Zwischen-Fazit in der Projektschule: Die Projektschule Goldau (unter anderem hier und hier in den News vertreten) hat die ersten 100 Tage iPhone-Vollausstattung hinter sich und zieht ein kurzes, lesenswertes Fazit des Projektes bei dem alle Kinder einer 5. Klasse mit dem iPhone 3G ausgestattet worden sind.
[…] So war es bisher für ein fremdsprachiges Kind schwieriger, ein Diktat zu üben, weil es die Eltern nicht vorlesen konnten. Mit dem iPhone haben sie jederzeit Zugriff auf den aktuellen Podcast. Dasselbe gilt für die Fremdsprachen Englisch und Französisch – nicht alle haben Eltern, welche diese Sprachen beherrschen.
Sprachbefehle: In ihrer Tipps-und-Tricks Sektion widmet sich die Macworld dieser Tage noch mal den unterschiedlichen Sprachkommandos, die die im iPhone 3GS verbaute “Voice Control” Steuerung umsetzen kann. Für uns ein willkommener Anlass, erneut auf die Anfang Juli von uns veröffentlichte Liste der deutschsprachigen Befehle hinzuweisen. Mehr als die hier vorgestellten Kommandos kennt das iPhone nicht.
Das nächste Google-Phone:HTCNexusOne vergleicht das nächste Google-Smartphone (Codename: Nexus One) mit dem iPhone 3GS und liefert uns neben der hier veröffentlichten Bilder-Serie, eine kurzes Youtube-Video zum anstehenden Konkurrenz-Modell. Sehenswert & chancenlos.
Probleme mit Gmail: In dem heute aktualisiertem Support-Dokument #TS3058 beschreibt Apple mögliche Fehlermeldungen bei der iPhone-Anbindung an Googles eMail-Dienst und gibt euch eine Hand voll Tipps auf den Weg, solltet ihr mit Verbindungsproblemen beim Mail-Versand über Gmail zu kämpfen haben.
Entwickler-Grundkurs MapKit: Das iCode-Blog widmet sich den Grundlagen der SDK-Programmierung und erklärt im zweiten Teil des Artikels “Introduction to MapKit in iPhone OS 3.0” die Implementation der “reverse geocoding”-Funktionalität in die eigene iPhone-Applikation.
Update bei Photogene: Die hier vorgestellte Bildbearbeitungs-Applikation Photogene steht frisch aktualisiert in Version 2.5 zum Download bereit (AppStore-Link) und lässt sich vorübergehen für nur 1,59€ herunterladen. Neben neuen Filtern verfügt Photogene 2.5 über neue Voreinstellungen zur Bildbeschneidung und Skalierung und steuert bei Bedarf auch Twitter und Facebook an.
Schriftartenspielerei: Das Font Game (AppStore-Link) richtet sich an Typographen und Schriftarten-Liebhaber. 0,79€ teuer, gilt es Eigenschaften und Typ von über 500 Schriftarten zu erraten, Punkte einzusammeln und einen Platz in der Hall of Fame zu ergattern. Die Anwendung ist schön gestaltet und richtet sich an eine durchaus kleine Zielgruppe - dort jedoch, dürfte sie aller Wahrscheinlichkeit gut ankommen.
Gayromeo & St.-Pauli-Applikation: Apropos kleine Zielgruppe. Sowohl der Zweitligaverein FC St. Pauli (AppStore-Link) als auch die schwule Online-Community Gayromeo (AppStore-Link) erlauben jetzt den iPhone-Zugriff auf die hauseigenen Web-Angebote. Während die Gayromeo-Applikation in erster Linie den Chat-Zugang zu Deutschlands größter Schwulen-Community anbietet, verspricht die St. Pauli App Spielergebnisse, Live-Ticker und Hintergrundinfos zum Verein. Die Fußball-App gibt es gratis, Mobileromeo kostet 2,99€.
Das von Gizmodo veröffentlichte Flow-Chart mit dem Titel “When Is It Inappropriate to Use Your iPhone?” liefert eine Hand voll gut gemeinter Ratschläge für den iPhone-Einsatz innerhalb einer Beziehung und gibt augenzwinkernde Tipps für den richtigen Zeitpunkt, nach dem eigene Gerät zu greifen. Nett gestaltet, finden wir das hier hinterlegte Bild ebenso erwähnenswert, wie dieses Kind-&-iPhone-Video von Ralf. Als Antwort auf unseren Kinder-Clip vom Freitag veröffentlicht, zeigt das 40 Sekunden lange Youtube-Video die 14 Monate alte iPhone-Nutzerin Vivian am Gerät und ist im Anschluss eingebettet. Wir wünschen euch einen schönen Advents-Sonntag.
Video2Brain: Die auf Video-Training spezialisierte Firma Video2Brain hat mit der DVD “Anwendungen entwickeln mit dem iPhone SDK 3.0” nun auch einen Workshop für angehende iPhone-Entwickler im Programm. Der Inhalt des 50€ teuren Video-Seminars lässt sich hier einsehen, die bei Amazon abgegebenen Bewertungen sollten euch vor dem Kauf jedoch aufhorchen lassen bzw. dazu anhalten, sich die angebotenen Demo-Videos noch vor Eingabe der Kreditkartennummer anzusehen.
Import-Geräte: Markt-Sättigung, Weihnachtsansturm, was auch immer. Die Preise der iPhone-Importe aus Italien und Belgien gehen momentan kräftig in den Keller. So bietet der lokale Mobilfunkprovider NetCologne seinen Kunden das iPhone 3GS - inklusive einem 2-Jahresvertrag - bereits für 1€ an (Screenshot), das am 17. November von Simyo vorgestellte iPhone-Angebot wurde um gut 100€ auf 699€ reduziert und auch alteingesessene Import-Händler wie Smartphonics haben ihre Preise auf 699€ für das 16GB-Modell herabgesetzt. De facto ist T-Mobiles Exklusiv-Vertrieb bereits Geschichte. Danke Bernhard und Andreas.
Appventcalendar & EA: Von uns bislang übersehen (daher, vielen Dank für die eMails zum Thema), bietet auch die amerikanische Seite Appventcalendar, einen AppStore-Adventskalender an. Täglich soll es hier je ein ausgewähltes AppStore-Spiel 24 Stunden kostenlos geben. Apropos Spiele: Spiele-Gigant EA will bis zum 21. Dezember jeden Tag eines der hauseigenen iPhone-Spiele (AppStore-Link) um bis zu 80% preisreduziert anbieten.
Karten-Update bei iGo: Die hier im Video vorgestellte Navi-Applikation iGO (AppStore-Link) bietet mit ihrem aktuellen AppStore-Update auf Version 1.1 nicht nur neue Features und eine Preisreduzierung auf 59€ (ehemals 69€), sondern aktualisiert auch das integrierte Kartenmaterial der Westeuropa-Applikation.
Kinder-Unlock: Wir hattenlangekeine Kinder-Videos mehr in den News. Dieses Youtube-Video sorgt für Abhilfe. 14+ Monate Lebenserfahrung reichen offensichtlich aus, um das iPhone gekonnt zu entriegeln. Chapeau.
Via eMail macht uns Florian auf das hier vorgestellte Kinderbuch-Konzept des japanischen Mobile Art Labs aufmerksam. In diesem Youtube-Video zu begutachten, kombiniert Art-Labs ein einfach illustriertes Bilderbuch mit interaktiven Elementen einer passenden iPhone-Applikation, soll die Eltern-Kind Kommunikation fördern und dürfte unendlich viele Einsatzgebiete haben. Eine schöne Idee und ein sehenswerter Clip. Das Video haben wir euch im Anschluss eingebettet.
Unter der Überschrift “Apps für Kinder” (AppStore-Link) hat Apple 38 ausgewählte, Kinder-taugliche Applikationen zusammengestellt und präsentiert neben Spielen wie Toki Tori und UNO auch Malprogramme wie Coloring Fun und Colorama sowie Anwendungen zum Lernen - Mathe König, Star Map und Tell Time seien hier erwähnt. Die Auswahl macht einen guten Eindruck und scheint durchdachter als die Compilation vom Mai. Die Projektschule-Goldau darf sich freuen.
Vorneweg empfehlen wir euch einen Abstecher zu unserem ersten Artikel über die Projektschule-Goldau. In Goldau wurde jedes schulpflichtige Kind der 5. Jahrgangsstufe im August 2009 mit einem persönlichen iPhones 3G ausgestattet. Die Kinder sollen die gestellten Geräte 24 Monate lang innerhalb und ausserhalb der Schule nutzen und sowohl die positiven als auch die negativen Erfahrungen mit der iPhone-Ausstattung besprechen.
Unter der Überschrift “Handling von 20 iPhones” hat der Projekt-Verantwortliche Christian Neff nun einen ersten, zusammengefassten Bericht der letzten zwei Monate veröffentlicht und beschreibt die ersten Erfolgserlebnisse der Klasse, sowie die Probleme beim Einrichten der Geräte. Ein lesenswerter Eintrag.
“Neffs Fazit: So einfach und simpel wie der Einsatz von iPhones zum Privatgebrauch lief es bei mir nicht. Dank meinem Wissen, meiner Erfahrung und meinen Ausbildungen im Netzwerkbereich konnte ich alle Problemen selber lösen. Ich denke mal, ein “nicht-ICT-Freak” wäre überfordert mit diesen Situationen und würde auf externe Hilfe warten oder das Projekt abbrechen.“
Die auf der Webseite der Projektschule-Goldau dokumentierten Erlebnisse der 5. Klasse, gilt es zukünftig im Auge zu behalten. Hier werden die Erfahrungen des jetzt angelaufenen Pilotprojektes - an der Goldau-Schule hat jedes schulpflichtige Kind der 5. Jahrgangsstufe ein persönliches iPhones 3G für die nächsten 24 Monate zur Verfügung gestellt bekommen - notiert, die positiven und negativen Einflüsse der iPhone-Ausstattung besprochen.
Die Kinder sollen das Gerät innerhalb und ausserhalb der Schule als Teil ihrer persönlichen Lern- und Arbeitsumgebung nutzen und damit emanzipiert und kritisch mit zukünftig immer verfügbarer Informations- und Kommunikationstechnologie umgehen lernen. Das vom Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz initiierte und geleitete und auf zwei Jahre angelegte Projekt wird von Swisscom unterstützt, so dass der Schule, den Eltern und den Kindern keine Kosten entstehen.
Christian (Danke! ) hat uns auf die jetzt veröffentlichte Pressemitteilung aufmerksam gemacht. Hier heißt es weiter:
“Die Erkenntnisse aus diesem im deutschsprachigen Raum bisher einmaligen Pilotprojekt sollen veröffentlicht werden und so die Diskussion zum sinnvollen und verantwortungsvollen Einsatz von ICT in der Schule weiter tragen.“
Alle Informationen zum iPhone-Projekt lassen sich hier nachlesen. Das Blog der Schule informiert über den zukünftigen Verlauf das unten eingebettete Video zeigt die ersten “Gehversuche” der Schüler.
Bevor wir zu den jetzt von Apple beschlossenen Einschränkungen bei des Vergabe von AppStore-Promocodes kommen, hier noch mal ein Überblick auf das bislang übliche Prozedere: Anfang Dezember 2008 eingeführt, hatten iPhone-Entwickler bislang die Möglichkeit bis zu 50 Gutschein-Codes für ihre Applikationen zu verschenken. Die Codes sind einen Monat lang gültig, lassen sich nur im amerikanischen AppStore einlösen und dienen in erster Linie als Marketing-Instrument. Eingesetzt in Verlosungen, per eMail als Review-Anreiz an zahlreiche Online-Redaktionen verschickt oder einfach im Freundeskreis weitergegeben, bieten die Gutscheine den bislang einzigen Weg, kostenpflichtige Applikationen entgeldfrei aus dem AppStore herunterzuladen.
Zumindest für einige Applikationen fällt dieses Feature jetzt weg. Im Rahmen der mit iPhone OS 3.0 eingeführten Parental Controls unterbindet Apple nun den Gutschein-Versand für alle Applikationen die mit einer Altersfreigabe von 17+ gekennzeichnet sind. Offensichtlich versucht man so ein Schlupfloch zu schließen, dass minderjährigen AppStore-Nutzern trotz aktivierter Altersbeschränkung, die Möglichkeit an besagte Downloads zu gelangen.
Dies können zum Beispiel Alkohol-bewerbende Applikationen (etwa Drinkspiration) sein, müssen aber nicht zwangsläufig “jugendgefährdend” sein. Wie die Kollegen vom iPhoneclub.nl (die uns auf diese Nachricht aufmerksam gemacht haben) bemerken, werden zum Beispiel alle Apps mit integriertem Browser mit einer 17+ Kennzeichnung ausgestattet.
Was Anfangs noch mit einzelnen Fundstücken angefangen hat, wird so langsam zu einer richtigen Serien. Nach den Videos vom 09.07 und Folgebeitrag vom 16.07 haben wir heute das dritte Video-Posting eines iPhones in Kinderhand. Und seien wir ehrlich, auch wenn die kleinen Filmchen so gut wie keinen News-Wert besitzen, nett sind sie allemal. Und zudem hinterlassen sie das gute Gefühl, mit dem iPhone wirklich ein Stück wegweisendes Interface-Design zu besitzen. Der heutige Experte in Sachen intuitiver Benutzerführung kommt via phillryu und ist 1 Jahr (?) alt. Die Videos gibt es im Anschluss.
Am 09.07 hatten wir bereits drei Youtube-Videos für euch, die uns haben staunen lassen. Das iPhone in Kinderhand. Und ebenso wie die letzten drei Videos ist auch das heutige Fundstück ganz nett anzusehen. Eine Zweijährige (Anna), die sich nicht nur gut mit der Menuführung und dem Home-Button auszukennen scheint, sondern zudem auch noch gehörigen Spass an Coldplay hat. Das Video gibt es im Anschluss. (via Digg)
Bei YouTube gibt es ja nun schon seit Wochen täglich frische und irgendwie iPhone-relevante Videos. Aktuell lässt sich jedoch ein merkwürdiges Phänomen beobachten. Der Trend weg von den Reviews, hin zu spielenden Kindern. Unsere kurze Suche brachte bereits auf der ersten Page gleich drei Video, 3-4 Jahre junger Kinder zum Vorschein, die sich mit den iPhones fast ebenso spielerisch auseinandersetzen wie sonst mit der Playmobil-Pirateninsel.
Vorausgesetzt Papa hat die eigenen Jungs nicht 24 Stunden konditioniert, haben wir im Anschluss gleich zwei gute Beispiele intuitiver Interface-Gestaltung. Ein Drittes gibt es hier.