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Microsoft unterstützt EPIC

Apple gegen EPIC: Erster Gerichtsbeschluss heute erwartet

138 Kommentare 138

Der Schlagabtausch zwischen Apple und den Spieleentwicklern EPIC wird uns auch in dieser Woche begleiten. Am Freitag läuft die von Apple gesetzte Frist ab. Sollte das für Erfolgstitel wie Infinity Blade und aktuell Fortnite verantwortliche Entwicklerstudio die mit der letzten Version der Fortnite-App eingestellten Verstöße gegen die App-Store-Regeln nicht bis dahin korrigieren, behält sich Apple vor, das Entwicklerkonto von EPIC zu schließen.

EPIC verlangt zwar, dass die Fortnite-App bis zu einer gerichtlichen Entscheidung in dieser Sache weiter über den App Store verfügbar ist, doch setzt Apple seinerseits alles daran, dies zu verhindern. Die Argumente des iPhone-Herstellers sind gewichtig und letztendlich auch schlüssig. EPIC habe sich den Regeln für App-Entwickler verpflichtet und diese über Jahre hinweg auch eingehalten. Apple argumentiert damit, dass man alle Entwickler gleich behandle und solch gravierende Verstöße auch bei einem mehrere Milliarden Dollar schweren Unternehmen nicht hinnehmen könne.

Natürlich geht es hier vorrangig um Geld. Apple hat seit dem Start von Fortnite für iOS vor knapp zweieinhalb Jahren massiv von den Gewinnen EPICs im App Store profitiert. Allein in den ersten 20 Tagen nach Veröffentlichung hat das Spiel dem Vernehmen nach 15 Millionen Dollar an In-App-Käufen eingespielt, 30 Prozent davon gingen an Apple. Gegen die Aufrechterhaltung dieser Provisionszahlungen sträubt sich EPIC nun. Das Unternehmen fordert seinen Worten zufolge auch keine Sondergenehmigung, sondern will Apple dazu bringen, die Abgaben für alle Entwickler zu reduzieren. Ein Punkt, in dem Apple vehement widerspricht und sicher nicht freiwillig nachgeben wird.

Erster Gerichtsentscheid heute

„EPIC betrügt durch markanten Verstoß“

Laut dem für den App Store verantwortlichen Apple-Manager Phil Schiller sind die diesbezüglich gesetzten Regeln für den Fortbestand des App Store von entscheidender Bedeutung. EPIC habe sich bewusst dafür entschieden, Apple durch einen markanten Verstoß zu betrügen. Apple hat seine Position als Antwort auf die von EPIC angestrebte Klage nun auch in ausführlicher Form schriftlich dokumentiert und dem zuständigen Gericht zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen lassen sich hier als PDF abrufen (via CNBC).

Ein kalifornisches Gericht soll auf Antrag von EPIC heute darüber entscheiden, ob Fortnite bis zu einem finalen Gerichtsbeschluss in dieser Angelegenheit wieder im App Store verfügbar gemacht wird. Apple versucht dies mithilfe der im verlinkten PDF bereitgestellten ausführlichen Argumentation zu verhindern.

Microsoft steht EPIC bei

Schützenhilfe bekommt EPIC in dieser Angelegenheit nun auch von Microsoft. Die Einschränkung der Möglichkeiten von EPIC als iOS-Entwickler hätte nämlich auch direkten Einfluss auf die von dem Unternehmen verantwortete Spiele-Engine „Unreal“. In weiteren von EPIC eingereichten Gerichtsunterlagen (PDF) wird nun auch der bei Microsoft für die Spieleentwicklung verantwortliche Manager Kevin Gammill zitiert. Dieser sieht die „Unreal Engine“ von EPIC als eines der wichtigsten Werkzeuge für Entwickler, die ihre Spiele plattformübergreifend anbieten wollen. Sollte EPIC nicht mehr als iOS-Entwickler aktiv sein können, werde dies auch die Weiterentwicklung der Spiele-Engine verhindern und für eine massive Benachteiligung jener Entwickler sorgen, die ihre Spiele auf dieser Basis auch für iOS und den Mac anbieten. Microsoft selbst nutzt die „Unreal Engine“ für das Rennspiel „Forza Street.

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Titelbild: depositphotos.com
Montag, 24. Aug 2020, 6:59 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Hoffentlich setzt sich Apple durch

      • Fornite raus und Unrealengine weg. Nur so lernt EPIC, dass das falsche Spiel nicht belohnt wird!!!

      • @Tanja, Peter,

        Alle Entwickler unterschreiben einen Vertrag aus dem, vereinfacht dargestellt, hervor geht, dass der Entwickler seine Apps für das iPhone programmieren und im Store anbieten darf. Dafür verpflichtet er sich im Gegenzug 30% seines Umsatzes an Apple abzugeben.

        Das weiß der Entwickler und entweder unterschreibt er den Vertrag oder er lässt es. Das hat nicht einmal ansatzweise etwas mit Sittenwidrigkeit zu tun, dessen Definition ihr euch nochmal zu Gemüte führen solltet.

        Und ehe der Einwand kommt Apple würde sein Monopol ausnutzen. Entwickler müssen im Google Play Store auch 30% abtreten. Und soweit mir bekannt hat Google ebenfalls Fortnite aus dem Store geworfen. Aber das klingt in den Medien nicht so toll wie gegen Apple.

        Es lässt sich darüber diskutieren ob diese Gebühren nicht zu hoch sind. Microsoft verlangt immerhin nur 5-15%. Aber das rechtfertigt noch lange nicht einen Vertrag mit vollem Wissen um Rechte und Pflichten zu unterschreiben, diesen anschließend bewusst und sogar mit Vorsatz zu brechen. Das kann man sogar schon als Straftat werten.

    • Antisympatie gegen apple hin oder her, hier muss apple gewinnen! Man kann keinen Vertrag unterschreiben und ihn dann umgehen bzw sogar brechen. Zumal epic im voraus auf konfrontation gesetzt hat. So geht es nicht.

      • Auch Antipathie genannt.
        Aber in der Sache hast Du recht.

      • Ich kenne mich nicht mit dem US Recht aus, jedoch gibt es in Deutschland durchaus Ausnahmen von ihren Regeln.
        Z. B. Wenn der Vertrag sittenwidrig ist.

      • Gut Tanja, dann mach Dich schlau, wenn Du mitreden willst. Nicht relevante Fakten bringen keinen Mehrwert.

      • @Marie: Ich bin ja auf deiner Seite, aber unter diesen Umständen dürftest du ja auch gar nicht mitreden.
        Jeder darf seine Meinung äußern. Ich finde es gut, wenn man dabei auch zugibt, das man sich nicht mit allem auskennt.
        Und Tanja hat ja auch recht. Auch in den USA muss ein Vertrag dem gültigen Recht entsprechen.

      • Peter, was schreibst Du für einen absurden Kram? Mein Einwand war korrekt, nicht mal im Ansatz kommt hier deutsches Recht in Betracht

      • Peter, wo hat Tanja denn genau das gesagt, was Du ihr in den Mund legst?

      • Marie: Nein, Peter hat’s verstanden.
        Ich habe schlicht ein Beispiel aus dem Hiesigen recht genannt, und Peter hat eben verstanden, dass es etwas ähnliches auch im US recht geben wird, die teile eines Vertrages oder einen ganzen Vertrag ungültig machen.

      • Ja, und nun? Schau doch nach, dann weißt Du es.

    • Da kann ich dir nur zustimmen. Das ist genau die gleiche Situation wie die Verweigerung von Mietzahlungen. Man kann sich nicht so einfach aus Verpflichtungen herausstehlen, nur weil man meint einen besonderen Stellenwert zu genießen. Allerdings muss sich Apple dann natürlich ebenfalls so verhalten. Einerseits Verstöße (berechtigterweise) ahnden und andererseits selbst Mietzahlungen aussetzen wollen, hinterlässt einen faden Beigeschmack.

      • Hatte Apple im Lockdown nicht Mietzahlungen verweigert? Meine sowas mal gehört zu haben :‘)

      • Naja aber Apple darf alles ;) egal ob die mietzahlungen einstellen wollen oder nicht, aber die Community hier sieht natürlich nur sowas wie von epic als Fehlverhalten an. Apple soll endlich bluten und das nicht zu wenig!

      • Das stimmt. Das ist wie in der Fleischindustrie. Wenn du da einen Job haben möchtest, musst du halt die übertriebenen Zahlungen für die lächerlichen Unterkünfte bezahlen.
        Bei Mieten hat der Gesetzgeber ja jetzt auch eingegriffen. Apple diktiert die Verträge. Wer eine App anbieten will, der kommt um Apple nicht herum. Also ist es klar „Friss oder stirb“.
        Nach Sympathie würde ich auch klar für Apple entscheiden. Aber das Gericht muss nach Gesetzeslage gehen. Da muss man gucken, ob alle Vertragsbestandteile rechtmäßig sind.
        Wenn ich als Vermieter auch noch Finanzdienstleistungen mit anbiete, würde ich vermutlich nicht damit durchkommen, wenn ich den Mieter zwinge, sein Gehalt darüber zahlen zu lassen und dann immer 30% einbehalte.

      • Exakt und zwar um neue Verhandlungen mit den Vermietern zu erzwingen. ;-D

      • Epic möchte keinen special Deal, weil sie wichtig sind, sie wollen für alle bessere Konditionen.

        Das stört vermutlich Apple am meisten

      • @Tanja: Apple möchte Geld, Epic möchte Geld. Alles andere ist Marketing.

      • Naja… Apple hat im Lockdown seine Mieten weiter bezahlt. Es waren eher andere Große Firmen, welche sich dort etwas anders verhalten haben.
        Wie ich das gelesen habe, hat Apple lediglich seine Vermieter angeschrieben, um darüber ins Gespräch zu kommen, weniger Miete zahlen zu müssen. Von „wir bezahlen einfach nicht mehr“ habe ich nichts gefunden

      • @Bernhard Exakt was ich meine und vor kurzem haben sie so etwas ja nochmal angekündigt.

      • @Bernhard Sie haben um temporäre Mietminderung gebeten. Bitten ist kein Verweigern.

    • Hoffentlich setzt sich Epic durch

    • Ich kann beide Seiten verstehen. Die 30% sind schon echt heftig, dafür stellt Apple die Infrastruktur und Prüfteams bereit die sicher auch nicht gerade wenig kosten. Apple gibt immer wieder bis zu 20% Preisnachlass auf Guthabenkarten und sozusagen das Geld wieder in dem Kunden zurück damit er seine Rechnung minimieren kann.
      Meiner Meinung nach sollte die Provision für Apple auf 15% runter gehen im ersten Jahr und dann im 2ten auf 7-5% damit wäre allen geholfen und der App Store könnte so bestehen bleiben.

      • Warum findest Du 30% heftig? Schon mal ein Auto vollgetankt?

      • Die Prüfteams, die, obwohl sie ein knappes Drittel des Geldes bekommen uns nicht vor Tracking in Apps schützen und noch nicht mal Epics Softwareanpassung verstanden haben?

      • Ja, Marie. Habe schon öfters ein Auto getankt. Ich durfte selbst entscheiden an welcher Tankstelle ich mein Auto volltanken konnte. Ich konnte sogar entscheiden wie viel ich tanke. Ja sogar, wann ich tanke, nämlich dann, wenn mir der Preis zusagte. Und nun, Marie?

      • Und nun frage ich mich, ob Du nicht verstanden hast, dass ich analog zu den pauschalen Abgaben der AppStore-Geschäftigen die Steuern gemeint habe, die Du auch ebenso pauschal davon bezahlen musstest. War wohl zu abstrakt zum Wochenstart…

      • @Marie
        Interessantes Beispiel. Der Großteil der Steuern im Liter Kraftstoff ist die Energiesteuer.

        Deren Sinn und Zweck der Energiesteuer ist es, fossile Brennstoffe unattraktiv zu machen und die potentiellen Kunden von der Verwendung abzubringen.

        Erhoben wird sie von dem einzig erlaubten Monopolisten, dem Staat.

        Bei welchem der Punkte siehst du starke Parallelen?

      • Autovergleich, check.
        Keiner eine Fussballanalogie für eine komplette Internetdiskussion?

      • Tanja, das ist eine andere Frage. Denke schon das die Prüfteams viel raus filtern nur kommt es auch hier zu Schwankungen aufgrund des menschlichen Faktors und damit Wissen.
        Marie, ja ich finde 30% heftig. Der Auto Vergleich hinkt ein bissi da es eine staatliche Abzocke ist die zwar auch was mit Raubrittertum zu tun hat aber das kannst nicht umgehen. Bei Apple dient es zur Gewinnmaximierung was ganz legitim ist aber konträr zum *wir wollen alle mit unserer Infrastruktur schützen* Argumentation steht. Sie könnten auch einen alternativen APP Store freigeben und wären raus aus der Kostennummer.

      • Willst Du einen Sitzplatz im Auto einer Person zur Verfügung stellen, die Dir nicht die vereinbarte Mitfahrergebühr zahlen möchte und obendrein mehr Geld selbst verdienen möchte, indem sie das Geld Dritter, von dem Du einen Anteil vertraglich bekommen solltest, nun an Dir vorbei schiebt?

      • @Oliver: Das Monopol des AppStores ist eine wichtige Sache. Die Servicesparte ist darauf angewiesen.
        Wenn Apple jetzt Alternativen zulassen würde, dann würden denen extreme Einnahmen wegfallen, die dann an andere Unternehmen gehen. Welchen Vorteil hätte es, ein Spiel im AppStore zu kaufen, wenn ich dieses z.B. auch in einem alternativen Steam Store geben würde?
        Die anderen Stores würden sich dann vermutlich die Rosinen raus picken und der AppStore würde weit weniger Gewinn erwirtschaften. Und das müssten wir Kunden dann mit bezahlen.

      • @Marie: Das verstehe ich jetzt nicht. Ich würde schon gerne in meinem Auto mitnehmen, wen ich möchte. Das Apple hier vorschreibt, wen ich mitnehmen darf und dann auch noch 30% der Gebühren kassiert spricht ja eigentlich eher gegen den AppStore.
        Beim Auto würde doch keiner die Auflagen akzeptieren, die Apple uns mit dem iPhone mitgibt.

      • Eben, und Apple gehört das Auto, also Apples Regeln. Wer das nicht mag, der muss in den Android Bus steigen.

      • Ach Marie, seit wann ist Apple denn ein Taxi? Die 30/70 Regel kannst du doch gar nicht auf dein Beispiel anwenden. Ich zahle dem Fahrer 30% und behalte 70% ein. Von was? Geh das besser nochmal durch.

      • Apple stellt die Plattform bereit, den AppStore. Den kannst Du wie ein Taxi sehen: möchte jemand auf der Plattform präsent sein, muss er Abgaben zahlen. Nun führt am AppStore kein Weg vorbei, aber das wusste man schon bei Vertragsabschluss. Möchte man nicht so, wie der Taxibesitzer, dann muss man sich ein andere Taxi suchen. Den Kundenstamm kann man ja überzeugen, gleich auch das Taxi zu wechseln. Macht aber keiner, obwohl es Jedem freisteht.

      • Mein Beispiel für langsamere Leute nochmal erklärt: Taxi bietet Sitzplatz, Sitzplatznutzer vermittelt seinen Sitzplatz weiter. Taxi sagt: dann gib mir von jedem Mitfahrer, dem Du den Sitzplatz vermittelt hast, 30% ab.

      • Nein Marie, ich habe mir das Auto (iPhone) gekauft. Apple bestimmt nur, wer mitfahren darf und kassiert Geld.
        Mercedes bekommt auch nicht seinen Anteil vom Beförderungsentgelt des Taxis.

      • @Peter: Die haben sich einfach so für Mercedes entschieden, schon klar. Man kann ja Beispiele bringen und verdrehen, aber hier kommt ja nichts Substantielles, sondern nur „30% sind unfair, weil ich das denke“ und „es gibt keinen alternativen AppStore“. Love it or leave it.

      • Richtig Peter, es ist Dein iPhone. Wie die Softwareseite aussieht, das ist eine uralte Geschichte, da musst Du nur mal die alten Themen zum Jailbreak durchlesen.

      • Die einzige die hier Beispiele verdreht bist wohl du. In welcher Welt vermittelt ein Sitzplatz-Nutzer (Was ist das überhaupt?) seinen Sitzplatz weiter? Und Taxi sagt dann gib mir von jedem Mitfahrer 30%? Waaas?

      • Lorem, da bist Du ja schon wieder. Eben, das würde ja kein Taxi machen. Aber von Apple gibt seinen Fahrgästen die Freiheit, nicht nur mitzufahren, sondern was-auch-immer auch anzubieten und wenn Apple dazu sagt „OK, mach wie Du willst, aber es gibt ein paar Regeln“, dann ist das das auf einmal alles einen Aufschrei wert.

      • Lorem, Du hast anscheinend wieder nur halb mitgelesen, kurz für Dich:
        Apples Auto (AppStore), gewährt Mitfahren gegen Bezahlung (Grundbetrag Entwicklerkonto), erlaubt das Anbieten von inApps unter gewissen Regeln (wie zum Beispiel die 30% und den vorgegebenen Weg des Zahlungsablaufs). Wo ist das Problem? Das Problem ist, dass sich der Fahrgast (Epic) nun nicht mehr an die Regeln gebunden fühlt, frei nach „das ist jetzt mein Sitzplatz“

      • Lorem, schon mal das Geschäftsmodell von Uber durchschaut?

      • Marie, sie haben aber schon einmal die Begriffe Monopol bzw. Kartell gehört und mit dem nicht zulassen von alternativen ist Apple hier live dabei.
        Hier geht es nicht um ein privat genutztes KFZ sondern um ein Geschäftsmodell das von staatlichen Stellen reguliert werden kann. Wie man an diversen Verfahren in den USA und EU sieht ist es eben nicht so einfach das mit mein Geschäft/Auto meine Regeln abtun.

      • Die Realität zeigt Dir doch gerade, wie einfach es bisher war.

      • Marie: sehr gutes Beispiel. Leider zu abstrakt für die meisten Leser hier.

      • @oliver: Bei 30% könnte man jedoch erwarten, dass Apple – wenn sie denn einen großteil nicht als Gewinn einstreichen, sehr viel Ressourcen in die Prüfun stecken könnten.
        Dies tun sie offenslichtlich nicht.

        Daher würde ich als Kunde sagen: Entweder service verbessern oder preise runter. Und ich könnte mit den Füßen abstimmen, wenn Apple weitere Appstores zulassen würde.

    • ächzstöhnkeuch

      Hoffentlich nicht, matthias1969. Diese Preistreiberei MUSS endlich gestoppt werden!

  • Ich erwarte als ersten Beschluss, dass EPIC wissentlich Vertragsbruch begangen hat und somit die Handlung Apples korrekt ist. Dann werden wir mal schauen wie lange EPIC „freiwillig“ auf die Checks vom AppStore verzichtet ;)

    PS: wetten EPIC haben schon eine angepasste iOS-App fertig, die wieder genau den Vertragsbedingungen entspricht xD

    • so wie epic bisher reagiert hat: ja klar, die apple-store-konforme App liegt bereit.
      wird aber erst in allerletzter Sekunde rausgeholt.
      Und: glaubt bitte nicht, dass es keine direkten Gespräche gibt… epic und apple verhandeln sicher parallel zu dem „medialen Schlagabtausch“.

      • Oh, really (owl meme)

      • So wird es sein. Am Ende wird es dann eine gemeinsame Spielshow bei RTL geben, wo sich dann beiden in den Armen liegen werden. Geachichten wiederholen sich. Am Ende verlieren immer die Kunden, ganz gleich auf welcher Seite sie stehen.

    • Das erklärt umso mehr, wieso Apple mit Big Sur noch mehr Restriktionen einführt bezüglich Freigabe und Nutzung von selbst Entwickelter Software.

      Reine Maßnahmen zum abkassieren.

      Apple hat sich so zum negativen verändert, anstatt die kleineren Entwickler zu stärken werden die großen im großen Stil ausgenommen bis keiner mehr Bock mehr hat, für diese Plattform überhaupt noch zu entwickeln.

      Und das alles obwohl sie schon so viel Geld angehäuft haben, auf Kosten der Entwickler und der Kunden.

      Aber immer noch rennen sie mit Ihrem Geld zu Apple wie Schafe zur Schlachtbank und Blöcken hier und da ihre vollständige Zustimmung zu Apples Aktivitäten herum.

      • Was soll Apple denn machen? Die Aktionäre wollen Gewinnmaximierung.
        Den Großteil der Kunden interessiert es nicht. Durch das Verbot, Angebote abseits des App-Store zu bewerben, bekommt der normale Kunde nichts davon mit.

      • Und genau hier liegt das Problem. In letzter Zeit merkt man leider viel zu oft, dass wir für Apple nur noch die Cash-Cow sind. Früher haben sie uns noch wirklich gute Sachen geboten udn man hatte das GEfühl verstanden zu sein. Heute, mangelhafte Tastaturen, unnötig verklebte SSDs, Kopfhörer mit Verfallsdatum, Produkte (Homepod, Siri, Homekit), die immer noch in der BETA stecken, Services die keine Services sind. Und das alles weil? Erstmal Wachstumszahlen präsentieren, später in V2. Jeder der aus der IT kommt weiss, dass es so gut wie nie eine V2 geben wird. Kostet ja alles viel zu viel Geld und bei den Zugriffszahlen lohnt es sich doch gar nicht mehr da noch Geld reinzustecken.

  • Alle Entwickler werden gleich behandelt? Dachte es gibt da Amazon mit besonderen Vereinbarungen?

    • Ja, und? Ein Anrecht auf Zugeständnisse bekommt man im Dialog, nicht als Rumpelstilzchen

      • Hmm, wenn ich das richtig verfolgt habe, hat Epic das vor ihren Maßnahmen probiert und versucht einen ähnlichen „Spezial-Deal“ wie Amazon zu bekommen.

        Leider hat sich Apple da auch nicht an die viel beschworene Gleiches-Recht-für-alle Politik gehalten.

        Ich kann gut nachvollziehen, warum einige hier Marktwirtschaft und Vertragsrecht postulieren. Aber mal ganz ehrlich, das würde doch keiner von uns akzeptieren, wenn es um den eigenen Geldbeutel geht.

        Wenn gesagt wird, alle in der Firma bekommen Lohn X, egal wie viel man leistet und wer man ist, dass sei Firmenpolitik und dann stellt man fest der eine Kollege A kriegt aber doch Spezial-Sonder-mit-Sahne-und-Kirsche?!

        Da sagt man doch auch nicht ok und tralalalalllalalala

      • Marc Perl-Michel

        Wobei die Zugeständnisse echt schmal sind. E-Books fürs Kindle oder Hörbücher über Audible kannst du weiterhin nur über die Website, und nicht über die App, kaufen. Hier gibt es schon eine klare Grenze.

      • Und? Apple kann solche Verhandlungen ablehnen. Das Recht, danach zu fragen, hat epic ja auch bekommen. Fragen kostet nichts. Sehe jetzt nicht Deinen Punkt.

      • Ja, das die auch einen „Spezial-Deal“ wollten, lässt es unglaubwürdig erscheinen das sie jetzt so tun, als würden sie auch für die kleinen Entwickler kämpfen, damit die bessere Konditionen bekommen.

        Ich bin mir sicher, wenn Epic einen Deal bekommen hätte, dann hätten die überhaupt kein Fass aufgemacht.

      • Oh ja, sie verzichten täglich gerne auf Mio Einnahmen einfach so zum Spaß. Sagen wir mal so, sie sind genau so ehrlich wie Apple, als sie behaupteten jeder wird im Store gleich behandelt. Und wenn dan mitbekommt, dass es nicht so ist, verhandelt und dennoch keine Spezial-Deal bekommt, welchen Schritt geht man wohl als nächstes? Und investiert dafür Mio? Wer ist hier unglabwürdig?

    • Amazon ist ein Sonderfall. Ich denke da z.B. An den Echo und Apple Music. Wer weiß was genau die beiden sich da ausgehandelt haben…

  • Sollte epic gewinnen, bedeutet das, dass sowohl Portale wie e-bay als auch der Einzelhandel über die Marge die sie erzielen und dessen kosten hinterfragt werden. Möchte mal sehen, ob ein Saturn oder Karstadt sich in so einem Fall, diese Haltung gefallen lassen würden. Denn genauso wie im Einzelhandel, hat epic die Möglichkeit auf andere Geräte und somit Plattformen ihre Ware zu verkaufen.

    • Die 30% werden nur auf digitale Güter erhoben. Das würde nichts bei ebay oder anderen Apps, die „wirkliche“ Produkte verkaufen, ändern!

    • Falsch
      Nur der eine Store auf der Plattform.
      Android ist keine andere Plattform, es ist ein anderes System.

      Beides ist nicht mit einander vergleichbar: AppStore vs. Einzelhandel.

    • Wenn Apple 30% für den Erhalt des Appstore benötigt, würde eBay dann nicht auch 30% abgaben der Verkäufer benötigen. Rein technisch gesehen dürfte der Aufwand für den Appstore nicht wirklich größer sein, als für den Betrieb von eBay? Ich möchte aber dann gerne mal sehen was die Verkäufer auf eBay dazu sagen würden ^^

      • @TobiasS
        Die 30% sind ja für die AppStore Plattform und auch die ganze Abwicklungen der Zahlungen. eBay wickelt die Zahlungen ja gar nicht selbst ab, PayPal, Überweisung usw. sind eigenständige Wege und werden nicht von eBay gemacht. Weiterhin muss Apple Server mit Speicherplatz usw. für die ganzen Apps und Download bereitstellen, weiterhin werden Schnittstellen entwickelt/weiterentwickelt und bereitgestellt. Das macht eBay in dem Umfang natürlich auch alles nicht.
        Von daher ist da ein riesen großer Unterschied zwischen AppStore und eBay.

      • Ziemlich naiv zu glauben, dass der Aufwand einschätzbar wäre.

      • Und bedenke auch, dass der Store keine Einnahmen für kostenlose APPs generiert. Denn die kann man auch kostenlos da reinstellen.

        Also sind die 30% auch eine Umlage von kostenpflichtigen APPS auf kostenlose.

        Ein Festpreis für das bereitstellen von APPs wäre dann wohl die Alternative aber für Hobbyprogrammier so ziemlich der Todesstoß….

      • @Marie: Schau dir mal die alten Geschäftszahlen an, als der AppStore noch einen großen Teil der Servicesparte ausmachte. Da sprach Apple von einer Gewinnmarge von 60% in den Bereich. Den Großteil des restlichen Umsatzes in dem Bereich machte damals Apple Music. Wenn man bedenkt, das Spotify zur gleichen Zeit Verlust machte, wird das wohl auch noch durch den App-Store subventioniert worden sein.
        Aber das braucht Apple auch. Schaut euch mal den Börsenwert an. Die Anleger wollen Dividenden sehen. Da ist Apple auf einem schwierigen Grat unterwegs.
        Deswegen muss man Epic das Geld abnehmen. Der Preis für ein virtuelles Säckchen Diamanten, oder was bei Fortnite halt die Währung ist, hängt nur davon ab, was der Kunde bereit ist, dafür zu bezahlen. Wenn Epic nur 15% abdrücken muss, wird der Preis nicht sinken. Das Geld wandert dann zu Epic und nicht mehr zu Apple.
        Apple muss sich das Geld dann irgendwann direkt von uns Kunden holen. Und bei den Preisen sind wir bald an einem Punkt angekommen, wo der Bogen überspannt sein könnte.

      • @Mikesch: Kostenlos kannst du bei Apple nichts einstellen. Du bezahlst für den Account + 30% vom Umsatz.

      • Ja Peter, aber das ist Schnee von gestern.

      • @Marie: Was hat sich denn an den Kosten geändert? Die Infrastruktur wird beim Wachstum im Verhältnis nicht teurer, eher im Gegenteil. Apple hat die Einlasskontrollen zurückgefahren, um die langen Wartezeiten zu verkürzen…
        Außer dir kennt hier natürlich keiner die genauen Zahlen ;-), aber es spricht alles dafür, dass Apple hier enorm dran verdient. Und das ist doch auch gut so.

      • Nein, ich kenne die Zahlen nicht. Deshalb finde ich es abstrus, wenn Kommentatoren meinen, sie könnten sie einschätzen und dann auch noch Gedanken über die Entwicklung anstellen. Der Umfang des AppStore ist gewachsen, ebenso wie iTunes Filme und Musik, das kann man feststellen.

      • Ups, hier musste der hin:
        @Marie: Ich zitiere mal dich: „Gut Tanja, dann mach Dich schlau, wenn Du mitreden willst. Nicht relevante Fakten bringen keinen Mehrwert.“
        Aber gut, für dich gilt diese Regel vermutlich nicht.
        Was spricht denn in deinen Augen dafür, dass die Kosten anteilsmäßig stärker gestiegen sind, als die Einnahmen. Apple überzeugt die Entwickler immer mehr von Abo Modellen. Ich habe mir mal eine App für 9,99 gekauft, die jetzt monatlich 99 Cent kosten soll. Und das ist kein Einzelfall. Das steigert den Umsatz, die Kosten steigen aber nur minimal, da man z.B. keine Serverleistung zusätzlich zur Verfügung stellen muss.

      • @Peter: ich bleibe am Thema. Anders wäre es, würde ich jetzt über Taxifahrer in Dubai diskutieren

      • Richtig, aber man muss die vielen Abo-Transaktionen sicherstellen und Steuern darüber abführen usw.

      • @Marie: Transaktionskosten und Steuern bleiben vom Anteil gleich. Ich hatte gefragt, was die Einsparungen ausgleichen sollte, das der Wert von damals sich verschlechtert haben sollte.

      • Wie soll der Anteil gleich bleiben, wenn man nun regelmäßig den Mehraufwand mit Abo-Transaktionen hat anstelle einmal bei Einmalkäufen?

      • @Marie: Zahlungstransaktionen werden anteilsmäßig berechnet.
        Wieso gelten deine Anforderungen an andere nicht für dich? Du redest bei Sachen mit, von denen du keine Ahnung hast.
        Selbst wenn die Transaktionskosten bei dieser App etwas steigen würden, hätte das ja keine großen Auswirkungen auf den gesamten Markt. Es gibt einen Grund, warum Apple Abos und IAP so forciert. Und das ist ganz sicher nicht, weil die die Gewinnmarge reduzieren wollen.

      • Peter, Du kommst ganz schön vom Thema ab. Wenn Du es nicht mehr weißt, scroll mal hoch.

      • Und ja, die Transaktionskosten dieser einzelnen App machen den Kohl nicht fett. Es geht Apple um das (vertraglich festgelegte) Prinzip. Aber so abstrakt hast Du es anscheinend nicht betrachtet.

      • @Marie: Es ging darum, wieviel Kosten den Einnahmen gegenüberstehen. Also habe ich auf die 60% Marge bei Services verwiesen, die sogar andere Dienste mit subventionieren. Du hast das als Daten von gestern abgetan und versuchst seitdem deinen Blödsinn hier schönzureden. Und wenn du meine Aussage in Frage stellst, solltest du dazu auch Argumente bringen können, es einfach so stehen lassen, oder einfach sagen, dass du keine Ahnung hast, das aber anders siehst.

      • Dann schau Dir mal einfach die letzten Geschäftsberichte an, die jüngsten Mitteilungen an die Aktionäre, die Quartalszahlen und die Umgestaltung wie im Beitrag erwähnt hin zu mehr Abo-Modellen. Wenn Du dann immer noch an die aktuelle Aussagekraft Deiner alten Zahlen glaubst, meinetwegen. Andere Leute ziehen aus gleichen Quellen andere Schlüsse.

      • Marie sieht rot. Köstlich.

  • Ich bin irritiert. Seit wann schreibt man Epic mit großen Buchstaben (EPIC)?
    Laut Wikipedia heißen sie Epic Games

  • Wow die Richter sind aber schnell

  • erschreckend, wieviele Apple Schafe hier kommentieren. Apple verlangt 30% für einen Appstore, der nur deswegen besucht wird, weil Apple ein Monopol aufgebaut hat und Apple Kunden zwingt genau darüber zu kaufen. Monopole sind aber nie gut für Kunden.

    Apple wirbt mit Sicherheit, dann frage ich mich, warum immer noch Software angeboten wird, die es offensichtlich nicht ist, Kommentare dazu gibt es in der ifun ja reichlich. Apple ist ein Konzern, also hört doch endlich mal auf zu glauben, Apple wäre gut. Apple ist Facebook, Google, Microsoft und Co. Für Geld tut Apple ALLES, sogar den oft angepriesenen Datenschutz in Ländern wie China über Bord zu werfen. Apple hat kein Gewissen, keine Moral und keinen Anstand. Was Apple wie alle anderen Konzerne hat ist ein gutes Marketing, und das lässt euch glauben, Apple wäre gut, na dann…

    • Und nun? Verschwindest Du aus dem Apple Universum und diesem Forum?

    • 30 % sind total ok. Ob 30 oder 3, wer sind wir das zu entscheiden? 30 % sind Marktüblich und fair und wirklich nicht hoch. Apple hat enorme Kosten, um die ganzen Server, auf denen die Apps und Programme zum download bereit liegen, anbieten zu können. Dein China-Argument zieht auch nicht. Jeder würde das so machen, man hat sich eben an lokale Gesetze zu halten. Warum willst du dich da einmischen? Apple hat sehr wohl Moral und ein Gewissen aber du hast keine Ahnung wie die Welt funktioniert.

      • Er will sich nicht einmischen, aber es ist einfach für ihn, anzuklagen ohne seinen Worten Taten folgen zu lassen.

    • Niemand zwingt dich, Appleprodukte zu benutzen, wo ist da das Monopol? Es gibt genug Alternativen, ob die auch genauso gut sind, soll jeder für sich selbst entscheiden.

    • Bei Google Android beträgt die Provision auch 30%. Amazon schlägt etwa 20% auf den Verkaufspreis als „Marketplace Abgabe“. Groupon nimmt 50% auf den bereits reduzierten Preis.

      Fazit: jeder, der mit viel Aufwand einen Marktplatz aufgebaut hat, möchte daran verdienen. Das ist legitim. Jedem Teilnehmer ist freigestellt, die Konditionen zu aktzeptieren oder nicht. Der Markt, Angebot und Nachfrage, regeln dann schon ob 30% realistisch sind oder eher doch nicht.

  • Habt Ihr mal ausgerechnet was ihr so an Warm-Miete für eure Wohnungen zahlt? Wieviel Prozent ist das von eurem Gehalt?
    Oder fragt eure Eltern…

  • Was passiert eigentlich mit den Spielen bei Apple Arcade, die auf die unreal engine bauen im Falle, dass die Entwickleraccounts von Epic gelöscht werden?

  • Ach schon geil diese Vergleich hier
    Nicht umsonst schauen sich die Kartellbehörden das weltweit an, aber gut, das wir hier user wie Marie und co. haben, die für Apple kämpfen.

    AppStore = einzige Möglichkeit = Monopol
    30% sind viel, wenn man bedenkt, dass Apple 900 Millionen Umsatz damit macht – wöchentlich!

    • Ich kämpfe nicht für Apple, ich betrachte es nüchtern aus einer „Warum sollte Apple nicht den Lohn seiner Arbeit bekommen, anstelle Trittbrettfahrern Zugeständnisse machen zu müssen“-Perspektive.

    • Umsatz ist ja nicht Gewinn und da arbeiten nun mal mehr als drei Leute

    • AppsStore = einzige Möglichkeit? Falsch. Es gibt noch Google, Playstatation, XBox, NintendoDS, Steam, Windows,…. somit viele Möglichkeiten. Apple hat hier weiß Gott kein Monopol.

      Und wie hier bereits mehrfach angemerkt: Epic hat VERTRÄGE unterschieben, bewusst gebrochen und gezielt einen Verstoß provoziert. Somit ist die Lage hier sehr eindeutig.

  • Hoffentlich fällt Apple mit seiner Geldgier richtig auf die Schnauze.

    • Die Gier merkt man auch, wenn man digitale Inhalte kauft.

      Es werden 16% MwSt ausgewiesen aber der Endpreis ist gleich geblieben. Ergo reichen sie den Steuernachlass nicht an uns Kunden durch, sondern heimsen sich den Mehrwert für sich ein.

      • Sind sie dazu verpflichtet?

      • Das machen auch andere Firmen hier in Deutschland

      • Aso, sonts ist Apple so moralisch ehrlich und so, gegenüber Amazon, Google, Microsoft & Co, aber hier dürfen sie auch mal asozial sein. Verstehe. Ein Bitte/Danke ist ja auch nicht verpflichtend. Das ist die Zukunft unserer neuen Gesellschaft. Ich bin mir der Nächste. Ja, es ist nicht verpflichtend, aber das eine Größe wie Apple sowas nötig hat ist schon peinlich.

      • Denen scheint es nicht peinlich zu sein. Siehst Du ein Problem, wo Apple keines sieht? Gut. Dann müssen sie aber nicht auf Dich hören. Die Chinesen kaufen das iPhone auch wie Lemminge, trotz der Restriktionen, die Du als unmoralisch verurteilst. Willst Du den Chinesen ihre Lebenswelt erklären?

      • Wir haben es der Moderation zu verdanken, dass man Dich nicht als „Moralapostel am Bildschirm“ bezeichnet, der aber für einen Sitzstreik im Applestore dann keinen Mumm mehr hat.

      • Fakt: Es ist ihnen nicht peinlich.

      • Geh gerne mal auf die Website von Apple oder sieh dir im AppleStore die Preise an.
        Apple gibt sehr wohl die 3% MWST-Senkung an und weiter!

      • Eigentlich machen das fasst alle die Dienstleistungen oder digitale Waren anbieten. Bei Hardware also physischen Gütern wird die Mwst Senkung an den Kunden weitergegeben. Böses Apple!!1!

      • Fakt: Apple ist also kein Stück besser wie Amazon, Google usw.

      • Jeder, der ein Geschäft mit diversen Produkten hat wird wissen, was es an Zeit (und Geld) kostet, für ein halbes Jahr alle Preise zu senken und in der Buchhaltung/Warenwirtschaft abzugrenzen bzw. neu einzupflegen. Ich kann es gut nachvollziehen, wenn die 3% nicht vollumfänglich weitergegeben werden.

    • Bei wem bleiben die 3% mwst. eigentlich hängen? Bei Apple oder den Entwicklern?

  • Der größte Verlierer in dieser ganzen Diskussion ist wohl Marie.

    • Ich finde es nur hanebüchen, wie hier manche aus veralteten Zahlen oder undifferenzierten Meinungen Ableitungen treffen, dann die Welt verbessern wollen und anscheinend keine Sekunde in ihrem Leben mit Vertragsrecht zu tun hatten. Gleichzeitig wollen sie dann Apples Finanzabteilung übertrumpfen und haben dabei nichts als alte Zahlen und ihre Meinung vorzuweisen. Das können sie ja tun, aber es nimmt schon sehr kindliche Züge an, wenn sich jemand nicht informieren möchte und dann von Fairness und Markt blubbert.

  • Finde es schon spannend, dass EPIC gegen Google und Apple vorgeht und Microsoft (Vertragspartner), Sony (Aktionär) und Nintendo (Vertragspartner), welche auch 30% über ihre Plattformen erhalten nicht attackiert. EPIC bietet zur Zeit immer wieder kostenlos Spiele von Indie-Entwicklern, der potenzielle Kunde wird zur Registrierung gezwungen und die Entwickler schauen in die Röhre. EPIC ist definitiv nicht der Lösungsbringer. Sie versuchen eine bessere Marktposition zu erhalten um im Bereich Mobilgaming eine Art Steam zu werden. Da das ganze via US Gericht läuft, wird am Ende leider nicht im Interesse der Konsumenten entschieden. Nicht falsch verstehen, Apple und Google müssten ihre Regeln überdenken. Im Sinne der zahlenden Kunden und im Sinne der Entwickler. Aber wer sich mit EPIC beschäftigt, wird schnell rausfinden dass hier ein sehr kaltes und kalkulierendes Unternehmen am Werk ist.

  • Apple muss verlieren so verdienen die Selbstständigen Programmierer auch Geld.
    30% empfinde ich als Wucher!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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