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Zum Schutz der Privatspähre: Amazon, Apple, Google und Co. einigen sich auf Datenschutz-Richtlinien für App-Nutzer

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Die Initiative der kalifornischen Staatsanwältin Kamala D. Harris trägt erste Früchte. So haben sowohl Apple als auch Amazon, Google, Hewlett-Packard, Microsoft und der Blackberry-Hersteller Research In Motion jetzt eine Datenschutz-Richtlinie unterzeichnet, die die sechs großen „Mobile App Companys“ zukünftig zu einem transparenteren Umgang mit Nutzer-Daten verpflichtet.


(Direkt-Link)

Einer der Kernpunkte des „Global Agreement to Strengthen Privacy Protections for Users of Mobile Applications“ zielt auf die Entwickler mobiler Applikationen. Die AppStore-Kuratoren sollen die in ihren Verzeichnissen gelisteten Entwickler demnächst dazu verpflichten ihren Anwendungen eine Datenschutzerklärung beizulegen die über Art und Umfang der ausgelesenen Daten aufklärt.


The majority of mobile apps sold today do not contain a privacy policy. Privacy policies are an important safeguard for consumers. Privacy policies promote transparency in how companies collect, use and share personal information. The agreement with the platforms is designed to ensure that mobile apps comply with the California Online Privacy Protection Act. The Act requires operators of commercial web sites and online services, including mobile apps, who collect personally identifiable information about Californians to conspicuously post a privacy policy.

Die bereits im August letzten Jahres angestoßene Initiative (PDF) ist nicht mehr als eine freiwilige Selbstverpflichtung, meldet sich jedoch pünktlich um einen Schlussstrich unter die Path-Debatte der vergangenen Wochen zu setzen.

It is estimated that a majority of the mobile apps currently available for download through the platforms do not include even the most basic privacy protection: a privacy policy setting forth how personal data is collected, used and shared. One recent study found that only 5 percent of all mobile apps have a privacy policy.


(Direkt-Link)

Freitag, 24. Feb 2012, 16:28 Uhr — Nicolas
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      • Sorry ich meinte ihn unter dir, „stammbowling“.

      • Also vielleicht hätte ich eine mögliche gute Idee, das zu eine Win-win-Situation führen könnte (für Apple und uns Benutzern).

        Nur bezüglich Adressbuch:
        – Apple kann natürlich kontrollieren, ob das Adressbuch oder Elemente davon direkt aus dem Betriebssystem in ein externes Netzwerk übertragen werden.
        – Soweit ich weiß, kann Apple nicht nur erfahren, ob das Adressbuch ausgelesen wird, sondern auch ob Bestandteile oder das Ganze irgendwie kopiert oder verarbeitet wird. Und sie wissen, wo die ursprünglich kopierten oder verarbeiteten Daten liegen. Sobald dann diese kopierten oder verarbeitenden Daten in ein externes Netzwerk übertragen werden, kann Apple in Zukunft einbauen, dass um Erlaubnis beim Benutzer eingeholt werden muss.

        => Damit könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Apple will die Benutzer nicht mit zu vielen Fragen nerven, wenn dort zwar Adressbuchsaten gelesen und/oder verarbeitet werden, aber nicht extern übertragen werden (auch wenn die verarbeiteten Daten für Spionage wertlos wären, was aber technisch schlecht ermittelbar ist).
        UND wir Benutzer hätten dann die Sicherheit, dass durch Verbeinen die App dennoch mit den Adressbuchdaten arbeiten kann, aber nicht für eventuelle Spionage verwendet werden.

        Dies kostet zwar viel Zeit, aber alle Apps müssen ja durch ein Revisionsprozess um im geschlossenen App Store auftreten zu können. Diesen zusätzlichen Aufwand für diese Idee müsste daher nur ein Mal im Revisionsprozess geleistet werden.
        => Dies ist somit durch den geschlossenen App Store gut möglich und dieser Schutz wäre eine sehr gute Werbung für Produkte von Apple.

        Dahe bitte ich Apple dies zu beachten. Ich hoffw, sie bekommen dies irgendwie mit. Ich könnte das Gleiche auf Englisch mitteilen, aber ich weiß nicht, wo ich mich hinwenden sollte um auch gehört und die Idee hoffentlich ungesetzt zu werden. Schließlich wäre dies für uns Anwender und Apple gut, was Apple hoffentlich überzeugt diese Idee umzusetzen (neben der guten Werbung, dass iOS noch sicherer als Android ist).

        Oder rät jemand dazu ab? Vielleicht habe ich etwas übersehen …

    • Freiwillige Selbstkontrolle, was soll da schon rauskommen. Der Name spricht für sich.

  • stammbowling.net

    Privatspähre Bitte korrigieren…

  • Nur Geschwätz die machen sowieso mit den Daten was sie wollen ^^

  • Augenwischerei!

    Heißt ja nichts anderes, dass die Anbieter der App-Stores zukünftig ihre Hände komplett in Unschuld waschen können, lediglich die Entwickler und Publisher von Apps hätten dann gegen Store-interne Richtlinien verstoßen. Ein Handeln der App-Store-Anbieter selbst ist daraus nicht ableitbar.

  • Andere Blogs kommentieren das sehr viel kritischer. Auch gibt es dazu Äußerungen von bekannten Datenschutztechtlern, die meinen, dass dies noch weit unter den gesetzlichen Mindestanforderungrn der EU liegt.
    Für die USA, die Heimat der Vielzahl dieser Unternehmen sind, passiert da immernoch viel, viel, viel zu wenig.
    Und das es erst Path brauchte um soweit zu kommen ist Armutszeugnis genug.

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