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80% würden, wissen aber nicht wie

Mobiles Bezahlen: Entwicklungsland Deutschland

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Die Zahlen, die der Lobby-Verband Bitkom jetzt zum Thema „Smartphone statt Münzen“ vorgelegt hat, sprechen eine deutliche Sprache. In Sachen mobiler Bezahlung hängt die Bundesrepublik ihren europäischen Nachbarn (vor allem den Skandinaviern) noch deutlich hinterher.

Apple Pay Cash

Jeder Fünfte würde Kleinbeträge von Smartphone zu Smartphone übertragen – die Mehrheit kennt allerdings keinen Anbieter und sorgt sich zudem um die Sicherheit der Transaktionen.

  • Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) hält es für interessant, künftig eine solche sogenannte Peer-to-Peer-Bezahllösung zu nutzen oder setzt sie bereits ein.
  • Jeder Zweite (45 Prozent) gibt an, dass Peer-to-Peer-Zahlungen den Austausch von Kleinbeträgen mit Kollegen, Freunden oder der Familie erleichtern.
  • Und jeder Dritte (37 Prozent) hält sie sogar für eine Alternative zum Bargeld.
  • Allerdings geben 8 von 10 Bundesbürgern (80 Prozent) an, dass ihnen keine Anbieter von solchen Peer-to-Peer-Bezahlsystemen bekannt sind.
  • Und 6 von 10 (64 Prozent) beklagen, dass ihnen das Vertrauen in die Sicherheit der Anwendung fehlt.
  • Rund jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) wünscht sich einen einfacheren Weg – und würde gerne in seinem normalen Messenger wie iMessage oder WhatsApp eine entsprechende Transaktion auslösen können.

Apple selbst hat seine Zahlmöglichkeiten für Kleinstbeträge, Apple Pay Cash, im Dezember 2017 präsentiert und könnte langfristig eine eigene Kreditkarte vorstellen.

Hierzulande haben nicht nur die Sparkassen haben mit Kwitt eine Funktion zum direkten Geldversand von Handy zu Handy in ihre iOS-App integriert, auch die Volksbank-App VR-Banking bietet ein entsprechendes Feature.

Bitkom-Präsident Achim Berg kommentiert:

Wer häufig eine Rechnung gemeinsam bezahlt und dann die Summe untereinander aufteilen will, der wird solche Peer-to-Peer-Bezahlapps schnell zu schätzen wissen. Auch wenn uns in Deutschland das Bargeld sicher noch etliche Jahre erhalten bleibt, das Smartphone wird immer mehr die Rolle der Geldbörse übernehmen. Wir erleben gerade, wie sich unsere Finanz- und Bankenlandschaft und damit auch das Bezahlverhalten der Bürger grundlegend verändern. Das Smartphone bietet verglichen mit anderen Zahlmöglichkeiten und gerade auch verglichen mit Bargeld ein Höchstmaß an Sicherheit. So lässt sich der Zugang zur App und zum Bezahlvorgang durch biometrische Merkmale wie Fingerabdruck oder Face-ID sichern und Missbrauch wirksam vermeiden.

Montag, 25. Jun 2018, 9:13 Uhr — Nicolas
81 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Bei uns geht’s erst nach Stuttgart 21 und BER mit Apple-Pay los …. :-))

  • Die vorhandenen Systeme reichen doch bereits. Es wird aber vom Kunden (außer einigen Technikaffinen – wie mich) abgelehnt, nicht genutzt oder ist darüber nicht informiert.
    Von daher würde ich diese Nachricht unter „nett zu wissen“ ablegen aber letztlich ändert es am Wissensstand der Bevölkerung nichts.

    Interessanter finde ich aber eher denn längst überfälligen EU-Vorstoß bzgl. Schnittstellenverpflichtung der Messengerdienste…das würde WhatsApp empfindlich treffen.

  • Und wer bekommt die Daten darüber was wir einkaufen? Tolle neue Welt.

      • PAYBACK weiß lediglich für welchen Betrag du Artikel aus einer bestimmten Warengruppe gekauft hast. Bsp.: 34,65€ für Lebensmittel. Ich glaube da wissen andere Anbieter wie z.B. Amazon (die wissen wann, wie oft und wie lange du dir einen Artikel angeschaut hast und wann du schließlich zugeschlagen hast…) doch deutlich mehr als PAYBACK.

      • @Basti

        Die wissen noch mehr. Deine Adresse, E-Mail, Geburtstag usw.. alles was du PayBack zur Verfügung stellst, damit du die Punkte nutzen kannst ;-)

        PayBack ist genau so ein drecksverein wie Facebook!

      • Warum sollte das ein Drecksverein sein? Bei Antragstellung ist klar geregelt, dass die Daten analysiert werden und ggf mit den Partnern geteilt werden. Wer damit nicht einverstanden ist, braucht sich doch nicht registrieren?

        Aber richtig, so ein Drecksverein, zahlen mir Geld aber wollen eine Gegenleistung haben. Sorry, aber so denken auch nur Kleinkinder.

    • Bei Apple Pay niemand.
      Tolle neue Welt was!?

    • Die, die Daten jetzt auch bekommen, wenn du mit Karte zahlst.

    • prettymofonamedjakob

      Mit Apple Pay schonmal nicht der Laden, wo wir kaufen.

    • Richtig informiert über die Funktionsweise von Apple Pay. Sowas weiß ich zu schätzen…

    • musst ja nicht machen. paranoiden deutschen mit ihren Privatsphäre.. aber alle schön bei Facebook und google unterwegs… glaubst etwas wenn du mit ec karte bezahlst bleiben die Daten unangetastet… ne, das schon lange für analytische zwecke benutzt. glaub mal nicht ein Edeka/rewe etc verlässt sich da auf.. wird schon laufen.. die wollen wissen das die Gegend zahlungsfähig ist…

    • Keiner, zumindest mit Apple Pay. Bei jeder Transaktion wird wohl ein einmaliger Key erzeugt, der sofort danach wieder verfällt. Final würde es dann wohl nur der Bank bekannt sein, was und wo du kaufst – es ändert sich also eigentlich nichts. Nur, dass die Händler die Daten nicht mehr kriegen

    • es geht hier um Beträge zwischen Personen. Da weiss man dann nur, dass Geld geflossen ist, nicht aber für was.

    • Bestimmt nicht deine Bank!
      Die sieht nur wie viel, wann und wo!
      Wenn du deinen Kassenzettel verkaufen möchtest, dann musst du schon PayBack und Co. nutzen.

      Außerdem müssen Banken mit diesen Daten auch noch vertraulicher umgehen.

      PS: deine Bank sieht wie viel du verdienst und wann du wo, wie viel Bargeld abhebst. oO

    • Ok, nach all den Rückmeldungen hab ich nochmal ein wenig über das Feature gelesen. Tatsächlich scheint der Datenschutz nicht so schlecht zu sein wie ich angenommen hatte.

      Also nehm ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Asche auf mein Haupt…

  • Ich nutze PayPal + die VR Funktion, funktioniert super. ApplePay vermisse ich trotzdem. Und nein, Boon ist einfach keine Alternative. Es ist keine vollwertige Kreditkarte.

  • Problem ist doch, dass das meines Wissens alles Insellösungen sind. Das heißt mein Gegenüber braucht im Apple Pay Cash Fall auch ein IPhone. Haben die wenigsten. Die Volksbank und Sparkassenmethode benötigt von meinem Gegenüber wahrscheinlich auch ein Konto bei der gleichen Bank oder zumindest die App der Bank. Nun erschließt sich mir aber nicht, warum ein VoBa Kunde ne Sparkassenapp installiert haben sollte. Für den Fall der Fälle, der einmal im Jahr vielleicht vorkommt? Davon abgesehen gibt es viele andere Banken

    • In meiner Familie haben alle ein iPhone, Frau, Kinder und sogar die Großeltern ;)
      Nicht repräsentativ aber trotzdem.

      • Bei mir auch. Ich, Frau und mein Kind. Achja beide Großeltern bis auf einer Pers. sie hat gar kein Smartphone. Tante auch.

      • wir sind bei den Marktanteilen in etwa zwischen 20-25 % iOS und 75-80 % Android. (je nach Monat) Restlichen Betriebssysteme sind zu vernachlässigen bzw sind sie ja kein iOS
        also gerade mal 1/4 aller Smartphones sind iPhones.

  • Wen interessiert denn peer to peer. Mal ehrlich das ist wieder am Problem vorbei doktoren. Entwicklungsland sind wir generell bei digitalen Zahlungen. Wenn ich überlege das ich in meinen Skandinavien Urlauben nicht mal mehr darüber nachdenke Bargeld einzutauschen, sondern nur noch eine Kreditkarte mitnehme, da ich selbst Kaugummis mit Kreditkarte bezahlen kann oder erst vor paar Wochen hat mir eine Freundin erzählt das sie in Lissabon auf einem der vielen Märkte Andenken mit Kreditkarte gekauft hat, wo hierzulande selbst an vielen Läden noch Schilder hängen das nur Barzahlung möglich ist (an Flohmärkten ist gar nicht erst zu denken) dann frage ich mich ernsthaft wie dieses Land die digitale Wende schaffen will (und damit ist kein von Politikern gern zitierter Breitbandausbau gemeint).

    • Nachdem zwei meiner Kreditkarten (in Brasilien) ausspioniert wurden (eine am ATM, eine im Netz), bin ich nicht mehr so begeistert von der tollen digitalen Welt. Versuch Mal, in so einem Fall schnell (!) eine neue Karte oder Ersatzgeld zu bekommen. Telefonkosten (VISA USA!) von über 400 Euro. Da ist dann sehr schnell Schluss mit digital, modern und schnell.

      • Nun Ja es gibt natürlich bestimmte Länder in denen man vorsichtig sein sollte. Allerdings sind meine Karten zB. so gesichert, das ich Transaktionen immer nur vor oder während der Transaktion freischalte. Somit kann, sollte eine Karte tatsächlich mal ausspioniert werden, nichts am Konto passieren.

      • Das hört sich dann ja wieder sehr praktisch an: vor jedem Bezahlen die Karte freischalten. Hinter so jemanden steht man sicherlich gerne an der Kasse.
        Was sprach nochmal gegen Bargeld?

      • @chrillek
        Ja genau, das dauert keine Sekunde und passiert schlicht wenn ich in der Schlange stehe oder die Kassiererin die Waren übers Band zieht. Also von wegen „wer sprach noch mal gegen Bargeld“.

  • N26 kann das auch Stressfrei mit moneybeam.

  • mit Paypal geht das auch ohne Probleme!

  • Weiß nicht, warum die ganzen Befragten dann nicht einfach Paypal nutzen? Oder ist denen die Sicherheit da auch zu gering?

    • Zu denen gehöre ich auch. Paypal ist keine Bank und spätestens wenn du mit denen mal Stress hast und die dein Konto sperren und du keine Handhabe hast, wirst du den Unterschied verstehen. Paypal ist also keine Alternative.

  • Für mich hat das Bargeld den Vorteil, dass ich anonym zahlen kann.
    Daher würde ich auch sofort Appel Pay nutzen, wenn es in Deutschland mit meinen Konten funktionieren würde.

    • Recht hast du. Das wäre ja noch schöner wenn die Tante Emma wüsste, dass du am 26.5. bei Edeka eine Packung Käse gekauft hast. Was man mit der Information alles anstellen könnte? Nordkorea reibt sich schon die Hände.

      • Cartman, Kennst du das schöne Beispiel der Supermarktkette Target in den USA? Stell dir vor ein Sechzehnjährige es Mädchen, zum Beispiel deine Tochter, ist schwanger. Sie möchte aber nicht, dass du das weißt. Nun kauft sie aber bestimmte Vitamine und Nahrungsmittelergänzungen gekauft, die darauf schließen lassen, dass sie schwanger sein könnte. Die Firma Target hat dies getan und der Familie der Schwangeren Werbung zu Windeln und anderen Dingen die man nur benötigt wenn man ein Babyim Haushalt hat, zugeschickt. Der Vater hat dort angerufen um sich zu beschweren, dass er keine Werbung für Schwangere bekommen möchte, da niemand bei Ihnen zu Hause schwanger wäre. Die Supermarktkette hat ihn eines Besseren belehrt.
        Es gibt den Menschen die nicht nur Käse kaufen :-)

      • Und das ist bei 7 Milliarden Menschen und x Billionen Kartenzahlungen seit gefühlten 30 Jahren einmal auf der Welt passiert – oh Schreck!

  • „Banken müssen sich an den Angeboten messen lassen, die inzwischen auch große Technologieunternehmen rund um Finanzen machen, und sollten sich nicht auf die Treue ihrer Kunden verlassen. Am Ende entscheidet der Nutzer – und der scheint rund um seine Finanzen flexibler zu sein, als häufig angenommen“

    So ist es! Schöner Kommentar von Achim Berg, der das Thema gut zusammenfasst.

  • Deutschland ist das Land der Paranoiden. German Angst regiert die Nation – das weiß jeder im Ausland ..
    In Schweden (beispielsweise) kann man mit Kreditkarten ÜBERALL faktisch ALLES bezahlen. In Deutschland ist auf dem Land oft genug erst ab 20Eur überhaupt eine Zahlung mit der blöden EC/Maestro-Karte möglich – Kreditkarten werden angeguckt, als hätte man ein Stück direkt aus der Hölle auf den Ladentresen gelegt …

    • Ich weiß ja nicht, in welchen Dörfern du so unterwegs bist, aber ich konnte gestern bequem eine Traktorfahrt bei Karls Erdbeerhof für 2€ mit der MasterCard kontaktlos bezahlen.

      • Dann war das die riesige Ausnahme. Ich wette mit dir um ein belegtes Brötchen, dass weniger als 5% der Bäckereien in Deutschland keine Kreditkartenzahlung anbieten;)

      • Ach Mist falsch formuliert. Weniger als 5% bieten die Kreditkarte an xD.

      • Bei uns ist mit Ausnahme von Bäcker und der Hälfte der Metzger überall möglich mit KK zu zahlen. Selbst beim Kiosk kann ich problemlos mit Apple Pay zahlen und ja, selbst eine Packung TicTac für 1,20 EUR.

      • Karls Erdbeerhof? Auf dem Land ??? Nicht Dein Ernst, oder?
        Ha ha ich bekomm mich gar nicht ein … ich meinte ganz bestimmt nicht irgend welche Großunternehmen … Karls Erdbeerhof – auf dem Land … you made my day

      • Traktorfahrt hättest Du bei mir für 1,50 haben können :-)

        Der Punkt warum Kreditkarten hierzulande nach wie vor weniger akzeptiert sind als die „EC-Karte“ (ja ich weiss, heisst heute anders) liegt doch hauptsächlich daran, dass es für den Ladenbetreiber schlicht teurer ist. Wenn ich richtig informiert bin kostet die Kreditkartenzahlung etwa 3 % vom Umsatz und EC-Karte weniger als 1 %. Solange das so ist wird sich nicht viel ändern.

      • @Ralf – richtig auch die Kosten für die Betreiber sind ein Grund des Kartenakzeptanzproblems … allerdings mit Sicherheit nicht der alleinige …

  • Hier geht es doch um Zahlungen von Smartphone zu Smartphone. Dort gibts PayPal und das funktioniert hervorragend bei mir im Freundeskreis.

  • meisterkleister

    Toll die VR Banking App listet kwitt bei mir auch, nur immer wenn ich das aufrufe kommt technischer Fehler
    – toll gemacht

  • Das Problem der bereits existierenden Lösungen ist doch, dass sie nicht bankenunabhängig funktionieren. Kwitt nur zwischen Sparkassenkunden usw. – die einzige Alternative, die in meinem Freundeskreis auch genutzt wird ist PayPal. Leider kann man damit in keinem Geschäft bezahlen.

  • Interessant, dass hier niemand Cringle erwähnt. Die App macht genau das, arbeitet mit großen, seriösen Banken zusammen und ist super simple einzurichten und zu nutzen. In meinem Freundeskreis unangefochtener Standard!

  • Für mich unverständlich warum das alle so toll finden??? Ich nutze zwar selbst PayPal und zahle öfters mit Karte, aber die Möglichkeit bar zu zahlen möchte ich nicht missen. Letztendlich läuft sämtliches zahlen ohne Bargeld darauf hinaus, dieses abzuschaffen. Das Ergebnis wird sein, dass man überhaupt keine Kontrolle über sein Geld haben wird, da dieses nur noch digital existiert und es keinen reellen Gegenwert mehr gibt. Wenn das Eure Wünsche sind…viel Spaß. Wer 2 Euro am Kiosk mit Karte zahlen muss, is in meinen Augen viel zu bequem!!!

    • Dir ist aber schon klar das das Bargeld was du benutzt nur kosmetisch ist und schon heute Geld nur noch digital existiert und auch von Banken so erwirtschaften bzw „gedruckt“ wird?
      Bargeldlos hat nur Vorteile, angefangen vom Wegfall des nervigen Kleingelds bis hin zum verhindern von Schwarzgeld.

    • Daraus schliesse ich das du jedes Guthaben sofort von deinem Konto abhebst und Zuhause lagerst.

    • Welchen reellen Gegenwert hat Papiergeld?
      Papiergeld lässt sich genauso einfach und schnell entwerten wie „Digitalgeld“.
      In der Kriese machen die Banken dicht und an Dein Bargeld kommste dann auch nicht mehr. Hat man ja auch bereits mehrfach gesehen, wie schnell das geht.
      Man kann auch Digital anonym zahlen, zwar keine großen Beträge, aber für die die Angst haben, dass man ihre Einkäufe an Lebensmitteln trackt, reicht es ganz sicher aus.

    • Wenn du einen reellen Gegenwert willst, musst du auf Goldmünzen umsteigen. Selbst das Papiergeld und die Euro-Münzen haben nur einen nominellen Wert, der reelle Wert beträgt jeweils wenige Cent.

      • Welchen reellen Gegenwert haben denn Goldmünzen? Der Materialwert von Gold entspricht nicht dem spekulativen Wert der derzeit angenommen wird. Gold ist im Zweifel genauso wertlos wie Geld. Wenn es hart auf hart kommt haben ganz andere Dinge einen „Wert“.

      • Gold hat zumindest in einer Inflation erst einmal noch seinen eigenen Wert eines wertvollen Metalles. Dass dies in einer richtigen Krise / Weltuntergang etc. relativ gesehen zu den dann tatsächlich benötigten und seltenen Gütern weniger wert ist, ist etwas anderes.
        Aber man ist auf jeden Fall damit gegen beabsichtigte Entwertung jedweder Form von Geld (geht in jeder Form auch bei Bargeld) sicher. Außerdem war auch in der Vergangeheit Gold etc. immer ein geeignetes Tauschmittel, selbst in / nach Weltkriegen.
        Es hat also auf jeden Fall einen Wert und im Notfall wesentlich mehr als Geld.

  • Nur als Tipp: VR Banken haben inzwischen ebenfalls Kwitt (gemeinsam mit den Sparkassen und weiteren Banken) statt des im Artikel verlinkten „Geld senden & anfordern“ ;)

    • Doch, schon mal irgendwo gehört. Ist das mit diesem neumodischen Internetz oder wie dat heißt, wo man soviel hört von, mit nackichten Weibern und so? Ein Bekannter von nem Freund dem sein Kumpel hat wohl sowas.

  • „Entwicklungsland“ suggeriert, es fehle irgendwas. Aber was soll das sein? Wir haben x Möglichkeiten zu bezahlen, darunter das wunderbare anonyme Bargeld. Wochen Vorteil soll mobiles Bezahlen haben, außer dass sich jemand kurz hip fühlen kann?
    Dass andere Länder irgendwas mehr haben oder machen als Deutschland, ist ja wohl kein ernst zu nehmendes Argument. In Skandinavien gibt es auch mehr Mücken als hier, der Alkohol ist teurer und die Sozialsysteme in einigen Punkten besser. Vielleicht sollte man dick am letzterem eher ein Vorbild nehmen.

  • S21 und BER haben keinen Bezug zu Apple Pay, aber Mobilfunk und Netzausbau sind für ein Land das führend in Industrie 4.0 sein will und am Wachstum der Digitalen Transformation partizipieren will deutlich unter dem technischen Niveau um in der Weltliga mitzuspielen. Dies war auch bei der Einführung der Maut so – hier werden innovative Ansätze mit Strafen (12 Jahre Schiedsgerichtsverfahren) belohnt – warum sollte sich Apple diesem Wahnsinn aussetzten, solange es Länder gibt die freundlicher mit neuen Technologien umgehen … wir bezahlen mit unserer Ignoranz!

    • Mobilfunk und Netzausbau haben nun rein gar nichts mit Industrie 4.0 oder Digitalisierung zu tun. Das sind viel mehr Kleinigkeiten die nebenher laufen (kein Steuerberater oder Bäcker auf dem Land braucht eine 100MBit Leitung).
      Digitalisierung ist ein ganz anderes Kaliber, leider lässt sich aber bei der Bevölkerung mehr mit schnellem Internet punkten, anstatt Bernd Blaumann zu erklären, das sein Job vermutlich durch KI, Robotik und Deep Learning / Machine Learning gefährdet ist. Nur wird schnelles Internet in 10 Jahren Bernd Blaubmann nichts nützen, wenn er keine Arbeit mehr hat oder für einen Hungerlohn mit tausenden anderen um die letzten Jobs konkurrieren muss – sprich er kann sich dann das schneller Internet auch nicht mehr leisten.

      • Bullshit! Ausgerechnet Bernd Blaumann (suggeriert hier ja wohl den Handwerker welcher Sparte auch immer) wird es in 10 Jahren nach derzeitigem Stand besser gehen als vielen anderen! Das Handwerk (vor allem Mittelstands-) erlebt einen Aufschwung ungeahnten Maßes, könnte es nur das Wachstum mit Fachkräften abdecken würde es gar explodieren! Bernd Blaumann wird dir in 10 Jahren lachend das Lesegerät zur digitalen Zahlung unter die Nase schieben wenn er nen Stundensatz von 150+ in Netto verrechnet… ich kenne branchenübergreifend viele Betriebe im kleinen Mittelstand die Brummen bis sonstwohin und mehr könnten wenn sie die Bedingungen dafür hätten, teils auch mit älteren Chefs die sehr wohl zukunftsweisend denken und agieren!

      • Bernd Blaumann suggeriert keine Handwerker jeglicher Couleur, sondern den einfachen Arbeiter und dieser wird genau so wie Ärzte, Lehrer, Professoren, Steuerberater, Müllmänner, Fließbandarbeiter usw. in 10-15 Jahren ein echtes Problem bekommen. Vermutlich wird Deutschland als Billiglohnland das noch 3-4 Jahre aufschieben können (sind wir übrigens für Nordeuropa heute schon, die billige Produktionen gern zu uns schieben wie wir nach Osteuropa), aber die Tage kommen und so lange Politik und Wirtschaft Wahltechnisch gut vermarktbare Breitbandanschlüsse als das Nonplusultra der Digitalisierung verkaufen, werden wir mehr und mehr abgehängt.
        Dein Handwerker Beispiel hinkt in dem Fall übrigens auch. Der Preis ist abhängig von von der Kaufkraft, wenn aber die Wirtschaftsleistung sinkt, sinkt auch die Kaufkraft. Dann kann sich der Handwerker noch so sehr an stellen, der Markt bestimmt dann den Preis und nicht er.

  • Wenn man sich anschaut, was in letzer Zeit alles für ein Schindluder mit dem Netz getrieben wird (Aufhebung der Netzneutralität, Überregulierung durch Upload-Blocker, etc), kann man sich doch nicht wirklich auf das Netz als Übertragungsmedium von Geld verlassen. Ist schon klar, dass ein Uploadblocker nichts mit Geldtransfer zu tun hat, aber man sieht an den Beispielen, was sich dumme Politiker für einen Unsinn ausdenken können, mir unabsehbaren Folgen. Wer weiß, was denenn nächstes Jahr oder in 5 Jahren einfällt…
    So lange das so ist, ist elektronische Zahlung keine Alternative zu Bargeld.

  • Ist doch kein Wunder. Die Politik hat ja nichts mehr anderes zu tun als sich selbst zu zerfleischen. Wenn man überhaupt mal irgendwas hört, dann geht es meist um Flüchtlinge.

    Die ‚anderen‘ Probleme.. tja darum sollen sich dann andere kümmern

  • Man kann sich die digitale Welt auch schönschreiben…

  • Wir nutzen untereinander im Freundeskreis N26 und ich selbst Boon-Apple-Pay. Das reicht momentan bis es ApplePay auch in Deutschentwicklungsland gibt.
    ApplePay geht quasi jetzt schon überall wo Mastercard akzeptiert wird und der Leser „contactless“ kann (das können die meisten). Bezahlen bei Aldi : nix Besseres als mit Apple Pay. Während die anderen ihre dreckigen verseuchten Münzen mit ihren sackrattenverseuchten Fingern rauskramen die sie beim letzten WC-Gang nicht mal gewaschen haben bin ich schon längst wieder mit meinem Einkauf auf dem Heimweg.

  • Und jetzt endlich die wichtigste Info für alle, die es ja immer besser wissen: Die selbst ernannten Szene- Kenner.
    Geht mal auf die Seite von http://www.sparkasse.de
    Und gebt dann im Suchfeld: Mobiles Bezahlen ein.
    Dann werdet ihr überrascht sein.
    Das mobile Bezahlen bei den doch ach so hinterwäldlerischen Sparkassen, die heute ja eigentlich keiner mehr benötigt,
    ist ab August 2018 (ja: ab 2018) möglich. Dann können in einer speziellen Bezahl-App (die aus dem Google Playstore geladen werden muss) eine SparkassenCard (früher EC Karte) und/oder eine Kreditkarte als Bezahlmöglichkeit virtuell hinterlegt werden.
    Der einzige Haken: iPhones sind nicht dabei. Apple stellt zu hohe finanzielle Forderungen, die die deutsche Kreditwirtschaft nicht bereit ist zu Bezahlen (noch nicht ….)
    Wie schade für uns Apple Fanboys, der ich auch einer bin, dass wir außen vor sind.
    PUNKTSIEG FÜR DIE ANDROIDEN!!!!

  • Braucht man das wirklich? Jahrzehnte habe ich mit Bargeld und Bank Karte bezahlt. Ist wohl nur ein weiterer Schritt zur Abschaffung von Bargeld.

    • Wer braucht schon Bargeld…
      So unterschiedlich können die Meinungen sein.
      Ich finde alles ohne Bargeld fortschrittlich und mit weniger Aufwand verbunden.
      Ich muss ab und zu wirklich einen Automaten suchen um etwas zu bezahlen… das nervt einfach.

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