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Dauer-Analyse im Hintergrund

5000 versteckte Tracker: Wie steht es um Apples Datenschutzversprechen?

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Kann Apple das Versprechen seiner aktuellen Werbekampagne „What happens on your iPhone, stays on your iPhone“ mit gutem Gewissen aussprechen?

Hintergrundaktualisierung

Nein, sagt die Washington Post und verweist auf ein Experiment, über dessen Aufbau wir euch, wie es der Zufall so will, bereits gestern informieren konnten.

Die Zeitung hat den iPhone-Datenverkehr ihres Technologie-Kollumnisten Geoffrey Fowler mitschneiden lassen und dabei festgestellt, das zahlreiche Anwendungen von der sogenannten Hintergrundaktualisierung Gebrauch machen, um Tracking-Daten nach Hause zu übermitteln bzw. zusätzliche Daten abzurufen, mit denen genauere Eigentümer-Profile erstellt werden sollen.

Unter den Übeltätern befinden sich namenhafte Apps wie YELP, Microsoft OneDrive, Nike, Spotify und The Weather Channel. Im Rahmen der einwöchigen Prüfung wurden insgesamt 5.400 Tracker identifiziert, die für ein monatliches Datenvolumen von 1,5GB verantwortlich gezeichnet hätten.

Wie bereits beim ähnlich gelagerten Bericht über Apps, die sensitive Gesundheitsdaten direkt an Facebook übermittelt haben, ist die Ursache der andauernden Datenübertragung schnell erklärt: Viele Entwickler binden Frameworks in ihre Apps ein, die Banner ausliefern, Abstürze erkennen, das Nutzerverhalten analysieren und den Einsatz der Apps für spätere Optimierungen auswerten sollen.

Neben Facebook und Google zählen vor allem Werbeunternehmen zu den Anbietern entsprechender Analyse-Werkzeuge und lassen sich im Gegenzug für den freien Einsatz ihrer Hilfswerkzeuge die auf den Geräten der Nutzer generierten Daten standardmäßig zusenden.

Wie schon andere Veröffentlichungen vor ihr schlägt auch die Washington Post vor, Apple stärker in die Pflicht zu nehmen: Cupertino könnte Drittentwickler langfristig etwa dazu verpflichten anzugeben, an welche Dienste die Daten der App-Nutzer übermittelt werden, oder entsprechende Analysewerkzeuge direkt blockieren.

[…] perhaps Apple could require apps to label when they’re using third-party trackers. If I opened the DoorDash app and saw nine tracker notices, it might make me think twice about using it.

Mittwoch, 29. Mai 2019, 8:40 Uhr — Nicolas
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  • Also eigentlich nicht Apple, sondern Facebook, Google, Microsoft und Yelp. Nette Überschrift :)

    • man kann sich auch alles schönreden

      • Man kann auch alles schlechtreden. Der „Böse“ ist in diesem Falle nicht Apple, denn Apple platziert weder Tracker, noch sendet Apple Daten an fremde Server.

      • Ausschließlich APPLE bestimmt, welche Apps im App-Store angeboten und somit auf iOS-Geräte kommen dürfen. In diesem Zusammenhang gibt APPLE vor, jede App, die in diesen App-Store will, auf eine Übereinstimmung mit APPLES RICHTLINIEN zu überprüfen.

        Nach den Feststellungen der Washington Post gehört es aber offenbar NICHT zu APPLES „Richtlinien“, dass Apps keine private Daten ungefragt „nach Hause“ melden dürfen. Oder die Prüfer bei Apple sind weniger qualifiziert, als die Prüfer der Washington Post…

        Wie auch immer: Das mit Apples „geschlossenem System“ verbundene Datenschutz-Versprechen ist weitestgehend Marketing-Gedöns, denn Apple ist offenbar nicht dazu bereit oder nicht dazu in der Lage, „Schnüffel-Apps“ aus dem App-Store fern zu halten – bzw. die Entwickler dieser Apps zu entsprechenden Änderungen zu zwingen; und das gilt nicht etwa für irgendwelche „Exoten-Apps“, die irgendwie „durchgerutscht“ sind, sondern betrifft sehr bekannte und häufig genutzte „Allerwelts-Apps“.

        Und Apple ist hier nicht nur „nachlässig“, sondern „Komplize“, denn Apple verdient (sofern kostenpflichtig) an jeder dieser Apps mit!

      • Sehr guter Kommentar!

      • So ist es. Gut erklärt

      • 1+!
        Mehr ist zu schreiben!

      • WePe: „Apple ist offenbar nicht dazu bereit oder nicht dazu in der Lage“
        Wohl eher ersteres. Sie könnten das unterbinden, nur macht das ihr iOS unattraktiv, da App-gegen-Daten-Apps unattraktiv werden. Auch weiss man heute, dass Apple einige Batzen von Google bekommt, doch weiss man nicht genau, von wem alles auch noch. Spekulation, ich weiss, aber logische Schlussfolgerung: Solange das Geld fliesst, ja nicht den Hahn zudrehen.
        Und da der Mehrheit das egal ist, es nicht weiss, oder im System gefangen ist, …

      • Jawoll! Schmeißt endlich Fratzenbook aus dem AppStore! :-)
        und whatscrap auch gleich hinterher.

    • Trotzdem ist Apple in der Pflicht!
      Insbesondere bei so markigen Versprechungen.

      • @waldelf: du siehst tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Aussage von Appel ist damit komplett widerlegt. Nichts bleibt auf den iPhone, was auf dem iPhone passiert.

    • Das stimmt so nicht ganz. Wer zuhause einen Pi-Hole betreibt und mal alle Apps schließt, der kann sich ja mal angucken, wie oft Apple Daten nach hause schickt. Ich habe einige der Apple-Domains blockiert, die auf der „schwarzen“ Werbeliste stehen.
      Man kann sehen, dass die Aussage von Apple definitiv falsch ist. Und auch nach deaktivieren sämtlicher Datenschutzrelevanten Einstellungen, versucht das iPhone „nach Hause“ zu telefonieren.
      Hilft also wirklich nur das Pi-Hole zuhause im WLAN und unterwegs so vielen Diensten wie möglich, das mobile Netz zu entziehen und Hintergrunddienste zu deaktivieren.

      • Mobil kannst du das auch. Meine DNS-Anfragen werden über ein VPN immer zu Hause aufgelöst. Das klappt wunderbar. Netter Nebeneffekt: immer werbefrei unterwegs und mit verschlüsselter Verbindung. Einen besonderen Impact bzgl. Batteriestand ist nach wochenlanger Nutzung nicht festzustellen, auch kein erhöhter Datenverbrauch.

      • Sehr cool. Wie hast du das VPN aufgebaut. Ich habe leider nur ein Telekom Speedport. Kann der VPN Server auch auf dem Raspi aufgesetzt werden und reicht dafür der 1er Raspi?

      • Dauerhafte DNS Auflösung per VPN würde mich auch interessieren.

        Mein Pi-Hole offenbart viele Tracker, auch Apple. Von unterwegs wäre auch sehr gut.

      • Thomas, schliesse mich André an.
        Danke :)

    • Naja, Apple schreibt mir alles vor was ich darf und was ich nicht darf.
      Dann kann es das auch bei seinen Firmenkunden machen.

      Da ist natürlich bei Apple, wie bei allen Firmen dieser Kategorie mit Skynetambitionen, kein Interesse da. Es wird alles überwacht was geht, vor allem so lange sich keiner beschwert. Echte Werte sehen halt anders aus, als der vorgespielte alles in Regenbogenfarben gegenderte wirsindjasoweltoffen Schwachsinn…

    • Na für was gibt es denn den Appstore, wenn Apple die Dinger nicht prüft und löscht?

  • Die Frage ist hier ob die Daten personifiziert oder anonymisiert übermittelt werden. Ich vermute anonymisiert, damit kann keine Rückführung auf eine Individuum erstellt werden. Jedoch könnte man damit zumindest erfahren was die Menschen so treiben. Jedoch eben nicht welcher Mensch dahinter steckt.

    Ich weiß nicht ob mich das stört oder mich das überhaupt interessieren sollte.

    • @Pedro: Die Masse von anonymisierten Daten erlaubt ebenso eine eindeutige Zuordnung und Identifikation. Das haben eindrucksvolle Experimente und Studien bereits bewiesen. Die richtige Frage lautet daher, wer im Besitz der nötigen Masse ist.

    • Es gibt Tests die sehr eindrucksvoll gezeigt haben das zB. wohl nur 3-4 regelmäßige Webseitenaufrufe ausreichen würden, um dich persönlich zu identifizieren. Von daher spielt es wirklich keine Rolle ob Daten anonymisiert werden oder nicht (siehe Betriebssystem…).

  • Gut das ich die genannten Apps nicht nutze. Auch sehr schäbig von Microsoft. Ich dachte die wollten doch auch mal Datenschutztechnisch vorn mit dabei sein?

    • sicher dass du keine der 5400 Tracker installiert hast ??
      es geht ja nicht nur um die im Artikel namentlich genannten Apps !!

    • Die haben sich schon mal geäussert, dass sie datensammeln für ne gute Sache halten.. sie sagen es sei der richtige Schritt in eine sichere Zukunft, wenn ich mich richtig erinnere. Hab leider keine Quelle zu dieser Erinnerung. Daher diese Aussage mit Vorsicht geniessen.

    • ardiano [the one and only]

      Was ein Glück für DICH. Und da du so zufrieden bist muss Apple natürlich nicht handeln, richtig?Geschweige deren Versprechen einhalten. Was ein Bull…t. Weil Microsoft & Co hier die Lücke ausnutzt sind sie schäbig, aber nutzt Apple die Steuer-Lücken aus, sind die Länder selber Schuld. Wie tief trägst du eigentlich deinen Helm? Ich bin mehr als sprachlos, sogar fassungslos und hoffe inständig, dass du dich an der Gestaltung von Europa letzten Sonntag nicht beteiligt hast.

      • Solche Leute wie dich brauch die AFD. Behauptungen aufstellen und Lügen drumherum stricken. Quasi der letzte Abschaum der Menschheit. Ich soll wohl wieder dein Namen nutzen hm?

      • Da könntest du dir jetzt aber auch ordentlich selber den Strick geknüpft haben mit deiner Argumentation. Wer ist denn jetzt der böse für dich lieber ardiano? Apple oder die EU? Laut deiner Argumentation hier ganz klar Apple. Dann müsste es aber in diesem Fall auch ganz klar Microsoft sein! Ich selber sehe das zwar nicht so, aber du kannst dir das auch nicht bei jedem Punkt so drehen wie du das möchtest. Apple ist laut DIR! böse, weil es die Steuerschlupflöcher in der EU ausnutzt (tun alle aber tut nichts zur Sache). Dann ist laut DIR! auch Microsoft usw. böse, wenn sie diese Datenschlupflöcher ausnutzen. Wenn du dir da jetzt nochmal widersprechen möchtest, outest du dich endlich und endgültig als Troll.

      • Ich teile selten deine Meinung, aber bin auch fassungslos von helmi.

      • ardiano [the one and only]

        @Schnee Ganz einfach:
        -EU = Doppel-Böse weil, sie diese Schlupflöcher zulassen und keiner soll mir sagen die wüssten nicht was Apple, Microsoft, Google & Co tun.
        -Microsoft = Weder Böse noch gut, hab ich (noch) nix mit am Hut sicherlich haben auch sie Dreck am stecken wie jeder große Konzern.
        -Apple = Ganz Böse weil, Wolf im Schafspelz. Apple verkauft uns mehr und mehr für dumm, faselt irgendein Marketinggeschwätz, dass ich so viel gar nich Ko…en kann. Und es wird immer schlimmer. Diese Arroganz ist kaum auszuhalten (iPod Touch) und glaube mir, meine Konsequenzen habe ich daraus schon gezogen. Und ich bereue es auch mich wieder diesen absurden Diskussionen hergegeben zu haben. Nein, Apple vermisst mich nicht und hat es vorher schon nicht getan, denn das letzte Produkt habe ich 2015 (Macbook Pro) gekauft und dabei wird es auch bleiben. Apples Glanz ist längst verstrichen. Die Entwicklung der Abos spricht eine ganz klare Sprache was Apps angeht. Die Services werden den Rest erledigen.
        -Google = Böse, weil Google eben Google ist, aber Google macht keinen Hehl daraus und führt mich nicht hinters Licht.
        -Amazon = Böse weil, auch Amazon nur ein Ziel verfolgt, aber hier bekomme ich noch etwas mehr für mein Geld als bei Apple. Und auch hier macht Amazon keinen hehl daraus. Der Service ist aber genial, wenn ich was bestelle ist das Paket schnell da, und wenn ich es zurück schicke ist mein Geld wieder in ein paar Tagen wieder auf dem Konto, ohne große zicken. Für welchen Preis wird sich noch am Ende noch zeigen.

        Ja, ich habe früher gedacht Apple wäre anders, aber genau das zu glauben war bereits der Fehler. Mit Steve war Apple in der Tat noch anders, kein Heiliger, aber doch Visionär. Jetzt ist Apple einfach nur noch lachhaft ohne Ziel. Zu viel Schein wenig sein und ich glaube auch nicht mehr daran, dass sie noch die Kurve kriegen. Sie werden ganz sicher nicht untergehen, ist mir auch egal. Meine Energie werde ich nicht mehr hierfür verschwenden. In diesem Sinne, allen einen schönen Feiertag, ich bin raus hier.

  • Ich benutze diesen Bericht mal als Aufhänger für eine Bitte an euch: könntet ihr mal (wieder) einen Artikel über sinnvolle und nicht sinnvolle Einstellungen von iOS bezüglich Datenschutz, Akkulaufzeit etc. machen? Vielen Dank! :-)

    • Dann teile uns doch bitte hier und jetzt mal deinen richtigen Namen, deine Anschrift, den Arbeitgeber, dein monatliches Einkommen und wofür du dein Geld sio ausgibst, wie auch deinen gesundheitlichen Status inklusive der letzten Arztbesuche und entsprechenden Befunde mit. Außerdem kannst du gerne noch Bilder und Videos von dir und deinem Umfeld teilen.
      Brauchst nicht extra neues erstellen – es reichen die Sachen, dier du schon im iPhone hast…

      • Sehr gut! „Ich habe nichts zu verbergen“, ist so ziemlich die dümmste aller möglichen Ausreden gegen Datenschutz. Höre ich immer, wenn ich vor der Nutzung von WhatsApp warne.

      • Ja das sind die typischen User die Null Plan haben. Aber wenn es dann soweit ist, ist das quaken groß b.z.w. Sind Sie die ersten. Aber Haustür und Fenster werden noch geschlossen alles andere wäre zu viel und wäre mit Arbeit verbunden. Kopfschüttel.

      • Danke Derek!

      • Yes! Danke Derek!

      • Lass ihn Derek. Für solche Leute, wenn es überhaupt eine natürliche Person ist, gibt es nur ein Wort, das zu nennen die Folge hat, dass der Artikel freigegeben werden muss:
        T ist der 1 Buchstabe und danach
        ROLLT er nur so vor sich hin

    • ardiano [the one and only]

      Was ist los jogalf? Mir reicht schon Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer. Oder hast du etwa doch was zu verbergen?

    • >>Ich habe nichts zu verbergen<<

      Das ist schön, dann gib uns allen doch bitte deine Bankverbindung und das online-passwort

    • Ach Leute…ich riech den Ironiehaufen schon 5km gegen den Wind. Jetzt entspannt euch doch mal wieder.

  • Welche „entsprechenden Analyse-Werkzeuge“ verwendet ihr denn?

  • Es hilft, in den Einstellungen nach Google zu suchen. Viele Apps bieten das Ausschalten der Tracker an – oder informieren zumindest über deren Nutzung.

  • Mich kotzt das nur noch an diese Schnüffelei und Heimlichtuerei.

  • Soeben noch mal nachgesehen: Shazam, Apples Shazam verbindet sich immer noch mit graph. facebook.com.

    • Diese Domain wird in meinem Pi-Hole am Häufigsten geblockt, noch weit vor google-analytics. So gut wie jede App schickt Daten an diese beiden Domains. Und da Shazam inzwischen Bestandteil von Siri/iOS ist, lügt Apple bzgl. ihrer Datenschutzaussage. Sie sind kein Stück besser als die anderen großen US-Konzerne, nur nicht ganz in dem Maße.

  • Hintergrundaktualisierung habe ich immer AUS, zusätzlich hilft mir Disconnect VPN, hier kann ich gezielt blockieren. Alles was zu google verbinden will blockiere ich grundsätzlich… kann meine Apps trotzdem uneingeschränkt nutzen.

  • Heißt das, mit abgeschalteter Hintergrundaktualisierung werden die Daten nicht gesendet? Oder verzögert es die Übertragung nur bis zu dem Zeitpunkt an dem die App benutzt wird?

    Habe die Hintergrundaktualisierung schon immer aus gehabt weil ich darin keinen Nutzen gesehen habe.

  • Mich kotzt das auch nur noch an, egal was man verwendet, ob Android oder iOS alles das gleiche, Bei Android ist das wegen Google klar gewesen, bei Apple ist man auf der sichern Seite denkt man. Pustekuchen, da geht es genauso und das ist sehr, sehr traurig und jetzt????

    • Ich finde wenn man einem milliardenschweren Konzern der irgendwas in der Werbung brabbelt vertraut oder das gesagte für bare Münze nimmt, hat man doch schon verloren.

    • Vielleicht einfach die Hintergrundaktualisierung in den Einstellungen deaktivieren???

      • Chris, das bewirkt in diesem Zusammenhang gar nichts.

      • ardiano [the one and only]

        Genau, und laut helm (s. oben) ist Microsoft hier der Böse. Also, genügt bereits wenn ihr alles von Microsoft löscht, dann seid ihr safe!

      • Ja Microsoft ja ist so böse. Ich habe ardianos kranke Seele nich kranker gemacht. Nur leider habe ich oben nur beschrieben das ich eher enttäuscht von Microsoft bin. Die wandelnde AFD interpretiert es aber anders.

    • ein Umdenken ist angesagt, ein Sorry an alle Apple Fanboys.

    • Besagte Apps deinstallieren? Bei den entsprechenden Anbietern aufschlagen und entsprechende Verbesserungen einfordern? Oder auf Apple hoffen.
      Deine Möglichkeiten sind aber nicht so gering wie du glaubst. Keiner zwingt Spotify und Co. zu verwenden.

  • Ganz ernst gemeinte Frage (ohne Alu-Hut etc.), gibt es signifikante Einschränkungen, wenn ich die Hintergrundaktualisierung ausschalte?
    Oder für welche Apps ist es sinnvoll diese angeschaltet zulassen?

  • Das kommt davon, wenn jeder alles gratis haben will. Sowohl Endkunde, als auch Entwickler!

  • Dass da immer so viele vom Glauben abfallen (Vorkommentare z.B. von Werner und Peter R.) verstehe ich nicht.
    Es ist doch klar, dass auch Apple da mitmacht. Die Entwickler bauen ein, was sie einbauen können. Bei Apple vielleicht ein wenig restriktiver. Wenn man aber keine Daten über sich gesammelt wissen will, muss man komplett analog leben. Dass das heutzutage in der westlichen Welt eigentlich kaum noch möglich ist, sollte jedem klar sein.

    • Das ein Ausschalten jeglicher Tracker möglich ist, muss die Politik endlich sicherstellen. Nicht durch blödsinnige Cookie-Einblendungen, sondern durch Verbot jeglicher unnötiger Cookies (unnötig für das Funktionieren von Apps/Websites), mit Notwendigkeit alle notwendigen Cookies explizit vom Kunden genehmigen lassen zu müssen.
      Und Apple könnte da wirklich Vorreiter sein, wenn sie es wollten!

    • Ganz so einfach ist die Sache aber nicht.
      1. Klar macht Apple da mit. -> In dem Bericht geht es vor allem mal um Apps von Drittanbietern, nicht Apple selbst. Die Dev-Schnittstellen so weit einzuschränken, dass man nichts mehr sammeln kann, dürfte für Apple mindestens sehr schwierig sein. Man will ja auf der anderen Seite auch, dass (ja man kann das mit 2 s schreiben ;) ) Entwickler möglichst offen und frei programmieren können.
      2. Wer nicht will, dass Daten gesammelt werden, der muss analog bleiben. -> Das ist keinesfalls so, wie Apple, zumindest in Teilen zeigt. Würde hier ein Gesetzgeber klar vorschreiben was gesammelt werden darf und vor allem wozu es genutzt werden darf, dann könnte man auch digital sehr viel mehr Privatsphäre haben. Die DSGVO war da bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung. In USA wird ja zumindest schon einmal darüber nachgedacht etwas ähnliches umzusetzen. Ich vermute Google und Facebook machen da sehr viel Lobby-Arbeit dagegen.

      • Zu deinem 1.
        Finde ich nicht so.
        Denn die Entwickler nutzen Ja vorgefertigte Tools die das ermöglichen um nicht selbst bestimmte Dinge programmieren zu müssen.

        Das ist doch das Problem.

        Würden die Entwickler den ganzen Mist weglassen, und wieder mehr selbst programmieren, dann würde auch weniger Schindluder getrieben werden.

        So gut wie immer, und das ist auch in diesem Bericht so, dreht es sich um in Apps implementierte Tools.

  • iOS 13 … noch 5 Dialoge mehr beim ersten Verwenden der App wo irgendwas gefragt wird ob man den Zugriff zulassen möchte … anstelle das Apple mal EINEN gescheiten Dialog macht wo man das einstellen kann …

    • Gibt es doch, nennt sich „Hintergrundaktualisierung“ und du kannst dort jeder App das Recht entziehen, Daten im Hintergrund zu ziehen.

      • Willst Du uns für dumm verkaufen? Das Tracking hat nichts mit der Hintergrundaktualisierung zu tun.

      • Das ist schon richtig. Ich hab letztens ein iPhone aus einem Backup wiederhergestellt. Im Backup sind diese Einstellungen nicht gespeichert. Wenn dich dann 30 Apps fragen „GPS erlauben“ „Kamera erlauben“ „Foto erlauben“ „Kontakte erlauben“ „Hintergrundaktualisierung erlauben“ …. da wäre 1 Dialog (ähnlich wie Android) der beim ersten starten der App kommt auch schöner …

      • Nein wäre es nicht!

        Bei Androiden kannst du, zumindest was ich gesehen habe, nur alles freigeben oder gar nichts.

        Das finde und fand ich bei iOS schon immer besser. Das ich zwar zB die Kamera erlauben kann, den Zugriff auf die Kontakte aber verbieten.

      • @awesome
        Was ist denn das für ein asozialer Tonfall von Dir?
        Wenn Du Dich nicht mehr mit Menschen angemessenen Austauschen kannst, bist du anscheinend an einer öffentlichem Diskussion fehl am Platz.

      • @div. Na da kennst du ardiano und Blub nicht. Sind zwar ein und die selbe Person. Daher gleich asozial.

      • @helmi Kannst du nur beleidigen? Ich lese von dir nichts konstruktives? Leidest du?

  • Falls man zuhause pi-hole verwendet (gab es auch hier in den News), wird zumindest einiges blockiert. Aber schade natürlich, dass Apple hier nicht restriktiver ist.

  • Spannender finde ich eigentlich das im Betriebssystem selbst AdTracking ersteinmal ausgeschaltet ist und jeder Nutzer manuell einschalten muss.

  • Die meisten wollen doch immer alles gratis aus dem Netz und lesen sich dann nicht mal die Datenschutzbestimmungen von diesen Apps durch. Oft langt da schon der Absatz, was alles an Daten abgefragt wird …
    Ich probiere auch gerne (Gratis) Apps aus, habe aber bestimmt jede zweite App nach durchlesen der Datenschutzbestimmungen sofort wieder gelöscht.
    Gratis heißt eben, dass man mit seinen oftmals sehr privaten Daten bezahlt.
    Natürlich gibt es auch ein paar schwarze Schafe unter den Bezahl-Apps.
    ;-)

  • Mit eigenem DNS als Ad- und Tracking-Blocker habe ich diese Probleme nicht

  • Guter Zeitpunkt noch mal in den Einstellungen durch alle Apps zu gehen.
    Schon interessant, dass z.B. Foto- und Videoapps auf mobile Daten und Hintergrundaktualisierung setzen.
    Das Navi WAZE (gehört glaube ich zu Google) hat „Bewegung und Fitness“ scheinbar automatisch aktiviert…
    Dabei braucht es nur den Standort bei Benutzung…

  • Super Propaganda Überschrift. Wenn ich die Hintergrund-Dienste freigebe ist es MEINE Entscheidung und hat aber auch so gar nichts mit Apples Sicherheitskonzept zu tun

  • Gerade unter iOS sollte Apple das alles verbieten. Ich gehe in jeder neu geladenen App die Einstellungen durch und schalte das Tracking, welches immer an ist, zu deaktivieren. Mal findet man es einfach, mal ist ein Haken in einem langen Text unter Datenschutz oder Impressum versteckt. Apple macht es in iOS doch schon so schön und fragt andere Dinge, ob zum Beispiel das Orten klar geht, ab. Warum kein solches PopUp fürs Tracking? Das wäre fair und das ist es auch, was ich von iOS erwarte. Ich möchte, das eine App, aktiv oder im Hintergrund, keine Trackingdaten senden darf, stimme ich dem nicht ausdrücklich zu.

  • Nachtrag zu Eurer HTTP Tracker Empfehlung von gestern: bei gibt es mit der App Probleme (wie auch andere berichten), Tracking Dateien werden nicht angezeigt, beim Einschalten von https Tracking wird immer wieder gebeten dem Profil zu vertrauen, obwohl dies längst erfolgt ist, kurz gesagt: unbrauchbar. Soweit so schlecht.
    Viel Schlechter und hier auch ein wenig Kritik an Euch und Eurer Empfehlung: kein App Support außer Link zu einem Twitter Account mit 2 (!) Tweets, keine Web-Site, Suche nach Anbieter Mess Lab Ltd führt zu einer Worldpress-Seite mit einzigem Inhalt

    Hello Wrold! (Sic!)
    Feb 8, 2019

    Hello World!

    Immerhin mit Impressum mit einem anderen twitteraccount auf den Namen „Ruby Developer“ (!) mit jede Menge asiatischen Schriftzeichen.
    Das Ganze klingt wenig vertrauenswürdig. Klar ich hätte das VOR Download und Installation selber recherchieren können, aber ich nahm an, dass Ihr Euch vor solchen Empfehlungen von der Seriosität überzeugt habt. Sieht mir nicht so aus! Schade!

  • Ich finde die Artikelüberschrift absolut nicht passend. Der Artikel von der Washington Post hat korrekterweise auch eher den Inhalt weißt Du was auf deinem iPhone passiert.

    Ich finde man sollte etwas mehr differenzieren was Apple und die von Apple bereitgestellten Apps machen. Denn hier und nur hier gelten die Datenschutzversprechen von Apple. Sofern man DNS-Pi einsetzt sieht man, ja auch Apple schickt einige Daten nach Hause.

    Wie korrekt geschrieben wurden die meisten Tracker in Apps aus den App-Store entdeckt. Hier gelten somit die Datenschutzgrundsätze der App-Entwickler bzw. der beauftragten Firmen. Wenn ich also nicht will, das Microsoft meine App-Aktivitäten trackt, muss der Frust an Microsoft gerichtet werden oder ich installiere einfach die App nicht.

    Ich selbst würde mir wünschen, Apple würde in den Entwicklerrichtlinien auf die Einhaltung der DSGVO appellieren.

  • Stefan B. aus H.

    Interessant ist auch die Aussage, dass 1,5GB Traffic nur durch die Tracker verursacht wurden, wobei ich jetzt nicht die gesamte Traffic-Menge kenne.
    Aber das ist ja schon wirklich eine große Menge. Weit mehr, als hier in vielen Mobilfunkverträgen inkludiert ist.

  • Also ich erwarte da von Apple, dass sie das mit iOS 13 schleunigst ändern. Wenn ich Hintergrundaktualisierungen aus habe, dann möchte ich, dass das iPhone da auch nichts sendet. Mit dem Thema Datenschutz sollte es sich Apple lieber nicht verscherzen. Beim Akkuskandal konnte man noch ne Zeit ne Aktion fahren um den Imageschaden gering zu halten, hier wird das nicht so „einfach“ gehen.

  • Von meinen 550.000 DNS-Anfragen auf dem iPhone, waren 50.000 Tracker dabei.

  • Schade, hätte gehofft, dass ihr die Privacy Pro App von Disconnect mit aufgreift die in dem Artikel erwähnt wird. Kann die was? Ist das seriös? Empfiehlt sich die Instalation (auch für Laien), etc.
    Vielleicht könnt ihr da ja noch was nachreichen? Merci!

  • Ein wenig off topic:
    Ich empfehle euch mal die App Blackbox auszuprobieren. Die App ist zwar ein Spiel, aber es ist meiner Meinung nach sehr interessant zu sehen wie die App einiges registrieren kann von dem es nicht erwartet hätte.

  • Ich habe keinen Zweifel, dass das Stimmt, wasdie Washington Post da heraus gefunden hat und Apple sollte seine eigenen „Versprechen“ hier ernst nehmen!

    Aber ich möchte zu bedenken geben, wer Eigentümer der Washinton Post ist und dass dieser Eigentümer als Firmenchef eines anderen Konzerns in vielen Geschäftsfeldern ein direkter Konkurrent von Apple ist. Ich frage mich, ob die Washington Post auch einen Artikel über die Datensammelwut von Alexa und den „Fire“ Produkten herausbringen würde.

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