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Neues Schlichtungsangebot noch im Sommer

Vage Entwickler-Zugeständnisse: Apple will Einsprüche zulassen

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Apple hat den registrierten Entwicklern, die auf die Verteilung ihrer Applikationen über den mobilen App Store und den Mac App Store angewiesen sind, Änderungen im App-Review-Prozess zugesagt.

Während diese den Launen der Einlasskontrolle bislang weitgehend hilflos ausgeliefert waren, soll fortan eine Möglichkeit geschaffen werden, die teils willkürlichen Ablehnungen zu eskalieren.

Wie Apple die Situation der Entwickler, deren Kräfteverhältnis im App Store sich kurz und knackig mit „Friß oder Stirb“ zusammenfassen lässt, konkret verbessern will ist jedoch unklar.

Grundsätzlich sollen fortan Einsprüche zugelassen werden – sowohl gegen spezifische Kritikpunkte der App Store-Prüfer als auch gegen die geltenden App Store-Richtlinien selbst. Wer diese bereit „in diesem Sommer“ prüfen und über das Schicksal der Entwickler entscheiden wird, verrät Apple jedoch noch nicht.

Begrüßenswert ist die Ansage, dass Apple dringende Fehlerbehebungen nicht mehr wegen plötzlich ausgemachter Richtlinien-Verstöße zurückhalten wird.

In den vergangenen Jahren war es häufiger vorgekommen, dass Apple dringende Bugfixes aufgehalten hat und den Zeitdruck der betroffenen Entwickler nutze, um zusätzliche Änderungen an der App zu erzwingen.

Doch demnächst soll alles besser werden, so verspricht Apple:

[…] Zusätzlich gibt es zwei Änderungen im App-Review-Prozess, die in diesem Sommer implementiert werden. Erstens werden Entwickler nicht nur in der Lage sein, Einspruch gegen Entscheidungen darüber einzulegen, ob eine App gegen eine bestimmte Richtlinie der App Store Review Guidelines verstößt, sondern sie werden auch über einen Mechanismus verfügen, um die Richtlinie selbst anzufechten.

Zweitens werden bei Apps, die sich bereits im App Store befinden, Fehlerbehebungen nicht länger wegen Richtlinienverstößen verzögert, mit Ausnahme derer, die sich auf rechtliche Fragen beziehen. Die Entwickler werden stattdessen in der Lage sein, das Problem in ihrer nächsten Einreichung zu behandeln. […]

Apple steht wegen laufender Monopol-Untersuchungen in den USA und Europa unter Druck die Bedingungen der eigenen Entwickler-Community zu verbessern.

Mit dem Start von iOS 14 wird der Konzern erstmals das Setzen alternativer Standard-Browser und E-Mail-Apps ermöglichen, zudem wird sich Apples Siri-Lautsprecher „HomePod“ mit den Musik-Streaming-Diensten anderer Anbieter nutzen lassen.

Zuletzt geriet Cupertino im Fall der abgelehnten Hey-App unter öffentlichen Druck – ifun.de berichtete.

Dienstag, 14. Jul 2020, 9:12 Uhr — Nicolas
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  • Was so etwas Druck ausüben kann.
    Jetzt noch bitte kein iCloud-Zwang für Backups ;)

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