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Uber in Berlin: Umstrittener Fahrdienst will erneut starten

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Der umstrittene Fahrdienst Uber, der in der Vergangenheit unter anderem wegen der Bezahlung seiner Fahrer, seiner rechtlich fragwürdigen Aufstellung gegen hiesige Taxi-Betriebe und wegen einer angekündigten Überwachung seiner Chauffeure über die mitgeführten Mobilgeräte zahlreiche Negativ-Schlagzeilen verursachte, bereitet einen Neustart in der Hauptstadt vor.

Uber X Berlin

Obgleich die Dienste „UberBlack“ und „UberPop“ in Berlin bereits verboten wurden, will Uber nun ein Berlin-Comeback mit dem Taxi-Konkurrenten „UberX“ einleiten. Dies berichtet die WELT in ihrer Ausgabe vom Sonntag und sieht juristischen Ärger am Horizont.

UberX könnte in Berlin erneut für juristischen Ärger sorgen: Der vergleichbare Chauffeur-Dienst UberBlack und die private Fahrtenvermittlung UberPop sind in der Hauptstadt bereits verboten worden. „Bei unserem neuen UberX-Konzept für Berlin haben wir eine Lösung gefunden, die zum einen für genug Angebot auf unserer Plattform sorgt, sodass alle Berliner, die ein Fahrzeug bestellen, auch eines bekommen, und die zum anderen alle Anforderungspunkte aus den Urteilen rund um UberBlack aufnimmt und adressiert“, sagte ein Uber-Sprecher.

Sollte UberX seinen Neustart in Berlin, wie geplant, bereits im Juni absolvieren, wäre die Taxi-Alternative wieder in zwei Städten verfügbar. Zwar startete UberX im vergangenen Jahr sowohl in Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und München; buchen lässt sich der Dienst inzwischen jedoch nur noch in Bayern. In den anderen Pilot-Städten meldeten sich zu wenig Fahrer.

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Montag, 09. Mai 2016, 15:42 Uhr — Nicolas
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  • Schade das wir Deutschen uns so gegen den Fortschritt stellen.
    Ich versteh immer noch nicht warum Uber und AirBnB in Berlin und anders wo verboten wurde…

    • … weil es vielleicht kein Fortschritt ist, sondern illegal u.a. den Wettbewerb nicht mit gleichen Regeln aufnimmt. Für mich gehört dieses Uberzeugs und sonstiges nach gleicher Masche zurecht verboten.

      • Also wenn eine Firma innovativer ist und das bessere Geschäftsmodell hat, verbietet man sie einfach, damit man sich nicht anpassen und dem Konkurrenzdruck beugen muss?

      • Naja, „illegal“ ist es ja nur, weil Gesetze die Zunft der Kutscher schützt. Und wenn wir sonst beklagen, dass 90% aller PKW mit 3-4 leeren Plätzen die Städte verstopfen, ist es schon arg merkwürdig, wenn eine an sich pfiffige Lösung so pauschal verurteilt wird (zumal selbstfahrende Systeme das Taxi-Gewerbe in wenigen Jahren eh auf den Kopf stellen werden).

        Andererseits (@Mike):

        Wenn du in einem Haus wohnst, in dem immer mehr Wohnungen als Ferienwohnungen missbraucht werden (in Top-Lagen werden inzwischen ganze Häuser „entwohnt“), unter Verlust einer stabilen Nachbarschaft und ohne dass ein Hotel-Manager oder Portier auf Einhaltung gewisser Regeln achtet, dann wirst du deine Ansicht vielleicht überdenken: Es sind halt (auch bei Uber) oft die Grauzonen, die eine gute Idee ad absurdum führen. Und bei einem angespannten Wohnungsmarkt geraten durch Investitionen in sog. „Betongold“ nicht nur die sozial Schwachen, sondern zunehmend auch Mittelschichtler unter Druck.

      • Ich kann auch ein günstiges Kraftwerk ohne Filter bauen und mich dann darüber aufregen, dass es die Konkurrenz verbieten möchte…
        Nichtmal in den USA ist die Hafungsfrage geklärt, wenn dir beim Uber-fahren etwas passiert – da allein sollten schon diverse Warnglocken angehen. Gewinne fährt Uber ein, die Risiken trägt der Fahrer… janee, isklar.

    • Was daran fortschrittlich sein soll, wenn man bei einem Unfall nicht versichert ist, muss Du mir mal erklären.

  • Uberfahrer aus Wien meinte er bekommt bei 50h die Woche circa 2200€ netto(!) raus. Hab ihn gefragt ob er da nicht brutto und netto verwechsle und er meinte „das ist der Betrag, den meine Frau im Monat ausgeben kann…“

    • Wenn man die Einnahmen nicht versteuert, ist das auch kein Problem. Blöd nur dass das illegal ist und eine asoziale Schweinerei obendrein. Sobald der Herr arbeitslos ist, wird er nämlich kaum auf die Hilfe von Vater Staat verzichten, den er zuvor geschröpft hat. Die Straßen auf den er fährt hat er dann auch nicht mit bezahlt.

  • Also ganz ehrlich, vermutlich hab ich ja nur Pech, aber immer wenn ich Taxi fahre sind da dreiviertelkriminelle Raser am Steuer, welche sich auch sonst wenig für Verkehrsregeln interessieren. Da sperrt sich bloß eine Branche mit Mondpreisen und dann ist jedes Argument recht. Mit etwas Willen ließe sich auch für UBER ein rechtlicher Rahmen finden.

  • Lieber Piet,
    meinst du die Ueber Fahrer nehmen auf ihrer Fahrt zur Currybude jemanden mit. Die fahren auch extra und haben 3-4 Plätze frei.
    Ich weiß nicht wie gut der Ueber Fahrer versichert ist, wenn mal ein Unfall passiert. zahlt seine Versicherung meine Schäden?
    Nicht alles was neu und modern daher kommt, ist unbedingt besser.

  • Als Taxifahrer würde ich dem Taxiunternehmen den Rücken zuwenden und mir meine 2200 Euro für 50h/Woche einstecken. Liebe Taxifahrer ihr kämpft für die Taxiunternehmen und nicht für euch selbst! Geht zu uber und verdient was euch zusteht!

  • Freut mich von Uber zu hören, ist ja die letzte Zeit sehr ruhig geworden um dieses Unternehmen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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