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Nach Spotify und der EU

Von allen Seiten Feuer: Weitere Schwergewichte kritisieren App Store-Gebühren

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Ein kritischer Moment, dem sich Apple gerade gegenübersieht: Die EU hat auf Drängen des Musik-Streaming-Anbieters Spotify eine Untersuchung von Apples App-Store-Regeln eingeleitet und will dabei explizit die verbindliche Verwendung von Apples hauseigenem In-App-Kauf-System für den Vertrieb kostenpflichtiger digitaler Inhalte prüfen.

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Über eben jenen Zwang – von dem übrigens ausgerechnet große Partner wie Amazon Prime Video ausgenommen sind – kocht zudem gerade einen Auseinandersetzung mit dem E-Mail-Dienst „Hey“ hoch.

Und jetzt meldet sich auch noch die Tinder-Mutter zu Wort.

Diese firmiert als Match Group, Inc., sitzt in Texas und betreibt neben Tinder weitere Dating-Portale wie OKCupid und Match.com. In einem Statement gegenüber Axios hat die Match Group nun ebenfalls Apples App Store-Abgabe kritisiert:

Apple ist ein Partner, aber auch eine dominierende Plattform, deren Aktionen die große Mehrheit der Verbraucher dazu zwingen, mehr für Anwendungen von Drittanbietern zu bezahlen, die Apple willkürlich als „digitale Dienste“ definiert.

Apple quetscht aus Branchen wie E-Books, Musik- und Videostreaming, Cloud Storage, Spiele und Online-Dating 30% der Einnahmen, was umso alarmierender ist, wenn Apple dann in diesen Bereich vordringt, wie wir wiederholt gesehen haben. Wir sind uns dieser Macht über uns sehr bewusst.

[Apple] behauptet, dass wir um einen „Freifahrtschein“ bitten, in Wirklichkeit sind „digitale Dienste“ die einzige Kategorie von Apps sind, die die App Store Gebühren zahlen müssen. Die überwältigende Mehrheit der Apps, einschließlich der Internet-Giganten, die Menschen miteinander verbinden (Rideshare-/Gig-Apps) oder durch den Verkauf von Werbung monetarisieren (soziale Netzwerke), waren nie Gegenstand der Zahlungssysteme und Gebühren von Apple, und das ist nicht richtig. […]

Im Gespräch mit der Washington Post kritisiert auch das Spiele-Studio Epic Games das Auftreten Apples. Die Fortnite-Verantwortlichen weisen hier Apples Behauptung zurück, dass es dem Konzern lediglich um die Finanzierung der Bereitstellung einer sicheren App Store-Umgebung gehen würde, in der Nutzer ohne Angst Apps laden könnten.

Der Geschäftsführer von Epic Games, Tim Sweeney, glaubt nicht, dass die „extraktiven“ Gebühren von Apple etwas mit der Store-Sicherheit zu tun hätten: „Das Monopol des iOS App Stores schützt nur den Profit von Apple, nicht die Gerätesicherheit.“

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17. Jun 2020 um 18:18 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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