Artikel Wertvolle Bewegungsdaten: o2 will Geo-Profile seiner Kunden verkaufen
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Wertvolle Bewegungsdaten: o2 will Geo-Profile seiner Kunden verkaufen

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Die Tagesschau berichtet zum Börsengang der O2-Mutter Telefónica Deutschland über die angedachte Veräußerung von Geo-Profilen in dem B2B-Produkt “Smart Steps”:

Um mehr Profit zu machen, wagt sich das Unternehmen nun auch an seinen bestgehüteten Schatz heran: die Daten seiner Kunden. [...] Möglich machen soll das ein Produkt namens “Smart Steps”. Und das funktioniert so: Sie gehen mit ihrem Smartphone durch ein, sagen wir, Einkaufszentrum und bleiben vor einem Klamottenladen stehen. Durch ihre Bewegungsdaten erfährt der Geschäftsbesitzer von Telefónica nicht nur, dass Sie vor seinem Schaufenster stehen geblieben sind. Er erfährt auch, aus welcher Richtung Sie kamen, wie lang Sie stehen geblieben sind, wie alt Sie sind und welchem Geschlecht Sie angehören. [...]

Die Telefónica wird nach ARD-Informationen dabei als erstes Unternehmen in Europa die gesammelten Bewegungsdaten mit den vorhandenen Bestandsdaten wie etwa Alter und Geschlecht kombinieren und bietet ihren Kunden bislang noch keine Option an, aus der geplanten Monetarisierung auszusteigen.

Wer [...] online einen Vertrag ausfüllt, stößt im Kleingedruckten auf eine neu formulierte Einwilligungserklärung. Dort stimmt der Nutzer zu, dass O2 seine personenbezogenen Daten wie auch seine Standortdaten verwenden darf: “Im Rahmen des Erforderlichen” auch für “Vermarktung” sowie für “Marktforschung”, heißt es. Eine weiche Formulierung, kritisieren Datenschützer. Außerdem habe der Kunde keine Möglichkeit, etwa mit einem Häkchen die Nutzung der Standortdaten explizit zu erlauben, zu verweigern oder einzuschränken

Marc Dugge hat einen vier Minuten langen Audio-Beitrag (MP3-Download) für den Hessischen Rundfunk erstellt. Einen Abriss des Themas den wir o2-Kunden ans Herz legen.

Diskussion 71 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Meine Art des Ausstiegs funktioniert ganz gut: Ich schalte den Mobilfunk unterwegs nur ein, wenn ich kurz was im Web nachschaue oder telefonieren will. Danach wieder aus. Spart außerdem viel Akku bei den iDevices.

    — Hermann Karton
      • Klar, das funktioniert nicht bei jedem, aber ich bin nicht drauf angewiesen. Eine Alternative wäre vielleicht ein Jailbreak und das Füttern der GPS-API mit sinnlosen Daten oder so.

        — Hermann Karton
    • Für was braucht jemand wie Du eigentlich ein iPhone? Kopf schüttel
      Ist ja so wie der Vergleich, wenn ich Sprit sparen will, dann schalt ich den Motor aus und schiebe mein Auto! Klar ist das möglich, aber dafür wurde weder ein Auto noch ein Smartphone entwickelt!

      — Clinnt
      • Was ist das denn für ein Schwachsinn?
        Das ist ein total sinnloses Argument, wenn man unterwegs nur manchmal im Internet sein möchte, ist ein iPhone doch immernoch praktisch.
        Außerdem ersetzt ein iPhone auch ein Handy und einen iPod, also ist es auch für Musikliebhaber was, die auf Apple setzen.
        Wenn man sich entscheidet ein iPhone zu kaufen, hat jeder seine Gründe.

        — Peter Simpson
      • @Peter Simpson: wie ein iPhone, dessen Mobilfunkverbindung abgeschaltet ist, ein Handy ersetzt, musst Du mir noch mal erklären.

        — Thorsten G.
    • Ach noch was: Wie wäre es, einfach unterwegs die Ortungsdienste mit einem Fingerwisch auszuschalten und den Rest an zu lassen?
      Dann kannste noch sngerufen werden und SMS / WhatsApp empfangen!

      — Clinnt
      • Die Bewegungsprofile werden nicht über das GPS am Handy erfasst, sondern über das Funknetz des Providers, nur so können auch Personen ohne Smartphone getränkt werden.

        — Dembi
      • @Dembi:
        “nur so können auch Personen ohne Smartphone getränkt werden”
        Da hast Du Dich wohl vertippt. Es sollte sicher “ertränkt” heißen oder?

        — Claus
      • Alle in einer GSM/UMTS/LTE-Zelle eingebuchten Geräte werden erfasst, unabhängig ob Datendienste oder GPS aktiviert sind oder nicht. Einzig der Flugmodus schützt da. Ich bin O2-Kunde und habe grade meine fristgerechte Kündigung abgeschickt, analog per Brief, Einschreiben mit Rückschein. Als Grund habe ich diesen Datenhandel genannt.

        — Burhan
    • Suuuuuuper ((grübel)) warum fährst du nicht an eine Telefonzelle zum telefonieren ?und begibst dich in ein Internet Café wenn du Infos aus dem Netz brauchst ….. Sorry aber ….

      — Sascha
    • Der gläserne Mensch ist schon lange da!
      Überlegt euch mal, was ihr jetzt schon alles an Daten “hinterlasst” zB beim Bezahlen mit Karte, bei Payback und weiteren Dingen.
      Da wird massig Material generiert und nur die wenigsten wissen, was wohin und wie weit geteilt/verkauft wird.

      Seeyou71
      • Ich sag nur “das Internet vergisst nichts”, macht euch nichts vor. Alles wird für immer gespeichert, nur ist es nicht für jeden sichtbar.

        — NicK™
  2. Sehr geil: alle jammern immer wie besch*** Telekom oder Vodafone ist und sagen “ich wechsel zu epups oder O2″!!!

    muahahahahahaha…

    Dann macht mal – will damit nur sagen das alle Anbieter Dreck am Stecken haben und kein Anbieter der etwa Bessere ist!

    Die wollen alle nur unser Bestes – unsere € !!!
    :-)))

    — Don_Pablo
    • Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die anderen nachziehen.
      Hier muesste der Gesetzgeber einschreiten. Ich glaube aber nicht, dass er es macht.

      — E85
    • Wann lernen die Leute endlich, dass sie sich mit einem “muahahahahahaha…” oder ähnlichem Blödsinn nur als Psychos darstellen und sie keiner mehr für voll nimmt!?

      — Claus
  3. Ich finde das eine bodenlose Frechheit! Ich kann das verstehen, wenn man die Bestands-/Neukunden unterrichtet (nicht nur im kleingedruckten) und ihnen die Wahl stellen, ob sie das möchten oder nicht. Villeicht Rabattaktionen anbietet hierzu… Aber sowas unentdeckt für den Ahnungslosen Kunden?…

    SPiRiTMAZE
  4. Tja, dann wird es wohl Zeit das “O2-Schiff” zu verlassen und nach einem anderen Anbieter zu suchen. Hoffentlich bleibe ich mit dieser Form des Protestes nicht alleine!

    — GMF
  5. Irgendwie gefallen mir solche halben zitate nicht…
    Die Geschichte soll ja erst mal in England getestet werden (da gibts ja eh keine Privatsphäre mehr, also who cares?) und erst später in DE.
    Bis dahin haben die Datenschützer noch genug Zeit zu klagen.
    Da die es ja schon geschafft ham Google Streetview zu verschandeln (ein grund warum ich Datenschützer nicht leiden kann) schaffen die es bestimmt auch, da irgend wie nen ausweg rauszuhauen.
    Also erst mal die Füße stillhalten…
    Greetings ;)

    — Kleiner Pirat
    • :D das habe ich mir auch gedacht. Du bist gerade bei H&M und im nächsten Moment stehst du vorm Juwelier, der am Ende des Einkaufszentrum ist ;D

      — Vincent
    • Naja, mittels GPS/WLan/GSM Ortung (man kann ja alle 3 gleichzeitig nutzen) kannste die sache doch sehr stark eingrenzen ;) da sind mehr als 65m Genauigkeit drin…

      — Kleiner Pirat
    • funkmast heißt das zauberwort und nicht gps! da kann man deinen standort sehr genau bestimmen! das ist alles schon vernünftig durchdacht!

      — keKs
    • Vor allem, weil ja IM Einkaufszentrum dein Standort bestimmt werden kann. Wollen die jetzt in den Einkaufzentren alle 2 m einen Funkmast aufstellen?
      Die Ausbaukosten dürften durch die Einnahmen aus dem Verkauf der Daten dann gerade so gedeckt werden.

      — heldausberlin
  6. Und das in einem Land der Street view Gegner . Da bin ich mal gespannt … Ich hoffe die Leute kündigen den Vertrag um sich sowas nicht gefallen zu lassen …

    — Marco
  7. Nehmen wir mal an ich stehe an einer Ampel mit einer sehr langen Umschaltzeit und hinter mir befindet sich ein Sexshop. Erhalte ich dann Zukünftig Werbung für die neusten “Pürierstäbe” nur weil ich da etwas länger stehen musste?

    — mok
  8. Das ist doch alles Quatsch.

    Es gibt gar keine entsprechende App von O2. Sowieso ist GPS ja nicht permanent eingeschaltet. Und selbt wenn es solche eine App gäbe, könnte man ihr die GPS-Rechte in iOS jederzeit entziehen bzw. müsste dem händisch ersteinmal zustimmen !

    Und durch die “Hintertüre” kann o2 auf dem iPhone gar nichts intallieren.

    Ich halte diese Meldung für eine absolute Luftnummer, da technisch gar nicht umsetzbar (zumindest nicht auf iOS)

    Blue
    • Dummerweise werden die Dich über Triangulation der Funkmasten auf wenige Zentimeter genau orten, die brauchen kein GPS

      — Thomas
    • Das ist keine App.
      O² ermittelt deinen Standpunkt mit Hilfe der Mobilfunkmasten, OHNE das du GPS eingeschaltet haben musst.

      — Benjamin
    • Nur schade, dass da nichts über GPS läuft, sondern “Sendemasttriangulation”. Anhand der Signalstärke deines Mobilgerätes an allen umliegenden Stationen kann sehr genau deine Position ermittelt werden. Ganz ohne GPS und ganz ohne Zusatzsoftware auf deinem Gerät. Funktioniert halt nur nicht so gut auf dem Land, wo es weniger Sendemasten gibt, aber da gibt es auch keine Geschäfte, wo du stehen bleiben könntest. Dort wo ein paar mehr Häuser stehen und somit auch potentielle Geschäfte, gibt es auch genug Sendemasten, um deine Position zu bestimmen. Ist übrigens die gleiche Technik, womit die Polizei schon seit über einem Jahrzehnt Mobilgeräte ermitteln kann (Darf die Polizei aber nur bei Gewaltverbrechen mit Personenschaden). Das einzige, was dazu benötigt wird, ist die IMEI deines Gerätes und die hat jeder Mobilfunkbetreiber für alle seine Kunden.

      — Cromax
      • Die IMEI wird nicht benutzt, sondern die IMSI.
        Die IMSI ist die eindeutige Identifizierung deiner SIM-Karte. Die Polizei könnte dich, wenn du das Handy wechselst (also eine andere IMEI) nicht mehr verfolgen.
        Da muss man schon eine andere SIM-Karte verwenden…

        — JD
      • Nur steht von Triangulation gar nichts in dem iFun Bericht ?

        Triangulation mittels Cell-ID geht selbst in gut bebauten Gegenden nur auf max. 100 m genau, auf dem Land können es schon mehrere Kilometer sein !

        “…Die Genauigkeit der ermittelten Positionen liegt zwischen mehreren Kilometern bei Verwendung von Cell ID unter ungünstigen Umständen, zwischen 25 m für E-OTD und U-TDOA…”

        Die Ausführugen der angeblichen “Experten” hier sind blanker Unsinn. Niemals ist mit diesen reinen Hilfstechniken eine Bewegungsrichtung oder Standort oder Standdauer vor einem bestimmten Geschäft zu ermitteln.

        Selbst mit GPS ergeben sich unter Umständen Abweichungen von bis zu 10 Metern.

        Luftnummer, wie gesagt.

        Blue
      • Ich kann dir als ein “mit der Materie Vertrauter” sagen, dass Triangulation über Cell-IDs Ungenauigkeiten von mehrere hundert Metern bis mehrer Kilometer hat.

        NIEMALS kann ohne GPS eine Bewegungsrichtung, Aufenthaltsdauer oder Standort vor einem bestimmten Geschäft durch Triangulation auch nur annähernd genau ermittelt werden.

        Selbst mit einer besseren und speziellen Technik die MEKs und Geheimdiensten vorbehalten ist (auf die ich nun hier nicht näher eingehen werde), und die nicht auf den bereits vorhanden Sendemasten beruht, hat man Ungenauigkeiten von 10-20 Metern.

        Was hier an Kommentaren abgegeben wird ist mal salopp gesagt völliger Blödsinn ;)

        — Blue
      • @Blue: komisch das es dann klappt sein iPhone bis auf 1m zu Orten… Ich kann über die App mein iPhone suchen auf dem Satelittenbild erkennen ob sich mein iPhone in meinem Schlafzimmer oder im Wohnzimmer befindet (zumindestens ging es unter iOS5 mit Google Maps, mit iOS6 und Apple Maps befinde ich mich 1,3km entfernt in einem Landschaftspark…)

        — komacrew
      • @Blue:
        Deine Aussagen sind Quatsch! Schon mit dem ersten 1. iPhone konnte man sich in Ballungsräumen teilweise häusergenau orten. Und das 1. iPhone hatte bekanntermaßen kein GPS.

        Also die Mobilfunkprovider haben derart genaue Daten von uns – das glaubt keiner… Und wir können quasi NICHTS dagegen machen!

        GPS ausschalten hilft jedenfalls nicht :)

        — berbo
      • @komacrew und berbo: Blue hat völlig Recht. Ihr könnt ja mal versuchen, ohne GPS und WLAN (iPhone 1 !) Euer iPhone zu orten. Am besten indoor. Bitte demnächst erst denken bzw. lesen, dann posten.

        — ThorstenG.
  9. Tolle Sache, da mache ich mit. Endlich mal ein Argument, nicht vor jedem Schaufenster stehen zu bleiben, wenn ich mit meiner Frau shoppen gehe :-))

    — Korinther
  10. Dafür müsste O2 dann aber kostenlos sein. Denn so zahlt man ja 2 mal. In bar und mit Persönlichen daten. Normalerwrise sucht mach sich eins von beiden aus. Free oder Bezahlen.

    — Futzi.2
  11. Nicht schlecht Herr Specht… und die ganze Welt regt sich auf dass Apple theoretisch irgendwelche Bewegungsdaten aus dem iPhone auslesen und nutzen könnte. (Die Daten über die gesprochen wurde waren im übrigen nicht wirklich genau und daher sicherlich nicht wirklich brauchbar… hatte sie nämlich überprüft. Das war mal wieder viel Rauch um nichts und ein gutes Beispiel für das gute alte Stille-Post-Prinzip. Bloß nicht selber mal recherchieren oder den Denkapparat einschalten…)

    — CSTLP
  12. Ich finde die ganze Diskussion etwas übertrieben dargestellt.
    Mal ganz ehrlich: Die meisten Leute, die sich (hier, oder woanders) aufregen besitzen und nutzen Kundenkarten von irgendwelchen Läden, nutzen Payback (oder ähnliche Systeme) und kaufen fröhlich im Internet ein (zB. Amazon, etc).
    Überall hier werden wesentlich mehr Daten gesammelt, gespeichert und wer weiß was noch damit gemacht.
    Da ist es mir schon fest egal, wenn ich mit meinem Eis durch die Innenstadt gehe und alle 4m stehen bleibe und ins Schaufenster schaue.
    O2 kann dadurch nicht sehen, dass ich Eis esse oder was ich kaufe.
    Da müsste einer schon ALLE Daten kaufen, speziell Kundendaten, Bewegungsprofile, und und und…bevor mir irgendjemand personilisierte Werbung in den Briefkasten werfen oder per Email schicken kann..und selbst wenn, wer sagt, dass ich den Mist dann kaufen gehe?!

    — Salamibrot
  13. Also ich möchte nicht, dass O2 meine Daten verkauft.
    Das riecht nach Unterlassungsklage.
    Hoffe das sich da welche finden die es machen.
    Wer kauft sowas überhaupt. Unglaublich.
    Vielleicht sollte der Staat auch sein Geldsäcken aufüllen und die erhobenen Daten gleich mitverkaufen.
    Wenn dann der Käufer dieses Sparpaket kauft gibt’s doch bestimmt Rabatt.
    Sowas ärgert mich einfach. Sie machen was sie wollen. Denke mal dagegen kann man und muss man sich wehren.

    — Ispacki
  14. da tun sich völlig neue Jobperspektiven auf. Ich biete dann einen Service an, bei dem man sein Handy am Eingang vom Shoppingcenter abgeben kann. Es wird dann zur Verwirrung des Providers und seiner Datenkäufer möglichst wirr durch Sanitätsfachgeschäfte, Kammerjägerbüros und Sexshops getragen.

    Spass beiseite – wenn das in D kommt, bin ich weg bei O2

    — Zirbelnuss
    • Stimme dir zu — ich bin dann auch bei O2 weg — egal wie günstig die sind. Wenn die nur günstig sind, weil sie an meinen Daten verdienen, zahle ich gern mehr für mehr Datenschutz.

      Es gibt aber im O2 Forum bereits eine Stellungnahme seitens der dortigen Mods:
      Stellungnahme:

      Smart Steps“ ist ein Produkt unserer Schwesterfirma Telefónica Dynamics Insights, bei dem nur anonymisierte Daten verwendet werden sollen. Ob und in welcher Form dieses reine Statistik-Produkt in Deutschland eingeführt wird, steht noch nicht fest
      Voraussetzung einer möglichen Produkteinführung in Deutschland wäre die vollständige Anonymisierung aller verwendeten Daten. Ein Rückschluss auf Einzelpersonen wird zu keiner Zeit möglich sein
      Wir stehen in einem kontinuierlichen Austausch mit den Aufsichtsbehörden. BfDI und BNetzA überprüfen regelmäßig solche Anonymisierungskonzepte und datenschutzrechtliche Einwilligungserklärungen.
      Gemeinsames Ziel dieser Prüfungen ist der Schutz der Privatsphäre unserer Kunden und die Einhaltung des deutschen Datenschutzrechtes.
      Die in der Presse zitierte Einwilligungserklärung steht in keinem Zusammenhang mit dem Projekt Smart Steps.

      Jetzt heißt es mal abwarten. — Übrigens bin ich der Meinung das wir selbst oft genug zu nachlässig mit Daten umgehen. Wer Facebook nutzt und sich dort zur Litfasssäule macht, dem ist dann auch der Verkauf von Daten durch O2 egal.

      Kleiner Buchtipp: man lese mal das Buch Mastercode. Das war vor wenigen Jahren noch Utopie, kommt aber inzwischen den Tatsachen schon gefährlich nahe.

      — Angelika
  15. Also ich bin jetzt mal gespannt — ich habe einen Link zu diesem Artikel und entsprechende Frage in das O2 Forum gestellt. Bin gespannt, wie lange mein Beitrag dort überlebt bzw. nicht gelöscht wird.

    Fest steht für mich — trotz günstigen Preises bei O2 – wenn die meine Nutzerdaten verkaufen, bin ich die letzte Zeit O2 Kunde gewesen. — Ispacki – einer Unterlassungsklage schließe ich mich gerne an.

    — Angelika
  16. Jetzt wird gleich mit Unterlassensklage und Kündigung gedroht,Lächerlich. Ist mir egal, hauptsache O2 bleibz günstig

    — Juergen Mammert
  17. @ Angelika: So günstig ist O2 leider nicht mehr. Ein iPhone Vertrag kostet mit 1GB Internetvolumen und Allnetflat locker über 50€. Hat dabei schlechteren 3G Netz. Bin selber O2 User seit früher Stunde und wenn ich nicht nen älteren, günstigeren Vertrag hätte wär ich schon weg. Die Positionsnutzung ist aber überbewertet, funzt doch auch bei 3 Masten eher ungenau.

    — Powermagarac
    • Mein Vertrag ist von letztes Jahr — 5 GB Datenvolumen – 100 Freiminuten – mit Multisim auf IPhone und Ipad für 35 Euro ohne Vertragsbindung. Den fass ich auch grad nicht an, weil günstig. Und bei mir paßt das mit der Netzabdeckung bislang recht gut. Krieg auch beim Speedtest immer ganz gute Werte.

      — Angelika
  18. Danke O2 das hilft mir noch mehr um zu congstar zu wechseln und sollte gefragt werden warum ich das mache nach 5 Jahren “Treue” schicke ich diesen Artikel als link.
    Mal davon das ich von der Leistung nicht mehr allzu zufrieden bin.

    — iKostas
  19. Na was tolles hat es ja auch, vielleicht kann man ja bei den Fastfood Riesen auch eine Nachricht hinterlassen, das wenn man vor einem ihrer Läden steht ein Menü rausgebracht bekommt :o) Also ein Geo-Profile-Inn

    — IchundIch
  20. Der Artikel ist schlichtweg nicht richtig.

    “Voraussetzung einer möglichen Produkteinführung in Deutschland wäre die vollständige Anonymisierung aller verwendeten Daten. Ein Rückschluss auf Einzelpersonen wird zu keiner Zeit möglich sein
    Wir stehen in einem kontinuierlichen Austausch mit den Aufsichtsbehörden. BfDI und BNetzA überprüfen regelmäßig solche Anonymisierungskonzepte und datenschutzrechtliche Einwilligungserklärungen.”

    Falls es überhaupt in Deutschland kommt dann vollständig anonymisiert, sonst wäre es gesetzlich gar nicht möglich.
    Übrigens verkauft Vodafone schon lange Bewegungsdaten der Autofahrer an das TomTom Staulivesystem. Ebenfalls anonymisiert. Wer regt sich da auf?

    — Crux

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