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Endentscheidung steht nach wie vor aus

StreamOn vor Gericht: Bundesnetzagentur und Telekom kommentieren

38 Kommentare 38

Die Schlagzeilen, die heute Vormittag kurz in den sozialen Netzen verbreitet wurden, haben vielerorts schon fast den Eindruck aufkommen lassen, als wäre der Streit zwischen der Telekom und der Bundesnetzagentur über die umstrittene Tarif-Option StreamOn nun beigelegt worden. Dem ist jedoch nicht so.

Wie das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen ifun.de auf Nachfrage bestätigt, ist im Verfahren 13 B 1734/18 bisher keine Endentscheidung ergangen. Es existiert lediglich ein Beschluss, der die Vollziehung aussetzt.
Was dies bedeutet, erklärt uns die Bundesnetzagentur zusammenfassend:

Im Anschluss an den Beschluss des VG Köln vom 20.11.2018 hat die Bundesnetzagentur die Telekom Deutschland GmbH aufgefordert, der Anordnung vom 15.12.2017 Folge zu leisten. Die Telekom Deutschland GmbH hat dies abgelehnt und Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen eingelegt. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat der Bundesnetzagentur in einer Zwischenentscheidung untersagt, den Bescheid zu StreamOn zu vollziehen, bis über die Beschwerde der Telekom gegen die erstinstanzliche Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Köln entschieden wurde.

Telekom „prüft alle Optionen“

Wir haben daraufhin die Telekom um eine Stellungnahme zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung gebeten und dürfen euch den folgenden Absatz präsentieren, mit dem der Bonner Netzbetreiber seine bisherige Linien konsequent weiter fährt:

Wir bleiben bei unserer Haltung: Im Interesse unserer Kunden werden wir weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, damit StreamOn weiter angeboten werden kann. Wir prüfen alle Optionen, um StreamOn für unsere mehr als 1,9 Millionen Kunden sowie die über 380 Inhalte-Partner auch zukünftig attraktiv zu gestalten.

Beide Seiten haben sich also positioniert und rechnen weiter mit einem Urteil zu ihren Gunsten.

Zum Nachlesen

Mittwoch, 13. Mrz 2019, 14:32 Uhr — Nicolas
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  • Viel Spaß beim Aufregen

    Und genau aus diesem Grund ist Deutschland das technisch rückständigste Land der Welt geworden.

      • Und warum nicht?

        Sobald man die Grenzen Deutschlands verlässt hat man in jedem Land besseres Internet/eine bessere Abdeckung

        Ich meine ich bin jedes WE im Ausland und das ist nun mal ein Fakt.

        In Europa ist Deutschland das Land das einfach mal Nachholbedarf hat

        Und da hilft die Bundesnetzagentur nun mal nicht mit. Es wird immer schlimmer.

      • @KemBal
        Ist das nicht normal, dass man im Ausland besseres Netz hat? Denn dort kannst du dank Roaming jeden Anbieter nutzen und bist nicht auf auf (d)einen einzigen beschränkt. Kauf dir doch mal eine „ausländische“ Sim-Karte und nutze diese in Deutschland. Damit müssten dir auch alle Netze offen stehen und es wäre ein fairer Vergleich. Kann aber sein, dass Deutschland dann immer noch schlechter abschneidet als viele andere Länder.

      • KemBemel
        Technik beinhaltet mehr als nur Internet. Daher ist der Spruch mit den Technischen Rückstand einfach misst.

      • Nein ist es nicht. Wenn ich mir im Ausland eine SIM kaufe. Hier in Australien kosten 38 GB im besten Netz 37€. Dazu kostenlose Gespräche in die ganze Welt. Und Australien ist vom Verdienst her viel höher als Deutschland. In allen Ländern in denen ich bisher war ist es billiger und die Verbindungen auf dem Land oftmals viel besser als in Deutschland. Sag mir ein Land wo es so teuer ist wie in Deutschland? Fakt ist das wir durch die Telekom abgezockt werden und für die anderen Länder mit bezahlen.

      • Warum, wir verkaufen das Zeug ins Ausland aber für uns selbst ist es doch einfach zu teuer.
        Mit der Autobahn sind wir auch 15 Jahre zurück.

      • Stichwort ISDN in Deutschland im Jahre 2000.
        Stichwort Gigabit-Leitung in China im Jahre 2000.

        Bei jedem Erdbeben sind halt die chinesischen Leitungen tot, aber trotzdem hat jeder Wohnblock einen eigenen Kasten was in DE ein ganzes Dorf hat..

      • Wenn de das nicht siehst haste nun leider keine Ahnung.

      • Bleib doch bei den Aussis.

    • Geht’s auch eine Nummer kleiner? Komm‘ doch mal mit einem gescheiten Beitrag rüber, anstatt mit solchen allgemeinen Floskeln!

    • Viel Spaß beim Aufregen

      Technik ist mehr als nur Internet…

  • Einfach Streamon abschaffen und durch unbegrenztes mobiles Internetflarate ersetzen.

    • Einfach jedes MB der Dienste aufs monatliche Datenvolumen aufrechnen und nochmal drauf ankommen lassen notfalls. Nervig für den Kunden was da wieder abgeht (und damit meine ich nicht die Telekom).

    • Gibts doch. Magenta Mobil XL und Vodafon Red XL

    • Gibt es doch.

      Kostet bei o2 ab 19,99€ (o2 free s). Nach 1 GB hast du einen MBit/s dauerhaft über UMTS.

      Du willst mehr? Dann o2 free unlimited. 60€ und dauerhafte LTE-Geschwindigkeit.

      Du willst noch mehr? Dann Telekom MagentaMobil XL für 80€.
      Allerdings ohne Handy.

      Mehr geht nicht. Zumal es also tatsächlich dauerhafte Tarife gibt. Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die „endlich“ unlimitierte Zugänge wollen.

      Gib es zu: entweder wusstest du das echt nicht. Oder: du willst unbegrenzt bestes LTE-Netz für 20€.
      Ich sag dir was: die müssen Investitionen stemmen, Mitarbeiter bezahlen, Fortbildungen, Steuern, Lizenzen usw.

      Wie soll man das mit einem niedrigen Entgelt hinbekommen? Hast du die Antwort?

      • Dann schau mal außerhalb von Deutschland. Da gibt es Betreiber und die gehen davon auch nicht pleite.

      • Deutsche Telekom
        Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der deutschen Telekom, erhielt 2016 ein Grundgehalt von 1.450.000 Euro. Dazu kam die variable Vergütung in Höhe von 2.860.230 Euro. Die Aufwendung zur Altersvorsorge beträgt in diesem Fall 1.030.510 Euro,
        Der gesamte Vorstand der Telekom erhielt ein Grundgehalt von 6,3 Millionen Euro sowie eine variable Vergütung von 9.963.821 Euro.

        Vielleicht mal da anfangen

      • „Ich sag dir was: die müssen Investitionen stemmen, Mitarbeiter bezahlen, Fortbildungen, Steuern, Lizenzen usw.
        Wie soll man das mit einem niedrigen Entgelt hinbekommen? Hast du die Antwort?“

        Vielleicht fragst Du das mal die Österreicher? Die lassen sich weitaus weniger verarschen, als wir.
        Oder – noch viel besser – frag mal in Singapur nach: doppelt so hohes Einkommen wie bei uns und trotzdem kostet dort ein PrePaid-Vertrag mit Flatrate auf Telefonie + 120 min. Auslandstelefonie + SMS-Flat + 100GB (!) Datenvolumen im Monat 45 Singapur-Dollar (= 30 €).
        Und bitte: laß „Fortbildungen“ in Bezug auf Telekom hier raus – ich hab´ 2-3 Mal in der Woche mit diesen erkenntnisbefreiten Marionetten zu tun …

      • Ja, weil Singapur von der Fläche ja auch so groß ist wie Deutschland. Bitte erst nachdenken und dann Blödsinn labern…

      • Und wie viel kosten die Lizenzen in Österreich?
        Na?
        Nachgeschaut?
        Nein! Dann komm nicht mit solchen Beiträgen in die Ecke. Kannst zum Discounter gehen – ist alles günstiger.

      • Klingt gut. Blos an den Stellen wo ich Stream on Nutze zeigt mir o2 leider immer nur Edge ( heist ja nicht umsonst ausgesprochen Ätsch :-) )

      • @André:
        Also hat der Vorstand doch tatsächlich knapp 16 Mio EUR in 2016 erhalten.
        sollen wir das jetzt gerecht unter uns aufteilen?
        -> 16 Mio durch 82 Mio macht etwa 0,20 EUR pro Person.
        Mir mit einer 5-köpfigen Familie kommen also jährlich 1 EUR zu Gute.
        Wann denk ihr Kleinhirne endlich mal in Dimensionen, über die wir wirklich reden? Deine Aufzählung ist toll, ehrlich, nicht jeder findet sowas spontan raus, aber es zeigt einzig den Neid auf unsere Manager, sonst nichts.
        Alleine die Angaben:
        „Der Gewinn der Deutschen Telekom ist wegen einer milliardenschweren Abschreibung im vergangenen Jahr [2016] eingebrochen. Der Konzerngewinn sank […] auf 2,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte.“ (s. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/gewinn-der-deutschen-telekom-ist-im-jahr-2016-eingebrochen-14905340.html)

        Also: deine 16 Mio EUR gegen 2700 Mio EUR,
        DAS hättest Du anprangern sollen, um nicht des Neides bezichtigt zu werden.

      • Und wieder nur einer dummer o2-Spruch….

        Dann ist da, wo du meist surfst die Abdeckung von o2 schlecht….

        Bei mir ist o2 schneller als T-Mobil und Vodafone….
        Und ich zahle nicht mal die Hälfte für 25GB….
        Und ich nutze auch den ganzen Krempel nicht, der bei StreamOn angeboten wird…

        Also zahl ruhig weiter deine 60 bis 100€…

      • Schön, der Rheinmetall Vorstand bekommt 20mio im Jahr.

      • Der Kopf davon, nicht zusammen.

    • Das ganze als Bestandteil von Hartz 4 und im GG festlegen, dass freies Internet zum unbegrenzten Surfen an jedem erreichbaren Platz der Welt, egal welchen Inhalts, unter Androhung der Exkommunikation und Todesstrafe, bei Verweigerung sicherzustellen ist.

    • Bezahl einfach dafür und heul nicht rum…

  • Die für alle Seiten am beste Lösung wäre mehr Datenvolumen für Tkom-Kunden. Da sollte die Tkom mal drüber nachdenken, anstatt das Geld für Anwälte, Gutachten usw. zu verschwenden, anstatt sich als falscher Samariter aufzuspielen.

  • Aber es geht doch überhaupt nicht um Stream On ansich. Vielleicht solltet Ihr das in den Artikeln mal wieder genauer erklären.

    • Das finde ich nämlich auch. Hier wird die ganze Zeit nur über Geld geredet und über Datenvolumen. Was ist denn mit der Netz Neutralität und vor allem: was ist mit dem kleinen Anbietern, die durch diese Stream on Technologie vernachlässigt wird?

      • Auch ohne StreamON würden sich die kleinen niange halten können gegen die Großen. So merken sie das nur noch eher

      • Und nochmal an dich Loverz. Es werden genau 2 Dinge angeprangert. Das Stream On nicht im EU-Ausland gilt & das bei Stream On M & L die Videos „komprimiert“ werden – nicht Stream On an sich. Sorry aber das wird hier jetzt schon zum 100. mal geschrieben und wurde von den Gerichten auch so bestätigt. Leider glaubt hier immer noch knapp die Hälfte das Stream On allgemein gegen die Netzneutralität verstoßen würde.

      • Das kapiert hier eh keiner. Und was iFun von StreamOn hält, kann man an der Berichterstattung hier erkennen. Die Objektivität kann schonmal etwas leiden um dem eigenen Standpunkt etwas mehr Stärke zu verleihen. Aber das passiert nicht nur hier derzeit.

  • Was ist an StreamOn unproblematisch? Der aufgerufene Preis und die erbrachte Leistung.

    Was ist an StreamOn das große Problem? Dass das Angebot nur in Deutschland gilt und nicht in der EU, obwohl es einen einheitlichen Binnenmarkt für Telefondienstleistungen gibt.
    Dass Videos von Drittanbietern, die nicht bei StreamOn Teilnehmer sind , künstlich und willkürlich für manche Kunden verschlechtert werden.

    …..

    Die Telekom hat zig Millionen Kunden in aller Welt und erzielt Umsätze in Milliardenhöhe. Was da die Chefetage verdient, belastet nicht einen einzigen Kunden nennenswert. Es steht ja auch theoretisch jedem der Weg an die Spitze eines Telefonunternehmens offen, und dann kann man für sich den Spitzenjob für 1500€ brutto anvertrauen lassen.

  • Mal ne Frage; Wenn es jetzt durchgesetzt werden sollte, dass stream on abgeschafft werden muss, könnte ich dann von Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen?

  • Ich hab nun auch Mobilfunk bei der Telekom und bin absolut gegen StreamOn. Und wenn mir einer hier was von Kosten decken schreibt, frag ich doch mal ganz einfach, wie man min 30€/mtl dann ein Festnetzinternetanschluss mit 128000er Leitung finanziert? Also sollte man doch auch Mobilfunk mit Unbegrenzten Datenmengen dafür bekommen. Aber irgendwas muss ja die wundervollen Einnahmendie es einst mir SMS gab ersetzen. Ich brauche wieder Telefon Flat noch SMS Flat. Können sie ja weglassen und für meinetwegen 99cent je Einheit in den Vertrag schreiben. SMS nutze ich nur bei 2 Faktor Authentifizierung in eine Richtung. Telefonie hat immer noch miese Qualität, so das FTA oder WhatsApp Telefonie (sowie jeder andere Messenger der das Anbietet) mehr Sinn macht.
    Ich war kurz davor mir eine polnische SIM Karte zu holen, oder tschechische bei o2. Aber musste schnell gehen, daher Telekom.
    StreamOn ist aus meiner Sicht ein Zweiklasseninternet. Das nutze ich nicht und lehne es ab. Ich schaue wie bisher im WLAN. Bei mir bekommen sie so eben 10€/mtl und würden statt dessen mit echter Flat das dreifache bekommen. Und sicher gibt es da draußen noch weit mehr.

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