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Polizei ordnet 500 Fälle zur

Betrug mit LIDL Plus App: Polizei fasst sechs Täter in München

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69 Kommentare 69

Der Lebensmittel-Discounter LIDL führte im Herbst 2020 seine LIDL Plus-Applikation ein. Was Anfang als Bonus-Programm zur Kundenbindung diente, sollte dem Unternehmen jedoch in erster Linie Geld sparen.

Lidl Pay App

Die Zunahme von Kartentransaktionen, die schon vor der Pandemie bei etwa 75 Prozent der Bezahlvorgänge zum Einsatz kamen, verursachten für LIDL hohe Gebühren. Die Idee: Über die LIDL Plus-App wurde das Bezahlsystem LIDL Pay eingeführt, das Einkäufe im Discounter per Lastschrift vom hinterlegten Girokonto der Kunden abbuchte.

Kunden des Discounters konnten so ein paar Cent über das Bonusprogramm sparen, LIDL selbst muss keine Umsatzbeteiligungen mehr an die Aussteller von VISA- und Maestro-Karten abführen. Win-Win also. Entsprechend wurde der Bezahldienst LIDL Pay im Frühjahr 2021 eingeführt.

Lidl Pay

Nur wenige Monate später häuften sich dann jedoch die Berichte betroffener Kunden, über Lastschriften auf fremden Konten. So waren Betrüger dazu übergegangen das von LIDL angebotene Lastschriftverfahren zu missbrauchen, um mit den Kontodaten fremder Konten eigene Einkäufe durchzuführen. ifun.de berichtete damals ausführlich:

Polizei München ordnet 500 Fälle zur

Jetzt hat sich das Polizeipräsidium München zum Betrugsfall LIDL Pay zu Wort gemeldet. Dem Kriminalkommissariat 122 (hier sitzt die Abteilung Cybercrime) sei es gelungen sechs tatverdächtige Männer im Alter von 22 bis 25 Jahren in München zu ermitteln, denen rund 500 Betrugsfälle im Zusammenhang mit der App des Discounters zugeordnet werden könnten.

Von diesen sei ein Vermögensschaden in Höhe eines sechsstelligen Betrages verursacht worden. Bei Durchsuchungen habe man bei den tatverdächtigen Männern zahlreiche Mobiltelefone und Laptops beschlagnahmt.

Nun müssen die inzwischen wieder entlassenen Männer mit zahlreichen Anzeigen wegen des Ausspähens von Daten, Computerbetrugs, Datenveränderung und Fälschung beweiserheblicher Daten rechnen.

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Entwickler: Lidl Digital International GmbH & Co. KG
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07. Mrz 2023 um 08:27 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Nein…!
    Am Ende hat es noch einen Grund, dass gesicherte Online-Verfahren durch Drittanbieter kommerzielle Produkte sind…?

  • Alice O'Melleth

    Darum bin bei Apple Pay geblieben.

    Nicht ein Lastschriftmandat steht als „alternative Bezahlmethode“ bereit.
    Idiotensicher und bis heute zuverlässig.

    Die Girocard stirbt langsam und bezahlen weil dafür auch niemand- Mastercard und VISA haben schon vor Jahren den Markt erobert.

    • Mit deiner Mastercard oder Visa wirst du aber nie beim Rathaus oder sonst wo beim Amt etwas bezahlen können.
      Und tot ist die Girocard bei weitem nicht. Bei DM kann man bereits damit online einkaufen (Probebetrieb). Mitte/Ende diesen Jahres wird das überall gehen, bieten es die Händler an.

      • Ich habe letzte Woche erst meinen neuen Perso beim Rathaus mit Apple Pay bezahlt. Aber lebe du mal weiter mit deinem veralteten Weltbild.

      • Die Girocard ist einfach so deutsch :)
        Ich lebe in Skandinavien, hier gibt es entweder Master/Visa als debit (in Anwendung identisch zu einer „EC“/Girocard, d.h. direkter Geldabgang vom Konto) oder zusätzlich auf Wunsch auch dasselbe als credit-version, mit Abrechnung nach einem Monat. Und beide funktionieren beim Bäcker auch für 50cent, am Parkautomaten, Tanke, Arzt -oder eben im auch in den USA und sonstwo. Wobei hier tatsächlich mittlerweile selbst die physischen Karten in der Nutzung aussterben, und die allermeisten mit gekoppeltem Handy oder smartwatch bezahlen. Nur die deutschen Touris kommen eben noch mit Bargeld ;) (oder natürlich: mit ihrer Girocard -gegen stramme Gebühren, meist deutlich teurer als Visa/Master, geht das ja sogar. Zumindest in der EU.)

      • Find ich generell gut. War letztes Jahr auf Mallorca mit dem Rennrad unterwegs. Da hat man generell eher wenig dabei. Und ich habe dort auch ein Snickers mit Apple Pay bezahlen können. Das ist schon cool.
        Aber irgendwie hat Bargeld halt schon auch was. Die Bezahlanbieter wissen immer genau was ich wo gekauft habe. Und wenn ich mal wieder heimlich im Puff war, dann sieht meine Frau (alles rein hypothetisch) das in der Abrechnung.

      • Also ich bezahle seit Jahren auch nur eine Cola oder Frantzbrötchrn ausschließlich mit Karte/ApplePay. Bargeld habe ich ebenfalls seit mind. 3 Jahren keines mehr abgehoben, das bekomme ich höchstens mal in die Hände, wenn ich was auf Kleinanzeigen verkaufe. Das reicht dann für den Friseur der nur Bargeld akzeptiert oder um den Kindern mal was zuzustecken.

      • So sieht man alles, auch wer es nicht sehen soll. ;-(

      • Ein Problem in D ist doch weiterhin das Trinkgeld. Wenn man das mit Karte – egal ob Giro oder ApplePay etc. zahlt, dann bekommt der arme Kellner einfach mal gar nix davon…

        Und auch auf Malle beim kurzen Espresso in einem kleinen Dorf kann man zwar mit Karte zahlen aber ein paar harte Euro in Bar sind immer noch das bessere Trinkgeld.

      • ….lassen wir mal so stehen. Ich hab‘ jetzt Gerichtskosten per Paypal zahlen können!

      • Es wird entgegen Deiner Vermutung keinem Deutschen gelingen, in Skandinavien mit girocard zu zahlen. Im Ausland greift das Co-Branding der Karte – aktuell VPay oder Maestro, in einigen Monaten VISA- oder Mastercard-Debit. Preislich ist das dann egal aus welchem Land die Karte kommt.

      • Das Disagio ist bei den Debitkarten von Mastercard und Visa deutlich höher als bei den maestro und vpy Verfahren. Erst recht ggü der girokarte. Und die Händler werden ihre Preise sicher dementsprechend anpassen, wenn erstmal „alle“ nur noch mit den Debitkarten zahlen werden.

      • Na ja wir zahlen 0.35% bei Girocard / 0,7% bei Visa/MC. Ja das ist mehr aber vergleichen mit Bargeldhandling immer noch erheblich günstiger. Jeder der mit Karte zahlt ist bei uns im Laden herzlich willkommen.

      • prettymofonamedjakob

        Meinen Reisepass konnte ich sogar mit Amex über Apple Pay bezahlen.

      • Ich hab meinen letzten Perso mit Visa und Google Pay bezahlt. Zudem checken viele Betreiber die Gebührenaufteilung nicht.

        In vielen Fällen differenzieren die Terminalbetreiber nicht nach Girocard und Kreditkarte sondern nach Debit und Credit. Eine Visa Debit funktioniert dann wie die Girocard, auch wenn klassische Kreditkarten ausgehebelt sind. Dazu sind die Gebühren dann meist gleich auf mit denen der Girocard. Außerdem zählt die dämliche Ausrede, dass die Gebühren hoch sind. Alleine die Kosten für Bargeld sind da um ein vielfaches höher.

        Ich hoffe die Girocard stirbt bald ganz und jeder Händler, der nur Bar-only oder Giro-only macht, darf dann gerne seine Bude dicht machen. Ich zahle mit dem Handy.

    • Meine Frau und ich haben erst letzten Monat wieder ein Gemeinschaftskonto eröffnet, das eine Girocard anbietet. Zuvor hatten wir eine Weile eines ohne, aber in unserer Gegend gibt es immer noch viele Geschäfte, die maximal Zahlung via Girocard anbieten. Mir gefällt das nicht und ich will es eigentlich nicht unterstützen, aber das ist so immer noch besser, als Bargeld mitzuschleppen. In Läden, die nur Bargeld unterstützen, gehe ich gar nicht einkaufen.

      • Digitale Zahlungsweisen haben eine Menge Vorteile, aber auch Nachteile. Cybercrime häuft sich immer mehr. Wenn man nun gehackt wird und man nicht mehr an seine Konten kommt wird’s ohne Bargeld ganz schon eng. Oder stell dir vor du schuldest dem Staat (z. B. Finanzamt) Geld, auch wenn nur durch einen Fehler ihrerseits. Da wird dir das Konto gesperrt und du kannst nichts mehr zahlen. Man sieht ja, dass die Regierung Konten einfriert aufgrund von Sanktionen etc. Dann lieber noch mit Bargeld zahlen können im Notfall. Und nein, ich bin kein Aluhut Träger sondern arbeite im Bereich der Cyber Security

      • Wieviel Bargeld musst du zur Verfügung haben um deine beschriebenen Szenarien abzudecken? Selbst 500€-1000€ werden da schnell knapp. Klar damit kannst du mal ne Woche überbrücken aber für längere Zeiträume benötigt man dann einen größeren Bargeldbestand im Haus. Um das abzusichern brauchst du weitere Sicherheitsvorkehrungen. Zumal viele Unternehmen wie Versicherungen gar kein Bargeld mehr annehmen.

      • Mit den 1000€ kannst du zumindest ein paar Wochen was zu essen kaufen. Und somit überleben, um eine Chance zu haben die Angelegenheit zu klären. Ohne steht man dumm da. Vor allem wenn nur noch bargeldlos akzeptiert wird. Kein Geld, kein Essen.

  • Lässt Lidl den nicht die hinterlegte Zahlungsmethode verifizieren wie viele andere auch?
    Bspw durch Überweisung von 1 Cent auf das angegebene Konto zusammen mit einer PIN.

  • Naja, wenn Dilettanten eine Zahl App (Finaz App) basteln lässt, dann kommt so etwas dabei heraus.
    Welche Sicherheitsvorkehrungen hat Lidl bei der Konto Verifizierung getroffen? Vermutlich, geht oder geht nicht.
    Unglaublich!!

    • Es ist beim Lastschriftverfahren keine weitere Überprüfung vorgesehen. Oft füllst du einfach Formulare aus in Papierform um ein Lastschriftverfahren einzuleiten. Da gibt es auch keine Überprüfung. Aus diesem Grund kannst du fälschlich per Lastschrift eingezogen, die Beträge zurückbuchen lassen, im Gegensatz zu selbst veranlassten überweisungen.
      Betrügereien mit dem Lastschrift Verfahren sind absolut üblich.

  • Wieder mal richtig entschieden, dass nicht zu nutzen….
    „Haben sie die Lidl plus App?“ – Nein verdammt!!!

    …. die inzwischen wieder entlassen wurden …
    Unser Rechtssystem in Deutschland ist mittlerweile so, dass man eher bestraft wird, wenn man nichts tut….

    • Die App an sich kannst du übrigens auch ohne Lidl Pay verwenden.

      • @Appleseed: Dass du die App nicht nutzt Schützt dich ja nicht davor ein Geschädigter zu sein. Die haben ja schließlich IBANs anderer Personen hinterlegt.

    • App geht auch ohne Pay Funktion. Hab sie auch nicht aktiv und nutze rein nur die App. Erst denken dann schreiben. Und deine “ ! “ Taste klemmt.

    • Die werden schon ihre Strafe bekommen. Aber wenn es „Ersttäter“ waren, werden sie wohl mit einer Bewährungsstrafe und Geldstrafe davon kommen.

      Wenn die Täter sich einfach eine IBAN ausgedacht und die mit einem IBAN-Prüfer im Netz getestet haben, dann sind nicht einmal die Anklagepunkte „Ausspähen von Daten“ oder „Computerbetrug“ haltbar. Da es kein besonders schwerer Fall von betrug ist und das „Opfer“ LIDl es den Tätern sehr einfach gemacht hat, dürfte der Schadenersatz sogar höher sein als die Geldstrafe.

      Wann wurde in Deutschland denn jemand bestraft, der nichts getan hat?

      • @“Thom“: Das Opfer war Lidl? Ich dachte, die Opfer waren die Eigner der Kontos und Lidl kann man als Mittäter bezeichnen, weil sie wegen fehlender Überprüfung den Betrügern halfen zu betrügen.

        Im Netz der Netze findet man angeblich Werkzeuge um angeblich gültige IBANs erstellen zu können. Fraglich ist, ob beim Bezahlen das Terminal nicht kurz bei einem Bank-Server mit Authentifizierung Lidls abfragen kann, ob die eingetragene Kontonummer existiert. Falls nicht, könnte in diesem Fall Lidl selbst „betrogen“ werden, aber dies ist dann kein richtiger Betrug, weil Lidl ja dazu mitgeholfen hat, dass dies möglich ist.

        IBANs (bzw. Kontonummer mit BLZ, was man relativ leicht zu IBANs umformen kann) kann man im Netz der Netze erstaunlich häufig finden. Da sind dann die Eigner des Kontos betroffen, falls es nicht ein spezielles Konto ist, das in der Regel 0 Euro hat und nur für Einzahlungen gedacht ist … kann dennoch betroffen sein, wenn eine Einzahlung dann wegen dem Betrug verschwindet …

    • @John, was meinst du konkret mit unserem Rechtssystem? Oder ist das nur eine Verallgemeinerung?

  • Die Konto Verifizierung bei LIDL Pay finde ich sehr
    suspekt. Über ne Firma Tink AB (noch nie gehört) geht dann plötzlich meine Banking App der ING DiBa auf. Da bereche ich ab, da ich es sehr suspekt finde was da Tink mit meiner App anstellt. Auch bei der App steht nicht viel dabei was da gerade passiert

    • Ist das dein Ernst? Es gibt viele Produkte die ich ausschließlich bei LIDL kaufe. Nicht nur, weil sie billiger sind, sondern weil sie auch besser sind. So sind zum Beispiel Obst und Gemüse hier in unserer Stadt wesentlich besser als bei EDEKA oder REWE, besser als Aldi sowieso.

      • Also bzgl. Obst und Gemüse ist manches im Aldi besser als im Lidl. Beide Märkte haben ihre Vor- und Nachteile gegenüber dem Konkurrenten. Witzig ist, wenn in einem Geschäft eine Aktion ist, ist oft ca. 1-2 Wochen später im Konkurrenzgeschäft eine vergleichbare Aktion (mal besser, mal schlechter).

    • Ich geh zu dem Laden der am nächsten dran ist und das ist Lidl.

    • In der Tat ist die Qualität von Obst und Gemüse bei Lidl unschlagbar. Früher immer beim Kaufland oder Rewe eingekauft aber nun nur noch bei Lidl, zumindest für Obst und Gemüse.

      • Bei uns ist Kaufland für Gemüse und Obst fast immer nahezu in allem schlecht. Nur Lidl und Aldi sind gut in einzelnen Bereichen abwechselnd. Bei Kaufland gehe ich nur, wenn es günstige TK-Pizzas gibt, aber dann kaufe ich dort idR. nur das dort ein.

        Nur ein Karamelleis gibt es bei Lidl und Aldi leider nicht, aber das ist das Einzige, was dort „besonders“ ist (obwohl, besonders ist bei Kaufland in einer anderen Hinsicht vieles … oft abgelaufene Produkte in Regalen (vor allem bei Joghurts), verkaufen noch weiterhin CD-R-Spindel/CD-Rohlinge …).

    • Hab zweimal in unterschiedlichen Lidls miterlebt wie ein präpotenter Niederlassungsleiter eine Mitarbeiterin aus nichtigem Anlass vor allen Kunden niedergemacht hat. Damit war Lidl für mich gestorben. Außerdem war die Warendarbietung unterirdisch.

  • So ist das eben, wenn Konzerne auf Kosten Ihrer Kunden sparen wollen. Wenn hinter den Systemen letztlich das Lastschriftverfahren steckt, dann werden die zugehörigen Risiken zwingend in Kauf genommen.

  • Wenn ich es richtig verstehe, spielt es doch gar keine rolle ob ich selbst die app habe oder nicht? Die betrüger kennen meine iban und melden sich einfach mit der an, korrekt?

    • Ja. Deinen Namen benötigen Sie natürlich auch noch. Das ist das, was die Bank prüft, ob der Name zum Konto passt. mehr gibt es da nicht.

      • Selbst das nur bei einer nachüberprüfung… schon oft erlebt, dass ich Geld von Kunden überwiesen bekommen hab die mir einen Screenshot zugeschickt haben wo der Name falsch geschrieben war

      • Name zur iban wird schon lange nicht mehr geprüft

  • Hier mal etwas zum Nachdenken bei unserem Bestreben alles zu digitalisieren
    (Text gelesen, für richtig empfunden, geklaut, optimiert, übersetzt und nun gepostet!)

    Warum sollten wir überall bar mit Banknoten, statt mit digitaler Währung durch Karte bezahlen

    Ich habe einen 50-Euro-Schein in meiner Tasche und gehe in ein Restaurant. Damit bezahle ich das Abendessen von mir und meiner Frau.
    Mit dem selben 50 Euro Schein bezahlt der Restaurantinhaber dann die frisch gewaschene Wäsche. Der Wäschereibesitzer verwendet dann den selben 50 Euro Schein, um den seinen Friseur zu bezahlen. Der Friseur verwendet den 50 Euro Schein dann zum täglichen Einkaufen. Nach einer unbegrenzten Anzahl von Zahlungen bleibt es immer noch ein 50-Euro-Schein, der seinen Zweck für alle erfüllt hat. Er wird weiter zur Zahlung verwendet und ist steht’s 50 Euro wert Leider gehen, zu Ihrem Ärger, die Banken bei dieser Art getätigten Barzahlungstransaktion, komplett leer aus

    Aber was passiert wenn ich in ein Restaurant komme und das Abendessen digital mit Karte bezahle

    Die Gebühren der Kartenzahlung für meine Transaktion werden dem Verkäufer in Rechnung gestellt, sie betragen 0,3% bis über 2% der Rechnung, also im Schnitt etwa 1€, und so beträgt die Gebühr auch 1€ für jede weitere Zahlungstransaktion! Beim Restaurantbesitzer, der Wäscherei, beim Einkaufen usw.
    Daher bleiben nach 25 Transaktionen nur noch die Hälfte des anfänglichen 50 Euro Wertes nämlich lediglich 25 Euro für die Bevölkerung übrig

    Die verbleibenden 25 Euro gingen Dank der tollen Gebühren komplett in das Eigentum der Banken über, die natürlich das digitale Transaktionen System unterstützen und alles dafür tun dieses als grundsätzliches Zahlungssystem zu etablieren

    PS: Warum Bargeld für alle wieder Priorität haben muss liegt auf der Hand.
    Niemand muss wissen, wo ich einkaufe, wie viel ich ausgebe und was ich kaufe ️.
    Ist zudem ein tolles Kontrollelement z.B. von einer Regierung, wen jemand diese nicht in vollem Umfang unterstützt… kann dann auch einfach und simpel gesperrt werden!

    Ich bin mit einer reinen digitalen Währung nicht einverstanden – auf keinen Fall

    Denkt mal bei Eurer nächsten Kartenzahlung darüber nach!
    Damit werden nur die Reichen reicher und die Armen ärmer.

    • Du hast dir soviel Mühe gegeben aber leider ist das genannte Beispiel viel zu simpel, so funktioniert der Zahlungskreislauf in der Realität einfach nicht. Zum Schluss deines Kommentars vermengst du dann auch noch ganz viele Themen miteinander um dein Weltbild zu bestätigen. Du solltest versuchen die Dinge differenzierter zu betrachten und ab und zu auch dein eigenes Weltbild hinterfragen.

    • Was bei deiner Auflistung fehlt: Der Restaurantbesitzer wird mit den 50€ nicht unbedingt weiter einkaufen gehen. Er wird das Geld selbst, oder durch einen Dienstleister den er bezahlt, zur Bank bringen. Bis dahin muss er dafür sorgen,dass das Geld sicher verwahrt ist, was u.U. auch zu Kosten führt. Die Geld, was er dafür investieren muss landet zwar in der Wirtschaft, bedeutet aber für den Besitzer erstmal aber auch mehr Aufwand. Zumal das Geld ja so oder so zur Bank muss, da er ja seine Mitarbeiter nicht in Bar bezahlen kann.

      • Genau so ist das

        UND: die Bank zahlt ihre Angestellten, den Handwerker der in der Bank was repariert und zahlt aus dem Gewinn Dividenden, die dann Lieschen Müller, die einen guten Aktienfonds hat, ausgezahlt bekommt.

      • Die Banken sind unser Untergang.

    • @“Unknown“: Wenn man schon „Denkt mal […] darüber nach!“ liest, ist das oft ein untrüglicher Hinweis auf einen verschwörerischen Text/Kommentar.

      Ihr Kommentar fängt mit einem interessanten Teilaspekt an. Aber wie gesagt, es ist nur ein Teilaspekt, wo andere wichtige Teilaspekte weggelassen werden (wie schon erwähnt, durch Aktien und anderes verdienen andere durch das Banksystem – das Banksystem ist nicht die ominöse Riesenkrake, die nur Geld „klaut“ und hortet und nichts zurück gibt (abgesehen davon, dass einige Dienstleistungen natürlich technisch Geld kosten … App-Entwickler (die nahezu ausschließlich professionell mit Entwicklung von Apps tätig sind) können schließlich auch nicht nur durch Luft und Liebe überleben und müssen auch etwas Geld verdienen …) … ob gewisse Gebühren überzogen sind, ist fraglich, da eine genaue Abrechnung zwar genauer wäre, jedoch mehr kosten würde, also werden oft Mischkalkulationen genutzt, weshalb manche Dienstleistung überraschend kostenlos sind und manche Dienstleistung zu teuer zu sein scheinen …).

      Gegen Ende (ca. 2. Hälfte ihres Kommentars) ist vermischt mit Verschwörungen, dummen Aussagen und falschen Behauptungen, nur um ihre Ansicht vermeintlich bestätigen zu können.

      Bei Apple Pay mit Kreditkarte war es so, dass trotz Registrierung mit Kreditkarte Zahlungen fast wie Bargeld sind. Die Banken zahlen im Monat an Apple gesammelt die vom Kunden aufgewendete Geld und erfahren nicht, wann für was an wen Geld gezahlt wurde (wie bei Bargeld). Da nun Visa Debitkarten und z.B. die Sparkassen-Girokontokarte nun mit Apple Pay funktionieren, wurde dies vermutlich etwas erweicht. Die Banken erfahren nun, wann man wie viel gezahlt hat. Ob sie auch erfahren an wen, weiß ich nicht. Die Stellen, die die Zahlungen per Apple Pay erhalten, wissen natürlich für welches Produkt wann wie viel gezahlt wurde (wie bei Bargeld), aber sie bekommen nur einen von Apple Pay generierten Token, also wissen nicht, wer mit was gezahlt hat. Und der Token ändert sich bei jeder Zahlung, also die Geschäfte können kein Profil anlegen, in welchen Geschäften (einer gleichen Firma oder Gruppe) jemand etwas und was wann gekauft hat. Theoretisch könnte man durch Bilderkennung bei Überwachungskameras doch so ein Profil (und das auch noch persönlich) erstellen, aber das ist mit Bargeld genauso gut möglich.

      Apple hat eindeutig offiziell versprochen, dass sie die Transaktionsdaten nur für die Transaktion speichern und sie dann anschließend wieder löschen. Erfahrungsgemäß hat Apple nie Versprechen gebrochen, wenn sie etwas offiziell versprachen (es gibt lügende Magazine wie die Computerbild, die z.B. behaupten, Apple habe etwas versprochen und dann angeblich nicht eingehalten … allein daran erkennt man schon viele schlechte Magazine …). Jedoch fungiert Apple bei Apple Pay wie ein Torwächter und verhindert somit auch viel Schwarzgeld. Schwarzgeld wird üblicherweise nur mit Bargeld gezahlt. Diesen Sumpf auszutrocknen hat auch seine großen Vorteile. Und in manchen Staaten gibt es überhaupt kein Bargeld mehr (dort haben Bettler Geldempfangsgeräte, die Kartenzahlungen akzeptieren!). Sind diese Staaten bankrott? Oder ist dort nur eine Autokratie oder Diktatur? Eben nein!

      • Finnland und Schweden – keine G7-Länder, welche resiliente und relevante Teile der globalen Wirtschaftsmacht repräsentieren. Und eben China … dürfte kein Geheimnis sein, was KP/Jinping damit bezwecken.

        Der Fi- und Swe-Markt ist zu klein, als dass Banken und Kreditkartenfirmen deswegen das Anfix-Modell mit verhältnismäßig günstigen Konditionen (Beispiele der jüngeren Vergangenheit: Streaminganbieter) aufgeben könnten. Bargeld ist ein Schutz vor Willkür, da jeder Bürger in der Lage ist, Banken/Finanzinstituten das Kapital jederzeit zu entziehen und außerhalb des Bankenkreislaufs zu parken.

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  • Wieso stolpert hier niemand über die Transaktionsgebühren der Terminalbetreiber? Das ist wohl das Hauptproblem für Lidl. Die 0,3% für die Kartengesellschaften sind Peanuts. Die sollten bei den letzten Preiserhöhungen schon mehr als vollständig eingepreist sein.
    Die Terminal Betreiber zocken dagegen pro Bezahlung mit Festpreisen ab, bei Girocard wenige Cent, bei Kreditkarten in der Größenordnung von 15-20 Cent. Wenn da ein Kunde zwei Brötchen mit ApplePay bezahlt, könnte Lidl (und der Bäcker um die Ecke) die Brötchen besser verschenken.
    Und da die Terminal-Betreiber eine geschlossene Front darstellen, macht es Sinn, dass Lidl versucht da gegen zu halten.

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