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$70 Milliarden ausgeschüttet

Apple: App Store-Abos wachsen um fast 60 Prozent

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39 Kommentare 39

Apple hat heute bekannt gegeben, dass seine weltweite Entwicklergemeinschaft seit Start des App Stores im Jahr 2008 über 70 Milliarden US-Dollar verdient hat. Und auch die Nachfrage nach den angebotenen Applikationen ist nach wie vor stark: Allein in den vergangenen 12 Monaten ist die Zahl der Downloads um über 70 Prozent gestiegen.

Bezahl-Abos immer populärer

Neben den Download-Zahlen ging Apple auch auf die zunehmende Popularität der Abo-Modelle ein, die von zahlreichen Applikationen zur Monetarisierung ihrer Angebote eingesetzt werden.

Mit dem Abonnement-Geschäftsmodell, das Entwicklern jetzt in allen 25 App-Kategorien zur Verfügung steht, sind die aktiv bezahlten Abonnements im App Store um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Kunden genießen Abonnements bei einer Vielzahl von Diensten, darunter bei langjährigen Favoriten wie Netflix und Hulu, oder auch bei Neulingen wie Tastemade, dem modernen Mobile First-Netzwerk rund ums Kochen, und bei Fotobearbeitungs-Apps wie Over und Enlight.

Apple macht seit Monaten Werbung für die App-Bezahlung über In-App-Abonnement. Erst kürzlich äußerte sich Phil Schiller, seit Ende 2015 für die Geschicke des App Stores verantwortlich, zum Thema und behauptete „App-Abos sind das bessere Finanzierungsmodell“. So erklärte Schiller Anfang Mai:

Ich bin der Meinung, dass viele Entwickler mit dem Abo-Modell deutlich besser fahren. Diese können sich so voll auf neue Kunden konzentrieren und nicht auf ihre unterschiedlichen Angebotspreise und Feature-Listen. Ich will damit nicht sagen, dass es keine Entwickler gibt, die von Upgrade-Preisen profitieren würden, für die meisten Entwickler gilt dies jedoch nicht. […] Wir haben die Hoffnung, dass Abo-Preise eine bessere Alternative sind – und eine, mit der die Verbrauchen zufrieden sind. […]

Donnerstag, 01. Jun 2017, 14:41 Uhr — Nicolas
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  • Jo, Apple ist der große Samariter, die sollten aber nicht vergessen zu erwähnen, dass sie an den Verkäufen kräftig mit verdienen.

    • Richtig. Und Apple vergisst auch zu erwähnen, dass die von Apple so gelobten Abos zumeist a) sehr teuer für die Kunden sind über den ganzen Nutzungszeitraum und b) einem leistungsorientierten Wettbewerb unter den App-Anbietern eher abträglich sind.

      Nun geht es nur noch darum, möglichst viele dumme Anwender zu finden, die sich in unvorteilhafte Abos und Abo-Fallen reinlocken lassen. Und Apple steht daneben, ignoriert die Probleme und bejubelt das Ganze kritiklos.

      Interessant: Apple steht nicht auf der Seite der Kunden. Muss man nur wissen.

  • Immerhin haben beide was dovon. Apple muss ja in dem Fsll auch nicht der Samariter sein.

  • „Kunden genießen Abonnements bei einer Vielzahl von Diensten…“ – Oh ja, der Genuss ist wirklich super. Kann ich nur empfehlen. Wenn man dann erst einmal für ein paar hundert Euro im Monat App-Abos abgeschlossen hat, muss man sich auch keine Sorgen mehr machen, wofür man das Geld sonst ausgeben könnte. Einfach zurück lehnen und entspannt genießen… :-)

    • Wenn du über 100€ in Abos im Store ausgibst, machst du irgendwas falsch. Aber ein paar Euro für wirkliche gute Apps, die man häufig und gern benutzt, sind doch voll ok Ordnung.

      • angenommen man hat 10 apps, die man häufig und gern benutzt, die aber auf ein abo-modell setzen und dafür 9,99 € im monat verlangen kommt man leicht auf die ~100 euro. dazu muss ich dann noch nicht mal eine weitere app gekauft haben. das hat nichts mit „irgendwas falsch machen“ zu tun.

        logisch, es gibt sicher apps, die das gleiche machen und vielleicht nur einmal kosten oder weniger im monat. aber der mensch ist ein gewohnheitstier. und wenn man sich eben auf eine app eingeschossen hat, bleibt man meistens dabei. geht mir nicht anders. ich komm allein bei meinen abo’s für irgendwelches zeugs (nicht nur apps aus dem appstore) so auf gut 100 bis 150 euro im monat.

      • Natürlich gibt es wirklich gute Apps die ich auch gerne bezahle. Entwicklung kostet Geld und Updates natürlich auch.

        Hier wurde irgendwann mal in einem Beitrag über die durchschnittliche Zahl der Apps pro iPhone geschrieben. Ich meine die Zahl lag bei 40-50. Wenn davon nur die Hälfte auf ein Abo und 1 EUR pro Monat setzt, sind das schon 25 EUR im Monat. Soviel gibt der Durchschnittsnutzer nicht pro Monat für Apps aus….

      • Stimmt !! Und besitzen tust du überhaupt nichts !!! Zahlst für was was du aber nie haben wirst ! Toll :-)

  • Und wie viel hat Apple seit dem Start des AppStores im Jahr 2008 an den Entwicklern verdient???

  • Wer Geld für diese ganzen Abos ausgibt, ist selbst Schuld.
    Ich lösche jede App sofort, die nur mit Abo funktioniert. Bislang habe ich noch nichts vermisst.

  • Mich würde mal interessieren, wer wirklich ein Abo hat?
    Ich definitv nicht. Ich wüsste auch keine App, wo ich das dulden würde. Ich bezahle lieber für eine neue App. Wie gehts da Euch so?

    • Die einzige App wo ich bisher darüber nachdenken, ist VSCO..

      Netflix (bezahl ich über iTunes Guthaben) etc. gehört ja hier nicht mit rein, oder?!

      @n_webr: na, Google Chrome benutzt?!

    • Ist – neuerdings – nicht Chrome allein: via Safari/Mac wurde kürzlich statt des Kommentars mein Vorname gepostet, ich vermute, bezogen aus der Datenbank fürs automatische Ausfüllen von Feldern.
      Ob das an der von iFun verwendeten Software oder an den Browsern liegt, weiß ich nicht, aber vertrauenserweckend hinsichtlich Datenschutz ist das nicht.

    • NoVa, ich habe Magine für 0,99€/Monat im Abo und iFun im Jahresabo. Das war’s.

      • Gern! Das ist ja mehr oder minder auch eine Selbstverständlichkeit, um Euren Einsatz Tag für Tag zu würdigen. Ganz vergessen: iCloud habe ich auch für 0,99€/Monat im Abo. ;)

    • faktisch genau 2 Abo’s. Netflix und Spotify. Mehr werden es definitiv nicht werden. Ich zahl gerne für gute Software, aber dieses Abo-Mist gehr mir gehörig auf den Nerv. Meiner Meinung nach sollte man dieses Bezahlmodell nicht unterstützen! Aber das ist lediglich meine Meinung und ich hoffe inständig, dass Apple UND die Entwickler selber wieder den Weg zur einmal Bezahlung zurück finden. Sicher jeder muss Geld verdienen, aber wenn das Verhältnis sich soweit verschiebt, dass man monatlich mehr Geld für Handyprogramme bezahlt, als beim wöchentlichen Einkauf, ist meiner Meinung nach etwas gravierend schiefgelaufen.

  • Bitte lasst das Gejammer.
    Natürlich verdient Apple. Apple ist ein kaufmännisches Unternemen und kein Sozialverein.
    Wenn Ihr regelmäßig eine App nutzt, warum soll dann die Wartung und Weiterentwicklung nicht regelmäßig Geld kosten?
    Bei den App-Preisen werden die meisten Entwickler nicht reich.
    Ihr wollt dich auch jeden Monat Euer Taschengeld/ Gehalt!
    Also???

    • kann mich deinen ausführungen nur anschließen. aber in DE wird halt lieber erstmal gemotzt a la „wieso soll ich da monatlich dafür zahlen“? aber wehe die app wird dann nicht weiterentwickelt. dann kommt sofort „wieso gibt es keine updates“.

      wie man es macht, ist es falsch. ;-)

      • Das unterschreibe ich.
        Die Masse möchte sowieso nur noch In-App Käufe und Abos. Wasdie anderen hier schreiben intereessiert keinen. Völlig egal welche Vögel hier meinen das Abos zu teuer sind. Der Preis legt ja nicht Apple fest.

  • Naja, Zahlen die mal wieder von Apple mani… ähm kommuniziert werden. In den letzten Jahren habe ich sicherlich im Jahr min. einen Hunderter in Apples Store gelassen. Mein letzter Kauf war GoodNotes und ist gefühlt fast ein Jahr her. Wirklich neue gute Apps vermisse ich zusehends. Mag an der schlechten Auffindbarkeit im Store liegen, aber auch am geschrumpften Angebot. Und ich besitze nicht eine Abo-App. Für jede App gibt es eine günstigere alternative. Wer für Abos bezahlt ist selbst schuld und wer seine Apps über Abo anbietet schadte sich selbst. Meist ist das auch der letzte Ausweg eines schlechten Business Modells nach dem Motto „Alles oder nichts.“. Der größte Teil meiner Kollegen und Freunde bezogen bisher max 10 Apps in den letzten 3-5 Jahren. Das Image der Apps leidet gewaltig. Früher habe ich täglich im Appstore nachgesehen, heute nur noch über Blogs, Empfehlungen etc. Selber im Store stöbern mach ich nur noch extrem selten. Die Charts kann man auch vergessen. Selbst nach Monaten zeigt sich immer das selbe Bild.

    • Würde ich so nicht unterschreiben.. Apple ist doch mit dem iPhone im letzten Jahr in weitere Länder/Märkte expandiert.. daher wahrscheinlich die Zahl ;)

  • Ich bin eher bereit, ab und an mal für ein Update zu bezahlen, aber leider ist diese Variante ja nicht vorgesehen.

  • Mein Readly-Abo kostet 8.99€ im Monat.
    Habe dafür Zeitschriften-Abos für das 4-fache gekündigt…

  • Ja damit können sie sich gleich mal verziehen. Ich schließe so wenig Abos ab wie möglich. Die Zeit dass man einmal was kauft und die Version dann mindestens bis zur nächsten großen Version hat, ist vorbei. Jetzt wird man monatlich kräftig zur Kasse gebeten und es bläst einfach nur die laufenden Kosten auf.

    Ich bezahle bereits Abos für Netflix, Prime (da immerhin pro Jahr), Spotify, debitoor, Handyrechnung und einiges mehr.

    Jedes weitere überlege ich mir jetzt 10 mal. Die Bubble wird spätestens dann platzen, wenn die Mehrheit der Leute so viele Abos haben, bis sie sich kein weiteres mehr leisten können, denn die Kaufentscheidung wird hier jetzt statt 1 mal wie früher jeden Monat getroffen werden müssen.

  • Alles was auf Abo Abziehlt hab ich keinen Bock drauf.
    Das ist Gute Abzocke für Apple & Programmierer.

  • » Apple: „Kunden genießen Abonnements
    » bei einer Vielzahl von Diensten, darunter
    » bei langjährigen Favoriten wie […] Enlight.“
    1. Enlight hat KEINEN Abo-Dienst; kennt Apple seinen eigenen Shop nicht?
    2. FaceTune 2 vom selben Entwickler hat einen – und liegt gemessen an FT 1 weit abgeschlagen hinten. Auch ich bleibe konsequenterweise bei FT 1.
    3. Steve Jobs sagte zurecht: die User wollen besitzen, nicht leihen. Auch wenn er sich auf Musik bezog, gehört einmal bezahlte Software (bzw. die Nutzungsrechte) mir, beim gekündigten Abo gehört mir… nichts!
    4. Wie kommt Apple nur auf den absurden Gedanken, Entwickler könnten ihr unternehmerisches Risiko (was so heißt, weil es eines ist) auf die User abwälzen?! Ich kaufe gerne ein Upgrade. Wenn es sich lohnt! Wenn nicht, behalte ich die Vorversion – wenn sie mir gehört, d.h. wenn ich sie gekauft habe. Warum will Apple seine User um ihr gutes Recht bringen?
    5. Apple hat es bis heute versäumt, in seinem Laden eine vernünftige Suche zu implementieren, was Entwicklern eine große Hilfe wäre. Darüberhinaus hat es Apple versäumt, den lang gehegten Wunsch nach Software-Updates umzusetzen, auch Testversionen sucht man bis heute vergebens. Testet ein User zu oft, wird ihm von Apple das Rückgaberecht verweigert. Statt dessen findet sich im Store immer mehr Glücksspiel und anderes Zeugs zur Geldwäsche, Apple scheint an den Verdiensten dieser halbseidenen Geschäfte gut zu partizipieren.
    => Apples Versäumnisse rund um den AppShop, die den (sich zurecht beklagenden) Entwicklern zum Nachteil gereichen, sollen nun also die User auffangen. Sorry, Apple, nö! Dann verzichte ich und warte lieber auf vernünftige Angebote.

    • Danke. Danke.
      Was für eine unglaublicher Schönrederei von Schiller. Das ist fast schon Neusprech in Orwellschen Dimensionen. – „Abos für alles und jeden ist das Beste für Ozeanien!“

  • Ist doch ganz einfach. Apple zwingt die Kunden Abos abzuschließen? Gut, dann wechseln wir zu Android Fraktion. Ungern aber wenn es sein muss…

  • Ich habe keine Abos! Basta! Dabei bleibt es!

  • Nicht gut, gar nicht gut.
    Aber die User sind selbst schuld für jeden Mist ein Abo einzugehen.
    Sie Adobe’s neue Scanner App(über 10,-€ im Monat, ich brech weg…)

  • Ich denke man muss hier auch zwischen verschiedenen Abo Typen unterscheiden. So ist, meiner Meinung nach, ein Abo z.B. von Readly, netflix etc., eine Sache. Hier erhalte ich durch ein Abo die Möglichkeit Inhalte zu konsumieren, die mir zwar nicht gehören, ich dafür aber den Vorteil habe, dass ich hier einen größeren Gegenwert konsumieren kann, als ich für das selbe Geld kaufen könnte.

    Bei Software die Funktionen, Aufgaben etc. bereitstellt ist das anders, da sich zumindest subjektiv nicht das Gefühl beim User einstellt ein gutes Geschäft zu machen, da er ja immer zahlt aber in der Regel nur wenig Gegenwert (Updates, hier und da ein neues Feature) erhält.

  • Wieder so eine Fakemeldung die zentral ausgegeben wird um überall verbreitet zu werden.
    Man muss es nur oft und viel schreiben, dann glaubt es auch jeder.
    Ich werde mir keine Abo Apps kaufen, aber es gibt ja scheinbar genug die es gut finden. :D

  • Wer garantiert mir eigentlich wenn ich ein Abo von einer App abschliesse, dass diese dann auch gepflegt und weiter entwickelt wird?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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