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"Gefährlicher als Alkohol und Nikotinsucht"

Video: NDR-Suchtexperte beleuchtet Smartphone-Abhängigkeit

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24 Kommentare 24

Zwar werden die Fragen ob Smartphones „dumm und krank machen“ und Smombies eigene Bompeln im Straßenland benötigen, schon seit 2016 hitzig diskutiert, seit Anfang des Jahres hat die kritische Auseinandersetzung mit der Suchtgefahr durch Mobiltelefone jedoch ein neues Hoch erreicht.

Suchtexperte

Nachdem die französische Regierung bereits zu Weihnachten angekündigte, noch im September 2018 des eines ihrer Wahlversprechen umzusetzen und ein striktes Handy-Verbot in Kitas und Grundschulen zu implementieren, meldeten sich im Januar mehrere Großaktionäre Apples in einem offenen Brief zu Wort und forderten den Konzern dazu auf, sich genauer mit möglichen Folgen und Gesundheitsauswirkungen der Smartphone-Sucht im Kindesalter auseinanderzusetzen.

Zusätzliches Öl ins Feuer gossen Anfang März dann Studenten der Universität Stanford. Diese wiesen im Rahmen einer Protestaktion vor dem Apple Store im kalifornischen Palo Alto auf die Gefahr der Smartphone-Abhängigkeit hin und fordetren Cupertino unter anderem dazu auf einen „ablenkungsfreien Modus“ des iOS-Betriebssystems anzubieten.

Ein Umfeld, auf das die NDR-Satire-Sendung extra 3 jetzt mit Heinz Strunk reagiert und diesen als NDR-Suchtexperten in den Ring geschickt hat. Langjährige ifun.de-Leser kennen unsere Präferenz für Strunk und entschuldigen diesen Einwurf hoffentlich.

Gefährlicher als Alkohol und Nikotinsucht. Verloren, abhängig, verfallen – die Spritze im Arm heißt Facebook. Aber Rettung naht, denn hier kommt der Super-Experte direkt zu euch in die Filterblase.

Zum Nachlesen:

Mittwoch, 28. Mrz 2018, 13:45 Uhr — Nicolas
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  • Ich hoffe der Suchexperte findet das T für die Überschrift ;)

  • Sehr geiles Video! Hab es gleich mal meinem „Fleisch gewordenen Rentenanspruch“ gezeigt!

  • Die Internetsucht ist ein Massenphänomen, das gibt es seit über zehn Jahren. Süchtig machen aber nicht die Geräte, sondern die damit genutzten Dienste, die ganz gezielt die Nutzer in eine Abhängigkeit drängen. Soziale Netzwerke sind ein sehr gutes Beispiel, etwas möglichst nicht zu verpassen und scheinbar eine Bedeutung in der Gesellschaft zu erlangen, indem man viel über sich selbst teilt, zielt auf unsere Grundprinzipien ab. Der Mensch ist eben kein Individuum, sondern Teil einer großen Herde. Das verleitet ihn dazu, möglichst das zu machen, was alle tun. Das Rauchen als Beispiel anzuführen finde ich auch ganz gut, denn auch hier zählt bei vielen mehr die soziale Nähe, als die sucht nach der Zigarette. Gefährlich wird es nur dann, wenn die virtuelle Welt die reale Überspielt und die Menschen unbewusst dieser Virtualität mehr Bedeutung bei Messen. Das ist die hochgradige Gefahr, die wir zur Zeit in der Gesellschaft erleben. Die Leute glauben ja eher unbestätigten Beiträgen auf Facebook, als dem, was in der Tagesschau berichtet wird. Ich habe es hier ja auch schon oft gelesen und widersprochen, dass solche Menschen auch nicht dumm sind. Sie unterliegen Zwängen, die man bekämpfen muss. Dass das praktisch nicht funktioniert, zeigen doch die jüngsten Meldungen zu Facebook. Warum werden nicht Millionen Nutzerkonten einfach so gelöscht und die Leute bekennen sich dazu, mit solchen Unternehmen nichts zu tun haben zu wollen. Macht niemand und wenn, ist es nur ein kurzer Aufschrei. Weil täglich so viel Tausende Meldungen kommen, zuzüglich Krankheitsverläufe, Urlaubsberichte und persönliche Affinitäten zu realen Menschen, die alles andere überspielen und den Leuten das Denken abnehmen beziehungsweise Lähmen zu denken. Die Menschen, die hinterfragen und kritisch beobachten, gibt es in der Masse leider nicht mehr. Das sieht man leider auch sehr häufig in den Kommentaren hier.

    • Gut geschrieben, ich bin seit 6 Monaten in einem Camper van in Austrlaien unterwegs und benutze höchst selten soziale netzwerke. An facebook kommt man als Back/Vanpackef fast nicht forbei weil die Austrlier sehr krass facebook affin sind. Ich hasse es dennoch und versuche es zu vermeiden weil es mir einfach schlechte laune bereitet. ab und zu auf instagram ein Bild damit alle die man so kennt wissen wie schön es bei einem ist und das reicht auch. iMessage bzw. Whatsapp zähle ich nicht zu sozialen nettwerken und nehme ich gerne her, ein wenig in kontakt muss man ja bleiben. Dennoch ist es schön sich zu entkoppeln und mit direktem menschlichen kontakt kommt man eh viel weiter.
      Das im Sinn, geschrieben von einem 22 jahre alten, nerd und gamer :)

      • oh man sorry für die fehler, war ein verrückter Tag und es ist kurz vor 11pm ich sollte lieber ins bett gehen…

      • So sollten Beiträge in den Kommentaren immer aussehen, eine Meinung unterfüttert mit Argumenten
        Chapeau

      • @AndreasZ. Ich wünsch dir eine schöne Zeit in Australien!! Es ist einfach fantastisch dort. Viele Grüße an alle ;)

    • @Stephan: Stimme dir zu. Nicht die Geräte, sondern die Inhalte sind das Problem.

      Ich habe zwar beruflich u. a. mit Insta, FB, Twitter, etc.. zu tun. Aber das sind die größten Zeitkiller die es gibt. Erwische mich selber oft dabei wie ich anstatt nur „kurz“, doch etwas länger Zeit mit diesen Netzwerken verbringe. Eine sehr große Produktivitätsbremse.

      Dort gibt es definitiv sehr interessante Inhalte, aber man braucht Selbstdisziplin um nicht zu viel Zeit zu vergeuden. Anstatt sich interessante Inhalte nur anzusehen, sollten viel mehr Menschen selber interessante Inhalte produzieren, sich quasi inspirieren lassen.

      Aber auch ab und zu Pausen einlegen und die Profile deaktivieren und sich mehr dem Real Life widmen. Kenne viele die sich zum Großteil nur noch über diese Netzwerke unterhalten, anstatt mal nen Kaffee trinken zu gehen.

      Wie so oft, hat gute aber auch schlechte Seiten.

      Dennoch denke ich sind Drogen und Alkohol weitaus schlimmer!

      • Das geht mir ähnlich, auch die Erfahrungen kann ich nur zu 100 % teilen. Das Problem mit den dort vorhandenen Informationen ist allerdings, dass die Krankheits Geschichten und Urlaubsberichte der Freunde wesentlich stärker präsent sind. Das will Facebook ja auch verstärken und von daher ist es für mich als Informationsträger inzwischen unbrauchbar geworden. Auch dass man im Ausland hier wesentlich lockerer ist, vor allem auch was den Datenschutz betrifft, ist mir bekannt. Ob das aber richtig ist, möchte ich amzweifeln. Von mir liest man beispielsweise auf Facebook gar nichts privates, überhaupt nicht in den sozialen Medien oder auf meiner Webseite. Das gehört da einfach nicht hin. Facebook nutze ich selbst nur als Marketinginstrument, allerdings sehr dosiert. Dafür ist es auch wirklich gut, wenn man selbst im Stande ist, sich vor der Sammelwut zu schützen.

  • wenn ich das schon lese … experte … ist euch mal aufgefallen wie viele „experten“ die öffentlich rechtlichen „bedchäftigen/bezahlen“ … sorry wir zahlen die ja … so was gibts in keiner anderen firma oder behörde … ein witz !!! … und ne fette lebenslange pension gibts obendrauf … egal welchen mist derjenige verzapft

    • Dir ist schon klar, dass das Heinz Strunk ist und in der Sartiere Sendung Extra3 lief?!?

      • … und dafür viel zu gut bezahlt wird … auch von deinen geldern :)

      • Wenn jemand behauptet, andere werden zu gut bezahlt, habe ich immer so das Gefühl dass der jenige eher mit sich unzufrieden ist, als mit denen zu gut bezahlten. Du hast ja auch die Freiheit, Dir noch viel besser bezahlte Influencer auf Instagram anzuschauen anstatt extra drei. Ist nur die Frage, ob das mehr bildet und objektiv ist.

    • Extra 3 schonmal gesehen?!
      Vom Herrn Strunk schonmal gehört?!

      200IQ Gameplay von dir an dieser Stelle…

    • Das klingt nach der monotonen Logik eines Wutbürgers!

  • Ich empfehle hierzu das Buch „Cyberkrank“ von Manfred Spitzer. Es gibt massig (sehr gute) Vorträge vom Professor Manfred Spitzer auf YouTube zu diesem Thema.

    • Ich habe mit Manfred Spitzer so meine Probleme. Inhaltlich finde ich, hat er in vielen Punkten recht, kann diese aber mangels Praxis Erfahrung nicht wirklich untermauern. Wenn man ihn sieht, Right er ständig einen Haufen Statistiken geschickt aneinander, selbst von ihm als Begründung seiner Erfahrung kommt dann allerdings sehr wenig. Was ich aber unverzeihlich finde ist, dass er eigentlich genau die Methoden anwendet, die er kritisiert: Panikmache, Extreme Übertreibungen, eine schon fast penetranter Einseitigkeit der Darstellung. Das fällt ihm von Berufswegen auch nicht schwer, so dass er genau so manipulativ versucht zu wirken. Ich möchte wetten, dass gerade auch eher Fan Seiten bei sozialen Netzen hat. Weil schlussendlich geht es ihm auch nur darum, seine Produkte zu verkaufen.

  • Hör auf Spotify grad sein Buch „Fleckenteufel“… Oh je, oh je…

  • @ifun
    Ich glaube Ihr solltet noch eine Ergänzung nachdenken. Denn ich glaube nicht jeder Leser hier weiß das es sich bei extra 3 oder eben auch x3 um eine Satiremagazin handelt.

  • Crack Federvieh

    Im letzten Artikel zum Theam wurde die Aktion vor dem Apple Store noch als fragwürdig hingestellt. Und in den Kommentaren hieß es nur sinngemäß „selber Schuld“ und „wer‘s braucht“.
    Wenn man in der Öffentlichkeit unterwegs ist, scheint es als würden einige solche Funktionen brauchen

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