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Dauer-Analyse im Hintergrund

5000 versteckte Tracker: Wie steht es um Apples Datenschutzversprechen?

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Kann Apple das Versprechen seiner aktuellen Werbekampagne „What happens on your iPhone, stays on your iPhone“ mit gutem Gewissen aussprechen?

Hintergrundaktualisierung

Nein, sagt die Washington Post und verweist auf ein Experiment, über dessen Aufbau wir euch, wie es der Zufall so will, bereits gestern informieren konnten.

Die Zeitung hat den iPhone-Datenverkehr ihres Technologie-Kollumnisten Geoffrey Fowler mitschneiden lassen und dabei festgestellt, das zahlreiche Anwendungen von der sogenannten Hintergrundaktualisierung Gebrauch machen, um Tracking-Daten nach Hause zu übermitteln bzw. zusätzliche Daten abzurufen, mit denen genauere Eigentümer-Profile erstellt werden sollen.

Unter den Übeltätern befinden sich namenhafte Apps wie YELP, Microsoft OneDrive, Nike, Spotify und The Weather Channel. Im Rahmen der einwöchigen Prüfung wurden insgesamt 5.400 Tracker identifiziert, die für ein monatliches Datenvolumen von 1,5GB verantwortlich gezeichnet hätten.

Wie bereits beim ähnlich gelagerten Bericht über Apps, die sensitive Gesundheitsdaten direkt an Facebook übermittelt haben, ist die Ursache der andauernden Datenübertragung schnell erklärt: Viele Entwickler binden Frameworks in ihre Apps ein, die Banner ausliefern, Abstürze erkennen, das Nutzerverhalten analysieren und den Einsatz der Apps für spätere Optimierungen auswerten sollen.

Neben Facebook und Google zählen vor allem Werbeunternehmen zu den Anbietern entsprechender Analyse-Werkzeuge und lassen sich im Gegenzug für den freien Einsatz ihrer Hilfswerkzeuge die auf den Geräten der Nutzer generierten Daten standardmäßig zusenden.

Wie schon andere Veröffentlichungen vor ihr schlägt auch die Washington Post vor, Apple stärker in die Pflicht zu nehmen: Cupertino könnte Drittentwickler langfristig etwa dazu verpflichten anzugeben, an welche Dienste die Daten der App-Nutzer übermittelt werden, oder entsprechende Analysewerkzeuge direkt blockieren.

[…] perhaps Apple could require apps to label when they’re using third-party trackers. If I opened the DoorDash app and saw nine tracker notices, it might make me think twice about using it.

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29. Mai 2019 um 08:40 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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