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ZDF Beitrag zum Thema Kinder-Apps: Was taugen iPhone-Apps für Kinder?

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23 Kommentare 23

Das ZDF Service-Magazin VolleKanne hat sich unter der Überschrift „Was taugen Apps für Kinder?“ den im AppStore angebotenen Anwendungen für die etwa 10-Jährigen gewidmet und bewertet die Qualität der Apps von „gut geeignet“ bis „totaler Schrott“.

Zugegeben, die App-Auswahl der ZDF-Macher ist nicht die beste. Ein schneller Blick auf die von Apple vorinstallierten Kinder-Apps oder die Suche nach kleinen Perlen wie Toca, Piggeldy und Albert hätte das Testergebnis wahrscheinlich nicht ganz so negativ ausfallen lassen.

Andererseits: Die Chancen stehen gut, dass der ZDF-Beitrag in etwa die gleichen frustrierenden Erkenntnisse einsammelt, wie der durchschnittliche App Store-Kunde, der üblicherweise nicht zu den hartgesottenen iOS-Nerds gehört.


(Direkt-Link)

Wir schließen uns der Empfehlung der ZDF-Redaktion an. Diese setzt auf den gesunden Menschenverstand und empfiehlt:

Eltern sollten immer genau hinsehen, was ihre Kinder spielen. Und darüber hinaus die Bildschirm-Zeit vor Fernseher, Computer und Handy begrenzen. Eine halbe Stunde bis eine Stunde am Tag ist auch für Vorschüler schon in Ordnung, meint Medienpädagogin Ludwig. „Aber es ist immer wichtig, den Kindern aufzuzeigen, dass es auch andere Angebote gibt.“

Donnerstag, 02. Aug 2012, 15:40 Uhr — Nicolas
23 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Ich damals hab in ner Sandkiste gespielt und am Fluss Deiche gebaut xD

    • Gut und Wünschenswert. Aber auf der langen Autofahrt nicht möglich. Und hier gibt es einige Apps die angenehmer als eine Wendy oder ein YPS-Heft sind.

    • Zu der Zeit gabs auch noch einen Kaiser ;)

      • Unmöglich… Wirklich! Wenn ich heute manchmal Kinder sehen die mit 7 ihren eigenen Fernsehr im Zimmer haben, oder 3 Konsolen im Haushalt führen wundert mich gar nichts mehr. Früher kamen wenigstens gescheite Kindersendungen wie „Heidi“, „Es war einmal das Blut“, „Biene Maya“ oder Unterhaltungen wie Donald Duck und Micky Maus.
        Heute: Evolutionsbremsen wie „Spongebob“ und wie der ganze Kram heißt. RICHTIG abschreckend in meinen Augen.
        Die Erziehnung ist bei diesen ganzen Medien und Unterhaltungsmöglichkeiten immer wichtiger. Die Kinder nehmen sich inzwischen Spongebob als Vorbild und wachsen mit diesem Humor auf. Absolute Verblödung.
        Dämme im Bach bauen kam immer gut an bei den Kindern. Bauhaus bauen oder andere begeisternde Sachen fehlen einfach in der heutigen Erziehung.

        … Ich könnte noch weiter ausschweifen mit Arbeitszeiten der Eltern, gesellschaftlich anerkannte Faulheit des erwachsen Werdens und so weiter.

        Die Kinder sollen natürlich mit der Technik aufwachsen, aber die meisten lassen das einfach zu nachlässig und unkontrolliert passieren. Es gibt viel zu viele Möglichkeiten die einfach den Kindern Schaden und zu wenig, die sinnvoll und lebensvorbereitend sind.

      • @Marc: Ich würde Spongebob nicht unbedingt als paradebeispiel für die verblödung nennen. Auch ich mit meinen mittlerweile 25 jahren schaue mit spongebob gerne an, weil ich es einfach lustig finde. Spongebob hat oft humorelemente, die kinder noch gar nicht verstehen. Und muss fernsehen wirklich immer bilden? In erster linie soll fernsehen doch unterhalten, der bildungsaufttag steht meiner meinung nach an zweiter stelle. Bei verblödendem TV würden mir viel eher die teletubbies einfallen.

      • [at] Jeve: Du beantwortest es ja selbst: Spongebob ist nichts für Kinder, sondern vielmehr was für Leute in unserem Alter, die (hoffentlich) alles etwas reflektierter sehen.

  • Ein Beitrag aus der Kategorie „Dinge die einem auch der gesunde Menschen sagt“ :-)

  • Würde mich nicht wundern, wenn die Auswahl absichtlich negativ ausfallen sollte – sonst wär der Beitrag ja längst nicht journalistisch so wertvoll ;-)

  • Solche Sendungen und Test’s haben immer Ihren Beigeschmack. Um es für mich persönlich zu sagen, mein Sohn hat weder ein iPhone, noch ein iPod und auch kein iPad. Wenn ich aber dennoch Ihm die Möglichkeit gebe mit meinem iPad zu spielen, dann suche ich die Spiele aus und das ist die sicherste Methode. Man sollte Kindern die neue Technik nich verweren, man sollte aber eben darauf achten, das nicht daraus die Hauptbeschäftigung wird. Mein Sohn (11) ist der einzige in seiner Klasse und aus seinem Fussballverein der eine Medienzeitregelung hat, das bedeutet, er darf Medien nutzen, muss aber auf sein Wochenbudget achten und dies umfast 5,5 Stunden in der Woche. Kinder lernen somit sich auch für andere Dinge sich zu beschäftigen und durch die Zeitregelung ist zwar Zeit für Medien vorhanden, aber eben auch sehr kontrolliert. Viele Kinder die man kennt, eben durch Fußball usw. kennen dies garnicht und haben schon an 2 Tagen mehr als 5,5 Stunden an Medien verbraucht und das ist eindeutig zuviel.

    • Wenn es eine Bewertungsfunktion für Kommentare geben würde, hättest Du mit Deinem Abschnitt die vollen 5 Sterne verdient.
      Leider verstehen manche Eltern bis heute nicht, dass sie dem Kind keinen Gefallen tun, wenn sie es vor dem Fernseher oder einem sonstigen Medium „parken“. Natürlich ist es einfach für die Eltern, da das Kind somit „ruhig“ ist, aber teilweise können die Kinder die ganzen Informationen noch gar nicht verarbeiten…

    • Auf wieviele Stunden hast Du denn Deine „Medienzeitregelung“ beschränkt? Berücksichtigst Du dabei auch „mal eben Mails checken“, „paar Minuten Tiny Wings spielen“, „was gibt’s neues beim Spiegel o.ä./Facebook usw.“?

      Wäre es nicht sinnvoller, dem Kind vorzuleben, was es an Alternativen gibt, als durch künstliche (und damit zumeist willkürliche!) Regeln das Kind vor sich selbst zu schützen (denn das tun nur zu gern Erwachsene)?

      Mein dreijähriger Sohn hat freien Zugang zum Familien-iPad und kann sich (Achtung, „Bewertung“!) besser die damit verbrachte Zeit (Spiele – gern auch Mehrspieler – und Filme) einteilen als sein 13-jähriger Cousin, dessen SELBSTgekaufter iPod touch von den Eltern gemaßregelt wird; weil sie’s für nötig halten und ihm das Ding erfahrungsgemäß nur NOCH spannender machen!!
      Genau durch solche Regelungen werden Kinder vielmehr weg von Selbstverantwortung hin zu Hörigkeit erzogen.

      Ich rate jedem, seinem Kind mal für mehrere Wochen die Verantwortung selbst zu geben. Diese Wochen WERDEN hart für Euch Eltern, garantiert. Gewinnen werdet ihr trotzdem alle, versprochen! Und wenn das Kind sein Taschengeld im AppStore rauswerfen will, ist’s wahrscheinlich immer noch besser angelegt, als in den so vielen anderen gern bemühten, beispielhaften Situationen.
      Zumal, wie bei allem im Leben, weiß man vorher nie, wofür „das alles gut sein kann“!

      • Fast vergessen: Natürlich unternehmen wir – wie wir es empfinden – ziemlich viel mit unserem Sohn, auch gern mit anderen Familien zusammen, fast nie zu Hause, selbst bei schlechtem Wetter und zeigen ihm damit einiges an Alternativen auf.

  • Ihr werdet sehen wo wir landen. Die weniger intelligent veranlagten Leute gebähren ein Kind nach dem anderen, weil Kind bedeutet ja leider mehr Geld vom Amt. Diese werden dann vom Fernsehprogramm, Computern etc erzogen. Wenn möglich mit 1 in die Grippe gesteckt, damit es wenigstens von 07:00 bis 17:00 Uhr zu Hause nicht nervt und man sein RTL in Ruhe gucken kann. Wenn die Kinder dann nicht spuren, sind die armen, überforderten, unterbezahlten Erzieherinnen schuld. Diese haben aber gar nicht den Erziehungsauftrag des einzelnen Kindes, sondern den der Förderung. Bei 20 Kindern in der Gruppe kaum, in offenen Kindergärten überhaupt nicht möglich. Diese Kinder werden in den allermeisten Fällen auch sozialfälle, mit vielen Kindern und so geht die Spirale weiter.
    Der Mittelständler, der sein Kind fördern möchte, auch mit Unterstützung solcher Apps, kann sich das fast nicht leisten, muss selber zurückstecken, damit er seinem Kind etwas leisten kann. Kindergarten ist da finanziell kaum drin, außer die Frau geht auch und dann geht dieses Geld für den Kindergarten drauf. Also, lieber zu Hause bleiben, sich selbst um das Kind kümmern und eben nur eins haben können.
    Schöne, neue Welt.

    • Deinem Kommentar schließe ich mich an! Diese Medien zb fernseher Computer Konsolen usw werden von vielen Eltern als Erziehung missbraucht damit die selber ihre Ruhe haben! Ich frage mich warum solche Leute dann überhaupt Kinder bekommen. Ich selbst bin Jugendwart bei der Jugendfeuerwehr und seh selber das die Kids viel lieber draussen sind, zusammen spielen, sich schmutzig machen und was wichtiges Lernen wollen! Ist auch garnich schwierig die für viele Themen zu begeistern (man macht ja nicht immer Feuerwehrkram)!

    • Mann mit dem gelben Hut

      So ein pauschalisierter Unsinn. Außerdem heißt es Krippe und nicht Grippe.

  • Bla, bla, bla „früher war alles besser“, „in meiner Jugend gab es sowas nicht“, „die Beatles sind der Untergang der abendländischen Kultur“….

  • Wo kann man denn bitte in-app- Käufe machen ohne Passwort??? Was ein Schwachsinn!

    Und sie betonen noch extra „ohne Passwort“ – stimmt doch überhaupt nicht!!! So was regt mich auf. Schlecht recherchiert.

  • Das iPad ist nunmal in der Arbeitswelt angekommen und wenn man es mit nach Hause bringt, kann man´s den Kindern oftmals nicht vorenthalten. Wir haben viel Zeit aufgewendet um gute App´s zu finden. Dann ist das Spielen auch vertretbar.

    Zu Empfehlen ist die Seite: http://www.besonderekinderapps......de

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