Plattform setzt stärker auf Moderation
TikTok: Absage an Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Die Kurzvideoplattform TikTok will ihre Direktnachrichten weiterhin nicht mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützen. Das Unternehmen erklärte gegenüber der BBC, dass dies zwar eine besonders geschützte Privatsphäre gewährleisten, gleichzeitig aber auch Sicherheitsmaßnahmen erschweren könne.
Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können nur Sender und Empfänger eine Nachricht lesen. Selbst der Plattformbetreiber hat keinen Zugriff auf die Inhalte. Viele große Dienste setzen inzwischen auf dieses Verfahren, neben Apples iMessage auch Signal oder WhatsApp. Auch Instagram arbeitet daran, diese Technik standardmäßig für Direktnachrichten einzuführen.
TikTok verfolgt bewusst einen anderen Ansatz. Nach Angaben des Unternehmens sollen Moderations- und Sicherheitsteams weiterhin die Möglichkeit behalten, Nachrichten zu prüfen, wenn Nutzer problematische Inhalte melden oder Behörden entsprechende Anfragen stellen.
Plattform setzt stärker auf Moderation
TikTok betont, dass Direktnachrichten dennoch technisch geschützt übertragen werden. Die Inhalte seien verschlüsselt, jedoch nicht so, dass der Plattformbetreiber grundsätzlich ausgeschlossen ist. Zugriff erhalten laut Unternehmen nur autorisierte Mitarbeiter und nur in bestimmten Situationen, etwa bei gemeldeten Belästigungen oder strafrechtlichen Ermittlungen.
Der Dienst begründet seine Entscheidung auch mit der vergleichsweise jungen Nutzerschaft. Ohne Zugriffsmöglichkeiten könnten Plattformbetreiber und Ermittlungsbehörden schwerer gegen Betrug, Belästigung oder andere Formen von Missbrauch vorgehen.
Zwischen Datenschutz und Jugendschutz
Die Entscheidung wird unterschiedlich bewertet. Datenschützer sehen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als wichtigen Schutz vor Hackerangriffen oder unbefugtem Zugriff. Kinderschutzorganisationen warnen dagegen, dass vollständig verschlüsselte Kommunikation die Aufklärung von Straftaten erschweren kann.
Sehr gut begründet, aber da steckt noch mehr hinter.
Natürlich. Gehört ja neuerdings nicht umsonst President Pedophiles Freunden.
So so. Erzähl uns mehr von deinen Erkenntnissen und Quellen
38.000 Nennungen in den Dateien ist schon etwas mehr als ein Indiz.
schlecht begründet. Aber immerhin ehrlich als eine Hintertür
rm -f tiktok
YMMD. :-)
Lagerfeld würde vielleicht sagen: „Wer TikTok nutzt hat die Kontrolle über sein Leben verloren“ und hätte m.E. Recht damit.
+1 YMMD
Ehrlich…es war nicht anders zu erwarten. Nach der feindlichen Übernahme durch die USA durch Trumpnahe Dienstleister kann endlich in die Kommunikation eingegriffen werden. Ein Hoch auf die Spitzelstaaten.
Gar nicht ersichtlich welches TikTok gemeint ist. Denn die usa kochen ja mittlerweile ihr eigenes süppchen.
Wer einem Unternehmen traut, das ankündigt, die sicherst mögliche Verschlüsselung abzulösen, das zudem China gehört, aber irgendwie in den USA auch dem zutiefst unsympathischen und nicht vertrauenswürdigen Larry Ellison, der hat wirklich die Kontrolle verloren. Oder dem ist alles komplett egal.