ändern und Apple verdient prächtig daran

  • Na mal gespannt, wann das Jahresabo geändert wird. Aktuell ist es noch unverändert.

  • 15% in 4 Jahren, da geht noch mehr – oder haben wir nicht alle größere Lohnerhöhungen erhalten?

  • schon gekündigt und zum 4 monatigen kostenlosen Amazon Music Abo gewechselt. War trotzdem schön bei Apple.

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