iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 19 468 Artikel
   

Personenbeförderungsrecht: Taxi-App-Anbieter kontra CDU und Uber

Artikel auf Google Plus teilen.
30 Kommentare 30

Die Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige Taxi-App sowie den Service WhatsApp Taxi betreibt, hat heute eine offizielle Stellungnahme zum Vorstoß der CDU abgegeben, das Personenbeförderungsrecht anzupassen und so den hiesigen Markt für die Taxi-Konkurrenten von Uber und Co. vorzubereiten.

taxi-500

Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft „Taxi Deutschland“, kritisiert die Idee, die unter anderem in der FAZ besprochen und vom konservativen ThinkTank cnetz vorgestellt wurde:

Uber ist dafür bekannt, Millionen für Lobbyismus auszugeben. Es war eine Frage der Zeit, wann der erste Politiker sich davon beeindrucken lässt und sich Ubers Forderungen anschließt. Aber: Was gut für Großkonzerninteressen ist, ist nicht zwingend gut für eine demokratische Gesellschaft. Gesetze haben kein Verfallsdatum. […] Dass im Rahmen des PBefG Innovation möglich ist, zeigt sich gerade am Beispiel Taxi Deutschland deutlich: Die Genossenschaft der Taxizentralen launcht regelmäßig innovative Taxiservices wie zuletzt das bundesweit einmalige „WhatsApp Taxi“. Sie betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Von einem solchen Service für alle Bundesbürger können Mytaxi und Uber nur träumen.

Laut Schlenker klagen Unternehmen wir Uber zu unrecht über etablierte Markt-Anforderungen wie etwa die P-Schein-Pflicht. Zudem gibt das Schlenker zu bedenken: Der Deutschland-Start des oft kritisierten Fahrdienstleisters, dürfte für massive Preisschwankungen sorgen. In Märkten in denen Uber bereits aktiv ist, Schlenker führt das Beispiel LA an, ließen sich allein über Silvester Preissteigerungen von knapp 1000% beobachten.

taxi

Die Genossenschaft schließt ihr Statement mit einer (stets willkommenen) Bier-Analogie:

Sollen wir unsere Gesetze ändern, damit Unternehmen wie Uber mehr an uns allen verdienen können? Wir ändern ja auch nicht das Reinheitsgebot für Bier (von 1516), nur weil ein neuer Player billige Zusatzstoffe zupanschen möchte.

Mittwoch, 20. Apr 2016, 13:39 Uhr — Nicolas
30 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Liebe Taxi Lobby,
    ja, Uber ist vielleicht teurer manchmal, aber entscheidet Ihr, welchen Service ich nutze? Mit welchem Recht? Bevormundung ist ein mittlerweile alltägliches Geschenk aus verschd. Interessengruppen, aber müssen Sie da auch noch mitmachen? Warum kann ich nicht selber wählen?
    Ich bin ein regelmäßiger Taxikunde. Meine Erfahrung zeigt leider, dass mangelnde Sprach- und Ortskunde, sowie versuchter aktiver Beschiss an der Tagesordnung ist. Ja, ich kann mich beim Ordnungsamt beschweren, aber ändert sich deshalb das beschrieben Problem? Nein, denn den P-Schein schient man auch ohne den beworbenen Fähigkeiten zu erhalten. Der Wert des P-Scheins bezieht sich nur noch auf eine Argumentationsmasse der Taxi Lobby. Und ist man als Mitfahrer in einem Auto in Dtld. nicht sowieso versichert? Und selbst wenn nicht: Sollte ich mal eine andere Lobby fragen, um nach entsprechenden Lösungen zu fragen – zum Beispiel die Versicherungslobby?
    Es überrascht mich, dass die Taxi Lobby mir ein App oder einen Whatsapp gestützten Service als Innovation verkaufen möchte. Dies ist leider, liebe Taxi Lobby, keine Neuerung mehr. Jeder kleiner Laden bietet das mittlerweile an.
    Nebenbei: Der Vergleich mit dem deutschen Reinheitsgebot ist völlig absurd. Was hat das mit einem Service zu tun jemanden durch die Gegend zu fahren? Es ist ein plakatives, PEGIDA-gleiches Vergleichsverfahren um die Deutschen emotional hinter sich zu wissen. Offensichtlich sind die „ewig Gestrigen“ noch nicht im Supermarkt des 21ten Jahrhunderts gewesen. Ausländische Bier gibt es überall und das Reinheitsgebot ist primär ein Marketingmittel. Wollen Sie, liebe Taxi Lobby, tatsächlich einen Allerweltsservice mit einem Nahrungsmittelgebot vergleichen? Peinlich wäre es, wenn ein bisschen Autofahren der Produktion eines Lebensmittels gleichgesetzt würde. Denn es ist es nicht. Wer kann alles ein Bier brauen? Und wer Autofahren? Na also!
    Warum begrüßen Sie nicht den Wettbewerb und zeigen es Uber so wie es sich in einem echten, freien Wettbewerb gehört: Mit den besseren Service und einem akzeptablen Preis? Warum müssen Sie sich hinter Gesetzen verstecken?
    Die Bahn hat sich auch dem Wettbewerb mit den Fernbussen gestellt. Es wird Zeit, dass das alte Taxi Monopol endlich fällt und der Protektionismus verschwindet. Sollte die Taxi Lobby wirklich wirklich wirklich der Meinung sein, dass der eigene Service markt- und wettbewerbsfähig ist, dann sollten die alten Gesetzte fallen. Oder ist mein Gedanke „Majestätsbeleidigung“?
    Unterlassen Sie bitte die Bevormundung des Kunden und stellen sich der Qualität des eigenen Services.
    Möge der beste Service gewinnen!

    • Was für ein schwachsinniger Kommentar. Ich würde es begrüßen, wenn hier wieder soziale (!) Marktwirtschaft herrschen würde, was in vielen Bereichen leider dem ach so geliebten freien Markt weichen musste. Nur weil etwas neu ist, muss es nicht besser sein. Auch Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft und manche Geschäftsfelder müssen einfach geregelt sein, zum Schutz des Verbrauchers. Der Pegida-Vergleich ist völlig daneben und Versicherungen müssen nicht auch noch mehr verdienen, als sie es ohnehin schon tun. Bewährtes bewahren, das ist der Sinn auf den Hinweis zum Reinheitsgebot. Da du das nicht verstanden hast, zeigt dies deine Intelligenz. Deine persönlichen Erfahrungen nehme ich dir nicht ab, und wenn es so war, versteh ich nicht, warum du dich nicht beschwerst mit dem Argument, es würde sich ja nichts ändern. Völliger Blödsinn, denn dafür ist die Beschwerdemöglichkeit da. Wie kann man so daneben argumentieren, ohne es überhaupt ausprobiert zu haben.
      Dein Beitrag zeugt von absoluter Inkompetenz und reinem marktwirtschaftlichen Denken ohne Sinn und Verstand.
      Wer mit Uber sympathisiert, möchte sicherlich nicht, dass der Service besser wird, sondern nur irgendwelchen BWL-Arschlöchern Geld in den Arsch schieben.

      • Vielen Dank für Ihren geistreichen Kommentar… Bla.
        Vor was muss denn der Taxikunde beschützt werden? Vor dem Monopol-Wunsch der Taxi Lobby? Wenn ein Service nicht die gewünschte Qualität hat, dann nimmt man einen anderen Anbieter. Wie soll das aber bei einem Monopol geschehen? Welche Wahl habe ich denn in dem Taximarkt? Mehr Anbieter würden die Auswahl ermöglichen – und der Kunde kann sich selber aussuchen, vor wem er sich beschützen lassen will. Nebebei: Die Taxi Lobby ist nicht das Bundesverbraucherministerium, verfolgt eigene Interessen und wird mich bestimmt nicht vor sich selbst schützen.
        Den Pegida-Vergleich haben Sie offensichtlich nicht verstanden, denn ich habe diesen im Kontext der emotionalen Argumentation ohne faktischem Inhalt gezogen. Ich hoffe, dass ich Ihnen durch die Klarstellung beim Verstehen unterstützt habe.
        Dass die Versicherungskonzerne schon genug verdienen, da stimme ich Ihnen zu. Jedoch ist die Versicherung der Mitfahrer auch bei Taxen schon vorausgesetzt und wird bezahlt. Eine Marktöffnung würde nur zeitwillig das Geschäft erhöhen, danach würde dies wieder zurück gehen, denn: Wieviele zusätzliche Taxen / Uber-Wagen wird es wohl geben? Gehen Sie echt davon aus, dass auf einmal doppelt so viele Wagen vorhanden sind??? Nein, das Gleichgewicht wird nach einer Zeit zustande kommen.
        Gerne möchte ich zu Ihrem disqualifizierenden Kommentar und Wertung zu meiner Intelligenz Stellung nehmen: Die Verknüpfung meiner Meinung zum Wert des Reinheitsgebotes mit meiner Intelligenz zu verknüpfen zeugt von einer unlogischen, pathologisch-unreifen Argumentationskette und spricht für sich selbst. Danke für Ihre einfache Qualifizierung Ihrer Aussage.
        Auch finde ich es interessant, dass Sie meine Erfahrung einschätzen und einordnen können ohne diese zu haben. Auf welche Argumente begründen Sie Ihre Bewertung?
        Zum Thema Beschwerdemöglichkeit: Danke für den Hinweis, allerdings habe ich schon darauf verwiesen, dass keine Reaktion und Verbesserung auftritt. Im Gegenteil: Das Ordnungsamt hat mich zurück an die Taxizentrale verwiesen!!??! Oder glauben Sie, dass ich das nicht schon probiert habe?
        Auch Danke ich für Ihre Bewertung meiner Kompetenz. Da Ihre Bewertung auf Basis emotionaler, nicht begründeter und inhaltsloser Verbindung einzelner Schlagworte zu einem Thema beruht, ist Ihre Bewertung somit wertlos.
        Wie Sie beim genauen Lesen meines Beitrags erfahren haben könnten geht es mir um die Qualität des Services. Wer mich fährt ist mir egal, ob Taxi oder Uber. Jedoch wird eine Verbesserung weder durch Beschwerden realistisch erreicht, noch durch die existierende Monopolisierung.
        Wenn Sie keinen Druck bekommen durch Wettbewerber und faktisch Monopolist sind, warum sollten Sie sich denn ändern? Mit einer Sympathie für „BWL-Arschlöchern“ um denen noch mehr „Geld in den Arsch schieben“ hat das nichts zu tun, denn auch das Taxiunternehmen fährt nicht für lau sondern will Geld sehen. Ich wundere mich, warum Sie nicht auch diese als „BWL-Arschlöcher[…]“ betiteln, denn es wäre dann konsequent.

        Zusammenfassend erkenne ich an, dass Sie eine andere Meinung haben. Das ist Ihr gutes Recht und auch, dass Sie diese Kund tun. Die Bewertung meiner geistigen Kapazität auf Grund emotionaler Begründungen, zusammenhangslosen Einwürfen, Fäkalsprache und Ihrer rudimentären Wissensqualität bzgl. Marketing (nein, nicht mit Werbung verwechseln) eröffnet jedoch den anderen Lesern von ifun den Wert ihres Beitrags:
        Er ist unterhaltsam, aber nicht von Wert.

        Nichtsdestotrotz, vielen Dank für Ihren Beitrag, er hat mir viel Spass gebracht und ich habe herzhaft gelacht.

    • Sehe ich genauso. Taxi fahren in Deutschland ist einfach gnadenlos überteuert und der Service mies. Letztens erst über eine tolle Taxi-App eins bestellt und konnte sehen wie es in meine Richtung fährt und dann plötzlich 200m vor meiner Position nimmt er jemand anderen auf und fährt davon.
      In den USA habe ich mehrmals Uber genutzt und war von den Autos, der Freundlichkeit, der tollen App und dem Preis sehr begeistert. Denke auch dass Konkurrenz in dem Markt uns Verbrauchern auch nutzen würde. Monopole ist meiner Meinung nach nur bei der Polizei u.ä. angebracht. Und wenn Uber zu Sylvester die Preise anzieht, dann ist das halt ganz normal Angebot und Nachfrage. Dann fährt halt der der mehr zahlt und der Sparfuchs muss halt auf ein normales Taxi länger warten. finde ich okay.

      • Ex UBER Partner

        Hallo Rob und alle die hier so begeistert von Uber sind !
        also erstmal könnt ihr Uber in Amerika nicht mit Deutschland vergleichen die Vorraussetzungen sind ganz andere als in Deutschland (rechtliche und steuerliche) und zum anderen ist es nicht nur der Preis der da zählt, Uber ist ein knallhartes Unternehmen das sch über alle Regeln und Gesetze hinwegsetzt seine Partner (alle Fahrer sind selbstständig) gnadenlos ausnutzt. Der einzige der daran verdient ist Uber , die Partner werden immer nur beim Start unterstützt (Start neues Land neue Region) Uber ändert dann auch für Partner ohne Vorwarnung die Preise , Provisionen nach der Methode Friss oder Stirb und selbst in Amerika geht es vielen Uber Partnern dreckig. Hier in Deutschland ist es unmöglich von den realen Gebühren die Uber dann weitergibt als Unternehmen zu überlebe, UBER Partner müssen aber eine Konzession haben , jährlich zum TÜV und Fahrer mit Personenbeförderungsschein haben. Selbst wenn dieser Schein wegfällt ist es unmöglich bei 90Cent pro km , abzüglich 19% Mwst. , abzüglich 20% Provision Uber ein Auto auch nur kostendeckend zu fahren.
        Deswegen krallt sich ja UBER auch liebend gerne absolute Neueinsteiger und vergisst bei den Gespräche immer die MWST etc. es werden Traumwerte vorgerechnet die nie erreichbar sind. Versprechen gegeben die schneller als man schauen kann gebrochen werden(schriftliches ..nie bei UBER).
        Alleine in FFM , Düsseldorf und Hamburg haben sich viele hundert auf die UBER Versprechen eingelassen und sich in das Abenteuer UBER gestürzt um dann zu erfahren: „Danke für euere Mühe wir ziehen uns zurück weil uns das Wachstum und die Gewinne hier nicht schnell genug sind und die Gesetze gegen uns!“
        Wer ja zu UBER sagt sagt ja zur Abschaffung des Mindestlohns , ja zur Ausbeutung von Menschen , der Zerstörung von vielen Tausend Jobs!
        UBER hat alleine in New York zu vielen entlassenen Taxifahrern geführt und gleichzeitig verdienen die UBER Partner so schlecht das sie schwarz Leute auf der Strasse mitnehmen was auch in Amerika verboten ist und so schon einige hundert Autos eingezogen wurden!

        Die tollen Preise haben immer Auswirkungen das ist aber Menschen die tolle Jobs haben egal! Nur bedenkt mal alle eines nach UBER kann auch was kommen das euere Jobs gefährtet ….wo eine andere Firma den Markt übernehmen will und dabei alle Löhne, Preise kaputt macht und dann steht auch ihr da schlecht bezahlt.
        Und wenn dann alle Taxis weg sind (das erklärte Ziel von Uber) dann kann UBER auch alle Preise gestalten, Partner müssen jede Provisionserhöhung schlucken denn wer kann sich schon keinen UBER wehren und der Verbraucher …ja dwer hat dann die Wahl UBER oder UBER oder laufen!
        UBER will nur eines den Markt Weltweit übernehmen die Partner haben das Riskiko UBER die Milliarden von der Börse und auch die Partner haben bald nichts mehr …denn ihr seit nur solange da bis UBER seine selbstfahrende Autos hat …denn wer bitte braucht schon Mitarbeiter und Sozialabgaben ??? Doch nicht UBER

        Es lebe die Zukunft!

  • Tja. Leider bin ich kein Bundesbürger – auch wenn dies die bevorzugte Kundschaft des Herrn Schlenker sein muss. Also fahre ich gerne weiter UBER und myTaxi. Ich wohne ja auch hier in Deutschland, habe aber die Staatsbürgerschaft eines anderen EU Landes.

    • Dann solltest du die deutsche Sprache besser erlernen und verstehen, was Bundesbürger heißt…

      • Sehr geehrter Herr … Bla,

        Es ist nicht von Relevanz, ob “Elvis” einen deutschen Pass hat, denn auch andere Menschen dürfen in Deutschland Taxi fahren. Sollten Sie dies jedoch verneinen, so empfehle ich Ihnen einen Blick ins GG bzgl. der juristischen Gleichheit der Menschen und somit der Teilnahme am Geschäftsleben.
        Nebenbei empfinde ich das Sprachniveau von „Elvis“ nicht als kommunikationsunfähig.

        Vielen Dank für Ihren erneuten Beitrag, der jedoch inhaltlich aber – individuell bewertet – keinen relevanten Mehrwert in dieser Diskussion liefert bzw. in meinen Augen erneut keiner ist.

        P.S.: Mich würde es in der Tat interessieren, wie Sie den ‚Bundesbürger‘ definieren. Dürften wir um eine Erläuterung bitten?

  • @Elvis: DANKE, DANKE! Bestätigt voll und ganz meine Erfahrung! (4-10 Taxifahrten pro Monat in Deutschland und Europa)
    Ergänzend:
    * Sauberkeit innen/außen oft grenzwertig!
    * Die Beherrschung der Technik (oft hängen 3-5 Geräte mehr oder weniger an irgendwelchen Kabeln) mit Luft nach oben!!
    * Überlandfahrten Nacht nach einer Party (5-20km hinter die Stadtgrenzen von Berlin)? Äh, hm können wir nicht garantieren….
    * Ortskenntnisse? Hotel, Flughafen, Bahnhof, Stammlokale (div. Clubs) ja, danach mit random play, (“ am besten buchstabieren Sie/ Du mal“)
    ERGO: Der beste Service soll gewinnen!! Meinetwegen auch das beste Preisleistungsverhältnis!
    An alle Nörgler: Sind Sie noch bei der Telekom? Strom noch von den Stadtwerken? Paket immer nur DHL? Noch nie online bestellt?

    Wenn irgend möglich, nutze ich den in manchen Großstädten existierenden Limosinenservice (Preise wie Taxi!) Absoluter TOP-Service!

  • @bla
    Selbst Taxi-Lobbyist? Taxifahrer? Von gestern?
    Auf jeden Fall unhöflich!!

  • Ich bin sicher kein Freund von Uber und bin schon der Meinung das der P-Schein eine Basis sein sollte,( ist ja auch bei den Mietwagen der Fall). ZUSÄTZLICH sollten die Fahrer auch ortskundig sein- fehlt mir häufig bei den Taxifahren. Mein größter Kritikpunkt bei den Taxen ist der Zerfall der Premiumfahrzeuge. Ich bin auch der Meinung das es den qualitativ kleinen und „verrauchten“ Fahrzeugen geschuldet ist das Uber einen Markt entdecket. MyTaxi hingegen nutzen meines Wissens nur TaxiUnternehmen die sich von der Diktation der Genossenschaft freisprechen.

  • Hi Martin, guter Kommentar! Wer oft Taxi fährt, kann deine Erfahrungen bestätigen.
    @Bla: Nomen est Omen? ;)

  • Eine Arbeit zu haben mit der man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann ist ja so 80s…

    Ein Konzept bei dem sein Erfinder sich einen goldenen Schweinerüssel verdient, die „Angestellten“ ausbeutet, die kleinen Aktionäre verarscht und die Kunden wie die Lemminge drauf anspringen, „weils ja so geil billig ist“, ist leider ein Normalzustand geworden mit dem zumindest ich mich nicht abfinden kann und möchte.

    Leben und leben lassen… denkt mal drüber nach… Die nächste Branche kommt auch noch dran und es könnte eure sein, liebe Uber Fans…

  • Es ist interessant, wie die (monopol-)Taxi-Genossenschaft versucht, sich Konkurrenz vom Leib zu halten und ihre Vormachtstellung kontinuierlich ausbaut. Sowas gibts in keinem anderen Bereich.

  • Wenn die „alten“ Taxis weiter bestehen wollen, sollten Sie ganz schnell ihr Geschäftsmodell überprüfen!
    So wie immer, war gestern und funktioniert in einer Marktwirtschaft nur als Monopolist!
    Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, siehe Post, Telekom, Lufthansa, etc.
    JEDER kann selbst entscheiden!
    In der Marktwirtschaft entscheiden die Beine (und manchmal auch der (Kopf!). :-))

    • Hat ja bei Post und Telekom super geklappt mit der Marktwirtschaft… Statt nur der Telekom, kann ich jetzt noch wählen, ob ich mich alternativ von O2, Vodafone oder 1&1 verschaukeln lasse… Mehrere Anbieter und keiner kriegt was geregelt… Bei der alten Post früher hat wenigstens anmelden und freischalten geklappt. Ein echter Vorteil den die Marktwirtschaft mir da gebracht hat…

      Und bei der Post führt der Marktdruck und die Ausbeutung dazu dass die armen gehetzten Kerle total überlastet und überfordert sind und ich mir jetzt aussuchen kann ob DHL, Hermes, UPS oder GLS mein Päckchen bei irgendwem abgibt ohne es mir zu verraten wo es ist. Und nebenbei… Mein aktueller DHL Fahrer spricht nur englisch mit mir…. ja, echte Vorteile dass diese Monopole endlich weg sind.

      Die Angestellten haben nur Nachteile, ich als Kunde auch und ein paar Jungs oben in der Nahrungskette haben sich an Aktienpaketen dumm und dämlich verdient…

      Und guck mal beim Strom und beim Kabeltv… Das von den Steuerzahlern bezahlte Kabelnetz gehört jetzt Vodafone die uns nach Strich und Faden ausnehmen. Aber wir haben ja nur Vorteile durch die Privatisierung und den Wegfall der Monopole? Echt jetzt! Eine Lüge bleibt eine Lüge, egal wie oft man sie wiederholt…

      • Dass die Logistikunternehmen, bzw. deren Mitarbeiter, überlastet sind, hat doch mit dem verlorenen Monopol nichts zu tun.

  • Mitbewerber in einem Marktsegment zulassen, warum nicht?!
    Was aber definitiv sichergestellt (notfalls gesetzlich) sein muss ist, dass Menschen mit einem Vollzeitjob ihren Lebensunterhalt bestreiten können müssen.
    Es gibt so schon sehr viele Bereiche (auch in Deutschland), wo Menschen ausgebeutet werden, damit ein Unternehmen seine Leistungen/Waren schön billig anbieten kann.

  • Ohne Taxi fahren lebt es sich entspannter ;-)
    Versuch es so gut es geht diese Spezies zu meiden

  • Vorab: ich fahre regelmäßig in vielen Ländern der Erde mit dem Taxi, der Service ist (leider) überall vergleichbar schlecht. Sicherlich ein unerwünschter Nebeneffekt eines meist stark regulierten Marktes. Und ja, wenn ich (ausschließlich im Ausland und zwar weil ich dort manchmal keinen Einfluss habe) mit Uber fahre, ist der Service meist besser. Der Wettbewerbdruck und auch der Druck von Uber sorgt hier offenbar für besseren Service.

    ABER: wenn ich mit den Chauffeuren dann klöne fällt auf, dass der Verdienst bei den Uber-Fahrern oft noch schlechter ist als bei den Taxi-Fahrern. Manchmal sind die Uber-Fahrer auch zufriedener, allerdings scheint mir das dann oftmals Selbstbetrug und kurzfristig gedacht zu sein. Denn Arbeitszeiten sind ‚voll flexibel‘ sprich völlig unregelmäßig, manchmal extrem lange (was mir als Fahrgast oft wenig Beruhigung verschafft), soziale Absicherung (Krankheit, Rente, Urlaub) ist gleich Null.
    Völlig klar das gibt es auch im Taxi-Gewerbe, denn hier wird viel Geschummelt und ohne Lizenz und ohne Anmeldung gearbeitet. Auch da bin völlig dagegen, aber bei Uber ist das System.
    Wer mit Uber fährt muss sich klarmachen, dass er ein extremes Kapitalismuskritiker-System unterstützt. Es sollte sich jeder ausrechnen können, dass ein Unternehmen, das die nicht gerade üppigen Taxi-Tarife in der Regel unterbietet, dabei einen besseren Service (sprich tendenziell mehr Arbeitskraft und teurere Investitionen = bessere Autos) verspricht und dann noch auf lange Sicht die Rendite Erwartungen der Investoren erfüllt, dies nur erreichen kann, wenn das schwächste Glied in der Kette, nämlich der Fahrer einen schlechteren Stundenlohn erhält. Da die Fahrer ja alle ’selbstständig‘ sind, ist Mindestlohn hier kein Thema.
    Was meint ihr, warum große Konzerne wie z.B. Daimler sich mit riesigen Summen an Uber beteiligen? Weil das ein so soziales Unternehmen ist oder weil sie Profit machen wollen (müssen)?
    Geiz ist nicht geil, sondern schlichtweg unsozial!
    Die Kräfte des freien Marktes agieren zu lassen, kann Vorteile bringen und ist oft Triebfeder für Innovationen. Innovationen sind aber nicht immer nur gut, zumindest nicht immer für alle!
    Der Kommentar weiter oben zur Privatisierung im Bereich Telekommunikation gefiel mir sehr gut. Denn niemand kann wirklich behaupten, dass wir in Deutschland nun ein ganz tolles und günstiges Netz haben. Ohne Eingriff der Regulation durch die EU würden wir z.B. Beim Roaming weiter abgezockt und ohne Whatsapp oder Messenger gäbe es immer noch SMS zu 30 Cent, das war eine reine Goldgrube für die Anbieter.
    Und was passiert, wenn die Taxis tot sind und der regulierte Taxitarif weg ist, kann man jetzt schon sehen, wenn die Nachfrage z.B. Sylvester höher ist. Oder als in Brüssel der Verkehr nach den Anschlägen zusammenbrach und Uber Mondpreise verlangte (und bekam).
    Nein, ich möchte nicht in Abhängigkeit eines solchen Dienstes geraten und ich möchte nicht die Selbst-Ausbeutung noch unterstützen

    P.S.:würde mich freuen, wenn ich irgendwann aus der iPad App auf dem iPad Pro auch wieder Kommentare absenden könnte

    • Und wo zum Teufel ist der Unterschied ob ein Unternehmen durch Lohnuntergrenzen und Preisobergrenzen reguliert wird oder 5? Was hat denn das Monopol mit der Regulierung zu tun?? Wenn der Staat will, kann er die Branche auch ohne Monopolisten regulieren. Im Falle der Telekommunikationsunternehmen übernimmt das Regulieren eben die EU, weil sie zuständig ist.
      Wenn das Taximonopol fällt, heißt das doch nicht zwangsläufig, dass sämtliche Regeln über Bord geworfen werden müssen. Wenn es keine Regel gibt, ist das nicht die Schuld der Unternehmen, sondern die des Staates.

  • In der Presse wird das Wort „Taxi“ im Zusammenhang mit Uber genannt. Uber verdient weltweit das Geld hauptsächlich mit Fahrern in Mietwagen, die etwa 20% Provision vom Fahrpreis bezahlen. In Deutschland bedeutet das eine Abgabe von 19% MwSt. Jeder, der etwas wirtschaftlich rechnen kann weiß, dass mit der o. g. Provision, der höheren MwSt. (Taxi nur 7%) und den niedrigen Preisen nur ein selbstständiger Fahrer für Uber arbeiten kann, weil kein Mindestlohn erreicht wird und dieses auch nicht beabsichtigt ist.
    Wenn jemand auf dem Personenbeförderungsmarkt tätig werden möchte, sich an die Gesetze hält und die gleichen Kosten bei allen Institutionen hat, kann er mit angestellten Fahrern nicht billiger fahren als ein Taxi.
    Wenn Uber mit niedrigen Preisen auf Kosten der selbstständigen Fahrer das Taxigewerbe vernichtet, hat Uber das Monopol von dem hier so viele im Taxigewerbe sprechen. Und die Gesellschaft wird später für Grundversorgungen dieser Fahrer aufkommen müssen denn eine vernünftige Rente kann der sich nicht erarbeiten. Derweil sonnen sich die Investoren von Uber und resümieren, wie blöd doch die Deutschen sind weil sie sich von denen haben einlullen lassen.

  • Innovativ?! *loool*

    Die Taxi-Verbände kamen doch _überhaupt_ erst aus dem Quark, als ihre Klagelieder über MyTaxi sowie unfaire Sabotage-Aktionen (gefakte Taxen-Bestellungen nach jwd) nichts fruchteten! Dann erst bastelten auch sie mehr schlecht als recht ein paar Apps – und nennen das jetzt innovativ?! Das muss man sich echt auf der Zunge zergehen lassen…

    Natürlich zetert die Droschken-Lobby, wer hat schon gerne Konkurrenz. Erstrecht, da heutige Gesetze die so wunderbar fern hält.

    Dennoch ist es doch selbstverständlich, über Alternativ-Konzepte nachzudenken und den Markt gegebenenfalls behutsam für den Wettbewerb zu öffnen. Gerade in verstopften Ballungsgebieten mit einem großen Anteil an Leerplätzen in den Fahrzeugen würden Sammeltaxen, Taxen mit Zusteigemöglichkeit oder eben klug organisierte Mitfahrgelegenheit gegen einen kleinen Obulus durchaus Sinn ergeben. Lässt sich alles regeln, man muss nur mal über den Tellerrand (über die Grenze hinaus ins Ausland) gucken: Und schwupps erkennt man, dass Konkurrenz das Angebot nicht nur vergrößert, sondern die Preise für die Kunden senkt! Potzblitz!

    • potzblitz..!
      Dann senken wir einfach die Preise und beantragen, bzw. erhöhen dadurch einfach die Aufstockung für die Fahrer. Dem Unternehmer bleibt ja der gang in die Insolvenz. Potzblitz !!!

  • Ich bin selbstständiger Mietwagenunternehmer, bin nebenberuflich für UBER POP gefahren, werde hoffentlich bald wieder für UBER X fahren und lese die Kommentare immer mit großem Interesse. Jeder hat ein bisschen Recht. Bitte bloß keine Emotionen und immer schön sachlich bleiben. Ein paar Gedanken dazu:
    Langfristig und da meine ich in den nächsten 10 Jahren, werden auch die Tageszeitungen in gedruckter Form vom Markt verschwunden sein. Wollen wir wetten? Ich bin daher dafür, E-Paper zu verbieten…. ???Erinnert Euch, als DocMorris auf den Markt kam ? Dieses Geheule über den Untergang der Apotheken…. Ganz ehrlich, beide Systeme werden am Markt bestehen, weil meine Erfahrung gezeigt hat, dass ich einen ganz andere Kundenstamm hatte. Fast alle erklärten „eigentlich nie“ mit der Taxi zu fahren. Von daher halte ich die Panik für übertrieben. Mein Weg zum Unternehmer war gepflastert mit einer „Ausbildung“, die inhaltlich 90% auf Taxiunternehmer zugeschnitten war. Warum ist dass eigentlich so? Solange dieser und auch andere Umstände (Rückkehrpflicht / ökologische Dummheit) weiterhin Bestand haben, wird es in der Menschheit immer wieder jemanden geben, der nach dem Motto „Jetzt erst Recht“ Innovationen voran treiben wird. Wenn UBER nicht gekommen wäre, hätte ein anderer „Jason oder Justin“ die Idee gehabt. ;-)

    • Uber möchte Fahrzeuge ohne Fahrer, dann wird der Profit von Herrn Kallanik noch größer sein, der der Erfinder der Fäkalsprache in diesem Zusammenhang ist. Ehrlich gesagt widert mich, Uber, Airbnb, Facebook, Google, SAP und Amazon einfach an, weil sie die Welt beherrschen wollen und nur ihre eigenen Interessen verfolgen. Das ist ihr soziales Engagement. Um ein solches Verhalten zu ändern muß erst noch einiges passieren, was ich nicht kenne, was dies sein sollte.

      • «Uber möchte Fahrzeuge ohne Fahrer»

        Sieh an, es gibt technischen Fortschritt. Supermärkte und Discounter, weniger Tante Emma, dennoch alle parallel; dafür größere Auswahl und niedrigere Preise für alle. Ist das schlecht?

        Und nun arbeiten große Unternehmen (große, weil dazu viel Geld, viel Know How und viele Daten notwendig sind) an selbstfahrenden Systemen: Nicht nur Google, denn der aufmerksame Leser weiß, dass Volvo die ersten 100 Exemplare dieser Art nach China geliefert hat. Auch BMW (und ganz sicher auch alle anderen) forschen seit Jahren daran, es ist die (gar nicht mehr so ferne) Zukunft der Individual-Verkehrs. Erst testweise, dann exklusiv, später immer mehr, immer sicherer, immer billiger.

        So ist der Lauf des Lebens.
        Man kann es, vor allem aus Sicht der Hufschmiede, bedauern, dass die Post keine Kutschen mehr einsetzt, aber es hat eben auch durchaus Vorteile. ;)

  • Fleisch für 1,99 € kaufen und sich wundern, das man krank wird.
    Das Taxigewerbe wird von allen Seiten bedrängt, von Uber usw. mal ganz abgesehen..
    Berlin schreibt den Mindestlohn vor und die Städte und Kreise segnen den Tarif ab, meistens aber nicht in der Höhe, wie er gebraucht wird.
    Wer einen Stundenumsatz von nicht mal 20,- € erreicht und dann noch ca. 10,70 € Mindeslohn/Sozialabgaben hat.
    Dann noch ca. 300,- € Versicherung im Monat, ja im Monat (!), Spritkosten (wird auch wieder teurer), BG, Verband, einene Krankenkasse und Rentenvorsorge (wäre ein Traum).
    Es gibt sehr viele kleine Taxiunternehmer mit teils nur 1-2 Angestellten und es gibt welche die zahlen den Mindeslohn für die Stunden die gefahren wurden!
    Aber fahrt mal weiter Uber und ärgert euch, das euch Silvester, bei Glatteis und sonstigen Notfällen keiner mehr abholt,
    Guten Appetit beim Hack für 1,99 €

    • An den genannten Nebenkosten habe ich nichts auszusetzen, aber meine gewerbliche Kfz – Mietwagenversicherung kostet im halben Jahr 400 EUR, wo bist du denn versichert oder hast Du jedes Jahr einen VU?
      PS: 1. Der, der tatsächlich das billigste Fleisch am Markt kauft, ist sicher kein Taxikunde, der fährt sicher ÖPNV.
      2. In vielen Großstädten gibt es über Silvester durchgehenden Nachtverkehr bei den Öffentlichen

    • Ich mag aber nicht beherrscht werden.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 19468 Artikel in den vergangenen 3384 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2016 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven