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Telekom Hauptversammlung

„Warum funktioniert WhatsApp nur für WhatsApp-Kunden?“

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Die ordentliche Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG tagt am heutigen Donnerstag in Köln und beschert uns eine Zitat-Perle des Vorstandsvorsitzenden Timotheus Höttges.

hoettges

Im Rahmen seiner Auftaktrede hat sich Höttges der online florierenden Dienstleistungs-Branche gewidmet und zieht Parallelen zwischen dem Netz-Angebot der Telekom und der Kommunikations-Offerte des Instant Messengers WhatsApp.

Wir zitieren aus dem offiziellen Rede-PDF (Download):

Alles wird zur Dienstleistung. Die Grenzen zwischen den einzelnen Branchen verschwimmen. Es entstehen neue Geschäftsmodelle und neue starke Anbieter: Uber, ein Taxiunternehmen ohne ein eigenes Auto. Airbnb, ein Hotelanbieter ohne eigenes Bett. Oder WhatsApp, ein Kommunikationsdienst ohne eigenes Netz.

Das verändert den Wettbewerb radikal. Umso mehr müssen wir darauf achten, dass die Bedingungen für alle gleich sind. WhatsApp, Facebook, Skype oder Google bieten doch eindeutig Kommunikationsdienste an. Aber anders als wir müssen die zum Beispiel keinen Notruf sicherstellen. Und warum funktioniert eigentlich WhatsApp nur für WhatsApp-Kunden? Wir stellen doch Anrufe und Nachrichten auch nicht nur Telekom-Kunden zu, sondern jedem Anschluss weltweit. Mir geht es nicht um mehr Regulierung. Sondern um freien Wettbewerb. Ich denke, Sie stimmen mir zu: Wettbewerb ist nur dann frei, wenn er auch fair ist.

„Darauf achten, dass die Bedingungen für alle gleich sind“. Spannend.

Wir gehen jedoch erstmal weiter davon aus, dass die Musik-Streaming-Option der Telekom auch zukünftig auf das Spotify-Angebot beschränkt sein wird, die 30€-Gutschrift der Telekom nur für AirBNB gilt und der Joyn-Messenger wohl auch im nächsten Jahr noch keinen Kontakt zu Nutzern der WhatsApp-Anwendung herstellen wird. Oder?

Donnerstag, 21. Mai 2015, 13:51 Uhr — Nicolas
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  • Grandios. Andere an die Wand stellen und obwohl sie sich selber in den Kopf schießen müssten.

    • vor allem vergleicht der äppel mit birnen: Whatsapp ist ein Messaging-Dienst, Das Netz der Telekom ist ein Übertragungsmedium und kein Dienst im o.g. Sinne :-$
      das sollte so ein Telekomiker doch eigentlich auch unterscheiden können, oder? *FAIL*
      abgesehen davon: Sykpe nachrichten werden ja auch nicht an Kunden ohne skype zugestellt.
      Wie auch, wenn man keinen geeigneten Empfänger-Dienst laufen hat?
      Das wäre ja so, wie wenn ich Radio hören könnte, ohne ein Radio zu haben Oo

      • Aber vom Prinzip ist das keine Ausrede! WhatsApp ist ein Messaging Dienst, an den kein anderer Messenger andocken kann. Es wäre ein einfaches das Nachrichten über einen Schnittstelle auch an externe Dienste (z.B. Skype) weiter gegeben werden. Ich seh da nicht den *FAIL* sondern aus heutiger Sicht zu eingefahrene Ansichten der Nutzer. Muss der Empfänger den immer im eigenen System liegen?

        Industrie 4.0 macht es vor, wie offene Schnittstellen aussehen müssen. Das ist reine Ausrede zu sagen ich brauche Skype um einen Skype Call zu empfangen, wenn man den will!

        Und damit steht die Telekom nicht alleine da. Auch BlackBerry hatte mal gefordert in das iMessage Universum von Apple mit aufgenommen zu werden.

      • Du mailst also mit Outlook nur an Outlook, mit web.de nur an web.de, mit Gmail nur an Gmail ..?

      • ich höre doch Radio ohne Radio. Und viele andere auch.

      • Skype stellt durchaus Nachrichten an Nicht-Skype Nutzer zu, man kann damit auch telefonieren und SMS verschicken… So gesehen ist Skype der einzige, der einigermassen was von dem macht, was die Telekomiker hier anprangern :D

      • WhatsApp Spam auf Threema? Nein Danke. Nachrichten von WhatsApp an ICQ senden? Ne, sowas braucht doch kein Mensch. Wie wird das mit den Smilies geregelt, haben doch viele andere Codes dafür etc. wie sieht es aus mit noch mehr Sicherheitslücken als bisher schon bestehen?

      • @markus: Das will aber keiner. Ich würde nicht wollen, dass meine vermeintlich verschlüsselten imessage und threema-nachrichten in dieses Verbrechernetzwerk von facebook geleitet würden. und nein: ich nutze kein fB oder whatsapp, ich darf mich also beschweren :P

      • ichef: du machst auch den Fehler und vermischst Dienst mit Netzwerk / Übertragungsmedium ich maile via mail-Protokoll und Internet an wen ich will von meinen verschiedenen Maildiensten und sogar mit verschiedenen Clients wie thunderbird, ios-mailapp, webinterface.. ;)

      • Skype kann ins Festnetz anrufen. Vergessen?

    • Sich selbst an die Wand stellen durch Offenbarung totaler thematischer Desorientiertheit…
      That’s hot, hotter, Höttges…

  • Sondern um freien Wettbewerb. Ich denke, Sie stimmen mir zu: Wettbewerb ist nur dann frei, wenn er auch fair ist.

    Bullshit, sagen die die ihren Messenger nicht durchgesetzt bekommen haben, sagen die die alles einschränken, sagen die die ein Quasimonopol auf deutsche Internetleitungen haben. Die verpassen den Fortschritt und statt das was sie noch wet machen können, in dem sie z.B mobiles Internet fördern, bremsen sie alles nur weiter aus.

    • Ich möchte noch hinzufügen, das die Preise überzogen sind und das schon lange nicht mehr zeitgemäß ist so wenig Daten als Gegenleistung zu bekommen. Ist das fair?

      • Der Markt regelt die Preise.

      • Ja, wir kriegen aber nur Müll vorgesetzt. Und können auch nur zwischen denen auswählen. Deswegen finde ich das was Facebook gerade in Verbindung mit Whatsapp treibt super. Das ist das Gegenstück zu den Providern, vielleicht knicken die so mal ein.

      • Da hat einer richtig Ahnung ;)
        Woher soll das Geld für die Milliarden kommen, die der VDSL Ausbau kostet? Irgendwie muss das ja refinanziert werden.

      • @Timo Du hast ja Ahnung wenn ich immer in der Vodafone Werbung höre, wir haben 4 Milliarden für dich in den Ausbau des Netzes gesteckt. Erstmal hat Vodafone das nicht für mich oder für dich gemacht und erst recht spielen sie den Samariter nicht, sondern die bauen das für sich aus, die würden in nichts investieren, wo die nicht wissen, das sich das rentiert, aber scheinst dich ja bestens auszukennen. Die sind so arm, ich kann mir gar nicht die Milliarden Gewinne erklären.

      • @Timo Vorallem sollen die mein Geld nicht in den sinnlosen Ausbau von VDSL anlegen sondern gleich zukunftsfähiges Glassfaser in jede Wohnung legen. Das müssen sie in Kürze sowieso. Das VDSL Geld können die sich sparen. Nur kosten die sich nicht schnell rechnen kannst dem Aufsichtsrat und Aktionären einfach nicht verkaufen. Ist überall so. Zum Kotzen!

      • ftth wurde an vielen Stellen ausgebaut und nur 2 bis 3% der möglichen Nutzer haben auch das Produkt gebucht. Dadurch rentiert sich ftth vielleicht erst in 70 Jahren. Das aber nur wenn die Technik sich nie mehr verändert. Der aktuelle vdsl Ausbau wird sich in den meisten Fällen rentieren aber längst nicht überall wo auch ausgebaut wird. Das liegt daran dass jede Technik nach 10 Jahren überholt ist und nach 20 Jahren wieder komplett überbaut werden muss.

  • Nur, weil gerade derartige Angebote bestehen, heißt das ja nicht, dass man das nicht ändern will…

  • M.E. waren Telekom und Co hier Marktbereiter, da keiner mehr Kurzmitteilungeb für 20ct verschicken wollte.. Die haben selbst die Chance verpasst.

  • Die Telekom konnte schon immer gut, auf hohem Niveau jammern. Solange es nach Ihren Regeln läuft ist alles gut, aber wehe es zeichnet sich ab, das man nur noch Mittel zum Zweck ist, wird man unruhig.
    Ja liebe Telekom, ihr hab mit Eurem Geschäftsmodel leider die letzten zehn bis fünfzehn Jahre verpennt.

  • Die Musik-Streaming-Option wird bestimmt auch bald für Apple Musik gelten. Deshalb haben sie sie ja auch nicht Spotify Option genannt. Und wie soll, wenn sie es umsetzen wollen, Joyn Nachrichten an WhatsApp weiterleiten, wenn es da – so ist ja sein Vorwurf – keine freie Schnittstelle bei WhatsApp gibt?

  • warum funktionieren Telefone nur für Telefonbesitzer? Lächerliche alte Leute Prosa

  • Mir kommen die Tränen… die arme, arme Telekom….

    Niemand hat ihnen verboten es Whatsapp gleich zu tun, ach ja, stimmt, sie haben es ja nicht hingekriegt…

  • Man mag von der Telekom halten was man will. Aber wo er recht hat, hat er Recht. Auf Dauer werden Telekomunikationsunternehnen sowieso nurnoch Den Netzanschluss bereitstellen. in Phase 1. wird Telefonie nurnoch über VoIP laufen, Messaging nurnoch Online, … Phase 2. wird sein, dass alle Geräte via IPv6 direkt miteinander kommunizieren können. Ohne mitlesende google/fb/WA/etc. Server.

    • Ja ich halte von IPv6 überhaupt nichts. Eindeutige Identifizierung, das die NSA es noch leichter hat die Daten jeweiligen Personen anzuhängen.

      • Das geht jetzt nicht schwieriger als hinterher. Zwar ist durch das NAT nur eine iP nach außen hin sichtbar. Aber durch diverse Zusatzdaten, neben der iP wie zB user Agent, Cookies, Browsereinstellungen, rtc was sich zwar unterbinden lässt, aber zu 99% wohl nicht unterbunden wird kommt die NSA an die Daten, die sie haben will.

  • Dieser lustige Mann von der Telekom sagt es doch selbst und nimmt sich gleichzeitig (s)ein Argument….

    FREIER WETTBEWERB

    Zudem herrscht ja auch relativ freie Marktwirtschaft vor der die Telekom ja auch nie Halt gemacht hatt um „fair“ gegenüber ihrer Konkurrenz zu sein !

    Lustige Hauptversammlungs-Rede und noch mehr deren Ansichten

  • Sorry aber ihr vergleicht da Äpfel mit Birnen.
    Man kann sehr wohl auch bspw Deezer via Telekom streamen. Nicht nur Spotify. Man darf aber nicht erwarten das die alles „zero raten“.

    Ich finde er hat recht – zumindest teilweise. Mich als Kunden nervt es – früher konnte ich einfach eine SMS schreiben, heute schreibe ich Person A ne iMessage, Person B eine WhatsApp, Person C via Threema ..

    • Zwingt dich doch niemand 3 Messenger zu nutzen, wie dich auch keiner zwingt überhaupt einen Messenger zu nutzen. Nutz doch deine SMS-Flat und schreibe den Personen dadrüber.

    • Du kannst auch immer noch jedem eine SMS schreiben. Wo ist das Problem?

    • Hmmm…
      Schreibe doch einfach weiter Allen eine SMS?
      Nur bitte nicht als nächstes darüber beschweren, dass niemand antwortet…

      • Wer nicht antwortet hat ja nen Knall. Die paar Cent …

      • Dann hab ich den wohl, denn ich habe nicht umsonst WhatsApp drauf um dann weiter brav SMS Gebühren zu zahlen. Ich hab PrePaid nicht umsonst gewählt und zahl nicht 40 Cent nur weil jemand meint er muss zu faul sein 3 Messenger zu nutzen. Einmal Text kopiert, und ab geht´s, Ist einfach, aber der Versender ist hier wohl faul. Und da so ein Beispiel eh selten passiert kann man das 1x wohl verkraften.

    • Stimmt, deswegen würde die Telekom lieber wieder zurück zu einem Volume Tarif wo nach – sagen wir man 100 GB – schluß ist. Und wenn man mehr will, muss man schön in die Tasche greifen, für eine Leistung die schon zig mal bezahlt ist (trafik wird sowieso bereitgestellt).

      • Und die 20ct SMS und die 4€ MMS müssen wieder her. Am besten war ja die WAP Taste, wo man immer ausversehen drauf kam und für eine Sekunde 5 Mark zahlen musste. Ching-Ching.

      • Also ich finde man sollte wirklich von den Flats weg. Ist doch albern. Gerne zahle ich 10 Euro mehr im Monat oder auch mal 5 weniger – so wären die Netze nicht so überlastet.

      • @Markus Glaubst du wirklich an die Netzüberlastung? Gab es nicht bei Vodafone eine Aktion das es für jedes Tor was Deutschland schießt 100MB zusätzlich gab und somit einige Petabytes mehr Daten zusammen kamen und das das Vodafone kein Bein ausgerissen hat

    • Serviervorschlag

      Was hindert dich daran, auch heute noch SMS zu versenden? Verstehe ich nicht.

  • Diese Worte aus dem „Munde der Telekom“ zu hören ist zwar schon etwas zynisch, aber trotzdem. Was hier viele vergessen ist, wie das alles überhaupt möglich gemacht wird, ohne Infrastruktur würde es kein FB Google und Co. geben. Habt ihr überhaupt eine Ahnung was es bedeutet eine solche Infrastruktur bereit zu stellen? Für nur einen Funkmaßt stehen meist 2-3 serverschränke pro ANBIETER bereit. Die sind dann an das konventionelle Netz angeschlossen (Kupfer/GF) wohlgemerkt unterirdisch! Für die meisten (nicht alle) Funkstandarts sind Hardwareupgrades nötig. Zusätzlich zum Ausbau kommt noch die Wartung. Das ganze muss finanziert werden. Dafür ist rechnerisch die Summe x notwendig. Ob die jetzt durch SMS oder Datentransfer bezahlt werden spielt für ein Telko keine Rolle, der Durchschnittsumsatz pro Nutzer ist entscheidend. Ich kann mich noch an die ersten Telekom tariere erinnern, da hatten die kleineren Tarife noch 5GB und mehr an Traffic inkl., ganz einfach weil die Kalkulation es hergegeben hat. Es muss immer alles günstiger werden, und am Ende wundert man sich warum die Infrastruktur nicht hinterher kommt. Vor ca. 4-5 Jahren hat eine Allnet Flat noch 80€+ gekostet, mittlerweile hinter welche für unter 10€.

      • Hat er nicht, erstens weil das die Entscheidung der Provider selbst war sich zu dumpen, zweitens lässt sich der Ausbau steuerlich zum Teil absetzen und trotz alldem machen die alle Milliarden an Gewinne. Es hapert also weder an der Datenmenge noch an der Bezahlung. Die kriegen einfach nicht genug, Gewinnmaximierung auf höchstem Niveau. Man wirft doch nur wieder mit Argumenten um sich wie die anderen sind schuld, wir wollen doch nur das beste für euch. Wer’s glaubt…

    • Ohne einen Vertrag bei denen zu haben, die die Severschränke und die Infrastruktur stellen, kann ich auch keine WhatsApp versenden. Ich habe also mit denen einen Vertrag, welchen ich monatlich bezahle (nicht wenig). Wenn nun diese Unternehmen nicht in der Lage sind, Apps zu entwickeln welche ggf. weitere Umsätze generieren oder überhaupt funktionieren, ist es deren Schuld. Und wenn mein Downloadkontigent aufgebraucht ist zahle ich zum „Nachtanken“ erneut eine stattliche Summe an meinen Provider. Wo ist also das Problem? Das Problem sind die Telekoms und Vodaphones usw. selbst. Vielleicht sollte man sich auf das Produkt konzentrieren und nicht wie ohne viel Innovation viel Geld abschöpft. Wir wollen auch nicht vergessen, dass alles was heutzutage im Mobilfunk abgeht, nicht so wäre, wenn nicht Innovative Unternehmen dafür gesorgt hätten. Mit der Telekom/Vodaphone und E+ würden wir immer noch in der Steinzeit leben. Die Telekom sollten lieber Dankesbrife an Google und Apple versenden. Ohne die gäbe es das alles in der Form gar nicht. Aber diese Aussage von der Telekom wundert mich ehrlich gesagt gar nicht. Eher unterstreicht sie die Ohnmacht und Lähmung im eigenen Lager. Und sie merken es nichtmal …. Das ist jedenfalls für mich das ausgesprochene Armutszeugnis. Was für Flaschen…

  • Ich kann mit meinem Telekom Netz auch keine Sms an Whatsapp Nutzer schicken, wann wird das geändert?

    • Geheimnisgrämer

      Ich vermute mal dass passiert genau dann wenn WhatsApp ihr geschlossenes System öffnet und sich an offenen Standarts orientiert.
      SMS kann ich praktisch an jeden Mobilfunkteilnehmer weltweit (unabhänig vom Provider) senden.
      Bei WhatsApp wird es da schoh haarig. Da musst du schon WhatsApp Kunde sein.
      Wenn mir die Telekom nicht gefällt gehe ich zu einem anderen Anbieter und kann weiterhin meine SMS an meine Freunde senden.

  • Die Telekom sollte ihr ganzes Netz durch WLAN ersetzen. Der Zugang dazu kostet pro Kunden 50 € und darf dann unbegrenzt Bundesweit mit der selben Geschwindigkeit laufen.

  • Liebe Telekom … Einfach für jeden 200 MB in jedn Vertrag und für je weitere 100 MB immer 3 €. Er nicht zahlt wird nicht gedrosselt sondern das Internet wird ganz ausgeschaltet. Was ist denn so schwer daran? Ihr wollt Geld verdienen? Warum dann die Flats! Und da ihr euch sowieso alle absprecht, sollen Vodafone und O2 mitmachen. So habt ihr alle 3 Wiese mehr Einnahmen. Mal ein bisschen wirtschaftlicher Denken! Heulsusen kann keiner Leiden.

    • Hinzu kommt, das ihr das Internet dann nicht für einzelne Dienste sperren müsst. Wenn er darüber Skypen will – Bitte! Um so schneller werden wieder 3 € fällig. Deals wie Spotify könnt ihr euch weiter bezahlen lassen. Auch kann man Facebook & Co so besser dazu bringen zu bezahlen, damit deren Kunden die Daten nicht angerechnet werden. Laut EU ist das dich alles okay. Ihr müsst nur mal anfangen umzusetzen.

    • Finde ich gut! Kein Plan was daran Schlimm wäre. Bei der Netzneutralität stellen sich auch zu viele an.

    • In Italien hatte ich 2 GB für 6 €uro. Soviel dazu.
      Wenn die es so machen wie Du gerade sagst, wär ich der erste der den Vertrag kündigt. In Zeiten in denen alles mobil erledigt ist, 200 MB bereit zu stellen ist eine Frechheit schlechthin.
      Eher die Netze ohne Drosselung anbieten, dann hat jeder schneller was er braucht und man ist schneller wieder aus dem Netz raus um anderen Platz zu machen. So seh ich das…

  • liefert Joyn auch an andere Netzwerke aus :-p

  • Seit ziemlich genau 3 Jahren sieht die Telekom von mir keinen Cent mehr!
    Guuut so;-)

  • Legt die Telekom bei ihren mobilen Tarife drauf? Wenn nicht, sollte er besser den Ball flach halten!
    Was denkt er wieviel Smartphones samt Verträge sie p.A. absetzen würden, gäbe es nicht Dienste wie FB, WA, Google und Co?!?
    Herrlich wenn die Mediallie nur von einer Seite beleuchtet wird!!

    • Ja vor allem wegen Whatsapp, wie einige sich dafür stark machen. Hab mich mal gefragt ob sogar alle Nutzer, wenn z.B Android Whatsapp verbieten würde zu iOS wechseln würden oder umgekehrt. Ich war mal sooo Anti-Facebook, aber inzwischen seh ich Potential dadrin, das Herr Zuckerberg den Fortschritt kostet es was es wolle durchringen wird und wer nicht mitzieht, zieht den kürzen, was auch nur den richtigen treffen kann wie jetzt zu sehen mit der Telekom.

  • Ich glaube was der gute Mann meint ist das es Zeit wird auf ein offenes Protokoll zu setzen wie es sich bei EMail mit SMTP bewährt hat.
    Für IM gibt es das offene Protokoll XMPP.
    http://WWW.KONTALK.ORG macht es vor wie es geht.
    Momentan kann man von Kontalk Client zu Kontalk Client Nachrichten versenden.
    Aber im Ansatz kann man auch via normalem XMPP Client ins Kontalknetzwerk schreiben.
    Außerdem kann jeder seinen eigenen Client schreiben und mitmachen.

    WhatsApp hat daran natürlich kein Interesse. Da könnte ja das Monopol kippen ;-)

    So gesehen hat der Telekommann nicht ganz unrecht finde ich.

    • Geheimnisgrämer

      Ich glaube im Grund genommen hast du recht. Das klappt aber nur dann wenn auch die Telekom mit ihrem eigenen Messenger auf XMPP setzt und den Service öffnet was ich aber eher bezweifle.

      Die möchten ihr Monopol ja auch nicht verlieren.

      Ich habe mir Kontalk auch mal angeschaut. Ich glaube die sind auf dem richtigen Weg. Es wäre klasse wenn sich die Idee mit dem offennen Protokoll durchsetzen würde.
      Wie du schon richtig bemerkt hast läuft das mit mit Mail ja auch ziemlich gut.

      Und es gibt auch jede Menge Mailprovider die ihren Weg gefunden haben auch mit diesem offen System Geld zu verdienen.

      Klar ist es einfacher so wie es WhatsApp macht.
      Einfach eine Abhängikeit vom eigenen geschlossen System erzeugen und die Nutzer dumm halten.

  • Dass der Herr das durch die magentafarbene Brille sieht, ist ja klar. Trotzdem kann ich sein Argument nachvollziehen. Für Messaging gibt es offene Standards. iMessage, WhatsApp und viele andere schotten sich davon ab. Und der bereits genannte Vergleich zu Email drängt sich auch mir auf. Sicher kann man in so einer abgeschotteten Welt manches einfacher lösen, wie z.B. die Einfachheit bei WhatsApp, die Verschlüsselung bei Threema usw. Aber der Trend geht damit von offenen Standards, an denen alle sich beteiligen können, hin zu Lösungen, bei denen ich einem einzelnen Anbieter vertrauen muss. Und dem, der sich dann durchsetzt, gestehe ich eine ziemliche Marktmacht zu. Bei Messaging sollte das nun wirklich kein so großes Problem sein.

    • Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Coca Cola hat auch ihre Cola und muss das Rezept nicht jedem zugänglich machen, dass jeder sich die Cola selbst mixen kann. Mein Beispiel ist zwar weit hergeholt, aber sicherlich nicht falsch.

      • Und über Facebook kann er doch frei kommunizieren. Man kann so ziemlich alles über die API handeln.

      • die Kinke an dem Beispiel ist…was juckt Dich beim trinken der Cola(1), dass Dein Freund ne Cola(2) trinkt? Nix, reine subjektive Geschmackssache.
        Beim Kommunizieren brauchst Du dann schon eine gemeinsame Sprache, Plattform oder halt Adaptoren zwischen 2 Plattformen damit die wie eine Plattform funktioniert.
        Erleben kann man das meines Wissens nur bei SMS und iMessage.

  • Reduzieren wir die Aussage mal auf den Kern:
    Was kann z.B. whatsApp ohne Netzbetreiber? (Egal ob Telekom, Vodafone oder Sonst wen)
    Eben, nix!
    Die Netzbetreiber können aber sehr gut ohne WA die weltweite Kommunikation aufrecht erhalten.

  • Ja klar, erst zockt man die Kunden jahrelang mit pervers hohen SMS Kosten ab und dann wird rumgejammert wenn die sich abwenden.
    Dieser rosa Laden war mir schon in den 90er Jahren unsympathisch als ich mich noch mit dem Modem per DFÜ in Mailboxen eingeloggt habe und die v**f** Telekom mal eben die Ortsgespräche ganz erheblich verteuert hat weil sie die Kuh noch schnell melken wollten so derb es eben ging vor der Markt geöffnet wurde. Und, was war doch BTX und anschliessend T-Online für ein unfassbarer Bockmist.
    Die Telekom sollte so langsam mal einsehen, dass sie mit Diensten nur halbwegs erfolgreich war und ist wenn die Kunden keine Alternative haben. Keine braucht ein Internetportal von der Telekom, keiner braucht einen rosa Messenger und keiner braucht gebrandete Geräte mit irgendwelchen sinnlosen Diensten von denen. Sie sollten einsehen, dass das einzige das die Leute von der Telekom wollen eine gute Datenverbindung ist.

    • Genau und dadrauf sollten die sich auch beschränken und auf nichts anderes, aber vorsichtig hier verteidigen so einige die rosa Mafia. Ich frag mich ob manche Leute das wirklich ernst meinen und Glauben der rosariese will nur gutes für uns. So blau-(rosa)äugig kann man doch nicht sein?

  • Wenn ich mir hier die Kommentare ansehe, verstehen viel nicht worauf Herr Höttges hinaus will und greifen völlig falsche Punkte auf. Die Telekom hat letztes Jahr 10 Milliarden Euro investiert. Das ist eine Menge Geld, was zum Großteil dafür investiert wird das Netz schneller zu machen und auszubauen. Diese Kosten schlagen sich natürlich irgendwo in Tarifpreisen nieder. Jetzt kommt allerdings Whatsapp, die lediglich ein paar Server in den USA aufstellen oder sogar nur anmieten müssen und bieten ihren Dienst über das von der Telekom ausgebaute Netz an. Wenn sie eine Autobahn bauen, möchten sie, dass sich dort jemand fremdes hinstellt und Maut kassiert? Whatsapp hat auch regulatorisch eine ganz andere Ausgangsposition. Datenverarbeitung zu Werbezwecken, das ist der Telekom unter Höchststrafe versagt, während Facebook und Co damit den Großteil ihrer Gewinne einfahren. Herr Höttges fordert dort eine Gleichstellung und das nicht zu unrecht.

    • Ja, nicht viele verstehen das große Ganze so.
      Aber wir steuern ja direkt auf das Zeitalter „Chef, behalt‘ das Gehalt diesen Monat – meine Familie ist noch satt von meiner Selbstverwirklichung“ zu. Dann denken ein paar mehr auch wieder um.

  • So ein heulender Vollhorst…

    Soll er mal selbst erklären wie das war… mit JOYN

    Weil nur das gut ist, was die Taschen mit Gold füllt ?

    Ihr magentafarbenen Schlafmützen

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