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"Mit europäischem Recht nicht vereinbar"

Verbraucherschützer klagen gegen Vodafone Pass

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36 Kommentare 36

Der Verbraucherzentrale Bundesverband legt im Streit um die umstrittene Zusatzoption Vodafone Pass nach und hat vor dem Landgericht Düsseldorf Klage eingereicht. Kritisiert werden mehrere Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht.

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Nach Meinung der Verbraucherschützer verstößt die Ausgestaltung des Zusatzangebots Vodafone Pass gegen geltendes EU-Recht. Durch die Tatsache begründet, dass sich die Option im Ausland gar nicht verwenden lässt und auch die Nutzung über einen Hotspot ausgeschlossen ist, liege ein Verstoß gegen die europäische Telekom-Binnenmarkt-Verordnung vor. Darin ist vorgeschrieben, dass Verbraucher ihren Mobilfunktarif im europäischen Ausland nutzen können wie zu Hause. Dementsprechend seien die kritisierten Vertragsbedingungen von Vodafone unwirksam.

Auch die Werbung für die Vertragsoption wird kritisiert. Zumindest zeitweise sei irreführend der Eindruck vermittelt worden, dass die Vertrags-Apps ohne Einschränkungen genutzt werden könnten. Nur aus einer Fußnote in der Preisliste ergaben sich begleitende Beschränkungen.

Regierung soll zu Netzneutralität stehen

An die Bundesregierung appellieren die Verbraucherschützer, dem im Koalitionsvertrag enthaltenen klaren Bekenntnis zur Netzneutralität nachzukommen. Nicht nur seien die Vorschriften über Sanktionen aus der europäischen Telekom-Binnenmarkt-Verordnung konsequent umzusetzen, auch sollen die Strafhöhen bei Verstößen gegen die Netzneutralität angepasst werden. Gefordert wird hier eine Orientierung prozentuell am Umsatz des jeweiligen Telekommunikationsanbieters.

Mit Hinweis auf einen Verstoße gegen die Netzneutralität hat der Verbraucherzentrale Bundesverband bereits zu Jahresbeginn ein Verbot der Vodafone-Tarifoption gefordert, bereits im vergangenen Jahr stand das Telekom-Angebot StreamOn in der Kritik der Verbraucherschützer.

Dienstag, 03. Jul 2018, 16:10 Uhr — chris
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  • Dieses ganze Pass geschiss ist gegen die Netzneutralität.
    Die sollen uns echtes unbegrenztes Internet geben …

  • Dank Vereinen wie diesen, steht Deutschland da, wo es steht.
    Die hetzen echt gegen jeden technologischen Fortschritt.. letztens noch gegen ApplePay

    Und jetzt kommt mir nicht mit eurer geliebten Netzneutralität. Mir gehts um viel mehr.

    • Wo ist da denn der technische Fortschritt? Das ist ein Tarifmodell… ein fragwürdiges.

      Ach und zu Appley Pay: Wozu man außer der Bank / dem Kreditkartenunternehmen noch einen weiteren braucht um irgendwo zu bezahlen verstehe ich auch nicht. Kontaktlos per NFC bezahlen mit der Kreditkarte / Maestro Karte ist jedenfalls auch jetzt kein Problem. Erscheint mir völlig überflüssig da noch zusätzlich den Weg über Apple zu gehen…

      • Dann hast Du es einfach noch nicht ausprobiert (Apple Pay) denn es gibt einige gravierende Unterschiede ob ich jetzt via Apple Pay oder nur per Karte mit NFC bezahle!!
        Kurz nur 3 Punkte:
        Zählungen über 25€ ohne Pin,
        Meine Apple Watch hab ich immer dabei, meine Karte nicht.
        Wird mir die Karte geklaut kann der Dieb (bis zur Sperrung) zig mal bis 25€ einkaufen, wenn die Watch meinen Arm „verliert“ ist Apple Pay gesperrt.

      • Mir geht es auch so, aber es gibt Menschen, die gerne nix anderes wie das Smartphone dabeihätten. Als Ausweis, Gelbeutel, Telefon und mehr.

        In manchen Science Fiction- Filmen und Spielen ist das heute schon möglich.
        Meine Meinung:
        Sinnvoll? Vielleicht.
        Risiko? Sehr hoch.

      • Datenschutz? Informieren Sie sich doch mal, wie ApplePay funktioniert. Dann kann man den Wunsch nach dieser Bezahloption vielleicht eher nachvollziehen.

      • Damit ich meine KK nicht mehr mitnehmen muss, sondern nur noch mein Handy. Ein schlankes Portmonnaie ist aus meiner Sicht absolut erstrebenswert (und gleichzeitig liquide sein)

      • mackay80, auch Apple Pay benötigt einen Pin und das immer. Denn mit einer gesperrte Apple Watch oder iPhone kannst du nicht bezahlen.

        Und wenn du deine Karte nicht immer dabei hast, selber Schuld. Es gibt Dinge die hat man aus Prinzip immer dabei. 10-20€ in Bar, Karte, Ausweis und Krankenkarten. Und dann vielleicht noch das Smartphone.

      • @OMG Den Finger musst du einmal drauf halten (oder dein Gesicht davor). Das geht auch schon vorm Bezahlen und ist damit deutlich schneller. An der Uhr musst du einfach zweimal auf den Knopf an der Seite tippen. Wie ist das vergleichbar mit der Pin-Eingabe am Gerät?

      • Warum hat man Ausweis usw. per se immer mit dabei? Gibt es keinen Grund zu.

      • @Melvin

        Es ist immer noch ein Sicherheitsmechanismus, der dafür sorgt das nicht einfach gezahlt werden kann. Hat man keine Uhr und nutzt nicht Face ID oder Touch ID muss man den Code eingeben der auch 4 Stellig sein kann. Genau wie der PIN.

    • prettymofonamedjakob

      Dieser Artikel geht aber nur um Netzneutralität und die sollten wir mit aller Kraft verteidigen.

    • @Martin, Nein, dank Vereinen wie der Telekom oder Vodafone steht (hängt) Deutschland technisch da, wo es steht. Gerade die Telekom ist der große Fortschrittsverweigerer. Die Verbraucherschützer sorgen nur dafür, dass wir anständige Tarife bekommen.

    • Auf den „Technologischen Fortschritt“ dem die Lemminge blind und Gedankenlos hinterher laufen kann ich gerne verzichten. Gut das es solche Vereine gibt – die Verhindern nicht die Technik sondern die Abzocke. Immer schön trennen das ganze.

  • Finde die Vodafone Pass Sache nicht annähernd vergleichbar mit Stream On, da ich Stream On kostenlos zu meinem Vertrag bekomme, und nicht für jeden Pass extra noch bezahlen muß!!
    Da bin ich froh bei der Telekom zu sein.

    • StreamOn ist aber nicht per sé kostenlos

      • Natürlich, jeder neue Telekom Vertrag ab den M hat die Kostenlose Option Stream On.

      • „Hat ab M“ Also sind doch welche ausgeschlossen? S und XS zB? Mal davon abgesehen, selbst im M ist es nicht kostenlos, wenn ich es richtig nutzen will, denn da ist nur StreamOn Music enthalten

      • Das liegt aber daran das Unterschieden wird bei StreamON zwischen Music und Video.

        So wie du es aber anfangs gesagt hast, klingt es aber so als würde für Stream ON ein Monatsgebühr fällig. Dass die Telekom, Stream ON staffelt und somit in bestimmte Verträge mit einbindet ist vollkommen Legitim.

        Warum sollte der M Nutzer der generell für seinen Vertrag weniger zahlt die gleiche Leistung erhalten wie der L Nutzer?

        Du kannst es nun drehen und wenden wie du willst, wenn dein Vertrag es zulässt ist Stream ON kostenlos. Wenn du nur einen S oder XS hast aber die Leistung von einen L haben willst, kann die Telekom nichts dafür das du so Geizig bist und nicht mehr Geld ausgeben willst.

    • Ein Vodafone Pass gibt es kostenlos dazu.

  • Finde ich gut das die sich so engagieren. Als Verbraucher kann es nur Vorteile bringen. Wenn die Nutzung dann wirklich auch im Ausland möglich wäre wäre das doch super. In nen paar Jahren sehen es die Unternehmen dann vielleicht endlich ein und gestehen den Kunden ne echte Flat zu. Mit dem Festnetz Internet hat es ja auch mit dem Sprung auf DSL mit den Flats geklappt :D

  • „…und auch die Nutzung über einen Hotspot ausgeschlossen ist, …“

    Das verstehe ich nicht so ganz. Ich dachte bisher, das Ganze würde für eine Nicht-Anrechnung von Datenvolumen im Mobilfunknetz führen. Welchen Sinn macht es am Hotspot?

    • Ich vermute damit ist gemeint, dass das iPhone als Hotspot fungiert und z.B. auf einem damit verbundenen iPad Netflix gestreamt wird. Dabei würde dann das Datenvolumen normal berechnet, obwohl es direkt auf dem iPhone nicht angerechnet würde.
      Vielleicht kann das einer bestätigen.

      • Woher wollen die von Vodafone wissen, ob ich mein iPhone gerade als Hotspot oder eben nicht als Hotspot verwende? Die Verbindung ins Netz macht das iPhone.

    • Das du am MacBook Netflix schaust aber dein iPhone das Internet dazu liefert

  • OK klingt logisch. Nur die Formulierung hat mich irritiert. Wenn Tethering gemeint ist, passt es.

  • Geschichte wiederholt sich halt doch.
    Weiß noch jemand, wieviel früher SMS kosteten? Das war damals die cash cow für Telekom und Co. und dann Klingeltöne!
    So wird n jeder Ecke der Mobilfunkkunde ausgenommen wie die Weihnachtsgans, es geht nicht um notwendige Kostendeckung und darauf angemessenen abgewinnen, sondern darum möglichst viel Gewinn rauszuholen, damit Dividende und Kurs und damit letztlich das Gehalt der Vorstände stimmt.
    Und d sich alle einig sind, aber gleichzeitig alle vorsichtig genug sind, um keinen Ärger mit dem Kartellamt zu bekommen, geht das solange gut, bis entweder der technische Fortschritt drüber weggeht (SMS) oder der Gesetzgeber, hier die EU regulierend eingreift.

    Die Klage der Verbraucherschützer ist dabei wichtig und unsere Stimme bei Wahlen auch, damit die Politik es sich nochmal überlegt, ob sie den Lobbyisten nachgibt oder doch lieber dem Wähler.

    Jedenfalls hat in der Vergangenheit die EU hier mehr für uns Verbraucher bewirkt, als Berlin.

    • Ganz am Anfang war die SMS kostenlos dabei, als Abfall Produkt.

    • Klar geht es darum, Geld zu verdienen. TK-Unternehmen sind Wirtschaftsunternehmen und keine karitativen Einrichtungen. Es müssen tausende Mitarbeiter, Technik, Betribskosten ge- und bezaht werden. Außerdem müssen die Ergebnisse für die Shareholder stimmen.

  • Also ich habe in meiner kugen 20-30cent pro sms zahlen müssen

  • Anfang der Jahres war ich in Spanien und da wurde nichts auf das Datenvolumen angerechnet.
    Habe min. 20 GB bei Amazon prime und Netflix runtergeladen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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