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Vorerst keine Upgrade-Preise

Apples Phil Schiller: „App-Abos sind das bessere Finanzierungsmodell“

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Apples Phil Schiller, seit Ende 2015 für die Geschicke des App Stores verantwortlich, hat sich in einem heute veröffentlichten Interview erstmals zur Integration von Upgrade-Preisen in das mobile Software-Kaufhaus Cupertinos geäußert.

Schiller

Apples offizielle Position, dies zeigen erste Rückmeldungen aus der Entwickler-Community schon jetzt, sorgt jedoch nicht für tosenden Beifall. Schiller verortet die Upgrade-Preise in einer vergangenen Epoche und empfiehlt der Entwickler-Community zur langfristigen Produktpflege auf In-App-Abos zu setzen.

Zum einen sei die Integration von Upgrade-Preisen in die Struktur des Software-Kaufhauses zu komplex, zum anderen würden sich die zahlenden Kunden wohler fühlen, wenn man diesen Software-Abos anbieten würde.

Phil Schiller erklärt:

Der Grund, warum wir noch keine Upgrade-Preise anbieten ist simpel. Eine entsprechende Integration wäre deutlich komplexer als die meisten Leute annehmen. Sicher, es ist unsere Aufgabe komplexe Probleme zu lösen, dennoch: Der App Store hat sich so erfolgreich entwickelt, weil unser Geschäftsmodell dem Verbraucher einleuchtet.

Das Upgrade-Modell hingegen – dieses kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut – ist ein Modell aus Zeiten, in denen man seine Software noch in einer Schachtel gekauft hat. Für wenige Entwickler mag dieses eine wichtige Rolle spielen, in der Zukunft, die wir mitgestalten, spielt dies jedoch keine Rolle.

Ich bin der Meinung, dass viele Entwickler mit dem Abo-Modell deutlich besser fahren. Diese können sich so voll auf neue Kunden konzentrieren und nicht auf ihre unterschiedlichen Angebotspreise und Feature-Listen. Ich will damit nicht sagen, dass es keine Entwickler gibt, die von Upgrade-Preisen profitieren würden, für die meisten Entwickler gilt dies jedoch nicht.

Dies ist natürlich eine Herausforderung. Gerade mit Blick auf den App Store würde die Einführung eines entsprechenden Angebotes einen großen Arbeitseinsatz voraussetzen, zu Lasten anderer Funktionen, die wir ebenfalls anbieten könnten.

Ein Beispiel: Die Preise im App Store sind klar und eindeutig. Wenn eine App etwas kostet, dann sehen Anwender den Preis und wissen wir teuer die App ist. Der App Store kennt keine unterschiedlichen Preise für unterschiedliche Gruppen von Anwendern. Allein diese Funktion nachzurüsten, wäre mit einem großen Arbeitseinsatz verbunden, von dem jedoch nur eine kleine Gruppe profitieren würde. Wir haben die Hoffnung, dass Abo-Preise eine bessere Alternative sind – und eine, mit der die Verbrauchen zufrieden sind. Kurz: Wir werden weiter mit Entwicklern sprechen und diese nach ihren Wünschen befragen. Wir stehen der Idee grundsätzlich offen gegenüber, die Umsetzung wäre jedoch deutlich komplizierter als den Leuten klar ist.

Schiller brachte Werbebanner in den App Store

Phil Schiller zeichnete im Sommer 2016 nicht nur für die Einführung sogenannter In-App-Abos verantwortlich, sondern brachte auch Reklame-Anzeigen in den App Store, die bislang jedoch nur in der amerikanischen Filiale angezeigt werden. Gerade die Banner-Integration sorgte für Kritik unabhängiger Entwickler.

Dauerforderung Upgrade-Preise

Die fehlenden Upgrade-Preise werden seit dem Start des App Stores immer wieder hitzig diskutiert. Vor allem Entwickler, die eigentlich auf In-App-Käufe verzichten wollen, könnten ihre Apps so kontinuierlich weiterentwickeln, ohne im Jahresrhythmus komplett neue Anwendungen (etwa NotizApp, NotizApp 2 und NotizApp 3) veröffentlichen zu müssen.

Das aktuelle Modell sorgt an mehreren Fronten für Probleme. Entscheidet sich eine Entwickler für die Freigabe einer komplett neuen App, „NotizApp 3“ zum Beispiel, strafen die Nutzer „NotizApp 2“ häufig mit einer Flut enttäuschter 1-Stern Bewertungen ab. „NotizApp 3“ muss sich zudem erst wieder in der App Store-Suche etablieren um wahrgenommen zu werden. Auch sieht der App Store keine Option vor, den Bestandskunden einen vergünstigten Wechsel auf die neue Anwendung anzubieten. Um nicht mehrere Applikationen betreuen zu müssen, entfernen Entwickler die Alt-Versionen (und mit ihnen oft tausende 5-Stern-Rezensionen) häufig aus dem App Store.

Und auch die sonstigen Konsequenzen der fehlenden Upgrade-Preise sind hinlänglich bekannt: Ehemals kostenpflichtige Anwendungen reduzieren ihren Preis auf 0 Euro, entfernen vorhandene Funktionen und bieten diese Anschließend wieder als In-App-Kauf an.

Immerhin kennen wir nun Apples Lösung für alle beschriebenen Probleme und Unzulänglichkeiten: „Abos sind das bessere Finanzierungsmodell“. Eine These, die bei weitem nicht überall auf Zuspruch stößt.

Samstag, 06. Mai 2017, 16:32 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Ich weiß nicht wo die leben. Wieviele Abos soll man den abschließen? Ich habe genau ein Abo, für Netflix, sonst nix. Sehe es auch gar nicht ein

    • Du hast noch mindestens das Zwangs PAY TV Abo GEZ und ein Internetanschluss. ;)

      • Wüsste nicht, dass man das abonnieren muss, aber Hauptsache wieder Blödsinn erzählen.

      • so ein Blödsinn…… Ich liebe die GEZ auch nicht – aber seit doch froh das wir kein Staatsfernsehen haben man – dann würde ich gern mal euer gejammer hören

      • @du&ich Ja genau und das Zwangsabo Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer … Kauf Dir ne Zeitmaschine und beam Dich ins Mittelalter.

      • Die öffentlichen sind Staatsfernsehen. Hast nur noch nicht mitbekommen. Machen die gut, gell ? !

      • Staatsfernsehen kannst Du Dir in Russland, Ungarn oder Türkei anschauen. ARD und ZDF damit zu vergleichen zeugt nur von absoluter Unkenntnis und Ignoranz.

    • So gut kann die App gar nicht sein, dass ich ein Abo abschließen würde! Dann verzichte ich dankend und begnüge mich mit dem Status Quo. Der ist auch nicht schlecht…

    • Vorteil Abo: Will man die Abos reduzieren kann man sich endlich wieder aufs normale Leben zurückbesinnen.
      Nachteil Abo: Zunahme von vorrangig jungen Menschen denen der Überblick über ihr zur Verfügung stehenden Geldes noch mehr abhanden kommt. Wenn dann noch das Bargeld reduziert/abgeschafft werden soll nehmen die Privatinsolvenzen noch weiter zu.
      NaJa-wir haben es scheinbar mit unserm Verhalten nicht anders verdient.

      • Stimmt so nicht ganz. Ich führe seit Jahren auf’s genaueste Buch über meine Finanzen und freue mich immer wieder auf’s neue, wenns ein Abo gibt. Es ist leichter zu planen „das kostet 10€ pro Monat“, als ein „Im Oktober kostet mich das Teil jedes Jahr 120€“..

      • Aber ein ich schliess was ab was mich jeden Monat 10 Eur kostet ist auf dauer ein schleichender Schwund des Geldes. Dann noch ein kleines Zeitungs Abo für 5Eur, da noch eins für Streaming Film, da noch eins für Streaming Musik… Kleine Summen für sich.

        Bei 120Eur pro Jahr (bei Luxusartikeln wo ich auch App’s einbeziehe) weiss ich… kann ich mir das leisten und kauf es oder kann ich mir nicht leisten und kauf es nicht.

        Bei Pflichtausgaben wie GEZ, Versicherung, Miete, Mobil & DSL, Kredit etc… da sehe ich es genau so wie Du. Da ich die kosten zwangsläufig habe und davon auch nicht weg komme will diese Kosten Monatlich begleichen. Aber nicht für Luxusartikel (die sich jeder selber definieren kann) die man Theoretisch nicht braucht. Die möchte ich nur dann kaufen wenn ich das Geld habe und es dann auch ausgeben möchte.

      • @ Pskyrunner
        Bin nicht mit dir einverstanden.
        A) du kannst jeden Monat 10€ beiseite legen und hast sie im Oktober. Kostet nicht mehr und nicht weniger. Also voll planbar.
        B) Es gibt immer noch Leute, die kaufen eine App, ein Programm oder einen anderen Gegenstand um es so zu verwenden, wie es gerade ist. Die Funktionen reichen über Jahre und sie sparen Geld. Ist ebenso voll planbar, da entweder das Geld monatlich im Voraus oder im Nachhinein beiseite gelegt wird.
        C) Und du sagst nichts darüber, ob du mit deinem Finanzmodell sparst. Du führst zwar Buch und planst, aber in der Summe über die Jahre gibst du vermutlich mehr aus, gemessen an den Kosten im Vergleich zu den benutzten Funktionen oder konsumierten Leistungen.

    • @Jens: du hast vollkommen Recht !

  • Bei Abokosten würden wohl etliche Apps bei mir unter den Tisch fallen.

  • Für eine App, welche ich nicht regelmässig nutze bin ich trotzdem bereit, einen gewissen Betrag auszugeben. Beim Abo-Modell habe ich ein Problem. Ich halte deshalb die Abofinanzierung von Apps für den Gelegenheits-User nicht wirklich sinnvoll. Bin aus dem gleichen Grund mittlerweile kein Kunde mehr von MS Office.

    • Sehe ich ebenfalls so: die meistens Apps nutze ich eher selten, zahle dafür – falls für mich wirklich ein Sinn in der App besteht – auch gern (Bsp. Docs2Go: nutze ich wirklich selten, hab’s mal irgendwann gekauft).
      Aber für alle selten genutzten und einmal bezahlten Apps nun Abos bezahlen… ??

  • App-Abos sind für mich ein NoGo. Ich zahle gerne für eine App einen fairen Preis, aber dann möchte ich sie auch haben wollen und nicht mieten. Ich zahle gerne für ein Spiel 10€ und spiele es unregelmäßig über mehrere Monate. Aber ich würde es nicht mieten für die Zeit, in der ich es gar nicht nutze. Und wenn ich es löschen würde, müsste ich wieder ein abo abschließen, nur weil ich zwischendurch mal wieder Lust darauf habe.

    Nein, danke! Da bleibt dann die Hoffnung, dass wieder regelmäßig jailbreaks rauskommen und die Community lebt wieder so auf wie früher.

    • Im Prinzip mietest du jetzt schon die Apps. Ich bin jetzt seit Anfang an beim AppStore mit dabei. Ich sah damals einen Vorteil darin die App zu kaufen und immer wieder laden zu können. Die Zeit hat gezeigt das dem nicht so ist. Es wurden mittlerweile etliche Apps die ich auch für mehr wie 5€ gekauft hatte aus dem AppStore entfernt und sind nicht mehr verfügbar. Deswegen kaufe ich nur noch die Apps die für mich auch wirklich interessant sind. Bei Schnäppchen schlage ich nicht mehr zu, nur um sie für später gesammelt zu haben. Von denen wurde später viele aus dem AppStore gelöscht. Avatar ist wohl das berühmteste Beispiel. Das kostete 9,90 und im Angebot über 5, da habe ich es gekauft, mittlerweile und jetzt schon seit längerem ist die App nicht mehr verfügbar.

      • kann man die Apps nicht aus dem Backup holen, manuell speichern und dann im iTunes auf das Gerät laden? Früher ging das – auch ohne JB etc.

  • Wo sind denn die Preise im Appstore klar? Da steht ein Preis. Okay. Und wenn es InAppKäufe dazu gibt? Da stehen auch Preise, aber es ist nicht möglich da zu erfahren, was dafür geboten wird. Das ist schwach und eigentlich rechtlich bedenklich. Finde ich zumindest

  • Ich denke, die kriegen die Nase voll !!!

  • Ich persönlich würde Upgrades/Updates, für die man etwas bezahlen muss (beispielsweise nach einem großen Versionssprung) klar gegenüber einer Abo-Variante bevorzugen.

  • Hab ich so noch nicht gesehen, aber klar, er hat recht.

    Was hält einen Entwickler davon ab seine App als Abo anzubieten?
    Nehmen wir mal an ich entwickle App A.
    Die Verkaufe ich für 2,99€.
    In einem Jahr bringe ich App A Version 2.0.
    die Verkäufe ich wieder für 2,99€.
    In Jahr drei Version 3.0 und so weiter.

    Warum nicht gleich App A als Jahresabonnement für 2,99€ anbieten? Sagt ja keiner dass es monatlich sein MUSS.

    So bekommen treue Kunden immer die neueste Version.
    Neue Kunden bezahlen nicht für eine Version, die vielleicht in 2 Monaten durch eine neue abgelöst wird aber nichts davon wussten.
    Und der Entwickler weiß anhand der AbonnentenZahl stetig woran er ist und wie viele devices seine App nutzen = wie viel Geld seine App wann bringen dürfte wenn nicht gekündigt wird.

    Ist was dran an dem Gedankenspiel.

    Andere machen es ja auch erfolgreich. Adobe zum Beispiel. Zahlen sind da ja bekannt. Gut das ist ein big Player was Software angeht aber der Vergleich hinkt nicht unbedingt.

    • Wenn ich so darüber nachdenke hat das noch mehr Vorteile.

      Für Kunden: der Entwickler ist gezwungen seine App sinnvoll weiter zu entwickeln sonst wird halt nicht weiter abonniert. Wie viele Apps gibt es für die es schon ewig kein Update mehr gab, die man mal gekauft hat?

      Nehmen wir mal an der Entwickler würde nach dem „alten Modell“: „ok, ich muss die App für 13€ verkaufen, darunter lohnt es sich nicht.
      Das heißt ja nicht dass die App dann als Abo 13€ im Monat kosten muss. Ganz im Gegenteil, sie könnte für 1,09€ monatlich angeboten werden. Das sind vermutlich deutlich mehr Leute bereit auszugeben und nach einem Jahr hat der Entwickler die 13€ raus. Noch dazu, wenn weiter abonniert wird noch mehr.

      Wieder Vorteil Kunde: wenn die App Mist ist hab ich 1,09€ ausgegeben statt 13€ weil ich nach dem einen Monat kündige.

      Und die laufenden Abos zu verwalten ist im AppStore ja nun wirklich nicht schwer oder unübersichtlich.

      • wenn mir aber Version A ausreicht, wieso sollte ich dann noch weitere Jahre zahlen? Ich nutze immer noch Photoshop CS4. reicht mir

    • Grundsätzlich ok, aber leider sind die Abo Preise eher viel höher.
      Beispiel:
      MyPantone Farbfächer 32€/Jahr
      Ich nutze die App nicht, habe aber ein gutes Gefühl immer alle pantone Farben griff bereit zu haben. Dafür liegen in der Firma etliche gedruckte Farbfächer für ~80€ pro Stück die wirklich benutzt werden.

      • Ja, das mag ja sein.
        Dann würde der Entwickler aber merken dass der Preis zu hoch ist wenn ihm zu viele Abonnenten abspringen.
        32€ sind rund 2,75€ pro Monat. Wem das zu viel ist der abonniert halt nicht.
        Aber das ist ja auch nicht Thema der Diskussion.

        Die Alternative ist vermutlich der einmalkauf.
        Was würde die App dann kosten (die ich nicht kenne und demnach schlecht beurteilen kann)? 100€?
        Klingt erstmal viel. Ist aber nicht viel mehr als so ein Ding in deiner Firma. Dafür digital und immer in der Hosentasche. Also vermutlich halbwegs realistisch.
        Würde aber vermutlich mehr Leute für einen digitalen Kauf abschrecken als bei 32€ im Jahr oder 2,75€ im Monat.

      • Mapple, als Early User der Pantone App bleiben mir laufende Kosten glücklicherweise erspart. Das wäre mir die Sache auch nicht wert, da ich die Fächer hauptsächlich in gedruckter Form nutze.

    • Adobe halte ich für ein schlechtes Beispiel. Wer nicht mehr zahlt, kann die Programme gar nicht mehr nutzen und hat zig Dateien, die unnutzbar werden. Deshalb halte ich noch an CS6 fest. Mit dem nächsten MacBook wird’s dann schwierig…

      • Bei mir läuft die CS6 Problemlos mit dem neues OS

      • Genau das ist der Punkt: Der Kunde ist zum Abbo gezwungen, um „NotizApp 1“ weiter zu nutzen. Software wird ja nicht schlechter, wenn sie nicht gepflegt wird (wie ein Buch).
        Der Entwickler hingegen muss die App gar nicht pflegen und streicht trotzdem die Abogebühr ein.

        Wenn ein Kunde trotz Kündigung die alte Version behalten könnte wäre das was. Aber genau das sind upgrade Preise!

        Mit scheint momentan am besten neue Features, die eine Version 2 hätte, als In-App kauf anzubieten.

      • Adobe ist wirklich ein schlechtes Beispiel. Denn nur dank der Marktmacht von Adobe konnten sie ihr Abo-Modell durchsetzen. Eine derartige Marktmacht hat der normale App-Enwickler aber nicht.

        Sorry. Das funktioniert nicht. Nicht einmal in den USA funktioniert das Abo-Modell in gleichwertiger Weise. Es gibt einfach einen riesigen Anteil von Anwendern im Markt, die wollen weder Abos, noch laufende Kosten.

        Ist so. Die Anwender sparen sich dann einen Kauf. Und ein Konzern, der das komplett ignoriert: ist ignorant.

        Genau das. Ich bin der Meinung, die Zeit von Phil Schiller ist abgelaufen. Der Mann gehört nicht in seine Position. Der ist in meinen Augen ähnlich „smart“ wie Steve Ballmer. Der wusste ja auch immer viel besser als alle anderen, worauf es in Wirklichkeit ankommt…

  • Nee, dass ist Quatsch Phil.
    Wenn es ein Update gibt, dann kann ich überlegen, ob es mit das Wert ist aber ich schließe kein Abo ab, bei dem ich nicht weiß, ob ich es regelmäßig nutze und ob der Anbieter sein Produkt auch pflegt.

    Ich denke eine Updatepreismodell würde die Entwickler anspornen das Produkt mit sinnvollen
    Updates zu versorgen und die Kunden könnte
    sich von Fall zu Fall überlegen, ob es für sie sinnvoll ist.
    Voraussetzung ein nicht durchgeführtes Update macht die vorherige Version nicht unbrauchbar. Gleichzeit hätte der Kunde das Gedühl entscheiden und abwägen zu können und nicht in die Falle zu geraten.

    Nee Phil, das biste auf dem falschen Pferd oder zu getrieben von Umsatzerwartungen Deiner Aktionäre ;)

  • Das Problem am Abo-Model ist nicht, dass es schlecht ist, sondern die Entwickler schlichtweg zu gierig sind.

    Beispiel: MyFitnessPal Premium – 10€/Monat – Abo nicht teilbar

    Freigeschalten Funktionen…
    * Nährstoffe-Dashboard: Aktivierung der individuellen Nährstoffansicht
    * Nahrungsmittel-Analyse: Nahrungsmittel mit wichtigsten Nährwerten werden angezeigt
    * Dateiexport: Export in CSV wird ermöglicht
    * Kalorienziele pro Mahlzeit
    * Kalorienziele pro Tag
    * Makronährstoffe werden in Gramm oder Prozent angezeigt/einstellbar, statt nur in Prozent
    * Werbefrei

    Klingt super? Dann vergleicht mal damit:

    Office 365 Home: 2€/Monat/PC
    * Immer aktuellste Office Version (normal: 149€ pro PC)
    * Office für 5 PC, 5 Tablet, 5 Smartphone
    * 1TB Cloud Speicher
    * 60 Freiminuten/Monat (Skype) pro User

    Netflix: 3€/Monat
    * Nahezu täglich neue Serien/Filme in X-Sprachen und höchster Qualität
    * Immer wieder neue eigene hochwertige Film-Produktionen
    * Auf beliebig vielen Geräten einsetzbar
    * Teilbar mit bis zu 4 Benutzer (á 1 Stream gleichzeitig)

    Amazon Prime: 3€/Monat
    * Kostenfreier Expressversand
    * Unlimitierter Cloudspeicher
    * Jeden Monat ein kostenfreies E-Book
    * Unlimited Streaming: Videos
    * Unlimited Streaming: Musik
    * Sonderrabatte im Store

    Da ist das Angebot von zum Beispiel MyFitnessPal ein schlechter Witz dagegen und das ist nur eines von vielen Beispielen. Besinnen sich die „Entwickler“ mal auf ein entsprechendes Niveau, wird man über ein Abo-Modell auch entsprechend Kohle machen…

    • Jo sehe ich genau so. Ein Abo mit 1,99€ im Jahr(!) fänd ich ja noch vertretbar, wäre vergleichbar mit nem Jährlichen Versionssprung.
      Aber wenn ich sehe, dass ein lächerliches Fahrtenbuch 2€/Monat kosten soll, wirds verglichen mit den von Dir auch genannten Preisen lächerlich. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt einfach nicht.

      • Es kommt beim Softwarepricing auch stark auf die Marktgröße an. Schau Dir z.B. mal Flugnavigationsapps ab. Die kosten gerne mal 200€ und mehr im Store. Das ist komplexe Software für einen relativ überschaubaren Nutzerkreis. Die Fixkosten der Entwicklung müssen also von deutlich weniger Kunden getragen werden, was dann die Software teurer macht.

        War übrigens schon immer so: Applikationen wie Word waren immer schon recht günstig, weil praktisch jeder das Programm gebrauchen konnte. Ein Betriebsführungssystem für einen Abfallentsorgungsbetrieb kostet dagegen um Welten mehr.

      • Die Geschichte ist ja nur: Die meisten APPs, welche Abos anbieten, tun das nicht für Funktionen die wenige brauchen, sondern für Funktionen, welche standard sein sollte und dann auch noch zu überhöten Preisen.

        Nimm mein Beispiel von „MyFitnessPal“. Sooo eingeschränkt ist das Zielpublikum für diese APP nicht. Dass man von einer APP dann erwartet, dass sie alle Funktionen bietet, die sie kann, ist auch verständlich und würden viele, um nicht zu sagen die meisten, buchen. Jedoch nicht um 10€/Monat.

        Wie heißt es so schön?
        „Reich machen dich nicht die hohen Luxuspreise, die nur wenige bereit si d zu zahlen. Reich macht dich ein Produkt, welches viele brauchen und weil es in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis steht auch viele wollen.“

        Ist übrigens auch recht nett in der Nahrungsergänzung zu beobachten.

        Proteinpulver A: 20€/kg, guter Geschmack, 150 biologische Wertigkeit

        Proteinpulver B: 50€/kg, ein wenig besserer Geschmack, 200 biologische Wertigkeit

        Rate mal, was mehr gekauft wird: A oder B?

  • Außer einem Abo für eine Wetter-App habe ich keine Abos.

    Alle gekauften Apps, die mit einer neuen Version auf das Abo-Modell umstellt werden, werden bei mir aussortiert. Letzte Beispiele bei mir sind Facetune 2 und Pocket Informant. Ich hätte mir vorstellen können nochmal einen Einmalpreis zu bezahlen., aber auf keinen Fall ein Abo. Selbst beim Informant nicht den ich täglich nutzte.

    Auf lange Sicht werde ich sparen, da die Apps auf den Geräten weniger werden und ich für neue Apps mit Abo
    ja kein Geld ausgeben werde im Gegensatz zu vielen Einmalkäufen bisher.

  • Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein gesundes Abo Modell. Nur sind wir ehrlich, die Preise sind unverschämt hoch. Rechtfertigen die Nutzungsdauer überhaupt nicht….

    • Genau. Für Apps die ich 1x im Monat nutze werde ich doch kein Abo bezahlen. Aber 3,99 € hab ich irgendwann mal dafür ausgegeben. Und da ist es mir dann auch egal das es inzwischen Version 9 gibt, und ich noch immer Version 4 im Einsatz habe.

      (Mac Beispiele: Mindnode1, LittleSnapper, Gemini, …)

  • Ist doch ganz einfach. Wenn die Entwickler eine neue Version bereit stellen wollen dann sollen die das mit einer extra App machen. Ansonsten jährliches Abo für 99 Cent oder so. Upgrade-Finanzmodelle find ich mega schrecklich!!

  • Ich wäre grundsätzlich bereit ein Abo abzuschließen. Das Problem ist, dass die Abo-Preise teilweise in keinem Verhältnis stehen. Ok finde ich z. B. Office 365. da zahlt man im Angebot manchmal nur 30 EUR für die Jahres-Lizenz, sonst ca. 50 EUR. Dafür erhält man dann aber auch eine extrem Leitungsfähige Office-Suite, die immer auf dem neuesten Stand ist.

    • Auch zu teuer in wahrheit

      10 – 15 euro wären ok, bei der verbreitung

    • Far gewerbliche Interessen vielleicht noch sinnvoll. Privat überhaupt nicht. Ich verwende Office Home 2007. Bin absolut zufrieden und brauche nichts anderes.

      • Funktionieren tut es – wie sicher es ist, ist eine andere Frage. Neue Versionen haben nicht nur den Sinn neue Funktionen zu bringen, sondern auch Sicherheitslücken zu schließen – ja auch über ein simples .docx kann man Viren etc. einschleusen…

      • Office 2007 bekommt noch bis Oktober 2017 regelmäßig Sicherheitsupdates.

      • Christian: Nicht Richtig. 2007 ist der Support mit Februar ausgelaufen. 2010 hat den Support bis Oktober 2017

  • Das Abomodell ist das letzte…
    Da kommt doch eine Abo-Welle auf uns Verbraucher zu. Bei regelmäßig genutzten Diensten kann ich das zum Teil noch verstehen aber ein Programm (neudeutsch App) als Abo…total undenkbar. Wie soll eine Banking-App denn großartig weiterentwickelt werden? Alle 2-3 Jahre ein zahlungspflichtiges Update und gut ist.

    • Da gibt es so einige Möglichkeiten. Aktuelle Banking-APPs haben bei weitem nicht den Komfort und Umfang, welche/n die Web-Version hat. Ist ausreichend Potential da zum weiterentwickeln. Meine aktuelle zum Beispiel Erlaubt seit Jahren nicht, dass ich meine Daueraufträge ändere oder Wertpapiere kaufe…

    • App brachen regelmäßig Bugfixes, damit sie weiter funktionieren. Ein Abo ist für Software das natürlichere Modell.

  • Da hat mal wieder jemand by Apple die Bodenhaftung verloren. Kaum jemand hat solche Einkommen wie Apple-Manager. Mit Abos brauche ich kein iPhone mit 128 GB RAM. Dann kaufe ich wieder zum telefonieren ein Dampf-Mobilgerät – und tschö Apple.

  • Und ich sage, nein ist es nicht. Und nu?

  • Ich kann das Abomodell aus Entwicklersicht nachvollziehen: ein ständiger Geldfluss..

    Aber man sollte dabei wohl die Relation im Auge behalten:

    Gyroscope (visualisiert lediglich die Health Daten etwas hübscher) will 6,90 im Monat! Das sind über 80 Euro im Jahr. Für mich komplett gaga.
    Ich würde die App auch kaufen, gerne auch für einmalig 10-30 Euro. So aber verzichte ich auf die App.

    Ein sich jährlich erneuerndes Abo für 3-10 Euro (Bsp. Weather Pro, Sleep Cycle) halte ich dagegen für fair.

    Wenn keiner überteuerte Abos bucht, hat sich das Thema hoffentlich schnell erledigt.

  • Der typ ist irre geworden, anders nicht erklärbar

    Abo, ja aber apple müsste die preise in richtung 50 cent 1 euro pro monat diktieren

    So wie jetzt ist das irrsinn

  • Abo, InApp ist alles abzocke.
    Die ganzen z.B. InApp. Früher kostete ein Spiel 40€ oder auch mal 60€
    Heute kosten Spiele weit über 1000€ durch InApp.
    Das steht zu keiner Relation.

    Bei Software nicht anders mitlerweile.

    Ja die Entwickler und Firmen müssen auch von was leben. Aber das was momentan abgeht, geht gar nicht mehr.

    • Aber spült offensichtlich durch gedankenlos agierende Jugendliche 40-50€/Monat und User in die Kasse, also wird das Modell fortgesetzt. Ich kaufe auch ab und an mal inApps, weil ich kleinere Programmierer gerne unterstütze. Das ist aber leider Vergangenheit.. so langsam frisst die Gier gerade das Hirn. Klar, die 1€ Mentalität ist meines Erachtens schrecklich genug, aber Spiele werden zur Zeit unspielbar, wenn man nicht 20€/Monat investiert. Auf dem Smartphone wird sowas langsam immer lächerlicher…

  • Das ganze mal aus einer anderen Sicht: Wie verhält es sich mit Bugfixes für die jeweiligen Versionen? Angenommen jemand möchte bei der alten Version bleiben und kein kostenpflichtiges update machen – Dann muss der Entwickler jede einzelne Version seperat Handlen. Ich denke der Aufwand lohnt sich nicht.

  • Wenn ich eine Software kaufe dann gehört die mir zumindest mal das Recht die Vorteile oder den Spass die
    die Software bringt habe ich bezahlt. Warum zahlen die Softwareentwickler ihrem Maurer der ihr Hause gebaut
    hat nicht eine iHausabogebühr. Die würden den doch für verrückt erklären aber selber tun sie das doch!
    Nur weil man mal 100000 Zeilen Programmcode geschrieben hat, meist noch mit dicken Fehlern behaftet,
    berechtigt das einem noch lange nicht ewig dafür Geld zu kassieren zumal man diese Arbeitsleistung ohne
    großen aufwand noch an tausende andere verkaufen kann. Das kann der Maurer oder andere nicht.
    So langsam spinnt anscheinend die ganze Softwarebranche. Es wird Zeit das man als Käufer mal
    wieder deutlich zeigt wo die Grenzen sind. Solche Bezahlmodelle mache ich nicht mit. Ich kaufe nicht
    nur diese Software nicht sondern streiche die ganze Firma als Softwarelieferant.

    • 3 Zeilen gelesen und schon einen Denkfehler entdeckt. Im Lotto gewonnen? Ja? dann gratuliere ich dazu, kein „Abo“ abgeschlossen zu haben um das Haus zu bauen/kaufen. Die blöde Geschichte ist nur: Beinahe ein jeder schließt ein „Abo“ (Kredit) ab, um den Maurer zu bezahlen, der die Mauer baut.

      Ja: Du hast nach dem erbauen das Nutzungsrecht
      Nein: Die Mauer gehört dir nach dem Erbauen nicht – erst wenn du dein „Abo“ nach 20-30 Jahren fertig gezahlt hast.

      • Das ist falsch mein Haus kann ich wieder verkaufen ein Abo nicht

      • Dein Haus kannst du zwar verkaufen, bekommst dein Geld aber trotzdem nicht wieder – das geht an die Bank wegen deines „Abos“ und nicht an dich. Erst beim Verkauf nach Ende des „Abos“ geht das Geld tatsächlich an dich.

        Und wenns blöd hergeht und du dein „Abo“ vom Haus nicht mehr zahlst, geht die Bank her und verkauft es und kann dir sogar das Nutzungsrecht entziehen.

      • Doch das Geld was ich reingesteckt habe bekomme ich wieder und bei den Immobilienpreisen sicher auch etwas Gewinn. Viele von den Softwaref…. meinen nur weil sie eine kleine Software entwickelt haben muss die sie gleich zum Millionär machen.

  • Ist doch alles ganz einfach: Apple will Kohle verdienen. Viel Kohle. Noch viel mehr Kohle als sie aus dem App-Geschäft eh schon ziehen. Das Ganze natürlich mit Blick auf die Aktionäre möglichst verläßlich. Die Börse liebt Verläßlichkeit. Und wie ist das zu bewerkstelligen? Durch Abos, Mieten etc. Eines muss man den alten Säcken in Cupertinos lassen. Je länger die im Geschäft sind, umso abgezockter werden die.

    • Endlich !!!
      Hab mich gefragt, wie weit ich lesen muss, bis jemand das deutlich sagt.
      Da viele ihr Abo einfach laufen lassen – Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit dahingestellt – ist die Abo-Variante wirklich die bessere Wahl für Apple.
      Ging mir schon durch den Kopf, als ich den Titel las.
      Danke Peter Dachs

  • Ich habe früher sehr gerne Apps gekauft. Mehrere hundert Euro habe ich im AppStore gelassen.
    Als dieser undurchsichtige Abzocksumpf aus In-App-Käufe und Freemium-Blender zur Seuche geworden ist, habe ich das einkaufen fast vollständig eingestellt.

  • Der Typ kann sich seine Abos sonst wohin schieben.

  • Ich unterstütze Entwickler von sinnvollen Apps mit denen man auch über Jahre hinweg Daten kompatibel verwalten kann. Leider gibt es zu viele Entwickler und Apple möchte die meisten davon weiterhin an sich binden. Das geht nur über ein Abo-Modell da nur so gesicherte betriebliche Kalkulationen möglich sind. Auch ganz im Sinne von Apple. App Preise hoch, Hardwarepreise hoch, aber nur 5GB kostenlosen Speicherplatz anbieten. Es kommt der Zeitpunkt, wo ich dann doch mal ein klares NEIN zu den Gewinnmaximierungsbestrebungen Apple’s sagen muss.

  • Die Abo-Modell Abneigung scheint hier ja mehrheitsfähig, ich würde da gerne noch einen andren Aspekt ergänzen wollen: Alles im AppStore gekaufte ist nicht gekauft, man bekommt lediglich ein Nutzungsrecht für eine bestimmte oder größtenteils unbestimmte Nutzungszeit. Es wird kein Vermögen/Eigentum aufgebaut. Mit Aufgabe des AppStore oder Änderung der Policies kann mein Nutzungsrecht jederzeit erlöschen. Dies ist hochgradig bedenklich für unsere Gesellschaft, da keine Werte bzw kein Eigentum mehr aufgebaut wird. Das Abo-Modell macht dies noch schlimmer, da die Ausgaben – wie von einigen bereits angemerkt – nicht mehr kontrollierbar sind durch den Einzelnen.

    Übrigens, nach vielen Jahren USA-Aufenthalt habe ich Ähnliches dort beobachten können. B ei einem KFZ-Kauf z.B. ist die erste Frage nach Deinen monatlichen Raten für Miete, finanzierte Heimelektronik, etc. und dem verbleibenden Spielraum im Vergleich zum Netto-Einkommen. „Ahh, sie haben noch ca. 300 USD übrig jeden Monat, dann kann ich ihnen da ein tolles Auto anbieten für 289 USD Rate pro Monat.“ Kein Mist, so funktioniert AutoKauf in USA. Fragen nach dem Wert des Fahrzeugs, Preis und Zinssatz etc. hinterlassen Fragezeichen bei den Verkäufern. Alles dank einer gesellschaftlichen Veränderung hin zu nur noch monatlichen Belastungen als Modell.

    • Mit Verbrauchs- und Gebrauchsgütern kann man eh kein Vermögen aufbauen. Das sind reine Verlustobjekte. Eigentlich will man als rational denkender Mensch weder der Eigentümer eines Autos, noch eines Smartphones sein. Denn all diese Sachen verlieren üblicherweise schnell an Wert.

      • Deswegen nutze ich nur Carsharing und mein Firmenhandy :)

      • a) Na, dann will ich mir nicht vorstellen, wie du an deine Klamotten kommst.
        b) Mietest du das Essen oder bist du auf Sonnenenergie umgestiegen?
        ;)

  • Wenn wir schon über alternative Bezahlmodelle nachdenken, würde ich ja ein Verbrauchsabhängiges Modell bevorzugen. Bezahlt kann dann zum Beispiel nach Zeiteinheiten abgerechnet werden. Für Heavy-User am besten mit einem Deckel. Apps müssten dann natürlich alle gratis sein. Auf diese Weise könnte man auch einen Testzeitraum integrieren, um die Apps zu testen, z.B. 30 Min. gratis.
    Das hätte für User den Vorteil auch hochwertige (teure) Apps a) auszuprobieren und b) auf sie Zugriff zu haben, falls sie mal gebraucht werden.
    Aus Dev-Sicht würde man so neue Zielgruppen erschließen und bessere Insights sammeln.

    Nur ein Gedankenexperiment, aber für mich eher zu akzeptieren als ein generelles Abo-Modell. Und ja, kostenpflichtige Upgrades wären auch ein Schritt in die richtige Richtung.

  • Der einzige Grund, weshalb Apple für inAppAbos ist, dürfte sein, dass sie so mehr Geld verdienen.

  • Für mich – und das wird wohl für viele gelten – wird das auf jeden Fall heissen, dass die Anzahl der gemieteten Apps drastisch zurückgefahren wird. Wer will denn schon 50-100 EUR pro Monat für eine durchschnittliche Sammlung von Apps zahlen? Durch eine Einmal-Zahlung schafft man sich sicher viel Zeugs an, das man vielleicht nicht wirklich braucht. Die Hersteller von solchen Apps können ihre Erzeugnisse folglich gleich aus dem Angebot löschen. Der gewünschte Effekt von Generierung von höheren Einnahmen wird sich also höchstens auf ein paar wenige auswirken, die ohnehin schon gut im Geschäft sind.

  • Aus meiner Sicht gibt einen ganz schlichten Grund für Phils offizielle Pro-Abo-Politik: Apple verdient damit ständig Geld ohne einen Finger rühren zu müssen. Er sagt ja selbst, dass ihm der technische Aufwand für Updates zu groß ist. Zusätzlich liest man regelmäßig die Berichte, dass die kostenlosen Apps hohe Serverkosten für Apple verursachen würden, ohne Einnahmen zu erzielen. Es geht nur um mehr Profit, verkauft in philosophischen Floskeln. Und viele Apple-Jünger scheinen auch diese Kröte zu schlucken… dann guten Appetit!

  • Ich frag mich grad, wie habe ich es 30 Jahre lang geschafft OHNE Abo, also ich muss das jetzt unbedingt haben weil der Phil das so sagt. Jeden Monat so (bei mir geschätzt) 35-50€ ausgeben, für Apps die ich hin und wieder nutze, ja. Warum nicht ? Sind ja nur 500-600€ im Jahr. Da lass ich gerne meinen Urlaub dafür ins Wasser fallen, will ja schließlich mein 900€ billiges iPhone weiter nutzen. Und da ich ja so viel Geld dafür bezahlt habe, bin ich ja auch reich .
    Für die die das nicht kapieren: Das war Ironie

  • Ich glaube ich habe nur ein paar Apps für die ich überhaupt bezahlt habe, dass liegt aber nicht an meiner Bereitschaft sondern an meinem Nutzungsverhalten. Ein Abomodell käme für mich jedoch NIE in Frage, würd gern mal wissen was der geraucht hat.

  • • Der Grund, warum wir noch keine Upgrade-Preise anbieten ist simpel. Eine entsprechende Integration wäre deutlich komplexer als die meisten Leute annehmen.
    * Eine Ausrede, die bei Apple inzwischen zu einer Art Standard geworden zu sein scheint: # Vorstehende Linse, # Akku-Buckel, …
    • Der App Store hat sich so erfolgreich entwickelt, weil unser Geschäftsmodell dem Verbraucher einleuchtet.
    * Genau! Vor allem die Such- und Filtermöglichkeiten haben es dem User angeta… oh, wait: zu komplex, der User macht sich ja keine Vorstellungen! (Oder: ähm, nein; es gibt auf legalem Weg nur schlicht keine Alternative.)
    • Die Preise im App Store sind klar und eindeutig. Wenn eine App etwas kostet, dann sehen Anwender den Preis und wissen wir teuer die App ist.
    * Jaa, so hate Steve Jobs es im besagten letzten Jahrhundert mal geplant: 79,- / 99,- ¢. Inzwischen fragt man sich, woran a. der User den echten Preis der diversen Gratis-Apps mit InApps erkennen soll und b. warum überhaupt noch eine (ohnehin nicht mehr erkennbare) Preisstruktur vorgegeben wird. Was fehlt (diese brandneue Kritik wird Apples Chef-Etage jetzt überraschen), sind Testversionen und (oi!) Upgradepreise, mit denen es (horcht, horcht) bei Mac-Software erstaunlich wenig Probleme gibt. Also, außerhalb des MAS, aber das versteht sich von selbst.

  • Ich bin noch die Generation die gerne ein Upgrade Preis bezahlen, aber bei einem Abo nicht mitmachen!

  • Ich finde Abos machen nur bei Videotheken Sinn. Alles andere sollte irgendwann mal ausentwickelt sein. Neues Design und neue Funktionen können ja gerne nochmal zum erneuten Kauf verführen, aber ich möchte gewissermaßen, dass mir die jeweilige Version bis auf weiteres gehört. Ich fand es schon dreist wie man bei Videospielen für Multiplayer Abos abschließen muss. Früher hat man seinen eigenen Server aufstellen können oder hat sich im LAN verbunden. Ist doch total Mist für alles laufende Kosten zu haben. Vergisst man die neue Version zu kaufen ist das weniger schlimm als wenn man vergisst ein Abo zu beenden von Apps die man gar nicht (mehr) nutzt.

    Wie andere schon sagten bedauere auch ich, dass man Apps nicht auf Vorrat kaufen kann und jederzeit geplant oder willkürlich Apps aus dem Store verschwinden. Ich würde so gerne mal wieder Tap Tap Revenge spielen.

  • Das ist schlich weg falsch, selbst wenn ich per Kredit gekauft habe, kann ich das Teil wider verkaufen
    und mein Invest gehört zum größten teil wieder mir. Mach das mal mit Software Abos

  • Für so ein Spruch sollte man eigentlich Apple abstafen sowie Microsoft zu seiner Zeit.

  • Ich finde die Argumente von Schiller durchaus nachvollziehbar. Was man beachten sollte: das ganze hat natürlich auch „kulturelle“ Aspekte. Für viele Amis, d.h. Firmen genauso wie Privatanwender, sind Software-Abos mittlerweile die Regel. Und wie hier schon in anderen Kommentaren erwähnt, haben die auch beim Autokauf mittlerweile „Gewohnheiten“, die uns komplett fremd und absurd erscheinen. Bei so einem Hintergrund wird manches von seinen Worten etwas „verständlicher“…

    Wie es in einem weltweiten Kontext aussieht, kann ich nicht beurteilen, aber ich vermute, dass die „Abo-Freundlichkeit“ vermutlich etwas höher sein könnte als in Deutschland…!

    Apple wird sicherlich nicht wegen dem deutschen Markt allein – wo Abos speziell bei Software, Apps, Diensten, etc. schon seit Jahren schlecht ankommen – sein ganzes globales Modell ändern. Allerdings sagt Schiller ja auch, dass sie offen sind und sich durchaus umstimmen lassen könnten. Zumindest lässt der Bericht diese Interpretationsmöglichkeit zu. Die Präferenz von Apple ist klar: weniger Aufwand (für Apple), mehr Gewinn usw., das ist ein „No-Brainer“ und würde Google, Facebook und Co. nicht anders angehen.

    Vor ca. 7 Jahren war ich auch noch strikt gegen Abos und dergleichen — ich komme aus dem WordPress-Pluginentwickler-Bereich. Mittlerweile sind dort Abos, ob nun selbstverlängernd, oder optional durch den User verlängert, die absolute Regel. Und bei vielen Anbietern, die vor Jahren noch den Einmalkauf angeboten haben, wurde dieser inzwischen gestrichen, und mit einer Version 2.0 oder 3.0 oder 4.0 auf Abo umgestellt bzw. um erneute Zahlung gebeten. Am Ende zahlt man bei sowas mehr als Kunde, und es ist in keinster Weise kostenmäßig planbar. Ein Abo sieht auf den ersten Blick doof aus, aber es hat durchaus Vorteile, gerade für Firmen, Selbständige etc. und in gewisser Weise auch für Privatnutzer. Und man hat kontinierlich eine Geschäftsbeziehung und auch „Rechte“, d.h. Support- und Updateansprüche. Und sollte diese natürlich einfordern und nutzen.

    Auch so genannte „Lifetime Licenses“, die es im WordPress-Plugin-Bereich durchaus noch oft gibt, sind nicht wirklich für die „Lebenszeit“, man kann so etwa 3-5 Jahre Nutzung rechnen und ich weiß von Firmen, dass dies genauso kalkuliert wird! D.h. man hat paar Jahre Ruhe als Kunde, bekommt Updates, Support etc. und neue Hauptversionen aber irgendwann ist Ruhe und der Anbieter ändert die AGB oder schmeißt andere Knüppel zwischen die Beine, sodass man erneut zahlen darf…

    Die Kunden- bzw. Käufersicht ist klar, die Kommentare hier sprechen ja eine deutliche Sprache.

    Aber bitte versetzt euch auch mal in die Anbieter-/ Entwickler-Sichtweise. Ich spreche hier nicht von Spielen, sondern von „Produktiv-Apps“ etc. (Spiele interessieren mich nicht, dass ist meiner Meinung nach ein extra-Thema!):

    Ich habe selbst WordPress-Plugins entwickelt: biete ich diese zum Einmalkauf an, habe ich unregelmäßige, nicht planbare Einnahmen; am Anfang meist sehr viel dann nach einiger Zeit sehr sehr wenig. Bei einem Art Abo-Modell habe ich regelmäßige Einnahmen. Wenn man mit einer Mindestanzahl an Kunden/Abonnenten kalkuliert, kann man so schauen, ob dieses Geschäftsmodell für einen nachhaltig ist oder nicht. Einmalkäufe sind in der Regel ein Desaster für Entwickler, insbesondere wenn es um den Support einer App geht. Ich kann ein Plugin oder eine App nicht global supporten, wenn ich das Support-Team nicht regelmäßig finanzieren kann. Support ist aber sehr wichtig und wird zu Recht vom Kunde erwartet. Es muss also skalieren. Seit zwei Jahren arbeite ich selbst bei einer Firma, die iOS- und Android-Apps entwickelt und dort im Support. Ich weiß also durchaus wovon ich hier rede.

    Das Problem und ein Teil der Lösung haben viele Kommentare bereits erwähnt: es ist die Höhe und die Häufigkeit des Abopreises. Moderate Jahrespreise werden oft akzeptiert von Kunden. Überhöhte Monatspreise sind ein No-Go — ist genau meine Sicht der Dinge.

    Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Wie so oft.

    Bei allem Frust ablassen, bitte denkt auch an kleine Entwickler, kleine Startups usw. Da sind viele Arbeitsplätze und hinter jedem Job steht in der Regel eine Familie. Es sind nicht nur riesige Entwickler-Schmieden, die anonym abkassieren. Viele brauchen einen „soliden“ Einnahmestrom, um einfach existieren und weiterentwicklen zu können. Es braucht wie vieles im Leben halt eine gute Balance.

    • Ja da fängt der Betrug doch schon an „Lifetime“ heißt bei denen halt nicht Lebenszeit sondern 3 Jahre wenns gut geht.
      Ich habe diese Mentalität KAUF EIN PFUND BEKOMME EIN HALBES UND BEZAHLE ZWEI so satt.

  • Wozu für Apps bezahlen? Die ganzen Hipster Apps von irgendwelchen unbekannten Startups sind zwar schön und gut, aber meist ist nach 1-2 Jahren dann Schluss mit Updates.

    Deswegen versuche ich möglichst alles mit den gratis Apps der „BigPlayer“ abzudecken. Google Apps, Evernote, Microsoft Apps, Pocket usw… Damit sind mindestens 90% abgedeckt.

    Wenns dann doch mal eine bezahlte App sein muss, dann sollte der Entwickler groß und etabliert sein. Plex wäre da ein gutes Beispiel.

    So kann ich sicher sein, dass die Apps auch über viele Jahre supported werden.

    Ich hasse es, einerseits Geld für Apps auszugeben, die nach einiger Zeit nicht mehr supported werden und andererseits hasse ich es, ständig alternativen suchen zu müssen. Genau deswegen gibts nur noch die Apps der großen Unternehmen.

    Und wenn jemand jetzt was von Datenschutz schreibt… Irrelevant. Ob ich die Daten jetzt den großen oder den kleinen gebe macht für mich keinen Unterschied.

    Unterm Strich gebe ich im Jahr höchsten 10€ für Apps aus (Primär Spiele) und hab ein Smartphone voll mit Apps, die Wöchentlich oder Monatlich aktualisiert werden. Was will man denn mehr?

  • Software-Abo bedeutet auch, Miete für die eigene Arbeit zu zahlen!

    Wenn ich eine App nutze, mit der ich auch was produziere (Garage Band, Final Cut Pro, Motion, …), dann bedeutet ein Kündigen/Beenden des Abos (aus welchen Gründen auch immer), dass ich keinen Zugriff mehr auf meine erstellten Projekte (also auf meine geleistete Arbeit) habe bzw. nicht mehr damit arbeiten kann.

    Allein schon aus diesem Grund kommen Abos für mich niemals in Frage.

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