15. Mar 2010 von nicolas
Der Werbeanbieter Flurry versucht in der heute veröffentlichten Februar-Ausgabe des Flurry Smartphone Industry Pulse den Hintergrund der zahlreichen iPhone-Entwickler zu beleuchten und eine Hand voll durchaus berechtigter Fragen zu beantworten: Woher kommen die ganzen Programmierer der gut 150.000 zur Zeit erhältlichen Applikationen des noch jungen Software-Kaufhauses? Welche Unternehmen sitzen hinter dem unüberschaubaren Angebot an iPhone-Applikationen? Und: Wem haben wir die stetigen AppStore-Neuveröffentlichungen am ehesten zu verdanken?
Flurry beantwortet die Frage mit einem 6-Kategorien Modell und teilt die Entwickler bzw. deren Auftraggeber in die folgenden Gruppen ein:
- Native iPhone: Bezeichnet Entwickler-Schmieden die erst zum Start des AppStore gegründet worden und sich ausschließlich auf die Entwicklung von iPhone-Anwendungen konzentrieren. Ein Beispiel: Freeverse.
- Traditional Media: Hier fasst Flury etablierte Medien-Konzerne aus Print, TV und Co. wie Disney und die New York Times zusammen.
- Mobile: Auf Handy-Software spezialisierte Software-Anbieter die mit Java-, WindowsMobile und Blackberry-Anwendungen starteten, ihre Aktivitäten aber schnell auf den AppStore ausweiteten.
- Retail: Kaufhäuser, Fanchise-Shops und Ladenketten mit “richtigen” Geschäften Filialen. Gap, DKNY und Kraft
- Online: Firmen die als Web-Dienst gestartet sind, und nun auch einen Platz im AppStore besetzt haben. Google, eBay und Facebook wären drei nahe liegende Beispiele.
- Traditional Gaming: Spiele-Companies die sich bereits mit PC- und Konsolen-Titeln etabliert haben und nun auch im iPhone-Markt mitmischen.
Blickt man nun auf die Top-100 Charts, aller im AppStore vertretenden Kategorien, so lässt sich die folgenden Verteilung ablesen: 20% der angebotenen iPhone-Anwendungen kommen von unabhängigen iPhone-Entwicklern (Native), 19% gehen auf das Konto der Traditional Gaming-Entwickler, 17% auf Retail, 17% auf Traditional Media und nur 5% auf Mobile.

Ein Trend der sowohl in der News-Kategorie des AppStores als auch in der Games-Section zu Gunsten der professionellen Anbieter (also Traditional Media bzw. Traditional Gaming) kippt.
Abschließend verweist Flurry’s Industrie Pulse noch auf eine ganz andere Zahl: Den neuen, durch die Ankündigung des iPads ausgelösten “Goldrausch”.

14. Mar 2010 von nicolas
Microsofts offizielle Position zum iPhone war in der Vergangenheit durchaus ambivalent. Die stetigen Auf und Abs sind in unserem Schlagwort-Archiv gut dokumentiert. Angefangen bei Ballmers mittlerweile fast schon lächerlichem Zitat vom April 2007:
“Now we’ll get a chance to go through this again in phones and music players. There’s no chance that the iPhone is going to get any significant market share. No chance.”
über den AppStore-Nachbau, die Abwerbung von iPhone-Entwicklern und dem Manager-Gemotze bei der Windows Mobile-Vorstellung. Dennoch: Apples Telefon scheint sich gerade im Mittarbeiterstamm des Software-Riesen gut etabliert zu haben. So berichtet das Wallstreet Journal über den stetig steigenden Anteil an Microsoft-Mitarbeitern die eher zum iPhone als zu einem WindowsMobile-betriebenen Gerät greifen. Gut 10.000 iPhone-Nutzer sollen im Jahr 2009 auf Microsofts Mitarbeiter eMail-System zugegriffen haben.
“Nearly 10,000 iPhone users were accessing the Microsoft employee email system last year, say two people who heard the estimates from senior Microsoft executives. That figure equals about 10% of the company’s global.”
10. Mar 2010 von nicolas
Doodle Jump-Entwickler verdienen gut: Die jetzt veröffentlichten Download-Zahlen des 0,79€ teuren Geschicklichkeitsspiels Doodle Jump (AppStore-Link) können sich sehen lassen. Lima Sky, die Entwickler-Schmiede hinter dem 7MB großen, eigenartig gezeichnetem Mini-Spiel, konnte bislang gut 3 Millionen Kopien ihres Titels im AppStore verkaufen und hält sich seit Wochen auf Platz 1 bzw. unter den Top-10 fast aller Filialen des AppStores.
Allein im laufenden Jahr verkaufte sich Doodle Jump (Wikipedia-Artikel) 1.6 Millionen mal. Im Schnitt wir das Game gut fünf Millionen mal pro Tag gespielt und ist bislang mit 25 Updates versehen worden. Die zwei Mann starke Entwickler-Firma Lima Sky konnte mit Doodle Jump bislang Netto-Einnahmen von 1,7 Millionen Euro erzielen - Apples 30%-Anteil an den Spiele-Einnahmen liegt bei gut 700.000€.
Erhöhte iPhone-Aktivitäten Abends und am Wochenende: Localytics, Anbieter von Echtzeitstatistiken für iPhone, Android und BlackBerry-Entwickler, veröffentlicht einen Graph zur durchschnittlichen Nutzung mobiler Anwendungen und widmet sich der tageszeitabhängigen Einsatzhäufigkeit von iPhone-Applikationen. Den ausgewerteten Daten nach generieren iPhone-Nutzer an Wochenenden gut 7% mehr Daten-Traffic als unter der Woche.
“Saturday traffic ramps quickly from a morning low at 6:00 am to over 90% of peak usage by 11:00 am—and stays near the peak for the rest of the afternoon and evening.”

26. Feb 2010 von nicolas
Der aktuell veröffentliche Mobile Metrics-Report des Werbe-Vermarkters AdMob stützt sich diesen Monat nicht auf automatisch generierte Statistiken. Die Januar-Ausgabe (PDF-Download) der regelmäßig angebotenen Smartphone-Analysen widmen sich diesmal den Umfrage-Ergebnissen einer freiwilligen Befragung von 963 iPhone, iPod touch, Android und WebOS-Nutzern. Wir haben die bedingt repräsentativen Zahlen kurz zusammengefasst:

- iPhone-Nutzer laden im Monats-Schnitt knapp 9 Applikationen aus dem AppStore, 7 kostenlose und 2 kostenpflichtige.
- Besitzer eines iPod touch liegen bei 12 Downloads (gut 37% mehr als der durchschnittliche iPhone-Nutzer) und einem ähnlichen Verhältnis: 10,5 kostenlose zu 1,6 kostenpflichtigen.
- Während sich das iPhone, breit gestreut, in fast allen Altersgruppen wiederfindet, wird der der iPod touch zu 65% von 17jährigen (und jünger) eingesetzt.
- Eine Gender-spezifische Trennung der iPhone bzw. iPod touch Verteilung ist nicht zu erkennen. 57% der iPhone-Nutzer sind männlich - 54% der iPod touch Nutzer ebenfalls.
- Pro Monat kaufen 50% aller iPhone-Besitzer zumindest eine AppStore-Applikation - demgegenüber stehen 35% aller iPod touch-Besitzer die einmal monatlich die Kreditkarte zücken.
26. Feb 2010 von nicolas
Der Mitte Februar vorgestellte Spiele-Titel “Plants vs. Zombies” (AppStore-Link) darf sich über den erfolgreichsten AppStore-Start seit Eröffnung des Software-Kaufhauses am 10. Juli 2008 freuen. In der jetzt veröffentlichten Pressemitteilung vermeldet die Softwareschmiede Popcap den Abverkauf von 300.000 Einheiten des 2,39€ teuren Spiels in den ersten neun Tagen und setzt damit - nach eigenen Angaben - einen neuen Rekord im AppStore. Nach nur 24 Stunden, konnte sich der Titel den ersten Platz in den Charts der Umsatzstärksten Titel sichern und bislang Einahmen von mehr als einer Million US-Dollar generieren.

“Plants vs. Zombies is proving to be a global phenomenon on the App Store, reaching the #1 position on the sales charts in more than 20 countries worldwide including Canada, China, Russia, Australia, Germany, Denmark, Ireland, and Norway. Within one day of the game’s launch, it joined Bejeweled 2 as one of the top five highest-grossing iPhone apps of the week.”
25. Feb 2010 von nicolas
“Deutsche Telekom steigert Profitabilität” lautet die schlichte Headline zum jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht 2009 des Telekommunikationsanbieters. Das 238 Seiten starke PDF (Direkt-Download 1,8MB) ist nur schwer zu überblicken liefert jedoch auch eine Hand voll Zahlen zum iPhone-Business der 1995 privatisierten AG.
So konnte die Telekom bis Ende 2009 insgesamt 1,5 Millionen iPhones absetzen. Die Anzahl der Vertragskunden konnte um 1% gesteigert werden und liegt bei 17,2 Millionen - die aus dem “mobilen Datenverkehr” generierten Einnahmen sind im Gegensatz zum Vorjahr um 46% angestiegen.
Für das Liga Total!-Angebot der Telekom entschieden sich bislang gut 375.000 Kunden in Deutschland.
Aktuell geht die Telekom für das Jahr 2015 davon aus einen “typical mobile customer” mit gut 14GB Traffic pro Monat versorgen zu müssen.

Zurück auf Wachstumskurs ist das deutsche Mobilfunkgeschäft. Der Umsatz wuchs im Gesamtjahr 2009 um 0,5 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA blieb in der Gesamtjahresbetrachtung konstant, im vierten Quartal legte es dagegen um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei gelang es T-Mobile Deutschland, die Marktführerschaft bei den Service-Umsätzen deutlich auszubauen. Dazu beigetragen hat das Wachstumsfeld mobile Datenumsätze, das in 2009 um 46 Prozent auf fast eine Milliarde Euro zulegte. Der Erfolg des werthaltigen Wachstums zeigt sich auch im gestiegenen Anteil des Contract-Segmentes an der Gesamtkundenzahl. Zum Jahresende hatte die Deutsche Telekom im Inland 17,2 Millionen Mobilfunk-Vertragskunden, das waren 1,1 Prozent mehr als Ende 2008.
16. Feb 2010 von nicolas
Consumerreports widmet sich dem Datenhunger amerikanischer Smartphone-Nutzer und aktualisiert damit die im Mai 2009 veröffentlichten Zahlen zum Datenverbrauch des durchschnittlichen iPhone-Users.
So jagen iPhone-Nutzer im Schnitt gut 275MB durch die Mobilfunkmasten und liegen damit nicht nur deutlich über dem Otto-Normal Handybesitzer (150MB) sondern nutzen auch fast fünf mal so viel Bandbreite wie ein Blackberry-Kunde. Knapp 12% aller iPhone-Besitzer - hier dürften in erster Linie Online-Radios und Video-Angebote den Ausschlag geben - “verbrauchen” mehr 500MB pro Monat, ein Drittel davon sogar bis zu 1GB.
Zur Datenerhebung wurde das Surf-Verhalten von 14,000 Handy-Nutzern ausgewertet. Darunter 757 iPhones und 783 Blackberries.

16. Feb 2010 von nicolas
Der britische Elektronik-Versicherer “Supercover” äußert sich in dem von PCR-online veröffentlichten Artikel erstmals zum vorsätzlichen Versicherungsbetrug von iPhone-Nutzern. Ein Phänomen das durch den jährlichen Generationswechsel des Smartphones begünstig zu werden scheint.
So machen iPhone-Nutzer nicht nur überdurchschnittlich häufig von Ihrer Versicherung gebrauch und melden gestohlene, defekte oder verlorene Geräte - auch gehen die Anträge oft mit der Veröffentlichung neuer Modelle einher. Laut Supercover ist der durchschnittliche iPhone-Besitzer “60% cent more likely to take out insurance”.
Carmi Korine, CEO der Supercover Insurance, führt den Anstieg der “versehentlich” beschädigten Geräte zum Launch einer neuen iPhone-Generation auf lange Vertragsbindungen zurück.
“The issue appears to be that most iPhone owners can only go for so long realising that they’re a generation behind the latest must-have spec before they resort to extreme measures; they can’t upgrade before their contract ends, so those who can’t wait will try practically anything to get back on level fashion terms with their friends.”
In Deutschland führte T-Mobile eine ausgewiesene iPhone-Versicherung als Neukunden-Giveaway im Februar 2009 ein. Generische Handy-Schutzbriefe bietet der Konzern schon länger und verlang (inkl. Diebstahlsschutz) Monatsgebühren von 3,49€ bis 14,99€. via iphoneclub
15. Feb 2010 von nicolas
Solltet ihr euch nicht mehr an die Veröffentlichungs-Daten erinnern können, hier noch mal zum Einstieg: Apples dritte iPhone-Generation, das iPhone 3GS, wurde am 19 Juni 2009 auf den Smartphone-Markt geworfen, Googles Nexus One erblickte am 5. Januar 2010 das Licht der Welt.
Wir behalten das halbe Jahr Differenz im Hinterkopf und widmen uns nun dem am Dienstag von Distinctive Developments veröffentlichten Youtube-Video (Direkt-Link).
In dem 4 Minuten langen Clip demonstrieren die Jungs von DD die Performance-Differenzen beider Geräte bei der 3D-Wiedergabe. Während das iPhone 3GS die Demo-Sequenzen mit bis zu 60 Frames pro Sekunde wiedergibt, erreicht Googles “Top of the line”-Modell gerade 35 Frames pro Sekunde. Der zur Darstellung der Animation eingesetzte C++Code ist auf beiden Geräten identisch. Laut DD dürfte der Grafik-Prozessor des Nexus One verantwortlich für die schwachbrüstige 3D-Performance des Gerätes sein. Den Clip - Danke Moritz - haben wir euch im Anschluss eingebettet.
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14. Feb 2010 von nicolas
Neben Apples offiziellen Statistiken zum AppStore - hier die Bekanntgabe des 3 Milliardsten AppStore-Downloads, hier der Hinweis auf 100.000 verfügbare Anwendungen - haben sich vor allem die inoffiziellen Auswertungen der Werbeanbieter AdMob, Flurry und Distimo bewährt. Ähnlich den Angeboten von AppShopper und Co. durchforsten die Analytiker der Vermarktungsagenturen den AppStore täglich auf neuveröffentlichte Applikationen und werten die, durch Werbe-Einblendungen generierten Nutzer-Daten zahlreicher iPhone-Besitzer aus.
Grundsätzlich dürfen wir davon ausgehen, dass die inoffiziell Zahlen nicht immer zu 100% zutreffen, uns jedoch einen guten Einblick auf Wachstum und Trend des AppStores gewähren.
Wozu die Einleitung? Distimo verkündet aktuell die Veröffentlichung der 150.000. Applikation im AppStore. Drei Viertel der im weltgrößten AppStore (hier die Konkurrenz im Überblick) angebotenen Downloads sind kostenpflichtig, 25% kostenlos. Im Android Market liegt das Verhältnis bei 60-zu-40.
Neben den zahlreichen Spiele-Titeln, stellen die eBooks weiterhin die zweitgroßte und die am schnellsten wachsende Kategorie. 27.000 elektronische Bücher lassen sich zur Zeit im AppStore herunterladen - 92% davon kosten Geld.

11. Feb 2010 von nicolas
Der im Business Insider von Jay Yarow veröffentlichte Artikel ist mit vorsicht zu genießen - die fünf hier einzusehenden Absätze stützen sich im Wesentlichen auf eine “mit Apples Angelegenheiten vertraute Person”. Nichts desto trotz: Die gelieferten Informationen sind lesenswert und liefern etwas Substanz zu den Mitte Januar aufgekeimten Gerüchten, Apple könnte Bing! als neuen Standard-Suchanbieter im iPhone in Betracht ziehen.
Doch zum Punkt. Laut Business Insider zahlt Google Apple jährlich gut 100 Millionen US-Dollar für den Platz der Standard-Suchmaschine im iPhone. Die Summe ist Teil eines “revenue share deals” aus den über Google generierten Werbeeinnahmen und in etwa doppelt so viel, wie der Suchmaschinen-Riese in seine Firefox-Präsenz investiert.
Mit Blick auf die sich verschärfende Konkurrenz zwischen Google und Apple berichtet der BI zudem über ein zusehend schlechteres Miteinander der beiden Geschäftspartnern. Während man den ersten Suchmaschinen-Deal (zum Verkaufsstart des iPhone classic) innerhalb weniger Wochen unter “Dach und Fach” brachte, streckten sich die Verhandlungen zur Markteinführung des iPhone 3G bereits auf sechs Monate.
Auch Googles Wunsch, die in der Maps-Applikation generierten Nutzer-Daten einzusehen, lehnte Apple der anonymen Quelle nach ab. Wir wissen warum.
11. Feb 2010 von nicolas
Passend zur aktuellen Flash-Debatte, beliefert uns der San Francisco Chronicle nun mit Adobe-internen Statistiken zum Multimedia-Plugin. Demnach hat es allein im Dezember gut 7 Millionen iPhone-Nutzer auf Adobes Flash-Download Seite verschlagen. Die Anzahl der Download-Versuche vom iPhone aus hat sich damit in den vergangenen fünf Monaten mehr als verdoppelt. In Juni ermittelte Adobe 3 Millionen fehlgeschlagene Download-Versuche.
Leider unterscheidet Adobe nicht zwischen automatischen Weiterleitungen auf get.adobe.com/de/flashplayer (z.B. beim Aufruf eines Videos) und händischen Versuchen, das Plugin auf dem iPhone zu installieren. Beide enden momentan auf der von Adobe bereitgestellten Fehlerseite. via TiPB
9. Feb 2010 von nicolas
Die Statistiker des Werbeanbieters Medialets haben sich der Verteilung des am 02. Februar freigegebenen iPhone-Updates auf Version 3.1.3 gewidmet. Die Analyse der ersten fünf Tage ist ernüchternd. So haben bislang nur 14% der getrackten* Geräte das Update auf Apples aktuelles iPhone OS hinter sich. Gleichzeitig geht Medialets davon aus, dass gut 87% aller bisherigen Updates von iPhone-Nutzern ausgeführt wurden, die sich bereits auf Version 3.1.2 befanden.
The other interesting data point is that roughly 13% of these users are slow to upgrade their iPhone OS and are using a version prior to 3.1.2.

*Medialets wertet nur jene Geräte aus, auf denen AppStore-Anwendungen mit dem Medialets Werbeangebot installiert sind, dürfte damit jedoch einen guten Querschnitt aller iPhone-Nutzer abdecken.
2. Feb 2010 von nicolas
Keine weltbewegenden Änderungen, aber immerhin. Nachdem Apple sich bereits Mitte November um eine erweiterte Anzeige des Submission-Status für Developer bemühte (wir berichteten), wird nun auch der globale Zulassungs-Prozess einen Hauch transparenter. So bietet Apple allen registrierten iPhone-Entwickler jetzt einen Überblick auf den aktuellen “AppStore Review Status”. Die kleine Zähler zeigt sowohl das Verhältnis der in den letzten sieben Tagen neu zugelassenen Applikationen zu den im gleichen Zeitraum ausgesprochenen Ablehnungen, als auch das der in der vergangenen Woche aktualisierten Anwendungen. Leider liefert die Status-Anzeige keine absoluten Zahlen, sondern beschränkt sich auf die prozentuale Verteilung von Ablehnungen und Aufnahmen.
Derzeit werden gut 2% aller neu eingereichten Applikationen, sowie jeweils eins von einhundert App-Updates abgelehnt. via macrumors
1. Feb 2010 von nicolas
Ganze acht Ableger etablierter Print-Zeitungen (bzw. Zeitschriften) finden sich momentan im Deutschen AppStore. Mit Bild und Welt, der Süddeutschen und der zuletzt veröffentlichten Financial Times Deutschland, bietet das bislang verfügbare Angebot eine ordentliche Auswahl und bedient sowohl die Freunde kostenloser Anwendungen als auch all jene, die bereit sind für Abo-Inhalte zu bezahlen. Wir haben uns das aktuell erhältliche Line-Up genauer angesehen und eine übersichtliche Tabelle mit den - mehr oder weniger - kaufentscheidenden Features zusammengefasst.
Im Rennen sind Bild, die Bunte, die BZ, der Focus, die FTD, der Stern, die Süddeutsche (in der Basic und in der Gold-Version) sowie die iPhone-Ausgabe der Welt. Die Tabelle haben wir im Anschluss eingebettet, für die volle Auflösung klickt man hier bzw. hier für die PDF-Version.
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1. Feb 2010 von nicolas
Die mehr oder weniger übersichtlichen Info-Grafiken der letzten Tage entwickeln sich langsam zum Trend. So liefern uns sowohl der BoyGeniusReport als auch Darren Beckett, Cyberport und Gizmodo vier aktuelle Schaubilder zum iPad, Apples Produkt-Lineup und dem vergleichenden Blick auf die Tablet-Konkurrenz am Markt.

Der BoyGeniusReport beleuchtet in dieser Grafik die von Apple durch iPad, iPhone, Macbooks und Co. abgedeckten Preis-Segmente am Markt und kommt zu dem (nicht überraschenden) Schluss, dass Apple aktuell fast alle Preispunkte - von $59 bis $2500 - mit mindestens einem Produkt besetzt.
Gizmodos Slate Guide vergleicht das iPad mit der Tablet-Konkurrenz am Markt und gewährt nicht nur einen übersichtlichen Blick auf die unterschiedlichen Preise und Betriebssysteme, sonder widmet sich auch den sekundären Produktmerkmalen wie Multitouch, Storage und Battery Life.
Der Online-Shop Cyberport liefert erste Zahlen zu den bislang eingegangenen iPad-Vorbestellung - läuft jedoch Gefahr das Gerät wieder aus dem im Netz angebotenen Programm zu nehmen. Amazon und der T-Online Shop hatten ähnliche Vorverkaufs-Offerten bereits entfernt. Danke Thorsten.
Abschließend sei auch auf Darren Becketts hier veröffentlichte “Does the iPad Cost Too Much?”-Tabelle verwiesen. Beckett vergleicht eine Auswahl aktueller eBooks mit dem iPad. Sehenswert.
25. Jan 2010 von chris
Apple hat die Finanzergebnisse für das erste fiskalische Quartal 2010 (entspricht dem letzten Kalenderquartal 2009) bekannt gegeben und wieder einmal gab es ein Rekordergebnis zu vermelden: Apple hat aufs Quartal bezogen den größten Gewinn in der Firmengeschichte eingefahren. Unter anderem wurden knapp 3,4 Millionen Macs, 8,7 Millionen iPhones und 21 Millionen iPods verkauft. Beinahe interessanter als all diese Zahlen ist unserer Meinung nach allerdings folgender Satz von Apple-Boss Steve Jobs:
The new products we are planning to release this year are very strong, starting this week with a major new product that we’re really excited about.
Wie gesagt, wir freuen uns auf Mittwoch.
25. Jan 2010 von nicolas
Nicht ganz so schön gestaltet wie die am 13. Januar veröffentlichte Infografik, aber dennoch erwähnenswert, widmet sich nun auch das BlackbookMag dem beispiellosen Erfolg des AppStores und wirft mit iPhone-relevanten Zahlen nur so um sich. Die 4000 Pixel lange Illustration (Direkt-Link) lässt sich hier einsehen und sollte mit der üblichen Prise Skepsis konsumiert werden. via digg.
[…] the graphic below takes a look at the iPhone’s evolution — from its humble origins as a PDA to its current status as an app-fueled communications powerhouse, the iPhone is clearly here to stay.

25. Jan 2010 von nicolas
Zwei Schritte vor, einen zurück. Vier Wochen nachdem der BoyGeniusReport die ersten Sichtungen des iPhone OS 4.0 in seinen Server-Logs aufspürte, verweist der Statistik-Lieferant Flurry nun auf die (noch unveröffentlichte) Firmware-Version 3.2. Circa 50 nicht identifizierte Geräte “that match the characteristics of Apple’s rumored tablet device” sollen, über IP-Adressen die sich dem Apple-Campus zuordnen lassen, bis zu 200 Applikationen aus dem AppStore geladen haben und diese momentan auf den Geräten testen.
from the testing we observed, it appears that Apple wants to leverage the 130,000+ applications already available in the App Store on day one for the new device

22. Jan 2010 von nicolas
AdMobs aktueller Mobile Metrics Report liegt mal wieder zum Download vor (PDF-Link) und beleuchtet die Veränderungen des Smartphone-Marktes im Dezember 2009. Die folgenden Statistiken finden wir erwähnenswert:
- Obwohl sich nur gut 14% der im Jahr 2009 verkauften Mobiltelefone als “Smartphones” bezeichnen lassen, sind eben jene Geräte für knapp 40% des mobilen Traffics verantwortlich.
- 2009 konnte Apple 26 Millionen Geräte verkaufen und macht sich damit im AdMob Werbenetzwerk breit. 51% der von Admob observierten Geräte im 4. Quartal 2009 laufen mit dem iPhone OS, auf Platz 2 liegt Symbian mit 21%.
- Der überwiegende Teil an Werbebannern wird auf dem iPhone nicht auf Webseiten sondern innerhalb von Applikationen eingeblendet.
- “On a worldwide basis, Nokia lost ground to Apple throughout 2009. Nokia’s share of requests in the AdMob network declined from 33% in Q4 2008 to 18% in Q4 2009. However, differences exist between regions as Nokia is still the largest device manufacturer by share of requests in Africa, Asia and Eastern Europe.”

18. Jan 2010 von nicolas
Enthusiastischer geht es fast gar nicht mehr. Die Analytiker von Gartner haben sich dem Erfolgskonzept der “Mobile Application Stores” gewidmet und wagen einen Ausblick auf das Marktwachstum 2010 des noch relativ jungen Phänomens. Hier die Kern-Prognosen:
- Im laufenden Jahr rechnet Gartner mit mehr als 8 Milliarden AppStore-Downloads - verteilt auf alle Anbieter mobiler Applikationen. 2013 sollen es bereits über 21 Milliarden sein.
- 8 von 10 heruntergeladenen Applikationen dürften in 2010 kostenlose Downloads gewesen sein. Im Jahr 2013 könnte diese Zahl sogar noch steigen. Gut 9 von 10 Downloads sollen dann gratis über die virtuellen Ladentheken gereicht werden.
- Die Smartphone-Besitzer sollen dieses Jahr gut 6 Milliarden Dollar in mobile Applikationen investieren. Etwa 600 Millionen Dollar sollen durch Werbe-Einblendungen auf den Geräten generiert werden.

“Growth in smartphone sales will not necessarily mean that consumers will spend more money, but it will widen the addressable market for an offering that will be advertising-funded,” Ms Baghdassarian added. “The value chain of the application stores will evolve as rules are set and broken in an attempt to find the most profitable business model for all parties involved.”
13. Jan 2010 von nicolas
Gigaom hat die in den letzten Tagen zu Hauf veröffentlichten Zahlen zum iPhone, dem AppStore und dem Kaufverhalten der iPhone-Besitzer in eine übersichtliche Infografik gegossen und das 4200 Pixel lange Bild hier veröffentlicht. Die Grafik ist - vor allem für all jene unter euch, denen die Statistiken üblicherweise eher auf den Keks gehen - definitiv einen Klick wert.
Auch interessant ist die hier von Flurry publizierte Gegenüberstellung der Markteinführungen des iPhone 3GS, des Motorola Droid und des Nexus One von Google. Während das iPhone zum Marktstart (in acht Ländern) im Juni 2009 gut 1,6 Millionen Mal über den Ladentisch gereicht wurde, konnte Google in der ersten Woche nach dem Marktstart nur 20.000 Einheiten des Nexus One absetzen.
“While Flurry estimates that Nexus One was outsold by Droid by more than 12 times, myTouch 3G by 3 times and iPhone 3GS by a staggering 80 times, it’s worth noting there are significant differences in the marketing, distribution and perception of the device as revolutionary vs. evolutionary. In short, key business decisions and other factors related to the Nexus One launch make an “apples-to-apples” comparison difficult.”

13. Jan 2010 von nicolas
Gut eine Woche nachdem Apple den Download von mehr als 3 Milliarden AppStore-Applikationen vermeldete, präsentieren die Analytiker von Distimo im hauseigenen Firmen-Blog nun eine Hand voll zusätzlicher Zahlen zum Appstore.
Demnach bietet das iPhone Softwarekaufhaus mittlerweile mehr als 130.000 Applikationen an (131.562 um genau zu sein) und wächst weiterhin ungebremst. So bot der AppStore Ende September 2009 “nur” 85.000 Downloads und zählte 2 Milliarden Downloads. Allein in den letzten drei Monaten wurden also knapp 500 Applikationen pro Tag in den AppStore eingestellt.
Für einen Informationen über den iPhone-Tellerrand hinaus, lohnt sich ein Blick in Distimos frisch aktualisieren den Branchenvergleich auf AppStore Analytics. Hier lassen sich die Zahlen der Konkurrenz von Blackberry, Palm und Co. einsehen. Ein Beispiel: In Googles Android Market finden sich momentan etwas über 16.000 Applikationen - Die “total downloads to date” belaufen sich hier auf gut 400 Millionen.
23. Dec 2009 von nicolas
Diesmal reden wir nicht nur über “Smartphones” - die jetzt von Nielsen veröffentlichten Zahlen konzentrieren sich auf den gesamten, amerikanischen Handy-Markt und sehen das iPhone erstmals auf dem ersten Platz der “Top 10 Mobile Phones in Use“. Demnach kann das iPhone 3G 4% aller amerikanischen Vertragskunden auf sich vereinen und zieht damit sowohl an der Konkurrenz von LG als auch an den unterschiedlichen Blackberry-Modellen vorbei. Ein Umstand der vor allem der Zählweise - in diesem Fall, nach einzelnden Geräte-Serien -geschuldet sein dürfte. Dennoch erfreulich.
Apple benefited from the fact that Nielson counted both its current models as one entry. Together the iPhone 3G and the iPhone 3GS accounted for 4% of the U.S. market from January through October.

23. Dec 2009 von nicolas
Nachdem der BoyGeniusReport vor knapp zwei Wochen die ersten Spuren des iPhone OS 4.0 in seinen Server-Logs identifizierte, ist die Vorab-Version des anstehenden Firmware-Updates nun ein weiteres mal in Erscheinung getreten. So berichtet Mac-Rumors von den Pinch Media Auswertungen eines ungenannten iPhone-Entwicklers:
One iPhone developer has since noted a single instance of iPhone OS 4.0 being used in their Pinch Media analytics.
Pinch Media stellt registrierten AppStore-Programmierern Statistik-Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sich Nutzer, aktive Installationen, geografische Verteilung und auch die eingesetzte Firmware-Version tracken lässt.
21. Dec 2009 von nicolas
Chitika Research hat die aktuell eingesetzten Firmware-Versionen der iPod touch Nutzer mit denen der iPhone-Community verglichen und kommt zu folgendem Schluss: Während knapp 95% aller iPhone-Nutzer bereits eine der aktuellen 3.X Firmware-Versionen im Einsatz haben, läuft fast jeder zweite iPod touch noch auf Firmware-Version 2.X. Ein Trend der sich bereits Mitte des Jahres abzeichnete und offensichtlich anhält.
Die Tatsachen, dass iPod-Nutzer das Update nur gegen Bezahlung einspielen können und die großen Neuerungen des iPhone OS 3.0 (MMS, Tethering, Push) nur bedingt iPod-relevant sind, dürften ausschlaggebend für die weite Verbreitung der alten Betriebssysteme sein.
Eine Frage an die mitlesenden iPod touch Nutzer: Habt ihr euch das Update etwas kosten lassen?
19. Dec 2009 von nicolas
Der jetzt veröffentlichte Mobile Metrics Report (Ausgabe November 2009 - PDF-Link), des kürzlich von Google aufgekauften Werbeanbieters Admob, widmet sich der globalen Distribution des iPhones und liefert uns diesbezüglich durchaus interessante Zahlen zur weltweiten Verteilung des Gerätes. So dürften sich gut 50% aller bislang verkauften iPhone OS-Modelle (Admob bezieht sich sowohl auf den iPod touch als auch auf das iPhone) in den USA aufhalten. In Deutschland - zusammen mit Kanada auf Platz 4 der Statistik - funken momentan knapp 4% der weltweit verkauften Geräte. Platz 2 und 3 gehen an England (8%) und Frankreich (6%).

Ebenfalls sehenswert sind die Graphen zum Benutzer-Wachstum seit Jahresbeginn. Demnach vergrößerte sich der Kreis der iPhone-Kunden hierzulande um mehr als 200%. In Japan um fast 350% - eine Zahl die den überraschend großen Marktanteil des iPhones auf den japanischen Inseln erklärt.
19. Dec 2009 von nicolas
- Seit unserem ersten Eintrag am 5. September 2006 (also vor 1201 Tagen) haben wir insgesamt 4000 Beiträge geschrieben. Das sind 3,3 News pro Tag - jeden Tag.
- Ihr habt knapp 130.000 Kommentare in unseren Artikeln hinterlassen. Durchschnittlich 32 pro Eintrag.
- Ihr besucht uns zu etwa gleichen Teilen sowohl vom Mac (27,5%) als auch vom Windows-Rechner (35,6%) und vom iPhone (33,7%).
- Unsere iFUN-News Push-Applikation hat etwa 20 mal mehr Nutzer, als unser Twitter-Account Follower.
- Pro Tag erreichen uns ca. 30 Leser-Zuschriften und 3 Entwickler-eMails
Kurzum, wir sind bigger than the Beatles, freuen uns über jeden Leser und melden uns zum 8000. Artikel erneut mit einer Hand voll Statistiken. Vielen Dank für eure täglichen Besuche.
18. Dec 2009 von nicolas
Anfänglichen Absatzschwierigkeiten zum trotz, scheint sich das iPhone entgegen aller Unkenrufe inzwischen an die Spitze des japanischen Smartphone-Marktes katapultiert zu haben.
Dies belegen die nun, von den in Tokyo ansässigen IID-Marktforschern, veröffentlichten Zahlen. So kann das iPhone 3G gut 25% des Smartphone-Marktes auf sich vereinen und stellt zusammen mit dem iPhone 3GS (21,5%) fast jedes zweite, der in Japan eingesetzten Smartphone-Modelle.
Auf den Inseln dürfte es zur Zeit knapp 3 Millionen iPhone-Nutzer geben - laut MobileCrunch wären somit 10% aller iPhone-Nutzer weltweit Japaner.
“A major reason for this development is the hyper-aggressive marketing strategy SoftBank Mobile, the iPhone’s exclusive carrier, pursues in Japan: TV commercials virtually around the clock, print ads in major media, super-competitive pricing etc. do have an effect, it seems.”