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SwitchBot KI MindClip: Sprachrekorder mit To-Do-Automatik startet
SwitchBot bringt seinen zur IFA vorgestellten KI-Rekorder jetzt in den Handel. Der neue AI MindClip ist ab sofort auch bei Amazon erhältlich. Der reguläre Listenpreis liegt bei 119 Euro. Zum Verkaufsauftakt bietet SwitchBot das Gerät allerdings noch bis zum 20. September für 99 Euro an.
Der tragbare Rekorder soll Gespräche, spontane Ideen und Absprachen nicht nur aufzeichnen, sondern anschließend automatisch in Zusammenfassungen, Erinnerungen und Aufgaben überführen.
Mit knapp 17 Gramm ist der MindClip für die Befestigung an Hemd, Jacke oder Rucksack gedacht. Der interne Speicher fasst 64 GB, die kontinuierliche Aufnahme soll länger als 20 Stunden möglich sein. Für Gespräche nennt SwitchBot eine Reichweite von bis zu drei Metern. Sprecher lassen sich voneinander unterscheiden, zusätzlich unterstützt das System eine Voiceprint-Erkennung.
- Der MindClip arbeitet zusammen mit dem: SwitchBot Home Dashboard
Damit bewegt sich SwitchBot in einem inzwischen gut besetzten Markt. Geräte wie der Plaud NotePin S verfolgen ein ähnliches Prinzip und machen aus gesprochenen Notizen automatisch strukturierte Inhalte. Auch Soundcore hat eine entsprechende Aufnahmefunktion inzwischen in das Ladecase seiner In-Ears integriert.
Aus Gesprächen werden Aufgaben
Beim Laden kann der MindClip seine Aufnahmen automatisch übertragen. Anschließend entstehen daraus Transkripte, Kernaussagen, Zusammenfassungen und strukturierte Notizen. Aufgaben und Fristen sollen sich ebenfalls erkennen lassen. In der zugehörigen App sortiert SwitchBot die Ergebnisse unter anderem nach Zeitleiste, Priorität, Tageserinnerung, Wochenzusammenfassung und To-do-Liste.
Die erkannten Aufgaben können mit Apples Kalender, mit dem Google Kalender oder auch mit Erinnerungen synchronisiert werden. Wer zusätzlich das E-Ink Home-Dashboard von SwitchBot nutzt, kann dort ebenfalls zusammengefasste To-dos anzeigen lassen. Mit „Ask AI“ lassen sich ältere Aufzeichnungen zudem per natürlicher Sprache durchsuchen, etwa nach früheren Zusagen oder besprochenen Aufgaben.
SwitchBot setzt dabei auf mehrere KI-Dienste. Für die Transkription kommt Qwens Fun-ASR zum Einsatz. Die Suchfunktion nutzt eine RAG-Architektur von Alibaba Cloud sowie ein Qwen-Modell. Daneben nennt SwitchBot ChatGPT, Gemini und weitere Sprachmodelle für die Verarbeitung aufgezeichneter Inhalte.
300 Minuten inklusive, weitere Nutzung kostet
Interessant ist auch die Anbindung an externe KI-Werkzeuge. Über die SwitchBot OpenAPI CLI können Transkripte als Datenquelle für Agenten und Workflow-Tools wie Codex, OpenClaw oder Hermes Agent dienen. Plaud verfolgt mit seinem kürzlich angekündigten Plaud One bereits eine ähnliche Entwicklung, bei der Sprachaufnahmen zunehmend direkt in weitere Arbeitsabläufe einfließen.
Im Kaufpreis sind monatlich 300 Minuten für Transkription und KI-Dienste enthalten. Der Pro-Tarif kostet 17,99 Euro pro Monat, 69,99 Euro für sechs Monate oder 99,99 Euro im Jahr. Für den Unlimited-Tarif verlangt SwitchBot 249,99 Euro jährlich.
Aufnahmen lassen sich am Gerät und in der App starten, pausieren und stoppen. Eine blinkende Kontrollleuchte signalisiert den Aufnahmestatus. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, anwesende Personen vor einer Aufnahme zu informieren.
Der AI MindClip ist ab sofort bei Amazon erhältlich. Bis einschließlich 20. September kostet er dort zum Verkaufsstart 99 Euro statt des regulären Listenpreises von 119 Euro. Die Produktseite bei SwitchBot findet ihr hier.
Das (optionale) Abo kostet:
- Pro-Tarif, 1 Monat: 17,99 Euro
- Pro-Tarif, 6 Monate: 69,99 Euro
- Pro-Tarif, 12 Monate: 99,99 Euro
- Unlimited-Tarif, 12 Monate: 249,99 Euro




Kennt einer eine Lösung, mit der man das gesprochene in einer lokalen AI evtl. auch mit Agenten nutzen kann?
Hat jemand schon so eine Umgebung geschaffen?
Also Plaud.ai hat einen MCP Server falls dir das hilft
So ein Ding als open source wäre top.
Aber mit Verarbeitung auf aws leider nein.
So etwas selbst zu bauen ist gar nicht mal so schwer, wenn man denn einen 3d Drucker hat.
Hätte ich jetzt sofort gekauft, aber die monatlichen Kosten sind bei diesen Produkten reine abzocke für Leute die keine Ahnung von den ModellPreisen haben. Annähernd soviel wie eine volle Frontier subscription, wofür genau? Für das Voice-to-Text Modell? Selbst mit dem besten Modell komm ich bei elevenlabs und starker Nutzung für privat und Programmierung auf höchstens 5 Euro.
zB der reSpeaker Clip eines Herstellers für KI-orientierter Platinen. 75 Dollar plus shipping. Opensource, 14h Sprechzeit, 2gb Speicher, Noice Suppression, vibration Feedback, App, Bluetooth und Wifi6. Nur mal die erste Suche…
Nun gilt ja grundsätzlich die Eigenverantwortung und jeder oder jede muss selbst wissen, was er oder sie tut. Aber dennoch finde ich schon, dass ab und zu mal der mahnende Zeigefinger gehoben gehört. Nicht alles was technisch möglich ist, ist auch rechtlich zulässig.