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Spotify und Tinder begrüßen Vorgehen

App Store-Konflikt: Zahlreiche Anbieter stärken Epic den Rücken

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Die Auseinandersetzung zwischen Apple und dem für den Welterfolg „Fortnite“ verantwortlichen Spiele-Publisher Epic, habt ihr in der vergangenen Woche sicher mitverfolgt. Wenn nicht, dann lasst euch kurz abholen.

Epic In App Kauf

Stein des Anstoßes: Umsätze ohne Apple-Abgabe

In einer von A bis Z durchgeplanten PR-Aktion hatte Epic am 13. August Änderungen in der Fotnite-App vorgenommen, die dazu führten, dass sich die In-Game-Währung nicht mehr ausschließlich über Apples In-App-Käufe, sondern auch am App Store vorbei über alternative Zahlungsdienstleister wie PayPal erwerben ließ.

Epic umging mit der Änderung, die ohne App-Update sondern schlicht durch einen serverseitigen Eingriff aktiviert wurde, die Apple-Abgabe von 30% und bot seinen Kunden entsprechend günstigere Preise an. Ein Alleingang, auf den Apple umgehend mit einem App Store-Ausschluss der Fortnite-App reagierte, den Epic selbst wiederum zum Anlass nahm, eine bereits vorbereitete Klage einzureichen und die gerichtliche Auseinandersetzung mit Cupertino zu suchen – ifun.de berichtete ausführlich.

Schnelle Aktionen und Reaktionen, die Epic offenbar genau wie abgelaufen vorausgesehen hatte und die eigenen Schritte mit vorproduzierten Videos und aktiver Stimmungsmache in den sozialen Medien begleitete.

Spotify, Tinder und Co. begrüßen Vorgehen

Eine Aufsehen erregende Aktion, die in den darauffolgenden Tagen von zahlreichen anderen Unternehmen begrüßt wurde, die ihrerseits ebenfalls Probleme mit Apples App Store-Richtlinien und eigene Beschwerden gegen Cupertino zu laufen haben.

So heißt es von dem Musik-Streaming-Dienst Spotify in einem Statement:

„Wir begrüßen die Entscheidung von Epic Games, sich gegen Apple zu stellen, und damit ein weiteres Licht auf Apples Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung zu scheinen. Die unfairen Praktiken von Apple haben Konkurrenten und Verbraucher viel zu lange benachteiligt. Der Einsatz für große und kleine Verbraucher und App-Entwickler könnte nicht höher sein, und sicherzustellen, dass die iOS-Plattform wettbewerbsfähig und fair funktioniert, ist eine dringende Aufgabe mit weitreichenden Auswirkungen.“

Auch die Macher von ProtonMail, die ihrerseits erst kürzlich ein Essay zum Thema veröffentlichten, applaudieren Epic:

„Wir applaudieren Epic dafür, dass es sich gegen die Bemühungen von Apple gewehrt hat, seine marktbeherrschende Stellung zu nutzen, um Entwicklern und Verbrauchern zu schaden. Apple hat auch schon früher gedroht, ProtonMail zu entfernen, wenn wir die Proton-Benutzer nicht dazu zwingen würden, bei In-App-Käufen höhere Preise zu zahlen. Diese Praktiken sind wahrscheinlich illegal, und die Europäische Kommission hatte Recht, als sie vor kurzem eine Untersuchung über Apples App-Store-Politik einleitete. Wie Epic zeigt, gibt es keinen Zweifel daran, dass Apples ausbeuterische Gebühren den Verbrauchern sowohl durch höhere Preise als auch durch weniger Auswahl schaden.“

Die für die Dating-Angebote Tinder und match.com verantwortlichen Betreiber der Match Group kommentieren:

„Wir unterstützen die Bemühungen von Epic Games, aufzuzeigen wie Apple seine marktbeherrschende Stellung zum Schaden der Verbraucher, App-Entwickler und Unternehmer nutzt, voll und ganz. Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt haben ähnliche Bedenken geäußert und befassen sich mit der Untersuchung der willkürlichen Praktiken von Apple. […]“

Gegenstimmen zur Epic-Aktion sucht man in der Community derzeit vergeblich. Allerdings sorgen sich unabhängige Entwickler darüber, ob die Epic-Klage letztlich wirklich für Änderungen der App Store-Richtlinien oder lediglich für neue Ausnahmen sorgen wird. So könnte Epic eine ähnliche Sonderbehandlung mit Apple vereinbaren, wie sie bereits Amazon Prime Video zuteil wird.

Montag, 17. Aug 2020, 9:39 Uhr — Nicolas
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  • Wem wunderts. Darunter sind natürlich die üblichen Verdächtigen.

    • Natürlich,
      Epic sind ja nicht die einzigen, die an Apple 30% Monopolprämie abdrücken.

      • Du bist kognitiv offensichtlich nicht in der Lage, sowohl den Begriff „Monopol“ richtig zu verwenden, als auch zu verstehen, dass es sich um eine Marktübliche Abgabe handelt, die auch Nintendo, Sony, Google und Microsoft für ihre App-Stores verlangen.

      • +1

        Das Problem sind nicht die 30% Provision die Apple und co. Für die Infrastruktur und Entwickler Tools bereitstellen sondern die [explicit language], in der App Economy, die den Hals nicht voll genug bekommen.

        Die Entwicklung hat natürlich auch Apple mitzuverantworten, da sie ihre Entwickler Community seit Jahren dazu anhält möglichst viel Umsatz über Abos/in-App Käufe zu generieren. Verständlich also, dass da einige Unternehmen Blut geleckt haben.

        Trotzdem solle man epic und co mal die Sache mit dem sägen an dem Ast auf dem man sitzt erklären. Den ganz erhlich. Hätte Apple, Google, Samsung und co nicht die unglaublich tolle Hardware und Ökosysteme entwickelt wären die alle am Kellnern oder ähnliches.

      • Und genau an der Stelle sollte angesetzt werden. 1. Darf hinterfragt werden warum alle Anbieter diverser Stores die gleichen 30% nehmen und 2. warum sie den Zugang zu ihrer Platform idR (bis auf Sideloading auf Android und auf Android basierender OS) über genau diesen einen Zugang limitieren. Und 3. könnte man hinterfragen warum es einige alternative Konditionen für die Großen gibt, die dann weniger zahlen, während die Kleinen (Developer) keine Chance haben sich ähnlich aufzustellen.

      • Zumo:
        Na, welchen Alternativen weg gibt es denn, um eine App für iOS zu veröffentlichen, ohne Apples AppStore zu verwenden?

        Und jetzt nochmals ganz entspannt darüber nachdenken, ob die bei mir vermuten kognitiven Begrenzungen eventuell zwischen den eigenen Ohren lokalisiert werden kann.

      • 1. Schauen wir zum Vergleich mal generell in den stationären Einzelhandel und schauen uns dort die Margen an die Stores (egal ob Mode oder sonst etwas) aufschlagen (sozusagen deren Provision dafür dass sie Produkte der Firma X verkaufen). Die kaufen für Betrag X ein und verkaufen inklusive MwSt dann für das 2 bis 2,5-fache weiter.

        Somit sind die 30% die Apple und co als Verkäufer in ihren App Stores nehmen ziemlich human…

        2. Ich als Einzelunternehmer habe zum Beispiel deutlich schlechtere Konditionen beim Einkauf als eine große Firma die deutlich mehr Einheiten von einem Produkt einkauft, deswegen kann ich da auch nicht mithalten. Geh ich deswegen zu meinem Großhändler und mobiliser meine Kunden um ihm ans bei zu pinkeln. NEIN? Warum? Weil ich weiß das er an mir mit klein Mengen natürlich nicht so viel verdient wie wenn ein Großkunde kommt. That’s life. Und wenn ich mehr Einheiten umsetze dann kann ich natürlich bessere Konditionen raushandeln.

        Von daher seh ich tatsächlich keinen grobes Verfehlen bei Apple sondern ganz normalen Kapitalismus und auf der anderen Seite bei epic und co geldgierige, doppelzüngige Deppen.

      • Sorry @tanja. Ich würde nicht die Wortwahl wählen die mein Vorredner dir an den Kopf geschmissen hat, aber was ist falsch daran das Apple als Produzent der Produkte, Bereitstellen der Infrastruktur, Entwickler Tools usw. Geld dafür verlangt, dass sie das entwickeln und vertreiben großartiger Apps ermöglichen.

        Man bekommt einfach nichts umsonst. Dann würde das ganze System wie wir es im Moment betreiben nicht funktionieren. Du würdest ja auch nicht zur Arbeit gehen und deine Arbeitskraft zur Verfügung stellen, wenn du dafür kein Gehalt bekommen würdest, oder seh ich das falsch?

      • Builds.io

      • Tanja, du bist also dafür, dass auch andere Leite Skins in Fortnite verkaufen können sollten (natürlich ohne Abgabe an Epic)? Geht ja nicht, dass Epic da ein Monopol drauf hat.

      • Im stationären Einzelhandel gibt es aber nicht nur einen Laden…

      • Was war zuerst da, der AppStore oder Fortnite? Hat sich die Abgabe für Epic erhöht oder hat Epic versucht durch einen Trick die Abgabe zu umgehen?
        Und was hat denn der Service von Apple mit einem Monopol zu tun?

      • @Kimbo:
        Ich würde nie eine kostenlose Bereitstellung des AppStores fordern.

        Dass Apples Aufwendungen für den AppStore jedoch fast ein Drittel des Aufwands aller Softwareentwickler ist, kann man wohl auch in den Bereich der Mythen verbannen.

        Die Wahrheit liegt zwischen null und 30%

      • @tanja am Ende ist Apple immer noch ein profitorientiertes Unternehmen also ist das mit den 30% schon ok.

      • Hey Zumo – ich finde den Monopolbegriff vollkommen gerechtfertigt oder gibt es noch andere AppStore-Betreiber in der Apple-Infrastruktur?

        Provision ist schon ok… aber das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung ist nicht zulässig.

        Irgendwann musste es mal dazu kommen…

  • auf der einen Seite kann ich EPIC verstehen, andererseit ist die Frage, wo sie heute wären OHNE Apple/AppleStore absolut zulässig…

    Ich kenne die Verträge nicht, aber jeden Vertrag kann man neu verhandeln, immer mit dem Risiko, dass eine Partei nicht bereit für Veränderungen ist.
    Bestehende Veträge zu hintertreiben, oder zu brechen bleibt hingegen illegal, egal wie man das empfindet…

    • Voll deiner Meinung. Sie haben einen Vertrag, jeder weiß unter welchen Bedingungen man am Markt teilnehmen kann. Wenn einem das nicht passt, kann man es bleiben lassen oder versuchen den Vertrag neu auszuhandeln

    • Sehe ich genau so. Ausserdem wil ich gar nicht wissen, wie viel es früher gekostet hat, DVD’s zu brennen, einzupacken, an Händler zu senden, zu verkaufen und das ganze bei jedem Update von vorne…

    • Du kannst als Entwickler keine Verträge mit Apple verhandeln. Entweder du akzeptierst die Bedigungen 30% deiner Einnahmen an Apple abzudrücken oder du machst verkaufst deine Dienste im AppStore teurer als anderswo.

      Bei 30% bleiben bei kleineren Entwicklern keine Gewinne mehr übrig. Das mag bei Epic anders aussehen, aber letztendlich kommt Epics vorgehen hier vor allem kleineren Entwicklern zu Gute.

      • Wenn Du groß genug bist scheint das möglich zu sein, Amazon hat es ja auch geschafft nur 15% für Käufe abgeben zu müssen.

      • EPIC war auch mal kleiner, sind somit auch Nutznießer dieser Konstellation…

    • Epic ohne Apple?
      Der Erfolg basiert sicher nicht auf der Plattform von Apple und genau da sehe ich das Problem.

      • diese Vermutung würde ich zumindest mit einem fetten Fragezeichen versehen…

    • Wo wäre Epic ohne den App Store? Dort wo sie heute auch wären, nur um ein paar Millionen „ärmer“, die im Verhältnis zum Gesamtgewinn des Unternehmens aber keinesfalls den Ruin der Firma bedeuteten. Epic ist bald 30 Jahre in der Branche tätig und die Firma hinter der Unreal-Engine. Und auch Fortnite war bereits vor dem Launch auf iOS unglaublich populär.

      Ich denke, Epic kam auch ohne den App Store schon ganz gut zurecht. Genau wie Apple möchten sie aber natürlich nicht auf zusätzliche Gewinne verzichten und teilen diese ungern mit anderen.

  • Trittbrettfahrer. Dann verlasst eben den AppStore. In 95% aller Fälle sicher kein Verlust.

  • Als wenn die Preise plötzlich 30% runter gehen würden wenn die Gebühr weg ist. :D

  • Persönliche Meinung: ich habe absolut dagegen, wenn Apple für ihre Dienstleistung (Einlasskontrolle, Anbieten eines Marktplatzes, Anbindung an iCloud) entlohnt wird. Was hingegen bei wiederkehrenden Zahlungen (Abos), die keine der Dienstleistungen (mehrfach) in Anspruch nehmen, rechtfertigen soll verstehe ich jedoch nicht.

    • Eine App nimmt auch nach dem initialen Download Apples Dienste in Anspruch: wie Updates, die zuverlässig verteilt und auf Wunsch automatisch heruntergeladen und installiert werden; bei Spielen ggf. auch das GameCenter

    • Oft ist eine App selbst kostenlos, und dient dann als „Hülle“ für die in ihr angebotenen Dienste. Würde Apple nur noch an den Apps selbst und nicht an den Diensten verdienen, wäre die Infrastruktur eine App Stores (Kontrolle, Updates, Bandbreite, Bezahlsystem) nicht finanzierbar.

  • Also bei Streaming-Anbieter habe ich vollstes Verständnis. Die müssen teilweise hohe Lizenzgebühren zahlen und sollten aber im AppStore den gleichen Preis wie auf Ihrer Webseite anbieten und davon noch 30% abdrücken. -.-
    Zumal das ziemlich unfair ist weil Apple mitlwerwiele auch Streaming anbietet …

    • Bei den Streaminganbietern hast du den Vorteil, dass du bei den Seiten direkt ein Abo abschließen und dich dann in der App damit anmelden kannst. Dies ist soweit ich weiß erlaubt. Man muss also den In-App kauf gar nicht abschließen/anbieten.

      Bei Fortnite & co lagern die Daten der App auf den Servern von Apple, mit der im Hintergrund aufgebauten weltweiten Infrastruktur/Marketing und allem drum und dran. Ein Update dieser App generiert Unmengen an Traffic. Ob die 30% nun berechtigt sind oder nicht, kann man sicherlich nachrechnen, aber dagegen zu klagen ist sinnlos. (hat ja auch gegen Steam nichts gebracht, zumal EA wieder zurück rudert und seine Spiele nun doch auf Steam anbietet)

      • Soweit ich weiß liegt der Großteil der Daten für Fortnite NICHT auf Apple Servern sondern wird von Epic Servern nachgeladen…

  • Das dient doch alles nur der Gewinnmaximierung !

    Fortnite (nicht wie oben geschrieben Fotnite-App) ist nur ein Spiel.
    > so als kleiner Hinweis an den Schreibfehler ;)

    Das Apple den App Markt kontrolliert und da Viren und Co raushalten will, kostet nun mal Geld.

    Und das war Epic klar, als der Vertrag geschlossen wurde.

  • Das sind doch alles elende Schmarotzer.

    Die nutzen den AppStore, in dessen Entwicklung Apple Millionen von Dollar gesteckt hat. Sie erreichen damit Millionen potentieller Kunden und profitieren von allen Benefits, die ihnen der AppStore bietet. Aber wehe, sie müssen auch nur einen Cent dafür zahlen.

    • Alice O'Melleth

      Nicht Millionen, Milliarden Kunden heutzutage. Von daher ein umso wichtigeres Argument.

    • Der App Store ist Apples Zweitgrößter Incomestream. Apple macht damit Milliarden, nicht Millionen. Ein vielfaches von dem was es kostet den AppStore am laufen zu halten und weiter zu entwickeln.

      Niemand sagt, dass Apple keine Gebühr nehmen soll, aber 30% sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Apple verhindert damit jegliches Wachstum bei Apps kleinerer Entwickler.
      Mach 10% daraus und 90% der Entwickler wären glücklich. Oder erlaube alternative App Stores.

    • Ich finde es schon bemerkenswert, dass ausgerechnet die Kunden, also die Personengruppe, die vom Erfolg der EPIC-Klage profitieren würde, sich als Anwälte von Apple aufschwingen und den herrschenden Zustand vehement verteidigen. Stockholm-Syndrom? :)

      • @Jack68
        Nein, nur gesunder Menschenverstand.

        Warum profitiere ich als Kunde davon? Für den Kunden wird sich an den Preisen der Anbieter nichts ändern, die streichen dann einfach nur mehr Geld ein, wenn die Provision an Apple gesenkt wird.

        Und was hätte ich davon, wenn jeder Anbieter plötzlich seinen eigenen Bezahldienst implementieren darf? Dass ich mich plötzlich mit 27 verschiedenen Lösungen rumschlagen darf, statt mit nur einer einzigen? Maximaler Komfortverlust.

        Und was hätte ich davon, wenn Anbieter auch außerhalb des AppStore Apps anbieten können? Dass ich erst einmal 13 verschiedene Quellen nach Apps durchsuchen muss, weil ich die App plötzlich nicht mehr im AppStore finde?

      • Deinem Kommentar stimme ich zu 100% zu!

      • Und das zeigt, dass der gesunde Menschenverstand offenbar nicht so gut ist, wie Sie selbst glauben, da das Problem nicht verstanden wurde.
        Niemand möchte Apple verbieten seinen Zahlungsdienst oder Apps im App Store anzubieten.
        Es geht darum, dass Apple verlangt ausschließlich diesen anzubieten, dafür die Preise bestimmt und auch noch weitergehend verlangt, dass man nicht mal einen Hinweis einsetzen darf, dass man z.B. auf der Website einen anderen Zahlungsdienst nutzen kann. Wenn Sie nur das zulassen würden hätte Apple kein/deutlich weniger Probleme. Dann können Sie als Nutzer doch immer noch wählen, ob Sie nun max. Sicherheit und Bequemlichkeit nutzen möchten und dafür halt mehr bezahlen möchten oder eben nicht. Nur die Wahl sollte man den Kunden schon selbst überlassen. ;-)

      • Danke Mixmox. Endlich jemand der nicht beim Tellerrand aufhört zu denken.

      • +1 die Wahl muss bleiben. Dass das Anbieten alternativer Zahlungen verboten wird, ist bei diesem Oligopol das Kreuz. Keine Alternativen anbieten bzw. AnpreiSen zu DÜRFEN macht hier meiner Meinung nach das Zünglein an der Waage aus.
        Das könnte man anders lösen, aber ist wahrscheinlich mal wieder zu einfach Gedacht

      • Danke Cartman, offenbar sind wir dann schon zu zweit ;-). Allerdings muss man auch dazu sagen, dass das Problem ja auch medial so reduziert wird (Apple vs. die Entwickler; Good vs. Evil) So ist das ganze ja nicht. Letztlich geht es da um Geld und Marktmacht und nicht um die Apokalypse :-D

      • @Cartman sorry, aber es endet doch beim Tellerrand.

        Epic wird seine InApp Käufe selbst billiger anbieten als über Apple.
        Das Resultat daraus wird sein, das der größte Teil der Fortnite Nutzer direkt über Epic (Spotify etc. pp) kaufen werden und der Appstore in seiner bisherigen Art nicht mehr rentabel sein wird.

        Die großen Verlierer sind dann die Kunden sowie die kleinen App- und Spieleentwickler.

      • Das glaube ich nicht und wenn nur stets nur die „Geiz ist geil“-Mentalität vorherrschen würde, wäre unser Wirtschaftsystem ziemlich schnell am Ende, da irgendjemand irgendwo eine Ware billiger anbietet. Ich glaube aber, dass viele Kunden trotzdem über Apple kaufen würden, sei es weil sie zu faul sind, weil es ihnen sicherer erscheint, weil sie es nicht besser wissen (Wer war nochmal dieser Herr Paypal?) oder schlicht weil sie das Gefühl haben wollen, ich gönne mir jetzt was.
        Das das aber Entwicklung begrenzt kann ich so nicht sehen.

        Ich bin sicherlich nicht repräsentativ, kann aber für mich feststellen, dass ich deutlich weniger Geld im Appstore lassen, da ich nicht für eine App, mit der ich drei Mal im Monat ein Foto bearbeiten will, ein Abo von 9,99€/ Monat abschließen möchte.
        Wenn ich früher eine App gut fand, dann habe ich gerne mal einige Euro für das ein oder andere Feature oder werbefrei ausgegeben. Aber nur noch Lockapps zu schaffen, die nichts mehr nutzen, ohne dass ich ein superfancy megasuper Premiumjahresabo abschließe nutzt doch wirklich nir Apple.
        Früher gab es einfach mal Apps, die einen Mehrwert generierten und andere wieder auf Ideen brachten und evtl. hat auch mal der eine oder andere ein Geschäftsmodell draus gemacht. Jetzt geht es nur noch darum eine App zu entwickeln, damit sie möglichst monetär skalierbar ist.

      • „..stets nur die „Geiz ist geil“-Mentalität vorherrschen würde“

        Genau diese „Geiz ist geil“-Mentalität ist, gerade bei der jüngeren Generation, mehr als vorherrschend. Leider ist es scheinbar schon regelrecht zu einem Sport geworden im Laden um die Ecke Zeug An-/auszuprobieren, sich beraten zu lassen, um es dann im Internet für einen Fünfer billiger zu Kaufen. Bei den ganzen Kiddies ist die Kohle eh schon knapp und die werden einen Teufel tun und bei Apple mehr ausgeben als sie bei Epic direkt müssten.

        Über die eigne In App Zahlungsmethode an Apple vorbei billiger zu verkaufen verzerrt und schadet mehr den Wettbewerb. Und auch wenn ich mich wiederhole, Epic und Co. interessiert sich nur für den eigenen Profit und nicht für den kleinen Entwickler.

        Was das Thema, für jeden Scheißdreck (sorry) ein Abo heute zu verlangen, bin ich ganz bei dir! Ich bin mir da auch nicht sicher ob sich die Entwickler da auf Dauer ein gefallen mit tun.

    • Zwischen 1 Cent und 30% der Einnahmen gibt es auch einen gesunden Mittelweg

    • @Sirius, vielleicht hast du es nicht verstanden. Die Kunden zahlen die 30% da diese zu den normalen Preisen aufgeschlagen werden. Epic wird das insgesamt „egal“ sein, aber wenn die 30% entfallen, werden die IAP günstiger und das hilft in erster Linie den Konsumenten. In zweiter Linie natürlich auch Epic durch einen vermeintlich höheren Umsatz.

      Gibt genug Beispiele. Gehst du direkt über die Anbieter, zahlst du Betrag X, gehst du über den AppStore zahlst den eben Betrag X+30%. Hat der Kunde davon irgendwas? Überhaupt nicht. Entweder er zahlt den Aufpreis oder muss mit Hürden leben (Beispiel Audible wo es lange nicht möglich war ein neues Hörbuch direkt über die App zu kaufen).

      • Ja und Warum bietet Epic die Käufe im eigenen Store nur 20% billiger an anstatt 30%?

      • Es ist für mich keine „Hürde“, mein Hörbuch (ich bin selbst Audible-Kunde) über audible.de zu erwerben.

        Ob ich das jetzt direkt über die Audible-App kaufe oder über die Verknüpfung zur Audible-Homepage, die auf meinem Homescreen direkt neben der Audible-App liegt, ist mir völlig egal.

      • @Mikesch, Epic verlangt überall 8$. Darauf aufgeschlagen die 30% landen wir bei 10,40$. Ich vermute dass Epic einfach die klügere Wahl gewählt hat und 41 ct. selbst trägt statt das nächste Tier 10,99$ zu wählen.

      • Sorry Sirius, aber genau das schreibst du oben, dass du dich damit eben nicht rumschlagen willst und mit verschiedenen Stores / Zahlungsmöglochkeiten / etc. den Komfort verlierst. Bei audible ist genau das was du oben bemängelst der Fall.

      • Nein, ist es nicht. Die Zahlung läuft bei Audible über den Amazon-Account, der bei mir völlig unabhängig vom AppStore sowieso existiert. Ich muss mich mit keiner zusätzlichen Zahlungsmethode auseinandersetzen, die ich nicht sowieso schon hätte.

      • @ Sirius

        Ja, aber A. Sind Sie ja nicht das Maß der Dinge und B. Mag das ja bei Streaminganbietern oder Modellen möglich sein, bei welchem eine App quasi „nur“ dem Konsum dient (Spotify, Amazon etc.) Das heißt kaufen und einloggen. Das ist aber nicht bei jeder App so.
        Außerdem geht es ja nicht nur darum, dass Apple exklusiv seinen Zahlungsdienst oder vielmehr eine Abwicklung darüber, sondern darüber hinaus, auch den Hinweis, dass man woanders andere Möglichkeiten hat, verbietet.
        Stellen Sie sich mal vor, Apple schreibt ihnen ab morgen vor, Sie nutzen nur noch diese oder jene App als Kalender, Navi w.a.i, oder akzeptiert nur noch eine Bank, bei der Sie gar nicht Kunde sind. Würden Sie das klaglos so hinnehmen.

  • Ich verstehe aber eine Sache nicht. Apple kann doch einfach Fortnite aus dem App Store ausgeschlossen lassen. Da sitzt doch Apple am längeren Ast und für Epic wäre das ein enormer Verlust.
    Auch wenn es sehr sehr hohe Beträge sind die dann auch Apple entgehen würden, machen sie trotzdem in Summe immer noch mehr als genug Umsatz. Die 30% von Fortnite aus dem App Store sind ja nur ein kleinstes Stück vom Kuchen.
    Epic setzt damit alles aufs Spiel. Die verdienen doch mehr als genug. Wieso können sie damit nicht zufrieden sein?

    • Und was wäre der Apple Store ohne Apps, wenn die Entwickler dafür nichts mehr entwickeln?
      Genau, der wäre am Ende.
      Also Apple am längeren Hebel sehe ich nicht so.
      Entwicklung kostet wesentlich mehr als ein paar Server zur Verfügung zu stellen.
      Denke 5% Provision würde jeder Entwickler akzeptieren.

    • Apple sitzt nicht am längeren Ast.

      Apple ist der Baum.

      Monopolistisches Machtgerangel.

  • Spotify Bannen ,Tinder bannen,epic raus warum? Ich bin kein Apple Politik Liebhaber mag aber die Geräte hier geht es darum dass diese Leute ohne die Marktmacht von Apple oder Google Store
    Niemals diese Reichweite gehabt hätten alleine! Niemals! Die sind weltweit auf jedem Handy abrufbar wem haben Sie das zu verdanken? Bestimmt nicht dem Weihnachtsmann

  • So ein blödsinn, Apple zwingt niemand Apps für dem AppStore zu entwickeln. Epic kann sein eigenes mobiles Betriebssystem entwickeln und dann auch 30% verlangen. Wie gut das gelingt kann man an Microsoft sehen.

    • Im PC Spielebereich haben sie es gemacht, weil Steam ja genauso böse ist in Ihren Augen.
      Aber auch mit mäßig Erfolg bis keinen. Die Software bzw. Das Kaufhaus ist grottig, vor allem im Vergleich mit Steam.

      Als Spieler wird man gezwungen den ein oder anderen Titel bei Ihnen zu kaufen, da sie Mist Exklusivverträge mit den Publishern bzw Studios abschließen.

      Sie sind also auch nicht die Heilsbringer.

      Denen geht e nur um Gewinnmaximierung.

      Solange man klein ist schön von der gegeben Infrastruktur profitieren, und wenn man groß und satt ist, wird auf die alten Kanäle eingedroschen um noch mehr Geld einzunehmen. Wahrscheinlich stagnieren die Verkaufszahlen und in Kapitalistischer Manier muss eine Maximierung erzwungen werden…

    • Du verstehst das nicht. Apple bietet die Hardware an und hat damit einen beachtlichen Marktanteil. Jeder mit der Hardware ist zwingend an den AppStore gebunden. Apple kann hier diktieren wie sie wollen, da es ihr Marktplatz ist – zugleich wird aber ein alternativer Marktplatz unterbunden. Und das ist das Problem.

      Habe ich das Problem sonst wo? Nein. Weder Android, noch Windows, noch macOS schreiben eine einzige Quelle vor. Du kannst die eigenen AppStores nutzen – dann zu den Konditionen laut Anbieter – du kannst es aber auch sein lassen und Software anderweitig beziehen. Und genau das geht bei iOS nicht.

      Um das beliebte Auto-Beispiel aufzunehmen. Stelle dir vor du kaufst dir ein Auto, darfst aber nur die Hersteller-eigene Werkstatt und Tankstelle benutzen. Andere Anbieter dürfen die Tankstelle war Pachten, müssen dann aber 30% an den Hersteller abgeben und somit weniger Umsatz/Gewinn erzielen als mit jemanden einer anderen Automarke oder die 30% an den Kunden abdrücken wodurch die Nachfrage sinkt.

      • Halte ich deswegen Epic für den Heilsbringer? Sicherlich nicht – ist der letzte Laden den ich unterstützen würde. Aber mit der Aktion machen sie aus meinen Augen alles richtig. Sie haben die Bekanntheit und die finanziellen Mittel sich so weit aus dem Fenster zu lehnen.

      • Stell Dir vor, Du vermietest Dein Wohnzimmer an einen Gewerbetreibenden, vereinbarst eine Gewinnbeteiligung und dann passt es dem Gewerbetreibenden doch nicht mehr. Was würdest Du tun?

      • Marie, da hat der Gewerbetreibende dann die Möglichkeit zu kündigen und sich entweder woanders günstiger einmieten oder ich einige mich neu. Er muss auch nach meinen Spielregeln spielen – das ist klar, ist ja auch mein Wohnzimmer. Dennoch hat er jederzeit die Möglichkeit woanders hinzugehen wenn ihm das nicht passt.

        Und genau das ist bei iOS eben nicht gegeben. Da ist es, entweder der Gewerbetreibende spielt nach meinen Richtlinien und zahlt was ich verlange, oder er kann seinem Gewerbe nicht nachgehen. Und das ist Missbrauch der Marktmacht.

      • Ich finde, das ist das gleiche. Dann muss sich der Kunde eben ein anderes Wohnzimmer suchen, wo der Verkäufer dann unterkommt.

      • @Marie: Dein Vergleich setzt voraus, dass es halt eine riesige Masse an Wohnzimmern gibt. Es gibt aber eben nur wenige Wohnzimmer und für iOS Geräte eben nur eins. Und deswegen ist der Vergleich eben nicht ganz zutreffend.

  • Liegt doch alles auf der Hand: Apple bietet auch bald eine eigene Konsole mit Streamingfunktionen an. Entwickelt gerade ein eigenes Spiel mit „Last Man Standing“ Spielemodus in Pixar Ani(moji)-Grafik

  • Der Krug geht solange zu Boden bis er bricht.
    Klar, niemand muss seine App für iOS anbieten, aber Apple weiß natürlich, dass kaum ein Unternehmen auf die Käufergruppe verzichten möchte und schlachtet das mit 30% gut aus.
    Niemand, der Apples Bilanzen kennt, wird bezweifeln, dass das weitaus mehr ist als Kosten plus „normalem“ Gewinnaufschlag.

    Aber solange alle bezahlen und kein Gesetzgeber (Monopol) einschreitet kompensiert Apple natürlich gerne seine nachlassenden Hardware-Umsätze.

    Blöd wird es nur, wenn sich wirklich große Anbieter zurückziehen und in der Folge die Kunden zu Android wechseln, die halt diese Apps haben möchten.

    Dann fehlen Provision und Hardware-Umsatz.

    Deswegen hat es in der Vergangenheit auch immer wieder Deals mit großen Anbietern gegeben (Amazon), die kleinen fallen halt hinten runter – bis jetzt!

    • Nur ein Einwand: Die Aussage bezüglich Kompensation sinkender Umsätze beim Hardwareverkauf ist zu kurz gegriffen. Die blanken Verkaufszahlen unterliegen sowieso einer gewissen Schwankungsbreite nach oben und unten gegenüber dem Vorjahresquartal. Weiterhin stehen die Absatzzahlen auf lange Zeit auch in Korrelation mit den erzielbaren Gewinnen aus der Provision. Daraus ergibt sich also weniger eine Kompensation als eine Dämpfung. Und schlussendlich bedient sich Apple aktuell „branchenüblicher Konditionen“, die auch nicht zu Kompensationszwecken angehoben wurden oder dergleichen.
      Ach ja, und der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

    • Niemand wird für eine App das System wechseln, die ihm nicht lebensnotwendig erscheint. Mir fällt keine App ein, bei der es so wäre (ja, trotz China-Diskussion. Man kann eine Gesellschaft nicht auf eine App aufbauen und dann heulen, ohne diese stünde man am Abgrund).

  • Naja irgendwie muss eine ausgeklügelte store Plattform ja auch finanziert werden. Apple könnte ja zum Beispiel auch pro Download von jedem Entwickler 1€ verlangen und dann kann der Entwickler seinen Umsatz machen wo er will.

  • Eric hätte ja als sie noch unbekannt waren die Möglichkeit gehabt sich einfach nicht mit der Entwicklung für IOS zu befassen, wenn siech diese aufgrund der 30% nicht rechnet. Wenn man sich aber die Geschäftszahlen die Epoche hatte anschaut, dann sieht man, dass eben doch was überbleibt. Und auch viel mehr überbleibt als was für die Pflege der eigenen App und Deckung der Umkosten benötigt wird. Warum sollte der AppStore als Plattform, der Epic überhaupt ermöglicht Milliarden von Kunden relativ einfach und sicher zu erreichen denn nun einen kleineren Benefit haben? Wer verbietet denn Epic Smartphonehersteller zu werden, ein eigenes OS auf die Beine zu stellen und dann einen eigenen Store mit eigenen Konditionen zu erschaffen. Die Kosten von Apple sehe ich nämlich nicht nur in dem Store sondern auch in der Entwicklung der Produkte, die erst die Möglichkeit bieten aufwendige Spiele wie fortnite auf einem Smartphone zu spielen.

    • „[…] als sie noch unbekannt waren […]“ – wann war das nach deiner Meinung? Spätestens seit dem ersten Unreal ist Epic in der Branche bekannt, auch aufgrund der gleichnamigen Engine, die bis heute einen signifikanten Marktanteil hat.
      Unreal erschien 1998, also ein Jahrzehnt vor dem App Store.

      Und zum Thema Finanzierung der Produktentwicklung: Wenn Apple analog den Videospielkonsolenherstellern mit den Gebühren aus Softwareverkäufen die Hardware subventionieren würde, könnte ich dem Argument folgen. Da Apple aber auch bei der Hardware ordentliche Margen aufschlägt (730€ für 32GB Standard DDR4 RAM im neuen iMac… unfassbar), gibt es keinen Grund, sich Sorgen über eine unzureichende Finanzierung der Entwicklungsabteilung zu machen.

  • Ob die Abgaben der Entwickler zu hoch sind ist mir da völlig schnurz. Weniger Schnurz wäre es mir aber wenn Apple andere Stores zulassen müsste. Das man nicht jede Schadhafte App sofort finden kann ist klar aber der Vorteil das Apps nur auf einem Weg auf das iPhone kommen können hat schon Vorteile für den Anwender. Sollte das kommen baut Apple hoffentlich ein Schalter ein der die Kommunikation (iMessage, AirDrop etc)mit iphones die Drittanbieter Stores haben, sperren kann.

    • Das wäre wünschenswert. Wer rechnet schon damit, dass Apps die Zwischenablage aktiv mitlesen…

    • Welchen Vorteil? Beschränkte Auswahl, höhere Kosten und Beschränkungen für den Endkonsumenten? Mir will da irgendwie kein Vorteil einfallen.

      • Den Vorteil, dir deine Apps nicht wie etwa auf dem PC von 27 verschiedenen Websites zusammensuchen zu müssen?
        Den Vorteil, von jeder App immer automatische die aktuellste, für dein Gerät richtige Version installieren zu können?

      • Und das würde in einem alternativen App Store nicht funktionieren? Und die Entwickler sind nicht daran interessiert das ihre Nutzer immer die aktuellste Version nutzen?

      • Und wenn du am Ende zehn alternative AppStores installieren musst, weil plötzlich jeder seine eigene App nur noch in seinem eigenen AppStore anbieten will? Und du jedes Mal erst zehn AppStores durchsuchen musst, um herauszufinden, in welchem AppStore gerade DIE App ist, die du suchst?

      • Die Diskussion ist m.E. künstlich. Auf den meisten anderen gängigen Plattformen (Android, MacOS, PC) funktioniert das Konzept mit freier Herkunft von Software durchaus. Ja, es gibt Herausforderungen, aber die Vorteile der Wahlfreiheit überwiegen die Nachteile, die ein Monopol und rigide App-Store Kontrolle mit all der Willkür und auch Zensur mit sich bringen bei weitem.

  • Zu dem Thema gibt es keine unterschiedlichen Meinungen. Epic hat sich den Regeln des App-Stores zu fügen oder bleiben diesem fern, egal ob es Ihnen bzw. anderen gefällt oder nicht. So einfach ist das.

  • Ich finde die Appstore regeln an vielen stellen gut. So hat Maleware weniger Chancen und abzocke zum teil auch. Die Überprüfung und das einstellen in den Store kostet natürlich Geld. Einmalig pro app. Daher kann man schon diskutieren, ob 30% Umsatzbeteiligung gerechtfertigt sind.
    Was mir missfällt, ist das Apple apps mit Abos bevorzugt. Ich installiere keine Apps mehr mit Abo, da ich keine lust habe 1000€ im Monat zu zahlen um die apps am laufen zu halten. (Ich übertreibe bewusst) Auch sind manche In-App Käufe absolute Mondpreise. Hier sollte Apple mal eher drangehen.
    Die Gefahr, das Apps diese noch höher treiben, wenn Apple die Einkäufe über die App und außerhalb des Stores zulässt, kann ganz schnell nach hinten los gehen. Abofalle etc.
    Das Epic das nicht machen wird mag ja sein. Aber so ne crap-china app vielleicht schon. Und dann ist Apple auch wieder schuld, weil ja nicht geprüft wurde.
    Ich sehe auf jeden Fall diskkussionsbedarf, aber auch ein zweischneidiges Schwert.

  • Wieso wird in dem Artikel von iFun nicht erwähnt, dass auch Google innerhalb von zwei Stunden aus dem Playstore entfernt. Mit der gleichen Begründung wie Apple?

  • Hat sich mal jemand damit beschäftigt, was wäre, wenn jeder App Entwickler nach gut dünken einen eigenen Store haben könnte (also aufs Maximale getrieben)? Wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Wie sicher sind meine Anlagen und Käufe in die App? Wie wird geprüft, dass die App wirklich sicher ist und ich keinem Fakeshop aufsitze? Wenn der Anwender kein Bock mehr hat und aufhört, wie kann ich die App weiterhin beziehen? Wenn ich ein Fehlkauf tätige, kann ich mein Geld zurück bekommen? Wohin wandern meine Zahlungsdaten? Wo ist der Store angesiedelt und welchem Recht unterliegt er? Wer folgt einer Spur, wenn ein Datenleck auftritt und der Store nicht in Deutschland nach deutschem Recht angesiedelt ist?

    Klar ist EPIC kein „kleiner“ Laden. Aber will ich Steam & Co bei mir haben, wo ich nicht weiß, wie „sicher“ das ist? Wie war das mit nVidia als dort immer mehr absprangen?

    • Warum sollte jeder App Entwickler einen eigenen Store anbieten wollen? Ironie? Es wäre vielmehr so das sich eine Handvoll Anbieter herauskristallisieren und developer suchen sich den Anbieter mit den besten Konditionen raus oder sind eben zur Maximierung auf allen Plattformen vertreten.

      Man könnte natürlich auch einfach das Sideloading erlauben und wenn ein Nutzer hier Tür und Tor öffnet, reduziert sich eben der Support auf reine Hardwarefehler.

  • Ich für mich ziehe entsprechend die Konsequenzen und boykottiere jede dieser Protestfirmen. Apple sollte viel konsequenter gegen jede Art von Verstöße vorgehen. Die protestienden Firmen sind keine Gutmenschen. Sie bekommen einfach den Hals voll genug.

  • Das gleiche könnte man auch von Apple behaupten das sie den Hals nicht voll genug bekommen.
    Interessant finde ich nur das sich hier viele über epic aufregen warum eigentlich?
    Epic will doch gar keinen eigenen App Store sondern nur eine andere Zahlungsmethode
    neben Apples inApp Zwangsmonopol. Das sie bei diesem anderen Bezahlmodell weniger verlangen
    als über Apples inApp Kauf liegt wohl an den günstigeren Konditionen dafür. Für mich sieht das so aus
    als würde Apple keine Konkurrenz neben sich dulden.

    • ganz genau. Für Epic würde sich finanziell nichts ändern, ob sie dann den Betrag +30% einnehmen und die +30% an Apple abdrücken oder gleich nur den Betrag ändert nichts an der Tatsache. Nichtmal umsatztechnisch darf Epic die +30% ausweisen.

  • Ich würde ja gern mal wissen, was Epic an Umsätzen mit iOS Nutzern, gegenüber Android Usern macht. Laut Berichten ist Android doch eh hoher Marktführer. Liebe aber mein iPhone nur kostet es halt alles etwas mehr auch die ingame käufe. Naja wenn man reich ist, geht´s ja bei uns Nutzern :P

  • Epic verlangt selbst 30% von den Entwicklern. So armseelig. Bin mit denen durch. Ganzen Storeschrott (launcher) runter gelöscht.

  • Wann begreift dieser doppelmoralisch verkommene Apple Konzern endlich , das die Käufer von Apple Produkten nicht automatisch Apple gehören? Wie kann man damit überhaupt argumentieren, wie als würde jeder Apple Käufer dazu sein Einverständnis geben. Schlimm was aus Apple geworden ist, ich sage nur China und der Datenschutz. Apple Verantwortliche sollte sich für ihre Doppelmoral schämen.

    Ab sofort ist Schluss für mich mit Apple, ich habe sowas von die Nase gestrichen voll von dieser Überheblichkeit dieses Mega-Konzern, schlimm was aus diesem Laden geworden ist. Geld frisst Hirn.

  • Nachher gibt es einen Freien iOS Appstore ähnlich Google.
    Und niemand gewinnt. Des Wegen geht Epic auch gegen Google vor, obwohl in anderen Store das so möglich wäre.

  • Ich kenne sowas ja unter dem Namen Hausrecht. Apple gehört halt der AppStore… wem das nicht gefällt kann doch zur Konkurrenz gehen oder?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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