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Datenschutz-Hürden bei „Wallet“: Sparkassen stufen Googles Bezahldienst kritisch ein

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Vor einer Woche in den USA angelaufen, stößt Googles Bezahldienst „Wallet“ – hier in den News – hierzulande derzeit noch auf Ablehnung. Die deutschen Sparkassen etwa haben sich dem Nachrichtenmagazin FOCUS gegenüber nicht nur zurückhaltend, sondern deutlich kritisch geäußert.

Eine Kooperation mit Google, so der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, könnte nur unter der Voraussetzung zustande kommen, dass der Suchmaschinen-Riese die in Deutschland geltenden Anforderungen an den Datenschutz erfüllt. Ein Umstand der derzeit nicht gegeben sei.

[…] Man setze daher lieber auf den NFC-Chip in der hauseigenen Sparkassencard für dessen Sicherheit man garantieren könne. „Ähnliches gilt auch für eine direkte Zusammenarbeit mit den deutschen Mobilfunkern“, so Adamiok [vom Sparkassenverband]. Die Zahlungshoheit und die damit verbundene Datensicherheit müssten immer bei den Banken liegen.

Ab Anfang November wird die Deutsche Bahn mit ihren Touchpoints (wir berichteten) eines der ersten flächendeckenden Angebote zur Smartphone-Bezahlung einführen. Nutzen können sollen das Angebote dann alle Smartphone-Besitzer deren Geräte über einen NFC-Chip verfügen.

Montag, 26. Sep 2011, 13:41 Uhr — Nicolas
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  • Hat meine Sparkassencard schon einen NFC-Chip oder sprechen die von der Zukunft?

  • Es war schon immer so, das die Sparkassen ihr eigenes „Ding“ durchführen wollen. So kann man eigene Karten nicht nur teurer an den Kunden verkaufen, nein – man muss sich auch nicht an andere Standards anpassen und schottet sich von anderen Systemen ab, die immer die Gefahr der Transparenz der eigenen Geschäftsmodelle in sich bergen (siehe die Gebühren-Abzocke an fremden Geldautomaten). Ich stehe Google auch kritisch gegenüber, aber die Industrie schottet sich immer noch zu sehr ab, um gemeinsame Standards zu schaffen. Da bedarf es schon so Firmen wie Google, um mal Bewegung in den Markt zu bringen.

    • So lebt das Geschäft. Ich finde die Variante mit dem eingebauten NFC-Chip besser.
      Die Gebühren an den fremden Geldautomaten stammen von der Bank und nicht von der Sparkasse. Wer bei der Sparkasse ist, braucht nach einem Geldautomaten eigentlich nicht lange suchen. Ich stufe Wallet mal so kritisch ein, wie Paypal. Ich bedanke mich heute noch bei denen für die 385 Euro die sie mir geschenkt haben. So leichtsinnig gehen die mit den Geld andere Leute um.

  • Wieder typisch Deutschland! Im Amiland geht’s mal wieder easy, hier kriegen sie ihre Finger nicht aus dem A****!

  • Google und mein Geld??? Diese beiden Dinge will ich nie miteinander verbunden sehen!

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß ihr diesem Datenwindei an Euer Geld lasst…

    • Wenn Du so denkst, dann dürftest Du kein Konto haben, kein Online-Banking, nie per Lastschrift zahlen, keine Kreditkarte nutzen, und und und…

      Letztendlich wollen doch alle nur an unser Geld, egal ob Banken oder Konzerne wie Google…

      • Zwischen einem amerikanischen Konzern und einer deutschen Bank besteht ein gewaltiger rechtlicher Unterschied. Und davon abgesehn geht es hier weniger um das Geld als vielmehr deine Daten. Bequemlichkeit ist das eine, Gedankenlosigkeit das andere.

  • Wenn’s um Geld geht… ist mir die provinzielle, altmodische Sparkasse allemal lieber als die datensaugenden Wizkids aus dem Silicon Valley, bei denen sich immer alles in eine businees opportunity zu Lasten meiner Privatsphäre verwandelt.

    Bei der Sparkasse weiss ich wenigstens, wann und wie ich abgezockt werde.

  • Haha, damit die Banken die volle Kontrolle haben.

  • Im hochgelobten amiland ist auch durchschnittlich jeder Privathaushalt deutlich mehr verschuldet als in D-Land!!

  • Ist doch klar, dass die Sparkassen sich nicht ihr eigenes Geschäft vermiesen lassen wollen. Sie warnen vor Google und preisen im selben Monat ihr eigenes System an. Für mich ist das nur versteckte Werbung und Wettbewerbsverzerrung.

    • Also ist normale Werbung für dich Wettbewerbsverzerrung? Wo kommst ru denn her, dass bei dir die Werbung lieber die Vorteile Konkurenzprodukte hervorhebt, anstatt die Eigenen?

      Logisch sagen die, unser System ist besser. Sie wollen ja auch Geld machen. Aber deswegen ist das noch lange keine Wettbewerbsverzerrung…

      Ein Bezahldienst vom alten Datensammler Google sei einmal so dahingestellt. Mir wäre das zu riskant…

  • Seit ca. 15 steht die Technologie hierfür den Banken & Sparkassen zur Verfügung. Diese haben sich all die Jahre einen Dreck um die Kundenbedürfnisse gekümmert. Nun springen in die entstandene Digitale Lücke diverse Branchenfremde Unternehmen und die Sparkassen jammern? Ich fall tot um vor lachen.

    Wie weit komme ich denn mit einer Sparkassen NFC Karte weltweit? To late, to little. Good bye!

  • Ich glaube schon, dass es Unterschiede zwischen den Verbrauchern in den USA und in Deutschland gibt.
    Zum einen sind wir in D deutlich empfindlicher, was den Datenschutz betrifft.
    Zum anderen – bei uns muss immer alles 100%ig wasserfest und doppelt mündelsicher sein, bevor es „marktreif“ ist.
    Insofern kann es doch durchaus sein, dass das System erst noch ein wenig weiter entwickelt werden muss, bevor es auch für den deutschen Verbraucher „geeignet“ ist.
    Davon mal abgesehen kann ich mir durchaus vorstellen, dass die deutsche Bankenlandschaft versuchen wird, eigene Standards zu entwickeln um die möglichen Erträge aus diesem Geschäft nicht an andere Marktteilnehmer gehen zu lassen.

  • Zum Glück gibt’s noch ein winziges fitzelchen datensicherheit in Deutschland.

    Wahrscheinlich würden die Ammis sogar über „FacePay“ ihre rechnungen zahlen…

  • In Amerika bekommt man auch einfach Kreditkarten zugeschickt obwohl man sie nicht beantragt hat geschweige denn kreditfähig ist ..

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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