Artikel Panne zum Options-Start: Spotify belastet Datenguthaben von Telekom-Kunden
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Panne zum Options-Start: Spotify belastet Datenguthaben von Telekom-Kunden

72 Kommentare

Machen wir uns nichts vor: Der einzige Grund, warum Telekom-Bestandskunden ihr Spotify-Abo beim Bonner Mobilfunkanbieter und nicht direkt auf der Webseite des Musik-Streaming-Services buchen sollten, ist das inkludierte Datenvolumen. Traffic der beim Herunterladen neuer Songs, beim Suchen im Spotify-Angebot oder während des Musik-Streamings unterwegs generiert wird, soll nicht auf das monatliche Inklusivguthaben der Telekom-Kunden angerechnet werden. Damit wirbt die gestern gestartete Option seit Monaten.

Ein zurecht kritisiertes, nüchtern betrachtet aber durchaus überzeugendes Verkaufsargument.

Das Problem: Die Telekom scheitert derzeit an der Umsetzung des Versprechens. Seit dem gestrigen Buchungsstart der Spotify-Option, haben uns zahlreiche Zuschriften betroffener Kunden erreicht, die, der gebuchten Option zum Trotz, mit einer erheblichen Belastung des eigenen Daten-Kontos zu kämpfen haben. Wir zitieren Markus Zuschrift exemplarisch:

Seit gestern habe ich bei der Telekom die Spotify zu meinem Complete Mobil XL hinzugebucht. Danach sofort den Account mit der Telekom verbunden – und Musik über das LTE Netz gehört. Allerdings scheint es noch Probleme mit dem angeblich “kostenlosen” Datenverbrauch zu geben! Innerhalb weniger Stunden sind durch Spotify 2GB an Datenverbrauch hinzugekommen und auch Online unter pass.telekom.de sichtbar! Nach dem ich die Service-Hotline 2202 anrief, schilderte mir ein sehr kompetenter Mitarbeiter das dort derzeit ein Problem vorliegt. Sowohl bei der Tarifoption, wie auch bei dem Special Music Tarif; er bat mir an die SpeedOn Option zu buchen und gutzuschreiben.

Der Fehler ist der Telekom bereits bekannt und wird in den offiziellen Support-Foren aktiv diskutiert. Eine offizielle Stellungnahme der Telekom steht hingegen noch aus. Zur Überprüfung des eigenen Datenguthabens rufen Telekom-Kunden die Webseite pass.telekom.de mit deaktiviertem W-Lan Empfang auf.

Diskussion 72 Kommentare.
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    • Hatte es ja schon gesagt die sind zu blöd für vernumpftige Rechnungen und dann sowas an zu bieten….. War so klar das die es versauen !

      — Fire
    • Wieso jammert ihr denn? Das problem ist doch bei der Telekom bekannt.
      Die Telekom macht das schon.
      Vertrag ist Vertrag und da hält sich auch die Telekom dran und wird – falls es nicht aufschlüsselbar ist – notfalls den gesamten Traffic auf Null setzen.

      Nicht immer gleich motzen, sondern erstmal einige Tage abwarten.

      — Doublemint
      • Ja genau, und damit gibt es temporär mal ne ungedrosselt* Flatrate im Mobilfunk.

        )*wenn man mal von dem dafür nötigen Anruf zum Zählerrücksetzen absieht.

        up7
    • Hatte das gleiche Problem bei der letzten Innovation die O2, Base und Vodafone rausgebracht haben …. Achsoo halt … die bringen ja gar nichts neues und cooles raus. Deswegen geht nichts schief :D

      Wo gehobelt wird fallen späne, zurecht. Alles super magenta riese. Ich bleib euch, trotz des riesen SpotifyGate treu….

      Zagge
  1. Wahnsinn wie berechenbar diese Misere war : D
    Wie kann sowas immer trotz viel Vorlauf und manigfaltigen Bedenken geschehen?

    — Jan
  2. Ganz ehrlich, auf den Push hab ich insgeheim schon gewartet ;)
    Jetzt werd ich erst recht erstmal noch mit der Buchung der Option warten.

    — Ich_Halt
  3. Hallo!

    Laut einer Forendiskussion bei Telekom-Hilft, gibt es folgendes Workaround:

    “Damit der Nichtverbrauch des Datenvolumen bei Spotify gewährleistet wird, tut bitte einmal Folgendes: Etwa eine Viertelstunde nach der Buchung geht ihr einmal offline (z.B. in den Flugmodus oder das Gerät neustarten) und dann wieder online. Hiermit ist auf jeden Fall sichergestellt, dass kein Datenvolumen verbraucht wird.”

    Markus
  4. Hier übrigens die (angebliche) Lösung des Problems:
    .
    “Hallo zusammen! Ich habe nun weitere Informationen für euch. Damit der Nichtverbrauch des Datenvolumen bei Spotify gewährleistet wird, tut bitte einmal Folgendes: Etwa eine Viertelstunde nach der Buchung geht ihr einmal offline (z.B. in den Flugmodus oder das Gerät neustarten) und dann wieder online. Hiermit ist auf jeden Fall sichergestellt, dass kein Datenvolumen verbraucht wird. Viele Grüße Anja ”
    .
    Zu finden in diesem Thread:
    http://feedback.telekom-hilft......on-liedern

    — Claus
  5. meist ist es Fehler 40…. ;-)
    spotify muss auch im kundencenter verbunden sein oder werden… dann passiert dies nicht. Anleitung genau lesen …

    — mgj
  6. Spotify ist aus Sicht des Musikers der größte Mist den man sich vorstellen kann. Man “verdient” sage und schreibe 0.005 Dollar pro Stream. Und das allerschlimmste daran ist, dass es den meisten Zuhörern völlig egal ist. Als Musiker(so wie ich) darf man solchen einen Dienst einfach nicht unterstützen. Hier noch mal ein Auszug aus der Süddeutschen zu diesem Thema:

    Denn gerade das Music-Streaming von Diensten wie Spotify ist für die Bands kaum wirtschaftlich ertragreich. Man spricht von 0.005 Dollar pro Stream, der in der Bandkasse landet. Anders gesagt: Ein Song muss 200 mal gehört werden, damit er 1 (einen!) Dollar einbringt. Die Band Coldplay hat darum erst einmal nicht gestattet, dass ihr neues Album “Mylo Xyloto” in das Sortiment von Spotify aufgenommen wird. Genauso wie Adele, The Black Keys und Tom Waits, die ihre letzten Alben auch nicht dort platziert haben wollten. Der Black Keys-Frontmann Dan Auerbach sagte dem Billboard Magazine, die Verdienste beim Streaming seien “so minimal, dass es lächerlich sei.” Streaming-Dienste seien gut für unbekannte Bands. Doch, “wenn man davon leben muss, Platten zu verkaufen, kann man dort nicht sein. “

    — Guido
    • Von meiner Seite ist es so, dass ich eigentlich so gut wie kein Geld für irgendwelche Musik ausgebe. Ab und zu lade ich mir mal einen Song bei iTunes oder Amazon herunter, der mir besonders gut gefällt
      (zuletzt “Sky and Sand” von Paul Kalkbrenner und “L’Amour et la violence” von Sébastien Tellier).
      Eine CD habe ich vor vlt. 3 Jahren das letzte mal gekauft.
      (Und nein, ich nutze keine illegalen “Vertriebswege”)
      .
      Durch Spotify erhält zumindest von mir jeder Künstler erheblich mehr Geld als vorher!

      — Claus
      • Wenn Du 0.005 Dollar pro Stream als “erheblich mehr Geld” bezeichnest, dann ist dir auch nicht mehr zu helfen.

        — Guido
      • Alles was mehr als Null ist, ist erheblich mehr!
        Ist Dir “relativ” irgendein Begriff?
        Aber das gilt eben nur für eine Benutzergruppe wie mich.

        — Claus
    • @Guido:
      Es hatte im gestrigen Artikel schon jemand darauf hingewiesen, dass die Streaming-Dienste eigentlich kein Teil der Musik-Industrie sind, sondern lediglich Spekulationsobjekte (deshalb ist Wachstum auch deren primäres Unternehmensziel – irgendwie wird man die aggregierten Daten auch noch anderweitig verwerten können!). Das diese Dienste nicht den Künstlern (d. h. den Bereitstellern der Inhalte) dienen, sollte klar sein, oder?

      Aber wie wie löst man nun dieses Problem?
      Nun, mal abgesehen von den Konzerteinnahmen (360-Grad-Verträge ausgenommen), werden Künstler den Vertrieb, das Marketing (und auch die Produktion) vermehrt in die eigenen Hände nehmen müssen (wenn nicht schon geschehen)!
      Zwecks Kosteneinsparungen wird man in diesem Bereich verstärkt mit anderen Künstlern zusammen arbeiten müssen. Auch zu präsenter & koordinierter Lobbyarbeit wäre geraten; die Indies wird man vermutlich auf seine Seite ziehen können.
      Immerhin seid ihr es, die den Content liefern und solltet daher auch über seine Verwendung entscheiden (es sei denn, der entsprechende Künstler hat bereits einen anders lautenden Vertrag unterschrieben ;-))

      PS: Dan Auerbach (Solo) oder die Keys hört man sowieso live oder auf Vinyl, also ruhig weiterhin Spotify & Co. fern bleiben… ;-)

      — Thomas
      • Natürlich möchte man als Künstler über die Verwendung/Vermarktung seiner Arbeit selbst entscheiden. Aber Dienste wie Spotify etc. machen es dem Künstler nicht gerade einfacher seine Musik dem Zuhörer für einen angemessenen(!) Preis zugänglich zu machen. Und das Künstler angefangen von der Komposition, Produktion bis hin zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen muss, ist leider ein notwendiges Übel geworden .

        — Guido
      • hier wird von guido sooo gejammert, dass ein musiker alles “selbst in die hand nehmen muss”.
        was muss ich denn als selbständiger dann? ich sehe auch nicht zu, wie andere für mich arbeiten! wenn du dir den beruf ausgesucht hast, jammere nicht, sondern leb damit!
        streamingdienste sind für mich als konsument DIE super alternative, auf knopfdruck eine riesenmenge lieder hören zu können, die es mühsam oder unmöglich wäre, auf cd zu bekommen. und das auf legale weise!
        aber manche musiker müssen eben jammern…

        keingesicht
      • @Guido:
        Du hast anscheinend die Intention meines ersten Kommentars nicht ganz verstanden!?

        Zunächst einmal ist es kein notwendiges Übel, sich um sämtliche Geschäftsbereiche selbst zu kümmern! Ganz im Gegenteil, es ist eine Chance!!!

        Da haben Holger & keingesicht schon Recht, wer als Kreativling einen Großteil der Arbeit auf die Labels abwelzt (“schön war damals die Zeit, ich musste lediglich ein wenig auf meiner Gitarre klimpern…” [überspitzt ausgedrückt]), braucht auch über gewisse Entwicklungen nicht zu jammern!!!

        Was ich nämlich eigentlich zum Audruck bringen wollte, war folgendes:

        Niemand muss bei Streaming-Diensten vertreten sein!
        (Unbekannte Bands dürften in diesen sowieso eher kostenlose PR-Plattform sehen!?)
        Macht schleißlich doch soweiso keinen Unterschied, ob man nun gar nicht oder minimal entlohnt wird, oder?

        Und wenn es von der Mehrheit der Künstler trotzdem gewünscht wird, wäre es doch jetzt mal an der Zeit mit geeinter Stimme (Stichwort: Interessenvertretung) zu sprechen und mit den Streaming-Diensten über ein faires Entlohnungsmodell zu verhandeln (sofern dies nicht deren Geschäftsmodell zerstören würde ;-)).

        Oder habt ihr alle eure Rechte an die Labels abgetreten?

        Denn es ist ja n-i-c-h-t so, dass Spotify & Co. nicht auf euren Content angewiesen sind…

        — Thomas
  7. Na da kommen die Base-Kiddies wieder scharenweise aus ihren Löchern gekrochen und deuten mit dem Finger auf Magenta. Technische Probleme sind natürlich (abgesehen von dauerhaft nicht vorhandenem Empfang) bei E-Plus oder den anderen Billigheimern noch nie vorgekommen….
    Immer Klasse andere zu kritisieren, wenn man selber weder Kohle in der Tasche hat, noch andere Dinge auf der Pfanne die in irgendeiner Art und Weise für positives Aufsehen sorgt gelle?

    — Weiland
  8. Also Sorry aber wenn man eine neue Option bucht und das Gerät nicht neu startet, dann ist sowas doch irgendwie zu erwarten. Dann einfach mal ein Liedchen hören und nachsehen dann ist es auch nicht so tragisch.
    Sollte es allerdings trotzdem nicht ghen, dann ist das entweder ziemlich dreist von der Telekom oder aber die sind wirklich so unfähig. Das wird doch wohl vorher jemand getestet haben…

    — Vidur
    • Hi Max! Der Traffic der gesamten App (!) wird nicht verrechnet. Auch nicht beim Offline verfügbar machen

      — m4st3r
  9. hallo ich teile euch mit das ich heute morgen gegen 8:00 eine beschwerde e-mail an die telekom geschrieben habe weil auch bei mir auf pass.telekom.de ersichtlich war das über 800 mb datenvolumen zu lasten spotify ging.

    Ich wurde daraufhin um 15:45 heute von einen netten jungen man des telekom services angerufen und er meinte zu mir:

    – alle geräte (mein iPhone und mein iPad) für 20 minuten ausschalten

    dadurch bekommen diese geräte eine neue ip und die telekom erkennt sie von da an richtig und berechnet nicht gegen das datenvolumen.

    ich habe für den entstandenen traffic auch eine gutschrift von 4,95€ erhalten für eine speedoption die ich kostenlos am monatsende buchen kann um mit 1GB an traffic der mir entstanden ist wieder gutschreiben zu lassen.

    das nenne ich klasse service von der Telekom. so muss das laufen!

    — Nety
  10. Wichiger Hinweis zur Spotify Nutzung
    Nach der Buchung der Option gleich im Kundencenter unter Dienste den Spotify Account aktivieren. Vor der ersten Nutzung einmal offline bzw. in den Flugmodus und dann wieder online gehen. Oder Sie warten ca. 15 Minuten vor dem ersten Streamen. Dann ist sichergestellt, dass Ihr Datenvolumen nicht belastet wird.

    — Nety
  11. Einfach an die 2202 wenden und denen das problem schildern

    Die haben mir gesagt wenn ich mein datenvolumengrenze erreicht habe kann ich kostenlos mir die speed on buchen und meinen traffic wieder herstellen

    Also chillt mal leute und ruft da mal an ;-)

    Und berichtet doch bitte hier!

    — Nety
  12. Alles halb so Wild. Einfach flugmodus an oder Gerät neu starten damit ihr eine neue ip bekommt. Dann wird alles gut! :D

    — Weihnachtsmann
  13. Weiß jemand was ein musiker bekommt wenn sein song im radio gespielt wird? Radio 10 000 zuhörer und das mal 0,005 cent dann verdienen die doch beim streamen viel mehr oder sehe ich das falsch? Verstehe sowieso nicht das jemand für singen geld bekommmt.

    — Hotpfanne
  14. Übrigens: Daten plumpen geht erst dann weg, wenn ich den Account übernehmen konnte.. Nicht sofort geht es ohne Datenvolumen, dass steht so drinne…

    Wer derzeit einen PremiumAccount hat, muss diesen erst kündigen (Basic) und dann in den Telekom Premium Account übernehmen…dann geht’s auch nicht vom Datenvolumen ab…

    Ich muss noch bis 11.12 warten.

    — gtc-michel89
  15. Seit heute morgen funktioniert es alles super ohne einen Datenverbrauch. Hilfe kam von der Telekomhotline: einen Akkureset machen ( austaste mit der Homebuttontaste gleichzeitig drücken 5 Minuten warten und iPhone wieder anschalten.

    — Cerano

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