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Überführt Gespräche in Workflows

Plaud One ist da: KI-Wearable mit eSIM und eigenem KI-Agenten

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Plaud erweitert sein Angebot um ein KI-Wearable, das Gespräche nicht nur mitschneiden und zusammenfassen, sondern daraus direkt Arbeitsschritte ableiten soll. Die Plaud One Explorer Edition richtet sich an Berufstätige mit vielen Meetings und Telefonaten. Ab heute für 249,90 Euro vorbestellbar, ist die Auslieferung für das vierte Quartal vorgesehen.

Plaid Ki Wearable

Eigenständig per 4G und eSIM

Anders als die bisherigen Rekorder ist Plaud One mit eSIM und 4G-LTE ausgestattet. Das Gerät kann Aufnahmen ohne gekoppeltes iPhone hochladen und verarbeiten. Es lässt sich als Ohrhörer tragen.

Die Grundidee knüpft an die bisherigen Plaud-Geräte an, die Gespräche aufzeichnen und anschließend automatisch transkribieren und strukturieren. Den NotePin S hatten wir zuletzt als Begleiter für spontane Notizen und Gespräche eingeordnet. Plaud One soll nun Informationen aus mehreren Gesprächen miteinander verknüpfen.

Plaud Agent stößt Workflows an

Dafür erweitert Plaud seine Plattform mit Plaud Intelligence 4.0. Im Zentrum steht der neue Plaud Agent. Er analysiert Gesprächsinhalte, erkennt Zusammenhänge und soll konkrete Aktionen ableiten. Über Integrationen mit Gmail, Google Calendar, Notion und Slack können etwa Follow-ups vorbereitet, Dokumente erstellt oder wiederkehrende Abläufe angestoßen werden.

Plaud nennt einzelne Workflows Skills, gebündelte Abläufe für bestimmte Rollen heißen Plugins. Als Beispiele nennt das Unternehmen Vertriebsnachbereitung, Projektberichte und Wochenzusammenfassungen.

Bereits im Juni hatte Plaud ein weiteres tragbares KI-Gerät angekündigt. Mit der Explorer Edition wird nun klarer, wohin die Entwicklung geht. Gespräche sollen nicht mehr nur Transkripte liefern, sondern direkt in Arbeitsabläufe einfließen.

Plaud Intelligence 4.0 bleibt nicht auf das neue Gerät beschränkt. Plattform und Benutzeroberfläche sollen im vierten Quartal per App-Update auch für bestehende Plaud-Produkte verfügbar werden.

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Plaud NotePin S KI Diktiergerät mit Aufnahmetaste 4 Zubehörteile (Grau) 162,99 EUR 179,00 EUR
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Plaud Note Pro KI-Diktiergerät für Notizen & Zusammenfassung (Schwarz) 189,00 EUR

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27. Aug. 2026 um 15:50 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    19 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Große Versprechen im Video. Ich bin auf die ersten Tests gespannt, ob die KI wirklich die Schnittstelle dem Gespräch anpasst oder ob man dabei bestimmte Vorgaben etc. einhalten muss.

  • Um Gespräche aufzeichnen zu dürfen benötigt man in der Regel das Einverständnis der Beteiligten. Wenn dazu dann zur Sprache kommt, dass die Aufzeichnung zur Verarbeitung in die Cloud wandert, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das auf wenig Begeisterung stößt (auch wenn es nicht in der Cloud gespeichert wird, verschlüsselt ist etc.). Immerhin geht es hier um eine Volltranskription ganzer Gespräche.

    • Genauso ist es. Wenn auch nur eine Person im Meeting nicht begeistert ist, dass eine Sprachaufzeichnung in die Cloud eines US-amerikanischen Herstellers Wander, dort transkribiert wird und dann als Basis für Zusammenfassungen und Workflows dient (so transparent muss man alle Beteiligten vorher informieren), ist der Nutzen Null, weil das Gerät dann ausgeschaltet bleiben muss.

  • Stell ich mir schwierig vor in Meetings mit Earplugs dazusitzen.

  • Scheint ja auch nur auf einen speziellen Kundenstamm bezogen zu sein. Ob das jetzt große Absatzzahlen generiert, ist aus meiner Sicht fraglich ….

  • Mit Verlaub, was für ein Unfug!

    Sprache zu übersetzen funktioniert nur dann gut, wenn optimalste Bedingungen herrschen:

    – deutliche Aussprache (sehr akzentuiert)
    – keine Dialekte
    – kein Slang, oder verschluckte Konsonanten
    – Keine Doppeldeutigkeiten
    – Aussagen, die wirklich das aussagen, was sie meinen sollen.

    Kein normaler Mensch redet so!

    Sprache ist etwas vom Komplexesten, was es gibt. Fragt mal einen/eine Simultanübersetzer

    Die Rechenpower, die benötigt wird um einen „Universal Translator“ wie in Star Trek zu erzeugen, wäre enorm.

    Gut, für den rudimentären Einkauf auf dem Markt in Verona, dafür wirds wohl reichen….

    Aber ehrlich, das radebrechende Palaver ist doch gerade der Spaß im Ausland!

    ^^

    • Hast Du Plaud schon mal getestet?
      Ich war fasziniert, wie gut sogar undeutliche Sprache transkribiert wurde.
      Kniffelig wird es bei Fachbegriffen- die musst Du der KI dann im Prompt mitgeben.

    • Völliger Quatsch, du bist, glaube ich vor zwei Jahren stehen geblieben. Inzwischen gibt es KIS, die sogar Stimmen herausfiltern, wenn mehrere gleichzeitig sprechen. Dialekt und Nebengeräusche sind die kleinsten Probleme für eine ki.

  • Hatte schon Plautze One gelesen. 8)

  • die Synchro ist ja direkt aus der Hölle

  • Bei der Einführung neuer Technologien dauert es -je nach Komplexität- eine bestimmte Zeit, bis ein Mehrwert entsteht. Nun, Ki ist sehr komplex und daher leider auch ein Pionier in der bemerkenswerten Tatsache, dass bei KI erstmal sehr vieles sehr viel schlechter wird. Als gutes Beispiel ziehe man bei Bedarf eines der gefühlt 20 Millionen KI generierter YouTube Beiträge heran.
    Zweifellos werden wir in nicht allzu ferner Zukunft perfekte Ergebnisse in Bereichen wie Technik, Datensuswertungen, Softwareentwicklung, Webseitengestaltung sehen, aber auch sehr phantasievolle Pornofilme, Geschichtsfälschungen übelster Art, Beweisfilme zur Diskreditierung beliebiger Personen, etc.
    Jetzt allerdings „genießen“ wir grausam zusammengestückelte Filmchen mit furchtbar gestotterter Tonspur, zweifeln an der Echtheit beinah jedes Videos im Netz und freuen uns, dass die „Rechtschreibkorrektur“ immer noch an Fehlern wie „Datensuswertung“ scheitert, obwohl nur 1 Buchstabe falsch ist und der richtige auf der Tastatur direkt neben dem falschen liegt. Bravo!

    • Umso mehr brauchen wir eine klare Regelung und Kennzeichnung.

      Jeder, der selbst kreiert, empfindet diesen und den zukünftigen unsäglichen Slop, als Schlag in die Magengrube. Letztlich ist KI in diesem Bereich eine kontinuierlicher Urheberrechtsverletzung.

      Für die Forschung, Medizin, Prozessoptimierung wird eine sinnvoll eingesetzte KI ein Segen sein

      • Lernen ist keine Urheberrechtsverletzung. Wer denkt KI kopiert, hat nichts von neuronalen Netzen kapiert. Die Beatles haben nicht Chuck Berry kopiert, sie haben von ihm gelernt, van Gogh von Rembrandt und Thomas Mann von Goethe. Die aktuell in Art. 50 KI Verordnung geregelte Kennzeichnungspflicht (ja, die ist geltendes Recht) ist allerdings aus mehreren Gründen dysfunktional.

      • Lernen nennst du das, wenn KI sich bedient…?

        Du hast von Urheberrecht aber wirklich keine Ahnung

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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