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Zwei Klagen eingereicht

Memoji und verschlüsselte Chats: Apple soll gegen Patente verstoßen

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15 Kommentare 15

Apple ärgert sich gerade mit zwei Patent- bzw. Markenrechtsklagen herum. So soll das Unternehmen die Bezeichnung Memoji widerrechtlich verwenden und auch mit Blick auf die Verschlüsselung von iMessage und FaceTime gegen Patente verstoßen.

Wenn es gegen Apple geht, stehen in den meisten Fällen natürlich auch Dollarzeichen in den Augen der Kläger. Ein Großteil der Anschuldigungen basiert dementsprechend auf kaum haltbaren Anschuldigungen. Hier und da kommt es dann aber doch so weit, dass die Apple-Anwälte das Scheckbuch zücken. Wie gut die Aussichten der Kläger in den aktuellen Fällen tatsächlich sind, lässt sich schwer sagen.

Memoji

Im Fall Memoji bezichtigt ein Softwareanbieter aus Atlanta Apple der nicht rechtmäßigen Verwendung der Wortmarke „Memoji“. Das Unternehmen mit Namen Social Technologies bietet eine gleichnamige App für Android an, mit deren Hilfe sich Avatare aus Fotos generieren lassen. Die App selbst existiert offenbar seit 2016, der Antrag auf die Wortmarke wurde wohl aber erst an dem Tag gestellt, an dem Apple Memoji für iOS angekündigt hat. Die Kläger führen nachvollziehbar an, dass sie beispielsweise bei der Suche nach Memoji nun nicht mehr präsent sind, da Apple die Suchergebnisse dominiert. Ob hier die Anerkennung der Rechte an der Bezeichnung Memoji jedoch rückwirkend erteilt wird, scheint eher unwahrscheinlich. Schließlich gibt es die Möglichkeit zum Schutz solcher Begriffe mit auch aus dem Grund heraus, derartige Konflikte im Vorfeld zu vermeiden.

Im zweiten Fall bezichtigt das finnische Unternehmen MPH Technologies Apple des Verstoßes gegen mehrere seiner Patente im Zusammenhang mit sicheren Messaging-Technologien. Unter anderem werden iMessage und FaceTime als Beispiele aufgeführt. Die Ursprünge des Streits datieren aus dem Jahr 2016, im Jahr darauf hätten die Unternehmen die direkte Kommunikation abgebrochen. Die Kläger fordern offenbar Entschädigung und ein Verbot der weiteren Nutzung ihrer Technologien, es ist nicht auszuschließen, dass diese Forderungen als Einsatz im Poker um maximale Lizenzzahlungen Apples zu sehen sind.

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28. Sep 2018 um 10:48 Uhr von chris Fehler gefunden?


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    15 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Was ein Zufall, dass genau an diesem Tag die Wortmarke geschützt wurde…
    So ähnlich wie bei VW, als die damals den Touareg auf den Markt geworfen hatten, und sich ein kleiner Gebrauchtwagenhändler den Namen hat schützen lassen. Der bekam damals eine unbekannte Summe Geld und 2 Touareg ;-)

  • Kiek ma an, wie die kleenen Firmen sich da wieder einpullern… wie es geschrieben steht: die sehen nur die Dollarzeichen .. gierige Bande dat

    • MemoAnMichSelbst

      Sieh es mal anders. Du hast Zeit und Geld investiert und eine App programmiert. Bist also darauf angewiesen dass diese gefunden und gekauft wird um dich, deine Familie und ggfs. auch deine Mitarbeiter zu versorgen. Nun kommt ein riesen Unternehmen um die Ecke und nirgends findet man mehr dein Produkt wenn man nach dessen Namen sucht. Das kann deinen Ruin bedeuten. Also kann ich sowas durchaus verstehen.

      • Auf der anderen Seite sind wahrscheinlich auch die Suchanfragen im Play Store nach „Memoji“ nach Apples Ankündigung in die Höhe geschnellt.

      • Deswegen gibt es ja den Markenschutz. Wenn die Existenz am Namen deiner Marke hängt, sollte man evtl. Früher daran denken diese auch zu schützen.

  • Sicherlich zücken die Apple-Anwälte das Scheckbuch bei kaum haltbaren Anschuldigungen. LOL!!: wie wär’s denn, wenn Fa. Apple keinen Grund zu Patentklagen liefern würde, sprich: Eigenentwicklungen brächte ? … … …

  • FaceTime und iMessage wurden 2010/11 eingeführt. 2016 meldet sich ein Patentverwerter.
    Der Laden hat noch nichtmal eine eingene Website. So einfach möchte ich auch mal Geld verdienen ;-)

  • Komisch, klagen kommen immer erst, wenn die Geräte oder Software dafür zur verfügung stehen, obwohl es schon MONATE vorher groß und breit angekündigt wurde…

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