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Mit Akkuschwäche zum Mülleimer

Wegwerfprodukt AirPods: Recycling-Kritik im Video

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Bereits kurz nach dem Verkaufsstart der AirPods im Dezember 2016 stand fest: So angenehm die drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer im Alltag auch sein mögen, die kleinen Stöpsel sind ein klassisches „Wegwerfprodukt“, das weder Reparaturen noch den Tausch von Komponenten vorsieht.

Airpods Ifixit 500

Zudem würde sich das Recycling der drahtlosen Stecker gar nicht erst lohnen: Die Innereien der 179 Euro teuren Ohrhörer haben weniger Wert, als die Arbeitszeit, die ihre Extraktion benötigen würde.

Ein Problem, das mit zunehmender Popularität der Kopfhörer kontinuierlich wächst. Nicht zuletzt, da die AirPods über fest verbaute Akkus verfügen, deren Bereitschaftszeiten sich mit zunehmender Nutzung immer weiter verringern und den Austausch irgendwann unumgänglich machen.

Airpods Service Preise

Apples hohe Service-Kosten machen es zudem unwahrscheinlich, dass Anwender Einel-Kopfhörer und Ladecase tauschen. Für den Batterieservice berechnet Apple insgesamt 165 Euro und liegt damit sogar 14 Euro über den Kosten für ein komplett neues Modell.

Dass dies bei über 30 Mio. verkauften AirPods 2018 für eine denkbar schlechte Öko-Bilanz sorgt, erklärt die sehenswerte Animation von John Rowley jetzt noch mal im Detail.

Zum Nachlesen:

Mit Dank an Fabian!

Montag, 26. Aug 2019, 15:59 Uhr — Nicolas
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  • Meine 1. Gen. geben auch langsam den Geist auf. Verbindungsabbrüche und teils unterschiedliche Endladung der Akkus, etc… Nach fast 3 Jahren kann man da aber natürlich nichts sagen.

    Aber das mit dem Recycling ist halt schon ziemlich Sch***, da sollte Apple mal ihr „Immer Grün“ Image besser zur Schau stellen und die Dinger recyceln :)

    • PS: grad jetzt erst das Video gesehen – Apple könnte die alten in Zahlung nehmen und somit garantieren, dass die nicht einfach im Müll landen :)

      • Zum fachgerechten entsorgen kannst du alle Apple Produkte vorbei bringen in den Apple Store .
        Sie müssten sogar Produkte fremder Hersteller zurück nehmen. Natürlich keinen Kühlschrank aber ein Android Gerät zb.

      • Korrekt, das müssen Sie. Aber wenn du dem Endverbraucher keinen Anreiz schaffst( und wenn es nur ein fünf Euro iTunes-Gutschein wäre), dann ist der Wurf in den Mülleimer halt doch der kürzeste Weg – leider.

    • Habe meine mittlerweile auch über 2 Jahre im täglichen Einsatz und der Kapazitätsverlust ist schon enorm. Bei einer Stunde Nutzung (Netflix mit 3/4 Lautstärke) ist die linke Seite bei ~ 30%, rechts noch bei ca 50%.
      Habe sie damals glücklicherweise für „nur“ 130€ neu bekommen durch eine Aktion, aber als Wegwerfprodukt einfach zu schade.
      Solange sie wenigstens noch meinen täglichen Fahrtweg durchhalten, kaufe ich mir keine neuen.

    • Hab meine vom ersten Tag an und gerade auf der Arbeit häufig in Benutzung, kann immernoch 4 Stunden am stück hören ohne Probleme. Die haben neulich sogar unfreiwillig nen Waschgang miterlebt und funktionieren, was ich selbst kaum glauben wollte, noch absolut Tadellos xD.

      Ich kann mich demnach nicht beschweren und sehe keinenGrund für ein update, solange sich an der Audioqualität nichts ändert.

      Die Idee mit in zahlungnehmen der alten ist nicht mal so verkehrt, aber dann bitte ohne das Ladecase zumindest als Option.

  • Was ich daran nicht verstehe: Akkus haben doch meist irgendein Gehäuse. So minimal wie die Airpod Hardware ist, ist das doch echt kaum was anderes als ein Akkugehäuse. Sprich, wenn Der Akku 95 Prozent der Hardware ausmacht, macht es ja echt keinen großen Unterschied ob nur der Akku oder das ganze Ding rausfliegt. Klar wäre es besser wenn die Akkus länger halten würden – ich denke trotzdem dass hier was künstlich aufgeblasen wird. Die Handy und Notebook Akkus, die Ebike oder E Scooter Akkus machen bestimmt insgesamt mehr aus. Genau wie die ganzen Powerbanks

    • Es geht glaub um die Masse an verkauften AirPods. Ein einzelner Pod macht sicher nichts aus, aber wenn man von den Verkauften 34 Mio. ausgeht, kommt man auf ca. 270 Tonnen AirPod-Müll + ca. 2700 Tonnen Case-Müll – das ist dann für so ein kleines Gadget schon eine Menge Müll ;)

      • Die absoluten Zahlen sind natürlich enorm, aber im vergleich zu den ganzen unnützen Powerbanks und sonstigen Gadgets (oft Werbegeschenke) die gar nicht oder kaum benutzt werden, wahrscheinlich trotzdem ein Klacks. Leider.

      • Unnütze Powerbanks? Was?

      • Habe mal 2-3 davon als Werbegeschenk in einem Willkommenspaket bekommen, vielleicht 2mal benutzt und seitdem liegen die in der Schublade weil ich einfach keinen Bedarf für sowas habe. Sowas wird gerne verschenkt weil billig aber eben kaum benutzt und somit natürlich ziemlich viel rausgeschmissene Ressourcen …

      • Eine Tonne mehr oder weniger. Ist das jetzt so schlimm?

      • Ja so geht es mir auch. Das Zeug liegt ungenutzt rum. Komplette Ressourcen verschwendung :( die Airpods mögen suboptimal sein. Aber wenn sie in den 2 Jahren zumindest oft benutzt werden, ist das noch immer besser als eine Werbegeschenk Powerbank, die nur rumliegt.

      • @tribal-sunrise: dann verschenk sie! Wenn ich hier in der stadt bei nebenan.de oder ebay kleinanzeigen „zu verschenken“ inseriere, ist alles ratzfatz weg. Alternativ stell ich nen karton an die strasse „zu verschenken“ – so schnell kannste gar nicht gucken wie deine power banks einen nutzer gefunden hätten. Aber die deutschen horten ja lieber um es dann nach jahren der nichtnutzung wegzuschmeissen.

      • Das ändert aber trotzdem nichts an den AirPods. Man könnte diese immer noch leicht reparierbar machen. Das würde den Nutzern auch noch Geld sparen.

  • So einen Mist müsste verboten werden. Ein so großer Konzern weis wie man sowas ökologischer bauen könnte.

    Hauptsache Gewinnmaximierung um jeden Preis.

    • Wo ist das Problem, Du musst die Dinger doch nur Apple zurückgeben. Die recyceln die schon.

      • mit so einer naiven geht’s der umwelt sicher besser… wer macht das denn bitte? kaum jemand.

        hauptsache apple kann dir alle 1,5 jahre ein paar neue verkaufen, denn dann ist der akku mehr oder weniger kaputt.

      • @Tim
        Informiere Dich doch mal bei Apple, dann weißt auch Du Bescheid!

      • anscheinend bin ich besser informiert als du. whooooooo

    • Niemand zwingt dich etwas zu kaufen. Aber lass den anderen ihren Spaß. Jeder ist erwachsen und kann selbst entscheiden.

    • Einfach nicht kaufen. Aber da der klassische Fanboy nunmal nicht der hellste ist, ist leider sehr viel von diesem Elektroschrott im Umlauf. Das Apple die kleinen Dinger bei einer Rückgabe recyceln würde, bezweifle ich sehr. Viel zu teuer und die gewonnenen Komponenten haben ja nunmal auch kaum einen Wert. Ein typisches Produkt, das erst über den sehr hohen Preis seine Wertigkeit erhält. Ähnlich wie bei Sneakern, billigste Materialien aber über den Preis dann etwas wert.

    • Und?! Aber im nächsten Laden Paprika kaufen die in Plastik eingepackt sind… die Dinger nutzt man für ihre Minigröße wenigstens lange genug, da schmeisst man anderweitig schon mehr Plastik nach kurzer Zeit weg, demnach interessiert mich das absolut garnicht.

  • Apple… in solchen Sachen nicht besser als die Konkurrenz. Aber behaupten, sie wären es.

  • Meine Beats X lassen sich nach 2,5 Jahren nun auch nicht mehr einschalten, dort sehen die Reparaturmöglichkeiten leider nicht besser aus.

  • Bei meinen war der Akku schon nach 13 Monaten hinüber. Da Apple nur 1 Jahr Garantie bietet kann ich sie quasi auch wegschmeißen.
    Werden meine ersten und letzten Airpods sein

    • Meine sind jetzt zwei Jahre alt. Akkus sind hinüber. 35-40 Minuten Sprechzeit gerade noch so. Ärgert mich.

      Kennt denn jemand Alternativen die etwas unweltfreundlicher sind?

    • Trotzdem hast du in Deutschland zwei Jahre Gewährleistung, sofern bei Apple gekauft stehen die Chancen nicht so schlecht, dass die Akkus (zumindest vergünstigt) getauscht werden.

      • Das Problem mit Gewährleistung und Garantie ist jedoch, dass in ersterem Du nach 6 Monaten beweisen musst, dass ein Defekt oder Fertigungsfehler bereits ab Kauf bestand.

        Letzteres ist freiwillig und halt nur auf ein Jahr beschränkt.

        Des Weiteren sprechen wir hier über Akkus, die im allgemeinen als Verschleißteile gelten. Hier wird es noch schwerer nachzuweisen, dass ein Defekt vorliegt und nicht einfach nur Verschleiß, der natürlich nicht durch eine Gewährleistung abgedeckt ist.

    • Oh je. So schlimm? Du armes Dingens.

  • Der grüne Äpfel ist innerlich verrottet.

    Apple wirbt gerne damit wie umweltfreundlich deren Produkte und Serverfarmen sind, aber bei den Airpods, die sich hunderte Millionen Mal verkaufen werden, ignorieren sie jede Möglichkeit das Produkt länger als 5 Jahre nutzen zu können.

    • Welches Produkt nutzt man tatsächlich mehr als fünf Jahre im eigenen Haushalt??
      Außer Küchengrossgeräten fällt mir da nicht mehr viel ein.

      Von daher ist es Quatsch bei solchen Sachen eine überaus lange Lebensdauer zu fordern.

      • Mein MacBook Pro ist jetzt fast 5 Jahre alt. Mein Monitor 4 Jahre. Mein Drucker 5 Jahre. Mein Fernseher im Büro 7 Jahre. Der dazu gehörige AV Receiver 17 Jahre.

        Warum nochmal soll ich Geräte nicht länger als 5 Jahre nutzen?

        Gut. Bleiben wir im Verhältnis. Die kleinen AirPods halten das garantiert nicht, dennoch ist die Batterielebenszeit ein Witz.

      • Also eine lange Lebensdauer ist auch bei technischen Produkten eine feine Sache.
        Und da fallen mir viele Dinge ein, die deutlich länger genutzt werden (können).
        Rasierapparat, HiFi-Anlage, Lautsprecherboxen, richtige Kabelkopfhörer, iPhones, iPods, Küchenmixer, Beleuchtungsanlagen, Heimtrainer, Uhren, Instrumente…die Liste ist nur eine Auswahl…

      • Genau. Und so landet alles was in unserer tollen Welt produziert wird, auf dem Schrottplatz… gewinnoptimierte Komponenten machen eine Reparatur unrentabel….
        Tolle Wertschätzung unserer eigenen Arbeit und uns selbst gegenüber….

      • Ich habe unter anderem iMacs von 2011, und mit denen verdiene ich sogar noch mein Geld ;)
        Bei mobilgeräten ist halt immer irgendwann der Akku das Problem. Und den kann man aus Designgründen nicht mehr problemlos wechseln.

      • iGon, bei Geräten, bei denen man aus Designgründen Akkus nicht mehr problemlos wechseln kann, stimmt das Design nicht. Ist Dir das denn nicht klar?

      • Mein Windows-PC mit WindowsXP, AGP-Graka und AMD Athlon-CPU stammt aus 2001, ist also 18 Jahre alt – und dient mir immer noch als Fernseher.

        Mein Mobiltelephon ist ein HTC HD2 aus 2009, also 9 Jahre alt, verfügt u. a. über einen -mit einem einzigen Handgriff selbst wechselbaren- Akku – und macht, mindestens telephonie(funktions-)mäßig, noch jedes iPhone patschnaß.

        Mein Auto -ein Japaner- stammt ebenfalls aus 2009, ist also ebenfalls 9 Jahre alt, hat mittlerweile über 274.000 KM auf dem Tacho – und läuft, und läuft, und läuft.

        Any questions, Schnorri67? …

    • Verdrehte Rechtschreibkorrektur wird es nicht sein…

  • Mich würde mal interessieren wieviel Gramm der jeweiligen wertvollen Materialien da drin stecken. Ist doch klar dass bei einer solchen Größe kein sinnvolles Recycling mehr möglich ist. Außerdem wie viele Leute die sich die Dinger kaufen bringen die nach ein paar Jahren wenn die den Geist aufgegeben haben dann zu entsprechenden Recyclingstellen? Die meisten Sachen wandern dann eh in den normalen Hausmüll. Da muss jeder bei sich selber anfangen. Nur wie soll man die ganzen Idioten denen das n scheiß interessiert zu sowas bewegen?

  • Meine AirPods fangen nach 1,5 Jahren auch an zu schwächeln.
    Der Linke ist deutlich leiser als der Rechte und verliert immer mal wieder die Verbindung zum iPhone. Dann hilft nur ab ins Case und wieder rausholen. Danach funktionieren wieder beide Seiten.
    Der Akku des Linken ist inzwischen auch deutlich schneller leer. Der hat im Schnitt 20-30% weniger Laufzeit als der Rechte.
    Das ist jetzt seit ca. 2 Monaten der Fall.
    Für mich waren das die letzten AirPods die ich gekauft habe. Habe zwar nur 125,- Euro bezahlt hätte aber schon erwartet das die Teile erst nach 2,5 bis 3 anfangen abzubauen. Nach 1,5 Jahren deutlich zu früh und nicht akzeptabel.
    Die nächsten Kopfhörer haben wieder ein Kabel.

  • Ökonomie geht (mir) VOR Ökologie.

    Bereits, wenn eine Reparatur eines defekten Teils -hier: AirPods 2018- nur genauso teuer wäre, wie die Neuanschaffung, würde nur ein Vollidiot reparieren lassen …

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