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Zu lasche Konsequenzen

Abo-Betrug im App Store: Apple steht in der Pflicht

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Vergangene Woche haben wir unter der Überschrift Entwickler resigniert: „App Store voll von fiesen Abo-Fallen“ über Betrügereien im App Store berichtet. Der Entwickler Kosta Eleftheriou hatte eine Reihe von „Anwendungen“ benannt, die ohne Funktion auf Abo-Einnahmen aus sind, und dabei mithilfe geklauter Grafiken einen Gegenwert vorgaukeln.

Schon die Tatsache, dass es derart offensichtlich betrügerische Anwendungen überhaupt an Apples an anderer Stelle oft überempfindlicher Eingangskontrolle vorbei schaffen, sorgt für nachvollziehbare Kritik. In besagtem Fall muss sich der iPhone-Hersteller zudem aber fragen lassen, warum nach derart massivem Missbrauch die Konten der verantwortlichen Entwicklern nicht komplett deaktiviert werden, sondern diese stattdessen mit anderen, in gleichem Maße betrügerischen Apps munter weiter verdienen können.

Schätzungen zufolge waren auch nach der Entfernung der von Eleftheriou beanstandeten Apps weitere Anwendungen der gleichen Entwickler verfügbar, die laut Statistiken monatlich bis zu 200.000 Dollar einfahren.

Böse Zungen unterstellen Apple hier aufgrund der damit verbundenen Einnahmen ein mangelhaftes Interesse. Derartige Vorwürfe kann man wohl getrost als unsachlich und nicht haltbar abtun. Allerdings muss sich Apple den generellen Vorwurf gefallen lassen, dass den Verantwortlichen die einst vorbildliche Kontrolle der Inhalte in vielen Bereichen entglitten ist. Betrügerische Anbieter wissen nicht nur ihre Auftritte im App Store entsprechend aufzupolieren, sondern täuschen potenzielle Kunden auch mit erstklassigen Bewertungen, die sich bei diversen Online-Anbietern mit wenigen Mausklicks im Paket buchen lassen.

Das Medienecho mit Blick auf die aktuell aufgedeckten Patzer von Apples App-Store-Kontrolleuren dürfte nun für längst fälligen Druck sorgen und Apple dazu veranlassen, über neue und effektive Maßnahmen in diesem Bereich nachzudenken. In gleichem Maße wie Apple sich dafür engagiert, seine Kunden mit dem Gedanken an Abonnementzahlungen vertraut zu machen, muss der Konzern auch dafür sorgen, dass sich Betrüger in diesem Bereich nicht so enthemmt breit machen können, wie es bislang der Fall ist.

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09. Feb 2021 um 19:57 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Nur gut das mir kein Abo aufs Gerät kommt!

  • Das ist nicht nur bei Abo´s so, Programme wie TomTom und Navigon haben versprechen gemacht und sind 1 Jahr nach dem kauf vom Markt verschwunden. Das ganze waren dann mir 360 Euro. Apple sagt ist Problem vom Hersteller der Hersteller sagt nichts und sitzt im Ausland. Bei Sygic ist das fast so ahnlich 3 verschieden Version die werden zum Teil nicht mehr weiter eintwickelt, Lizenzen werden nicht übernommen. Apple lacht sich eins in Fäustchen

    • Also mit TomTom muss ich dir Widersprechen, da gab es zur neuen Version damals für Bestandskunden ein kostenloses Upgrade Programm.

    • Sygic? Da gibt es mehrere Versionen? Ist mir neu.
      Was mich aber bei Sygic nervt sind die permanenten Werbe-Push’s.

    • Mein NAVIGON läuft nach wie vor.

    • @Max
      Stimmt nicht! Ich habe die NAV. DACH Version seit erscheinen auf meinem iPhone (4S) und habe es heute (iPhone 11) immer noch.

      Mich kotzen gerade auf iFun immer diese Falschinformationen und Fakekommentare an. Warum löscht ihr das nicht?

      • In letzter Zeit mal probiert?
        Seit meinem Wechsel vom XS auf 12pro kommt beim Start nur noch die Fehlermeldung, das der Server nicht erreichbar ist und die App schließt sich wieder. Hab da auch einiges an Geld investiert und ist nicht mehr nutzbar.

      • Bei mir läuft es auch nicht mehr… Wechsel auf neues Phone, wird die App zwar übernommen. Kartenmanager aber nicht mehr verfügbar… wird wohl der Kartenserver off sein… Echte Frechheit, habe vor 2 Jahren sogar noch weitere Karten zusätzlich gekauft… naja, muss man wohl hinnehmen.

  • Da könnte man schon mal anfangen mit der Anwendung „Amazon Alarm“

      • Weil die App nicht (mehr) funktioniert, man bekommt keine Push-Benachrichtigungen, aber der InApp-Kauf trotzdem noch getätigt werden kann. Und wenn man die App deinstalliert, kann man den InApp-Kauf noch nicht einmal selbst wiederherstellen. Das grenzt wirklich schon fast an Betrug.

  • Generell bin ich auch kein Fan des Abo-Models.
    Obwohl nachvollziehbar, das einige Apps, welche fortlaufend Dienste im Sinne von Serverkapazitäten bzw. Bereitstellung von Daten( z.B. Wetter) durchaus regelmäßige Zahlungen benötigen um zu bestehen, wurde hier doch (seitens Apple) sehr geschlampt und übertrieben.
    Denn für eine App, welche lediglich harmonische Lichtszenen für die Hue kreiert, 29,95/Monat zu verlangen ist schlicht und ergreifend Abzocke.

  • Das sind doch gute Apps. Die tragen doch zu Apples Gewinn bei.

  • Wenn ich mir Amazons Homepage anschaue (Suchergebnisse und China Anbieter) und Apples Gebaren im AppStore dann haben wohl beide eBay als Vorbild genommen *SatanSmile*

  • „Böse Zungen unterstellen Apple hier aufgrund der damit verbundenen Einnahmen ein mangelhaftes Interesse. Derartige Vorwürfe kann man wohl getrost als unsachlich und nicht haltbar abtun.“

    Begründung? Prima facie spricht doch angesichts des Erwerbssinns von Apple, der die Ferengi bisweilen wie die Heilsarmee erscheinen lässt, erstmal einiges dafür.

    • Es müsste eher lauten: der Vorwurf gegen Apple lässt sich nicht beweisen.
      Haltlos kann er ja nicht sein da die gelebte Praxis sehr viele zu diesem Schluss kommen lässt

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