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iOS 15 startet ohne lokalen Foto-Abgleich

Rückzieher: Apple verschiebt Missbrauchs-Erkennung

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Apple wird die von Bürgerrechtlern, Sicherheitsforschern, Wissenschaftlern und Netzaktivisten kritisierten Pläne, iOS 15 mit einer Handvoll neuer Funktionen zum Schutz von Kindern auszurollen, vorerst auf Eis legen. Darauf hat das Unternehmen am Freitagnachmittag mit einer kurzen Stellungnahme aufmerksam gemacht, in der Apple ausdrücklich auch auf das laute Kunden-Feedback verweist.

Basierend auf den Rückmeldungen von Kunden, Interessengruppen und Forschern habe man beschlossen, beschlossen sich nun doch noch mehr Zeit zu nehmen um Kritik zu berücksichtigen und Verbesserungen in das eigenen System einfließen zu lassen. Erst nach einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Thema in den kommenden Monaten werde man dann die „äußerst wichtigen Funktionen zum Schutz von Kindern“ veröffentlichen.

Zum Start von iOS 15 in wenigen Wochen wird das neue iPhone-Betriebssystem somit weder mit der Nacktbild-Erkennung in iMessage, noch mit dem Foto-Abgleich starten, der lokale Fotos vor dem Upload in Apples iCloud mit einer Datenbank von digitalen Fingerabdrücken bekannter Missbrauchsbilder abgleichen sollte.

In einer soeben ausgegebenen Stellungnahme heißt es aus Cupertino:

Previously we announced plans for features intended to help protect children from predators who use communication tools to recruit and exploit them and to help limit the spread of Child Sexual Abuse Material. Based on feedback from customers, advocacy groups, researchers, and others, we have decided to take additional time over the coming months to collect input and make improvements before releasing these critically important child safety features.

Auf ifun.de haben wir Apples Vorstoß und die anschließende Welle (durchaus berechtigter) Kritik in den zurückliegenden Wochen ausführlich dokumentiert. Alle Artikel, die wir bislang zum Thema verfasst haben könnt ihr in unserem Nachrichten-Archiv unter dem Schlagwort CSAM nachlesen. Hier eine Auswahl:

Sorge vor Dammbruch

Hierzulande waren Apples Pläne unter anderem von Journalisten und Bundestagsabgeordneten kritisiert worden. Apples Technologie, die die lokale Suche nach verbotenen Inhalten auf den Geräten von Millionen von Kunden ermöglichen würde, so die Sorge vieler Kritiker, würde Begehrlichkeiten bei autoritären Regimen und Machthabern wecken, denen Apple langfristig nachgeben müsste.

03. Sep 2021 um 19:19 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Was passiert denn mit dem Code, der bereits in iOS 15 integriert ist?
      Der wird ja nun nicht einfach gelöscht, sondern kann wahrscheinlich nach Belieben Apples irgendwann einmal aktiviert werden.
      Da iOS kein Open Source ist, kann das niemand unabhängig kontrollieren.
      Ich bleibe skeptisch. Verspieltes Vertrauen ist schwer zurückzuerobern.

    • Warum stehst du auch auf Kinder und willst deine Bildchen nicht verlieren? Anders kann ich mir deine Aussage nicht erklären!

      • Ja ich wundere mich auch…
        Das aufschieben von Pedo-Filtern zu feiern…
        Ekelhaft.

      • Da hat jemand nicht verstanden um was es geht. Niemand wird etwas gegen Mechanismen haben, die kinderpornos aufspüren und melden.
        Das Problem ist, dass der hash-wert nach welchem gesucht wird, beliebig austauschbar ist und somit alles gesucht und gemeldet werden kann.
        Regierungskritischer Inhalt in korea beispielsweise.
        Aber unterm Strich ist es fast egal, die Büchse der pandora ist geöffnet mit der Info dass es möglich ist und dass es geplant wird, zu implementieren.

        Damit hat sich Apple mit Blick auf ihre „deine Daten sind sicher“ „Datenschutz ist ein Grundrecht“ – Kampagnen meines Erachtens komplett Unglaubwürdig gemacht und ins Abseits geschossen.

      • Ich würde mal behaupten – ein Troll! Keine sachlichen Argumente, nur irrelevante und themenbezogene Provokationen, dazu noch beleidigten. Hier gilt: Nicht füttern :)

      • Wie Sebastian schon gesagt hat.

        Viele sehen leider nur die eine Seite der Medaille. Klar ist es gut was gegen den missbrauchte von Kindern zu machen. Aber bedenkt auch mal die andere Seite. Mit der Technik wird es für bestimmte Staaten leicht was gegen politische Feinde was zu unternehmen. Wir brauchen doch nur nach China gucken was Apple da schon alles gemacht hat damit der Umsatz nicht singt. Da muss doch nur einer sagen. Lass uns jetzt nach bild xy suchen oder deine Geräte werden hier nicht mehr verkauft und schon wird es geändert.

        Schwarzpulver sollte auch nur die Arbeit in Bergwerken erleichtern und heute tötet es Menschen.

      • Du bist ja ein toller Tastatur Kämpfer. Kein bisschen über den Tellerrand blicken und anderen so perverse Unterstellungen zu machen. Leuten wie Dir sollte man echt das Internet wegnehmen.

      • @sebastian
        Ich denke, Du hast da etwas nicht zuende gedacht. Es müsste dann ja EIN Bild sein, dass
        a: extrem gefährlich für das Regime ist
        B: schon massenhaft verbreitet wurde (um dessen Aufmerksamkeit zu erregen)
        C: selbst geschriebene fluktuierende Texte erzeugen nicht nur EINEN Hash Wert, da gibt es andere Methoden der Suche.
        Für einen Regimegegner wäre der Besitz und die Weitergabe eines kritischen Fotos nicht so essentiell wichtig wie das TAUSCHEN (Währung) eines KIPo Bildes für eine:n Pädophile:n.

      • Unsinn.
        Man kann alles missbrauchen.
        Die Regime in Ländern mit Diktatur juckt der Datenschutz nicht.
        Hier geht es um einen Algorithmus gegen Kipos…
        Und der wurde zugunsten irgendwelcher niederschwelligen Menschen verschoben…
        Das hat nichts mit Tellerrand zu tun, wir haben hier in unserem Land Probleme mit Kipos und den Konsequenzen…

        Wäre es ein Algorithmus gegen Rechte, wäre es bereits beschlossen.
        Ich verstehe nicht, wieso Pedos besonders Schützenswert sind.

        Ob man sich den Schuh anzieht und beleidigt sein will, kann sich jeder aussuchen, ekelhaft ist das unterstützen auf jeden Fall.

      • >>Hier geht es um einen Algorithmus gegen Kipos…<<

        Nein, es ist kein Algorithmus gegen Kinderpornographie.
        Es ist ein Hash-Algorithmus. D.h. Apple lässt die Regierung entscheiden was sie auf den lokalen iPhones suchen.

      • Ein Hash-Algorithmus gegen Kipos.
        Genau darum geht es.
        Alles weitere versuchen sich grad alle einzubilden.

      • Seit über einem Jahr wird bereits in Clouds gescannt…
        Wo bleiben die ganzen Skandale um missbrauch von diesen Algorithmen?

      • YouTube bereits seit 2008.

    • Ich hoffe, dass das nicht nur eine Finte ist , damit die Leute auf iOS 15 wechseln. Und ich hoffe sehr, dass dieses „feature“ nicht im Nachgang aktiviert werden kann.

  • Und dann Salamitaktik – immer wieder scheibchenweise einführen …

    • Und wenn sich doch zu sehr gewehrt wird einfach verschieben – beim nächsten Unglück wenn wieder Emotionen mit dabei sind kann man dann stolz die Lösung präsentieren und allen sagen man hätte das ja schon viel früher einführen wollen.

    • Der Zweck war ja okay. Aber der gesamte Prozess und die Kommunikation m.E. überhaupt nicht. Mal abwarten ob oder wann es eine intelligentere Lösung gibt bei der auch kein Applemitarbeiter Bildchen anschauen muss.

      • @Hans Hauser: Das Problem ist ja nicht der Apple Mitarbeiter. Das Problem ist die Technik, die zu leicht missbraucht werden kann. Was macht Apple denn, wenn China fordert, dass auch die Hashwerte von regierungskritischen Bildern mit aufgenommen werden? Ich sag es mal mit den Worten eines Kommentators hier: „Da kann Apple nicht machen. Die müssen sich an die örtlichen Gesetze halten.“. Und dann wird auch kein Mitarbeiter bei Apple das prüfen.

      • Da die Leute in China alles über Wechat versenden, hat die Regierung eh alles, weil du nämlich beim installieren schon zustimmst, das die Regierung ALLES mitlesen darf.
        Hab den Messenger auch drauf, weil ich in. China war u d auch entsprechend Kontakt mit ein paar von ihnen habe und ohne diese App geht es nicht. Allerdings suche ich mir auch genau aus was ich darüber versende.
        Aus diesem Grund würde ich ein OS wie HarmonyOS nicht mal mit der Kneifzange anfassen, da ich mir zu 100% sicher bin, das hier nicht nur Hinter“türchen“, sondern bewusst ganze Scheunentore versteck sind.

      • Und eben genau dieses Bewußtsein, dass es eine ständige Überwachung gibt, setzt schon die Schere bei Dingen an, die eigentlich harmlos sein sollten.
        Denn man weiß ja nie, wer etwas in den falschen Hals bekommt, wie Gesetze später ausgelegt werden, oder oder oder.

        Deswegen, Hände weg von privaten Daten bis ein konkreter Verdacht besteht und mit richterlichem Beschluß durchsucht werden darf.

      • @peter: Das meinte ich auch mit „gesamten Prozess“. Wenn das Hochladen in die Cloud verhindert werden soll (und nur das ist m.E. gesetzlich gefordert) und Apple trotzdem lokal scannen möchte, sollen zweifelhafte Bilder eben mit keiner App hochladbar sein. Vielleicht gehts aber auch noch anders.

      • @Peter: Und China kann das jetzt nicht mehr fordern? Wenn China so etwas fordert, dann doch von jedem Anbieter. Dass Smartphones so etwas können, musste nicht bewiesen werden, das weiß jeder.

      • Es kapiert wirklich NIEMAND dass das so oder so gemacht, VON ALLEN ANBIETERN auf deren Servern? Apples ansatz war es, das auf dem Gerät des Users zu machen und sicher. Jetzt wird es halt weiter in der Cloud gemacht, genau wie bei Google und wie bei allen anderen. Es ging immer um die Bilder die ihr in die Cloud ladet. Die werden gescanned, so oder so. Aber nun halt weiter in der Cloud.

      • Du kapierst anscheinend gar nicht, dass es hier um ein Einfallstor für weitreichende Bildanalyse und Meldesysteme AUF DEM EIGENEN TELEFON geht. Ohne konkreten Verdacht, im vorauseilendem Gehorsam mit allen Konsequenzen.

      • Die Bilder die in die Cloud geladen werden, werden gescanned. Nicht dein gesamtes Telefon. Das kapierst du leider anscheinend nicht.

      • es werden die bilder auf dem telefon gescannt bevor sie hochgeladen werden. Wenn ein programmierer die funktion scan /dcim/*.heic in scan /*.heic ändert (aus versehen) wird schwupps das ganze telefon gescannt.

      • @Derp: Du willst es nicht verstehen oder? Es ist doch vollkommen Wurscht was wann wo gescanned wird ES WIRD GESCANNED. Wer will denn untersuchen, ob es auch wirklich nur die Fotos sind, die hochgeladen werden sollen? Wer verhindert, dass eine Regierung Apple alles freischalten lässt?

        Des Weiteren wer bestimmt was gescanned wird? Zuerst ist es nur die CSAM Datenbank. Später dann linkes/rechtes Material. Dann Systemkritisches.

        Wenn Apple Kohle in einem autoritären Land wie China machen soll, bückt sich die Company schon.

        Denk mal etwas weiter.

        Des Weiteren: Völlig Wurschd was andere machen! Apple wirbt massiv der Privacy Verteidiger schlecht hin zu sein und liefern dann so etwas ab.

        Und nochmal bevor die unnötigen Social-Justice-Keyboard Warriors ihr heuchlerisches Maul aufreißen: Ja CSAM ist scheisse!! Ich verteufele es und befürworte die massive Strafverfolgung. Jedoch nicht wenn jeder unter Generalverdacht gestellt wird.

      • @derp
        +1
        mancher will das aber nicht hören, meckern macht mehr Spaß.
        Zudem gibt es auch noch einen großen Unterschied zwischen dem Vergleich von Hashwerten und einer BIldANALYSE!

      • Hans Hauser: der Zweck mag ja ok gewesen sein.

        Aber er heiligt vorliegend eben nicht die Mittel!

        Kriminalisieren aller UserInnen geht nun einmal nicht.

        Ebensowenig hat Apple irgendwelche Kompetenzen hinsichtlich des Aufspürens krimineller Bilder/Machenschaften.

        Das ist Aufgabe von Polizei, StA und Gerichten.

        Und auch Polizei und StA dürfen nicht so einfach Photos durchsuchen ohne vorherigen richterlichen Beschluß!

        Also kann das Bestreben von Apple, (Hashwerte von) Photos der User/Userinnen auszuwerten, selber nicht in Ordnung (gewesen) sein.

        Und, Hans Hauser, was noch viel schlimmer ist: Apple hätte ohne allseitigen Druck sein Ding, stasimäßig, voll durchgezogen.

        Deshalb werde ICH Apple jedenfalls nie wieder über den Weg trauen.

        Was ich persönlich auch Dir, sowie allen anderen UserINNEn, welche ihre Daten auch nur irgenwie schützen möchten, dringend empfehlen möchte.

      • Zustimmung

  • Sehr gut, keine Salami-Technik um den Schutz der Privatsphäre Stück für Stück abzugraben!

  • Und wenn es jetzt nur Marketing ist und sie’s doch „heimlich“ machen? Würde man im ersten Moment nicht mitbekommen…?

    • Also doch lieber einführen? Was ist jetzt dein genauer Punkt, außer das man es so und so nicht recht machen kann?

      • Nein, du hast den Sinn falsch verstanden.
        Wenn sie nur sagen, es werde nicht lokal gescannt und trotzdem scannen, würdes du es im ersten Moment nicht mitbekommen.

        Also nicht „doch lieber einführen?“ sondern trotzdem einführen und die Welt im Glauben lassen, sie seien gehört worden.

        Und beim Lesen kam mir auch der Gedanke auf, dass die Technik bereits im iOS 15 drin ist und einfach nicht aktiv läuft. Apple sagt nicht, dass sie diesen problematischen Programmteil entfernen, damit er nicht heimlich aktiviert werden kann, und dass du, als iPhone-Besitzer, selber bestimmen kannst, ob du jene Version mit Scann überhaupt installiert haben möchtest.
        Somit können sie auf Regierungs-Verlangen die Funktion aktivieren, egal, ob sie noch verbessert, besser abgesichert bzw. besser vor missbräuchlicher Verwendung umgebaut wird. Die Blutspur ist gelegt.

        Und was ist mit der Meldung, die Funktion sei bereits in Version 14 drin? Habs nicht weiter verfolgt, aber wenn das wahr ist, dann sprechen wir davon, dass die Mehrheit diese bereits auf dem Handy hat.
        Davon spricht Apple nicht. Nur, dass sie es in der Version 15 vorerst nicht aktivieren: „before releasing“
        vor der Freigabe, Veröffentlichung, Einführung, Herausgabe, Bereitstellung, Verfügbarkeit, Fertigstellung, Verwendung, Verbreitung, Aktivierung …

        Aber es wird kommen.

      • So ist es.

  • Sämtliche Diktaturen werden jetzt auf die Implementierung reagieren und sie per gesetzt erzwingen. Das hat alleine apple zu verantworten…

    • Das stimm, oder ist es genau umgekehrt? Kam Apple vielleicht erst deshalb auf die Idee, weil bereits Anfragen und/oder entsprechender Druck einiger Länder immer wieder auf sie zukommt?
      Wer weiß das schon so genau wer so alles hinter diesem Kontrollwahn dahinter steckt.. so oder so.
      Zensur (Internet) und Kontrolle (Software und Hardware) kommt ganz klein häppchenweise immer mehr auch auf uns Europäer zu.

      • Manfredo, ob Apple das von sich aus getan hat, oder auf Druck von anderen Ländern, ist doch Jacke wie Hose!

        Denn Apples Photo-Auswertungsvorhaben widerspricht jeglichem Datenschutz und Rechtsstaatlichkeit, jedenfalls hierzulande.

        Dem Wurmapfelkonzern stand und steht es nach wie vor völlig frei, sich für Datenschutz zu entscheiden, und, hierauf bezogen, gegen jeglichen Druck von anderen Ländern.

        Vielleicht willst Du mir hier ja so etwas entgegnen, wie: „Geld(interessen) stinkt(en) nicht!“:

        Meine Antwort hierauf wäre: „Manchmal – und vorliegend – doch!“ … … …

    • Sämtliche Dikaturen besitzen schon unzählige Backdoors und Backbones um lässig Daten abzugreifen. Die lachen sich ins Fäustchen über den Fliegenschiss mit der Hash Überprüfung. Von denen kommt nur das blanke Desinteresse.

    • Völlig zutreffend. Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Es ist bekannt, dass das iOS diese Möglichkeiten bietet. ‚Interessierte‘ Länder können und werden über Kurz oder lang entsprechendes einfordern, wenn es nicht bereits geschehen ist.

    • So ein Quatsch. Die wussten das schon vorher, dass das geht. Zum Beispiel vom Microsoft Project Artemis, das noch viel mehr kann als Apples einfacher Hashwert Scanner.

  • Macht einfach einen auf AirPower und lasst es leise sterben, das wäre noch am besten.

  • Na Sie überdenken, jetzt mal.
    Soll heißen? Kommt später oder wir sprechen einfach nie mehr darüber.

    Wann begreift Apple & Co. das sie nicht Mutti oder der Staat sind.

    Ach ja Ihre Moral Vorstellung der ganzen Welt aufdrücken wollen, Sie können es nicht lassen.

    –/–
    amazon ist in solchen Sachen auch immer ganz witzig, „Beantragen xyz“.

    beantragen, als wenn amazon ne Behörde wäre (ach so ja.. gehören wir Karthago zerstört, Beantrage ich mal)

  • ist eh implementiert, und jede wette finden die euch fieslinge

  • Wohl eher „verschiebt“ :-)

    Das schrieb Snowden vor einer Woche als Vorschlag:
    „Delay“ the rollout. Blame new research. Kill it quietly.

  • Endlich, nochmals: 300 Fälle rechtfertigen nicht das Durchsuchen von 1,5 Mrd. Apple devices.

      • Sogar, wenn es denn 1,5 Mrd. wären, Hannes, rechtfertigte dies Apples Durchsuchen nicht.

        Apple hat keine dahingehenden staatlichen/(polizei- usw.-) rechtlichen Kompetenzen.

        Silenthunter hat Recht!!

    • @Silenthunter 300 Fälle sind 300 zuviel! Und das sind nur die die gemeldet wurden ! Die Dunkelziffer ist sicher noch viel höher!Denke einfach daran es könnte deine Kinder betreffen!

      • Ah. Wie kommen Kinderpornos deiner Kinder ohne dein Wissen in den Umlauf?

        Dann solltest du vielleicht eher mal bei deiner Verwandschaft anklopfen.

      • Da würde dann Apple helfen die photos finden und eine Untersuchung in die Wege leiten! Ohne das würde das nicht bemerkt und würde noch Jahre vielleicht weitergehen!

      • Nein, auch ohne Apple würde es weitergehen. Und eine Untersuchung ist längst im Gange, sonst wären die Bilder nicht in den Hash-Listen.

      • Nein waldelf, da kommen noch einige andere Gruppen dazu, die aufgrund ihrer Position noch niederträchtiger agieren können.

      • Dann könnte man ja auch anfangen einfach mal so Wohnungen zu durchsuchen… weil wer nichts zu verbergen hat…

      • @Rolf: 300 Fälle von Kinderpornographie sind tatsächlich 300 Fälle zuviel, Rolf.

        Und die Dunkelziffer macht das noch schlimmer.

        Für die Verfolgung dieser Fälle besitzt Apple jedoch keinerlei rechtlichen Kompetenzen – KEINERLEI, und NIRGENDWO!

        Jegliche (rechts-) grundlose, generelle Durchsuchung von UserINNEn-Photos widerspricht somit geltendem Recht und kriminalisiert Kreti und Pleti, ob schuldig oder nicht.

        Denke DU also einfach daran, daß bei einer Verwirklichung von Apples Photoscan-Vorhaben ausnahmslos alle betroffen wären – auch DU! …

      • @Snowden du kannst schon lesen oder? Ich habe geschrieben in die Wege leiten ! Das heisst ! Das die gefundenen Daten an das vorgeschriebene Amt weitergeleitet werden.Und nicht das Apple die Verfolgung übernimmt! Und zu ganz unten mit den grossen Du’s Ich bin mir sehr wohl bewusst dass es mich auch betrifft! Aber ich mache mir keine Sorgen darüber da ich nichts zu verbergen habe.:-)

      • >>Aber ich mache mir keine Sorgen darüber da ich nichts zu verbergen habe.:-)<<

        dann ist ja gut, du brauchst vermutlich auch keine Türschlösser an Wohnung und Auto, da du ja nichts zu verbergen hast.

      • @Tut Kauf mal eine Tür ohne Schloss ! Oder ein Auto ohne Türschliess System! Immer diese an den Haaren herbeigezogenen Vergleiche!

    • Peinlich mit einer Zahl zu argumentieren! Absolut geschmacklose Formulierung!

      • Vielleicht hat er ja welche und hat Angst? Nicht umsonst ist iOS die größte Plattform für Kipo.

      • Sagt jetzt wer, Frank? Apples Mitarbeiter in einer Mail oder eine unabhängige Statistik? Und, dann kommts noch auf die Region an, wie gross der Marktanteil ist. Faktisch.

        Emotional verurteile ich auch jede einzelne Misshandlung aufs schärfste.

        Und wenn greenwashing betrieben wird, dann bitte auch in Bezug auf Kinderarbeit und moderne Sklaverei aller Beteiligten in den Bereichen Verpackung, Merchandising Zubehör und Rohstoffgewinnung.

      • Genau, das Darknet ist eine Witz gegenüber iOS … auf den iPhones dieser Welt tummelt sich der Schmutz … *ironieoff*

        Selten so viel Käse gelesen. Diesen Dreck gibt es überall. Aber warum nun iOS da besonders schlimm herausstechen sollte, erschließt sich mir nicht. Und solange es dafür keine halbwegs glaubwürdige Quelle gibt, ist es auch nix anderes als Polemik.

        Leider ist nun bekannt, dass es grundsätzlich möglich ist, diese Technik auf den Geräten auszuführen. Also ist die Büchse der Pandora leider trotzdem einen Spalt breit offen.

    • Es geht um die Verhältnismäßigkeit, das sage nicht ich, sondern die Gesetzgebung, Eine Hausdurchsuchung darf die Polizei ja auch nicht machen wann und wo sie will, oder?

      300 Fälle sind schlimm, aber alle „Türen“ zu öffnen kann nicht der richtige Weg sein.

      • Das hast Du noch kürzer ausdrücken können als ich selber, Silenthunter. Ich stimme Dir voll zu!

  • Hudson the Hawk

    Grundsätzlich ist es aus Security-Sicht eine tolle Nachricht. Aber andererseits: Jeder Geheimdienst und jede Regierung weiss jetzt, dass es machbar ist. Die Büchse der Pandora ist geöffnet und so werden die entsprechenden Institutionen an Apple heran treten und die Implementierung fordern.
    Und Apple wird den Teufel tun, dem nicht nachzukommen, da gibt es genug Beispiele aus anderen Bereichen (App Store in China und Russland z.B.). Schliesslich müssen die Shareholder befriedigt werden, damit genug Einheiten verkauft werden können und damit genug Dividende abfällt.
    Natürlich wird das dann nicht publik gemacht — allenfalls wird dann eben doch noch das offizielle Feature wegen der Kinder-Pornografie eingeführt …Und nein, ich hab was gegen Kinderschänder und dergleichen Gesocks, aber mit dieser Art der Überwachung und deren Bekanntgabe der Machbarkeit hat Apple sein „… stays at your iPhone“ ad absurdum geführt.

    Ich hab ernsthaft daran gedacht, aus diesem Grund auf ein Android Gerät zu wechseln. Aber dort wird es auch kommen. :-( Also kann ich bei Apple bleiben.

    — Hudson

    • Schade bist du nicht zu den Androiden gewechselt! Solche Egoisten denen das Wohl der Kinder weniger wert ist als die eigene Photomediathek ! Brauchen Apple sicher nicht.Die Androiden sicher auch nicht!Was musst du für schweinische Bilder dort drinn haben! Für mich unverständlich!!

      • Rolf, wir sind bei dir.
        Wir verstehen, dass dich das Thema emotional stark triggert und du am liebsten jede Misshandlung verhindern möchtest.
        Ja, mein Grossvater sagte mal was von einem rostigen Büchsendeckel den man für diese Art Mensch anwenden soll.

        Aber es gehört sich nicht, dass du jeden pauschal beleidigst, einzelne als Kinderschänder beschuldigst.
        Das ist auch strafbar, wie die Tat, die du ihnen vorwirfst.

        Und du tust genau denen einen Bärendienst, die du schützen willst, weil DU nicht mehr ernstgenommen wirst und somit das Thema abwertest.

        Also bitte nimm dich endlich zurück. Danke.

      • PS: „diese Art Mensch“ meint nicht dich, Rolf.

      • @mike das nehme ich an ! Aber wen habe ich als kinderschänder betitelt?

      • @Rolf 03.09.2021, 20:26 Uhr/20:56 Uhr: um erstens auf Deine Frage an mike zu antworten, Rolf: ich habe die Antwort selber gelesen: „… . Solche Egoisten , denen das Wohl der Kinder weniger wert ist , als die eigene Photomediathek ! Brauchen Apple sicher nicht. Die Androiden sicher auch nicht! Was mu ß t D u für schweinische Bilder dort dri n haben! …“:

        Aus meinem persönlichen Verständnis betitelst Du – bzw. umschreibst Du – als Kinderschänder hiermit mindestens denjenigen, welchen Du hier kommentiert hast: Hudson.

        Daher nun meine Frage an Dich, Rolf: Warum?: verfügst Du diesbezüglich (schweinische Photos ((Kipo)) usw.) über irgendwelche Anhaltspunkte, oder gar Beweise zulasten von Hudson??

        Zweitens gilt sogar für Deine Kommentare hier das folgende Prinzip: „Das Recht eines jeden endet dort, wo das der anderen beginnt.“: Kommentieren: ja, (falsch) bezichtigen, direkt oder indirekt: NEIN. Auch, wenn ich Dir das erst einmal als ganz allgemein aufzufassenden Hinweis gebe.

        Denn es sind nicht alle, „welche an ihrer Photomediathek mehr hängen, als am Wohl der Kinder“, (zwingend) Kinderschänder/Kipoanhänger, Rolf! Wenn Du von Datenschutz (insbesonders von Photomediatheken) selber nichts hältst, dann ist das viel eher paranoid, als das Bestreben von mike (und Hudson), sich gegen (ausnahmsloses/unbegründetes) Auslesen von (Photo-) Daten zu wehren!

        Kurzfassung: gerne darfst Du Apple & Co. grundsätzlich alle Deine Daten anvertrauen, damit trügest Du, lt. Deiner eigenen Argumentationsweise, dem Wohl der Kinder Rechnung, und das bleibt Dir letztlich ja auch völlig überlassen. Aber erwarte, gefälligst, diese Art der Datenoffenlegung nicht von uns anderen.

        Denn nur Derlei wäre paranoid!

      • @Snowden du bist ein ganz spezieller! Du mischt dich hier rein obschon ich eigentlich mit @mike geschrieben habe!vielleicht bist du ja auch @mike
        ich habe geschrieben (Solche Egoisten , denen das Wohl der Kinder weniger wert ist , als die eigene Photomediathek )
        den Rest hast du dir zusammen gereimt aus deinem persönlichen Verständnis.

        Warum will jemand seine Mediathek nicht freigeben? Wenn man nichts zu verbergen hat ? kann man auch mithelfen Kinder zu schützen und seine Mediathek offenlegen! Wo ist das Problem? Den Rest hast du wieder übertrieben!

        Meine Kommentare haben niemanden als Kinderschänder bezichtigt! Für Deine Persönliche Interpretation kann ich nichts dafür.

      • Nein, er ist nicht der mike, der dich oben bat, dich zurückzunehmen. Ich war nur seither nicht mehr hier.

        Rolf, du wägst (wie viele ander übrigens auch) Kinderschutz bzw. eigentlich den Schutz jedes Menschen, mit dem Recht auf Privatsphäre gegeneinander auf. Das ist falsch. Beides geht und wäre möglich, muss aber woanders diskutiert werden.

        Der Schutz wird als Vorwand wird herangezogen, um das Recht auf Privatsphäre aufzuheben und jeden Menschen zu überwachen. Auch genau jene, die Schutz bräuchten.
        Anderseits passiert beim Schutz genau nichts. Menschenrechte werden immer mehr missachtet, Misshandlungen nehmen trotz Überwachung zu, und Gewalt in jeglicher Form wächst fast monatlich zu neuen Höchstzahlen. Vielleicht werden in einzelnen Bereichen Erfolge vermeldet, meist aber auch nur für kurze Zeit.

        Betreffend „zusammengereimt“. Ich bezog mich nicht nur auf den einen Post von dir, sondern auf verschiedene Reaktionen hier zu diesem Thema.

        Rolf, wie geschrieben, wenn dich das Thema triggert, lass es sein und lese nicht mit, oder setzt deine Energie und Zeit dort ein, wo du mehr für den Kinderschutz erreichen kannst. Hier bewirkst du mit deiner Reaktion das Gegenteil, wenn du immer wieder die gleichen Phrasen schreibst und persönlich wirst.

        Gerade in Hinblick auf deinen berechtigten Anspruch, auch moralisch für Kinderschutz oder generell Menschenschutz, einzutreten, ist es genauso moralisch falsch, das eine Recht gegen das andere auszuspielen. Das ist unmoralisch. Beide könnten gleichzeigig geschützt werden. Aber das ist ein gesellschaftliches Problem.

        Für mich ist diese Diskussion mit dir hier beendet. Denn, wenn du so weiter attackierst, ist das für mich trollen. Und für diese mag ich keine Zeit verschwenden.

        Gruss mike

      • @ mike erstens geht mein obiger Kommentar an Hudson the hawk und nicht an dich ! Und zweitens darf ich meine Kommentare genauso hier einbringen wie du ob es dir gefällt oder nicht.Immer diese Paranoia was die alles mit euren daten machen wollen:-)ihr schaut Zuviel Verschwörungstheorie filme ihr müsst nicht alles glauben es sind nur Filme :-)

      • Rolf, Du verstehst offenbar nicht, wie ein Diskussionsforum funktioniert. Du redest hier nicht mit Einzelnen und hast auch kein Anrecht darauf, dass Dir nur der von Dir Angesprochene antwortet. Jede(r) hat hier das Recht auf eine Meinung zu jedem einzelnen Beitrag, also dürfen auch alle Teilnehmer eine Meinung zu Deinen Beiträgen haben und auch äußern.

    • Jetzt mal ehrlich. Kein Geheimdienst braucht die lächerliche Hash Überprüfung. Die haben mit ganz anderen Mitteln und freiwilligen Nutzerdaten bereits überall Einsicht. Und wenn nicht dann kommt so etwas wie Pegasus zum Einsatz.

      • Ja Frank, aber das dürfen sie nicht offen kommunizieren, weil …
        Und dann wäre ein Druckmittel weg, mit dem man jede Überwachung begründen kann.

    • Ja, auch dort wird es kommen. Nur gibts für Android gehärtete Versionen mit Firewall, Paketfilter etc.

      Ich mach mir auch Gedanken, zu wechseln, aber nicht jetzt wegen dieser Funktion, sondern allgemein schränkt mich Apple immer mehr ein und bevormundet mich, was ich zu tun haben will oder unterlassen soll, weil sie es so wollen. Gut, ich gehöre zu jener Minderheit, die sich etwas besser mit dieser Technik auskennen. Somit fällt eine Umstellung leichter. Bei der Bequemlichkeit, in diesem Käfig zu bleiben, gehör ich doch noch zur breiten Masse ;)

    • Ist das dein Ernst? Meinst Du wirklich die wussten das nicht, dass das geht und das jedes Smartphone das kann? Google mal Microsoft Project Artemis, das kann noch viel mehr als Apples Hash-Scanner.

    • Hudson the Hawk, da hast Du in allen Punkten, wohl leider, völlig Recht.

      Nur in punkto Android nicht: davon ausgehend, daß das auch unter Android kommen werde, könntest Du, in Deinem eigenen Interesse, berücksichtigen, daß Android-Geräte fast in toto nur einen Bruchteil dessen kosten, was Apple für seine Waren aufruft.

      Es empfiehlt sich m. E. stets und immer, wenn es denn nicht anders geht, von zwei Kröten immer die kleinere zu schlucken.

      Und, wer weiß: vielleicht wird der eine oder andere Konzern seine Politik ändern, wenn er (geldwerte) Nachteile zu vergewärtigen hat … … …

  • „Forschern habe man beschlossen, beschlossen“

    Kommentar kann dann weg.

  • die sollten die Kamera so programmieren, dass bei Nacktheit kein Bild gemacht wird.

  • Sieh mal einer kuck!: hat dieser zum Datenkraken mutierende Wurmapfelkonzern doch -wohl im allerletzten Moment!!- doch noch erkannt, wohin der Zug fahren würde, wenn er den User-Photoscan durchzieht!

    Ja, ja, Apple: Wasser predigen, dabei aber selber Wein trinken: das geht nun einmal nicht.

    Andererseits frage ich mich, weshalb ich Apple’s offensichtlichem Rückzieher nicht wirklich glauben mag. Liegt vielleicht an folgendem Grundsatz ohne Ausnahme: „Wer EINMAL lügt, dem glaub ich nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!“

    Deshalb hier noch einmal mein Versprechen: sollte die Wurmapfelfirma doch noch -irgendwann!- (derartige) User-Ausspionierungsgelüste doch noch wahrmachen (wollen), wird der Moment gekommen sein, in welchem ich zu Android wechsle. Google & Co. spionieren zwar ebenfalls, sind jedoch ganz erheblich billiger als Apple!!!!! :-<<

    • Wann hat Apple gelogen? Während Microsoft, Google und Amazon ohne Information an die Öffentlichkeit einen Hashwert-Scanner schon seit Jahren in ihren Clouds verwenden, scannt Apple nichts in der Cloud. Die geplante Funktion wurde auch nicht „heimlich“ eingeführt, sondern Monate vorher bekannt gemacht und nun wegen der Kritik zurückgezogen. Wo ist denn da deiner Meinung nach eine Lüge?

  • Das ist nur Taktik. Kommt ja bald wieder neue Hardware. Die soll erst gekauft werden.

    Danach wird’s dann doch 1:1 umgesetzt.

  • Aber das ist doch nachvollziehbar.
    In wenigen Tagen werden die neuen iPhones vorgestellt. Da will man die neuen Käufer ja nicht mit solchen Lappalien verunsichern.
    Das wird schön mit 15.5.1 kommen.

    • Nr69, Google & Co. sind jedenfalls erheblich billiger als Apple. TATSACHE. … … …

      • Nö, 2TB Cloudspeicher kosten bei Google und Co das Gleiche wie bei Apple. Tatsache. Nur dass Google das Recht hat diese auch laufend zu scannen, Apple macht das nicht.

      • Apple muss seit 2012 den Cloud-Speicher scannen von jedem.
        Apple scannt dabei nicht nur nach KiPo sondern nach allen möglichen illegalen Inhalten. Seit 2012 ist Apple dazu verpflichtet. Deine Fakenews kannst du wo anders ablassen.

      • Nun frage dich mal – warum…^^

    • Bei Google weiß man, dass man seine Privatsphäre verkauft.

      Apple sollte dann auch den Preis an Google-Geräten orientieren, wenn man diesen Weg einschlagen möchte

  • Und woher weiß man bei einem geschlossenen System, dass sie es nicht trotzdem machen? Das Thema Datenschutz interessiert Apple ja offensichtlich nicht wirklich.

  • Hoffentlich wird der Druck aufrecht gehalten denn anders geht es bei Apple nicht

  • Alles schön und gut aber werden die Fotos nicht eh schon gescannt? Wie werden sonst die Bilder in die verschiedenen Kategorien eingeteilt (z.B. Hunde, Autos, Essen, Autos, Babys,…)

    • Und klar könnte das dann mit Aufwand missbraucht werden aber dann dürfte man die Polizei nicht mit Waffen ausstatten (die könnten sie ja einsetzen) oder gar ein Küchenmesser in der Küche haben, das könnte man nämlich auch missbrauchen und damit jemanden abstechen…

    • Wow, wenigstens einer, der es verstanden hat. Ja, diese „Bedenken“ der Kritiker, dass es missbraucht werden könnte st ein völlig albernes Argument, weil jede KI, jeder Suchindex, jedes Cross-Site-Tracking, jeder Virenscanner und jede Suchmaschine dafür missbraucht werden könnte. Ich will nicht wissen, wieviel der Gegner dieser Maßnahme Alexa, Siri oder Google Assistent verwenden oder gar in ihrer Wohnung eine Kamera installiert haben, die die Bilder permanent auf eine chinesische Cloud überträgt.
      Die Vorteile des Scans vor dem Hochlanden in die Cloud, gegenüber dem Scan in der Cloud hat kaum jemand verstanden. In der Cloud können immer wieder alle Fotos auf alles Mögliche von den Anbieter gescannt werden, ohne dass der User erfährt, was, wann und wie. Auf dem Gerät wird jedes Foto nur ein einziges mal gescannt und dann nie wieder und der Nutzer muss informiert werden, was genau gesucht wird.

      Für Cloudnutzer war Apples geplanter Ansatz datenschutzfreundlicher. Zumal Apple nicht in der Cloud scannt, wie sie vor 3 Wochen bestätigt haben.

      • Auf dem Gerät wird jedes Foto nur ein einziges mal gescannt und dann nie wieder und der Nutzer muss informiert werden, was genau gesucht wird.“

        ach, ist das so?
        Quelle?

      • @Ingo: Ja, so funktioniert die Technik. Die Fotos in der Fotomediathek werden gescannt, dann hochgeladen und bleiben dort verschlüsselt in der Cloud. Das entspreche Diagramm von Apple Fotos findest Du im Netz hundertfach. Wenn ein neues Foto dazu kommt, wird das dann vor dem Upload wiederum gescannt usw.

        Die Konkurrenz macht es anders. Microsoft scannt permanent die Cloud nach KiPo mit einer KI die weit mehr kann als der Hashscanner von Apple. Die können auch neue, nicht bekannt Bilder erkennen.

        Google mal Microsoft Project Artemis.

      • @Thom: daß es die Konkurrenz anders (sogar gründlicher) machen soll, als Apple, kann Apple’s Photoscan/Anfertigung von Hashwerten usw. der Userphotos -auch noch vor dem Upload- in keinster Weise rechtfertigen.

        Unrecht ist Unrecht. Ausspionieren ist Ausspionieren. Egal, in welcher Ausfertigung, und mit welchem Wirkungsgrad.

        Unrechtshandlung(en) anderer berechtigt Apple nicht zu ebensolcher/n.

        Punkt.

      • Ausspionieren heißt man erlangt Daten.
        Beim abgleichen erhält man keine neuen Daten, sondern schaut nur ob sie da sind.
        Ist schonmal lächerlich, wie manche argumentieren.

      • >>Aber ich mache mir keine Sorgen darüber da ich nichts zu verbergen habe.:-)<<

        unfug. Natürlich erhält man neue Daten, nämlich die Information, wie viele Dateien bei jedem Benutzer mit den Hashwerten übereinstimmen.

      • @Thom 04.09.2021, 13:29 Uhr: Du hast offensichtlich bereits die (Grund-) Funktion von Scans nicht kapiert, Thom. Sonst wäre Dir nämlich bekannt, daß bei JEDEM Scan Daten übertragen ((fremd-) gespeichert) werden: ob Photos nur ein einziges Mal, oder mehrfach/sogar vielfach, gescannt werden, kann (vorliegend) überhaupt keine Rolle spielen. Daten werden bereits beim ersten -auch einzigen- Mal abgegriffen!

        Werden (Photo-) Daten, wie Du angibst, (nur) in der Cloud gescannt, könnte sich der User dem ebenso einfach wie hochwirksam dadurch entziehen, daß er sich dazu entscheidet, (die) Cloud(s) = Onlinespeicher nicht zu benutzen (wie ich übrigens, zum Beispiel!). Beim Scan bereits auf dem Gerät besteht diese Möglichkeit nicht mehr. Wo, Thom, soll im Nur-Cloud-Scan ein Vorteil liegen??: beim (ausspionierten) Anwender ja wohl ganz sicher nicht!!! …

        Wobei Du uns doch wohl hoffentlich nicht auch noch erzählen willst, Thom, daß der bereits auf den Usergeräten vorgenommene Scan nur ein einziges Mal durchgeführt werden kann/entsprechende Begehrlichkeiten ganz bestimmt nicht/nie ausgenutzt werden (können)? Und/oder, daß der Applekonzern, der sogar angesichts von Länderprotesten sein Photoscandurchhaben zunächst unbeirrt weiterführen wollte, sich in letzter Konsequenz an (User-) Informationspflichten (bezüglich dem Suchobjekt, oder irgendwelcher anderer Natur) gehalten hätte? Wie der russische Soldat, der dem radfahrenden Zivilisten entgegnete: „Du Papiere (für das Fahrrad) – ich Rad!“, ja?

        Apple’s geplanter Ansatz war für den Datenschutz ALLER eine einzige Katastrophe, auch noch der arroganten Natur, Thom. Völlig egal, ob dabei in der Cloud gescannt werden sollte – oder (auch) auf den Usergeräten. (Wohl nicht nur) aus meiner persönlichen Sicht u. a. ein Verstoß gegen die hierzulande geltende DSGVO.

        Also lasse bitte die Kirche im Dorf. :-)

      • Nein nicht unbedingt ein Scann auf dem Gerät muss diese Daten ja auch nicht übertragen

  • Zu spät… iPhone ist auf eBay , Blackberry wieder aktiviert. Digital Kamera gekauft… ganz ehrlich: viel weniger Bildschirmzeit, viel mehr Erlebnisse …. Alles richtig gemacht….wenn Sie es ankündigen, werden sie es definitiv machen… wenn sie es nicht schon machen, die Tatsache dass sie es könnten, reicht mir persönlich, diese Konsequenzen zu ziehen… alles hat vor und Nachteile …. Das letzte überwiegt in meinem Fall….

  • Der Rückzieher war abzusehen, ABER: Wie viele schon sagten IST die Technik bereits auf unseren iPhones installiert, seit iOS14.3 wenn ich mich richtig erinnere. Nur aktiviert war sie noch nicht. Aber sie ist vorhanden, kann also auch ungefragt benutzt werden. Was bringt also der Rückzieher, wenn das Hintertürchen bereits auf unseren iPhones installiert ist?
    Es muss also erst wieder deinstalliert werden, bevor ich Apple glaube, das es „vorerst“ nicht kommt. Da ich selbst mich damit nicht auskenne, bleibt der fade Beigeschmack bestehen…

  • Warum????
    Occhhh die meisten die dagegen sind, verstecken vielleicht wirklich solche Fotos……

  • Die haben wohl Angst, dass sonst viele bei IOS14 bleiben, denn dies würde ja über Sicherheitspatche brauchbar bleiben. Wenn dann IOS15 eingeführt ist, kommt dreist die Nachreichung.

    • Die Funktion ist schon in iOS 14 vorhanden und könnte auch da via Update aktiviert werden.

      Apple wird es – wenn überhaupt- nur mit einem Versionsupdate aktivieren, weil dafür die Zustimmung des Users nötig ist.

    • Matthias, wenn dein Gerät iOS15 berechtigt ist kannst du keine iOS14 Sicherheitspatches laden sondern wirst von Apple zu iOS15 bevormundet. Tja so ist das im goldenen Käfig.
      Aber krass wieviele Besitzer der Apple Geräte 0 Ahnung haben.

  • Sicherlich richtig, dass Apple die Pläne auf Eis legt. Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack. Ob die Motive und Interessen, aus denen sich so mancher wort- und lautstark gegen diese Pläne ausgesprochen hat, immer lauter waren/sind, darf bezweifelt werden. Kinderpornographie ist in den „besten“ Gesellschaftskreisen verbreitet und so mancher wird da nicht wenig zu verbergen haben. Dass gerade Apples vergleichsweise gut geschützte iCloud für die Speicherung von Daten mit kinderpornographischem Material angeblich stärker genutzt werden soll als die entsprechenden Dienste der Mitbewerber, die hier längst Erkennungsroutinen ähnlich denen von Apple erwogenen einsetzen, lässt erahnen, worum es hier zu einem guten Teil wohl tatsächlich ging/geht. Perspektivisch wird es keine Lösung sein, dass hinter dem Schutzwall maximaler Sicherheit der Privatsphäre ungehindert Verbrechen wie der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen begangen werden.

  • Schon krass wie viele Phädophile hier unterwegs sind und Angst um Ihre Kinderpornos-on-the-go haben.

    • Nur weil jemand nicht Deiner Meinung ist, müssen es Pädophile (ohne h vorne) sein? Seltsame Auffassung vom Meinungsfreiheit. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

      • Das mit dem h ist korrekt; ohne h wäre es wohl nicht durchgelaufen. Aber was hat das Meinungsfreiheit zu tun? Bei Kinderpornos muss Datenschutz eine Grenze haben; das ist keine Meinung – das ist ein elementarer Grundsatz unserer Gesellschaft. Wer da anderer Meinung ist, wird wohl gut Dreck am Stecken haben oder eben entsprechende Videos oder Bilder auf dem iPhone.

      • Natürlich hat das etwas mit Meinungsfreiheit zu tun. Menschen, die nicht in der Lage sind, ANDERE Meinung zu respektieren, sie müssen ja nicht einmal gleicher Meinung sein, neigen häuftig dazu, dann Gründe ins Feld zu führen, weshalb IHRE Meinung dann die einzige wahre ist. Du gehst sogar noch einen Schritt weiter, Du diffamierst Menschen mit anderer Meinung noch.

        Zudem sind Deine Behauptungen völlig haltlos. Wo steht denn bitte der „elementare Grundsatz“, dass, so wie du behauptest, „Datenschutz bei Kinderpornos eine Grenze hat“?

        Niemand ist hier gegen den Schutz von Kindern. Aber viele sind hier für den Schutz von Grundrechten. Und der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.

        Im Übrigen: „Pädophile“ gibt es im Grunde gar nicht. Es gibt Menschen mit Pädophilie, das ist eine sexuelle Disposition, die Du hast oder nicht, und nichts, woran Du irgendwie „schuld“ wärst, genauso wenig, wie Du irgendwie daran „schuld“ wärst, heterosexuell zu sein und als Mann Frauen sexuell anziehend zu finden. Das „passiert“ Dir einfach, ob Du nun willst oder nicht.

        Schuldig machen sich nur Menschen, die Kinder missbrauchen, und diese Gruppe ist mit Menschen mit Pädophilie keineswegs deckungsgleich. Es dürften Menschen mit Pädophile darunter sein, aber ebenso Sadisten und Menschen, denen jedes Mittel zum Geldverdienen recht ist. Das könntest also auch DU sein!

        Wenn diese Menschen dann tatsächlich Kinder missbrauchen und das filmen, glaubst Du ernsthaft, Mitglieder dieser Gruppe sind so naiv und laden diese Bilder in die iCloud hoch? Die dürften in aller Regel ziemlich professionell agieren und sowas wie die iCloud seit eh und je weiträumig umschiffen. Abgesehen davon, dass in der Kinderpornographie-Szene Bilder ebenso out sein dürften wie in der restlichen Pornographie; da sind doch nur noch Videos statistisch von Belang – und die werden von Apple nicht gescannt.

        Und genau das zeigt, dass es beim Vorhaben von Apple überhaupt nicht um den „Schutz von Kindern“ geht. Edward Snoden hat es in seinem Beitrag (ich verlinke den Text) sehr schön auf den Punkt gebracht. Jeder, der tatsächlich kinderpornografisches Material auf seinem Handy hat, kann ja einfach den Schalter „iCloud-Fotos deaktivieren“ umlegen und sich der Kontrolle dann entziehen (https://edwardsnowden.substack.com/p/all-seeing-i).

        Ich vermute mal, dass Du Dich mit dem Thema überhaupt noch nicht intensiv auseinandergesetzt hast und nur Spaß daran findest, hier mit provokanten, unhaltbaren, falschen und wirren Thesen Aufmerksamkeit zu generieren.

      • @flo selten so ein Dünnschiss gelesen! Deine Pädophilie Aufklärung ist sowas von dumm ! dümmer geht es nicht.Heteros lieben gleichaltrige Heteros.Homosexuelle lieben Gleichaltrige Homosexuelle.Bisexuelle lieben beides aber auch im legalen Alter.Merkst du etwas? Pädophile lieben unschuldige Kinder! Auch das konsumieren von Fotos und Videos ist verboten! Den Rest deines Kommentars ist etwa gleich verdreht!

      • Dein Kommentar zeigt eigentlich nur, dass Du intellektuell nicht in der Lage bist eine sachliche Diskussion zu führen. Es wäre recht einfach gewesen, einfach mal zu googlen, was genau der Begriff Pädophilie bedeutet. Mit „lieben“ hat das nämlich nichts zu tun. Pädophilie und Kindesmissbrauch ist etwas völlig anderes. Ich widerlege mal nur eine von Dir aufstellte These. „Homosexuelle lieben Gleichaltrige Homosexuelle.“ Falsch, wenn Du zum Beispiel an die pädophilen Priester in der katholischen Kirche denkst. Das zeigt aber einmal mehr, dass Du einfach nicht verstehen kannst/willst, was Pädophilie bedeutet. Das der Konsum von Fotos oder Videos verboten ist, habe ich nie bestritten. Was genau ist an dem übrigen Kommentar verdreht?

      • @flo du wiederlegst nichts! Du beginnst einen Vergleich mit den Homosexuellen und pädophilen Priestern schon das ist unsinnig,aber es kommt keine Erklärung!
        Die vergehen vergingen sich an den Messdienern ! Auch Minderjährige!

      • @DJB: Ich frage mich, was Dein(e) Kommentar(e) mit Wahrheit und Achtung anderer zu tun hat(ben), DJB: weshalb ansonsten unterstellst Du vielen Usern hier Pädophilie?

        Jedes (Grund-) Recht, wie der Datenschutz muß -gerade gegenüber von Kinderpornographie- seine Grenzen haben, DJB. Diese werden jedoch nicht durch den Konzern Apple definiert, sondern durch den Gesetzgeber!

        Dieser hat nun einmal ganz klar bestimmt, daß für die (Genehmigung und Beschluß von) Durchsuchung von (Photo-) Daten Polizeibehörden und Gerichte zuständig/berechtigt sind. Und kein(e) Privatfirma/-Konzern namens Apple, x, y oder z.

        Solltest Du das anders sehen, DJB, könntest Du auf Kriegsfuß mit dem Legalitätsprinzip stehen, vom Schutz der Daten (anderer) ganz zu schweigen. Daran ändern auch Unterstellungen Deinerseits àla „Dreck am Stecken“ sowie „entsprechende Bilder und Videos auf dem iPhone“, nichts. Ganz im Gegenteil, Du solltest vielleicht daran denken, daß Dich selber gerade so etwas irgendwann in Teufels Küche bringen könnte.

      • @Snowden so jetzt mische ich mich auch bei dir ein Snowden! Du kannst dass ja auch gut:-) @DJB hat schon recht auch wenn er es übertreibt! Jeder der seine Privatsphäre über das Leben allgemein stellt !seien es Kinder ohne Erwachsene ! Der hat ein Problem! Das Leben ist das höchste Gut das wir haben ! Wer hier auf Privatsphäre pocht dem sind Menschenleben egal ! Das kannst du drehen wie du willst!

      • „Wer auf Privatsphäre pocht dem sind Menschenleben egal“? Also so einen Unsinn habe ich noch selten gelesen. Und trotzdem, da fällt mir Voltare ein … frei übersetzt: Deine Meinung kotzt mich zwar an, aber ich setze mich trotzdem dafür ein, dass Du sie äußern kannst.

      • @flo was denkst du was deine Kommentare bei mir auslösen? Und ( Voltaire) wie er wirklich hiess ;-) zu zitieren macht deinen Kommentar auch nicht besser !

      • Weiß ich nicht, was das in Dir auslöst. Bestenfalls vielleicht einen Erkenntnisgewinn. Aber ich wiederhole mich, wer nur beleidigen, abwerten und nicht sachlich diskutieren kann, dem wird selbst das schwerfallen.

      • Ich bin genau gleich abwertend und beleidigend wie du ! Ich passe mich immer der Person mit der ich zu tun habe an! Und wie kann man mit jemanden sachlich diskutieren der die Privatsphäre über das kinderleben stellt!

      • Denke doch einfach mal kurz darüber nach, warum es rechtsstaatliche Verfahren gibt statt Lynchjustiz und Überwachungskameras in allen Schlafzimmern.
        ja, mit letzterem können wir sicherlich auch ein paar Verbrechen mehr aufklären.

      • @Tut wer spricht von Kameras im Schlafzimmer? Immer diese übertrieben vergleiche !

      • Und wieder kein sachlicher Beitrag. Ich breche das hier ab!

  • Oder anders: jede Möglichkeit um sexuelle Straftaten gegenüber Kindern zu verhindern, muss genutzt werden. Wer dagegen mit pseudo Datenschutz argumentiert, ist wohl best friend von Christoph M.

      • Weil man in einem Rechtsstaat differenzieren muss. Datenschutz kann u. darf nicht über Kinderschutz stehen. Wer da anderer Meinung ist, sollte sich mal mit dem Thema Kindermisshandlung beschäftigen. Ein Scan im iOS u. etwaige Datenschutzbedenken steht nicht in Relation zum Nutzen. Digitale Plattformen zu zu machen, um diese spezielle Straftat zu erschweren, ist ein guter Schritt.

      • @Djb Ich glaube nicht das du der bist der du angibst zu sein! Man wechselt nicht einfach so zu 100 % seine Meinung;-) Kinderschutz muss über dem Datenschutz stehen!

    • Wer allen Ernstens davon überzeugt ist, dass das von Apple vorgeschlage System ein geeignetes Mittel darstellt, um sexuelle Straftaten gegenüber Kindern nachhaltig zu verhindern, der glaubst vermutlich auch, dass man mit dem Werfen von Äpfeln in Richtung Mond die Gezeiten beeinflussen kann.

  • Warum hören die auf die ganzen pädophilen Schreihälse??? Bitte ja, natürlich sollten Kinder mit allen möglichen Mitteln geschützt werden. Was ist los mit dieses Welt? Gehts noch? Ich bin fassungslos!

    • Hertel84, die hören vor allem auf all diejenigen, die Angst vor Datenklau und Kriminalisierung haben.

      Zu derart abstrusen Kommentaren wie dem Deinigen kommt man, wenn man, wie Du vorliegend, zwischen den Worten „möglichen“ und „Mitteln“ das Wort „legal(en)“ wegläßt!

      Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Wer seine (Photo-) Daten vor Fremdeinsicht schützen will, handelt aus berechtigtem (legalen) Interesse – und eben nicht aus kriminellen Motiven – mindestens bis auf den Beweis des Gegenteils, Hertel84!

      Ein solcher Beweis läßt sich nicht durch anlaß-/(konkret-) verdachtsfreie Ermittlungen erbringen. Völlig zu Recht bedarf ein derart schwerwiegender Eingriff wie Einsichtnahme in/Auswertung private(r) Photomediatheken eines (auf Maßnahmen hierfür kompetenter (Polizei-) Behörden) gestützten Richterbeschlusses.

      Apple hat diese Kompetenz nicht. Weder hierzulande, noch woanders.

      Also, Hertel84: was ist mit DIR los? Aus welchem Grund kriminalisierst Du hier Kreti und Pleti? Na????? …

      • +1!!!!!!

      • Dann sag mir doch mal, wenn der Datenschutz konsequent umgesetzt wird und alles überall verschlüsselt ist und außer mir niemand eine Schlüssel hat, an welcher Stelle finden sich dann ausreichend Verdachtsmomente die eine richterliche legitimierte Durchsuchung meines verschlüsselten Devices zulassen und was sollen Sie da finden (verschlüsselt!)
        Soweit denkt leider niemand!
        Mach doch mal einen plausiblen, umsetzbaren Vorschlag der Datenschutz, wie Du ihn forderst und Kinderschutz unter einen Hut bringt!

      • Und wie weit denkst Du? Es ist schon erstaunlich, wie hier mit den Begriffen »Padophilie«, »Kinderschutz«, »Datenschutz« und so weiter alles durcheinander gewirbelt wird.

        Mit rechtsstaatlicher Denkweise will ich gar nicht anfangen. Da brauchen hier etliche Nachhilfe.

        Es dürfte aber selbst Dir nicht schwerfallen zu erkennen, dass Apple lediglich nach »bereits vorhandenen Bildern sucht«. Der tatsächliche Kindesmissbrauch hat schon weit vorher stattgefunden. Von daher werden die von Apple angedachten Maßnahmen »Kindesmissbrauch« nicht verhindern. Allenfalls die Weitergabe. Aber selbst die könnten »potentiell Betroffene« umgehen, indem sie die Cloud einfach nicht nutzen. Die Maßnahmen sind also ein völlig untaugliches Mittel um Kindesmissbrauch zu verhindern.

      • @flo dann ist der Besitz von solchen Bildern oder das anschauen selbiger für dich okay? Da die Tat ja schon vorher begangen wurde? Aber es kommen ja immer wieder neue dazu ! Die vielleicht nicht mehr vor Monaten oder länger her sind sondern wurden gerade eben gemacht! Das System ist noch zu schwach es muss unbedingt auch nach neuen Fotos gesucht werden dass wäre effizienter!

      • @Rolf
        Apple scannt seit 2012 in der Cloud nach solchen Bildern. Warum muss Apple also noch auf meinem Gerät scannen?
        du merkst das es nur ein vorgeschobener Grund ist? Ja KiPo ist schlimm, aber kein Grund jeden unter Generalverdacht zu stellen.
        Apple soll weiter die iCloud scannen und die Finger der Überwachung nicht in die privaten Geräte stecken.

        Sollte es doch soweit kommen, hoffe ich kommen auch bald einfache Hausdurchsuchungen aufgrund von Abhördaten von Siri, Alexa und Google, wenn dann bitte richtig. Dann wird es noch schöner als damals in der DDR, ich freu mich schon drauf.

      • Nein, das ist nicht „okay“. Selbst beim Scannen von neuen Fotos wäre der Missbrauch schon geschehen. Zeigt einmal mehr, dass die von Apple vorgeschlagenen Maßnahmen eben NICHT geeignet ist, Kindesmissbrauch im Vorfeld zu verhindern.

      • @Martin 05.09.2021, 13:26 Uhr:

        1. Der Datenschutz wird nicht nur von mir, sondern auch vom Gesetzgeber gefordert, Martin, z. B. durch die DSGVO.

        2. Ein Satz für Dich ohne Dein „Wenn“, Martin: Datenschutz und Kinderschutz sind keine Gegensätze, denn (strafrechtliche) Ermittlungen zur Schaffung ausreichender Verdachtsmomente zur (richterlichen) Durchsuchungslegitimation fallen, wie die damit zusammenhängende Beweisführung, in den öffentlichen, sprich: staatlichen Aufgaben- und Kompetenzbereich – und eben nicht in den privaten. Diese staatliche „Hausaufgabe“ besteht völlig unabhängig von irgendwelchen „störenden“ Befindlichkeiten, wie zum Beispiel einer Verschlüsselung von (in Deinem Beispiel Deinen) zu durchsuchenden iDevices.

        An dieser Stelle erlaube ich mir ausnahmsweise ebenfalls den Gebrauch des (von mir selber eher ungeliebten) Konditionals: hättest Du 1. und 2. bedacht, hättest Du mich von vorneherein nicht zur Formulierung eines „plausiblen Vorschlags, der den Datenschutz, wie ich ihn fordere, und Kinderschutz unter einen Hut bringe“ aufgefordert. … … …

      • Schön drumherumlamentiert.
        Wie soll der Staat dann Bitteschön seine Hausaufgaben machen?
        Könnte Dir ein Schalter auf dem iPhone helfen?
        1.: Scan der hochzuladenden Dateien auf dem Device, dafür Cloud verschlüsselt.
        Oder:
        2.: Scan der hochzuladenden Dateien in der Cloud, dafür Cloud unverschlüsselt.

        2. Ist ja der aktuelle Zustand, der anscheinend akzeptiert ist.
        Ich würde den Schalter auf 1 stellen.
        Und erklär mir jetzt bitte nicht, dass Apple nicht das Recht habe illegale Nutzung der Cloud zu verhindern.

  • Guter Weg. Es lohnt sich zu protestieren, dagegen zu halten, sich zu wehren.
    Jetzt weiter dran bleiben und das Ding wird nie kommen. Noch besser, die Menschen sind jetzt darauf sensibilisiert und werden es nicht durchgehen lassen, mit ein wenig Glück wird es auch unter GoogleOS / Android rückgängig gemacht.
    Wäre ein toller Erfolg der Menschheit.

  • Was regt ihr Euch über das Neue? Feature auf, dass Euer IOS Device Fotos durchsuchen kann?
    Also zumindest meine FotoApp analysiert meine Bilder schon ewig lange. Wenn ich „Rasen“ eingebe werden mir Bilder mit Rasen angezeigt. „Kinder“ zeigt -oh Wunder- alle möglichen Kinderbilder. Toll oder? Ich genieße die KI von Apple die das für mich tut.
    Und ja, gerne darf Apple meine Bilder nach KiPo scannen. Als Tagesvater stand ich schon immer unter Generalverdacht.

    • Spaß. Wie Naiv sind hier einige, die meinen, vorher hätten Regierungen nicht gewuss, dass das möglich ist und Apple hätte nun die Büchse der Pandora geöffnet. Die sind nicht so blöd wie Ihr glaubt.

      • Spaß: = PS.:

      • Das Problem ist nicht, dass Apple etwas tut, was es nicht sagt, das Problem ist, dass Apple tut, was es sagt. Der Vorgang ist bekannt; das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass die User die Hoheit über ihren eigenen Rechner verlieren und das in voller Kenntnis dieser Tatsache nicht verhindern/abschalten können. Das ist etwas ziemlich anderes.

        Das du behauptet oder vermutest, dies geschehe ohnehin schon, war bislang im allgemeinen aber rein theoretischer Natur. Jetzt ist sie das nicht mehr. Rechnest Du sowieso immer mit dem Schlimmsten und bist deshalb so abgestumpft/„abgehärtet, dass der Unterschied zwischen Potentialität und Aktualität für Dich gar keiner mehr ist? „Tschernobyl ist gerade in die Luft geflogen!“ – „Na und? Die Möglichkeit bestand schon immer, seit es AKWs gibt.“

      • @flo 05.09.2021, 15:38 Uhr: Absolut richtig, flo!

      • @flo: Selbstverständlich kann man das abschalten und hat wieder die Hoheit über sein iPhone. Apple hatte sogar eine Anleitung veröffentlich. Du musst nur die iCloud-Fotomediathek deaktivieren.

      • Noch, eine Änderung in der Kommandozeile beim nächsten Update. Das ist ja die Gefahr.

      • @flo
        Hört doch mal auf zu meckern und macht mal konstruktive Vorschläge!
        Ich weiß, dafür seid Ihr nicht zuständig. Runtermachen ist einfacher.

        Mein Vorschlag: Schalter, wo gescannt werden soll. 1.Auf Device: Cloud verschlüsselt / 2.in der Cloud: Cloud unverschlüsselt.
        Und wer hier immer behauptet, Apple hätte kein Recht dazu, sondern nur der Staat: wie ist es denn dann, wenn Du ins Stadion oder ein Konzert willst. Da scannt der Security Mitarbeiter Dein Handtäschchen, sonst: „Du kummst hier nit rein!“
        So einfach kann es sein.

  • Es geht hier um die schlimmste aller Straftaten … Aber … MiMiMi – Datenschutz. Scheiss egal, was mit den 5-jährigen Opfern ist. Die meisten ticken doch hier nicht mehr richtig – anders ist so eine Emphatielosigkeit nicht zu erklären.

  • @Martin:

    schon einmal etwas von „Memes“ gehört? Das reicht schon aus um in China deinen Social Score schmelzen zu lassen, wenn du Memes von Xi Jinping auf deinem Telefon abgespeichert hast.

  • Am beten gleich einer Mitarbeiter bei Kauf eines Apfel im Schlafzimmer stellen …… nicht vergessen mit Spritze und Maske

  • Apple sollte den ganzen Cloud-Schrott durch eine Apple Server / Time Capsule / NAS -artige Lösung ersetzen oder zumindest ergänzen. Dann sind die Daten beim Anwender und diese häßlichen Abhängigkeiten haben sich erledigt.

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