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Familien-Abo wird 18% teurer

Apple Music Preiserhöhung: Apple verteuert Abos in Deutschland

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37 Kommentare 37

Apple verteuert seinen Musikstreamingdienst Apple Music zum ersten Mal seit 2022. Ab sofort kostet das Abo für Einzelpersonen in Deutschland 11,99 Euro pro Monat. Zuvor waren es 10,99 Euro. Deutlich stärker steigt der Preis des Familienabos. Dafür werden nun monatlich 19,99 Euro statt bisher 16,99 Euro fällig. Studierende zahlen künftig 6,99 Euro und damit einen Euro mehr.

Apple Music Preise Small

Für Neukunden gelten die neuen Preise sofort. Bestehende Abonnenten sollen nach einer Benachrichtigung mit dem jeweils nächsten Abrechnungszeitraum umgestellt werden. Die Änderungen werden nach Angaben aus der Branche auch in weiteren Ländern eingeführt. In Großbritannien entsprechen die neuen Beträge weitgehend dem europäischen Preisniveau. In den USA kostet das Einzelabo nun 11,99 Dollar. Das Familienabo steigt dort um drei Dollar auf 19,99 Dollar.

Höhere Kosten für Musikrechte

Apple begründet die Anpassung mit gestiegenen Lizenzkosten. Streamingdienste zahlen einen Teil ihrer Einnahmen an Rechteinhaber, darunter Plattenfirmen, Musikverlage sowie Künstler und Songwriter. Wie hoch diese Abgaben ausfallen, hängt unter anderem von Verträgen, Abrufzahlen und den Einnahmen des jeweiligen Dienstes ab.

Bereits bei der letzten Preiserhöhung im Oktober 2022 hatte Apple auf höhere Ausgaben für Musikrechte verwiesen.

Am Leistungsumfang ändert sich durch die aktuelle Erhöhung zunächst nichts. Apple Music bietet nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Titel. Diese können werbefrei gehört und für die Nutzung ohne Internetverbindung gespeichert werden.

Apple Music Preise 2026

Apple verteuert auch Geräte und Zusatzschutz

Die höheren Gebühren für Apple Music folgen auf mehrere Preisanpassungen im übrigen Angebot des Konzerns. Ende Juni hatte Apple in Deutschland unter anderem Macs, iPads, HomePods und Apple TV verteuert. Als Grund nannte das Unternehmen gestiegene Kosten für Speicherchips und andere Bauteile. Beim MacBook Neo erhöhte sich der Einstiegspreis um 100 Euro auf 799 Euro. Das MacBook Air mit 13 Zoll kostet seitdem mindestens 1.399 Euro und damit 200 Euro mehr. Beim MacBook Pro mit 16 Zoll stieg der Grundpreis um 400 Euro auf 3.399 Euro.

Auch AppleCare+ wurde für mehrere Geräte angepasst. Bei fast allen iPads verteuerte sich der monatliche Schutz um 50 Cent. Für eine Police mit zwei Jahren Laufzeit verlangt Apple in der Regel zehn Euro mehr. Die Selbstbeteiligung bei einem Schaden blieb unverändert. Für einige AirPods Modelle, Geräte der Marke Beats und die Apple Watch SE senkte Apple dagegen den Preis des befristeten Schutzes.

Apple Music ist damit nicht der einzige Bereich, in dem Kunden derzeit mehr zahlen müssen. Auch andere Streaminganbieter haben ihre Abogebühren in zahlreichen Märkten angehoben. Spotify verlangt für sein Einzelabo in den USA weiterhin einen Dollar mehr als Apple.

17. Juli 2026 um 20:37 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    37 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Und wie sieht es bei den Apple One Abos aus?

    Ps: ein wenig lächerlich von Apple.
    Wie groß ist die Services / Abo Sparte noch?
    -> Mittelwelle Größer als Mac, iPad & wearables zusammen!!!
    Und Apple hat dort die größte Marge, falls ich das richtig in Erinnerung habe.

    • Der Services-Anteil ist groß, ja. Aber da zählen auch AppStore-Käufe rein oder sowas wie der Google Deal. Nicht nur die Services (Apple Music, Apple TV, News+, Apple Pay oder iCloud). Bei diesen Services können sie mehr kontrollieren als bei z.B. den AppStore Käufen. Falls da was wegbricht, können sie das mit ihren eigenen Abos dauerhaft, im besten Falle, ausgleichen.

  • Fairerweise zahlt Apple den Künstler auch mehr, deswegen prima für mich.

  • Wäre schön, wenn schon erhöht wird, wenn es dann auch mal vernünftige Speichergrößen gäbe. Für 2TB 10€ zu verlangen ist schon a Witz!

    • Wenn alle ihre Abos kündigen und das damit begründen würden, dann würde man sich sicherlich bewegen. Aber da es genug buchen, auch sicherlich anhand fehlender Alternativen, wird sich nichts ändern und Apple verdient prächtig daran

  • Bin mal gespannt ob Apple One auch noch erhöht wird.

  • Boah wieso steigen alle Preise so enorm?

    • Inflation, Ukraine Krieg, Iran Krieg, such dir was aus

    • Weil sich der Neoliberalismus immer stärker zuspitzt. Die großen Firmen müssen noch mehr wachsen und kennen kein Ende. Und nein, ich bin nicht links

    • Stefan B. aus H.

      Weil die Investitionskosten in KI so enorm sind (nicht nur die Rechenzentren, auch das Personal – da werden Millionengehälter (!) für einzelne Entwickler bezahlt) und weil insbesondere in den USA sonstige Kosten (Lobbying / Recht) enorme Ressourcen verschlingen. Außerdem ist die Renditeerwartung der Aktionäre obszön.

      Du hast keine Aktien von Apple? Selber schuld! /s

  • Wie sieht das mit dem Jahres Abo aus ?

  • Na mal gespannt, wann das Jahresabo geändert wird. Aktuell ist es noch unverändert.

    • ich konnte gerade noch auf Jahresabo zu 109€ umstellen – obwohl mir zunächst in der Auswahl schon 119€ angezeigt wurde. Aber nach Kauf hieß es: Ab dem 30.7. 109€!

  • 15% in 4 Jahren, da geht noch mehr – oder haben wir nicht alle größere Lohnerhöhungen erhalten?

  • schon gekündigt und zum 4 monatigen kostenlosen Amazon Music Abo gewechselt. War trotzdem schön bei Apple.

  • Bin ich der einzige ohne Musik Abo?

    • Meine CD-Sammlung digitalisiert und ist ausreichend für etwa 14 Tage Musik am Stück und mit verschiedenen Genres gemischt.

      Manchmal mache ich mir ein Testabo und höre ein bisschen nach neuen Interpreten oder Alben und kaufe was gefällt.

      • Stefan B. aus H.

        Me too. Ca. 16000 Titel derzeit auf dem NAS an der Fritzbox. Streaming via FLACBOX und unterwegs das Wireguard VPN dazwischengeschaltet.
        Rund 1400 Titel davon gehören zu meiner „Hotrotation“ in verschiedenen Playlists organisiert. Das ergibt grob 82h Stunden an Musik nach meinem Geschmack. Also theoretisch ca. alle 90 Tage den selben Song zweimal bei 1h täglichem Musikkonsum.
        Möchte ich mal etwas anderes hören, habe ich verschiedene Onlineradiostationen abgespeichert, teils werbefrei. SomaFM, Hirschmilch, eingeschränkt FluxFM. Gibt’s keine kostenlosen Testmonate irgendwo, schaue ich halt mal bei YouTube vorbei, will ich bei Neuerscheinungen reinhören / schauen.

    • Nein bist du nicht, mir reicht zb das online radio bums dings…

      Hab radddio app,
      Aber jede andere tut es auch…
      Hauptsache irgendwas dudelt im Hintergrund

      • CaliforniaSun86

        Genau für DICH wäre auch Apple Music nichts. Da dir Musik einfach egal scheint, ansonsten würdest du es nicht so nennen „Hauptsache irgendwas dudelt im Hintergrund“ :-) Also ist es auch nicht relevant ob du es nutzt, oder nicht.

    • Ich höre auch ohne Abo über Apple Music verschiedenste Radiosender. Das läuft einwandfrei kostenlos, meine Empfehlung wäre zB für abwechslungsreiche Musik BBC 6 Music oder BBC 1 Dance

    • Nein, bist Du nicht! Ich hatte und werde nie ein Musik-Abo haben. Die gute handgemachte Musik meines Lebens, von Musikern die Jahre an der Spitze standen und stehen, habe ich auf CD oder auf dem Rechner gespeichert. Reicht für rund einen Monat ununterbrochen und die Retorten-Mucke kann mir gestohlen bleiben.
      Viele der heutigen „Künstler“ sind Eintagsfliegen, wozu denen ein Ohr leihen!

    • Nein, habe auch keins da Musik allgemein überbewertet wird. Das ist etwas, was nur im Hintergrund stattfindet, da reichte schon immer Radio und ein Sender ohne Moderation aus. Habe nie verstanden, wenn sich Leute dafür auch noch Anlagen gekauft haben. Albern. Für mich ist das irgendwie nutzlose Kunst. Am besten ist eh instrumental. Sobald wer singt brauche ich es erst recht nicht. Von daher reicht mir mein kleines Internet-Küchenradio aus, auch wenns quasi nur die Katze hört.

  • Ich habe geschaut, was das Jahresabo für mich kostet: 119€ stand dort. Mist, dachte ich, schon erhöht. Da 119€ aber immer noch günstiger als 12×11,99€ ist, habe ich auf Jahresabo zu 119€ umgestellt. Und nach dem Doppelklick erhalte ich die Meldung, dass ich ab dem 30.7. auf Jahresabo zu 109€ umgestellt bin!!! 109€, nicht 119€, richtig gelesen. Offenbar gibt es noch ein kleines Fenster, wo nicht alles umgestellt ist. Schnell sein…

    • danke für den Hinweis, habs heute Mittag auch auf 109 € umgestellt, obwohl es -wie du sagst- auf 119€ ausgezeichnet war. 9,08€ pro Monat, günstiger geht ja kaum, da haut Papa mal ein raus ;-), schönes WE allen.

  • War doch klar das apple auch Music erhöht. Apple TV+ wird auch folgen.
    Was war das für ein Entrüstungssturm hier, als Google YouTube Premium erhöht hat ;).

  • Finde das Entsetzen immer erstaunlich, dass irgendwie nach paar Monaten einem Jahr nach Jahrzehnten doch Preiserhöhung stattfinden. Furchtbar kann das nicht billiger werden. Ich glaube, wir werden alle………….

  • Bin schon bei 9,99€ raus- geht auch ohne :-))

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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