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App-Nutzungsdaten für Entwickler: Apple arbeitet an Datenschutz-freundlicher Variante

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Wir haben es am Datenhunger der Medien-Apps gesehen. Viele App-Entwickler setzten zum Auslesen der Nutzungsstatistiken ihrer Anwendungen nach wie vor auf die UDID des iPhones. Der Geräte-spezifische Fingerabdruck macht das Sammeln von Anwendungsdaten zwar zum Kinderspiel, erlaubt jedoch auch das Nutzer-Tracking über mehrere Applikationen hinweg und soll, so die von Apple im August 2011 festgelegte Richtlinie, eigentlich nicht mehr eingesetzt werden.

Um den Machern der im App Store verfügbaren Anwendungen dennoch die Möglichkeit zu bieten, Statistiken und Kennzahlen ihrer Kunden einzusammeln, wird Cupertino zukünftig ein alternatives Tracking-Werkzeug anbieten. Dies berichtet das Wall Street Journal und beruft sich auf Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Apple Inc. is planning to release a new way for mobile app developers to track who uses their software, according to people briefed on Apple’s plans, the company’s latest attempt to balance developers‘ appetite for targeting data with consumers‘ unease over how it is used.

Das neue Tracking-Tool könnte bereits zur WWDC-Entwicklerkonferenz am Montag vorgestellt werden und soll das anonymisierte Sammeln von Nutzerdaten ermöglichen, ohne die eingesetzten Endgeräte dabei eindeutig zu identifizieren.

Apples strikte Datenschutzrichtlinien dürften bereits für das Zerwürfnis mit Facebook verantwortlich gewesen sein, dessen Integration in iOS 5 wohl erst auf den letzten Metern zurückgezogen wurde. Dem für morgen erwarteten Einzug des sozialen Netzwerkes in iOS 6 können wir also gelassen entgegenfiebern.

Sonntag, 10. Jun 2012, 15:34 Uhr — Nicolas
4 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • mir ist die udid geschichte lieber. bin mal auf die „apple“ lösung gespannt

  • Die UDID-Sammelei ist eine große Frechheit. Gut das Apple das endlich erkannt hat. Mit unter ein Grund für einen (momentanen) Jailbreak. Mit Protect My Privacy (PMP) kann man dieses gezielte Tracking wirkungsvoll unterbinden.

    Die UDID kann ja bleiben, nur eine explizite Nachfrage ist unerlässlich. Dieses „heimliche“ Datenabgreifen sollte strafrechtlich verfolgt werden (UDID, Adressbuch, Fotoalbum, Termine…).

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