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Castro-Macher begründen Neuausrichtung

Wechsel ins Abo-Lager: Die erste App, die uns mitnimmt

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Apple selbst verwaltet aktuell eine Viertelmilliarde bezahlter Abonnements. Wie genau sich die 250 Millionen Abos dabei auf Speicher-Erweiterungen für Apples iCloud, In-App-Subscriptions von Drittentwicklern und über den App Store registrierte Spotify-, Netflix- und Apple Music-Mitgliedschaften aufteilen, verrät der Konzern zwar nicht, Apples Chefetage lässt jedoch keine Gelegenheit aus, daran zu erinnern, dass Abos die Zukunft sind.

Aktiv

Sowohl Apples Marketing-Chef, Phil Schiller, als auch der Apple-CEO Tim Cook haben in der Vergangenheit mehrfach betont, dass Abo-Preise die bessere Alternative zu konventionellen Upgrade-Gebühren seien. Schiller rühmte das gute Gespür Cupertinos schon im vergangenen Sommer mit dem Hinweis, dass die Anzahl der aktiv bezahlten Abonnements im App Store um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei.

In dieser Woche merkte Tim Cook an: „We’ve really built a muscle in how to do [subscriptions]. I think that will be good for Apple in the future as well.“

Sogar im App Store selbst hat Cupertino damit angefangen Reklame für ausgewählte Bezahl-Abonnements zu machen.

Eine Entwicklung, die wir seit Jahren mit großer Skepsis beobachten und mit mehreren Artikel zum Thema begleitet haben. So haben wir zuletzt den pfiffigen Abo-Ansatz der Mac-Anwendung Agenda gelobt und im August das wohl stärkste Argument gegen kostenpflichtige Abos zu Papier gebracht.

Unterm Strich hatten wir bislang durchaus Verständnis für Entwickler, die zum Abo-Modell wechselten, konnten uns mit den monatlich zu entrichtenden Gebühren für Mac- oder iOS-Anwendungen (von Content-Lieferanten wie Spotify, Prime Video und Netflix abgesehen) aber noch nicht wirklich anfreunden. Zuletzt hat uns die Paper Pro zum Abo-Klick „gezwungen“ – das Abo haben wir hier bewusst abgeschlossen, aber mit einem schlechten Bauchgefühl.

Entwickler diskutieren Geschäftsmodell

Dass sich dieses schlagartig ändern kann, haben beim Hören dieser Podcast-Episode festgestellt. So hat uns die Vorankündigung der Castro-Entwickler diesmal nicht mit den Augen rollen, sondern nur verständnisvoll nicken lassen.

Die Macher der Podcast-Applikation haben in ihrem Haus-Podcast angekündigt, mit Version 3.0 ihrer App auf ein Bezahl-Abo setzen zu wollen, dass 5 Euro im Jahr kosten wird. Ein Beitrag, der als wiederkehrende Upgrade-Pauschale verstanden werden darf. Die App selbst soll sich nach Ausgabe von Version 3 zudem kostenlos mit Einschränkungen nutzen lassen.

Castro

Castro – wir haben in der Vergangenheit sowohl Version 1 als auch Version 2 gekauft – gehört zu den meistgenutzten Applikationen auf unseren Geräten. Als begeisterte und rundzufriedene Nutzer hätten wir, ohne mit der Wimper zu zucken, ohnehin jährlich in eine neue Version investiert, diese wollen die Castro-Entwickler zukünftig aber vermeiden.

Wie das Team des für Castro verantwortlichen Software-Studios Supertop erklärt, ist das Angebot neuer Applikationen mit so vielen Nachteilen verbunden, dass neue App-Versionen im Jahresrhythmus Nach- vor als Vorteile mit sich bringen.

Jede Neuauflage kämpft anfangs mit einer miserablen Sichtbarkeit im App Store und muss zudem auf die Bewertungen und Nutzer-Kommentare des Vorgängers verzichten. Darüber hinaus verschwinden die alten Anwendungen aus dem Store und können – auch bei gravierenden Fehlern, die etwa durch iOS-Updates verursacht werden – nicht mehr mit kleineren Aktualisierungen bedacht werden. Die Bestandskunden müssen über die Verfügbarkeit der neuen Anwendung informiert werden und der Support-Aufwand potenziert sich mit jeder veröffentlichten App.

Wir empfehlen euch die Podcast-Episode der Castro-Entwickler (lange Zeit selbst hartgesottene Abo-Gegener), falls ihr euch für die Gedanken interessiert, die Entwickler dazu motivieren auf In-App-Abos zu setzen.

Was uns am aktuellen Beispiel mal wieder aufgefallen ist: In-App-Abos sind nicht grundsätzlich gut oder schlecht, sondern lassen sich immer nur individuell bewerten. Wir freuen uns das es Castro gibt und hoffen, dass uns die App noch ein paar Jahre begleitet. Jetzt bekommen wir die Möglichkeit den Fortbestand der Anwendung zu sicher – klar machen wir da mit.

Auf der anderen Seite werden wir wohl auch zukünftig noch mit dem Kopf schütteln, wenn uns die nächste Foto-Filter-App darüber informiert, dass ihre Farbspielereien zukünftig im Monatstakt bezahlt werden sollen.

Was auch immer ihr vom App Store-Trend zum Abo halten solltet, auf lange Sicht dürften die Einmalkäufe komplett aussterben.

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Castro 2
Castro 2
Entwickler: Supertop Software
Preis: 5,49 €
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Donnerstag, 15. Feb 2018, 13:24 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Die erste App, die mich mitgenommen hat, ist iFun! Dafür zahle ich nach wie vor sehr gerne! ;)

  • Die Aussage, das die „alten“ Anwendungen verschwinden ist doch kurios… Die verschwinden nur, wenn der Entwickler diese nicht mit einem Update versieht… Neue Funktionen können ja der „neuen“ App als Alleinstellungsmerkmal vorbehalten werden!

    • Die alten Anwendungen verschwinden, weil der Entwickler sie aus dem Store entfernt. Das Entfernen muss aber fast sein, da ansonsten neue Benutzer die alte App entdecken und diese kaufen, anstatt auf die neue App zu setzen.

      • und warum dürfen sie nicht die alte kaufen?

        und warum macht man die alte nicht einfach teurer als die neue?

      • Weil dann einige Leute denken würden, die neue würde nichts taugen wenn sie billiger als die alte ist.

      • Weil es ein sehr erheblicher Aufwand ist zwei Versionen mit Updates zu versorgen. Erheblicher Aufwand = hohe Kosten. Das rechtfertigen die zu erwartenden Einnahmen nicht. Von logistischen Personalmanagment und sinnfreier Codemehrfachpflege mal ganz abgesehen. Was meinst wie groß das Geschrei ist wenn du die alte Version ohne Updates im Store läßt und ein iOS12 lässt diese crashen!? „Gestern gekauft, jetzt geht es nicht mehr und ich muss die neue Version kaufen will ich noch Funktion!“ das geht auch nicht.

      • Andere Entwickler haben sich des Tricks bedient, die „alte“ App mit absurd hohen Preisen zu versehen und in der Beschreibung gleich zu Beginn auf die neue Version hinzuweisen. Es war also möglich, beide Apps im Store zu halten, ggf. mit Updates zu versehen UND auf die neue Version zu verweisen.

        Ist natürlich umständlich und der Tatsache geschuldet, dass Apple nicht fähig (bzw. nicht willig) ist, Upgrades und Upgrade-Preise im Store zu integrieren.

  • Gibt es eine Podcast App, in der man nicht immer erst eine Playlist erstellen muss, die einfach alle Podcasts eines casters nacheinander abspielt, egal an welcher Stelle ich starte oder erneut starte.
    Als Beispiel, ich höre eine Podcast zum einschlafen mit einer Episodenlänge von 2-3 Minuten.
    Ich möchte nicht jedes Mal eine Playlist erstellen, einfach die erste anklicken, 15 Minuten Einschlaftimer stellen und er spielt alles der Reihe nach ab, egal ob schon gehört oder nicht.
    Damals war dies mit der alten Podcast App von Apple möglich, nun nicht mehr. Habe bisher absolut keine App gefunden, die genau das macht. Jemand eine Idee?

    • Nutze ich in der Form bei iCatcher: Auswahl eines Podcasts, starten einer Folge, ein Klick um festzulegen, ob weitere Folgen abgespielt werden sollen und den Timer starten.

    • Overcast. Läuft super und unterstützt CarPlay

    • Bei Pocket Casts gibts zwei Möglichkeiten:

      entweder man erstellt vorab Smarte Playlisten, die in der gewünschten Reihenfolge Podcasts nach gewissen Kriterien enthält.

      Alternativ: man geht direkt in ein Podcastabo, wählt eine Folge aus und selektiert dann „alle Folgen ab hier abspielen“.

  • Ich habe Fiery Feeds nach anfänglicher Skepsis für 5€/Jahr abonniert. Fairer Preis und alle Features, die ich bei Reeder vermisst habe.
    Mit Castro habe ich mich nie anfreunden können. An die hier Mitlesenden: Gibt es einen guten Podcast-Player mit einer Sleep-Funktion nach Kapiteln? Also „Pausiere Playback nach 1, 2, 3 oder X Kapiteln“? Würde ich sofort kaufen.

    • Fiery finde ich sehr unaufgeräumt. Da sind mir schon in den Einstellungen zu viele Möglichkeiten, die mich in der Handhabung eher hindern. Vielleicht war ich von MrReader zu sehr verwöhnt. :-S

      • Die Einstellmöglichkeiten haben mich letztendlich überzeugt. Ich konnte die Schriftgröße verringern, um am Ende eine ähnliche Übersicht zu haben, wie bei Reeder (wobei ich Reeder noch schöner finde, aber Reeder hat keine sinnvolle 3D touch -Unterstützung, kein haptisches Feedback und auch sonst wird da leider nicht mehr viel gepflegt).
        Dazu werden bei Fiery auch OpenSource-Quellen unterstützt, so dass ich später im Jahr einfach auf TinyTinyRSS und Wallabag umstellen kann.

  • Bin auch Abo-Gegner. Monatliche Kosten sammeln sich schnell an.

    ABER: 5€/Jahr… Das wäre der richtige Weg wo ich sage, ok, das ist vertretbar, wenn eine entsprechende Gegenleistung damit garantiert ist.

    Es gibt jedoch Abos, die vom Preis her nicht für mich zu zahlen sind. Dazu gehören Video-Abos wie zB Netflix. Sich vor die Glotze zu setzen und seine Filme „abgucken“… Nö, da gibt’s besseres.
    Bei Kreativ-Software kommt’s auf die Höhe an. Das AdobeZeugs hatte ich mal abonniert – jetzt jedoch gekündigt, weil es Alternativen für meine Zwecke gibt.

    • Aber gerade Netflix bietet doch extrem viel für die 10€ im Monat. Die Lizenzierung und Produktion von Filmen und Serien will auch bezahlt werden.

      • Die Frage ist doch nicht, wie viel geboten wird, sondern wie viel man effizient vom gebotenen auch tatsächlich nutzt.

    • 5 pro jahr ist auch kein abo

      das ist eine update-pauschale und ganz was anderes – insofern schreibt ifun hier am thema vorbei.

      abos sind per se – abzulehnen und der FALSCHE weg.

      update pauschalen, etc. im kleinen euro bereich sind per se zu BEGRÜSSEN

      • Warum sollte das kein Abo sein? Kannst du das mal näher erläutern?

      • Nicht ganz so pauschal würde ich sagen. Gerade das Modell von Agenda, bei dem man nach Ablauf des Abos die Software in der bestehenden Funktion weiterverwenden kann, ohne halt neue Features dazu zu bekommen, finde ich auch sehr fair. Vor allem wenn es auch monatlich gekündigt werden kann und man nur in den Monaten zahlt, in dem man es benützt.

        Ich hab auch das LR & Photoshop Abo um nen Zehner im Monat. So günstig kam ich zuvor nie an eine legale Version der beiden Anwendungen. Von upgrades ganz zu schweigen. Dafür zahl ich gerne, weil ich es auch wirklich viel und praktisch laufend benutze.

      • Ein abo ist eine monatliche zwangsgebühr in meist ungerechtfertigter höhe

        Ein jährlicher update beitrag in noch dazu vernünftiger höhe ist kein abo

        Beispiel day one oder textexpander sind zwangs abos, weil hier musst du quasi jedes monat zahlen, sonst macht die app keinen sinn. Hoerst du auf verlierst du die Funktionalität

  • ich zahle generell nicht für Abos und InApp Käufe, da die Familie nur von „normalen“ Käufen profitiert bzw dann kostenlos sind

    • klingt ein bissl nach egoist, was arbeitest du, wenn man fragen darf?

      • Was soll der Spruch denn? Wenn du ins Autohaus gehst und nichts kaufst, fragt dich die Geschäftsleitung doch nicht auch, warum du nichts kaufst und als was du arbeitest? Nur weil du vielleicht einen VW fährst aber im Autohaus von Porsche bist..

      • Häh?

        Wir sind hier in einem forum, da redet man miteinander, nicht in deinem virtuellen autohaus.

        Warum mischt du dich überhaupt so unqualifiziert ein?!

      • @Rattler: Ich weiß ja nicht, was das damit zu tun hat, als was er arbeitet.

        Ich übertrage das Abo mal auf ein Beispiel:
        Wenn ich mir eine Wasserpumpe mit 6 Ausgängen kaufe, weil ich einen See auf meinem Grundstück habe, angenommen ich kaufe jedes Jahr eine, weil es keine Garantie gibt, und diese nach einem Jahr Benutzung kaputt geht, kann ich die im übertragenen Sinne per „Nachbarschaftsfreigabe“(Familienfreigabe) teilen. (5 Nachbarn plus Ich, jeder einen Schlauch)
        Wenn der Hersteller jetzt aber keine Pumpen mehr verkaufen will, sondern sie vermietet, ich dafür aber nicht jedes Jahr eine neue Pumpe suchen und kaufen muss, bleibt der Preis erstmal gleich. Da die Abo-Pumpe jedoch nur einen Ausgang hat, müssten sich die 5 Nachbarn je eine, bzw. ich 5 weitere Pumpen mieten, damit ich das gleiche, wie vorher anbieten kann, was effektiv zu einer Verfünffachung der Kosten führen würde.
        Und somit verdient der Pumpenhersteller (App-Entwickler) wesentlich mehr, als vorher, auch wenn nicht 5 mal mehr, ohne auch irgendwie zwangsweise neue Ideen haben zu müssen.

      • Das Beispiel passt leider ganz und gar nicht auf Software-Abos.

      • Aber der Arbeitsplatz hat mit abomodellen zu tun? Ach komm schon…

  • In welcher App habt ihr die laufenden Abos zusammengefasst (euer Screenshot)? Da summiert sich ja einiges und ich plane, die mal alle übersichtlich zusammen zu fassen. Bisher dachte ich an eine Excel-Tabelle auf dem Mac, was je eigentlich völlig ausreichend sein würde, zumal die meisten Abos nicht über den App-Store erfolgten (z.B. Netflix und Magine). Wenn das eine App ist, gefällt sie mir aber besser.

  • Sobald sich „nichtverbrauchende“ In-App Käufe per Familienfreigabe teilen lassen, bin ich bereit für diese zu zahlen, eher nicht. Ich kann verstehen, wenn man Coins oder Progress/Wartezeitverkürzung kauft und diese nicht in der Familie freigegeben werden können.
    Wenn ich per In-App Kauf die kostenlose App auf Pro upgrade, kann ich diese nicht mit 5 Familienmitgliedern teilen, anders, als wenn ich die Pro-Version der App direkt kaufe.
    Beispiel PDF-Expert: Ich kaufe für 10€ die App und schalte das bearbeiten der PDFs per In-App-Kauf frei. Wenn die App nun per Familienfreigabe teile, kann man zwar die App benutzen, allerdings die PDF nicht bearbeiten, anders, als wenn ich die App einmalig für 20€ gekauft hätte, wenn es das gäbe.
    So würde mich die App in Zukunft für 6 Familienmitglieder 30€ pro Jahr kosten, als wenn ich mir jedes Jahr für 5,49€ die App kaufen würde und dann mit meiner Familie teile, d.h. ich zahle für ein Jahr für 6 Personen quasi das, was ich sonst in ca. 6 Jahren gezahlt hätte – klar, dass das für den Entwickler lukrativer ist.
    Sobald es möglich ist, diese Art von In-App Käufen per Familienfreigabe zu teilen finde ich das akzeptabel, andernfalls nicht.

  • Ich bin der Meinung man nimmt sich gegenseitig Kunden „weg“. Ich bin jemand, wenn ich das Wort Abo höre, interessiert mich der Rest schon gar nicht mehr. Ich habe auch nur zwei Abos, Netflix und Apple iCloud- Musikmediathek. Das ist noch übersichtlich. Aber wenn ich hier für jede interessante App ein Abo abgeschlossen hätte, holla die Waldfee. Und so denke ich, werden viele denken. Da wo man früher einfach die App gekauft hat, schließt man heute nicht automatisch ein Abo ab. Sondern beschränkt sich, wenn überhaupt auf einige wenige. Und das meine ich mit gegenseitig wegnehmen. Wenn ich 2 Apps habe überlege ich mir, welche es denn unbedingt sein muss. Bei der Bezahlvariante hätte ich beide gekauft, beide hätten Geld bekommen, so nur noch ein Verkäufer

  • Für mich alles Heuchelei und billige Ausrede. Wären sie fair, würden sie ähnliches Prinzip wie Agenda fahren. Fakt st doch wenn ich mal ein Jahr nicht zahle ist alles für die Katz, eingeschränkter Funktionsumfang und das find ich gelinde gesagt Sch… Wenn ich schon die Entwicklung vorher mitfinanziert habe, möchte ich diese auch bis zu diesem Stand bis an mein Lebensende weiter nutzen ohne Einschränkungen. Ich bezweifle nämlich, dass so bahnbrechende Features bei einer Podcast App hinzukommen die ich über Jahre mitfinanzieren muss. bestes Beispiel ist Ulysses. Mittlerweile bauen die doch absichtlich Bugs ein nur um die im nächsten Update wieder glattzubügeln, bzw. irgendeinen Nachweis haben dass sie was getan haben. Und natürlich in der trillionsten Sprache anbieten. Und was ist wenn mein OS so alt ist, dass ich es gar nicht mehr nutzen kann (erfordert iOS 10.3)? Mein Abo läuft aber noch weiter? Die Entwickler machen es sich zu einfach. DayOne bestes Beispiel. Vor der Abo-Umstellung habe ich nicht upgedatet und fahre nun seit Ewigkeiten damit, zufrieden, ich vermisse keine Funktion die nachträglich hinzu gekommen ist, keine einzige. Warum soll ich also für irgendwelche Bugs zahlen die eingebaut werden. Letztes Update: -Fixed camera cropping, -Fixed minor crashes and various bugs? Ich habe weder crashes bei mir verzeichnen können noch ein Kaera crop Problem. Und Various bugs ist auch eine tolle Info. Update vor einem Monat: We’ve made some significant performance improvements. Everything should be faster…“ ach kommt schon. Update vor 3 Mon.: iPhone X improvements, -minor bug fixes and performance improvements. So und dafür soll ich Abo zahlen? Für die X-Fraktion? Für immerwährende Bugs die ich nicht nachvollziehen kann? Wie gesagt, ich nutze noch die alte Version und fahre sehr gut damit.

  • Ich finde an Abos meistens dreist, dass der Preis so viel höher ist, als vorher der Kaufpreis.
    Da gibt es eine App, die hat vorher einmalig 5€ gekostet und nun kostet sie 1,2€ im Monat. Das ist eher dreißt.
    Ich bin selbst Entwickler, auch wenn ich mein Geld nicht mit App Store Apps verdiene, man muss hier doch auf die Anwender achten.
    Das beste Beispiel ist doch Photofox oder Enlight. Das ist mittlerweile so teuer, dass es sich überhaupt nicht lohnt.

  • Auch ein paar echt gut e Argumente dabei.

    …wenn man den ersten Satz mal nicht mitlese. Ich denke auch, das lokale Funktionen zumindest nach dem Ablauf eines Abos erhalten bleiben sollten.

    Die App-Verwaltung von Apple spielt den Abos – wenn man die Argumentation des Artikels folgt – aber auch zu:

    Es hakt meiner Meinung aber auch an folgende(n)m Punkt(en):
    Wenn Apple sich entscheidet, alle Apps mit 32Bit Support only rauszuschmeissen, oder meint, ein Entwickler kündigt seinen Account (oder in meinem betreffenden Fall verschied dieser), wenn Apple meint, iOS 11 zu redesignen…

    …dann hat der Entwickler das irgendwann mal in Kauf genommen, da er ja das Framework-Modell Apples nutzen muss und darf (was eine Art Komfort ist). Warum dann muss das über die Abos-Kosten als Servicekosten abgewälzt werden können?

    Ich hoffe mir konnte man bis hierhin folgen.

    Ich finde es bodenlos, große wie auch kleine Apps nicht mehr zur Verfügung zu haben, nicht mehr aufspielen zu DÜRFEN, weil Apple das so managed. Auch wenn ich diese gekauft habe…

    Bin also gezwungen in die neue Abowelt mit zu investieren, nur damit ich iOS Kompatibilität habe?

    …und was, wenn die Software dann einfach gesperrt wird?

    Für Apps, die Online-Angebote, notwendige Online-Funktionne kann ich das mit Abos nachvollziehen, aber nicht für Software an sich.

    Beim Mac ähnliches Beispiel: Entweder ich kaufe Parallels jedes Mal neu zu einem erhöhten Einzelpreis, oder ich habe das 99€/Jahr Abo, weil Apple ein neues OSX herausbringt.

  • Wenn es bald nur noch Abos gibt und man so locker bei 10-20€ (oder noch viel mehr) kosten pro Monat nur für APPS landet, werden die App Downloads auch drastisch sinken, weil, ich spreche hier nur für mich selbst!!!, ich werde sicherlich keine Abos abschließen, die mich 3€+ pro Monat kosten, evtl eine App die 1-2€ pro Monat kostet für Office oder so, aber sonst sehe ich das nicht ein. Zu teuer und zu viel.

  • Wenn Downcast aufs Abo umsteigt und nicht mehr verlangt, wäre ich auch dabei. Freue mich aber über jeden tag, an dem das noch nicht so ist ;-)

  • Also wenn das wirklich irgendwann mal eintreten wird das es Apps nur noch auf Abo Basis gibt dann wird mein iPhone wohl sehr schlank werden !
    Ich habe im Moment 180 Apps auf dem iPhone davon sind ganze zwei mit einem Abo und vielleicht gebe es aus heutiger Sicht noch eine Handvoll für die ich ein Abo bezahlen würde mehr aber auf keinen Fall !

  • Ich warte immer noch auf bezahlbare Upgrades. Bei Abos gehe ich in Vorleistung und weiß nicht ob, wann und was evtl kommt. Bei den meisten Apps die ich verfolgt habe bislang immer Kram & Funktionen die mich nicht interessieren.

    Dann lieber wie früher ein Addon / Version 2.0 / Expansion rausbringen und dafür dann Betrag X verlangen. Fair & transparent für alle.

  • Gut, dass ich mich nach der iOS 11 Podcast Katastrophe für Pocket Casts und gegen Castro entschieden habe. Ich zahle gerne einmalig einen etwas höheren Betrag für eine App, aber ein Abo für eine Podcasts App? Nein Danke.

  • Solange es noch genug Alternativen für schöne Podcast Apps gibt, ist ja noch nicht alles verloren.

  • Ich denke man muss das ganze etwas komplexer betrachten. Zunächst ist die Frage, wie viel Aufwand mit einer App tatsächlich generiert werden muss, beispielsweise Server und Personalkosten zur Pflege. Falls dies gegeben ist, müssen selbstverständlich laufende Kosten gedeckt werden. Dann gibt es aber noch die Konkurrenz, die vielleicht eine ähnliche Leistung für weniger bereitstellen kann. Weiterhin subsumieren sich Abo Kosten schnell. Fünf Euro pro Jahr klingt nicht viel, bei zehn Anwendungen wären es aber 50 und bei 100 Anwendungen 500 €, wenn man vielleicht auch die Kosten nicht im Blick hat, kann das auch zum Fallstrick werden. Bei mir ist es so, dass ich viele Apps selten oder kaum nutze. Diese zu abonnieren, wäre für mich absolut unrentabel. Bei Diensten sehe ich das anders, die nutzt man ja auch regelmäßig, Man bekommt also einen kontinuierlichen Gegenwert. Beispiel Telefonanschluss, wenn ich nicht telefoniere, kann es aber trotzdem klingeln. Wenn ich aber eine App aktiv nicht nutze, entstehen im Prinzip für den Entwickler oder betreibe auch keine Kosten. Von daher hängt es sicherlich sehr stark von der App ab, ob sich ein Abo Modelle lohnt oder eben nicht beziehungsweise gerechtfertigt ist.

  • Hmm, hmm. Ein Upgrade (eine neue Version) kaufe ich, wenn es mir die Features wert sind, sonst nutze ich die bisherige einfach weiter. Oder ich kaufe ein Konkurrenz-Produkt, so bin ich nämlich bei Castro gelandet. Was durch Abos extrem erschwert wird. Oder ich überspringe eine Version, erstrecht, wenn ich eine App gar nicht intensiv nutze. Oder ich warte auf ein Angebot. All das geht mit Abo nicht mehr.

    Es gab auch schon Entwickler sehr hochgelobter Apps (BMAP, z.B.), die sich ein paar kosmetische Änderungen als Upgrade bezahlen ließen – mit Abo biste dann in der Falle, weil du die Entscheidung über ein Upgrade nicht mehr selber triffst.

    Natürlich, 5,- € würde ich fürs Upgrade hier vermutlich eh ausgeben, ich nutze Castro täglich und sehr gerne. Aber glücklich bin ich mit der Entscheidung absolut nicht und ich zögere deutlich, mich darauf einzulassen. Also, ohne C3 in vollem Umfang auch mit gekündigtem Abo weiter nutzen zu können, kommt ein Abo für mich sicher nicht in Frage. :-/

  • Zahle nur Apple Music. Wollte eigentlich kündigen, doch dann kam der ECM Katalog. Der Rest, ist wertloser Müll

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