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In-App Abos: Apple entschließt sich zur Kehrtwende

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Gute Nachrichten für Entwickler. Apple hat in der neuveröffentlichten Version seiner App Store-Richtlinien, die seit Anfang des Jahres geltenden Abo-Regelungen entschärft und zwingt Entwickler nun nicht mehr, Abo-Inhalte auch über den AppStore anbieten zu müssen.

Wir erinnern uns an den Januar-Artikel „In-App Käufe: Apple kündigt strengere Handhabe an„. Applikationen, so die Ansage damals, die auf Zusatzinhalte oder kostenpflichtige Abos setzen (Napster für Musik, die ePaper-Reader zahlreicher Zeitungen für ihre Tagesausgaben usw.) müssten den Zugang zu ihren Bezahl-Angeboten auch direkt in ihrer Applikation ermöglichen. Die Preise dürften sich dabei nicht von den Abo-Preisen auf der Webseite des Anbieters unterscheiden.

Vorgaben, mit denen Apple sicherstellen wollte, dass auch 30% aller Abo-Umsätze in Cupertino landen und sich interessierte Nutzer die Zusatzinhalte nicht an Apples Ecosystem vorbei, auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter besorgen würden. Die Konsequenz der schon damals umstrittenen Entscheidung, fassten wir am 27. Januar wie folgt zusammen:

Applikationen die ein anderes als Apples System zum Im-App Kauf verwenden, sollen zukünftig bei der AppStore-Eingangskontrolle abgelehnt werden. Applikationen die bereits im AppStore erhältlich sind haben bis zum 30. Juni Zeit ihr Vertriebsmodell so zu überarbeiten, das 30% der Umsätze demnächst an Apple fließen.

Doch die Zeiten haben sich geändert. In den überarbeiteten Entwickler-Richtlinien verzichtet Apple jetzt auf die strenge Angebots-Verpflichtung. Die registrierten iOS-Entwickler können nun wieder frei wählen wo und in welchem Umfang sie ihre Inhalte anbieten. In-App Abos sind nicht mehr vorgeschrieben. Die einzige Voraussetzung: Bietet die App Abonnements oder Zusatzinhalte auf ihrer Homepage an die sich nicht über ein In-App Kauf besorgen lassen, dürfen diese zwar beworben, aber nicht direkt verlinkt werden. Apple schreibt:

Apps can read or play approved content (specifically magazines, newspapers, books, audio, music, and video) that is subscribed to or purchased outside of the app, as long as there is no button or external link in the app to purchase the approved content. Apple will not receive any portion of the revenues for approved content that is subscribed to or purchased outside of the app.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
09. Jun 2011 um 12:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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