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Wegen "geplanter Obsoleszenz“

iPhone-Bremse: Apple soll Betroffene mit 60 Euro entschädigen

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Das Drama um die iPhone-Bremse scheint für Apple noch nicht ausgestanden. Euroconsumers, eine Vereinigung von Verbraucherschutzorganisationen in Belgien, Italien, Spanien, Portugal und Brasilien, hat Apple eigenen Angaben zufolge eine Abmahnung zukommen lassen. Der iPhone-Hersteller wird darin nicht nur dazu aufgefordert, auf die Praxis der „geplanten Obsoleszenz“ von iPhone-Akkus zu verzichten, sondern soll Kunden zudem mit einer Pro-Kopf-Pauschale in Höhe von 60 Euro entschädigen. (Via iCulture.nl)

Drossel

Mit dieser Forderung hängen sich die Verbraucherschützer an einen im Juni getroffenen Vergleich in den USA. Dort soll Apple iPhone-Besitzer mit Zahlungen in Höhe von 310 Millionen Dollar entschädigen. Die Apple-Praxis, die Leistung von iPhones mittels Software-Updates zu verringern sei nicht nur unfair, sondern zudem auch ökologisch unverantwortlich.

Im Namen der europäischen Verbraucher ist es unerlässlich, dass wir diese Situation mit Apple erörtern, um eine Lösung zu finden, die uns weiterbringt. Die Verbraucher sind zunehmend frustriert darüber, dass iPhones viel zu schnell verschleißen. Sie wollen mit Respekt behandelt werden und fordern konkrete Maßnahmen, um den Sachverhalt zu korrigieren und Garantien für nachhaltigere Telefone zu erhalten.

Schon im Mai habe ein italienisches Gericht eine Strafe in Höhe von 10 Millionen Euro gegen Apple bestätigt. Zuvor hatte Apple sich bereits mit Frankreich auf eine Strafzahlung von 25 Millionen Euro geeinigt. Nun fordern Euroconsumers eine Entschädigung für alle betroffenen iPhone-Besitzer.

Auf die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit dürfen wir gespannt sein. Apple hat nun 15 Tage Zeit, um sich in der Sache zu äußern. Euroconsumers will abhängig davon dann über weitere Schritte entscheiden.

Die Akku-Streitfrage ist bis heute nicht ausgeräumt. Kritiker warfen Apple vor, iPhone-Besitzer durch gezielte Alterung zum Kauf neuer Geräte zu bewegen. Apple hingegen stellt dies als Sicherheitsmaßnahme dar und hat auf öffentlichen Druck hin mehrere Stellungnahmen veröffentlicht und softwareseitige Änderungen vorgenommen. Zudem hatte das Unternehmen zeitlich befristet eine Möglichkeit zum günstigen Akku-Tausch angeboten.

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03. Jul 2020 um 18:50 Uhr von chris Fehler gefunden?


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