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ChatBots als wichtige Einnahmequelle

Eine Milliarde Dollar im Jahr: KI-Apps spülen viel Geld in Apples Taschen

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Obwohl die eigenen Entwicklungen im Bereich der generativen KI noch ein deutliches Spiel nach oben aufweisen, profitiert Apple wirtschaftlich enorm vom aktuellen KI-Boom. Nach Schätzungen von Marktbeobachtern könnten die Einnahmen des Unternehmens aus KI-Anwendungen im laufenden Jahr die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschreiten.

Ki Einnahmen Apple 2500

Der Großteil dieser Erlöse stammt dabei nicht aus eigenen KI-Produkten, sondern aus der verpflichtenden Umsatzbeteiligung im App Store, die nachgefragte KI-Anbieter wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Grok an Apple abführen müssen. Diese liegen im ersten Jahr meist bei rund 30 Prozent, danach bei etwa 15 Prozent der generierten Umsätze. Bereits 2025 sollen sich diese Einnahmen nach Angaben des Wall Street Journals auf rund 900 Millionen US-Dollar belaufen haben.

Den größten Anteil daran hat ChatGPT, das laut Analysen etwa drei Viertel der generierten Umsätze ausmacht. Andere Anbieter spielen bislang eine deutlich kleinere Rolle. Für Apple ist dieser Bereich vor allem im Servicegeschäft relevant. Dieser Unternehmenszweig wächst seit Jahren schneller als der Hardwareverkauf und erzielt auch deutlich höhere Margen. KI-Anwendungen tragen dazu bei, diese Entwicklung fortzusetzen.

Service Geschaeft Apple 2500

Eigene KI-Strategie setzt auf Geräte und Datenschutz

Während Wettbewerber wie Google, Microsoft oder Meta hohe Summen in Rechenzentren und KI-Modelle investieren, verfolgt Apple einen anderen Ansatz. Das Unternehmen konzentriert sich bislang darauf, seine KI-Funktionen direkt auf den eigenen Geräten auszuführen. Nur wenige Apple-Intelligence-Funktionen benötigen ApplesCloud-Infrastruktur.

Diese Rolle verschafft Apple eine besondere Ausgangslage. Statt selbst kostenintensive KI-Modelle zu entwickeln, kann sich das Unternehmen auf seine Rolle als Plattformanbieter konzentrieren und hier an den Erfolgen anderer Anbieter mitverdienen.

Apple Intelligence Iphone

Inwiefern sich diese Position negativ auf die eigenen KI-Ambitionen auswirkt, wird der Siri-Neustart zeigen, den Apple in diesem Jahr vornehmen will. Die auf dem iPhone vorinstallierte Sprachassistenz soll noch im Laufe des Jahres auf einen von Google bereitgestellten Unterbau wechseln.

23. März 2026 um 11:54 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Besser direkt beim Hersteller abonnieren.
    Sonst 30% /15% Umsatzbeteiligung im App Store…

    • Die zahlt ja aber der Entwickler, nicht der Kunde. Wenn sich die Preise also direkt beim „Hersteller“ mit denen im AppStore gleichen, ziehe ich den Erwerb über den AppStore vor.

      • Letztendlich zahlt es immer der Kunde.

        Wer dem Entwickler über den Kauf außerhalb des AppStores die Kosten für Apples Provision erspart, trägt langfristig dazu bei, dass dieser günstige Preise anbieten kann.

  • Man stelle sich vor, wie viel Apple verdienen könnte, wenn sie technologisch gesehen selbst am Puls der Zeit wären und Apple AI seit Jahren eine nennenswerte Konkurrenz zu ChatGPT und Google Gemini wäre…

    Hat der oberste Buchhalter ausgebremst, indem er der internen Abteilung noch nicht mal genügend Rechner für die Forschung genehmigte.

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