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Robustere Kindersicherung

Smartphone-Sucht: Apple reagiert auf kritische Aktionäre

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Update vom 9. Januar

Apple hat auf den offenen Brief der Anteilseigner mit dem Versprechen reagiert, die Kindersicherungs-Funktionen des iPhone zukünftig noch robuster gestalten zu wollen. Ohnehin arbeite man kontinuierlich dabei Verbesserungen vorzubereiten.

In dem Statement, das dem Wall Street Journal vorliegt, erklärt Apple:

„Wir beschäftigen uns intensiv damit, wie unsere Produkte eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die Nutzer und die Menschen in ihrer Umgebung haben. Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und sind bestrebt, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen und zu übertreffen – insbesondere wenn es um den Schutz von Kindern geht.“

Spezifische Zugeständnisse, etwa die Finanzierung von Studien über Ausmaß und Verbreitung der Smartphone-Sucht, hat Apple allerdings nicht gemacht.

Original-Eintrag vom 8. Januar

2018 scheint es dem Smartphone an den Kragen zu gehen. Nachdem die französische Regierung bereits Ende 2017 angekündigte, noch im September des laufenden Jahres eines ihrer Wahlversprechen umzusetzen und ein striktes Handy-Verbot in Kitas und Grundschulen zu implementieren, melden sich mehrere Großaktionäre Apples jetzt in einem offenen Brief zu Wort.

Die Anteilseigner JANA Partners und der Rentenfond kalifornischer Lehrkräfte, die zusammen Apple-Aktien im Wert von gut zwei Milliarden US-Dollar halten, haben den Konzern jetzt dazu aufgefordert, sich genauer mit möglichen Folgen und Gesundheitsauswirkungen der Smartphone-Sucht im Kindesalter auseinanderzusetzen.

Sollte Apple nicht ohnehin schon daran arbeiten das Themengebiet zu erforschen, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, die negativen Begleiterscheinungen der dauerhaften Smartphone-Nutzung genauer unter die Lupe zu nehmen.

It is true that Apple’s customer satisfaction levels remain incredibly high, which is no surprise given the quality of its products. However, there is also a growing societal unease about whether at least some people are getting too much of a good thing when it comes to technology, which at some point is likely to impact even Apple given the issues described above. In fact, even the original designers of the iPhone user interface and Apple’s current chief design officer have publicly worried about the iPhone’s potential for overuse, and there is no good reason why you should not address this issue proactively.

Hierzulande hatte sich zuletzt der Bildungskanal ARD-alpha kritisch mit dem Einfluss der kontinuierlichen Smartphone-Nutzung in den jüngeren Jahrgängen auseinandersetzt.

In einer 45 Minuten langen Produktion haben Karsten Böhne und Isabella Kroth den Smartphone-süchtigen Ricardo zu Wort kommen lasse, widmet sich – ganz unprätentiös – den Gefahren, die mit dem steigenden Online-Konsum einhergehen können und verzichtet sowohl auf den erhobenen Zeigefinger als auch auf den herablassenden Blick und den simpel-erklärenden Duktus typischen Verbrauchermagazine.

Reportage: Smartphones für Kinder – Wo sind die Grenzen?

Die Behauptung, dass der ständige Griff zum Smartphone – dieser findet im Tagesschnitt alle 18 Minuten statt – eine Gefahr für die Gesundheit darstellt stützt übrigens auch die im vergangenen Frühjahr vorgelegte „Menthal Balance“- Studie der Universität Bonn.

Dienstag, 09. Jan 2018, 16:40 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Warum? Sollen sich Soziologen eben damit beschäftigen, längst Bekanntes neu aufzuwärmen. Vielleicht gibts dafür sogar einen Studienabschluss, den gibt es ja heute für fast alles.

    • Resignierter Hauptschulabbrecher oder woher der Hass gegen Akademiker?

      • Liegt evtl. an der Abgehobenheit von so manchen Akademiker. Erlebe ich leider auch oft dass ein frisch studierter glaubt mehr Ahnung von meinem Bereich zu haben als ich mit 18 Jahren Berufserfahrung, weil ich (bewusst) nicht studiert habe…

      • Hass gegen das Prinzip, mit solchen „Forschungen“, dessen Ergebnis Bauer Lüttich schon vor Jahren kannte, einen akademischen Grad bekommt und damit anderen Akademikern gleichgestellt ist, die etwas Ernsthaftes studiert haben.

      • Unsere Welt braucht beide. Akademiker und Facharbeiter. Und zwar in den gleichen Bereichen. Nicht als Konkurrenz, sondern als gegenseitige Ergänzung/Erweiterung.

      • Na ja, wenn ich lese, dass man Gender Studies, Surfmanagement und angewandtes Golf Management studieren kann, kann ich dem Herren oben nur Recht geben!

      • Es gibt viel zu viel Müll, den keiner braucht.

        Wieso soll das Apple machen, sind die Leute schon so blöde, dass sie nicht merken von wo das kommt?

        Smartphone und TV, wieso?, denkt mal Haarscharf nach.

      • sowas sagen alle, die etwas sagen möchten, ohne die Diskussion voranzubringen.

      • Das Kommentarsystem zerreißt hier jeden Dialog

      • Ich würde meinen, ein Betroffener.

      • +++1! Allerdings stimmt es auch, davon kenne ich einige in meinem Umfeld, Das Studienabgänger ohne Praxis Erfahrung glauben, sie könnten die Welt verstehen. Außer in medizinischen und pharmazeutischen beziehungsweise naturwissenschaftlichen berufen, kommt leider vieles ohne weitreichende Praxis Erfahrung aus. Wenn ich jemand einstellen würde, wäre mir weniger der Abschluss wichtig, als die Zeit der praktischen Tätigkeiten. Ich würde jemanden mit einem schlechteren Abschluss bevorzugen, der über längere Zeit beim gleichen Arbeitgeber nebenbei gejobbt hat. Ich weiß das auch von sehr vielen großen Unternehmen, in denen sich solche fachtheoretiker durch ihr mangelndes Praxisverständnis gnadenlos disqualifiziert haben. Zurück zum Thema, das Smartphones und das Internet systematisch und industrielle abhängig machen sollen, ist mir seit 15 Jahren schon klar. Mir ist aber auch klar, dass unsere marode Schulbildung mindestens 25 Jahre zurück ist. Sieht man ja auch schön an der Digitalisierung, Das heutige Nutzungs Verhalten des Internets sind die gravierenden Folgen. Und das ist vermutlich erst der Anfang, wenn sich da nicht heute etwas gravierend verändert. Hat aber auch ein positives, mit unseren im weltweiten Vergleich lahmen Internet Verbindungen, werden wir moderne Dienste in den nächsten zehn Jahren ohnehin nur noch begrenzt nutzen können. Dann relativiert sich das auch mit dem Suchtpotenzial.

      • +++1! Allerdings stimmt es auch, davon kenne ich einige in meinem Umfeld, Das Studienabgänger ohne Praxis Erfahrung glauben, sie könnten die Welt verstehen. Außer in medizinischen und pharmazeutischen beziehungsweise naturwissenschaftlichen berufen, kommt leider vieles ohne weitreichende Praxis Erfahrung aus. Wenn ich jemand einstellen würde, wäre mir weniger der Abschluss wichtig, als die Zeit der praktischen Tätigkeiten. Ich würde jemanden mit einem schlechteren Abschluss bevorzugen, der über längere Zeit beim gleichen Arbeitgeber nebenbei gejobbt hat. Ich weiß das auch von sehr vielen großen Unternehmen, in denen sich solche fachtheoretiker durch ihr mangelndes Praxisverständnis gnadenlos disqualifiziert haben. Zurück zum Thema, das Smartphones und das Internet systematisch und industrielle abhängig machen zsollen, ist mir seit 15 Jahren schon klar. Mir ist aber auch klar, dass unsere marode Schulbildung mindestens 25 Jahre zurück ist. Sieht man ja auch schön an der Digitalisierung, Das heutige Nutzungs Verhalten des Internets sind die gravierenden Folgen. Und das ist vermutlich erst der Anfang, wenn sich da nicht heute etwas gravierend verändert. Hat aber auch ein positives, mit unseren im weltweiten Vergleich lahmen Internet Verbindungen, werden wir moderne Dienste in den nächsten zehn Jahren ohnehin nur noch begrenzt nutzen können. Dann relativiert sich das auch mit dem Suchtpotenzial.

  • Vielleicht fühlt sich Apple genötigt eine Art „Amazon Freetime“ in iOS einzubauen, schlecht wäre es sicher nicht. (wenn es besser umgesetzt ist als bei Amazon) Ansonsten sind aber in erster Linie die Eltern gefragt, bis zu einem gewissen Alter sollten Kinder eben nicht unbegrenzt zugriff auf Tablets oder gar Smartphones haben. Geht es rein um die Erreichbarkeit – zB auf dem Schulweg – dann sollte ein Featurephone ausreichen.

  • Ich sehe schon den kleingedruckten Text unter der Werbung von Smartphones.
    „Der Gebrauch dieses Smartphone kann süchtig machen“.
    Mir fehlt leider jedes Verständnis für Hinweise wie bei Glücksspielen, Alkohol und Tabak.
    Warum steht eigentlich nicht auf jedem Geldschein „Der Besitz von Geld kann abhängig machen“?
    Gerade die Großaktionäre sollten dies doch wissen. :-)

  • Etwas mehr Eigenverantwortung (für uns und unsere Kinder) würde uns allen ganz gut zu Gesicht stehen. Es kann nicht jedes Defizit der eigenen Erziehungsleistung dem Staat und den Unternehmen ins Aufgabenheft geschrieben werden.
    Die gleiche Diskussion gab es in meiner Jugend ums Fernsehen.

    • Ganz genau so sehe ich das auch Frank.
      Man muss mal überlegen dass unsere Kinder teilweise zu echten xxxxxlöchexxx erzogen werden. Nur ein kleines Beispiel unsere Jugend von heute bekommt durch die Gesellschaft und dem ganzen Drumherum geleert, dass es nur Schwarz und Weiß gibt. Das fängt mit Facebook an und hört mit diesen dummen Dating-Apps auf. Wo junge Menschen die eigentlich noch fantasievoll spielen sollten, ein Werkzeug in den Händen halten, wo sie entscheiden MÜSSEN, mit einem „linkswisch“ dass dieser Mensch es nicht wert ist in kennen zu lernen und mit einem Rechtswisch zu sagen ja du bist es wert mich kennen zu lernen. Unsere Jugend wir zu Zombies erzogen. Und keinen interessiert es, weil jeder mit sich selber beschäftigt ist. Aber wartet mal noch 30 Jahre ab, dann wisst ihr wer in der Regierung sitzt. Die Jugend von heute, die gelernt hat, einfach nach links wischen, denn du bist es nicht wert!!!!

      • Macht Trump heute schon so

      • Sprichst mir aus der Seele

      • Die dating apps sind am menschlicher perversion nicht zu übertreffen. Man urteilt in Bruchteilen einer Sekunde, anhand einer begrenzten Zusammenstellung von Pixeln, über Menschen. Über Individuen als Fleisch und Blut. Der Summe aus unzähligen Erinnerungen und Emotionen. Über die komplexeste Schöpfung der Natur…. Diese Handlung selbst kann in frage gestellt werden oder nicht, aber Tatsache ist, dass es die Menschen zu etwas konditioniert, bewusst oder unbewusst, was wir in unserer Gesellschaft nicht wollen, Menschen die ausschließlich Schwarz oder Weiß sehen. Sie wir du es sagst. Ein Mensch ist dann nur noch würdig oder unwürdig.

      • Allerdings schlägst du mit deiner einseitigen Denkweise in eine düstere Kerbe. Es sind nicht alle so und es gibt auch noch sehr gut erzogene Kinder. So macht es auch keinen Sinn, die Welt immer so vollkommen machtlos schwarz darzustellen. Man könnte sich fragen, ob eine Schule Welt, in der die Lehrer Angst vor den Kindern und den Konsequenzen durch die Eltern haben, aber mit WhatsApp im Klassenverbund kommunizieren, das Problem lösen kann.

      • Da brauchst du doch gar nicht die Dating-Apps als Beispiel heranzuführen, das passiert in den Kommentaren hier doch tagtäglich! Und auch in der Realität ist es schon lange so, dass das Aussehen vor dem Charakter steht. Das gab es schon in der analogen Zeit, da haben die Apps sicherlich nichts dran verändert.

      • Boa danke Mann, ich dachte ich seh das alleine so. Weil wenn ich das so in meinem Umfeld erzähle dann bin ich immer der große Verschwörungstheoretiker.

      • @Stephan: also ich leide ganz sicher nicht unter einseitiger Sichtweise. Ganz im Gegenteil!!!!!!
        Nur ist es etwas schwierig, als Kommentar, einen Text du schreiben denn meine komplette Sichtweise widerspiegelt. Ich denke das dürfte auch für dich verständlich sein dass dies nicht der Ort dafür ist. Und ich habe auch nicht behauptet dass alle Kinder so sind. Es reicht vollkommen und ganz aus wenn es nur 99 % sind die wie Lemminge durch die Welt laufen und alles tun was man ihnen sagt, willenlose Zombies!!!! Das Denken haben die nämlich verlernt. Die kennen nur noch Google, Facebook und und und und und

    • Das ist auch immer sehr schnell geschrieben, das bedarf allerdings auch einer entsprechenden Medienkompetenz. Vergleiche doch moderne Medien mal mit Waffen: jeder weiß, dass man mit Pistolen töten kann. Das geht in weniger als 1 Sekunde und auch leider sehr effizient. Nimmst du aber soziale Medien, sind die Wirkungsweisen sehr, sehr langfristig. So kannst du nicht von jedem Menschen erwarten, dass er Medien kompetent ist und die Risiken und Nebenwirkungen präzise abschätzen kann. Und genau da liegt auch das Problem, die Erfahrungen mit dieser Technik werden schließlich nicht von den Großeltern vermittelt. Ab diesem Punkt sehe ich den Staat sehr in der Verantwortung, Der alles, was wir heute nutzen, ungeprüft durch winkt. Ein gutes Beispiel dafür ist eBay: wie viele Jahre hat es gebraucht, bis man überhaupt definieren konnte, ob einer online Auktion mit einer realen Auktion vergleichbar ist? Und so ist es mit allen Onlinediensten. Wenn du aber eine Kneipe aufmachst und einen Schankbetrieb hast, muss die Anzahl der Tische mit den Toiletten auch gemessen an der Raumgröße passen. Passt das nicht, machen Sie dir den Laden zu und deine Existenz ist dem Staat gleichgültig. Die Beispiele könnte man jetzt auf den Hausbau, Das Finanz- und Versicherungswesen und auf Kraftfahrzeuge beliebig erweitern. Selbst Alkopops hat man verboten, im Internet muss erst ein massiver, nachvollziehbarer Schaden entstanden sein. Daher ist ein gewisser Schutzmechanismus der Eigenverantwortung voranzustellen. Noch ein schönes Beispiel: warum muss Kika rund um die Uhr senden und wieso darf SUPER RTL im Kinderprogramm Werbung zeigen? Wäre in den achtziger Jahren undenkbar gewesen.

  • Das ist schon echt geil wie die Verantwortung gewisser Missstände immer auf die Parteien bezogen wird, die die dicksten Taschen hat. Fehlt nur noch eine Klage irgendeiner Hinterwäldler Elternschaft, die die mangelnde Erziehung ihrer Brut auf Apple (Ersatzweise Tv-Sender) abwälzen will und Milliarden an Schadenersatz verlangt

  • Früher waren die Eltern für die Erziehung zuständig, heute wird das Ganze auf Kita, Schule etc. „ausgelagert“. Frei nach dem Motto, bloß keine Mühe machen.

      • Meinst du woran das liegt dass man als Ausbilder ein Erziehungsauftrag hat

      • …stimmt aber. Kind kriegen, zurück an den Arbeitsplatz, Danke Rot-Grün Minijoberfinder

      • Sucht ist Sucht !!!!!
        Bei mir fing es mit der Bumserei schon mit 16 an und heute mit 40 ist es noch schlimmer geworden.
        Ich muss täglich mindestens 3 mal dieser Sucht nachgeben.
        Es ist schrecklich .

      • @Klaus: Wenn ich mir meine 4 Kinder so anschaue, dann hast du wohl recht.

      • Glatzmatz der Gartentroll

        @Sebastian Na ja, die Schule hat den Auftrag zu bilden. Das „Erziehen“, also den Kindern moralische und ethische Werte mit auf den Weg zu geben obliegt den Eltern.

        Gerade letzteres kannst du in der Schule auch oft vergessen. zumal die Lehrer ja heute gar nichts mehr dürfen. Bei jeder noch so kleinen Disziplinarischen Maßnahme kommen ja oft die Eltern auf den Plan und mosern rum. Und wird der Lehrer handgreiflich kommen gleich Klagen.

        Jaja, meine Lehrer haben auch an den Ohren gezogen, was echt schmerzhaft war, aber hat das wen gejuckt? Nö, hat das wem geschadet? Nö. Einmal am Ohr gedreht bekommen…da hat man den Fehler nicht nochmal gemacht. Heute undenkbar.

        Davon abgesehen haben mir meine Eltern noch Anstand eingebleut. Wenn ich so sehe was heute in den Schulen los ist (Mein Schwager ist Lehrer), dann denke ich, dass das Ohrendrehen doch nicht ganz so falsch war damals um Respekt und Disziplin zu erhalten.

      • Falsche Grundannahme: Auftrag ist Bildung UND Erziehung. Siehe Landesgesetzgebung welche Du willst

      • @glatzmatz
        Ich meine in der beruflichen Ausbildung, wie vielen MUSS erst beigebracht werden das pünklichkeit eine Selbstverständlichkeit ist.
        Okay einmal im Monat verschlafen, jo kann ich mit leben aber jeden Tag erst 5 Minuten später auftauchen. Oder die Berichte mir erst nach Wochen, aber dann im groß pack vorlegen? Das finde ich nicht richtig.
        Und von den Manieren will ich erst gar nicht anfangen.

      • @Sebastian
        Unsere Azubis werden in diesm Jahr gleich zu Beginn ihrer Ausbildung in eine Schulung „Azubi-Knigge“ geschickt, damit ihnen gleich die Marotten aus der Schule ausgetrieben werden. Inzwischen haben diese Kurse sich offenbar bundesweit etabliert. Die Eltern sind nicht mehr in der Lage, den Heranwachsenden im Umgang mit Erwachsenen Umgangsformen bis hin zur „Kleiderordnung“ im Betrieb zu vermitteln.

      • @Marty:
        Ich finde auch, Väter sollten länger zu Hause bleiben. Ob das Sucht-Problemen i.A. vorbeugt, Herrje, wen interessiert das schon…

    • Viele Eltern sind mit der konsequenten Erziehung überfordert. Einerseits, weil sie es selber nie gelernt bekamen, anderseits, weil sie beide voll arbeiten müssen. Dazu kommen Alleinerziehende – ob Kinder-/Jugendschwangerschaft oder getrennt/geschieden – und bei Letzterem zusätzlich die emotionalen Belastungen.
      Früher waren es Fernsehkinder, heute Tablet-/Handykinder. Einen Unterschied gibt es nicht, was die Sucht betrifft.
      Das Problem ist die Gesellschaft im Allgemeinen, die menschenfeindlich geworden ist.

      Und dazu, da stimme ich dir zu, eine Bequemlichkeit oder der Modeartikel „Kimd“ ist einem verleidet.

      • Etwas gelernt bekommen ist auch kein Ausdruck einer schulischen Bildung

      • Woher die Theorie der Menschenfeindlichkeit?
        Es ist tatsächlich eher so, dass Erziehungsaufgaben immer mehr „ausgelagert“ werden. Und „voll arbeiten“ ist da kein Argument. Es werden ja wohl 99% der Eltern schaffen ihre Kinder NICHT mit dem Handy in die Kita oder Grundschule gehen zu lassen… in dem Alter sprechen wir ja auch noch nicht von „Schlüsselkindern“. In die Kita usw. sollten die Kids ja noch von ihren Eltern gebracht werden.
        Warum heute Kinder allerdings Smartphones brauchen, das entzieht sich eh meinem Verständnis.
        Klar sollen die Kids mit Technik vertraut gemacht werden… Aber Spiele, Social Media und Chats fallen wohl kaum darunter

      • Du hast die Konsolenkinder vergessen (Wii, PS, Xbox, Gameboys). Wenn es hiernach gegangen wäre, wären wir ja alles stark gefährdete Amokläufer. Und wie soll Apple das prüfen? Langzeitstudien? Es spielen wohl etliche weitere Einflüsse eine Rolle als nur das Smartphone. Ausserdem klingt das Wort Sucht sehr negativ, was es nicht sein muss. Es wird immer nur auf die „dummen“ Facebooknutzer pauschalisiert. Nicht jedes Kind nutzt das, oder gibt alles von sich preis. Die Erziehung spielt immer noch eine große Rolle. Meine Eltern (streng, konservativ) hatten/haben auch keine Ahnung vom Internet und dennoch bin ich hier und verfasse diesen Text. Wie hätten sie das nun verhindern können? Und Counterstrike, Quake, Dhoom etc habe ich auch gespielt. Das Smartphone ist nur ein Medium. Wenn man einen Buh-Mann sucht dann bitte die Contentlieferanten a la Bibi & Co. Die prüft natürlich keiner, aber wehe das pöse pöse Smartphone.

      • Sven, ich gehe aufgrund deines Kommentars davon aus, dass du keine Kinder hast.

      • @Marty:
        Von regionalen Ausdrucksweisen und Dialekten keine Ahnung zu haben, ist auch kein Ausdruck von Bildung. Die Fähigkeit *sinnentnehmenden Lesens* hingegen wäre einer.

      • @piet: nennt sich Schriftdeutsch. Kannst ja mal nachschlagen, ob Dein Regio-Slang in irgendwelchen offiziellen Dokumenten verwendet wird. Oder Beipackzetteln.

    • Pure Evel: vollkommen korrekt was du sagst. Im Gegensatz zu manch anderen scheinst du wirklich Ahnung zu haben!

    • Hast du Kinder? Erziehung ist eine Symbiose aller Komponenten. Und wenn die Komponenten Schule und Kita nicht funktionieren, können die Eltern auch nicht alles abfangen. Umgekehrt geht es genauso wenig. Ich spreche aus Erfahrung. Ich könnte Seiten füllen mit Berichten über Lehrer, Erzieher und Eltern. Und genau wie beim oberflächlichen Dating führen auch solche pauschale Argumente nicht zum Ziel. Ansonsten wäre es auch kein Problem, wenn minderjährige Alkohol und Waffen kaufen. Ist ja eh nur alles eine Frage der Erziehung. So einfach ist es nur eben leider nicht.

      • Ja ich habe vier Kinder, zudem bin ich Diplom Psychologe im Bereich Personalwesen, Arbeitswesen und bin in der Verhaltensforschung tätig. Du kannst also davon ausgehen, ich weiß was ich sage.

  • Warum sollte eine Studie, die be- oder widerlegen soll, dass eine zu intensive Smartphone-Nutzung, nicht gesund ist für Kinder ist, ausgerechnet von einem Smartphone-Hersteller durchgeführt werden? Ist ungefähr so, als würde man Monsanto damit beauftragen, eine Studie über Gesundheitsrisiken von Glyphosat zu erstellen. Ach warte, das haben Anteilseigner von Apple-Aktien gefordert …

    • dadurch zeigt man Kompetenz, Verantwortungsbewustsein und baut Sympathie zum eigenen Produkt auf. Wenn parallel dazu die Einstellungs-/Einschränkungsmöglichkeiten des eigenen Produkts iOS hervorgehoben werden, das Ganze im positiven Feedback der prüfenden Kommission erwähnt wird und dazu eine spezielle Werbekampagne gestartet wird …
      hab ich was vergessen?
      ;)

  • SCHWACHSINN !! Warum soll hier Apple in der Pflicht sein ? Wohl eher die Eltern, die es ihren Kindern gestatten 24/7 mit den Geräten zu spielen ! Aus Bequemlichkeit vielleicht, damit die Kiddies ruhig gestellt sind !? Sollen die doch zuhause mal einen oder zwei Handy freie Tage einführen UND sich dann auch selbst dran halten und sich mit den Kindern BESCHÄFTIGEN, anstatt sie ruhig zu stellen ! SO !

      • Beim Lesen manchen Kommentaren möchte ich diese Eltern sicher nicht in der Pflicht sehen. Dann würde es auf den Schulhöfen von iPhone X nur so wimmeln. Weil alles drunter taucht ja nichts. Ach ja, Alexa im Kinderzimmer ganz vergessen.

    • Wo genau wäre denn jetzt das Problem wenn ich ein Maximum von 30 Minuten für meine Töchter einstellen möchte. Die Kinder sollen sich selbständig ihre 30 Minuten auf ihren iPads einteilen. Wenn die 30 Minuten um sind, bleibt das Ding eben aus.
      Was spricht dagegen wenn in iOS eine solche Möglichkeit gegeben wäre ?

  • Gut dass das nicht Apples Aufgabe ist.

    • Apple baut schon extra Funktionen ein, um zu verhindern, dass die ganzen Idioten da draußen mit dem Handy am Fahrzeug sitzen. Sollen sie jetzt noch Eltern spielen oder Kinder erziehen?

      • Wo genau wäre denn jetzt das Problem wenn ich ein Maximum von 30 Minuten für meine Töchter einstellen möchte. Die Kinder sollen sich selbständig ihre 30 Minuten auf ihren iPads einteilen. Wenn die 30 Minuten um sind, bleibt das Ding eben aus.
        Was spricht dagegen wenn in iOS eine solche Möglichkeit gegeben wäre ?

  • Klasse Video! Danke iFun Team! :-)

  • Naja menschenfeindlich, ich glaube viele passen in der Schule im Unterricht und gerade in Geschichte nicht auf. Die Welt ist sicher nicht schlechter geworden in den letzten Hundert Jahren, ganz im Gegenteil- natürlich gibt es Ungerechtigkeit und viel Leid, aber wie sah denn die Welt vor 100 oder 200 Jahren aus? Wie würden Kinder erzogen im Kaiserreich, warum gab es so viele willige Vollstrecker im 3. Reich? Die Möglichkeiten sich zu informieren und sich selbst kritisch einen Blick über die Dinge in der Welt zu verschaffen sind heute größer denn je- und ja mit den ganzen Gefahren die eine Informationsflut mit sich bringt- neue Chancen, neue Risiken! Ich halte es da mehr mit Isabel Allende, die mit über 80 Jahren in einem Interview gesagt hat, dass die Welt in den letzten Jahren nicht schlechter geworden ist, sondern deutlich besser. Ich gebe zu, dass war leicht oT …

    • Es geht nicht nur darum, das Brain 2.0 auf Sparflamme läuft, sondern dass durch die zusätzliche Technik eine Bequemlichkeit auf kam, die gewisse Lernprozesse behindert. Kinder und Enkel werden dadurch immer weniger kritisch. Die zusätzliche Informationsflut hindert zusätzlich den eigenen Gedankengang.
      Ja, die Geschichte lehrt uns, dass Propaganda wirkt – ob für Produkte oder Ideologien spielt keine Rolle. Und wir haben aus der Geschichte auch gesehen, dass der Mensch nicht fähig ist, sich zu regieren. Es gibt bessere und schlechtere Gebilde, aber ohne ein aktives Wollen, führt die Trägheit zum Untergang.
      Ist nur eine Beobachtung der vergangenen Jahrtausende, und die Schlussfolgerungen daraus, was die verschiedenen Gesellschaftsstrukturen untergehen liess.
      Ich stimme dir zu, die „Welt“ ist nicht schlechter geworden.

  • Seit FaceID könnte man ja einen Algorhytmus entwickeln, der das iPhone deaktiviert, sobald das Gesicht der Kinder in „tranceähnliche“ Starre verfällt… beobachten kann man es auch bei Erwachsenen…

  • Aktionäre fordern das…das ist Marketing, mehr nicht! Nicht darüber aufregen :)

  • Viele blöde comments hier. Hass scheint sich ziemlich etabliert zu haben in Deutschland

  • Sorry, klingt etwas hart, aber: falsch! Siehe Ländergesetze Schulbildung. Steht immer und überall Bildung und Erziehung als die Kernaufträge staatlicher Bildung

  • „Die Anteilseigner JANA Partners und der Rentenfond kalifornischer Lehrkräfte, die zusammen Apple-Aktien im Wert von gut zwei Milliarden US-Dollar halten“ … haha – ist DAS noch Doppelmoral oder MIlliardendoppelmoral??

  • Wie kann ich das Video Speichern oder teilen ?

  • Läuft:
    Einfach mal den Smartphone hersteller beschuldigen wenn man mit seiner Erziehung nicht mehr weiterkommt.
    Hoffentlich geht das in anderen Bereichen nicht so weiter (Lebensmittel / Süßigkeiten).

    Wen verklagt man denn bei Kaufsucht eigentlich,
    Oder bei Internetsucht ? Das Internet oder den einzelhandel? :D

    Bei uns gab‘s dann eben mal Computerverbot usw .
    Wieso wird hier eigentlich wieder nur auf EINEM Hersteller rumgehackt? ;)

    Armes Deutschland…

  • Haben Eltern gar keine Verantwortung mehr? Also ich bin ja schon ein wenig älter, deswegen vielleicht auch schon ein bisschen schrullig, aber in meiner Jugend haben meine Eltern bestimmt, wann wo und wieviel ich fernsehen durfte und was ich sehen durfte. Das Kinder Smartphones haben ist gar nicht schlecht, man kann doch alles so beschränken, das es kindgerecht ist und trotzdem nutzbar. Dazu muss man sich natürlich um seine Blagen kümmern und die Erziehung nicht der Schule überlassen bzw. dort abladen.

  • Würde sowieso auf jede Schachtel von Apple schreiben: Vorsicht dieses Produkt kann sie zum willenlosen Konsumidioten machen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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