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Telefónica und Telekom erfüllen Vorgaben

Vodafone bei LTE-Versorgungsauflagen hinterher

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Vor fünf Jahren hat die Bundesnetzagentur den Mobilfunkbetreibern Fristen für den LTE-Ausbau gesetzt. Bis zum 1. Januar 2020 sollten bundesweit 98 Prozent der Haushalte und je Bundesland mindestens 97 Prozent der Haushalte mit einer mobilen Breitbandanbindung von mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. Diese Auflagen konnte zunächst allerdings keiner der drei Netzbetreiber einhalten, sodass sich die Netzagentur kulant gezeigt und erstmal allen beteiligten Unternehmen eine Nachfrist gewährt hat.

Kein Netz Dp

Bilder: depositphotos.com

Im Fall Telefónica hatte die Behörde zudem im Mai 2019 schon zusätzlichen Druck gemacht und ein Zwangsgeld in Höhe von 600.000 Euro angedroht, falls bis Ende Juli dieses Jahres nicht 3.040 neue LTE-Stationen in Betrieb genommen werden. Diese Forderung sei mittlerweile erfüllt. In einem nächsten Schritt müsse Telefónica nun bis September weitere 1.900 Standorte aufbauen und bis Jahresende für weitere 2.660 LTE-Stationen sorgen.

Die Telekom steht hier besser da. Die Auflage zur Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte in allen Bundesländern mit 50 Mbit/s sei bereits vollständig erfüllt. Das Unternehmen müsse nur noch für die ebenfalls in den Versorgungsauflagen festgeschriebene vollständige Anbindung der Hauptverkehrswege sorgen.

Vodafone dagegen ist in mehreren Punkten in Verzug. So konnte der Anbieter bislang weder gewährleisten, dass in allen Bundesländern 97 Prozent der Bevölkerung auf eine entsprechend schnelle Anbindung Zugriff haben, noch die Versorgung der Hauptverkehrswege abschließen. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, hat das Unternehmen noch bis zum 30. September bzw. mit der Anbindung der Hauptverkehrswege bis Jahresende Zeit, um die Versorgungsauflage zu erfüllen. Andernfalls ist wohl mit der Festsetzung von Strafzahlungen zu rechnen.

Mit Blick auf die vergangenen Sommer abgeschlossene 5G-Auktion sehen sich die drei Betreiber inklusive des Neueinsteigers Drillisch vor einer weiteren Herausforderung. Auch hier wurden strenge Vorgaben zum Netzausbau an die Vergabe geknüpft. Wie es scheint, gehen die Konzerne aber neue Wege und denken über ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen nach.

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10. Aug 2020 um 17:08 Uhr von chris Fehler gefunden?


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