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Standortbasierter Notruf

iPhone als Begleitschutz: WayGuard-App startet offiziell

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58 Kommentare 58

Im Mai haben wir die Empfehlung der Kölner Polizei zum Anlass genommen, euch kurz auf den Betatest der WayGuard-App des Versicherers AXA hinzuweisen. Heute nun startet der iPhone-Begleitschutz offiziell. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ist die App nun deutschlandweit für jeden kostenfrei zum Download verfügbar.

Teamway

Auf dem iPhone installiert, erkennt WayGuard die genaue Position seiner Anwender und übermittelt diese in Echtzeit verschlüsselt an eine ISO-zertifizierte Leitstelle, die im Fall der Fälle gezielt professionelle Hilfe organisiert.

Nach Angaben des AXA Konzerns enthält die App darüber hinaus spezifische Verhaltenstipps für Frauen, die von der Polizei Köln entwickelt wurden und dabei helfen sollen den „Heimweg richtig planen“ und „aufdringliche Personen abzuschrecken“.

Während des Weges ist die App „WayGuard“ als Begleiter im Hintergrund auf Wunsch dabei und gibt das gute Gefühl, nicht allein zu sein. Denn sie kennt die genaue Position des Users und übermittelt diese in Echtzeit verschlüsselt an das Team WayGuard – eine zertifizierte Leitstelle, die im Fall der Fälle gezielt professionelle Hilfe organisiert. Im Ernstfall geht der Notruf zur Polizeileitstelle, die durch den WayGuard den genauen Standort kennt und somit ohne Zeitverlust zur Hilfe schreiten kann.

Wenn gewünscht, kann sich der User über die App auch mit einem privaten Begleiter aus dem Freundes- oder Familienkreis verbinden, der den genauen Aufenthaltsort ebenfalls sieht. Mit ihm kann der User zusätzlich chatten oder telefonieren. Ist er am Ziel angekommen, wird der Begleiter direkt darüber benachrichtigt. Durch die Leitstelle bietet WayGuard rund um die Uhr eine Begleitoption, auch wenn Freunde gerade nicht erreichbar sind.

Testphase erfolgreich

Das im Juni Jahres gestartete Testfeld zu WayGuard, das die AXA in Kooperation mit der Polizei Köln in der Domstadt organisierte, wurde aufgrund der massiven Nachfrage mehrfach erweitert. Ursprünglich auf 1.500 Nutzer angelegt, wurde die Begleit-App letztlich von 4.500 Personen eingesetzt, die sich insgesamt mehr als 400.000 Minuten mit der App durch Freunde oder Leitstelle begleiten ließen.

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WayGuard - Lass dich unterwegs begleiten
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Entwickler: AXA
Preis: Kostenlos
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Vorreiter: Freiwilligen-Initiative Heimwegtelefon

Mit dem Heimwegtelefon bietet eine Freiwilligen-Initiative in Berlin einen ähnlichen Dienst an. Die Idee des Heimwegtelefons stammt ursprünglich aus Schweden (wird dort jedoch von der Polizei angeboten) und ist schnell beschrieben: Anstatt den Heimweg allein anzutreten, ruft ihre vor dem nächtlichen Spaziergang durch den Park das Heimwegtelefon an.

Den Anbietern geht es in erster Linie darum, Sicherheit zu schenken. Durch ein nettes Gespräch hat der Anrufer das Gefühl, nicht alleine nach Hause gehen zu müssen, fühlt sich dadurch wohler und strahlt im Besten Fall auch eine größere Sicherheit aus.

Die wichtigsten Funktionen von WayGuard im Überblick

  • Sich unterwegs begleiten lassen oder andere auf ihrem Weg begleiten
  • Einen persönlichen Begleiter anfragen: Er sieht den Standort und über die App können beide chatten oder einen Anruf starten
  • Team WayGuard: Die professionelle Leitstelle ist 24/7 für Anwender erreichbar und damit der sichere Rückhalt, wenn private Begleiter keine Zeit haben sollten
  • Standortbasierter Notruf für noch schnellere Hilfe: Im Notfall kann mit Hilfe des Anwender-Standorts ein präziser Notruf ausgelöst werden: Das Team WayGuard kann die Position direkt an die Polizei übermitteln, so dass keine wertvolle Zeit mit
  • Ortsbeschreibungen verloren geht. Der Notruf kann auch durch den Begleiter ausgelöst werden.
  • Verhaltenstipps für die Heimwegplanung: Gemeinsam mit der Polizei Köln hat AXA Verhaltenstipps erarbeitet, die auf unangenehme Situationen vorbereiten beziehungsweise zur Prävention beitragen.
Donnerstag, 13. Okt 2016, 12:52 Uhr — Nicolas
58 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • „Heimweg richtig planen“? Schlimm genug, dass man das muss und nicht einfach überall zu jederzeit von Sicherheit ausgehen kann! Wäre glaube ich der Auftrag, den Deutschland hat und den wir via Steuergeld bezahlen.

    • Das wäre schön, wenn sich der Staat langsam mal verstärkt auf seine Aufgaben in Punkto Sicherheit und Ordnung konzentrieren würde!

      Wenn ich mir hier in den Nachrichten aber schon wieder anhören muss, dass ein deutsches SEK nichtmal in der Lage ist, EINEN Terrorverdächtigen in seiner Wohnung festzusetzen… dann ist es vielleicht wirklich an der Zeit, das ich meine Sicherheit lieber einer Versicherung anvertraue.

      • Einer Lebensversicherung?

      • Meinst Du das wirklich ernst?? Junge, was bist Du naiv. Bisher gab es keine großen Anschläge in Deutschland. Es gab Einzeltäter, die man vor ein paar Jahren noch als Amokläufer bezeichnet hätte. Jetzt sind es plötzlich Terroristen.
        Ich bin mächtig froh, dass unsere Polizei (und alle anderen beteiligten Behörden) uns bisher davor sehr gut bewahrt haben. Das ist eine mächtig große Leistung. Aber klar, wenn dann einmal was daneben geht, dann kommen solche kleinen Möchtegerne wie Du daher und beschweren sich sofort lautstark.
        Wenn Du es besser kannst, dann geht doch selbst zur Polizei.

      • Junge sagst du? LOL. Keine großen Anschläge in Deutschland. RAF ist wohl kein Begriff mehr, oder wie? Lächerlich was hier manche von sich geben.

      • RAF ist kein Thema mehr, eben weil die Bundespolizei sehr gute Arbeit geleistet hat.

      • Junge? Naiv?

        1. Bin ich sowohl alt genug als auch erzogen genug, um mich nicht auf Dein Niveau zu begeben.

        2. Kannst Du Menschen, die Du nicht kennst, von denen Du nichts weißt auch nur anonym im Internet so angehen.

        3. Wenn Du wirklich noch glaubst, dass in Deutschland noch nichts schlimmeres passiert ist, weil unsere Sicherheitsbehörden uns beschützen, dann solltest Du die Bedeutung von Naivität besser nochmal nachschlagen.

        4. Behalte ich wegen 1. für mich.

    • Meine Güte. Die aktuelle Situation ist nun mal so. Also akzeptiere sie. Wir können sowieso rein gar nichts daran ändern. Böse Menschen gibt es überall. Also flenn hier nicht rum alter.

    • …und solange das Böse auf der Welt noch nicht verschwunden ist, hilft diese App.

    • Reiner Bußmann

      Die einzige Sicherheit die man hat ist die, sterben zu müssen.

    • Und wie willst Du 100%tige Sicherheit immer und überall erreichen? Durch einen totalitären Polizeistaat?

    • Willkommen bei in der Realität 2016. Klar darf man nicht alles pessimistisch sehen aber leider gibt es viel Kranke Gemüter und Vorsicht ist angebracht da leider Rücksicht bei vielen ein Fremdwort geworden ist.

      • ….was man auch und gerade in diesem Thread in den Kommentaren wieder erschreckend deutlich vorgeführt bekommt….
        Es ist traurig.
        Immer nur aufeinander rumhacken…

    • Wir Importieren und produzieren hirnlose Menschen.

    • 40 Mrd. jährlich für eine bedingt einsatzbereite Bundeswehr, aber keine Polizei, die ihren grundsätzlich angetrauten Aufgaben nachgehen kann.

  • Endlich; habe schon darauf gewartet. Finde ich eine tolle Idee. Vielen Dank für den Hinweis. Weiter so, das iFun-Team ist super

    •  ut paucis dicam

      Ich fahre selten mit der Bahn, buche jedesmal „Handyempfang“ Plätze. Bisher habe ich immer WLAN-Telekom nutzen können und auch Empfang gehabt!
      Mich würde interessieren, ob bei Telekom- Einbuchung (Flatrate) die Übertragung auch unsicher ist. Ist doch mit Passwort verschlüsselt?

  • Reinhard Schmidpeter

    Das ist doch wunderbar und dann noch die von Frau Rieker geforderte Armlänge Abstand halten! Wenn man die Täter nicht abhalten kann dann müssen sich potentielle Opfer eben vorsehen. Armes Deutschland.

  • Verhaltenstipps?
    Ganz einfach: eine Armlänge Abstand…

    Ne jetzt mal ernsthaft: es ist traurig das sowas in Deutschland überhaupt gebraucht wird.

    • Gebraucht wird so eine App meiner Meinung nach nicht.
      Gebraucht wird Bildung, Mitmenschlichkeit, Solidarität,Hilfsbereitschaft usw. solche Sachen werden gebraucht.

  • und alles wird schön brave an Google gesendet :((((

    tz tz tz keine liest mal wieder die AGB.
    und hier wird es einfach empfohlen.

  • oh und das app muss offen sein !
    bei dem aktuellen akku verbrauch vom iphone ( ios 10 )
    ist der leer bevor Hilfe kommt. ( die Polizei war noch nie schnell )

    im Hintergrund übermittelt es brave Daten :(

    • Da möchte jemand per GPS seinen Ort freiwillig freigeben zur eigenen Sicherheit und du meckerst darüber? Wie soll denn sonst so etwas funktionieren? Und das GPS Akku Frist sollte jedem navi User klar sein.

  • Sicherheit ist ein Illusion. Kein System der Welt kann dir diese zu 100 gewähren. Das was du meins ist vermutlich totale Überwachung und daran wird dank deiner Steuern schon fleißig gearbeitet. Zum Glück nur dauert das noch eine ganze Weile bis es fertig ist.

    • Hervorragende Einstellung. Dann rätst du deiner Frau/Tochter/Enkelin also von dieser App ab? Weil nicht sein kann, was nicht sein soll und eine App wie diese dich daran erinnert, dass ein Paradies ein ziemlich schöner Ort wäre?

      Mannmannmann…

  • Genau ChristianM. Mehr Uniformierte auf die Straße und mal wieder eine Regierung die durchgreift…….

    – der o.g. ist ironisch gemeint –

  • Traurig aber das ist das internationale Europa inkl. Mord und Totschlag.

  • Wie konnte es in Deutschland nur dazu kommen, dass wir so eine App brauchen? Schlimm, schlimm, schlimm…

  • „von der Polizei Köln entwickelt“…da war Silvester wohl viel Luft nach oben.
    Gute App!

  • Unterstützt diese lächerliche Panikmache nur. Halte ich für kontraproduktiv.

  • Noch schlimmer ist, das eine Versicherungsgesellschaft hier mit involviert ist, kann der Staat das nicht alleine ?

    Unsere Polizei ist präsent wenn es um Verkehrsdelikte geht, aber Bürger, vor allem Frau, in der Stadt zu schützen das schafft sie nicht.
    Mehr als traurig.

  • Immer dran denken: Armlänge Abstand!

  • Weiß jemand wie sich das finanziert?

  •  ut paucis dicam

    Wer diese App nicht mag, es gibt eine Alternative, die schön länger am Markt ist: COMPANION.
    Habe sie installiert, Gott sei dank! noch nicht gebraucht. Es gibt die Funktion: Weg eingeben, „fühle mich sicher“, „fühle mich unsicher“ Notruf ausführen. Man muss sich registrieren, (App ist USA), aber geortet wird man in Deutschland. Gilt aber weltweit. Und für alle, die meinen GPS frißt Daten: Sicherheit oder Daten/Akku schonen?
    Es wird ja meist nur für eine kurze Strecke von der Haltestelle nach Hause benötigt. Ich finde das eine gute Sache in der heutigen Situation.

  • Menschen müssen ihre Echtzeitdaten freigeben? Das sagt wer, AXA? Eine App soll vor Übergriffen Schützen?
    Wir leben hier in einem der sichersten Länder der Welt. Es kommen aber immer wieder welche, die einem was anderes sugerieren wollen.

  • Mag sein, dass ich 1,90m Mann da einfach nicht der passende Nutzer für bin, aber ich halte das für 99,999% Unsinnig. Es gab noch nie so wenige Verbrechen wie heute. Es war noch nie so sicher wie heute über die Straße zu laufen. Trotzdem verhalten sich die Menschen, als würden Sie Kriegsgebieten leben und haben vor allem und jedem Angst. Natürlich wird auch ein entsprechendes „Gefahernpotential“ in den Medien verbreitet aber alle Fakten sprechen dafür, dass man sich noch so sicher fühlen konnte wie heute.

    Im Freibad irrte ein Kind umher und statt zu helfen, musste ich mir als Mann die Frage stellen, ob es wohl anderen missfällt wenn ich das Kind anspreche.

    Die Frauen in der Umgebung berichten vom letzten Selbstverteidigungskurs und wie man einen Mann mit Schlüssel in der Hand umhaut, die Frage ob jemand schon mal entfernt in einer Situation gewesen ist, in der das notwendig gewesen wäre, konnte aber keiner bejahen.

    Ein Klassen-Kamerad meiner Tochter (1. Klasse), spreche ich auf dem Schulweg an und frage, ob er weiß wo meine Tochter bleibt. Statt zu antworten guckt er nur verschüchtert weg und sieht zu, dass er so schnell wie möglich von dem (fast) fremden Mann weg kommt. Das Kind hat nichts falsch gemacht, denn es hat es so gelernt. Aber geht das wirklich in die richtige Richtung? Jeder ist ein potentieller Mörder, Vergewaltiger und Entführer?

    Wenn ich in Deutschland nachts auf der Straße jemand Sorgen machen muss, dann wohl am ehesten die harmlosen Männer die von einer verängstigten Frau vorsorglich per Schlüssel-in-Hand-Kinnhaken ausgeknockt werden.

    • Also ich weiß ja nicht wo du wohnst und wenn du das so empfindest ist das auch ok..Ich sehe das allerdings etwas anders: Ich wohne z.b 400 meter von einer größeren Asylunterkunft entfernt.. Jede einzelne Nacht sind da mindestens 2 größere Polizeieinsätze, Frauen werden auf offener Straße begrapscht und bespuckt, Massenschlägereien mitten auf einer viel befahrenen Kreuzung usw. usw…Die benehmen sich ganz einfach wie wilde Tiere! Das ist traurig und ich meine das sicher nicht als hetze, aber es ist ganz einfach der richtige Ausdruck für diese Subjekte.

      • Ich stelle Deine Aussage mal in Frage: Welche Asylunterkunft soll das sein?

      • Ok, da kann ich nicht mithalten. Ich wohne ca. 1km von einer größere Asylunterkunft entfernt. Die nächste ist ca. 1.5 km entfernt. Entweder die Tiere trauen sich nicht so weit von ihrem Gehege weg, oder wir leben einfach in verschiedenen Ländern…

        Aber ganz realistisch: Natürlich gibt es Gegenden in Deutschland und auch in meiner Stadt, wo mir als Mann nachts nicht ganz wohl ist. Aber auch für mich gilt dann: Eigentlich ist an dem Gefühl nichts dran. Mir ist noch nie etwas passiert, den Leuten in meiner Umgebung ist noch nie etwas passiert. Das heißt natürlich nicht, dass nie und nirgendwo etwas passiert. Aber die „Gefahr“ wird doch entschieden größer wahrgenommen als sie tatsächlich ist (nämlich kaum vorhanden).

  • Guck mal Nachrichten auf RTL und lies die BILD. Da das der überdurchschnittliche Bürger macht, wundert mich gar nichts mehr.

  • Wenn ich die Kommentare oben alle lese, frage ich mich, warum meiner gelöscht wurde. Ist für mich echt ein Fall von Zensur

  • Armes Deutschland!
    Vielen Dank Frau Merkel für Ihre hervorragende Politik.

  • ne App gegen Verkehrsunfälle wäre wohl besser, bei 3.000 Toten und 400.000 Verletzten pro Jahr in Deutschland. Wer lässt deswegen sein Auto stehen?

    Wer glaubt ihm hilft ne App, dem ist eh nicht zu helfen.

  • Hallo Leute!
    Zum politisieren gibt es andere Foren als ifun.

    Die hinter WayGuard stehende Idee finde ich grundsätzlich gut. Mich würde interessieren, welche Daten die App neben GPS & mobilTelNr. übermittelt und wo und wie lange diese Daten gespeichert, bzw. weitergegeben werden.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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