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“Adsense” für iPhone Entwickler - Werbepause im iTunes Store

Zwei schnelle Ergänzungen zu unserem, am 3. März veröffentlichten Artikel “Apple sucht Werbe-Manager, bereitet sich auf Streaming-Dienst vor“. Zum besseren Einstieg, und auch um die von uns gewählte Überschrift zu klären, fangen wir jedoch woanders an - bei Google Adsense. Webseiten-Betreiber, Blogger und überhaupt all jene die Google regelmäßig für ihre Suchanfragen verwenden, werden die Textanzeigen kennen. Auf jeder zweiten Webseite vertreten (bei uns im grauen Kasten unten rechts), bietet Google allen Content-Anbietern die Möglichkeit, Kontext-sensitive Werbung auf ihren Webseiten einzubinden. Für jeden Klick auf die beworbenen Links fließen dann Kleinstbeträge auf das Konto des Bannerplatzanbieters.
Laut AppleInsider könnte auch Apple an einem Adsense-ähnlichen Konzept arbeiten.
Statt Banner der bislang führenden Werbeanbieter von AdMob & Co. in die eigenen Gratis-Applikationen zu integrieren, könnten iPhone-Entwickler zukünftig ein von Apple bereitgestelltes Werbe-Framework in ihre Applikationen implementiren - Apple würde sich dann um die Vermarktung des Werbeplatzes kümmern und mögliche Erträge direkt auf die Konten der Entwickler überweisen.

“This would free developers to focus on improving the functionality and quality of their applications without worrying about monetization techniques, which would instead be handled by Apple and made accessible via simple function calls. Once implemented, it’s also likely that Apple will offer developers — or the software publishers they work for — flexibility in customizing and filtering advertisements through an addition to the iTunes Connect web interface.

Im gleichen Atemzug erwähnenswert, ist die von patentlyapple ausgegrabene Patentschrift zur Integration automatisch eingebundener Werbeblöcke in die im iTunes Store angebotenen Filme und Serien. Apple könnte so die Kosten pro Folge erheblich senken ($0,99 pro Serienfolge waren im Gespräch) - würde die verloren gegangene Differenz zum bisherigen Serienpreis dann jedoch über (nicht-vorspulbare) Reklame-Clips zurückholen. Ein Modell das sich gerade bei Streamingangeboten  bewähren dürfte - ein Marktbereich an dem Apple - laut Cnet - in letzter Zeit verstärkt arbeitet.



iPhone-Patente: Apple klagt gegen Android-Hersteller HTC

Per Pressemitteilung hat Apple heute die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Produzenten des Google Handys “Nexus One”, HTC, bekanntgegeben. Gut 20 Patente, darunter das “Object-Oriented Graphic System” und das “Conserving Power By Reducing Voltage Supplied To An Instruction-Processing Portion Of A Processor” genannte Feature zum Stromsparen sieht man durch die Konkurrenz verletzt. Die Klage (selbige kann hier eingesehen werden) sieht Apple durch den offensichtlichen Diebstahl HTCs am eigenen “intellectual property” begründet und zitiert Steve Jobs: “Wir können die Konkurrenz nicht stillschweigen beim Diebstahl unserer Patente beobachten - Wir haben uns entschieden zu handeln. Grundsätzlich freuen wir uns über einen gesunden Wettbewerb, die Mittbewerber sollten sich jedoch darauf konzentrieren eigene Technologien zu entwickeln und nicht die unseren zu stehlen“.

Auf Nachfrage der iLounge äußert sich HTC bislang zurückhaltend. Selbst habe man von der Klage erst durch “media reports” erfahren. Eine Stellungnahme zu den von Apple angebrachten Vorwürfen bleibt bislang aus.

“[…] we have not yet had the opportunity to investigate the filings. Until we have had this opportunity, we are unable to comment on the validity of the claims being made against HTC.”

Erst Ende letzten Jahres ging Apples gerichtliche Auseinandersetzung mit Nokia durch die Presse. Neuigkeiten diesbezüglich stehen bislang noch aus.





Patentantrag: iPhone-Bedienung über Gehäuse und Objektiv

finger_wischen.jpgIn einem heute veröffentlichten Patentantrag aus dem Jahr 2008 beschreibt Apple die Möglichkeit, gewisse iPhone-Funktionen durch Tippen auf die Geräterückseite oder Fingerstriche über das Kameraobjektiv zu steuern. Konkret wird zum Beispiel die Play/Pause-Funktion beim Abhören der Voicemail-Nachrichten (mit dem Finger aufs Gehäuse tippen) oder das Scrollen auf Webseiten und in Dokumenten (mit dem Finger nach oben oder unten übers Kameraobjektiv fahren) genannt.
Zumindest in den Situationen, in denen man das iPhone am Ohr hat, wäre eine erweitere Bedienung wie hier vorgestellt eine Interessante Option. (via Mac Rumors)



Adobe Photoshop, Fahrzeugcomputer, Patentanträge und iPhone-Apps mit Mac-Schnittstelle [Update]

  • iPhone als Fahrzeugcomputer: Nach Angaben der DPA hat Mercedes eine iPhone-Applikation entwickeln lassen, die zukünftig optional beim Kauf eines Smarts erworben werden kann. Heise hat einen Dreizeiler zum Thema (Danke Martin) und schreibt:

    “Wer für 240 Euro plus Montagekosten eine entsprechende Halterung einbauen lässt und für 9,99 Euro das Programm herunterlädt, hat damit nicht nur eine Freisprechanlage und Zugriff auf seine Musikdatenbank. Darüber hinaus funktioniert das Telefon als Navigationssystem und hilft dem Smart-Fahrer durch Speicherung der letzten Position, seinen geparkten Wagen wieder zu finden.

  • Frische Patentanträge: Patently Apple hat Apples aktuell veröffentlichte Patentanträge genauer begutachtet und dabei unter anderem eine Erweiterung der bereits im November besprochenen NFC-Idee aufgespürt. Der am 12. August 2008 eingereichte Antrag skizziert unter anderem die Möglichkeit das iPhone als Login-Modul für den eigenen Mac (wir erinnern uns an AirLock und Co.) zu nutzen, widmet sich jedoch auch dem Einsatz “richtigen Leben” und beschreibt Hotelzimmer-Zugänge und Auto-Schließanlagen als mögliche Anwendungsgebiete. via macnews
  • Photoshop 1.0.7: Adobe bringt Version 1.0.7 der Bildbearbeitungssoftware Photoshop (aus dem Jahr 1990) auf das iPhone. Die Applikation (Youtube-Video) steht anders als Adobes hier vorgestellte Mini-Bildbearbeitung nicht im AppStore bereit.



Patentantrag: Ortsdaten während Telefonat austauschen

location_aware.jpgDie Webseite Patently Apple hat einen netten Apple-Patentantrag ausgegraben, in dem es um die automatische Übermittlung der aktuellen Position geht. Kurz und knapp: Anstatt sich groß in Worte zu kleiden oder die aktuellen Ortsdaten über den Umweg Google Maps (oder ein sonstiges App) zu senden, soll der Informationsaustausch über eine spezielle Taste während dem Telefonat erfolgen. Könnte ein nettes Feature werde, genauso gut aber einer der zig Patentanträge von denen wir nie wieder hören werden…
(via TUAW)



Apple: Aktualisierte Support- und Hilfe-Dokumente, Patent für Touch-empfindlichen Chrome-Rahmen, Neuer iPhone-Zulieferer

  • Wir starten mit den wohl eher belanglosen Informationen über die mögliche Erweiterung der Zulieferer für Apples iPhone-Produktion. So berichtet die DigiTimes über das in Taiwan ansässige Unternehmen Pegatron Technology. Zusammen mit Foxconn soll Pegatron die vierte iPhone-Generation produzieren und (wahrscheinlich) im Sommer ausliefern.
  • Etwas interessanter wird es mit dem jetzt veröffentlichten Patent-Antrag Apples. Patentlyapple hat sich sich dem “Touch Sensitive Bezel” ausführlicher gewidmet und versorgt uns mit den unten eingebetteten Bildern. Grob zusammengefasst, beschreibt Apple die Möglichkeit eines berührungssensitiven Geräte-Rahmens (dem Bezel-Frame) der sich sowohl im iPhone als auch im iPad integrieren ließe und nennt zahlreiche Einsatzgebiete. So könnte der Rahmen zufällige Berührungen ignorieren, seine aktiven Flächen an die aktuelle Position des Gerätes (Landscape oder Portrait) anpassen und sowohl dabei helfen lange Texte zu scrollen als auch Auswahl- und Klick-Gesten zu interpretieren.
    Das Patent erinnern an die, in letzter Zeit hoch gehandelte, berührungsempfindliche iPhone-Rückseite - wurde jedoch bereits im zweiten Quartal 2006 eingereicht. Also noch vor dem Launch der ersten iPhone-Generation.

brezelpatent.jpg

  • Abschließend noch der kurze Verweis auf drei frisch aktualisierte Support-Dokumente. #HT2283 beschreibt die Einstellungen eines UMTS-APN’s auf dem iPhone, #HT3574 widmet sich der Tethering-Option des gestern veröffentlichten Firmware-Updates und beschreibt die “System requirements for Internet tethering”, #TS2774 hilft bei der Fehlersuche, sollte es zu Netzwerkproblemen mit der UMTS bzw. GPRS oder EDGE-Verbindung des iPhones kommen.


Apple-Patent: Kontakt-Icons auf dem Homescreen

Apples jetzt veröffentlichter Patentantrag, zur Ablage Kontakt-spezifischer Icons auf dem iPhone-Homescreen, kommt etwas spät. Unabhängig davon, dass wir das Feature gerne zum iPhone-Launch 2007 gesehen hätten und Android die Foto-Funktion bereits ab Werk mitbringt, gibt es mittlerweile schon mehrere Applikationen die sich um die einfache Erstellung der Kurzwahlsymbole kümmern. MyCon und HomeContacts seinen an dieser Stelle erwähnt.

Nichts desto trotzt: Auch der jetzt veröffentlichte Patentantrag hat seine interessanten Passagen. So skizziert Apple unter anderem die Möglichkeit, ausgewählte Kontakt-Icons immer dann automatisch auf dem Homescreen anzuzeigen, wenn sich die entsprechende Person “in der Nähe” aufhält. Auch Werbung könnte so an das iPhone verteilt werden. Befindet sich eine Starbucks-Filiale in unmittelbarer Umgebung eures Parkspaziergangs könnte das iPhone zukünftig die aktuellen Kaffee-Angebote direkt auf dem Homescreen einblenden.

iconhomescreen.jpg



Apple-Patent deutet auf 3D User-Interface hin

3dpatente.jpgApples jetzt veröffentlichte Patentschrift mit der ID #20090303231 widmet sich einem multitouch interface for manipulating three-dimensional virtual objects, passt erstaunlich gut in die iSlate-Spekulationen der letzten Wochen und ergänzt die bislang verfügbaren Puzzleteile zum Apple-Tablet. So führt der Patentantrag die bereits im Dezember 2008 vorgestellte Idee eines “Multi-Dimensional Desktops” weiter aus und harmoniert prima mit den iSlate-Vorhersagen des ehemaligen Google China-Chefs Kai-Fu Lee.

Lee hatte Ende letzten Jahres einen möglichen Preispunkt (unter $1000) und den Einsatz eines 3D-Environments für das Tablet vorausgesagt. Das Ende September 2008 eingereichte Patent lässt sich hier einsehen und könnte uns bereits am 27. Januar erneut über den Weg laufen. Im Abstract heisst es:

“An electronic device with a touch screen display, a computer-implemented method, and a graphical user interface for navigating in three-dimensional virtual spaces and manipulating three-dimensional objects in the virtual spaces using simple finger gestures are disclosed.”



Apple-Patentschrift: iPhone-App zum Austausch der eigenen Geo-Position

geopatent.jpgErinnert sich noch jemand an Apples AppStore-Ablehnung der hier beschriebenen Google Latitude-Applikation? Googles Anwendung zum Austausch der Geo-Position unter Freunden steht inzwischen zwar als Web-Applikation bereit, dürfte es - mit Blick auf das jetzt veröffentlichte Apple-Patent - wohl auch in Zukunft nicht in den AppStore schaffen. So zeigt die Patentschrift mit dem Kürzel #20090325603 eine iPhone-Anwendung zum Austausch der eigenen Geo-Position über die im iPhone integrierte SMS-Applikation. Entsprechend kodierte Nachrichten könnten beim  Empfänger direkt die Maps-Applikation öffnen und Zusatz-Applikationen wie HeyWay (AppStore-Link) überflüssig machen. Die Patentschrift wurde am 30. Juni 2008 eingereicht und lässt sich hier einsehen.

“Geographic location data is sent from a first device to a second device with a modified message to signal the presence of geographic location data associated with the message. The message can include (or attach) the geographic location data or file, or the message can include a link to a network-based resource which the second device can use to obtain the geographic location data.”



Drücken, Kippen, Quetschen: Was kommt nach Multitouch?

Der wohl in erster Linie als Trackpad-Produzent bekannte Zubehör-Hersteller Synaptics, experimentierte schon früh mit dem Einsatz der Multitouch-Technologie in Mobiltelefonen und widmet sich aktuell dem “next level” der einfachen Endgeräte-Bedienung. Das jetzt vom PCMag veröffentlichte Youtube-Video wirft einen Blick auf die frisch veröffentlichten Forschungs-Ansätze und präsentiert einen Prototypen der sich nicht nur am Display berühren, sondern auch kippen, drücken und von hinten anstupsen lässt. Codename: Fuse. Was auf den ersten Blick Sinn-frei anmutet, könnte zukünftig die Ein-Hand-Bedienung von Mobiltelefonen erleichtern und sich auf dem Bau, beim Klettern oder im professionellen Bereich durchaus als praktisch erweisen. via iphoneclub.nl

In the last three years or so, aside from Apple, there really hasn’t been anyone other than possibly Google that has challenged the overall user interface design. So many of the designs you see out there are attempts, not even good attempts, at mimicking Apple’s user experience […]



Gegenklage: Apple geht gegen Nokia vor [Update]

Update: ATD listete die 13 betroffenen Patente - unter anderem beansprucht Apple das geistige Eigentum an “Object-oriented telephony systems” - und verlinkt die Klageschrift in diesem Artikel.

nokia

Wohl als direkte Antwort auf den von Nokia angestoßenen Patent-Prozess zu verstehen, hat Apple nun seinerseits gegen Nokia geklagt. Im Kern geht es um 13 Patente die Apple durch Nokia verletzt sieht - die gerade veröffentlichte Pressemitteilung zum Fall lässt sich hier einsehen. Noch im Oktober hatte Apple angekündigt sich im Streit mit Nokia “energisch zu verteidigen”.

“Other companies must compete with us by inventing their own technologies, not just by stealing ours,” said Bruce Sewell, Apple’s General Counsel and senior vice president.



Patentschriften: Verformbares Universal-Dock und Garantie-Indikator gegen Bastler

Wie alle, der bislang besprochenen Apple-Patentschriften sind auch die aktuell veröffentlichten Ideen-Skizzen noch kein entgültiger Indikator für die Umsetzung bzw. den Produktionsstart der beschriebenen Geräte und Features - dennoch, das formbare Universal-Dock und der Garantie-Indikator für kommende iPhone-Modelle lassen uns aufhorchen. Erscheinen Umsetzung und Marktreife doch wahrscheinlich und gegeben.

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So hat sich Apple, unter anderem, Gedanken zur Weiterentwicklung des Universal Docks gemacht und beschreibt den möglichen Nachfolger der 45€ teuren Lade-Station als als formbaren Kunststoff-Block. Statt das Dock mit zahlreichen Einsätzen für die unterschiedlichsten iPhone- und iPod-Generationen auszustatten, verfügt der neue Aufbau über eine elastisch-formbare Bodenplatte die sich automatisch an verschiedenste Gehäuse-Formen anpasst. Sitzt ein iPod/iPhone auf dem Dock-Connector, könnte der im Dock verbaute Logik-Stein Geräte-Typ, Generation und Bauart erkennen, den stützenden Bereich ausfahren und so, vollautomatisiert, für sicheren Halt sorgen. Ein Reset-Button erlaubt das Zurücksetzen der Halterung, der ebenfalls skizzierte Infrarot-Port, das Zusammenspiel mit Apples Remote.

Auch der hier erwähnte Garantie-Indikator könnte es in die Produktion, und damit höchstwahrscheinlich in die nächste iPhone-Generation schaffen. Ähnlich den Wasser-Indikatoren im Dock-Anschluss und der Kopfhörerbuchse des iPhones, beschreibt Apple einen weiteren Indikator im inneren des Gerätes. Ein filigranes Kunststoff-Band könnte das iPhone-Gehäuse mit dem Logik-Board des Gerätes verbinden, beim Öffnen des Gerätes reißen und Apples Haustechniker mit einem Blick über unbefugte Eingriffe in das Device informieren. Ach nach Ende der Garantiezeit könnte Apple selbst kostenpflichtige Reparaturen, mit Hinweis auf den unbefugten Eingriff ablehnen.



Heise wühlt in alten Patenten, die BILD in der Waschmaschine

Zwei kurze Links, die wir euch auf Grund der erstaunlich hohen Anzahl an eMail-Tipps gerne mit auf den Weg geben möchten. Zum einen widmet man sich bei Heise noch mal dem Mitte Oktober veröffentlichten Apple-Patent zur möglichen Werbe-Integration im Betriebssystem und vermutet das Aufkommen von  “Apple-Geräten mit Zwangswerbung”.

“Die zum Patent angemeldete Methode erstreckt sich nach Angaben der Verfasser über verschiedene Geräteklassen wie Desktop-PCs, Notebooks, Handys oder Organizer, sie umfasst sowohl software- als auch hardwaregestützte Implementierungen […]

Zum anderen versuchen sich die Experten der BILD als iPhone-Tester und stellen diesen bereits im Juni 2007 von der PC World veröffentlichten Test mit dem iPhone 3GS nach. Im Video verpacken die Profis das iPhone in eine Plastik-Tüte und starten den Wasser-freien Schleudergang, “testen” die Küchenmixer-Tauglichkeit und schieben das Telefon mit leichtem Druck über eine Kunststoffoberfläche



Gerüchte: 8GB-iPhones, RFID-Integration

Zwei nicht wirklich weltbewegenden, dafür - wie immer - iPhone-spezifische Spekulationen zum Wochenausklang. Zum einen könnte Apple ein 8GB-Modell des iPhones 3GS launchen. Vorerst nur in den USA erhältlich, würde AT&T die in der Speicherkapazität beschnittene Version des aktuellen Gerätes als preiswerte Alternative zum angekündigten Droid-Smartphone präsentieren und könnte sich so auf den jährlichen “Black Friday” vorbereiten. Der boygeniusreport schreibt:

“We’ve heard now from two sources that AT&T, and we guess Apple, are contemplating launching an 8GB iPhone 3GS at the $99 price point before Christmas.

Zum anderen tauchen - wohl angestoßen von aktuell veröffentlichten Apple-Patenten - die ersten Berichte über laufende Tests einer RFID-Integration im iPhone auf. Der RFID-Support in zukünftigen iPhone-Generationen könnte - ähnlich der in England genutzten U-Bahn Tickets - zur Nutzer-Identifikation und drahtlosen Zahlung dienen, bietet sich aber auch für etliche Business-Anwendungen an. Daus unten eingebettete, im April von uns vorgestellte Video, gibt euch einen ersten Eindruck des iPhone-Einsatzes im Bereich der Near Field Communication.

“New RFID support in future iPhones could enable a variety of “touchless” technologies, ranging from swipe payments (where users could pay for items at a checkout, vending machine, or toll booth by swiping their phone near a payment pad), to swipe sensing of information kiosks, objects, or even animals.”



Grab and Go: Apple-Patent zur erweiterten (Drahtlos-) Synchronisation

Der in dieser Woche veröffentlichte Apple-Patentantrag vom 30. September 2008, wird uns demnächst sicher noch einmal über den Weg laufen. Dann, darauf würden wir fast einen Kasten Bier setzen, fertig implementiert und als Bestandteil des nächsten “großen” iPhones OS-Updates. Denn - machen wir uns nichts vor - die Möglichkeit zur drahtlosen Synchronisation sollte (auch angesichts der wachsenden iPhone-Konkurrenz) ganz oben auf der Apple-internen To-Do Liste stehen. Doch worum geht es?

Hier beschrieben, skizziert Apple in dem knapp 100 Seiten starken Patentschreiben die Möglichkeit, dass iPhone als Bindeglied zwischen mehreren Apple-Produkten (iMacs, Macbooks, Timecapsules etc.) zu nutzen und damit nicht nur iTunes-Content, sondern auch Backups, Safari-Bookmarks, Keynote-Präsentationen & Co. problemlos zwischen den Geräten hin und her zu schieben, zu synchronisieren und damit immer auf dem gleichen Stand bzw. zugriffsbereit zu halten.

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“The described method would not only take personal files, but content within specific applications, allowing users to continue their current activities no matter where they are and what device they are using. […] Device preferences configurable by the user would allow for application content and files to be sorted by type. Users could select whether they want to sync software for family, business, entertainment, gaming media, education, accounting and more.”

Klingt kompliziert, dürfte sich im Alltagseinsatz jedoch bewähren. AppleInsider zitiert ein, im Patent-Antrag beschriebenes Szenario: User Bob sitzt am Schreibtisch und arbeitet an einem Text-Dokument. Ein Telefonanruf kommt rein, Bob soll zum Meeting. Obwohl Bob zahlreiche Anwendungen laufen hat die sich mit seinem Gerät synchronisieren ließen, kann er über die neuen Sync-Einstellungen nun kurzfristig nur die aktuell benötigte Datei auswählen, drahtlos mit seinem Gerät abgleichen und diese mit in den Konferenzraum nehmen. Eine im Patent-Antrag skizzierte iPhone-Applikation zur im Bob-Beispiel beschriebenen Auswahl trägt den Titel “Grab & Go” und dürfte, wie auch der Rest der neuen Idee, Einzug in die von MobileMe angebotenen Features nehmen. Wir lassen uns überraschen.



Patent-Verletzungen: Nokia klagt gegen Apple

nokkia.pngDie Pressemitteilung lässt sich bereits auf der offiziellen Nokia-Seite einsehen und ist, kurz und knackig, überschrieben mit “Nokia sues Apple in Delaware District Court for infringement of Nokia GSM, UMTS and WLAN patents“. Im Kern kommuniziert Nokia die folgenden Punkte:

  • Nokia hat heute eine gegen Apple gerichtet Klage vor dem District Court in Delaware eingereicht.
  • Die Klageschrift fokussiert 10 Patentschriften, die Nokia durch Apples iPhone-Veröffentlichung verletzt sieht.
  • Die Patente beschreiben grundlegende Technologien, wie sie beim Bau von Mobiltelefonen bzw. Endgeräten die sich auf GSM, UMTS und W-Lan verstehen, zum Einsatz kommen. (Die schwammige Formulierung stammt von Nokia, nicht von uns.)
  • Die Patente schützen “wireless data, speech coding, security and encryption” und sollen seit dem Release des ersten iPhones vor zwei Jahren von Apple verletzt worden sein.

Nokias VP im Bereich Legal & Intellectual Property gibt folgendes Statement zum Thema ab:

“Apple is also expected to follow this principle. By refusing to agree appropriate terms for Nokia’s intellectual property, Apple is attempting to get a free ride on the back of Nokia’s innovation.”

Eine Klage die uns in den kommenden Monaten wohl noch häufiger über den Weg laufen wird und durchaus das Potential hat, unterhaltsam zu werden. Wir warten ab.



Patentanträge: Auto-Freisprechfunktion & Anrufer-Erkennung plus

patentnummer.jpgDie Freigabe für die im Februar 2008 von Apple eingereichten Patentanträge läuft weiter auf Hochtouren. So lassen sich - nach dem zuletzt hier veröffentlichten Patent zur Bewegungserkennung - nun zwei weitere Patentschriften vom 14. und vom 19. Februar beim US Patent und Trademark Office einsehen. Die Einreichung “Auto Messaging to currently connected caller” beschreibt die Möglichkeit, eine Kurznachricht bzw. eine eMail (sprich: Daten) an den aktuellen Gesprächspartner zu senden, ohne dafür das Adressbuch aufrufen zu müssen. Anhand der übertragenden Rufnummer ließe sich der Gesprächspartner identifizieren, ein zusätzlicher Button ( “Sende eMail an Anrufer” ) könnte die weitere Kommunikation dann entsprechend vereinfachen.

patentisch.jpgDie zweite Patentschrift trägt den Titel “Speakerphone Control for Mobile Device” und soll bei der Aktivierung der im iPhone integrierten Freisprecheinrichtung helfen. So ließe sich der Lautsprecher des iPhones, abhängig von der aktuellen Position des Gerätes einschalten. Entfernt man das iPhone beispielsweise vom Ohr und legt es flach auf den Tisch, könnte sich der Lautsprecher dann in Zukunft selbstständig einschalten. via macnews & via appleinsider



Apple Patenantrag: Bewegungen ausgleichen

moveme.jpgDrüben bei AI macht man uns auf einen jetzt veröffentlichten Patentantrag Apples vom Februar 2008 aufmerksam. Die Patentschrift setzt sich mit dem iPhone-Einsatz unterwegs (also beim Spazieren, im Auto etc.) auseinander und beschreibt Möglichkeiten die dabei generierten Bewegungen des Gerätes softwareseitig auszugleichen. So könnten die im iPhone verbauten Beschleunigungssensoren das Display relativ zur Bewegung ausrichten und die Nutzer-Eingabe - sobald z.B. Vibrationen wahrgenommen werden - leicht versetzen.

For example, a vibrating screen may make it difficult for a user to view images on the screen. Similarly, a moving screen or input object may make it difficult for a user to select an item on a touch screen. […]

The document details a number of ways this problem could be solved, including display adjustment using motion data and screen properties, scaling selectable images, varying the input region on a touchscreen device, or including pressure values and location values.



Apple-Patent: Beidseitiger iPod nano kann telefonieren

nano-phone.jpgMacNN hat ein zwei Jahre altes Apple-Patent zum “iPhone nano” aufgetan. Dem Konzept als beidseitig bedienbares Gerät fehlt allerdings die Simplizität, die wir sonst von Apple kennen: Der Anwender muss Funktionen und Bedienung möglichst schnell erfassen - dem widerspricht nach unserer Meinung die Belegung von Vorder- und Rückseite mit vollflächigen Bedienelementen.

Wie so oft dürfte es sich also um ein Patent für die Schublade handeln, das höchstens in Auszügen in zukünftigen Geräten Anwendung findet. In “iPhone nano” wird es zumindest nach unserer Meinung in dieser Form nicht geben.
Eine ausführliche Beschreibung und mehr Grafiken gibt’s hier bei MacNN.



Apple-Patent: Schwarm-Intelligenz für Autonavigation

Vodafone und TomTom haben es vorgemacht. Geschickt kombiniert, lassen sich anonymisierte Handy-Daten für Stauwarnungen und Verkehrsinformationen nutzen. Lokalisiert man beispielsweise alle Vodafone-Nutzer Deutschlands und vergleicht die Position der so erfassten Handys im 3-Minuten Abstand, lässt sich träger Verkehr in Bergkamen ebenso vorhersagen wie der kommplette Stillstand am Autobahnkreuz A5/A67 bei Darmstadt.

Nun, so scheint es, zieht Apple nach. Eine 2008 eingereichte und jetzt veröffentlichte Patentschrift beschäftigt sich sich mit der intelligenten Routenplanung über zahlreiche, miteinander vernetzte, Endgeräte. So sollen sich Fahrzeiten, die besten Routen und mögliche Stauprobleme zukünftig durch die Kombination unzähliger (iPhone-)Daten berechnen lassen:

“These features provide customized travel time estimates that take into account a user’s driving habits, the characteristics of the vehicle being navigated, road conditions, seasonal conditions, traffic congestion and other factors, which cannot be accounted for by conventional statistical calculations based on data samples obtained from a test vehicle or device traveling the route.”

apple-iphone-navigation.jpg

Die Anwendung könnte auch Wartezeiten an Ampeln und Bahnübergängen erfassen, zentral speichern und in die nächsten Routenplanungen aufnehmen.

“The average speeds and/or average travel times for a particular route segment can be collected over a period of time, to provide a historical view of how the average speeds and/or travel times change for different seasons, days of the week, times of day, etc.”

Mit dem Patent zielt Apple nicht das erste mal auf Autofahrer ab. Bereits im März ging es unter der Headline “Intelligent Restriction of Device Operations” darum, den Einsatz von Navigationssystemen im Auto sicherer zu gestalten. Wann bzw. ob Apple wirklich eine eigene Navigationslösung veröffentlichen wird, steht momentan noch in den Sternen.



Frische Patente: SMS-Filter, ID-Applikation & Voicemail

Nur gut eine Woche nach den zuletzt veröffentlichten Patent-Anträgen, erreicht uns aktuell der nächste Stapel schützenswerter Ideen. Von AppleInsider zusammengefasst, sind vier der vor knapp einem Jahr eingereichten Patentanträge erwähnenswert.

So beschreibt Apple unter anderem die Möglichkeit SMS-Nachrichten (im Zusammenhang mit den “Parental-Controls” ) zu filtern und Eltern so die Option zu bieten, anstößige Inhalte - wer auch immer diese definiert - auszublenden.

Ein weiterer Patent-Antrag beschreibt die Personalisierung nächster iPhone- bzw. iPod-Generationen schon vor dem Kauf. Potentiellen Kunden sollen sich so bereits bei der Hardware-Bestellung im Online-Store mit Musik und ausgewählten Applikationen eindecken können. Die Geräte könnten dann schon befüllt ausgeliefert werden bzw. bei der ersten Synchronisation mit den vordefinierten Inhalten füllen.

Zudem beschäftigt sich ein Antrag mit der besseren Kontrolle über selbst abgegeben Mailbox-Nachrichten. Ein erneutes Abhören der im Suff hinterlassenen Pöbeleien an den Chef, soll demnach ebenso problemlos sein, wie die jetzt schon implementierte Verwaltung der eingegangenen Nachrichten.

Wir schließen unsere Aufzählung der erwähnenswerten Patentschriften mit der “ID-App”. Dem skizzierten Prototypen einer intelligenten Anwendung zur komfortablen Informationssuche. Das ID-App, so die Patentschrift, könnte in verschiedenen Modi (Personen, Orte, Museen, etc.) mit Ausgangsinformationen über die Kamera, einen integrierten RFID-Leser oder ähnliches gefüttert werden und sich dann selbstständig um die Suche nach weiterführenden Zusatzinformationenkümmern.

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Die Kamera fotografiert im Museum ein Bild, das ID-App nennt Maler, Epoche und Alter. Der RFID-Leser scannt die Tüte Lakritz-Katzen im Supermarkt, das ID-App liefert Kalorien, Vergleichspreise und Rezeptvorschläge. Ein Foto vom U-Bahn Nachbarn liefert Alter, Adresse und seine Lieblingswebseiten.



Patentanträge: Haptic Feedback, Karaoke, RFID und Co.

patto1.jpgVia Macrumors erreicht uns ein ganzer Schwung voll “frischer” Apple-Patentanträge. So scheint man sich in Cupertino unter anderem den Kopf über die mögliche Integration eines haptischen Touchscreen-Feedbacks zerbrochen zu haben und setzt auf piezoelekronische Module innerhalb des Touchscreens:

“Apple proposes including a grid of piezoelectronic actuators that can be activated on command. By fluctuating the frequency of these actuators, the user will “feel” different surfaces as their finger moves across it. As an example, a display could include a virtual click wheel which vibrates at a different frequency as the center. Users could easily sense the difference and use the click wheel without having to look at it.

Ähnliche Ansätze, hier jedoch vom bereits verbauten Vibrations-Modul realisiert, hatten wir hier in den News.

patto2.jpgEine zweiter Antrag widmet sich der Fingerabdruckerkennung und beschreibt die Möglichkeit, unterschiedliche Steuerbefehle - abhängig vom genutzten Finger - auszugeben. So könnte der “Tapp” mit dem Mittelfinger als Start-Stop Signal erkannt und umgesetzt werden, der mit dem Ringfinger jedoch, die Lautstärke erhöhen.

Zwei weitere Patentschriften beschreiben die Integration von RFID-Empfängern in das Gerät und skizzieren eine mögliche Karaoke-Applikation. Letztere könnte uns als AppStore-Applikation erreichen dürfte dann - den Zeichnungen nach zu urteilen - sogar die einfache Bearbeitung von Musik-Titeln ermöglichen.

Wie immer bei den, um etliche Monate verzögerten Patent-Veröffentlichungen gilt: Alles kann, nichts muss.



Patente und Dock-Connector Neuerscheinungen

mediacenter.jpgDas wir vom iPhone keinen Ersatz für das Mediacenter im Wohnzimmer erwarten dürfen, sollte spätestens nach dem ersten eingehenden Anruf während des gemütlichen Video-Abends klar sein. Das man sich bei Apple jedoch Gedanken um eine mögliche Integration des Handys in euer Heimkino-System macht, zeigt diese, von mobilewhack ausgegrabene, Patentschrift mit dem Titel “Media Out Interface”.

Im September 2007 eingereicht und Anfang März veröffentlicht, beschreiben die dem Patentantrag beigelegten Skizzen die Video-Wiedergabe des iPhones am Fernseher und zeigen im gleichen Kontext sowohl die Apple Remote als auch eine HUD-Ansicht eintreffender Anrufe.

“In some implementations, the mobile device can include one or more input/output devices and/or sensor devices. For example, a speaker and a microphone can be included to facilitate voice-enabled functionalities, such as phone and voice mail functions. In some implementations, an up/down button for volume control of the speaker 160 and the microphone can be included. The mobile device can also include an on/off button 182 for a ring indicator of incoming phone calls. In some implementations, a loud speaker can be included to facilitate hands-free voice functionalities, such as speaker phone functions. An audio jack 166 can also be included for use of headphones and/or a microphone.”

Fest steht: Mit Apples Freigabe des iPhone Dock-Connectors für Dritthersteller, gibt es für fitte Firmen viel mehr Möglichkeiten, als nur den Bau von Soundsystemen. Traditionell versorgt Apple  ausgewählte Partner schon vorab mit den neuen Geräte-Spezifikationen. So werden wir die ersten Modelle der neuartigen Zubehör-Linien mit “richtiger” iPhone-Integration, wahrscheinlich schon mit dem Launch des iPhone OS 3.0 in den Händen halten. Wir sind gespannt.



Patentantrag zeigt Front-Kamera im iPhone

Mac Rumors macht auf einen aktuell veröffentlichten Patentantrag von Apple aufmerksam. Zum einen wird darin die Möglichkeit beschrieben, Bedienelemente auf dem Touchscreen bei registrierten Bewegungen anzupassen - ein praktisches Beispiel vergrößert die Tasten in der Kontaktliste sobald das iPhone “merkt”, dass der Benutzer sich bewegt also zum Beispiel gerade joggt.

kamera.jpgFür mehr Aufsehen sorgt jedoch sicher die ein nebenstehender Skizze eingezeichnete Kamera, laut Beschreibungstext kann diese sowohl Fotos wie auch Videos aufnehmen: The mobile device 100 can also include a camera lens and sensor 180. In some implementations, the camera lens and sensor 180 can be located on the back surface of the mobile device 100. The camera can capture still images and/or video.

Wir wollen die Spekulationen um eine Videochat-Funktion im nächsten iPhone jedoch nicht unnötig anheizen: der Patentantrag stammt aus dem November 2007 und hat erst einmal keinerlei aktuellen Bezug.



News-Mix: Wasser, Sonne, Patente, Spiele-Video, iTunes & Co.

Video - Keine Garantie bei Wasserschäden: Nach dem großen Schreck über die Störanfälligkeit des aktuellen iPod shuffle, fangen die Amerikaner gerade damit an, ganze Segmente ihrer  TV-Ratgebersendungen mit Beiträgen über die schlechte Kombination aus Schweiß und dem iPhone auszustatten. Das 3 Minuten-Video zeigt zwei Fitness-Studio Besucher, zwei defekte Geräte und das Unverständnis, keinen Warnhinweis auf der iPhone-Verpackung vorgefunden zu haben. via cnet

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Zwei Browser-Fenster gleichzeitig: Der AppStore-Download iBrowseTwo (AppStore-Link) kostet 0,79€ und verspricht die gleichzeitige Darstellung zweier Webseiten. Von uns nicht getestet, schreckt die erste Deutsche AppStore-Rezension zwar vom Kauf ab - iBrowseTwo versteht sich nicht auf HTTPS - an einem Update wird jedoch bereits gearbeitet und praktisch wär’ das Feature alle mal. via ipo

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Patentschriften mit Solar-Power: Macnn macht auf zwei aktuell veröffentlichte Patent-Anträge aus Cupertino aufmerksam. So beschäftigt sich die Einreichung  “Portable devices having multiple power interfaces” aus dem Jahr 2006, mit der möglichen iPhone-Integration von Solarzellen: “According to Apple’s documentation, their solar power technology could apply to a variety of devices including future iterations of the iPhone, iPod and MacBook line-up.

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Zweites iPhone als Gamepad: Unabhängig vom demonstrierten Spiel, ist die Idee ein zweites iPhone als Game-Controller für das Erste zu nutzen, zwar etwas “over the top“, aber durchaus erwähnenswert. So hat die Entwickler-Schmiede Alex Winston Ltd eine iPhone-Applikation entwickelt, die beliebige Suersignale an den Audio-Eingang eines zweiten Gerätes weiter reicht. Ein ähnlicher Ansatz wird von iData bzw. iDataII verfolgt. Das Konzept gibt es auf Youtube und im Anschluss zu bestaunen. Mit Firmware 3.0 und der dann serienmäßigen Unterstützung am Dock-Connector angeschlossener Zubehör, sollten die ersten “richtigen” Game-Controller jedoch nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen. via tuaw

Dictionary.com Applikation: Ein Pflicht-Download, solltet ihr euch regelmäßig mit englischen Texten konfrontiert sehen. 35MB groß, bringt die kostenlose Dictionary.com Applikation (AppStore-Link) 275.000 Definitionen und 80.000 Synonyme auf euer Gerät. “Word of the Day” inklusive.

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Apple kauft massig Speicher-Steine: AppleInsider bestätigt noch mal die bereits im Februar getätigte Apple-Bestellung von 100 Millionen Flash-Speicher Bausteinen. Die Order ist doppelt so groß wie im letzten Jahr. Ansonsten nicht weiter spannend. “Contrary to some inaccuracies being reported around the Web, the parts in question are 8 gigabit chips, representing 1 gigabyte of storage each, not 8 gigabytes of storage each.

Später und offline Lesen: Die AppStore-Applikation Read it Later (AppStore-Link) erlaubt das schnelle Setzen von Lesezeichen am Desktop und synchronisiert die Bookmarks dann mit dem iPhone. Wer will, kann dann unterwegs die zu Hause markierten Texte lesen - geht es zum Zelturlaub in ein Netzabdeckungsfreies Gebiet, lassen sich die Webseiten im Vorfeld auf dem Gerät ablegen und können offline gelesen werden. Hier ein Youtube-Video der Applikation, hier die Web-Seite, hier die 2,39€ teure Pro-Version.

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Windows - iTunes ohne Quicktime: Lifehacker zeigt System-Minimalisten einen Weg, iTunes auch ohne Quicktime zu installieren. Reuziert auf die Kernkomponente, kommt man an der dann zusätzlichen Installation von “Quicktime Alternative” nicht vorbei.



Apple-Patent: Kontrollierende Bewegungen

iphone-movement-gestures.jpgDie von Apple unter dem Titel “Movement-based interfaces for personal media device” eingereichte Patentschrift stammt vom 1. Oktober 2007, ist seit dieser Woche hier einzusehen und beschreibt die Geräte-Interaktion mittels definierten Bewegungen.

Ein Beispiel möglicher Einsatzgebiete gab es bereits während der Präsentation des iPhone OS 3.0. Um die Undo-Funktion zu erreichen, wird das iPhone kurz geschüttelt - hier die Video-Demo.

Weitere Bewegungs-Gesten dürften folgen.

Im Patentantrag heißt es:

[…] methods and devices that enable a personal media device user to control a personal media device via user-initiated movements of the device and/or allows the user to receive motion-based information from the personal media device. […] launching one or more applications, stopping or ending one or more applications, selecting or de-selecting one or more elements, increasing or decreasing one or more settings, moving through a list of elements, initiating or ending a communications session, playing music or video, pausing music or video, and initiating or ending an audio or video recording session.

via gizmodo



Patentabteilung: Biometrie-Sensoren & Navi-Restriktionen

Die von Apple in der Vergangenheit veröffentlichten Patent-Anträge verraten nur wenig über die kommenden Features der anstehenden Geräte, gewähren uns jedoch den kontinuierlichen Einblick in die Köpfe der verantwortlichen Entwickler lassen mögliche Soft- und Hardware-Änderungen bereist erahnen. So auch dieses mal. Zum einen zeigt der 11 Seiten starke, Ende 2007 unter der Headline “Intelligent Restriction of Device Operations” eingereichte Patentantrag Wege und Mittel auf, die Nutzung eines Navigationssystems sicherer zu machen. Geschwindigkeitssensoren könnten verhindern, dass das Navi während der Fahrt bedient wird, Sprachsteuerung könnte den Blick des Fahrers auf der Strasse ruhen lassen, die automatische Erkennung von welcher Seite aus Touch-Eingaben das Gerät erreichen, würde dafür sorgen, dass das Navigations-System nur vom Beifahrer bedinet werden könnte. Nicht vom Fahrer selbst.

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Neben der Ablenkungsfreien Auto-Führung hat Apple sich zudem mit der biometrischen Zugangskontrolle zum iPhone beschäftigt. In der Patentschrift über “Embedded Authentication Systems in an Electronic Device” heißt es:

“The authentication system may include one or more sensors operative to detect biometric information of a user. The sensors may be positioned in the device such that the sensors may detect appropriate biometric information as the user operates the device, without requiring the user to perform a step for providing the biometric information […]”

So könnten zukünftige iPhone-Generationen den Fingerabdruckssensor direkr im Touchscreen-Display verbauen. via iLounge, AppleInsider & fscklog



Apples MultiTouch Patent geht durch

tehiphonepatent.jpgWie Macrumors schreibt, hat das US-Patentamt nun seinen offiziellen Stempel unter den von Apple unter der Überschrift “Touch screen device, method, and graphical user interface for determining commands by applying heuristics” eingereichten Patent-Antrag gesetzt.

Bereits im März 2008 hatte Engadget dem gut 350 Seiten starkem Schreiben den Spitznamen “The iPhone Patent” gegeben:

“The US Patent and Trademark Office has revealed a mammoth document that can only be described as The iPhone Patent, a 371-page spectacular that covers Apple’s handheld multi-touch UI paradigm in excruciating detail.”

Mit dem offiziellen OK dürfte Apple nun also das rechtliche Rüstzeug, für das bereits hier angekündigte, harte Durchgreifen, gegen die am Markt vertretenden Nachahmer in der Hand haben. Außerdem wird “The iPhone Patent” wohl auch dafür gesorgt haben das Palms Pre bislang noch ohne “Pinch” und “Zoom”-Gesten daherkommt.



Apple-Patentanträge: Automatischer Vibrationsalarm in der Oper

soundsensor.jpgAppleInsider macht auf einen jetzt veröffentlichten Apple-Patentantrag aufmerksam. Das Schreiben widmet sich der Idee eines “Ambient Sound Sensor”. Ein Modul, das den Pegel kommender Macs bzw. der nächsten iPhone-Generation, abhängig von der Umgebungslautstärke steuern könnte.

Ähnliches kennen wir vom Display des iPhones. Ist die Umgebung eher dunkel, wird auch das Multitouch-Display nicht mehr “volle Kanne” beleuchtet.

Ein “Ambient Sound Sensor” hätte durchaus seine Berechtigung. Ob nun für die Regulierung der Klingelton-Lautstärke im nächsten Meeting, oder beim Rechner-Start in der Bibliothek (Youtube-Video zum Thema).

AppleInsider zitiert den Text der Patentschrift und schreibt:

“For instance, a user who adjusts the volume of a mobile phone ring tone for a loud environment may later move to a quieter environment, where the loud ring will be disruptive,” the filing explains. “Similarly, powering up a laptop computer in a quiet lecture hall or home may result in an inappropriately loud and disruptive boot sound. Alternatively, a volume level which is optimized for a quiet environment may not be detectable if the associated device is moved to a louder environment, which can result in a missed audio signal.”

“For example, for a device playing music, the system may take samples from the sound sensor between songs, or between words in a song, to determine the ambient noise in a surrounding room,”Apple said. “If the system detects that the room is loud, it may raise the device output volume. Alternatively, if the room is quiet, the system may lower the device output volume.”

Den ebenfalls beschriebene “self-cleansing audio jack” finden wir nicht weiter spannend.



Neues vom Patentamt: Zusätzliche Swipe-Gesten

Der am 22. Juni von Apple beim US Patent and Trademark Office eingereichte Patent-Antrag mit der Nummer #20080316183 beschreibt die Möglichkeit, das iPhone mit weiteren MultiTouch-Gesten zu bedienen und wurde gestern veröffentlicht.

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Ähnlich den aktuellen MacBooks, könnten so zusätzliche Finger-Gesten in das iPhone-Interface integriert werden. Bei geöffneter Tastatur ließen sich so beispielsweise einzelne Buchstaben löschen (mit dem Finger-Swipe nach Links) sowie ein Enter-Button (mit dem Finger-Swipe nach unten) zu Tage fördern. Vorstellbar wären auch Mehr-Finger Gesten - zwei Fingern nach links um das letzte Wort zu löschen ect.

Wie immer bei Apples Patenten bleibt allerdings abzuwarten, ob die durchaus brauchbare Idee überhaupt umgesetzt wird.

“Systems, methods, and devices for interpreting manual swipe gestures as input in connection with touch-sensitive user interfaces that include virtual keyboards are disclosed herein. These allow for a user entering text using the virtual keyboard to perform certain functions using swipes across the key area rather than tapping particular keys. For example, leftward, rightward, upward, and downward swipes can be assigned to inserting a space, backspacing, shifting (as for typing capital letters), and inserting a carriage return and/or new line. Various other mappings are also described. “



Patent-Klage gegen Apples MobileSafari

mobsafpatent.jpgAuf NoSoftwarePatents.com lassen sich hundert gute Gründe gegen Software-Patente nachlesen, Argumentationshilfen gegen selbige gibt es zudem bei den Jungs vom Chaos Computer Club. Dies nur vorneweg, um euch einen Eindruck davon zu geben, wie sinnentleert die nun gegen Apple eingereichte Klage des US-Unternehmens EMG und Software-Patente im Allgemeinen sind.

Das im März 2006 beantragte Patent beschreibt Methoden, Web-Seiten für mobile Endgeräte aufzubereiten. Und ist so schwammig formuliert, dass es auf ziemlich alle Handheld-Geräte mit integriertem Browser anwendbar sein dürfte: ” […] and manipulating a region of the screen for viewing and zooming and/or scrolling of the displayed on-line content. […]

Was EMG mit der Klage erreichen möchte, liegt auf der Hand: Geld. Apple hat sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Mit Dank an Michael. Via Süddeutsche und TechCrunch.



Sonntags Misch-Masch: Patent, Piraten, Cocoa, VLC, Web-Clips & mehr

  • Ein paar marginale Änderungen in Firmware 2.2: Entscheidet man sich für die 12h-Zeitanzeige, wird die Uhr in der Statusleiste nun um Deutsche Abkürzungen für Vor- und Nachmittag ergänzt. Kein am/pm mehr. Zudem sind die Podcasts nun in umgekehrt chronologischer Reihenfolge sortiert (der Älteste steht ganz oben) und die Deutsche Übersetzung des W-Lan Features “Auf Netze hinweisen” wurde merklich verbessert.

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  • AppleInsider hat bereits am Donnerstag auf das von Apple eingereichte Patent zur doppelten Hintergrundbeleuchtung des iPhone-Displays hingewiesen. Der Patentantrag beschreibt zwei hintereinander angebrachte Display-Elemente die in Zukunft dafür sorgen könnten, bestimmte Bereiche des iPhone-Screens auch im Standby-Mode mit Licht zu versorgen. So könnte das iPhone auf eingegangene eMails und bevorstehende Termine hinweisen, ohne erst eingeschaltet werden zu müssen.

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  • Leseswerter ArsTechnica-Artikel. Es geht um die Jungs von Hackulous, einer Seite die iPhone-Applikationen gecrackt, zum kostenlosen Download anbietet. Bei Hackulous hat man ein Programm einwickelt, das die Verteilung der illegalen App-Kopien vereinfachen sollte - dieses Tool ist nun selbst Gegenstand einer Piraterie-Diskussion und wurde vor dem eigentlichen Release-Termin von Foren-Mitgliedern veröffentlicht. Hach, die Ironie…

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  • Der VLC-Player steht mittlerweile in Version 1.6.1 zum Download für eure jailbroken Geräte bereit. Spielt Online-Radios und etliche Video- und Musik-Formate die das iPhone eigentlich nicht unterstützt. Wir haben Geld für seine Entwicklung bereitgestellt.

vlcplayer161.png

 

  • Kleines Cocoa Touch Tutorial für angehende iPhone-Entwickler. In 7 Schritten erklärt cimgf.com den schnellen Weg zur ersten eigenen iPhone-Applikation und gibt Einsteiger-Tipps für Cocoa-Neulinge.

gftut.jpg

 

  • Noch ein Hinweis in eigener Sache: Jetzt wo Firmware 2.2 sowohl für alle offiziellen Geräte, als auch für die Import-Telefon Besitzer bereitsteht, hier noch mal der Hinweis auf unsere Web-Clips. Die mobile iFUN-Version gibt es unter ifun.de/mobile, den Ticker und iphone-ticker.de und das Fernsehangebot für’s Klo unter ifun.de/tv. Ansonsten empfehlen wir die iPhone-Fernsehzeitung TV-Today und das Nachrichtenangebot von Dradio für die schnelle Grundausstattung nach dem Aufspielen der neuen iPhone-Software.

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  • bildlupe.jpgEins noch: Mit etwas Fingerspitzengefühl und Übung ist es mit der Text-Lupe sogar möglich auch einzelnde Foto-Ausschnitte geringfügig zu vergrößern. Nicht unbedingt praktisch aber es geht.


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Around the World:

Ein Blick über den Tellerrand! Web-Links zu den größten und besten iPhone-Webseiten weltweit:




 


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