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Telekom-Sprecher: „…Teilkompensation verbrauchter Daten…“

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Kurz nach der Anpassung ihrer AGB, in denen nun auch die Berechnung der Datenübertragung in Teilbereichen der Spotify-Applikation berücksichtigt wird, hat sich die Telekom heute offiziell gegenüber ifun.de zu Wort gemeldet.

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In einer Stellungnahme zum Datenverbrauch der Spotify-App verspricht der Bonner Mobilfunker eine Teilkompensation verbrauchter Daten beispielsweise über kostenlos ausgegebene Datenpässe realisieren zu wollen und bekräftigt das erklärte Ziel, den anfallende Datenverbrauch der Spotify-App langfristig komplett aus der Datenabrechnung zu entfernen. Nach uns vorliegenden Informationen soll sich eine kommende Version der Spotify-App hier um die technische Basis kümmern.

Gegenüber ifun.de erklärt ein Telekom-Sprecher:

Die Telekom hat in den vergangenen Tagen die unklaren Formulierungen zur Nutzung des Musik Streaming Dienstes Spotify in Preisliste, AGB sowie FAQ präzisiert. Damit weisen wir deutlich darauf hin, dass aktuell nicht jedes Nutzungsverhalten ohne Datenverbrauch ist.

Klares Ziel der Telekom ist es aber, bei der Nutzung der Spotify App das gesamte anfallende Datenvolumen auf null zu setzen. An der Umsetzung arbeiten wir intensiv; sie wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

In einem ersten Schritt werden wir daher eine Teilkompensation verbrauchter Daten beispielsweise via Datenpass realisieren.

Solltet ihr euch zu den Betroffenen zählen, dann kann ein spontaner Anruf bei der Hotline also nicht schaden.

Der Fall „Telekom, Spotify und eure Daten“ im Rückblick:

Freitag, 18. Jul 2014, 15:54 Uhr — Nicolas
20 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Was ich nicht verstehe ist, dass die Kooperation schon lange besteht und jetzt wird erst der Kessel heiß. Was ist passiert?

    • Ja das hab ich mich auch gefragt. Kp ob es bei mir was je verbraucht hat. Hab nur manchmal gemerkt das bei verbrauchten Volumen browser oder so langsam war.

      Würde mich auch interessieren was ausschlaggebend ist das nu son dicker Schuh draus wurde

    • Es muss an dem Update liegen. In der Version vor 1.0 war vom Datenverbrauch nichts zu merken.

      • Da gebe ich dir recht, erst nach den Updates ging es los. Aber Support anschreiben oder anrufen, ob das viel bringt. Die Wissen doch selbst nicht was die sagen bzw. schreiben :-(

    • Ich glaube es fällt für die meisten einfach gar nicht auf. Bei mir ist es auch so, dass mein Inklusivvolumen so viel Spielraum zu meinem durchschnittlichen Verbrauch hat, dass mich der Verbrauch von Spotify nicht stört.

    • Das Wetter ist schön, die Leute sind draußen unterwegs und hören stundenlang Musik.
      Zuhause hat man ja meist wlan, da fällt das nicht auf

      • Ganz einfach: die meisten der Reklamationen kommen zustande weil Kunden irgendwo (zB hier) lesen dass es Grund zur Reklamation gibt und die Möglichkeit gratis datenvolumen zu bekommen. Denn die App braucht zwar tatsächlich etwas datenvolumen, aber bei „normaler“ Nutzung, und nicht nur reinem stöbern, sind das nur wenige MB in vielen Stunden. Die Cover haben nämlich nur wenige KB

      • Ganze 12MB Gebuchte Daten auf 36MB Nichtgebuchte Musik macht 1/4. Wieviel 1/4 ist wirst Du sehen wenn Dir dein Chef 1400Eur Netto Verspricht und Du dann 1/4 weniger als UNTERSCHRIEBEN bekommst. Glaub mir… Du wirst Augen machen. Das sind hier keine unerheblichen 120kb oder so. 200MB mit Cover voll zu bekommen schafft man in weniger als 1Woche bei einem Dienst der beworben wurde ohne Einschränkungen des Datenvolumes jenseits von Spotify. Da bleibt nix mehr mit eigenem Datenvolumen bei kleinen Tarifen.

  • Ein schönes Beispiel -wieder einmal- dafür, das erstmal alles verkauft wird und später funktioniert es dann. Vielleicht. Irgendwann. Manchmal. Evtl.
    Naja, der Kunde ist ja Beta-Tester-Vieh….
    Aber das Abo oder die Einzugsermächtigung läuft prima… Und die Kunden zahlen auch mit echtem funktionierendem Geld. Seltsam, das sie dann keinen funktionierenden Gegenwert bekommen….seltsamer, dass es immer wieder funktioniert.

      • Na ja, ganz unrecht hat er ja nicht damit, dass wir Kunden regelmäßig halbgare Produkte zum Vollpreis vorgesetzt bekommen, die erst nach entsprechendem Druck der Käufer oder Druck durch negative Berichterstattung nachgebessert werden.

        Nichts zu kaufen hilft vielleicht dem einzelnen, löst das Gesamtproblem aber nicht.

  • Was ich mich nach dem Telekom Statement frage:
    Muss ich mich aktiv um diese Teilkompensation kümmern (sprich: jeden Monat bei der Hotline jammern) oder bekommt jeder Spotify Kunde nun jeden Monat einen Datenpass gutgeschrieben?

  • @cael: würde mich auch interessieren.. Hab schon ein paar datenpässe gekauft die letzten Monate und hab eigentlich keine Lust auf rumjammern.. Immer das selbe, die die sich nicht beschweren bekommen nicht geholfen

  • „Entgegenkommen“ – nicht gestern bei der Hotline. Zuerst wird versucht den Caller mir Standardanrworten abzuspeisen. Dann besteht man auf schriftliche Reklamation…

  • Verständnisfrage, muss man ein zahlungspflichtiges Spotify Abo haben um streamen zu können ohne dass das monatliche Datenvolumen verbraucht wird? (jetzt oder nach dem versprochenen Fix von der Telekom). Danke!

    • Jein. Man braucht kein eigenes zahlungspflichtiges Spotify-Abo, aber man muss entweder die Spotify-Option buchen oder einen Tarif, der Spotify beinhaltet. Beides bedeutet im Prinzip, dass man ein Spotify-Abo bekommt, das über die Telekom-Rechnung abgerechnet wird und preislich im Bereich des üblichen Spotify-Monatspreises liegt.

      Mir persönlich fiel in den letzten Monaten auf, dass das Datenvolumen immer schneller verbraucht ist. Das liegt nicht nur an der Spotify-App, sondern auch an anderen Apps, die höher aufgelöste, größere Vorschaubilder u.a. anzeigen. Daher bin ich auch erst über die Berichte hier auf den hohen berechneten Verbrauch durch die Spotify-App gestoßen und konnte ihn auch messen. Für 19 Minuten Spotify wurden mir 11 MB Daten berechnet, was heißt, dass das gesamte Volumen nicht mal für 6 Stunden reicht.

  • Am WE macht das telefonische Reklamieren keinen Sinn. Da sitzen Fremdfirmen-Mitarbeiter ostdeutscher Call-Center, die leider von der Materie keine Ahnung haben, nebenbei auch das Produkt heute noch so anpreisen, wie ursprünglich vom Kunden gedacht: gänzlich kostenfrei. Es bleibt also bis nächste Woche zu warten oder gleich eine schriftliche Reklamation einzureichen.
    Ich habe heute schon wieder meine Motivation zur Telekom verloren: unfreundliche Mitarbeiter, die bei Resignation auflegen, die ewig beim Vorgesetzten nachfragen müssen und mit Standardantworten wiederkommen oder schlichtweg Falschangaben machen.

  • Ihr habt Probleme..
    Seid doch froh, dass der Musik Stream nicht berechnet wird und das sogar ohne Aufpreis. Bietet sonst keiner an!

  • So, ich habe bei der Hotline angerufen, Ergebnis: ich habe 2 Datenpässe geschenkt bekommen. Ich bin zufrieden.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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