iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 27 199 Artikel
Beim Fahren nicht stören

FaceTime am Steuer: Unfall-Klage gegen Apple scheitert

86 Kommentare 86

Die 2014 angestrengte Unfall-Klage gegen Apple, in der die Familie eines amerikanischen Unfallopfers dem Konzern grobe Fahrlässigkeit bei der Bereitstellung seiner Videochat-Funktion FaceTime vorgeworfen hat, wurde jetzt eingestellt.

Beim Fahren Nicht Stoeren

Apple, dies entschied ein Berufungsgericht in Kalifornien und bestätigte damit ein vorinstanzliches Urteil aus dem Frühjahr, habe seine Sorgfaltspflicht nicht dadurch verletzt, dass der Konzern die Möglichkeit zum Führen von FaceTime-Gesprächen beim Fahren nicht automatisch verhinderte.

Der Unfall selbst ereignete sich am 24. Dezember 2014 und führte zum Tod der damals 5-jährigen Tochter der Kläger. Noch vor Ort soll sich der Unfallverursacher gegenüber der Polizei zur Nutzung des FaceTime-Dienstes am Steuer bekannt haben – die App selbst soll bei der anschließenden Inspektion zudem noch aktiv gewesen sein.

Die Kläger-Familie hatte daraufhin bemängelt, dass Cupertino keine Sicherheitsmaßnahmen implementiert hatte, die den Einsatz des Videochats in sich bewegenden Fahrzeugen unterbinden würde und verweis auf eine Patentschrift des Konzerns.

Nur acht Monate vor dem Unfall hatte das amerikanische Patent- und Markenrechtsamt eine Ideenschrift Apples aus dem Jahr 2008 öffentlich gemacht. Unter der Überschrift „Driver handheld computing device lock-out“ skizzierte Apple damals einen Sperr-Mechanismus, der den Zugriff auf das Smartphone während der Fahrt verhindern sollte.

Immerhin: Nach einer zusätzlich angestrengten Sammelklage führte iOS 11 im vergangenen Jahr die neue System-Funktion „Beim Fahren nicht stören“ ein.

Dienstag, 18. Dez 2018, 9:34 Uhr — Nicolas
86 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
    • Da in den Staaten sehr viel Geld zu bekommen ist, weil irgendwelche Gefahren hinweise fehlen zb. Der Kaffee ist heis es besteht verbrühungs gefahr kann man es ja versuchen einige Mio zu bekommen.

  • Nicht schlau genug um selbst beurteilen zu können ob Face-Time während der Autofahrt genutzt werden sollte oder nicht. Zum klagen reicht die Funktion der Masse im Kopf jedoch noch aus.

    • Apple soll gefälligst die Tochter wieder lebendig machen! Egal wie! Notfalls reicht ganz Amerika eine Sammelklage dafür ein! ;-)
      Ich weiß, der Vorfall eignet sich im Grunde nicht, um darüber zu witzeln. Aber diese Absurdität, sein eigenes Handeln nicht zu reflektieren und die Verantwortung, so bitter sie sein kann, zu übernehmen erreicht hier imho ein ganz neues Level. Tragisch: Dieses Verhalten beobachte ich auch hierzulande immer häufiger… Schnöde neue Welt!

    • Die $ waren dann doch zu verlockend und hätten sicher über den Schmerz der verlorenen Tochter hinweg geholfen

    • Genau mein gedanke .. gut geschrieben !

    • Hier ist aber Kläger nicht gleich Unfallverursacher.
      Wenn man über andere und deren funktionierende Masse im Kopf urteilt, sollte man vielleicht erst mal den Text lesen und auch verstehen, oder?

    • Setzt die Masse bei euch im Kopf eigentlich aus, wenn ihr lest, dass jemand gegen Apple klagt, oder reicht die einfach nicht, um einen Artikel zu lesen oder zu verstehen?
      Die Klage selbst kann ich genau so gut verstehen, wie die Entscheidung, Apple hier nicht zu Belangen.
      Wenn meine Tochter sterben würde, weil Apple sein Patent nicht anwendet, würde ich auch alles versuchen, um die davon zu überzeugen, etwas zu ändern.

      • Also ich würde den Unfallverursacher verklagen.

        Sonst könnte ich ja gleich den Hersteller des Unfallautos verklagen.
        Oder vielleicht den Bäcker, dessen Brötchen der Verursacher gegessen hat?
        Nicht auszumalen was passiert wenn so ein Brötchen nicht automatisch zum Verzehr gesperrt würde, äße ein Fahrzeugführer so ein Teil.

        Sorry, aber hier wurde mal wieder versucht an fremdes Kaputal heranzukommen. Ein nettes Zubrot wäre es natürlich gewesen, dem stimme ich zu.
        Versuch macht kluch, grade wenn der Apfel im spiel ist.

      • Wenn der Autohersteller seit 10 Jahren ein Patent zur Vermeidung solcher Unfälle hat, und dieses nicht anwendet, sehe ich da schon eine gewisse Mitschuld.
        Wenn diese Klage erfolgreich gewesen wäre, müsste Apple sein Patent in Zukunft anwenden und wäre damit gezwungen, Leben zu retten.
        Autohersteller sind da viel weiter als Apple. Ich kann auf dem Display in meinem Infotainmentsystem während der Fahrt keine Videos schauen und sich nicht die komplizierten Einstellungen ändern.
        Ob sich da jetzt jemand bereichern will, oder nicht, ist dann die andere Frage.

    • ich weiß, es wurde schon aufgezeigt, aber doppelt und dreifach hilft vielleicht besser:

      Den Artikel gelesen?? Versetz dich mal in die Lage eines Vaters einer gerade getöteten Tochter… der würde sogar den Mechaniker, der während der Produktion des Autos nur eine einzige Schraube ins Armaturenbrett gedreht hat, im Sinnesrausch am liebsten grün und blau prügeln…

      Kann die Klage daher verstehen – genauso wie deren Abweisung…
      Leider passieren Unfälle dieser Art nicht nur in den USA – auch bei uns gibt es genug Idioten die glauben, sie wären unzerstörbar….

  • Wichtige und gute Entscheidung!

    Es gibt doch noch Hoffnung für die Menschheit und die Ammis…

  • Wie man so dreist sein kann und sein eigenes Fehlverhalten auf Andere abwälzen zu wollen! Die sind ganz allein für den Tod ihres Kindes verantwortlich.

    • Also, ich verstehe es so, dass der Unfallverursacher nicht der Vater des verunglückten Kindes ist…und dann ist es legitim, dass man versucht etwas zu ändern um andere Menschen von einem solchen unwiederbringlichen Verlust zu schützen.

    • Welches Fehlverhalten wirfst du den Eltern des Toten Kindes denn vor?

      • Am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen zu sein, lol

      • Dreiste Bereicherung auf Kosten des Lebens der Tochter. Ekelhaftes Verhalten. Ginge es ihnen wirklich darum, für den Tod der Tochter entschädigt zu werden ( was bei normalen Menschen nicht gehen sollte zumindest mit Geld) hätten sie direkt den Unfallverursacher ( der ja nicht ohne Grund so genannt wird) verklagt.
        Wie abgelenkt muss man sein, dass man ein Stauende nicht sieht und da mit 100 reinfährt, also ich würde sagen, da wurde am Stück sehr lange nicht mehr aufs Display geschaut.

        Wenn ich morgen am Steuer telefoniere und einen Fußgänger umfahre, verklagen dann seine Eltern direkt Adidas weil ich von denen Schuhe anhatte? Verklagen die Samsung weil ich mit einem Samsung Smartphone telefoniert habe? Nein sie verklagen mich!

        So wie manche alles an Apple verteidigen so verurteilen andere alles an Apple und es wird mit zweierlei Maß beurteilt.

      • Umso, du hast den Schuss doch nicht gehört. Die Tochter ist tot, wegen einem Idioten. Ich glaube nicht, dass die ihre Tochter absichtlich töten lassen haben, um Apple zu verklagen. Du kannst das vielleicht nicht verstehen. Ich habe selber Menschen die ich Liebe.
        Aber gut, dass ist hier eine Apple Seite. Da wird das recht, dass man sich beim Fahren durch das Handy oder die Watch ablenken lassen darf noch groß geschrieben.

  • Typisch USA.
    Ich sage nur: Der Kaffeeshop hat nicht darauf hingewiesen dass der Kaffee heiß ist. Schon mal gefragt warum es auf dem Becher steht … und damals hat derjenige bei der Klage sogar gewonnen *kopfschüttel*

    • Das von dir genannte ist tatsächlich ein schlechtes Beispiel, weil die ältere Frau, die am Becher Verbrennungen dritten Grades erlitten hat, eindeutig (auch moralisch) im Recht ist. Lies dir mal die ganze Geschichte dazu durch.

  • Die Menschen sind schon nie zufrieden.
    Einerseits würden sie gerne bevormundet werden und anderseits klagen sie darüber wenn die Leistung Zwecks Akkuschonung automatisch abnimmt.

    Für mich braucht es nicht Mal einen Hinweis das ist einfach gesunder Menschenverstand.

  • Man sollte den Ami einfach mal sagen, das VR der neue heiße Scheiß beim Autofahren ist…dann lösen sich manche Probleme von selbst

  • Das „Immerhin“ am Ende des Artikels hätte Ihr Euch m.E. sparen sollen.
    Da verursacht jemand den Tod eines Kindes durch die Nutzung von Facetime am Steuer und hat dann die Stirn, Apple dafür verantwortlich zu machen, weil es beim Fahren möglich ist.
    Unfassbar. Psychologisch ist das zwar erklärbar, da es entlastet, jedoch charakterlich kennzeichnet es unterstes Niveau.

    • Aber der Zusatz ist doch wichtig. Ich habe beim Lesen des Artikels auf den Hinweis gewartet. Immerhin gibt es diese Funktion ja wegen solchen Fällen.

      Außerdem: diese Klage zeugt nicht von „Stirn“ sondern von Geldgier oder Verzweiflung. Wenn man selbst fahrlässig einen Unfall verursacht, durch Fahrlässigkeit Schuld am tot der eigenen Tochter trägt, dann mag es sein, dass man nach allen Ankern sucht. ABER: das Geld hätte die Tochter nicht lebendig gemacht. Noch dazu hätte es besagte Schuld bei Apple verortet. Und das wäre Schwachsinn.

      • Ok. Ich habe die FaceTime nutzende Seite falsch verortet. Das ändert jedoch nichts an den Folgerungen. Zu beklagen ist der Fahrzeugführer, der den Unfall getätigt hat.

    • Manno: „Die ….Klage…, in der die Familie eines amerikanischen Unfallopfers dem Konzern grobe Fahrlässigkeit … vorgeworfen hat, wurde jetzt eingestellt.“

      Psychologisch ist die Annahme, das Amerikaner eher Deppen sind, zwar erklärbar, jedoch charakterlich kennzeichnet es unterstes Niveau. Jeden falls nicht awsome.

    • Äh.. der Fahrer (der telefoniert oder videofoniert hat) hat  überhaupt nicht verklagt..
      Nur so am Rande

  • Was bitte kann Apple dafür wenn die Leute ihre weiche Masse zuhause lassen und den Kram wütend der Fahrt benutzen? Muss denn jeder immer alles vorgeschrieben und vorgesetzt bekommen und mag nicht mehr selber urteilen und denken ?

  • Typisch amerikanisch…
    Solche Menschen sollten standrechtlich erschossen werden und das sollte live im TV zu sein…

    FaceTime während dem Fahren und dann noch klagen wollen… Super Vater…
    Was ein spastischer volldepp

    • P.S. Um das Kind tut es mir echt leid… Besser wäre es gewesen wenn dieser Depp dabei drauf gewesen wäre

    • Der Unfall Verursacher des anderen Fahrzeuges hat das Kind im Wagen dieser Familie getötet. Frontalcrash.

      Wer der Spast hier ist, kannste ja noch mal neu durchdenken. Und wenn du nicht drauf kommst, einfach mal in den Spiegel schauen.

    • Facetime hat der Unfallverursacher benutzt, nicht der klagende Vater.

    • Wie awesome bereits treffend schrieb, „Unfassbar. Psychologisch ist das zwar erklärbar, da es entlastet, jedoch charakterlich kennzeichnet es unterstes Niveau.“, kann ich deine Äußerungen zwar verstehen, bei weiten allerdings nicht teilen.

      Sind erreichen ein eben solch unterstes Niveau und bedürfen keiner weiteren Diskussion auf dieser Art. Frage mich zudem, ob Spastiker oder Volldeppen sich jetzt nicht überdies beleidigt fühlen.

    • Wenn Dummheit mal wehtun würde.
      Zu unfähig einen einfachen Text zu lesen?

  • Amerikaner halt. Ist schon erstaunlich das er nicht recht bekommen hat.

  • Warum werden normal vernünftig geschriebene Kommentare gelöscht ?

  • Sehr schön! So hart das klingen mag, wer beim fahren mit simsen oder facetimen so beschäftigt ist, dass er/sie nicht auf den Verkehr achten kann, hat es eben nicht anders verdient. Schlimm ist es, wenn dann jemand unschuldiges dabei betroffen ist.

    • Genau, wer darauf nicht verzichten kann, hat es nicht anders verdient, der muss dann mal unschuldige umbringen.

      • Ich weiß nicht ob du den letzten Satz nicht gelesen hast. Das unschuldige Mädchen ist gestorben weil der andere Fahrer ein Vollidiot ist. Wie lächerlich dieses rumreiten auf der Marke Apple einfach immer wieder ist. Frage mich wie diese Schlauberger reagieren würden, wenn der Autofahrer nicht mit FaceTime beschäftigt gewesen wäre sondern dabei sein Alpina Autoradio einzustellen. Lenkt mehr/mindestens genauso ab, eine Sicherheitsvorkehrung gibt es auch nicht.

        99,99% der Menschen würden dann eben den Fahrer verklagen, und eben nicht Alpina. Außer momotaro natürlich. Aber dem ist eh nicht mehr zu helfen :)

      • @Unai: Zum Thema habe ich unten schon etwas geschrieben. Aber um deine Hintergründe besser zu verstehen hätte ich noch eine Frage. Was hat der Unfallverursacher nicht anders verdient?
        Jetzt mal ohne Bezug zu Apple und diesem Fall. Wenn jemand alkoholisiert ein Kind überfährt. Würdest du dann sagen, der ist selbst schuld? Würdest du sagen, dass es schade ist, dass unschuldige gestorben sind, aber der Verursacher hat es nicht anders verdient? Denk mal drüber nach, wie deine Aussagen auf Menschen wirken müssen, die sowas erlebt haben.

      • Entschuldige bitte, wenn ich da etwas emotional bin. Ich hoffe für dich, du wirst das nie verstehen.

      • @Unai: Natürlich habe ich deinen letzten Satz gelesen. Deshalb habe ich das ja auch so geschrieben. Das getötete Mädchen ist für dich ja scheinbar ein Kollateralschaden. Der Täter ist selbst schuld? Woran ist er selbst Schuld? Was ist ihm denn passiert, dass der Tod eines Kindes als tragischer Nebeneffekt gelten mag?
        Ich habe es hier schon mal geschrieben: Für einige geht es hier nur darum, dass niemand ein schlechtes Haar an Apple lassen darf. Eine Klage gegen Apple ist Gotteslästerung und somit scheinbar weit schlimmer zu bewerten als der Tod eines Kindes. In was für einer Welt lebst du?

      • Julia, ich habe deinen Kommentar erst gelesen, als ich meinen schon abgeschickt habe. Das hätte ich sonst einfach so stehen lassen. Ich kann dich gut verstehen. Besonders, wenn der seine Kommentare noch mit einem Smiley schließt.

      • Nochmal an Hotte und Julia, da ihr vielleicht wie Julia sagt emotional und eben nicht rational an die Sache herangeht wie man es als Außenstehender eben tun sollte. Ich sage im Prinzip nicht, dass jeder Mensch der einmal alkoholisiert,telefonierend oder unter Drogeneinfluss einen Unfall baut sterben muss/soll. Ich sage nicht, dass der Tod ein Kollateralschaden ist ( eigentlich habe ich geschrieben, es sei besonders schlimm, wenn dabei unschuldige sterben).
        Ich sage aber auch, dass wenn jemand den Unfall verursacht, und jemand dabei stirbt, hätte es eben den Unfallverursacher treffen sollen. Und da er/sie ungeschoren davon gekommen ist, hätte ich diese Person verklagt und ich brauche da auch nicht groß weiter diskutieren, das würden wie gesagt so gut wie alle Menschen tun.

        Und um Apple da rauszunehmen:
        1) Die Sammelklage gegen Apple wegen dem „Akkugate“ war vollkommen berechtigt. Komisch ging doch gegen Apple?!
        2) Beantwortet doch meine Frage mal ehrlich, würde euer Impuls sein Alpina als Hersteller zu verklagen? Nein! Ihr würdet den Unfallverursacher verklagen. Wisst ihr es gibt nochmal einen Grund, warum er so in das Protokoll aufgeführt wird. Bei einem technischen Fehler/Versagen, da hätte man einen Grund den Hersteller zu verklagen, dann aber eher den des Fahrzeugs.

        Und zum Schluss. Der Smiley war an momotaro gerichtet und Bezog sich nicht aufs Thema. Und Julia wenn du noch nie irgendein Bashing von momotaro hier gelesen hast, liest du nicht regelmäßig die Kommentare hier ( jeder dürfte mittlerweile wissen, dass momotaro ein iPad 10,5 auf iOS 10.x.x und Apple ihn bestimmt nicht zum Update bringen wird).
        Falls dir langweilig sein sollte, am Browser kannst du bestimmt die letzten 50 Artikel durchgehen und mit Cmd+F mal seinen Namen suchen und wirst da so einige Diskussionen mit anderen finden. Kleiner Tipp, momotaro wird nicht ein einziges Mal nicht rum meckern.
        So damit ist das Thema für mich beendet, ich kann euch nicht überzeugen, ihr mich definitiv nicht. Für mich und das Gericht bleibt der Unfallverursacher der SCHULDIGE.

      • @Unai: Noch einmal die ganz einfache Frage: Was hat dieser Idiot, der das Mädchen getötet hat, nicht anders verdient?
        Zu deiner Information, auch wenn es dir scheinbar nur um die Verteidigung Apples geht, der Unfallverursacher wurde wegen Totschlag verklagt. Das hat er in meinen Augen auch verdient.
        Alpine (ich denke du meinst die) ist die Ablenkung während der Fahrt bewusst. Ein Autoradio mit Video zeigt Videos z.B. nur bei angezogener Handbremse, wenn es richtig angeschlossen ist.
        Apple ist sich der Problematik auch bewusst und hat dafür schon lange ein Patent eingereicht. Apple handelt hier im Gegensatz zu Alpine aber nicht. Das ist der Grund, warum Apple in meinen Augen auch eine, wenn auch juristisch leider nicht ausreichende, Mitschuld trifft.
        Und deshalb unterstütze ich es, wenn jemand auch Apple zur Rechenschaft ziehen will.

      • Okay nochmal. Wenn einer hätte sterben müssen, dann der Unfallverursacher nicht das Mädchen. So hatte ich das gemeint, nicht dass der Unfallverursacher generell hätte sterben sollen und es verdient gehabt hätte. Zum nächsten Punkt, ja Videos sind bei Ihnen gesperrt aber es gibt auch genügend „Radios“ von Ihnen die nicht mal eine Videofunktion haben und da kann man auch während der Fahrt den Bass verstellen etc. Macht hoffentlich keiner, aber das liegt nicht daran, dass sie Funktion gesperrt ist, sondern daran, dass das da der Menschenverstand greift. Nur beim facetimen offensichtlich nicht. Und wie ich schon erwähnte, es gab/gibt sehr sinnvolle Klagen gegen Apple, die Akkudrosselung z.B.
        Tausch Apple durch Samsung, Google, LG oder sonst wen aus, meine Meinung bleibt dieselbe. Und ein anderer Punkt wäre, Apple hat auch das Patent angemeldet mit dem sich das iPhone im Flug selber auf die Rückseite drehen kann. Wie weit dieses oder das andere am Ende war, können wir alle hier nicht beurteilen.

      • @Unai: Da sind wir uns ja im Prinzip schon mal einig, bei wem ein Schaden „verdient“ wäre.
        Es kommt hör aber irgendwie so rüber, als hättest du keine Ahnung von der ganzen Sache und verteidigst Apple deshalb. Du schreibst das man den Unfallverursacher Belangen soll und nicht Apple. Der Idiot (wir stimmen ja überein, dass er das ist) wurde ja verklagt.
        Du schreibst, dass der Idiot es nicht anders verdient hat. Da das Opfer hier jemand ganz anderes war, ging ich davon aus, dass du das nicht verstanden hast. Jetzt hast du es ja scheinbar verstanden.
        Du hast keine Ahnung von dem Patent, keine Ahnung von den Hintergründen und beharrst darauf, dass die Kläger nur Geldgier sind. Man merkt dir hier ja auch an, wie emotionsgeladen du bist, weil hier jemand Apple verklagt. Es scheint dich ja total aufzuregen, dass hier schon wieder jemand auf der Marke Apple rumreitet, wie du in einem Kommentar erwähnt hast.
        Für diese Firma entwickelst du Mitgefühl, aber für die Menschen nicht.
        Ich kann nicht ausschließen, dass es in diesem Fall nur um Geld geht. Aber deine Schlussfolgerung beruht auf mangelhaften Informationen und Emotionen. Die muss nicht falsch sein. Deine Herangehensweise ist es aber schon.
        Du musst lernen, Informationen besser einzuschätzen. Wenn hier nur über die Klage gegen Apple berichtet wird, liegt das daran, dass es hier auf der Seite um Apple geht. Die Klage gegen den Idioten interessiert nur am Rande. Das kann dazu führen, dass man das Gefühl bekommt, alle sind gegen Apple. Das stimmt aber nicht, dass liegt nur an deiner Wahrnehmung.
        So nehmen wir dich in diesem Fall vielleicht auch falsch wahr. Vielleicht steckt wirklich nur Ahnungslosigkeit hinter deinen Aussagen.

      • Achso, also ich habe keine Ahnung vom Patent du aber schon. Wie weiter unten in den Kommentaren steht, zwischen Patenanmeldung, dem Unfall und der Implementierung vergingen jeweils ein paar Jahre (ich glaube 2 beim Unfall ->Implementierung). Daran siehst du, oder eher solltest du sehen, dass es wohl doch nicht so ein leichtes war, das schnell zu implementieren. Und gerade ich sage, das ich da sachlich dran gehe und nicht emotional wie ihr. Ich habe dir jetzt auch schon 2 mal gesagt, dass es mir nicht um Apple geht. Tausch den Namen Apple durch meinetwegen Samsung, Google oder sonst wen aus. Aber da kann ich wohl auch mit einer Wand reden, wenn der nächste Kommentar wieder auf Dingen beharrt, die ich überhaupt nicht sage.

  • Wirklich sehr tragisch. Aber so eine Klage konnte m.E. auch in Amerika keinen Erfolg haben. Sonst müsste auch das Gaspedal und Lenkrad unterbunden werden. Wobei man da ja auf dem Weg ist – wieder mit anderen Gefahren durch den Risikofaktor Mensch.

  • Und wie geht es jetzt weiter? Muss WhatsApp jetzt auch überall eine solche Funktion einbauen? Auch das Android-System?
    Müssen Spielehersteller auch was einbauen? Wo hört das auf?
    Blödheit kennt keine Grenzen!

  • Nicht richtig gelesen. Nicht der Unfallverursacher hat geklagt!

  • Née, nicht Apple sollte verklagt werden, sondern der Autohersteller…. aber NIE der Fahrer. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel und beleuchte die Amerikaner … und der Rest nach D … wir können es auch gebrauchen

  • Sehr tragisch natürlich wegen der unschuldigen Tochter ! Aber dieser Unfall fällt doch wohl eher in die Kategorie „selber Schuld“. Wie wichtig kann ein Anruf sein, das man dafür Leib und Leben von Familienmitgliedern riskiert ? Nicht Stören – Funktion vorhanden, oder nicht ! Egal ! Beim fahren Hände weg vom Handy ! Sollten auch Amis in der Lage sein zu kapieren !

    • Selber schuld??? Wie hofft muss man noch schreiben, dass die Eltern nicht die Unfallverursacher waren? Ihr Auto wurde angefahren…

      • Aber dann ist doch der …Trommelwirbel…UnfallVERURSACHER Schuld oder wird der einfach aus Spaß so genannt?

    • Wenn man den Text nicht versteht, sollte man wenigstens die Finger still halten. Ist es so schwer aus diesem Text Opfer, Täter und Kläger zu entnehmen?
      Schuld an diesem Unfall hat ganz klar der Idiot, der während der Fahrt mit dem Handy gespielt hat. Die Firma, die seit 10 Jahren ein Patent zur Vermeidung solcher Unfälle hält, trifft keine juristische Schuld, da dieses Patent vermutlich nur finanzielle Interessen verteidigen soll. Die Familie, deren Kind von dem Idioten getötet würde, trifft aber sicher keine Schuld, wenn nicht weitere Faktoren dazu kommen, die hier nicht genannt wurden.

      • Hotte, was ist mit finanziellen Interessen von im Straßenverkehr Getöteten?: Hieran sollte das Patent wohl nicht denken … :-<<

  • Heilmder deutschen Herrenrasse, fällt mir bei den Kommentaren hier nur ein. Ihr scheint ja sehr viel intelligenter als die ganze Welt zu sein.

  • Die System-Funktion „Beim Fahren nicht stören“ hilft dem 5-jährigen Mädchen nicht mehr. Das Urteil ist ein Skandal.

    Kurzfassung: Z U S P Ä T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ein Skandal ist das nicht, es ist tragisch für die Familie.
      Apple ist aber nicht für die Fehleischätzungen der User verantwortlich. Wenn ein Unfallopfer z.B. durch schlecht gesicherte Ladung, sagen wir mal einen Kühlschrank, zu Schaden kommmt, ist nicht der Hersteller des Kühlschranks Schuld.

      • Nicht wundern, der vorherige Kommentar ist von momotaro. Der würde Apple sogar noch haten, wenn der Artikel lauten würde :“Apple spendet 50 Milliarden“. Warum spenden Sie nicht gleich alles oder bei so viel Geld nicht verwunderlich würde da kommen. Vielleicht sollte ihn mal jemand unberechtigter Weise verklagen, dann wäre hier vielen geholfen.

      • prostetnik, von welcher Fehlei n schätzung sprichst Du hier?: Die Funktion „Beim Fahren nicht stören“ war zum Zeitpunkt des tödlichen Unfalls im vom Täter benutzten Smartphone noch gar nicht verfügbar, konnte mithin also auch gar nicht genutzt werden!

        Zwar wissen wir nicht, ob der Täter diese -Sicherheits- Funktion bei Vorhandensein genutzt hätte – aber, was wir ganz genau wissen, ist, daß der Täter sie zum Unfallzeitpunkt gar nicht nutzen konnte.

        Aus fehlenden Sicherheitsfunktionen resultieren -nach Adam Riese- gesteigerte Gefahren. Und diese sind -meines Erachtens- vorliegend Apple, als Hersteller des verwendeten Handys mit fehlender Sicherheitseinrichtung, durchaus zuzurechnen – allein um den Anteil würde ich mich streiten können.

        Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, prostetnik ! …

      • @Unai: Über Deine sinnfreie, wenn nicht sogar zynische, Kommentare wundere ich mich schon gar nicht mehr, Unai. Es geht hier nicht um irgendwelche Spenden, sondern um die Aufbereitung eines Schadensfalles mit tödlichem Ausgang, aufgrund dessen Apple hernach eine -zuvor fehlende- Sicherheitsfunktion in seinen Geräten namens „Beim Fahren nicht stören“ nachgerüstet hat. Mithin war die Klage der betroffenen Familie prinzipiell berechtigt!

        Du, Unai, solltest lieber darauf achten, was Du in diesem Forum so alles von Dir gibst – DANN wäre hier vielen geholfen.

      • Tja wie immer nur aufgeplustertes Gelaber von dir. Aber bin ja lange nicht der erste hier der dir mal was dazu gesagt hat ;)

        Und wie berechtigt die Klage war hast du ja am Ausgang gesehen. 1:0 gegen dich :)

      • Ich finde es erschreckend, wie solch eine tragische Geschichte hier kommentiert wird. Wenn man den Artikel nicht verstanden hat, ist es ja noch verständlich, wenn man die Klage unverschämt findet und in die Absurditäten des amerikanischen Rechtssystems einordnet.
        Spätestens, wenn man verstanden hat, dass hier jemand klagt, der vollkommen unschuldig am Vorfall war, sollte man aber mal nachdenken.
        Apple hat nach dem Vorfall eine Funktion eingeführt, die in so einem Fall das Leben hätte retten können.
        Apple hat ein Patent, dass in solch einem Fall Leben retten könnte.
        Die Familie hatte ein Kind, dessen Leben auf tragische Weise beendet wurde.
        In solch einem Fall greift man nach jedem Strohhalm, das sowas nicht noch einmal passiert. Viele Kommentare klingen hier mehr danach, dass die Leute schon mal jemanden auf tragische Weis verloren haben, oder sich um Leute sorgen.
        @Unai: Wenn für dich Geldgier die einzige Erklärung für solch eine Klage ist, zeigt das mehr über dich, als über die Kläger. Aus diesem Artikel kann man nicht viel über die Hintergründe der Klage erfahren. Für dich sind die aber eindeutig. Die Klage wurde übrigens vom Gericht angenommen. Die Klage war also berechtigt. Es war aber tatsächlich vorhersehbar, das Apple da so raus kommt. Aber wenn man nicht versucht, die Welt besser zu machen, ändert sich da auch nichts. Es kann natürlich auch sein, dass es der Familie nur ums Geld ging.
        Wenn du Informationen hast, die deine These belegen, wäre ich da sehr dankbar. Ebenso hätte ich gerne ein Beispiel, wo Momotaro sonst noch extrem gegen Apple ist. Mir ist der bisher nicht aufgefallen.

      • @Julia
        Zum Großteil (auch momotaro) habe ich weiter oben was geschrieben. Nein ich habe keine weiteren Hintergrundinformationen aber ich schließe das aus folgendem. Ich kann verstehen, dass man jemanden verklagt nachdem die Tochter gestorben ist. Wir alle wissen, es macht es nicht wieder gut oder die Tochter lebendig. Ich kann es trotzdem verstehen, vielleicht einfach um ein Gefühl der Gerechtigkeit zu bekommen oder damit irgendwer einfach die Schuld bekommt. Aber wie oben erwähnt, die Schuld liegt beim Fahrer – nachweislich geklärt. Es wäre also ein leichtes für die Eltern ihn in Amerika zu verklagen. Aber nein sie wählen bewusst, das unterstelle ich Ihnen mal, das große Unternehmen weil dort eben einfach mehr rauszuholen ist.

      • @Unai 18.12.2018, 23:07 Uhr: Der einzige, der hier dumm labert, bist Du, Unai – an Deiner Stelle würde ich ja einevöllig fehlende Kinderstube nicht so kraß demonstrieren. Die Klage als solche war berechtigt, denn sie wurde per se zugelassen – die letztliche Entscheidung trifft, wie immer, der Richter – und hierfür kann nur dieser, da alleinzuständig. 1:0 für mich, bzw.: w.z.z.w.

      • @Unai 19.12.2018, 08:01 Uhr: Da Du Dich in Deiner Antwort an Julia auch auf mich beziehst, Unai, hatte ich zum Ausdruck gebracht, daß die Schuld des Fahrers unabhängig von der Verantwortung des Herstellers zu sehen ist.

        Daß die Eltern des hier durch Unfall verstorbenen Unfallopfers sich zunächst an diesen halten möchte, ist ihr gutes Recht, denn (verantwortlicher) Hersteller und Fahrer/Täter haften grundsätzlich gesamtschuldnerisch. Deine Unterstellung, Unai, daß die betroffenen Eltern sich nur aus Geldgründen direkt an den Hersteller wenden, ist daher ebensowenig begründet/zwingend, als daß die von Dir unterstellte Vorgehensweise bei Unterstellung des Zutreffens gleichermaßen ökonomisch wie berechtigt wäre.

        Julia hat hier -gerade Dir gegenüber- das Kind beim Namen genannt.

  • @momotaro
    Nach Deiner Logik könnte jeder, der vor Einführung des Airbags in einem Auto zu Schaden kam, die Hersteller nachträglich dafür verantwortlich machen, weil sie keine Airbags verbaut hatten.
    Dass eine Technologie oder eine Software-Feature zum Patent angemeldet ist, bedeutet nicht, dass das fertig entwickelt bzw. marktreif ist. Es gibt sehr viele Patente die niemals zu fertigen Produkten entwickelt wurden.

    • prostetnik, im Falle eines Falles merkst Du auch wirklich alles. Zumal Dein Vergleich hinkt, denn die „Bitte nicht stören“-Funktion gab es schon lange vor dem Unfall – ich selber verwandte sie seit jeher auf meinen diversen Vorgänger-iPads, und verwende sie auch auf meinem derzeitigen.

      Die (rechtzeitige!) Fertigentwicklung von Software-Features ist darüberhinaus Hausaufgabe der Verantwortlichen / Entwickler. Kurzfassung hiervon: „Just DO IT!“

      • Genau, du bist aber der Erste der hier rumheult, wenn eine Funktion, natürlich nur bei Apple – bei anderen klappt ja immer alles auf Anhieb, nicht richtig funktioniert. Aber der momotaro kann ja auch von einem angemeldeten Patent erschließen wie weit man bei der Funktion war.

      • Unai:

        1. Geht es vorliegend nicht um „die anderen“ (Hersteller) – sondern um (Hersteller) Apple.

        2. Wiederhole ich, extra für Dich: „Just DO IT!“

        Lesen hilft, Unai … … …

      • Das ist jetzt aber komisch. Im Artikel steht, dass das Patent 2008 angemeldet wurde, der Unfall sich 2014 ereignet hat und Apple die Funktion DANACH (2017 mit iOS 11) implementiert hat.

        Wenn das Feature nicht gesetzlich vorgeschrieben wird, ist es keineswegs die Aufgabe eines Unternehmes irgendetwas zu entwickeln, das ist rein freiwillig und wenn das Unternehmen die Einschätzung vertritt, dass ein Produkt/Feature noch nicht markreif ist bzw. nicht gewinnbringend in die Produktpallette integriert werden kann, unterliegt es keiner Verpflichtung die patentierte Idee auf den Markt zu bringen.

        „Just Do IT“ ist zwar ein netter Werbespruch für Turnschuhe, mit verantwortlicher Produktentwicklung hat das aber wenig zu tun.

      • @prostetnik 19.12.2018, 10:34 Uhr:

        Was, bitteschön, ist daran komisch, prostetnik, daß das betreffende Patent (weit, 6 Jahre!) vor dem Unfall angemeldet wurde, mithin das potentielle Know-How vorhanden war?: Daß Apple die Funktion lange NACH DEM UNFALL, sprich: erst 2017 -zu einem Zeitpunkt, bei welchem „das Kind bereits in den Brunnen gefallen war“-, (mit IOS 11) implementiert hat ?? Mit diesem Statement, prostetnik, demonstrierst Du vollends das Skandalpotential einer (viel) zu späten herstellerseitigen Entscheidung.

        Dieses Feature mag gesetzlich nicht vorgeschrieben (worden) sein, Prostetnik, was an der Verantwortung der Hersteller für (Folgen) Ihre(r) Produkte überhaupt nichts ändert, patentierte Idee oder nicht. Hier kam ein Kind zu Tode, eine Jugendliche, welche noch ihr gesamtes Leben vor sich gehabt hätte, und hätte womöglich durch rechtzeitige Implementierung dieses Patents bewahrt werden können. Ich wiederhole, prostetnik: „Just DO IT“, nicht als netten Werbespruch, sondern als zu erfüllendes Lastenheft. PER SALDO ENTSCHEIDET, prostetnik – und -auch- PER SALDO (einer nicht rechtzeitigen Implementierung einer Sicherheitsfunktion) kam vorliegend -potentiell vermeidbar- ein Mensch zu Tode. …

      • Ja momotaro einfach ignorieren, hilft leider alles nichts. Mit diesem *** kann man einfach nicht sinnvoll diskutieren. Unterstellt hier jedem 2. Apple mit allem was man hat verteidigen zu wollen, tut aber genau das Gegenteil :D

        ifun könnte hier ja mal ne kleine Statistik einfügen, bei Langeweile. Die Anzahl momotaro’s Hate-Kommentare gegenüber z.B. meinen, da ich Apple ja nur verteidigen würde. Ich wette da finden sich 3 mal so viele kritische Kommentare meinerseits als neutrale von momotaro. Aber ich tue jetzt das einzig richtige, der klügere gibt nach:)

      • Komisch ist, momotaro, dass Du behauptest, Du hättest das Fearture verwendet, bevor es implementiert wurde.

        (Zitat momotaro: „Zumal Dein Vergleich hinkt, denn die „Bitte nicht stören“-Funktion gab es schon lange vor dem Unfall – ich selber verwandte sie seit jeher auf meinen diversen Vorgänger-iPads, und verwende sie auch auf meinem derzeitigen.“)

        Zur Verantwortung der Produkthersteller habe ich noch ein Beispiel für Dich, momotaro: Warum werden z.B. Brauereien oder Schnapshersteller nicht zur Verantwortung gezogen, wenn Menschen betrunken andere über den Haufen fahren.

        Wer definiert denn das Lastenheft für Softwareentwicklung, gibt es da einen Fünf-Jahres-Plan, momotaro? Da das Feature zudem pantentierbar ist, kann nur Apple die Funktion einsetzen, müssen dann alle anderen Smartphones verboten werden, momotaro?

        Deine Argumentation, momotaro, hinkt an so vielen Stellen, vielleicht denkst Du das nochmal bis zum Ende durch, momotaro.

      • @prostetnik 19.12.2018, 12:27 Uhr:
        Komisch ist, prostetnik, daß Du, ganz offensichtlich, nicht weißt, wo Du die Funktion „Nicht stören“ suchen mußt(est). Ich klär Dich daher nun auf: Einstellungen (das ist das Menü mit dem symbolisierten Zahnrad, prostetnik) – Nicht stören: steht z. B. bei IOS 12.,1 an 10. Stelle im Stamm; und auch bei älteren IOS-Versionen findest Du die Nicht-Stören-Funktion im Stamm der Rubrik „Einstellungen“. Weiterhin komisch, prostetnik, ist Deine Unterstellung, ich hätte eine nicht implementierte Funktion verwendet – soweit nicht in Bezug auf Deine Komik das Wort „Lüge“ gleich angebrachter erscheint.
        Zu Deiner Beispiel-Frage mit der Verantwortung der Produkthersteller habe ich eine Gegenfrage: Verfügen Brauereien, und/oder Schnapshersteller über die Möglichkeit, Wirkung und Gefahren des enthaltenen Alkohols im Straßenverkehr (wirksam) vorzubeugen/haben Bier- und Schnapshersteller derlei bereits versucht, oder könnten diese das, wie auch immer, wenigstens?
        Auch, wenn Du wohl aus dem Osten kommen könntest, prostetnik, so definiert sich das Lastenheft für Softwareentwicklung aus den (auch praktischen) Notwendigkeiten – bzw. sollte sich hieraus definieren, dann gäbe es nämlich weniger (Verkehrs-) Tote … Was Deine rechtliche Frage bezüglich der Nicht-Stören-Funktion anderer Smartphonehersteller als Apple angeht, prostetnik, zunächst einmal (m)eine lapidare Formel: „Hätte, hätte, Fahrradkette!“, gefolgt von ein paar Links (durch Anklicken in Augenschein nehmbar): https://praxistipps.chip.de/android-nicht-stoeren-modus-aktivieren-und-einrichten_44997; https://tchgdns.de/windows-phone-ruhezeiten-modus-aka-nicht-stoeren-einrichten/.

        Any questions, prostetnik? Vielleicht fängst Du nun an, gründlich(er) nachzudenken, anstatt „mit Handgranaten im Glashaus herumzuwerfen“.

      • @Unai 19.12.2018, 11:13 Uhr:
        Das mit dem Ignorieren, Unai, ist eine sehr gute Idee, was Deine Kommentare angeht. Was Diskussion ist/ausmacht, Unai, ist für Dich sichtlich ein Fremdwort. Du behauptest, Apple kritisch gegenüberzustehen und verneinst dabei die (potentielle) Herstellerverantwortung dieser Firma für eine zu spät eingeführte Handyfunktion, welche vorliegend zum Tod eines jungen Menschen führte? Ich lach mich tot und wieder lebendig!

        Deshalb, und, weil ICH, keine AppleFanboy-Brille besitze/benutze, werde ich mich meinerseits nicht weiter auf Dein „Diskussionsniveau“ hinabbegeben. Klüger als Du, Unai, bin ich allemal.

      • Ich weiß wie ich die Funktion aktiviere, vielen Dank. Was diese Funktion mit dem vorliegenden Fall zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht (das erklärt übrigens auch Deine Erklärung nicht) daher bin ich von einem Irrtum Deinerseits ausgegangen. Wenn es um die von Dir beschriebene Funktion ginge, wäre die Klage noch haltloser, das konnte das iPhone nämlich tatsächlich zum Zeitpunkt des Unfalls bereits.

        Getränkehersteller könnten sich freiwillig dazu verpflichten, nur Produkte ohne Alkohol herzustellen. Alles Andere wäre grob fahrlässig und würde eine Mitschuld der Hersteller an jedem Unfall unter Einfluss von Alkohol bedeuten.

        Die Frage welche Instanz das Lastenheft definiert, kannst Du also nicht beantworten, und die Notwendigkeit werden 100 zufällig befragte Personen ganz unterschiedlich einschätzen.

        Deine Links verweisen ausschließlich auf Funktionen die das iPhone des Unfallverursachers zum Zeitpunkt des Unfalls beherrscht hat (der einfache „nicht stören“ Modus) die Verantwortung dafür, dass der Unfallverursacher diesen nicht aktiviert hat, trägt nicht Apple.

        Fragen habe ich keine, durchdacht ist meine Position, und mein Glashaus ist intakt.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 27199 Artikel in den vergangenen 4601 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2020 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven