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Social-Media-Funktionen werden abgefragt

Kinderschutz: Apple verlangt zusätzliche Angaben von App-Entwicklern

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Apple nimmt im Zusammenhang mit den für iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 angekündigten erweiterten Kinderschutzfunktionen auch die App-Entwickler stärker in die Pflicht. Diese müssen im Zusammenhang mit einer App-Veröffentlichung künftig konkreter darauf eingehen, ob ihre Anwendungen Funktionen sozialer Netzwerke enthalten.

Wie bereits im vergangenen Monat auf der Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt, sollen Eltern künftig Zeitlimits nicht nur für einzelne Apps, sondern auch für ganze App-Kategorien festlegen können. Neben Spielen und Unterhaltungsangeboten gehört dazu auch der Bereich Social Media.

Nutzungszeiten

Social Media wird gesondert erfasst

Damit diese Kategorisierung zuverlässig funktioniert, erweitert Apple nun den Fragebogen zur Altersfreigabe im App-Store-Bereich für Entwickler. Diese müssen künftig angeben, ob ihre Apps Funktionen enthalten, mit denen sich nutzergenerierte Inhalte verbreiten, entdecken oder mit ihnen interagieren lassen. Maßgeblich ist dabei nicht die vom Entwickler gewählte App-Kategorie, sondern ob solche Funktionen tatsächlich vorhanden sind.

Apple will entsprechende Apps künftig als Anwendungen mit Social-Media-Funktionen kennzeichnen. Dies soll als Grundlage für die neuen Zeitlimits dienen. Eine Ausnahme sieht Apple für Anwendungen vor, die solche Funktionen für Kinder deaktivieren. Diese sollen nicht automatisch zur Kategorie Social Media zählen.

Allowed Apps

Pflichtangaben ab September

Entwickler können die neuen Angaben ab sofort im App Store hinterlegen. Verbindlich werden sie nach Angaben von Apple ab September, also mit der offiziellen Freigabe der neuen Betriebssysteme. Dann müssen die Fragen bei der Einreichung neuer Apps, bei Updates bestehender Anwendungen und auch im Rahmen der Notarisierung für alternative Vertriebswege zwingend beantwortet werden.

Mit den neuen Kinderschutzfunktionen reagiert Apple auch auf die anhaltende Kritik, dass sich diese im Familienalltag bislang nur eingeschränkt nutzen lassen. Hinterlegte Zeitlimits lassen sich bislang häufig vergleichsweise einfach umgehen.

10. Juli 2026 um 11:59 Uhr von chris Fehler gefunden?


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