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Jailbreak-Werkzeug „Evasi0n“ veröffentlicht: Mit einem Klick zum iPhone ohne Restriktionen

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Der Ankündigung vom 29. Januar folgend, steht mit der für Windows und Linux Mac verfügbaren Desktop-Anwendung „Evasi0n“ jetzt ein Werkzeug zur einfachen Jailbreak-Durchführung auf iPhone, iPad und iPod touch zum Download bereit.

Die kostenlose Applikation befreit Apples mobile Geräte-Familie (vom iPod touch über das iPad mini bis hin zum aktuellen iPhone) von den werksseitig vorgesehenen Systemrestriktionen, die die Installation alternativer Anwendungen, die Modifikation des Betriebssystems und etwa den Austausch des Standard-Browsers normalerweise verhindern.

Die Anwendung „Evasi0n“ ist auf dem Mac nur 10MB groß, versteht sich auf das Zusammenspiel mit Apples aktuellster Betriebssystemversion iOS 6.1 und installiert nach dem Durchlaufen des Schritt-für-Schritt Assistenten den alternativen App Store „Cydia“ auf dem angeschlossenen Gerät.

Über „Cydia“ lassen sich anschließend beliebig viele Systemerweiterungen installieren, die dann bis zur nächsten iOS-Aktualisierung oder bis zum Zurücksetzen des Gerätes genutzt werden können. Eine Auswahl der populärsten Erweiterungen und Modifikationen haben wir zuletzt in den folgenden Artikeln vorgestellt:

Da die „Befreiung“ des iPhones auf einer Schwachstelle in den iOS-Versionen 6.0 bis 6.1 basiert, gehen wir davon aus, dass Apple ein kurzfristiges Update auf iOS 6.1.1 in wenigen Tagen nachschieben und den Einsatz des „Evasi0n“-Werkzeuges so wieder unterbinden wird.

Das Zeitfenster zum Ausprobieren des Jailbreak ist also begrenzt. Wenn ihr Lust auf ein kleines Abenteuer habt, gibt es Grundsätzlich wenig gegen den Jailbreak-Test einzuwenden. Blättert euch vorher vielleicht noch mal durch unser Schlagwort-Archiv „Jailbreak“ um einen Überblick auf die Möglichkeiten der iPhone-Hackerei zu bekommen und merkt euch die folgenden drei wichtigen Hinweise, die ihr noch vor dem Evasi0n-Download im Hinterkopf abspeichern solltet.

  • Im Gegensatz zum App Store werden die in Cydia erhältlichen System-Erweiterungen nicht einzeln abgenickt und geprüft. Eine Garantie, dass ihr euch mit den Modifikationen das Handy nicht zerschießt und das Adressbuch nicht auf Server Dritter übertragen wird gibt es also nicht.
  • Die Jailbreak-Szene setzt auf erfahrene Anwender mit guten Englisch- und grundlegenden Unix-Kenntnissen. Sollten diese nicht oder nur unzureichend vorhanden sein, überlegt euch den Selbsttest zwei mal und wartet vielleicht noch eine Woche bis zum Eintrudeln der ersten Erfahrungsberichte ab.
  • Ein Geräte-Backup vor der Durchführung ist unerlässlich. So stellt ihr sicher, dass sich das iPhone wieder in seinen Werkszustand zurücksetzen und anschließend mit einer aktuellen Sicherung der persönlichen Daten bespielen lässt, sollte der Jailbreak nicht gefallen.
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04. Feb 2013 um 18:05 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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