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Ein Jahr später

Verwaltungsgericht Köln: Telekom StreamOn ist rechtswidrig

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Blick zurück. Dezember 2017: Nach „eingehender Prüfung“ untersagte die Bundesnetzagentur Teile der Zubuchoption StreamOn.

Streamon 500

Die Kurzfassung: Die Zubuchoption harmonierte nicht mit den europäischen Vorschriften zu Roaming und Netzneutralität.

Der Bonner Netzbetreiber meldete sich nur einen Tag später zu Wort und kündigte an, seinerseits den Rechtsweg zu beschreiten. Die Begründung damals war hanebüchen. Ihr erinnert euch sicher: DVD-Qualität reicht aus!

Jetzt hat sich die Telekom eine Niederlage (Az.: 1 L 253/18) vor dem Verwaltungsgericht Köln eingefangen. Dieses hat heute einen Antrag der Telekom Deutschland GmbH gegen die Anordnung der Bundesnetzagentur abgelehnt und stellt fest: Das „StreamOn-Angebot der Telekom ist rechtswidrig“.

Gegen den Beschluss, den das VG Köln im Anschluss zusammengefasst begründet, kann die Telekom noch eine Beschwerde einlegen, über die dann das Oberverwaltungsgericht Münster entscheiden muss.

Die Zusammenfassung des Verwaltungsgericht Köln

Bei dem kostenlos buchbaren Produkt „StreamOn“ handelt es sich um ein Zusatzangebot für bestimmte Mobilfunk-Kunden der Antragstellerin, bei dem Datenmengen, die beim Audio- und Videostreaming von so genannten Content-Partnern übertragen werden, nicht auf das nach dem Tarif zur Verfügung stehende Datenvolumen angerechnet werden. Dies gilt jedoch nur für eine Nutzung im Inland. Nutzt der Kunde „StreamOn“ im europäischen Ausland, so erfolgt weiterhin eine Anrechnung auf das im jeweiligen Tarif enthaltene Datenvolumen. Durch die Buchung des Produkts „StreamOn“ willigt der Kunde in bestimmten Tarifen zudem ein, dass die Bandbreite (Datenübertragung) für Streamingdienste auf maximal 1,7 Mbit/s reduziert wird. Diese Bandbreite genügt nicht für ein Streaming in HD-Qualität.

Die Bundesnetzagentur stellte fest, dass dieses „StreamOn“-Angebot gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstoße, und untersagte die Fortführung von „StreamOn“ in der derzeitigen konkreten Ausgestaltung.

Der hiergegen erhobene Eilantrag der Telekom blieb erfolglos. Zur Begründung führte das Gericht aus, der Grundsatz der Netzneutralität verpflichte Anbieter von Internetzugangsdiensten, wie die Telekom einer sei, den gesamten Verkehr bei der Erbringung von Internetzugangsdiensten gleich zu behandeln. Hiergegen werde durch die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit für Streaming-Dienste verstoßen. Diese Drosselung stehe auch nicht zur Disposition des Kunden, so dass es unerheblich sei, ob dieser durch Vertragsabschluss „freiwillig“ die Drosselung hinnehme. Schließlich stehe die derzeitige Ausgestaltung auch nicht im Einklang mit europäischen Roaming-Regelungen. Danach dürften für Roaming-Dienste im europäischen Ausland keine zusätzlichen Entgelte im Vergleich mit den inländischen Endkundenpreisen verlangt werden. Dadurch, dass die Telekom eine Anrechnung der gestreamten Datenmengen auf das jeweilige Datenvolumen nur bei einer Inlandsnutzung ausschließe, werde sie diesen Anforderungen nicht gerecht.

Zum Nachlesen:

Mit Dank an Christian!

Dienstag, 20. Nov 2018, 22:48 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Willkommen im 18 Jahrhundert des Internets, einfach mal unbegrenzt streamen,ALLE Telekommunikationsanbieter und gut ist.

    • Und genau deswegen muss so ein Angebot wie dies der Telekom verboten sein.

      • Das ist nämlich der Punkt. Neutralität heißt nicht, dass Anbieter vor allen Dingen nur in bestimmten Tarifen bessere Konditionen machen und Kunden bevorteilen. Das wäre übrigens Gutsherrnmanier des 18. Jahrhunderts, als Knechte und mägde, vor allen Dingen Frauen, aufgrund ihres Geschlechts andere Perspektiven hatten.

    • Super Idee. Zahlst du dann lieber höhere Maut für die Datenautobahn oder besser ständige Staus?

      • Naja, wenn man den Ausbau nicht verschlafen würde, dann gäbe es auch keine Staus. Es wird genug bezahlt, so dass man auch erwarten kann, dass ein gewisser Anteil in den ständigen Ausbau fließt.

      • Stefan hat Recht.

      • Ist das so? Momentan sehe ich viele lokale Anbieter in Städten die da eigene Netze aufbauen wo viele attraktive Kunden sind wohingegen nahezu ausschließlich fie Telekom auch auf dem Land Geld investiert.

    • Hat mal jemand an die Lizenzbedingungen der Contentpartner gedacht? Kann das ein Grund für das regionale Angebot sein?

      • Nein. Wenn man unlimited bandwidth fürs streamen hat gibt es keine „content partner“. Das ist ja gerade der Punkt. „Content partner“ gibt es nur, weil die Telekom nicht einfach alles verfügbar haben will, um die kosten unten zu halten.

    • Also bei Magenta Eins Kunden, welche StreamOn Video haben (erst ab Magenta Mobil L) gibt es keine Drosselung der Geschwindigkeit. Also auch HD möglich.

      StreamOn gehört NICHT verboten, sondern nachgebessert, Video auch in HD (für alle) und in ganz Europa!

  • hahahahhahhahahahahaahahaha

    Ne, jetzt mal butter bei die fische: Haben die ernsthaft gedacht, damit durchzukommen?

  • Was heißt das jetzt direkt? Alle verträge nichtig? Kündbar? Was

    • Wieso kündbar? Das ist eine kostenfreie Option die nicht Vertragsbestandteil ist.

      • Hä? wieso nicht, sie werben doch damit? Ab Magenta Mobil M StreamOn Music, etc.

        Wenn die Telekom nun aber rechtlich einen Rückzieher machen müsste, werden die Verträge der Kunden logischerweise angepasst werden müssen. Dies wäre ein außerordentlicher Kündigungsgrund…aber bis das alles passiert…

      • Warum sollte der Wegfall einer nicht im Vertrag enthalten und kostenfrei zusätzlich gewährten Option den Vertrag im irgendeiner Art und Weise berühren?

      • Nein die Verträge sind nicht kündbar! Es steht ganz klar in den Vertragsbedingungen, dass es eine optionale Option ist und nicht Bestandteil des Vertrages. Des Weiteren steht dort, dass die Option jederzeit durch beide Vertragspartner gekündigt werden kann.

      • PS: man sollte auch mal das klein gedruckte lesen…

      • Ganz so einfach ist das nicht, weil die Telekom ausdrücklich mit dieser Option geworden hat. Im Zweifel greift dann das UWG, der Kunde musste ja davon ausgehen, dass es sich um eine zugesicherte VertragsEigenschaft handelte. Andernfalls hätte die Telekom ausdrücklich in den Werbebotschaften darauf hinweisen müssen, dass es sich hier um eine freiwillige Zusatzleistung handelt, die quasi einer nicht zum Vertrag gehörende Option darstellt. Das haben sie meiner Einschätzung nach nach jedoch nicht. Bei Konzerne in dieser Größe würde auch kein Richter im Streitfall davon ausgehen, dass jeder Kunde die allgemeinen Geschäftsbedingungen liest. Man würde hier dann eher arglistigkeit unterstellen, weil die Telekom auch die entsprechenden Juristen vorweisen kann. Für die jüngeren, Beispiele in der Vergangenheit gibt es zur genüge, wie die Einführung von Kosten für SMS bei E-Plus. Das war der Grund, weshalb ich meinen 1997 geschlossenen Vertrag ein halbes Jahr später sonderkündigen konnte. Die kostenlose SMS waren damals übrigens auch kein Vertragsbestandteil. Dann kommt noch ein anderer Aspekt hinzu: glaube mal nicht, das ein Konzern dieser Größe keine Risikoabschätzung vornimmt. Man wird schon kalkuliert haben, wie viele Neukunden man gewonnen hat, wie viele davon die Option überhaupt aktiv nutzen, dass man drauf legt und schlussendlich wie viele Kunden überhaupt dagegen vorgehen würden.

      • Wann sollte sich aber auch überlegen, dass nicht jedes klein Gedruckte auch tatsächlich rechtmäßig ist. Da haben sich auch schon ganz andere Konzerne mit verzockt. Die Frage ist eher, ob dem Kunden ein Schaden entstanden ist. Wenn der Kunde nachweisen kann, den Vertrag aufgrund dieses Vorteils gebucht zu haben, müsste die Telekom im einen gewissen Ausfall gewähren, beispielsweise das herabstufen in einen kleineren Tarif. Kündbar vielleicht nicht, aber wenn man es drauf anlegt, wird die Telekom sicher nicht klaglos davonkommen. Man kann es ja darauf anlegen und ich wette, dass im Ergebnis dann eine kulante Lösung gefunden wird. Ich könnte jetzt aus 30 Jahren einige Beispiele von mir aufzeigen, in denen genau das aufgrund dieses Umstandes passiert ist. Das war auch schon mit der Telekom so. Wann muss aber hartnäckig bleiben und braucht einen langen Atem, das hat nicht jeder. Sieht man ja an obigen Kommentaren…

      • @Stephan in jeder Fußn0te wenn es um StreamOn geht, steht das drinnen. Und wie andere schon gesagt haben, ist es kein Bestandteils der Vertrages. Der Vertrag ansich ist ja nicht rechtswidrig, nur eine kostenlose Option darin.

        Interessanter ist es wie es mit den Pässen bei Vodafone aussieht, denn diese müssten nun ja auch rechtswidrig sein und diese kosten sogar noch etwas. Bekommt man da sein Geld nun wieder?

      • also ich habe damals extra von meinem alten Mobil M Vertrag zu einem neuen Magenta M gewechselt, damit ich das StreamOn drinhab. Und mein alter Tarif war sogar etwas günstiger. Mal gucken, was passiert.

      • Sind Optionen nicht immer optional??

      • Eine optionale Option klingt besser als ne tote Leiche.

  • Im schlimmsten Fall wird eben die SD-Drossel raus genommen und im EU-Ausland legal begrenzt, fertig.

    • Lord Dorian Shadow

      Das wird eher nicht passieren. Eher wird Stream On eingestellt.

      • Das stimmt. Die Telekom sagte ja schon, dass dies zu teuer wäre! Daher würden die eher drauf verzichten

    • Der Dummschwätzer

      Im schlimmsten Fall wird StreamOn eingestellt und auf den XL Tarif verwiesen. Und so wird es auch kommen. Unsere BNetzA ist einfach eine Behörde die nichts anderes macht als Deutschland so rückständig zu halten wie es nur geht. Man sieht es schon bei den Auflagen die zur Glasfaserverlegung und Vermietung getroffen werden. Wer hat da bitte interesse das Netz vernünftig auszubauen wenn danach jeder Trittbrettfahrer sich für centbeträgte darauf buchen darf? Lediglich für die Versteigerung ist diese Behörde zu gebrauchen und selbst da ist das ganze auch noch nur im Sinne der Staatskasse und die Bürger werden wieder nicht berücksichtigt.

      • Gerade deine hochgeliebte Versteigerung ist der Grund, dass es in Deutschland Verträge zu horrenden Summen mit wenig Leistung gibt.

      • Auch wenn du der Dummschwätzer heißt, war das nun sehr klug von dir. Denn genau so sieht es leider aus.

        Durch den Wegfall von Stream On (auch andere Dinge wie die Vodafone Pässe) werden folgen. Haben wir dann halt wieder einfach nur ein Mickriges Datenvolumen und zahlen dafür ein Haufen Geld. Wollen wir mehr Daten oder gar Unbegrenzt, so werden wir kräftig zur Kasse gebeten.

        Die Versteigerung von 5G steht vor der Türe, diese wird wieder Milliarden kosten und entsprechend teuer werden die 5G Tarife werden…

        Dabei ist 4G nicht mal ausgebaut und Flächendeckend verfügbar und die Preise sind auch hier immer noch unverschämt.

        Bei 3G sind die Preise zwar oft recht human aber dafür ist der Ausbau hier unter aller Sau und wird teilweise sogar wieder Rückgängig gemacht. Da wo man früher man 2-3 Stiche 3G hatte, kann es nun passieren das man auf EDGE oder GPRS zurück gestuft wird…

      • Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass StreamOn weiterhin kostenfrei angeboten wird, wenn rechtlich alles abgenickt wäre?

  • Ich würde es sehr schade finden wenn die Telekom als Reaktion Stream On abschaltet, da ich dieses Angebot auf Reisen durch Deutschland sehr gern benutze.

    • Diese Penner sollen einfach mal echte flats zu vernünftigen Preisen anbieten. Problem gelöst, ohne Netzneutraliät zu untergraben.

      • prettymofonamedjakob

        Genau das! +1

      • Dr. Walterfrosch

        +1
        Wie oft höre ich von ausländischen Kunden, dass das Netz hier total beschissen sei.

        Ich selbst fahre jeden Tag über die A5 nach Frankfurt und hinter der Wetterau regelmäßig schlechter Empfang, obwohl da oben ein Mast steht. Viel Kohle verlangen für schlechtes Netz. Naja mit uns Kunden kann man es ja machen.

      • Solange unsere Regierung Mobilfunkfrequenzen versteigert, wird es hier in Deutschland auch keine echten Flats geben. In anderen europäischen Ländern ist das nicht so. Zufälligerweise sind das auch genau die Länder, die für 30 Euro unbegrenztes Datenvolumen anbieten.

      • Bedanke dich beim damaligen Postminister Herrn Schwarz-Schilling und Helmut Kohl. Beide haben die Privatisierung mit den aktuellen Folgen vorangetrieben. Meiner Ansicht nach hätte man die Vertriebsstruktur und den Netzausbau in zwei separate Firmen untergliedern müssen. Der Netz Ausbau hätte entweder an die Gemeinden, oder in eine Anstalt des öffentlichen Rechts gehört, die sich entsprechend verpflichtet, bundesweit ohne Rücksicht auf Einwohnerzahlen das Netz auszubauen. Die Telekommunikationsbetriebe könnten sich dann in die Infrastruktur einmieten und die Dienste anbieten wie es in anderen Ländern auch passiert. Stattdessen hat die Bundesnetzagentur den Auftrag gehabt, die Telekom im Wettbewerb seid Januar 98 künstlich zu schwächen, weshalb dort immer die Leistungen teurer waren, als bei anderen Anbietern. Heute ist das nicht mehr nötig, zumindest scheint es so. Die Versteigerung der Netze war das weitere übel, weshalb die Kosten so hoch sind. Sieht man doch auch an 5G: die einen wollen 95 % der Bevölkerung versorgen, die anderen 95 % der Fläche. Der unterschied ist gravierend, die Kosten aber auch. Dass man überhaupt über so eine Frage diskutieren muss, zeigt doch die Nachhaltigkeit dieser Fehler. Vor über 20 Jahren hätte das Internet schon frühzeitig zur Grundversorgung zählen müssen, auch das hat man leider versäumt. Dass die Telekom jetzt nach Wirtschaftsinteressen handelt, kann man hier in der freien Marktwirtschaft kaum vorwerfen. Der Politik hingegen Neoliberalismus, die fielen immer noch das Märchen vom mündigen Bürger beziehungsweise Konsumenten vorgaukelt. Ein mündiger Konsument könnte sich aber bei jedem Kommunikationsdienstleister einen Tarif an jedem Platz in Deutschland holen und würde die selbe Leistung bekommen. Kann er aber nicht, weil Wirtschaftsinteressen dass verhindern.

      • Der Dummschwätzer

        @Nico wird aber nicht kommen. Wach auf und werd erwachsen. Es wird auf den XL verwiesen und mit einem Mittelfinger Richtung BNetzA auf vertane Chancen hingewiesen.
        Die Behörde gehört einfach abgeschafft. Ein Haufen Bremser.

      • Ja, nur weil da ein Mast steht, muss das Netz ja nicht gut sein? Vielleicht hat die Telekom dir gar nix verbaut? Oder je nach dem durch geografische Gegebenheiten ist es an deiner Position nicht möglich besseren Empfang durch diesen Mast zu haben. Stell dich mal genau unter einen Mast. Dort hast du genau Null Empfang

      • @Nico Diese Penner haben einen Vertrag mit Unbegrenzten Volumen, nimm die du Schmarotzer… Alles soll die Telekom Leuten wie dir bieten, 4G überall, später dann 5G und eine echte Flat (was auch immer eine echte Flat sein sol, dein Internet wird nicht abgeschaltet nur gedrosselt), dass ganze auf für Lau…

        Ein iPhone XS Max mit 512GB in der Hand halten aber dann am liebsten den Preis von Aldi Talk nur zahlen wollen…

        @Kai
        Es gibt unbegrenztes Volumen, was du eher meinst, gibt es. Aber nicht zu Humane Preisen und mit Human meine ich nun nicht 10€ Tarife sondern um die 35€ bis 50€

      • @Ich
        Nach deiner kruden Schmarotzer-Logik müsste jemand der zB. Porsche fährt, mehr pro Liter an der Tanke zahlen, als jemand mit einem weniger exklusiven Fahrzeug.

    • dito – super Angebot!

      Netzneutralität klingt erst mal gut als Wort aber ist tatsächlich kein sinnvolles Pauschal-Instrument

      • Wenn man den Aufbau des Internets nicht erlebt hat, kann man das natürlich so sehen. Das ist aber auch eine riesige Gefahr, die ich dir sicherlich nicht in zwei setzen erklären können werde. Einfach im Netz informieren, Stichwort Padelun. Es gab auch ein Netz vor der Kommerzialisierung, das deutlich entspannter funktioniert hat. Daher werden ja auch rufen nach einem neuen Internet laut…

      • Ich fahre auch Auto ohne das selbst erfunden zu haben ;-)

    • Nein, das Teil gehört verboten. Jedem Kunde mal 20, 30 oder 50GB Volumen geben, so wie sonst in Europa auch, dann bräuchte das auch keiner.

      • Sorry aber mit 20-50 GB kommt man heutzutage bei regelmäßiger Nutzung von Streaming Portalen nicht wirklich weit.

      • Dann Stream halt nicht jeden Scheiss… sorry aber muss man denn wirklich dauerhaft HD-Filme auf n Smartphone Bildschirm anschauen? Gibt es nichts sinnvolleres?

      • „Dann Stream halt Nichte jeden scheiss“ könntest du vielleicht anderen überlassen was sie machen? Aufgrund von Stream on kann ich auf dsl verzichten, und ich hoffe auch das bleibt so!

      • Der Dummschwätzer

        @Loepi wenn man die Möglichkeit hat: warum nicht? Jetzt werden wieder Freiheiten beschnitten die sonst niemanden gestört haben. Gegner sind doch auch nur realitätsferne spinner gewesen die in einer Traumwelt leben.

      • Super. Ich habe teilweise 60 GB bei Prime, 8 GB bei Spotify und 20-40 GB bei Netflix weil ich zB nie wirklich zuhause bin und nur unterwegs bin.

        HD Qualität muss nicht sein, ok, aber ist nice to have. Vor allem weil ich jeden Monat fast 75 Euro bezahle.

        Ich will StreamOn nicht mehr missen. Und nein, ich will mich auch nicht in irgendwelche öffentlichen WLan Spots anmelden

      • @Chriss
        dann leg 5€ drauf und du hast den Unbegrenzten. Das sollte nun das Fett auch nicht mehr Wett machen. Bei den Leuten die so 35-40€ zahlen, kann ich ja verstehen, dass sie nicht das doppelte nun auf einmal zahlen wollen aber wegen 5€…

      • mit handy sind es 99€ nur die karte 79€. ist dann schon ein unterschied

      • Boris
        er hat nur geschrieben wie teuer sein Vertrag ist, wenn da noch eine Gebühr wegen Smartphone drauf kommt. Kann ich das so nicht wissen, das macht natürlich dann einen Unterscheid, kann man so aber nicht rauslesen aus seinen Post.

      • Werde ich dann auch machen müssen. Leider. ICH kann damit leben. Muss ich ja dann „zwangsweise“.

        Klar wäre es toll Volumen wie im Ausland zu haben aber für deutsche Verhältnisse ein Fortschritt. Zumindest für mich.

  • Endlich werden Sie zurechtgewiesen. Die Netzneutralität untergraben und das als „bester“ deutscher Anbieter. T-Punkt sollte Vorbild sein und nicht Machtgeil. #meinemeinung

    • StreamOn Max verstößt eben nicht gegen die Netzneutralität, nur gegen das EU-Roaming.

      StreamOn verstößt nur wegen der SD-Drossel angeblich gegen die Netzneutralität.

      • Das wollen sie aber, weil da kann man schön abkassieren. Was meinst du warum das für Contentanbieter heutzutage nix zahlen dafür. Wenn die kritische Masse erreicht ist legen die den Schalter um und es wird für alle teuer und ungerecht.

      • Quatsch mit Soße. Die Voll-Flats werden immer günstiger und lösen bald Streamon eh ab.

        Streamon gibt es nur, weil damit bandbreitenadaptive Technologien gefördert werden, was der Telekom heute schon unlimitiertes Streaming für alle ermöglicht.

    • Bester Deutscher Anbieter in was ?

    • Da popelt man in Deutschland mit Leitungen wie 16.000 bis 500.000 Mbits rum mit haufen Begrenzungen während es in Schweden und sonst wo 1 Gbits gibt mit 3TB monatlichem Volumen und nem satten Upload wo auch jeder mal vernünftig Streamen könnte.

      • Dr. Walterfrosch

        +1

        Breitbandwüste Deutschland. Es wird sich nie etwas ändern. Wir zahlen viel zu viel für eine Schlechtleistung und nehmen es hin. Wir werden ewig hinterherlaufen.

      • Schweden hat aber keine gute Landline Abdeckung, daher muss das Land per Mobilfunk alle Ecken anbinden. Somit ersetzt dieser unsere sehr günstigen Highspeed Anschlüsse zuhause in DE. Ist also kein vergleich.

      • Nein, kein guter Vergleich, schließlich kann man in Deutschland per ‚Landline‘ (Festnetz) bequem überall in ISDN Geschwindigkeit surfen, weil ja überall Masten gut installierbar sind. (Vorsicht! Könnte Ironie bzw. Sarkasmus dabei sein)

      • Sehr günstig und Highspeed? Ich wohne im Ruhrgebiet, also alles andere als ländlich und habe weder das eine noch das andere. Es sei denn eine 8.000der Leitung ist für dich schon Highspeed. Über LTE kommen immerhin auch mal 25 Mbps an, aber natürlich nicht am Abend, wenn alle Stream, Surfen, etc.
        Während im Münsterland alle nach und nach direkt Glasfaser bekommen. Zum gleichen Preis, denn ich für die lächerlichen 8 Mbps Zahlen, bekommt man dort 200 Mbps und für ein 10er mehr sind es dann schon 400 Mbps im Down und 200 Mbps im Upstream.

      • Du wohnst halt nur im Ruhgebiet, das ist nur ein anderes Wort für A… der Welt.

  • Die Frage ist welche Konsequenzen die Telekom aus dem Urteil zieht…

    Glaube eher das sie die Stream on Funktion aufgeben werden als das sie nachbessern.

  • Danke Verwaltungsgericht Köln! Nicht ironisch gemeint!

  • Soll die Telekom StreamOn einfach auf das europäische Umland erweitern und dann ist gut.

  • Finde ich super. Habe ja grundsätzlich nichts gegen StreamOn als übergangslösung hin zu unbegrenzten Tarifen aber die beiden Kritikpunkte Roaming und Drosselung sind definitiv gerechtfertigt :D

    • Lord Dorian Shadow
      • Ich denke ehr so will die Telekom nach und nach ausprobieren was deren Netze können

      • Ja nur die Preise sind bisher sehr abweisend.

      • Nein du bist nur zu geizig

      • Nein, die Preise sind einfach zu hoch.
        Die Netzte sind bereit, in allen anderen Ländern sind die Greise nur ein Bruchteil so hoch und es gibt echte Flats. Die Unternehmen dort machen trotzdem Milliarden Gewinne jedes Jahr.

      • @Larosen Ja und nein. Ich geb dir zwar Recht die richtigen Flatrates sind noch zu teuer aber mit dem Ausland vergleichen kannst du es nun mal nicht. Was verdienen die Menschen dort? Würdest du hier bereit sein, deren Gehalt zu beziehen und dafür auch deren Preise beim Mobilfunk zu bekommen? Ich sicherlich nicht.

  • Richtig so, davon mal abgesehen ist der rosa Riese mir sowieso sowas von unsympathisch seit ich denken kann

  • Schade hab das Angebot gerne genutzt. Ich hoffe es gibt eine Kompensation

  • Na toll. Das wirft uns nich weiter zurück ins Steinzeitalter.
    Die Tarife werden nun noch teurer, weil die Leute die mehr Datenvolumen brauchen sich den nächsthöheren Tarif holen.
    Ist schon echt eine Frechheit, dass ein Unternehmen beschränkt wird, der mehr für Seine Kunden tut als eigentlich müsste. Dann reden die schon über 5G und so ein Kram, und dass bis da und da diese Bandbreite sicher gestellt werden muss.
    Armes Deutschland.

    Wenn das netzneutralität sei soll, dann sollte EU weit die gleichen Tarife zum gleichen Preis gelten.

  • Richtig so! Zeit wird es das mal der Bürger Vorteile bekommt.

  • Wie läuft das denn nun im genauen, solange da noch nicht alles geklärt ist (Telekom kann ja nochmal eine Instanz höher in Berufung gehen)? Das Angebot darf durch das Rechtsurteil ja jetzt so nicht mehr bestehen, muss man da jetzt als StreamOn Kunde irgendwas „befürchten“?

  • Also ich bin seit Beginn sehr begeistert von StreamOn, seitdem muss ich wirklich gar nicht mehr darauf achten ob ich gerade im WLAN bin oder nicht. Es ist völlig egal, ob ich ein paar GB YouTube/Netflix etc mal außerhalb streame.

    Wenn jetzt in den genannten Punkten nachgebessert wird… perfekt, im Ausland das gleiche und dann auch noch ohne Begrenzung der Bandbreite!

    Wobei mich da interessiert… bin ich der einzige der trotz Stream ob bei YouTube ohne Probleme die 1080p Option auswählen kann und auch definitiv ein 1080p Bild bekommt..?

    • Bist du vielleicht MagnetaEins Kunde? Dann hast du automatisch Video&Audio Max.

    • Schön das du YT/Netflix „paar GB streamen kannst“. Nur was wenn man „paar GB“ aus nicht-StreamOn-Quellen streamen möchte?

      –> genau das ist der Haken bei StreamOn.

      • Dann muss man einen Vertrag haben und bezahlen, der dies zulässt – soooo einfach ist das.

      • Wenn du StreamOn hast brauchst du nahezu kein Datenvolumen mehr, bei mir sind’s zum Beispiel maximal 2 GB pro Monat. Da kann man sich, je nach Vertrag, auch hier und da problemlos ein paar Gigabyte außerhalb von StreamOn erlauben.

      • Mit der geringen Streamqualität wird man kaum auf relevante Datenmengen kommen. Die Telekom freut sich. Die teuer bezahlten GB verfallen einfach am Monatsende …

  • :D :D geil
    300 Jahre später
    Deutschland ihr habt se net mehr alle

  • Richtig so. Stream On einstampfen und das inkludierte Datenvolumen für High-Quality-Videos aufbrauchen. Wieviele Filme kann ich dann für meine 2,5GB schauen ?? Einen???

    • Eigentlich hat das Experiment StreamOn gezeigt, dass massiv mehr Datenverbrauch pro Gerät überhaupt kein Problem für das Netz ist und die aktuellen Tarifpreise mit den stark limitierten Datenvolumina überhaupt nix mit einer Limitierung des Netzes zu tun hat. Sondern lediglich eine betriebswirtschaftliche Entscheidung dem Kunden horrende Preise abzunehmen.

  • Toll. Da haben die deppen mal wieder gesiegt und ich muss drunter leiden und wieder mehr für datenvolumen ausgeben. Voll**ioten. Ihr kriegt eure flatrates nicht.

    • Man kann nur hoffen, dass so jemand wie du nicht irgendwo mal Führungsverantwortung erlangt… Genau lesen: Die Telekom ist hier mit ihrem eigenen Vorstoß (gegen die Verfügung der B.-Netzagentur) gescheitert… Und ich wage zu behaupten, dass niemand hier aus dem Forum daran schuld ist. Deine Kritik solltest du daher (etwas sachlicher und grundsätzlich überlegter) an einen der drei Hauptakteure richten. Guten Tag.

    • Ja… Sehr irrige Annahme, dass jetzt alles eine Flat wird zu gleichend Preisen.

      Letztlich werden nur die, die es genutzt haben geschädigt!

  • Na hoffentlich endet dann auch die ständige gratis Werbung weil die Telekom mal wieder ein paar völlig unbekannte Anbieter hinzugefügt hat die eh kein Mensch nutzt.

    Mich nerven auch die Leute die die Telekom für sowas noch lobpreisen, anstatt echte unbegrenzte Flatrates zu fordern, ohne diese dämliche Telekom-Verarsche

    • Echte Flatrates gibts schon länger. Kosten halt nur dementsprechend.

      • Ja nur werden die Preise echter flatrates nicht so schnell sinken solange alle mit diesem Stream On-Zeugs schon zufrieden sind.

      • Nein die Preise werden jetzt höchstens steigen weil ja theoretisch mehr Nachfrage nach unbegrenztem Datenvolumen da sein sollte.

  • Hat das Auswirkungen auf Vodafone Pässe oder übersehe ich da den Unterschied…?

  • Das ist mal wieder typisch Deutsch. Es wird nur gemeckert. Durch StreamOn muss ich das erste Mal nicht mehr auf mein Datenvolumen achten. Ich bin zufrieden und kann das auch auf meinem iPad nutzen.
    Jeder Dienst, der StreamOn auch für seinen Service möchte, kann sich jederzeit bei der Telekom registrieren. Die SD-Drossel ist blöd, das stimmt und die Limitierung auf Deutschland auch. Aber nichts davon ist dramatisch. Ich streame so viel ich will aktuell für 25€/Monat und 12 GB Datenvolumen. Ich bin dankbar für StreamOn.

    • Dann kannst du ja glücklich sein, dass ausgerechnet die Dienste die du nutzen möchtest bei StreamOn dabei sind. Und dass du dich nie im EU-Ausland aufhälst.

      Die Frage ist doch: wenn unendlich streamen ja scheinbar kein Problem ist, warum sind die inkludierten Datenvolumina so niedrig?

    • Was nützen einem 12GB, wenn man die Inhalte die einen interessieren nicht in HD anschauen kann.
      Ich finde schockierend, dass man nicht einmal die Wahl hat, was in SD über StreamOn kommt und was über Datenvolumen in HD kommt. Im Prinzip hat man mit StreamOn keinen Zugang mehr in das komplette Internet.

      • So ein Quatsch, aber da sieht man mal, dass du dich damit nicht auseinandergesetzt hast. Man kann sehr wohl StreamOn problemlos deaktivieren und somit alles in HD streamen.

        Im Übrigen wird zB in der USA und in Finnland generell alles auf SD Qualität gedrosselt, da hat man gar keine Wahlmöglichkeit.

  • Ich würde sagen Sonderkündigung für alle, sofort.

    • ich denke nicht das man sonderkündigen kann. Wieso? Weil es kein fester Vertragsbestandteil ist. Es ist nur eine (kostenlose) Option.

      • @mrfragger
        Richtig aber das begreifen die Leute anscheinend alle nicht.

      • Es mag sein dass es eine kostenlose Option ist, dennoch wäre zu prüfen ob bei der offensiven Bewerbung nicht doch ein Kündigungsrecht besteht, oder ob es sonst irreführende Webumgebung wäre. Immer wieder erstaunlich wie viele Hobbyjuristen hier ihre Meinung als Fakt darstellen.

      • Naja iGon, du tust gerade nichts anderes. Ja du hast Recht, wenn es irreführende Werbung gewesen wäre könnte man eine Sonderkündigung durchbekommen aber wer, außer irgendein Hobbyjurist, sagt denn, dass es solche Werbung war?

      • iGon bei jeder Werbung über StreamOn stand in der Fußnote das es eine Kostenlose Option ist, die Zugebucht werden muss.

        Daher glaube ich persönlich, nicht dass es eine Irreführende Werbung ist.

      • Ich habe geschrieben dass das zu prüfen wäre, das ist ein großer Unterschied zu dem was die Vorredner schrieben ;)

  • Das Verwaltungsgericht entscheidet aufgrund bestehender Regelungen und Gesetze, die die Legislative beschliesst. Der Telekom kann man maximal vorwerfen, bestehende Regelungen kreativ ausgelegt zu haben.

    Wer hier verknüpft das Urteil denn damit, bei der nächsten Wahl sein Kreuzchen woanders zu machen? Niemand wette ich. Just my two.

    • Die Telekom hat sich nach Auffassung des Gerichts in Köln rechtswidrig verhalten. Wie man daraus der Regierung „ernsthaft“ einen Vorwurf machen kann unglaublich. Lass mich raten, dir hat man auf einem AfD Treffen versprochen, auch das werde erstmal besser wenn wir wieder wie im Jahre 1940 leben?!

      • Oha, noch einer der Gedanken darüber was falsch läuft und Alternativen dazu, in der rechten Ecke vermutet. Dabei ist das sehr vielschichtiger, als Du mit Deinem Verstand vermutlich erfassen kannst.
        Du bist nämlich auf dem Holzweg. Sagen Dir die Piraten etwas? Dann schau mal in deren Wahlprogramm, könnte Deinen Horizont erweitern. Leider spielen sie selbstverschuldet nicht mehr die Rolle, die wir auf diesem Gebiet dringend in Deutschland benötigen. Die FDP ist dagegen ein müder Abklatsch und keine wirkliche Alternative. Ups, schon wieder dieses Wort.

      • Piraten, leider gibt’s hier keinen mit Tränen in den Augen lachenden Smiley. Wenigstens erkennst du selber an, dass sie selbstverschuldet keine Rolle mehr spielen. Es reicht nun mal nicht 1-2 gute Ansätze in den Raum zu werfen, bei den restlichen Hunderten aber weniger Ahnung zu haben als einer der seinen Namen in der Schule tanzt.

  • EU Reglementierungswahn, wie Krum darf die Banane sein…

    Nicht die Anbieter gehören reglementiert, sondern die Regierung die es durch übertriebene Einnahmeforderungen für Frequenzversteigerungen versteht dem Anbieter wirtschaftlich aufzuerlegen diese Kosten über die Vertragseinnahmen wieder auszugleichen.

    Warum sind den deutsche Verträge bei geringerer Leisting so teuer gegenüber dem umliegenden Ausland? Weil in Deutschland der Aufbau der Infrastruktur durch die Regierung in die Höhe getrieben wird.

    Das gehört reglementiert, dann kann auch der Anbieter günstig und besser werden.

    • In der EU Verordnung steht nichts von der Krümmung der Banane
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EG)_Nr._2257/94
      und die Verletzung der Netzneutralität bedeutet am Ende nicht mehr und nicht weniger, als das die Netzbetreiber das Netz zensieren können.

      Aber vielleicht informierst Du Dich zukünftig zuerst (über die Bananenverordnung und Netzneutralität), denkst dann nach und schreibst dann.

      • Nun gut, dann war es die Gurke und ich unterbreite nich den Vorschlag zur Banane! Und die Drosselung der Geschwindigkeit ist keine Zensur! (Da informiere Dich noch mal)

        Und wenn sich das StreamOn kostenmässig nicht wie es das Verwaltungsgericht Köln möchte gestalten lässt, dann wird es halt abgeschaltet. Danke an den Regelwahn!

        Wenn eben alles so neutral geregelt werden soll, dann doch bitte auch die Gleichheit für gleiche Leistung gleiches Geld. Es ist doch die EU! Und hier schießt der Staat dazwischen, weil er es wirtschaftlich unmöglich macht.

        So, das ist meine Meinung und da gibt es Glaub ich Meinungsfreiheit…

  • Stream on ist sowas von genial man konsumiert den ganzen Tag Musik Videos und das Datenvolume bleibt erhalten. Warum wird sich jetzt aufgeregt wie schlecht die Telekom. ist. Bei keinen anderen ist Option kostenlos möglich.

  • Richtig so! Hoffentlich wird das unterbunden

  • An der Urteilsbegründung sieht man, dass die Richter keinerlei Ahnung von der Materie haben und sich auf Argumente der Anwälte gestützt haben.

    Streamon steht übrigens jedem Anbieter kostenlos zur Verfügung. Ebenso werden auch Streamon-Partner nach Verbrauch des Inklusivvolumens gedrosselt. Hier kann von einer Verletzung der Netzneutralität nicht die Rede sein.

    Aber hey, unsere Richter haben es ja sogar geschafft, dass das Internet als Rundfunk deklariert wird.

    • An deiner Urteilsbegründung sieht man auch sehr gut, dass du keine Ahnung von der Materie hast.

    • Eigentlich steht ja schon alles in den Urteilen. Egal ob es um die Konvertierung der Stream-On-Daten geht, der unterschiedlichen Anrechnung auf das Volumen oder der unterschiedlichen Preisgestaltung im europäischen Ausland. An jeder dieser Stellen wird die Netzneutralität angegriffen.

      Jeder der dies hier verteidigt, wird durch die finanziellen Vorteile geblendet. Mich erschrickt dies insbesondere, da gerade auf einer Seite wie dieser eine Menge Menschen wissen sollten, dass das günstigere Produkt nicht immer im Sinne des Kunden ist. Sonst wären wir wohl fast alle bei Android…

      Jeder soll meiner Meinung nach frei entscheiden. Ich habe nichts gegen die Telekom, bin selbst MagentaOne Kunde, aber StreamOn kommt mir nicht ins Haus. Ich freue mich daher, dass wenigstens die Judikative noch klar sieht.

  • Ach herrje, ich hab’s als Option mit drin, aber noch nicht wirklich genutzt. Was mache ich jetzt nur?!?

    • TurnerOverdrive

      Klage einreichen, unbedingt!

      Mir war es bewusst dass ich die Option gebucht habe, und ja, ich habe durch die Jahre hinweg soviel gespart, auch wenn die Option irgendwann entfallen sollte.
      Für mich hat sie sich bereits 16 mal gelohnt..

      Dazu Top Empfang zu nehmen Qualität im Telekom Netz, was will man mehr.

      Alles andere sind nur Neider. Typisch deutsch. Aber vielleicht ändert sich das bald wenn wir alle bunter werden.

  • Immer schön fröhlich bleiben. Es ist nur eine Eilentscheidung. Bis zur Entscheidung in der Hauptsache wird sich gar nichts ändern und dann setzt sich auf dem einen oder anderen Weg der gesunde Menschenverstand durch. Stream On wird sicher bleiben.

  • Ich finde das seltsam, daß StreamOn irgend jemand hier gut findet. Die korrekte Alternative dazu ist doch viel mehr Freivolumen egal für was. Oder z.B. Pakete in denen Streaming einfach generell nicht beschränkt ist.

    • Das gibt es doch schon, kostet halt 80€ oder so. Denkst du wirklich dass es das bald auch vom XS Paket aus geben wird? Wo soll dann noch die Differenzierung sein?

      • Ich vermute das StraemOn mehr als die Hälfte des gesamten Traffics verursacht. Generell im Internet macht Streaming im Moment so um die 60% aus. D.h. ohne StreamOn könnte die Telekom vermutlich in allen Tarifen die Datenpakete verdoppeln ohne irgendwelche Einbußen zu haben.

    • Und in deiner Märchenwelt regnet es auch Gummibärchen. Natürlich wäre das optimal wenn es so kommen wird, aber du glaubst doch nicht im Ernst daran? Am Ende wird Streamon abgeschafft und alles bleibt beim Alten.

      Am Markt müsste nur jemand vorpreschen und eine unbegrenzte Flatrate für günstiges Geld anbieten und alle anderen würden zügig nachziehen. Macht das irgendwer, wenn es doch so auch geht?

      • Ich verstehe das auch beim besten Willen nicht, wo leben wir hier, dass echt alle hier glauben, man würde dann für 40€ ne echte Flat bekommen am besten noch mit dem neusten iPhone. Und die Leasingrate vom neuen 5er BMW übernimmt die Telekom noch gleich mit.
        Es wird sich exakt eine Sache ändern. StreamOn wird wegfallen und der Preis und das inkludierte Datenvolumen wird gleich bleiben.

    • TurnerOverdrive
    • Auch ich finde es TOLL.

      Die, die sich negativ darüber äußern sind Menschen die bei o2 in allen Belangen in die Röhre schauen, oder auch die bei Vodafone neidisch zur Vielfalt der Telekom schielen…

      Soviel dazu.

    • Genau!

      DIE OPTION IST FREIWILLIG!

      keiner wird dazu gezwungen, Mann Mann

    • Klar ist die Option Daten frei für Alle besser. Aber wir leben in einem Billigland wo nichts aufgestockt wird. Daher muss es leider eine Reglementierung der Datentarife geben.

      Daher ist die OPTION (!) eine tolle Alternative

  • Stream On ist doch vor allem eine Marketingstrategie:
    – Man verkauft in erster Linie hochpreisige Laufzeitverträge
    – Man hält damit die berechtigten Forderungen nach wesentlich höheren Datenvolumen zum selben Preis niedrig

    Solange in Deutschland die Lizenzen versteigert werden, bleiben die Tarife im Vergleich zu anderen Ländern unverhältnismäßig teuer. Man könnte es auch als eine versteckte „Steuererhöhung“ bezeichnen, da der Staat Mehr-Einnahmen hat, die letztlich der Bürger über die überhöhten Tarife bezahlt (allerdings mit der Einschränkung natürlich , dass man bei echten Steuern keine Wahl zwischen Tarifen und Anbietern hat).

  • Einfach jedes Monat eine Milliardenstrafe bis sie den Blödsinn abdrehen !!!!!

  • Also…erstmal ist es von der Telekom nicht beschlossen, das sie es einstellen werden.. also abwarten und schauen was sie sich einfallen lassen.

  • Richtig so, diese Option ist einfach nur Kappes.
    Entweder ein Volumen, was ich „frei“ nutzen kann oder halt nichts.
    Stream On streichen und Verträge günstiger machen oder das Volumen erhöhen – fertig.

    • Möchte ein Beispiel von Dir sehen, wo du dein Volumen trotz StreamOn nicht frei verbrauchen konntest. Aber vermutlich kommt da nichts, da du vermutlich entweder keinen Telekomtarif hast, oder „aus Prinzip“ (vermutlich eher Unverständnis) kein StreamOn gebucht hast, korrekt?

      • Wer hat eigentlich gesagt, dass man immer ein Beispiel geben muss um etwas kritisieren zu dürfen. Davon ab ist es auch uninteressant ob ich so einen Vertrag nutze oder nicht.
        Komm mal klar mit der Meinung anderer.

  • Kurz und knapp: für alle die sich über StreamOn aufregen und das Datenvolumen auf alles frei haben wollen inkl. Premium Smartphone , dazu im besten Netz -> bitte hier:

    https://www.telekom.de/unterwegs/smartphones-und-tablets/shop?tariff=15204

    109,95€ im Monat

    Netzneutralität gewahrt, EU konform …

    Leistung kostet halt, geschenkt bekommt man nirgends etwas. Immer diese Geiz ist Geil Mentalität.

    Und wer soviel Geld nicht in die Hand nehmen möchte, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, der freut sich über StreamOn so wie es ist.

    • Manfred Drescher

      +1

      Alle die etwas dagegen haben sind nur Neider, die meisten wohl von o2, das erkenne ich schon an der Artikulierung.

      Also liebe o2 Kunden, immer schön den Ball flach halten. Danke

  • ifun schreibt mal wieder nur die Hälfte…
    Das Zero Rating ist doch gar nicht das Thema ihr kleinen Wutbürger :-P

    Es geht um:
    – Nichtanrechnung auch im EU Ausland
    – In EINIGEN Tarifen Drosselung der Übertragungsrate Für Streamingdienste

    Also entspannt euch mal.

  • In Südafrika habe ich besseren Empfang, es gab früher LTE für Prepaid-Kunden und jeder prepaid Kunde bekam LTE automatisch. Die Preise sind hoch und fallen kaum (10€ für 1GB) und keine Flatrates.

    In der Ukraine echte Flatrates von Vodafone für ca. 4€ im Monat. DSL kostet 50/50 ca. 4€ im Monat.

  • So, bei dem ganzen geballtem juristischem Fachwissen hier, muss ich mal Klugscheißen…

    1. Es ist in der Sache kein Urteil, sondern ein Beschluss ergangen. Kleiner, aber feiner Unterschied.
    2. Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht bei vielen iFun-Nutzern, dass die AGB oder Fußnoten bei der Telekom unumstößlich sind. Nur der Hinweis, dass auch die Telekom sich an geltendes Recht halten muss. In die AGB oder Fußnoten können die alles schreiben, heißt aber noch lange nicht, dass dies einer ggf. gerichtlichen Prüfung auch stand hält.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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