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112 per Fingertipp

Apple patentiert diskrete Notruf-Funktion

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Apple wurde diese Woche wieder ein ganzer Stapel von Patenten zugesprochen, darunter auch die Beschreibung einer iPhone-Ladestation mit Siri-Integration und die Möglichkeit, diskrete Notrufe abzusetzen. Letzteres beschreibt das Unternehmen unter dem Titel „Biometric Initiated Communication“ als eine Folge von Fingerbewegungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

In Notsituationen ließe sich so von einem etwaigen Angreifer im besten Fall unbemerkt ein Notruf absetzen, indem man etwa beim Entsperren des iPhones in besonderer Weise mit einem Finger auf das Display tippt.

Apple Patent Diskreter Notruf

In one embodiment, the module may acquire fingerprint data from the user’s input … In another embodiment, the module may also acquire timing data from the user’s entry of a plurality of inputs and analyze the timing data to determine if the touch screen input was entered with a particular timing or cadence.

Das erwähnte Siri-Dock beschreibt Apple als mit einem Bildschirm ausgestattete Ladestation für das iPhone. Der aus dem Jahr 2013 stammende Antrag für das nun gewährte Patent beschreibt ausdrücklich auch die Option, das iPhone damit drahtlos zu laden. Gesetzt den Fall, dass das nächste iPhone tatsächlich auf drahtlose Ladetechnik setzt, müsste Apple dem für Herbst angekündigten HomePod nur noch ein passendes Lademodul spendieren, um die mit dem Patent geschützten Möglichkeiten auszuschöpfen.

Letzteres bleibt allerdings wohl eher Fiktion, wie üblich muss beim Blick auf Patentanträge berücksichtigt werden, dass es in den meisten Fällen darum geht, sich alle Türen offen zu halten. Lediglich ein Teil der beschriebenen Techniken findet am Ende auch tatsächlich Anwendung.

Via 9to5Mac / Patently Apple

Mittwoch, 19. Jul 2017, 7:50 Uhr — chris
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  • Wow…die diskrete Notruftaste hat das Seniorenhandy schon seit 5 Jahren. SMS an das Handy von mir und meiner Schwester und direkter Notruf an 110.

  • Zum letzten Absatz: es geht nicht nur darum, sich Türen offen zu halten, sondern ggf. die Konkurrenz einzuschränken! Sperrpatente sind ein sehr probates Mittel, um Marktanteile zu gewinnen bzw. zu verteidigen!

  • Au ja, bitte! Also nicht nur die Panic-Wischgeste (die Kunst wird sein, eine Geste zu erzeugen, die ein Mensch auch während einer Panikattacke noch einwandfrei ausführen kann – ich bin gespannt darauf, und wieviele Fehlalarme durch kindliche Nutzung dann ausgelöst werden würde mich auch interessieren).

    Aber dieses Siri-Drahtlos-Lade-Dock-Dingens – cool! Also nicht nur eine Matte wo ich mein iPhone hinknallen kann, sondern auch noch eine Matte mit der ich sprechen kann. Also nicht nur die iMat in meinem Schlafzimmer, sondern auch noch die iMadde da!

    Gut, viele iPhones reagieren auf „Hey, Siri“ wenn sie geladen werden – aber allein die _Option_, nicht „Hey Siri“ direkt vors Handy zu brüllen damit Siri mich versteht, sondern zu hoffen das die darunter liegende Matte vielleicht mal besser aufs Codeword hört – oder gar vielleicht apple-eigens designte HeySiriChipA1 integriert hat, mit 5 Antennen und 1 deaktiviertem UKW-Signalempfänger – mua, ich fang schonmal an finanzielle Rücklagen zu bilden. Brauch ich uuuuuuuuuuuuuunbedingt.

    Und wenn die dann auch noch mit ganz viel Magie und Spucke mit den AirPods reden, so das ich mir via Bluetooth 1.2 meine 10 Lieblingssongs in 3 Stunden auf die Matte beamen kann… mmmh, dann bräuchte ich ja kaum noch das iPhone anheben, ich könnte einfach einen AirPod auf die Matte schmeissen damit es funktioniert, und wissen das alles lädt, was die Matte berührt! iWatches, iPhones, iPads, iAirPods, mein Standmixer! Alles lädt, it’s magic!

    „Alexa, was machst du eigentlich mit schlecht ausgearbeiteten Patenten, die nur der Patentrechte wegen angemeldet wurden?“

  • Kabelloses Laden? Strom durch Wellen? DAS wäre für wahr eine Sensation! Tesla at his best!

    • Induktiv ja! Aber der Strom kommt immer noch per Kabel in die Ladeschale…..Wo bitte ist das „kabelloses Laden“????

      • Also bitte. Wenn man deine Logik schlussfolgert, müsste bei „kabellosem Laden“ bereits am Kraftwerk der Strom over the air bis zum Endgerät geliefert werden. Ansonsten sind da nämlich auch noch einige Kabel bis zur Steckdose vorhanden. Und jedem halbwegs gerade denkenden Menschen ist doch klar, was bei induktivem bzw. kabellosen Laden eigentlich gemeint ist.

      • Ganz genau! Und Herr Tesla hat sowas wie freie Energie bereits eingesetzt…..

  • (…)etwa beim Entsperren des iPhones in besonderer Weise mit einem Finger auf das Display tippt.“ – Ich würde drei kurz, drei lang, drei kurz vorschlagen.

    • Oder einfach einenanderen Finger nutzen?

      Rechter Daumen: normales entsperren
      Linker Daumen: Notruf

      • Und das bei einem Angriff oder einer Panikattacke noch unterscheiden können, was für ein Schwachsinn.

      • @Trali: Einfacher als 3x kurz, 3x lang, 3x kurz… dauerf nicht einmal halb so lang usw Da is das 9x drücken und 15sekunden brauchen ein noch größerer Schwachsinn

      • Da werden sich die Notrufzentralen freuen … Wenn du das so vereinfacht einführst, werden so viele im Alltag in Gedanken irgendwann mal mit dem linken Finger entsperren, dass quasi minütlich 100 Falschnotrufe eingehen.

      • @Stefan666: Diese These darfst du mir gerne mal Beweisen. Das iPhone richtet beim ersten mal nur 1 Finger ein. Die Einrichtung jedes weiteren Fingers zum entsperren erfolgt ausschließlich manuell und wird nur von vielleicht. 0,1% gemacht – den meisten reicht eben ein Finger.

        Wenn ich bei der Ersteinrichtung bewusst einen anderen Finger für den Notruf „registriere“ ist das somit weniger anfällig, als wenn ich den einen Finger irgendwie besonders schief etc. Drauf haben muss – das kann nämlich rasch mal passieren.

        Oder wennich SOS morsen muss wo es um exakte Zeitabstände geht und fehlerlos 15 Sekundendauert. In der netvosität macht das, behaupte ich, nur 1 von 10 auf anhieb richtig – somit noch 1-3x versuchen..

        Somit ist das einfache, bewusste auflegen, des Daumens der nicht führenden Hand sinnvoller, effektiver und auch mit weniger fehleranfällig als jede andere Variante

  • Man beachte: Das System erkennt, ob man mit „einem bestimmten Finger“ den Touchscreen berührt. Das klingt für mich klar nach Fingerabdruck-Scan per Display…

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