Social Media kommt in Lehrpläne
Kurswechsel: Deutsches Social-Media-Verbot rückt in weite Ferne
Während in Deutschland weiterhin über Altersgrenzen für soziale Netzwerke diskutiert wird, haben sich die Bildungsminister der Länder erstmals auf gemeinsame Leitlinien zum Umgang mit Social Media im schulischen Umfeld verständigt.
Abschlusserklärung der Bildungsministerkonferenz
Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Forderung nach einem Verbot, sondern die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Die verabschiedete Erklärung (PDF-Download) umfasst Maßnahmen für Schulen, Lehrkräfte und Eltern und soll den Umgang mit digitalen Plattformen langfristig begleiten.
Die Initiative reiht sich in eine breitere Debatte ein. Erst am Vortag hatte sich der Deutsche Ethikrat gegen ein pauschales Mindestalter für soziale Netzwerke ausgesprochen und stattdessen einen risikobasierten Ansatz empfohlen. Nun setzen auch die Bildungsminister auf Aufklärung, Prävention und digitale Bildung statt auf starre Zugangsbeschränkungen.
Social-Media-Verbot sehr unwahrscheinlich
Die Position der Bildungsminister markiert zugleich eine deutliche Abgrenzung von Entwicklungen in anderen Ländern. In Australien gilt inzwischen eine gesetzliche Altersgrenze von 16 Jahren für soziale Netzwerke. Plattformbetreiber müssen dort verhindern, dass Minderjährige Konten anlegen können, andernfalls drohen hohe Bußgelder. Auf ifun.de hatten wir über die Verabschiedung des Gesetzes berichtet.
Auch in Norwegen wurden zuletzt strengere Altersvorgaben angekündigt, während in Frankreich weitergehende Einschränkungen für Kinder und Jugendliche durchgesetzt wurden. Selbst Finnland prüft inzwischen ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige und orientiert sich dabei ausdrücklich am australischen Modell.
Social Media kommt in Lehrpläne
Nach Auffassung der Länder reicht es nicht aus, Kinder und Jugendliche lediglich vor Risiken zu warnen. Schulen sollen künftig stärker vermitteln, wie digitale Angebote verantwortungsvoll genutzt werden können. Themen wie Cybermobbing, Datenschutz, Hassrede, Desinformation und der Umgang mit KI-generierten Inhalten sollen deshalb verbindlich in Bildungs- und Lehrplänen verankert werden.
Die Erklärung verweist darauf, dass Jugendliche inzwischen durchschnittlich fast vier Stunden täglich am Smartphone verbringen. Gleichzeitig würden viele junge Nutzer Schwierigkeiten haben, ihre Nutzung sozialer Netzwerke selbst zu begrenzen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten zudem Zusammenhänge zwischen intensiver Social-Media-Nutzung und Problemen wie Schlafstörungen, Stress oder einem erhöhten sozialen Vergleichsdruck.
Als Antwort darauf soll der Unterricht stärker auf sogenannte digitale Resilienz ausgerichtet werden. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Risiken zu erkennen, Informationen kritisch zu hinterfragen und ihr eigenes Nutzungsverhalten zu reflektieren. Auch der Einfluss von Deepfakes und anderen KI-generierten Inhalten wird ausdrücklich als neues Lernfeld genannt.
- PDF-Download: Umgang mit Social Media im schulischen Bereich

Bin mal gespannt wo die ganzen Expertinnen und Experten tatsächlich herkommen sollen die sowas unterrichten könnten
Hoffe es kommt mal zusätzlich was auf den Lehrplan was die Kinder aufs Leben vorbereitet bzgl. Steuern, Banken, Formulare, Vorsorge fürs Alter etc
Finde auch, dass finanzielle Bildung mehr gefördert werden müsste!
Ganz ehrlich, aber aufs Leben sollten die Eltern ihre Kinder vorbereiten. Warum sollte die Schule Zeit drauf verwenden zu zeigen wie man eine Überweisung ausfüllt? Soll die Schule auch noch beibringen wie man Messer und Gabel hält, Betten macht, Wäsche wäscht und die Wohnung putzt?
Ich kann deinen Gedanken grundsätzlich nachvollziehen. Dennoch sollte man berücksichtigen, dass nicht alle Elternhäuser gleichermaßen in der Lage sind, finanzielle Bildung zu vermitteln. Die Gründe dafür können vielfältig sein, sei es aufgrund fehlender Kenntnisse, mangelnder Erfahrungen oder anderer persönlicher Umstände.
Gerade deshalb halte ich es für sinnvoll, dass zumindest grundlegende finanzielle Themen in der Schule behandelt werden. So erhalten alle Kinder die Chance, wichtige Basiskenntnisse für ihr späteres Leben zu erwerben.
Natürlich spricht nichts dagegen, wenn Familien dieses Wissen zu Hause weiter vertiefen und differenzierter besprechen. Im Idealfall ergänzen sich Schule und Elternhaus hier gegenseitig.
Sehr viele Kinder und Jugendliche müssen das außerhalb des Elternhauses lernen.
Es geht auch nicht darum eine Überweisung in der Praxis auszufüllen, sondern was man beachten muss!
Es geht doch nicht um Überweisungen. Eher: was sind Aktien, ETF, Anleihen, …..
Grundlagen der Finanzwirtschaft, die denke ich wenige Eltern erklären können? Warum? Weil es die meisten alle selbst nicht kennen.
Bei der heutigen Eltern Generation ist das schwierig. Viele können nur ihren Namen tanzen und das eigene Balg ist immer das Beste und der/die mit dem meisten Talent und Intelligenz. Dass das mit der Erziehung nicht mehr funktioniert kann man doch in jedem Restaurant beobachten.deshalb sollte sich der Staat um die Kinder kümmern, damit die nicht ganz soweit hinter den asiatischen und afrikanischen Generationen hinterherhinken.
ich glaube nicht, dass überhaupt viele Eltern sich überhaupt Gedanken über die Nutzung von sozialen Medien oder Messenger-Diensten machen. Wie sollen sie das dann ihren Kindern vermitteln?
Dann bräuchte es ja erstmal Anlaufstellen, wo die Eltern sich Hilfe holen können. (ja ich weiß, es gib ja google und so – am besten noch die KI befragen, weil die sich nie was ausdenkt und sachlich antwortet).
Für Schulen müssten dann die Gelehrten in dieser Richtung aus dem Boden sprießen – denn auch hier bin ich mir ziemlich sicher, das das bisher nicht im Studium beigebracht wird, um es dann didaktisch aufbereitet den Kindern zu vermitteln. Dazu ist unser Schulsystem zu marode.
Aber für die Politik ist es natürlich einfacher und Widerstandsfreier, dass Problem einfach zu verlagern.
Erinnert mich an die Vorgehensweise in der ehemaligen DDR, als in der Wirtschaft jedes Jahr neue Planziele aufgestellt wurden, obwohl die alten bei weitem nicht erreicht worden waren.
In Deutschland „kacken“ wir regelmäßig Jahr für Jahr in der Pisa-Studie nach unten, das Lernniveau wird nicht erreicht, obwohl es kontinuierlich gesenkt wird. Und jetzt kommen die „Expädde“ darauf, zusätzliche Lerninhalte aufzustellen.
Man sollte diese Experten in die Wüste zum Heizölstapeln schicken und die Praxis den Praktikern (im hiesigen Fall) den Lehrern vor Ort überlassen.
@iChef: Steuern, Versicherungen, Banken … in der Schule … Wer soll das den Schulern beibringen? Das aktuell praktizierende Lehrermaterial ist ja bereits mit dem jetzigen Lehrstoff überfordert.
Wenn ich dann noch höre „Steuern“. Außer allgemeinem Geblubber kann nichts unterrichtet werden. Die Thematik ist viel zu dynamisch.
Entweder sinnvoll = nicht abdeckbar oder bleiben lassen = realistisch.
Viel sinnvoller wäre es die Schülern Zusammenhänge beizubringen. zB wirtschaftliche Zusammenhänge zwischen Armut dort und Migration hier. Oder geschichtliche Zusmmenhänge: warum passierte das. Oder, oder oder.
Derzeit wird ausschließlich isoliertes Wissen vermittelt und bleibt damit auf dem Stand von Halbwissen h-ngen
Das ist Aufgabe der Eltern. Die Lehrpläne sind ohnehin dermaßen überfüllt.
Das stimmt – aber mit viel Unsinn, den keiner später jemals braucht. Einfach mal was unsinniges weglassen und zurück zu den Basics. Jeder 10 jährige Straßenhändler in Indien kann heute besser rechnen als die meisten Abiturienten bei uns
Klasse! Dann noch bitte gutes Benehmen und den verantwortungsvollen Umgang mit Geld mit in den Lehrplan aufnehmen.
Guter Ansatz aber ich weiss nicht, wie Du die ganzen Boomer zurück in die Schule bekommen möchtest.
Klasse Antwort. Wenn die Boomer weggeboomt sind, verblödet die Gesellschaft total und betet das goldene Kalb KI an. Die nimmt einen das selbstständige Denken ja angeblich total ab.
Deine Eltern haben Dir schon erzählt, dass Deine Generation nichts taugt und deren Eltern haben es ihnen erzählt.
Wenn damals alle so schrecklich schlau gewesen sind, wie kommt es dann, dass es bei Kaiser Wilhelm noch keine Smartphones gab. Es ist immer das gleiche. Ja, Generationen verändern sich und ich mag auch nicht alles daran. Aber dass es wirklich noch Leute gibt, die denken, dass früher alles ach so toll war, ist verblüffend.
Typisch Deutsch. Und dann heulen die Politiker rum, wenn es Probleme mit den Heranwachsenden gibt. Die darauf zurückzuführen sind.
Ich glaube nichts ist typischer deutscht als eben dieser Ausruf.
Hat gute Gründe warum selbst Steve Jobs seinen Kindern kein Smartphone unter 18 erlaubte…
Ein Verbot wär – zumindest bis 14 – dringend notwendig. Zum Glück kommt es in Österreich bis 14 Jahre – geprüft durch die AustriaID (EUDI)
Steve Jobs war allerdings auch als mustergültiger Papi bekannt.
Finde ich gut. Meine Tochter geht in einen städtischen Kindercomputerclub und da sind genau diese Themen regelmäßig. Angefangen über deep fakes bis hin zu Cybersicherheit und Gefahren in Social Media. Wenn Apple noch das Bildschirmzeitfeature optimiert, ist man gut gewappnet.
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Problem ist nur, dass nicht alle Eltern so fit sind wie wir und diese Funktionen effektiv nutzen können.
Und welche Experten sollen das Kindern beibringen?
Wieder mal ein Schritt in die falsche Richtung.
Komplett falsch.
Klar, wieder dürfen es die Schulen richten…
Eine weitere Bankrott erklärung der Länder. Das Schulsystem ist schon weit über den Anschlag, diese Bereiche auch noch reinzuquetschen, statt die Betreiber in die Verantwortung zu ziehen macht sich shcön auf dem Papier, ist aber in der Realität nicht umzusetzen.
Und solange den Eltern nicht klar oder schlimmer, egal ist, was ihre Kinder da machen und was sie teils ausgesetzt sind, hilft die Aufklärung in der Schule nichts.
Das problem ist keins einer Regierung. Alle Parteien haben das System Schule auf der Liste der Sparmaßnahmen gehabt. Alle! und auch der Alternative ist die Bildung egal.
Leider haben wir in Deutschland keine Bodenschätze, die es lohnt auszugraben und reich zu werden. Der Umgang mit Schippe und Spitzhacke ist leider keine brotbringende Kunst für die breite Bevölkerung.
Ohne Bildung geht das Land vor die Hunde und wir auf einem sehr „gutem“ Weg dahin!
Es gibt leider viele Haushalte, gerade in bildungsfernen Familien, wo die Lehrer näher an den Kindern dran sind als die Eltern.
Trotzdem finde ich den Ansatz falsch. Nutzung sozialer Medien erfordert auch Reife, nicht nur Erziehung.
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Genau das
… das macht Sinn
Während also auf X dir der Algorithmus stundenlang Prügel Filme präsentiert, hat man im Kino schon seit Jahrzehnten eine Altersregulierung.
Erinnerungen kommen hoch an eine Julia Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Bloß keine Verbote dazu Treffen/ Video mit dem Nestle Chef.
Lootboxen (Packs) bei fifa…
Social Media….
Eine schlechte Entscheidung nach der anderen.
Aber was erwartet man von einem Mr. BlackRock – ich bin seit Geburt an privat versichert.
Unser täglich Lobbyismus in Deutschland.
Wieso sollte man den etwas umsetzen, das schon von anderen Ländern umgesetzt wurde UND für gut empfunden wurde?
Wir erfinden lieber das Rad neu. Mit Erfindungen haben wir es nur leider seit einigen Jahren nicht mehr so.
Bei den oben genannten Ländern hat das bisher ziemlich schlecht funktioniert. Kommt also noch ein Nachtrag, wo etwas entsprechendes umgesetzt und für gut befunden wurde?
In Australien, als Beispiel, wurden zwar gut 5 Millionen Social Media Konten von Jugendlichen gesperrt. Da es jedoch keinerlei Konsequenzen für die Kids gibt, wenn sie die Altersverifikation aushebeln, umgeht der Nachwuchs diese schlichtweg mit neuen Konten. Dabeinutzen sie Proxis oder lassen sich direkt das Konto von älteren Familienmitgliedern oder Freunden freischalten. Auch ältere Mitschüler erklären sich für eine Hand voll Dollar dazu bereit. Und KI gestützte Bilderkennungsprozesse werden einfach ebenfalls KI gestützt durch GenAI und DeepFakes überlistet. Und wie zu erwarten tauschen sich die Schüler darüber aus, sodass auch jene Jugendliche, die wirklich null Ahnung von IT haben, auch wieder social media nutzen können.
Wie zu erwarten war, erwies sich ein Social Media Verbot ohne Konsequenzen für die Nutzer und eine komplett an die Betreiber ausgelagerte Verantwortung, da die politischen Entscheidungsträger keine Ahnung von IT haben, als eher nutzloses Unterfangen. Verlierer sind alle, die ihre echten eigenen Daten zur Verifikation nutzen. Die Massen biometrischer Daten bis hin zu Ausweiskopien, die nun bei (Dritt-)Anbietern herumliegen ,warten ja geradezu nur darauf abgefischt zu werden. Und das halt, wie gesagt, ohne praktischen Nutzen/Vorteil.
Und nein, ich habe natürlich auch keine Musterlösung für das real existierende Problem. Aber das Internet ist nunmal kein Straßenkiosk, jeglicher Altersverifikationsprozess ist buchstäblich kinderleicht zu umgehen.
Den Ansatz finde ich grundsätzlich sinnvoll. Dass dies effektiv umgesetzt werden kann, scheint mir aber fern ab von realistisch. Haben doch viele Lehrkräfte weiterhin selbst viel Nachholbedarf an IT-Verständnis. Das soll kein Pauschalurteil sein. Ich kenne zum Glück gute Ausnahmen. Aber im Schulalltag meiner Kinder sind gute Ausnahmen eben nicht die Regel.
Daher bin ich weiterhin für ein grundsätzliches Verbot in Altersabstufungen.
Das Problem in Deutschland wird wohl wieder die deutsche Bräsigkeit in allem sein, was auch nur den Hauch einer klaren Kante hat.
Warum spricht man nicht ein Verbot aus wie in anderen, normalerweise sehr vernünftigen Ländern (Beispiele siehe Text), und setzt *parallel dazu* eine Bildungsinitiative auf.
Ich befürchte, jetzt wird erstmal wieder eine „Expertenkommission“ eingesetzt, die dann nach 2 Jahren Arbeit Leitlinien und Empfehlungen rausgibt, an die niemand in unserem föderalistisch geprägten Land gebunden ist.
Und wieder sind Jahre verloren, in denen die Indoktrination der Jugendlichen durch AfD und andere Demokratiefeinde sowie andere, mittlerweile erwiesen schädliche Auswirkungen von TikTok und Co. ungebremst weitergehen.
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Die Schulen sind doch schon mit dem normalen Lehrplan völlig überfordert. Zusätzlich schaffen sie es auch nicht die Digitalen Endgeräte (iPADs) die die den Schülern zur Verfügung stellen adäquat zu sichern.
Da redet sich die Politik schön wieder raus. Aber Eltern und deren Kinder sind halt nicht die Wählergruppe die man bauchstreicheln muss…,
Soweit ich das hier in der Region mitbekomme werden Schulen in der Hinsicht von Systemhäusern betreut. Wenn es da ein Problem gibt, kann es eigentlich nicht auf Schulen isoliert sein.
Immer nur meckern.
Wahrscheinlich würden die gleichen auch dann meckern wenn Deutschland es verboten hätte.
Ist doch gut, dass die Politik eingesehen hat, dass digitale Kompetenz wichtig ist.
Jetzt sollte nur die Umsetzung (Geld, Lehrmaterialien ect.) vernünftig sein.
Selbst bei einem Social Media Verbot, wären die Kinder und Teenies nicht geschützt vor den Gefahren, weil sie trotzdem Internet konsumieren würden (egal ob weiterhin legale oder dann „illegale“ Angebote).
Grundsätzlich gut. Allerdings müssten Eltern / Lehrkräfte oft selbst bei Medienkompetenz und Umgang mit Rechner / Smartphones etc. aufholen + oft läuft Schule eh am Anschlag aufgrund fehlender Lehrkräfte, schlechte Ausstattung usw. und jetzt packt man wieder was drauf… es muss also dringend strukturell was passieren damit oben draufgesattelt werden kann und nicht nur ein papiertiger bleibt
Besser spät als nie.
Die Gesellschaft ist eh verloren immer mehr rücken in „extreme politische Ecken“ ganz egal in welche Richtung (links, rechts, grün…).
Die Gesunde Mitte stirbt aus, auch weil unsere (gewählten) Volksvertreter leider keine Plan mehr zu haben scheinen.
Wie schon geschrieben wurde, warum auch was übernehmen, was in anderen Ländern funktioniert (siehe auch Maut, Gesundheitssysteme etc.).
Lassen wir weiter ungebremst TikTok, Instagram … Influencer unsere Kinder „erziehen“ – Kopfschüttel
Nur funktionieren diese zahnlosen Tiger in anderen Ländern nichtmal ansatzweise gut.
Da ist es wieder, der Deutsche an sich glaubt immer gern, er könnte es besser als der Rest der Welt. Stattdessen kommt nur Trägheit oder gar nichts dabei rum. Dieses Land hat nur noch Experten im Besserwissen, um dann festzustellen, dass man sich in dem ganzen Murks festgefahren hat. Woher die Lehrer zur Schulung der Medienkompetenz herkommen sollen, das scheint diese Experten wenig zu interessieren. Es ist ja auch nicht das Aufgabengebiet und war vermutlich auch nicht Teil der Anforderung. Stadt des anderen Ländern gleich zu tun, denn die haben auch Experten, beginnt der deutsche von der Geburt bis zum Tod erst mal alles neu zu erfinden. Lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre.
Deutsche Polit-Eunuchen sind alle ohne Ausnahme verdammte Kapitalversager.
Die Konzerne, die hinter den sozialen Medien stehen, beschäftigen mehr Werbepsychologen und ähnliches Personal, um nicht nur Kinder und Jugendliche bei der Stange zu halten, als jedes beliebige Jugend – oder Gesundheitsamt inclusive spezieller Einrichtungen, um Kinder und Jugendlichen zu helfen. Und da sie auch wesentlich bessere Gehälter zahlen arbeiten dort auch die besseren Leute.
Und gegen solche Profis kann in ihrer geballten Gewalt keine einzige staatliche Institution ankommen und auch nicht Lehrer oder die meisten Eltern.
Ich nehme an, dass die Bildungspolitiker, die solche Erklärungen veröffentlichen und auch die Mitglieder des Ethikrates selber, auch schon Opfer der sozialen Medien und der Digitalisierung geworden sind oder gute Kontakte zu den jeweiligen Lobbyisten haben.
Ohne entsprechende Gesetze werden die Konzerne nichts ändern, denn die verdienen viel zu viel Geld mit ihren Verbrechen gegen die Kinder und Jugendlichen der ganzen Welt.
Mathe:4- , Deutsch: 3- , Biologie: 5 , Facebook 1 …. ihr Kind wird versetzt ….
wenn Sinnlosigkeit die Schulbildung ablöst … Guten Morgen Deutschland …. jetzt zum Wetterbericht
Mich erinnert das an „begleitetes Saufen“ ab 14. Das gibt es nur bei den Deutschen, wo jeder beliebigen Wirtschaftlobby alle Wünsche erfüllt werden. Gleiches bei der Zuckerlobby. Was den Kindern schadet, ist egal.
Na da hat die Lobbyarbeit von Meta & Co ja Früchte getragen… *kotz*
Diese Regierung schafft sich ab. GFY!