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Figo: Jubel und Kritik für die lockere Banking-App

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Figo, Figo. Es fällt nicht leicht, sich eine qualifizierte Meinung zu der neuen Banking Applikation Figo zu bilden. Die Anwendung, die sich auf der Webseite der Entwickler – vom iPhone aus besucht – direkt auf dem eigenen Gerät installieren lässt, sieht zwar hervorragend aus, glänzt mit neuen Ideen und hat durchaus Potential, frischen Wind in das eher konservative Klima der HBCI-Landschaft zu blasen, aber…

Dafür, dass die Figo-Anwendung dazu aufruft, der Applikation das persönliche Bankgeschäft anzuvertrauen, dreht uns das Gemeinschaftsprojekt der Banking-Experten von MoneyMoney und Subsembly fast schon an etwas zu vielen Knöpfen.

Nutzer der Applikation benötigen einen Online-Account im Figo-Portal und werden dazu aufgefordert der Speicherung der privaten Bankdaten auf den Servern der Lean Banking GmbH zuzustimmen. Die App funktioniert glücklicherweise auch dann wenn man die Sicherung nicht abnickt, macht letztlich aber nur halb so viel Spass und ist dazu gezwungen, auf essentielle Funktionen zu verzichten.

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Die Frage, die man sich vor der Installation stellen muss: Fühlt man sich wohl dabei, der Weitergabe der persönlichen Kontobewegungen an einen externen Dienstleister zuzustimmen?

Gebe ich die Daten aus der Hand?

Wer den letzten Satz mit einem deutlichen JA beantwortet hat, bekommt jetzt seine Belohnung. Oder besser gesagt: Wird durch Figos neue Perspektive auf den persönlichen Banking-Alltag belohnt.

Nach Download, Installation und Konto-Erstellung – zum Reinschnuppern wählt man das Demo-Konto – hilft Figo dabei, die monatlichen Ein- und Ausgänge besser zu überblicken. Die App verbindet dabei Elemente einer Banking-Anwendung mit der Logik eines Haushaltbuches, die mit Push-Nachrichten und eigenen Transfer-Limits kombiniert werden können.

So meldet sich Figo auf Wunsch immer dann, wenn das persönliche Ausgabenlimit erreicht, wenn der Kontostand unter einen festgelegten Betrag abgerutscht ist, bei Ausgaben größer als Betrag X oder auch immer dann, wenn die monatlichen Ausgaben die Einnahmen übersteigen.

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Zurückliegende Monate lassen sich miteinander vergleichen, eine Gesten-basierte Sperrfunktion erspart euch die Eingabe einer lästigen PIN und überhaupt, in Sachen Interface scheinen sich die Figo-Jungs wirklich den Kopf zerbrochen zu haben. Im positiven Sinn.

Die App flutscht, ist einfach zu bedienen und dank der reduzierten Funktionalität – Figo beobachtet, Überweisungen sucht man vergeblich – schnell zu verstehen. Die geplanten Programmierschnittstellen, sollen die Zusammenarbeit mit anderen Finanzprodukten oder etwas die Darstellung des persönlichen Guthabens im Statusboard ermöglichen.

Momentan nehmen wir das kraftvolle Statement der Macher (unten nachlesen) einfach mal beim Wort und hoffen auf eine positive Entwicklung. Probiert die App selbst aus, wir halten euch auf dem Laufenden, sollte es berichtenswerte Neuerungen geben.

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Das Mission Statement der Figo-Macher:

Der traditionelle Kundenbild von Finanzdienstleistern passt nicht zu der Erwartungshaltung der modernen Gesellschaft, die Transparenz, Einfachheit, Unabhängigkeit und konkreten Mehrwert erwartet. Wir glauben, es besser und anders machen zu können! Wir kennen die Finanz-Branche schon seit vielen Jahren. Wir kennen die Zutaten für Innovation. Wir haben bereits unzählige Produkte aus den Bereichen Finanzsoftware, Consumer Electronics, Services und Mobilfunk in den Markt gebracht. Wir sind unabhängig. Wir haben keine Angst davor, Paradigmen zu brechen.

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16. Apr 2013 um 16:32 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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